GegenRechtsLeben: "Das Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) hat die Broschüre „Wider das Vogel-Strauß-Prinzip. Zum Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen“ publiziert: Der Reader widmet sich den Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Antworten auf Rechtsextremismus und gibt praktische Tipps für Jugendarbeit, Schule und Familien. Die Beiträge des Bandes zeigen, dass es kein Patentrezept zur Förderung von Ausstiegen aus der rechtsextremen Szene gibt. Die Autorinnen und Autoren machen aber deutlich, dass Wegsehen und Ignorieren – mit anderen Worten: ein Vogel-Strauß-Verhalten – keine Erfolg versprechenden Strategien sind. Sie plädieren vielmehr für Beziehungsarbeit, Grenzsetzungen und inhaltliche Auseinandersetzungen." Via
Klarmann's WeltHomogen: Am 01. Mai 2009 wollen erneut Rechtsextremisten in mehreren Städten wie
Ulm,
Hannover,
Mainz aufmarschieren. Dass die Nazis den Tag der Arbeit für sich beanspruchen, ist nicht neu, sondern hat
Tradition.
Kriegsgräuel: Nicht gerade neu, aber
"ob die Strategie der Verleugnung jetzt noch durchzuhalten ist, erscheint fraglich, zumal zeitgleich mit der Veröffentlichung der Berichte der Soldaten der UN-Beauftragter des Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Gebiete erneut Israel vorwarf, dass der Krieg gegen die Hamas im dicht besiedelten Gazastreifen vermutlich ein Kriegsverbrechen "größten Ausmaßes" gewesen sei." Florian Rötzer's Beitrag:
"UN-Beauftragter des Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Gebiete wirft Israel vor, Kriegsverbrechen begangen zu haben
." Ebenfalls sehr lesenswert in dem Zusammenhang:
Wolf Wetzel's Auseinandersetzung
mit linken Positionen zu Israel - angesichts des Einmarsches der israelischen Armee in den Gazastreifen.
Frechheit: "
Bring the War home! - Israelische Kriegsverbrecher und ihre imperialistischen Unterstützer vor Gericht", ein
Bericht des internationalen Aktionsbündnis Stuttgart,†von einer Kundgebung mit dem Friedensaktivisten Joachim Guilliard, deren Anmelderin eine Anzeige droht: "Die Begründung,†‬der versammlungsberechtigte Bereich wurde überschritten und die Straße wurde durch das Ketchup,†‬das die Künstler als Blut benutzten,†‬beschmutzt.†‬Sie muss nun mit einer Anklage und einer Geldstrafe rechnen.†‬Diese Anzeige ist als das zu verstehen was sie ist,†‬eine Provokation und schlichtweg eine Frechheit.â€"Entfremdung: Hinter der Zulassung von
Newroz Feiern in der Türkei steckt der Versuch der Vereinahmnung und Sinnentleerung:
"Der Legende zufolge hatte der kurdische Schmied Kawa in den Bergen ein Feuer entfacht, um zum Widerstand gegen den Tyrannen Dehak aufzurufen. Von diesem Sinngehalt will der türkische Staat natürlich nichts wissen. In der Türkei hat man erst nach 2000 angefangen, »Newroz« zu feiern. Die Newroz-Feiern der Kurdinnen und Kurden wurden zuvor mit massiver Gewalt unterdrückt. Ziel ist es, die Errungenschaften des kurdischen Volkes zu vereinnahmen und ihrer Inhalte zu entleeren. Es ist ein Entfremdungsmanöver." Claudia Wangerin
im Gespräch mit Arjin Cem, Sprecherin des ÂKurdischen Frauenbüros für den ÂFrieden (CENI) in Düsseldorf
Weiterentwicklung: Die
Antifaschistische Aktion Freiburg hat sich zwei Jahre nach dem
Ende der
Antifa Freiburg am 18. März ebenfalls aufgelöst. Aus der Antifaschistischen Aktion ist bisher die
Antifaschistische Linke Freiburg hervorgegangen.