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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Krieg und Frieden</title>
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    <description> &quot;Zum Kotzen&quot; Agent Smith in &quot;The Matrix&quot;</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Krieg und Frieden -  &quot;Zum Kotzen&quot; Agent Smith in &quot;The Matrix&quot;</title>
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    <title>Stuttgart: Revolutionäre 1. Mai Demonstration &amp; Polit- und Kulturfest</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
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            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/Rev1MaiStuttgart.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2345 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Rev1MaiStuttgart.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie jedes Jahr so in diesem: Wir fordern unsere LeserInnen auf: Beteiligt Euch an den Veranstaltungen zum 1. Mai!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Städten gibt es zusätzlich zu den gewerkschaftlichen Aktionen weitergehende Möglichkeiten, diesen Tag kämpferisch zu begehen. Zum Beispiel in Stuttgart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in diesem Jahr werden wir am 1. Mai gemeinsam in Stuttgart auf die Straße gehen. Dabei werden wir lautstark und kraftvoll für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus eintreten, für eine befreite Gesellschaft ohne Ausbeutung und die Angriffe des Kapitals, ohne imperialistische Kriege, ohne patriarchale Unterdrückung und ohne Rassismus und Faschismus. Rund um den 1. Mai finden mehrere Veranstaltungen statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag beginnt mit der traditionellen Gewerkschaftsdemonstration. Dort gilt es für eine klassenkämpferische Gewerkschaftsarbeit und ein Ende des Schmusekurses mit Staat und Kapital einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Uhr: &lt;a href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/-/KYM&quot; title=&quot;Übersicht über die DGB Maiveranstaltungen&quot;&gt;DGB-Demo&lt;/a&gt; | Marienplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der DGB-Demo geht es gemeinsam zum Auftakt der Revolutionären 1. Mai Demonstration auf dem Schlossplatz. Die kämpferische Demonstration wird durch die Innenstadt nach Stuttgart-Heslach führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11:30 Uhr: Revolutionäre 1. Mai Demonstration | Schlossplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a href=&quot;http://www.linkeszentrumstuttgart.org/&quot;&gt;Linken Zentrum Lilo Herrmann&lt;/a&gt; findet im Anschluss an die Revolutionäre 1. Mai Demonstration ein Polit- und Kulturfest statt, u.a. mit Auftritten von Microphone Mafia und Dirt Effect.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Uhr: Internationalistisches Fest | Linkes Zentrum | Böblingerstr. 105 | Stuttgart Heslach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.revolutionaere-aktion.org/hauptartikel/61-startseite-hintergrund/321-fuer-solidaritaet-und-klassenkampf&quot;&gt;Ank&amp;uuml;ndigungstext&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.revolutionaere-aktion.org/hauptartikel/61-startseite-hintergrund/320-bundesweiter-aufruf-zum-revolutionaeren-1-mai-2012&quot;&gt;Bundesweiter Aufruf&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://erstermai-stuttgart.tk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lokales B&amp;uuml;ndnis&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=reheZtqf9hw&quot;&gt;Bundesweites Mobilisierungsvideo&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 14:11:00 +0200</pubDate>
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    <category>1. mai</category>
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    <title>Die Bombadierung Guernikas:  &quot;Es war ein wunderbarer klarer Tag, der Himmel war weich und klar&quot;</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7736-Die-Bombadierung-Guernikas-Es-war-ein-wunderbarer-klarer-Tag,-der-Himmel-war-weich-und-klar.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Wolfgang Hänisch)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2354 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Bundesarchiv_Bild_183-H252242C_Guernica2C_Ruinen.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das nach dem Angriff zerstörte Guernica&lt;br /&gt;
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-H25224 / CC-BY-SA&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Vor 75 Jahren, am 26.April 1937 wurde das baskische Städtchen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_auf_Gernika&quot;&gt;Guernika&lt;/a&gt; von Bombern der deutschen Legion Condor in Schutt und Asche gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war die Legion Condor?&lt;br /&gt;
Am 17.Juli 1936 hatte die spanische Afrika-Armee unter Führung von General Franco gegen die rechtmäßige Regierung in Madrid geputscht. In Spanien selber konnte der Putsch in den meisten Städten von den bewaffneten Arbeitermilizen der Gewerkschaften und Arbeiterparteien nieder geworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flotte  weigerte sich, Francos Afrika-Armee aufs Festland über zusetzen. Franco wandte sich an die deutschen Hitlerfaschisten um Hilfe:&lt;br /&gt;
Am 28.Juli 1936 landeten 20 Passagiermaschinen vom Typ Ju52 im marrokanischen Tetuan, innerhalb von 10 Tagen wurden 14.000 Soldaten aufs spanische Festland geflogen. Damit war der Putsch gerettet und aus dem Putsch wurde der Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die Geburtsstunde der Legion Condor. In ihr wurden alle Wehrmachtseinheiten, die in Spanien operierten, zusammengefaßt, darunter auch die Luftwaffeneinheit mit bis zu 700 Flugzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war der Zweck des Angriffs auf Guernika?&lt;br /&gt;
Hermann Göring erklärte dazu im Nürnberger Prozess, er habe in Spanien seine &lt;em&gt;&quot;junge Luftwaffe in dieser oder jener Hinsicht erproben&quot;&lt;/em&gt; wollen. Tatsächlich waren rotierend fast 20.000 Piloten dort eingesetzt worden, um &lt;em&gt;&quot;praktische Erfahrungen&quot;&lt;/em&gt; zu sammeln.&lt;br /&gt;
Auch Flugzeuge, Kampfformationen und Bomben wurden getestet: Bei einer Abwurfmenge von 31.000 kg wurde eine &lt;em&gt;&quot;Zerstörungsquote von 75%&quot;&lt;/em&gt; erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Krieg als Experimentierfeld und die dadurch verursachten Zerstörungen waren nicht das Entscheidende: Bei der Bombadierung Guernikas ging es nicht um militärische Objekte, noch darum möglichst viele Menschen zu töten, sondern es ging um &lt;em&gt;&quot;das,was mit denen passiert, die überleben. Es geht nicht um Zerstörung, sondern um das Erzeugen von Panik.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Das Ziel Guernika wurde entsprechend diesem Ziel der Demoralisierung ausgesucht: Es war das politische Zentrum der Basken, hier fanden seit Jahrhunderten die Volksversammlungen der Basken statt, unter einer großen Eiche,die zum Symbol der Unabhängigkeit der Basken wurde.&lt;br /&gt;
Die Zivilbevölkerung war ein militärisches Ziel geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden eigene Eindrücke von einem Besuch des Museo de la paz in Guernika:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Nach dem ersten Teil der Ausstellung gelangt man an eine Tür mit dem Hinweis, dass gerade eine Videoinstallation läuft und man warten soll, bis sich die Tür öffnet. Nach einiger Zeit öffnet sich die Tür - und wir stehen in einem Wohnzimmer aus den 30iger Jahren in Guernika: Ein Tisch mit Nähzeug und geflickten Espandrillos, eine Holzbank, eine Wanduhr, ein Kalender mit dem Datum 26. April. Der Raum wird durch einen Spiegel gedoppelt. Eine weibliche Stimme beginnt vom Leben in Guernika zu erzählen, von Alltagssorgen und Alltagsfreuden. Das Brummen von Flugzeugmotoren ist zu hören, nicht bedrohlich, die Einwohner von Guernika haben sich daran gewöhnt, dass immer mal wieder  Flugzeuge ihre Stadt überfliegen. Heute ist Markttag, sagt die Stimme, das Brummen der Flugzeugmotoren wird zum Dröhnen, Detonationen kommen näher, vor dem Fenster Feuerschein, die Wohnzimmerlampe flackert, dann  der ohrenbetäubende Knall des Volltreffers - Dunkelheit. Der Spiegel wird durchsichtig, man sieht zuerst nur die zersplitterte Wanduhr und dann einen immer größer werdenden Trümmerberg. Wir verlassen wie betäubt die Installation und betreten den nächsten Teil der Ausstellung: Der Boden ist durchsichtig und unter unseren Füßen sehen wir  Trümmerteile der Häuser von Guernika.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Guernika fanden etwa 1000 Menschen den Tod, 800 wurden verletzt, 71% der Häuser vollständig zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: Hannes Heer: &lt;a href=&quot;http://www.hannesheer.de/bibliografie/zeitschriftenaufsatze/jungste-veroffentlichungen/&quot;&gt;Guernica oder der Beginn des Zweiten Weltkriegs, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 57 (2009), 7/8 und 9, S. 581-612 und S. 677-701&lt;/a&gt;) 
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    <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:18:25 +0200</pubDate>
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    <category>baskenland</category>
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    <title>Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen – Hochschulen für den Frieden!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7728-Mit-den-Waffen-des-Geistes-gegen-den-Geist-der-Waffen-Hochschulen-fuer-den-Frieden!.html</link>
            <category>Antimilitarismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Die Initiative „Hochschulen für den Frieden-ja zur Zivilklausel“ ruft Studierende, Lehrende, Hochschulmitarbeiter und gesellschaftliche Kräfte auf, sich für zivile Hochschulen als Ort für Studium, Lehre und Forschung einzusetzen. Zu diesem Zweck soll eine bundesweite Aktionswoche vom 1.-8. Mai 2012 stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dokumentieren dazu den &lt;a href=&quot;http://zivilklausel.org/index.php/download_file/view/21/94/&quot;&gt;Aufruf zu einer bundesweiten Aktionswoche für Zivilklauseln, 1.-8. Mai 2012&lt;/a&gt; &lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir,   die   Initiative   „Hochschulen      für   den    Frieden    –   Ja   zur   Zivilklausel“,   rufen   Studierende,      Lehrende,  Hochschulmitarbeiter*innen  und   gesellschaftliche   Kräfte   auf,   sich   an   der  Aktionswoche   für   zivile   und   friedliche Wissenschaften vom 1. bis 8. Mai 2012 zu beteiligen  und Aktivitäten vor Ort zu initiieren. Mit dem Tag der Arbeit und dem Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus stellen wir uns in die Tradition des weltweiten Engagements für die humane und zivile Entwicklung der Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade     in  globalen   Krisenzeiten:   Die    Hochschulen    stehen    in  der   Verantwortung,      zur  Lösung    der  drängenden gesellschaftlichen    Probleme   beizutragen.  Die   Ergründung   der   Ursachen   von  Kriegen  sowie  der   Bedingungen  von Frieden,  die Überwindung weltweiter sozialer Ungleichheit  und ökologischer Zerstörung,  zivile  Konfliktbearbeitung und  Völkerverständigung,       internationale  Abrüstung   sowie  die   Konversion   von   Kriegs-  in   Friedensproduktion  sind dringende   Aufgaben,   auch   für   die   Wissenschaft.  Diese   muss   für  eine  nachhaltige   und   humane   Entwicklung   und menschenwürdige Gestaltung der Lebensbedingungen weltweit                    eintreten. Die Abhängigkeit der wissenschaftlichen Einrichtungen     von privaten Geldgebern gerade aus dem Bereich der Rüstungsindustrie und des Militärs verdrängt die intellektuellen Bemühungen  einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesweit stößt die Indienstnahme von  Forschung und Lehre für den Krieg zunehmend auf das Engagement von Hochschulaktiven für eine Wissenschaft, die zu einer zivilen, sozialen, demokratischen und nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beiträgt. Am KIT in Karlsruhe, an der Uni Köln, der FU Berlin  und der Uni Frankfurt haben sich bei Urabstimmungen deutliche Mehrheiten der Studierenden für eine strikt  zivile und friedenschaffende Orientierung der Wissenschaft (Zivilklausel) ausgesprochen; mehrere Hochschulen haben Zivilklauseln. Die Universität Bremen hat ihre Zivilklausel  gerade gegen den Druck eines Rüstungsunternehmens bekräftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir   rufen   bundesweit       zu  vielfältigen   Aktionen   zwischen     dem    1.  Mai   und   den   8.  Mai   auf,  zu  öffentlichen Veranstaltungen, Seminaren, Aufklärungs- und Protestaktionen, Pressekonferenzen und Diskussionen mit Politik und Universität über die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft. Mit den Waffen des Geistes gegen den Geist der Waffen können alle kooperativ für eine humane und zivile Gestaltung der Welt lernen, forschen und arbeiten.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr &lt;a href=&quot;http://www.zivilklausel.org&quot;&gt;Information&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>zivilklausel</category>
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<item>
    <title>Prozesserklärung der angeklagten AntimilitaristInnen im Ketchup-Prozess</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7730-Prozesserklaerung-der-angeklagten-AntimilitaristInnen-im-Ketchup-Prozess.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;span&gt;Gestern &lt;/span&gt;&lt;span&gt;fand am Stuttgarter Amtsgericht der Prozess gegen zwei AntimilitaristInnen statt, die wegen der Beschmutzung eines Teppichs und einer Uniform w&amp;auml;hrend eines Bundeswehrstands an der Didacta-Bildungsmesse am 24. Februar 2011 angeklagt waren. Wir dokumentieren die Erkl&amp;auml;rung der Angeklagten, siehe auch den gestrigen Beitrag&lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7729-Solange-Sie-sich-an-die-Spielregeln-halten....html&quot;&gt;&amp;bdquo;Solange Sie sich an die Spielregeln halten...&amp;ldquo;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Wir, Jan Laibling und Anna Sander befinden uns heute hier weil wir an einer Protestaktion gegen die Bundeswehr auf der Didacta-Bildungsmesse am 24. Februar 2011 beteiligt waren. Auf dieser Messe haben wir mit einer symbolischen und kreativen Aktion dargestellt wof&amp;uuml;r die Bundeswehr eigentlich steht: f&amp;uuml;r den Krieg! &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Den m&amp;ouml;rderischen Kriegsalltag haben wir dargestellt, indem wir unter dem L&amp;auml;rm von  Gewehrsch&amp;uuml;ssen auf den Boden vor dem Bundeswehrstand fielen. Ketchup sollte dabei das Blut und die Brutalit&amp;auml;t des Krieges, zum Beispiel des aktuellen Afghanistaneinsatzes verbildlichen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit einer Rede erl&amp;auml;uterten wir den  Anwesenden, dass  wir es nicht f&amp;uuml;r richtig halten und nicht akzeptieren wollen, dass die Bundeswehr auf Bildungsmessen, an Schulen, in Jobcentern, im Fernsehen und sonstwo offen Werbung f&amp;uuml;r ihre Kriegsmaschinerie macht. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mit L&amp;uuml;gen &amp;uuml;ber ihre angeblich humanit&amp;auml;ren Ziele versucht die Bundeswehr aktuell f&amp;uuml;r ihre globalen Kriegseins&amp;auml;tze R&amp;uuml;ckhalt in der Gesellschaft zu bekommen. Dass die eigentlichen Ziele hinter dieser Fassade die Sicherung der wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen der Herrschenden in diesem Land sind, wird nat&amp;uuml;rlich nicht erw&amp;auml;hnt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ein weiteres Ziel der Bundeswehr auf ihren Werbetouren ist es, neue Rekruten zu gewinnen. Sie braucht motivierten Nachwuchs, der die menschenverachtenden Eins&amp;auml;tze  durchf&amp;uuml;hren soll. Junge Menschen sollen daf&amp;uuml;r mit angeblichen Karrierechancen gek&amp;ouml;dert werden -  dass dieser wortw&amp;ouml;rtlich &amp;bdquo;todsichere Job&amp;ldquo; auf dem T&amp;ouml;ten und Get&amp;ouml;tet-Werden von Anderen baut, wird in der Bundeswehr-Propaganda nat&amp;uuml;rlich ebenso ausgeklammert. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;F&amp;uuml;r uns geh&amp;ouml;ren die Bundeswehrbefehlshaber, die f&amp;uuml;r Hunderte von Toten der Welt verantwortlich sind auf die Anklagebank &amp;ndash; nicht diejenigen, die sich dagegen engagieren! &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bundeswehroberst Klein war am 4. September 2009 in Kundus f&amp;uuml;r den Tot von 104 Menschen verantwortlich. Das Verfahren gegen ihn wegen Mordes wurde aber von deutschen Gerichten zur&amp;uuml;ckgewiesen und der Versuch eines Disziplinarverfahrens gegen ihn wurde wieder eingestellt! &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir als Antimilitaristeninnen hingegen m&amp;uuml;ssen uns wegen einer harmlosen Anti-Kriegsaktion hier von der Staatsanwaltschaft vor Gericht zerren lassen! &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Selbst das Amtsgericht hat den ersten Anklageversuch der Staatsanwaltschaft wegen der Geringf&amp;uuml;gigkeit des Tatvorwurfes wieder einstellt. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Doch wie von der Staatsanwaltschaft Stuttgart kaum anders zu erwarten war, hat sie weiterhin auf das Verfahren gegen uns gedr&amp;auml;ngt. Sie leitete die Anklage trotz der ersten Einstellung weiter zum Landgericht. Das Landgericht hat den Beschluss des Amtsgerichts dann wieder aufgehoben und den heutigen Prozess veranlasst. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;An dieser Stelle m&amp;ouml;chte ich daran erinnern, dass die Anklage uns nichts weiteres als  abwaschbare Verschmutzungen an einem Teppich und einer Uniform vorwirft. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Der Stuttgarter Staatsanwaltschaft scheint aber keine linke Protestaktion  zu geringf&amp;uuml;gig zur gro&amp;szlig;angelegten Verfolgung zu sein. St&amp;auml;ndig wird mit Dringlichkeit versucht, jede linke  politische Handlung im Keim zu ersticken und richterlich zu verfolgen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;So wie wir es schon kennen, zum Beispiel bei den hunderten Verfahren gegen S-21 GegnerInnen und den Haftstrafen gegen die Antifaschisten Chris und Smily. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ganz egal wie der heutige Prozess auch ausgeht: Wir lassen uns durch die  Staatsanwaltschaft, durch das Gericht und die Bundeswehr nicht daran hindern, die  Ungerechtigkeit und die Unterdr&amp;uuml;ckung dieses Systems anzuprangern. Die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft ist ein Problem, gegen das wir uns alle wehren m&amp;uuml;ssen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Antimilitarismus ist und bleibt legitim!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Auf die Anklagebank geh&amp;ouml;ren die Kriegstreiber der Bundeswehr!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Freispruch f&amp;uuml;r uns!&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:20:20 +0200</pubDate>
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    <category>Antifaschismus</category>
<category>Antimilitarismus</category>
<category>Stuttgart 21</category>
<category>Versammlungsrecht</category>
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    <title>„Solange Sie sich an die Spielregeln halten...“</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7729-Solange-Sie-sich-an-die-Spielregeln-halten....html</link>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Ausstellungen und Messen</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2351 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/57319.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Antimilitaristische Aktion bei einem Bundeswehr Messestand&lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/node/57317&quot;&gt;IndyMedia&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Heute wurden zwei AntimilitaristInnen in Stuttgart zu 20 bzw. 30 Arbeitsstunden verurteilt. Sie wurden für &lt;em&gt;„schuldig“&lt;/em&gt; befunden, bei einer Aktion gegen die Bundeswehrpräsenz bei der Bildungsmesse&lt;em&gt; &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Didacta&quot;&gt;„Didacta“&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; am 24. Februar des vergangenen Jahres den &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2012/04-14/053.php&quot;&gt;Tatbestand der Sachbeschädigung&lt;/a&gt; begangen zu haben. Bei dieser von über 100.000 BesucherInnen frequentierten Messe handelt es sich um die größte Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa. Seit Jahren versucht die Bundeswehr, dort Fuß zu fassen und sich als Ausbilder für das Bundeswehrhandwerk zu profilieren. Dies jedoch nicht ohne antimilitaristischen Protest – wie auch im vergangenen Jahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe AntimilitaristInnen hatte sich auf den Boden vor dem Bundeswehrstand gelegt und wollten mit Ketchup auf ihrer Kleidung das Blut von Kriegsopfern symbolisieren. Die kreative Aktion wurde durch das gleichzeitige Abspielen von Tönen von Explosionen und Gewehrschüssen akustisch unterlegt.  Bei der Durchführung der Aktion wurden einige der sich im &lt;em&gt;„Eigentum der Bundeswehr“&lt;/em&gt; befindlichen Teppichfliesen (zumindest laut dem Zeugen Hauptmann H. &lt;em&gt;„hochwertige Ware“&lt;/em&gt;) irreparabel mit der &lt;em&gt;„ketchupähnlichen Masse“&lt;/em&gt; beschädigt. Die Uniformen zweier ebenfalls anwesender Soldaten waren zum Glück noch durch Reinigung zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Der bei der Aktion entstandene &lt;em&gt;„Sachschaden“&lt;/em&gt; durch die Ketchup-Flecken belief sich auf 12 Euro (Uniformreinigung) bzw. 83 Euro (Ersatz für die hochwertigen Teppichfliesen). Aus dem Grund hatte das Stuttgarter Amtsgericht das Verfahren zunächst wegen Geringfügigkeit aufgehoben. Das gefiel der Staatsanwaltschaft aber nicht , die sich deswegen an das Landgericht gewandt hatte. Dieses kassierte den Beschluß des Amtsgerichts, weshalb es zur heutigen Verhandlung kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese &lt;em&gt;„Sachbeschädigung“&lt;/em&gt; ganz offenbar nicht vorsätzlich stattfand, meinte der Staatsanwalt 20 Tagessätze bzw. 30 Tagessätze zu 10 Euro gegen die beiden AntimilitaristInnen fordern zu müssen und dies - trotz des jungen Lebensalters der beiden - nach Erwachsenenstrafrecht und trotz deren Mittellosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Dutzend BesucherInnen sahen sich annähernd ebenso vielen Polizei- und JustizbeamtInnen gegenüber. Diese wollten den BesucherInnen an die Wäsche, tasteten jedeN, der Einlass in die Verhandlung begehrte, ab und fertigten von deren Ausweisen Kopien an. Angesichts der Friedlichkeit der ProzessbesucherInnen und auch der Ziele der Angeklagten muss sich das Gericht die Frage nach der Verhältnismäßigkeit dieser Mittel gefallen lassen. Zugleich wurde so auch unzweideutig der politische Charakter des Prozesses überdeutlich unterstrichen und bei aller Lächerlichkeit der Anwürfe ebenso die politische Botschaft des Verfahrens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BesucherInnen zeigten sich wohl auch gerade deswegen solidarisch mit den beiden AntimilitaristInnen. Bis auf eine &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/58638&quot;&gt;Erklärung zum Prozess&lt;/a&gt;, in der neben der Kriegspolitik der BRD die Klassenjustiz, die einen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Klein_%28Offizier%29&quot;&gt;Oberst Klein&lt;/a&gt; freispricht, antimilitaristische Friedensaktivistinnen jedoch mit Verfahren überzieht, angegriffen  wurde, verweigerten beide Angeklagten, die auf einen Anwalt verzichteten und sich selbst verteidigten, jegliche weitere Aussage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Richter entsprach letztlich nicht den konkreten Forderungen des Staatsanwaltes. Er verdonnerte die Angeklagten zu 20 bzw. 30 Arbeitsstunden, ihre Kosten müssen sie selbst tragen, die sonstigen Kosten trägt die Staatskasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil ist ebenso wie die Begründung selbstgefällig. Eine an den Haaren herbeigezogene&lt;em&gt; „Argumentation“,&lt;/em&gt; nach der ein Bundeswehreinsatz wegen der Taliban und deren Unterdrückung unter anderem der afghanischen Frau ja schon sinnvoll sei, andererseits auch das &lt;em&gt;„Engagement“&lt;/em&gt; der &lt;em&gt;„jungen Menschen“&lt;/em&gt;, die sich aber auch &lt;em&gt;„an die Spielregeln des Gesetzgebers“&lt;/em&gt; halten müssten, und die Soldaten &lt;em&gt;„nicht angehen dürften“&lt;/em&gt; als Bestandteil der &lt;em&gt;„bürgerlichen Demokratie“&lt;/em&gt; hergenommen wurden, kleistert im Grunde nur mühevoll liberal zu, dass 20 bzw. 30 Arbeitsstunden eben auch nicht umsonst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Menschen in Zusammenhang mit dem Einsatz der Bundeswehr sterben, mokieren sich hier Gerichte über Ketchupflecken. 
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    <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 19:38:03 +0200</pubDate>
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    <category>afghanistan</category>
<category>antimilitarismus</category>
<category>bundeswehr</category>
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