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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Perspektive und Befreiung</title>
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    <description> &quot;Ich aber glaube an den Triumph der Wahrheit&quot; Ernst Thälmann, 1935</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Perspektive und Befreiung -  &quot;Ich aber glaube an den Triumph der Wahrheit&quot; Ernst Thälmann, 1935</title>
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    <title>Grundrechtsfeinde Frankfurt: Gefangene der eigenen Terror-Propaganda ?</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7777-Grundrechtsfeinde-Frankfurt-Gefangene-der-eigenen-Terror-Propaganda.html</link>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;iframe align=right width=&quot;480&quot; height=&quot;274&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/ReF_V2Q7iJE&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;Selbst jetzt - nachdem absolut nichts eingetreten ist von dem, was die Polizei Frankfurt vorausgesehen hat - besteht sie darauf, 2000 Gewaltbereite gesichtet zu haben innerhalb der 25000, die sogar nach obrigkeitlichem Bericht vorbildlich demonstriert haben.  Woran die Gewaltbereitschaft ohne Gewaltt&amp;auml;tigkeit erkannt wurde, verriet die Polizei nat&amp;uuml;rlich nicht. Das k&amp;ouml;nnte &lt;em&gt;&quot;diejenigen&quot;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;r ein n&amp;auml;chstes Mal zu besserer Tarnung verf&amp;uuml;hren. Wichtig: Innenminister Rhein und   seinesgleichen k&amp;ouml;nnen nun nachtr&amp;auml;glich immer wieder argumentieren: h&amp;auml;tte die Polizei die Innenstadt Frankfurts nicht besetzt, w&amp;auml;ren die &lt;em&gt;&quot;Terroristen&quot;&lt;/em&gt; gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augenzeuge kann ich berichten, dass ich - wahrscheinlich allzu gutgl&amp;auml;ubig -  bei der Schlusskundgebung vor dem Geb&amp;auml;ude der EZB zwar Leute aus vielen L&amp;auml;ndern und Organisationen zu Gesicht bekommen habe, aber niemand, der mir Angst eingefl&amp;ouml;&amp;szlig;t h&amp;auml;tte. Dagegen war die Innenstadt ab Anfang Zeil durchg&amp;auml;ngig von Polizei besetzt, wo man ging und stand. An der Hauptwache standen Polizei-Autos reihenweise - die meisten mit laufendem Motor beim Luftverpesten. Wohlwollende Vermutung: bei der herrschenden Hitze wollten sie die K&amp;uuml;hlung aufrecht erhalten. Allerdings - da ohnedies nichts los war - h&amp;auml;tten die Insassen vielleicht einfach aussteigen k&amp;ouml;nnen und sich eine Cola nebendran genehmigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Versammlungsplatz zog sich die Warterei ziemlich hin. Zur Belebung der Neugier der Anwesenden trabte von Zeit zu Zeit ein Pulk schwarz und gr&amp;uuml;n gekleideter Personen im Staatsdienst in voller Montur vorbei. Ohne gro&amp;szlig; was auszurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;War es ein Sieg von Blockupy?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
 Als Erfolg k&amp;ouml;nnen die Blockupy-Anh&amp;auml;nger werten, dass sie eine Demonstration zusammenbekommen haben, wie sie es in diesem Umfang in Frankfurt schon lange nicht mehr gegeben hat. Mit Recht verlagerte sich in den Schlussansprachen der Akzent vom Angriff gegen die Banken stark auf die schamlosen Grundrechtsverletzungen durch die st&amp;auml;dtischen Ordnungsbeh&amp;ouml;rden, die leider von allen Gerichten bis hin zu Karlsruhe gebilligt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Verf&amp;uuml;gungen und gerichtlichen Entscheidungen lag eine Einsch&amp;auml;tzung zugrunde: ein Grundrecht kann durch ein anderes weggekegelt werden. Erfunden wurde zu diesem Zweck eines  des interesselosen B&amp;uuml;rgers - vor allem Gesch&amp;auml;ftsmanns - nicht durch Protest in seiner Bewegungsfreiheit behindert und behelligt zu werden. Geht diese Interpretation durch, ist an Demonstrationsfreiheit im umfassenden Sinn des Wortes nicht mehr zu denken. Tats&amp;auml;chlich behandelte die Polizeileitung Demonstrieren nur noch als Gnade. Nicht mehr als selbstverst&amp;auml;ndliche Grundbefugnis eines und einer jeden, wie sie in der Verfassung niedergelegt worden ist. So hie&amp;szlig; es etwa mahnend schon donnerstags und freitags vor dem Hauptbahnhof sinngem&amp;auml;&amp;szlig;: Denkt an den Samstag!Wenn wir jetzt feststellen m&amp;uuml;ssen, dass jemand &lt;em&gt;&quot;ausschreitet&quot;&lt;/em&gt;, gilt die Zulassung f&amp;uuml;r Samstag dann auch nicht mehr. Deutlicher l&amp;auml;sst sich kaum ausdr&amp;uuml;cken, dass dem Volk nach Gutd&amp;uuml;nken das Maul verboten werden darf- wenn es st&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/blogs/8/152029&quot;&gt;Peter Nowak in TELEPOLIS&lt;/a&gt; richtet den Blick zur&amp;uuml;ck auf die urspr&amp;uuml;nglichen Ziele von BLOCKUPY. Behinderung des Bankwesens wenigstens f&amp;uuml;r einen Tag. Dieses Ziel ist selbst dann nicht erreicht worden, wenn man die Selbstbehinderung durch die Polizei und durch eigene Vorsichtsma&amp;szlig;nahmen als Wirkung der nur angedrohten Besetzung  sich als eigenes Verdienst anrechnet. Die weitgehend elektronische Abwicklung s&amp;auml;mtlicher Auftr&amp;auml;ge macht eine r&amp;auml;umliche Behinderung durch Blockade und sogar Besetzung fast undenkbar. Es kommt das Mobilisierungsproblem dazu. K&amp;uuml;ndigt man eine breite Demonstration rechtzeitig an, steht f&amp;uuml;r die Obrigkeit und die Bank selbst jede Gegenma&amp;szlig;nahme plus Terror-Gegen-Propaganda frei. Wie sich jetzt herausgestellt hat. Setzt man auf nichtangemeldete &amp;Uuml;berraschungs-Coups wird kaum gen&amp;uuml;gend sturmbereites Personal zur Verf&amp;uuml;gung stehen. Es lie&amp;szlig;en sich f&amp;uuml;r wesentlich breiter bewegte Zeiten - wie jetzt in Griechenland - kurzfristige Erfolge denken. Aber selbst solche ohne grunds&amp;auml;tzliche Ersch&amp;uuml;tterungen des gesamten Banken-Systems.Nicht einmal in einem einzigen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wolf Wetzel hatte schon geraume Zeit vor Occupy den Widerwillen zu Ende gedacht gegen blo&amp;szlig;e Verlautbarungen wie &quot;Wir zahlen nicht f&amp;uuml;r Eure Krise&quot; W&amp;auml;hrend man das schreibt, hat man immer schon gezahlt, ob gern oder ungern. Daraus seine Folgerung: Wenn es nicht bei der verbalen Drohung bleiben soll, muss es ernsthafte und sp&amp;uuml;rbare Sch&amp;auml;digungen geben derjenigen, die vor allem vom Geldgesch&amp;auml;ft profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In einer kleinen Schrift hat er die damaligen Diskussionen noch einmal zusammengefasst. &lt;a href=&quot;http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/03/22/krise-des-kapitalismus-krisenhafte-proteste-edition-assamblage/&quot;&gt;&quot;Krise des Kapitalismus und krisenhafte Proteste&quot;&lt;/a&gt;, in der Reihe  &lt;a href=&quot;http://www.edition-assemblage.de/krise-des-kapitalismus-und-krisenhafte-proteste/&quot;&gt;Systemfehler die Nummer 1, erschienen 2012 in der edition assemblage&lt;/a&gt;. Ausf&amp;uuml;hrlich wird zur&amp;uuml;ckgewiesen die Kritik am &lt;em&gt;&quot;verk&amp;uuml;rzten Kapitalismusbegriff&quot;&lt;/em&gt; eines blo&amp;szlig;en Angriffs gegen die Banken. Vermutlich w&amp;auml;re Wolf wie auch seinen Kritikern ein Generalstreik innerhalb der produzierenden Betriebe noch wesentlich lieber. Nur ist ein solcher von au&amp;szlig;erhalb nie zu organisieren. Auf der Ebene von Demonstrationen ist Boykott gegen solche Teile des kapitalistischen Apparats immerhin denkbar, die vom Kundenverkehr abh&amp;auml;ngen. Das m&amp;uuml;sste freilich von den herrschenden Machtverh&amp;auml;ltnissen abh&amp;auml;ngig gemacht werden. Der letzte Aufmarsch an den vier Tagen von Himmelfahrt bis Sonntag hat nur eines beweisen k&amp;ouml;nnen: dass trotz aller Hindernisse gegen eine verbotsw&amp;uuml;tige Obrigkeit noch eine Gro&amp;szlig;demonstration m&amp;ouml;glich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr - aber auch nicht weniger.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 20 May 2012 12:17:07 +0200</pubDate>
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    <category>blockupy</category>
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    <title>Revolution an der Tanzbar: ZAZ - Concert in Novi Sad Petrovaradin August 2011</title>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Lydia Trueten)</author>
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    <pubDate>Sun, 20 May 2012 10:09:00 +0200</pubDate>
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    <title>Anne Will: Entmerkelung durch kein Säurebad zu beschleunigen</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7772-Anne-Will-Entmerkelung-durch-kein-Saeurebad-zu-beschleunigen.html</link>
            <category>Geschmackloses</category>
            <category>LifeStyle</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/AngelaMerkelHand.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2063 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/AngelaMerkelHand.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Angela Merkel&lt;br /&gt;
Bildquelle:&lt;br /&gt;
Armin Linnartz&lt;br /&gt;
Dieses Foto ist unter einer &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/&quot;&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/a&gt; (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland) lizenziert.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Anne Will am Mittwochabend: endlich eine Sendung, der Informationen zu entnehmen waren- und durch Frau H&amp;ouml;hler ein Ansatz zur Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Information: Merkel hat den Bundespr&amp;auml;sident vor ihrem Strafakt gar nicht pers&amp;ouml;nlich sprechen k&amp;ouml;nnen. Sie telephonierte nur nach Italien- und bekam dort erwartungsgem&amp;auml;&amp;szlig; die Zustimmung &lt;em&gt;&quot;ihres&quot; &lt;/em&gt;Pr&amp;auml;sidialkandidaten. Eine Hand w&amp;auml;scht die andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: Laut Bosbach wurde der jetzt geschasste Umweltminister -entgegen anderen Behauptungen- nicht einmal pers&amp;ouml;nlich &amp;uuml;ber die Hinrichtung informiert, sondern erfuhr -wie wir alle- sein Urteil aus der Zeitung.  Es handelt sich also um eine betont r&amp;uuml;pelhafte Handhabung der Machtvollkommenheiten einer Kanzlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse: Frau H&amp;ouml;hler, in vergangenen Jahren weitgehend S&amp;auml;uselmarie, hat auf ihre alten Tage die Z&amp;auml;hne nachgeschliffen und bot einen ausbauf&amp;auml;higen Gedanken. Merkel wollte mit dem Fu&amp;szlig;tritt f&amp;uuml;r einen Minister der Partei  beweisen, dass es gar nicht mehr um Partei- und damit Lager gehen d&amp;uuml;rfe, sondern einzig und allein um ihre kostbare Person. Also die aus anderen Epochen und eigenen Partei-Konstellationen bekannte Umwandlung einer Herrschaft mittels des Parlaments hin zum Caesarismus. Die SPD-Schr&amp;ouml;der allerdings in allen Punkten vorweggenommen hatte. Als er Scharping auf &amp;auml;hnlich brutale Weise entlie&amp;szlig;, geschah das nicht wegen dessen abstrusen L&amp;uuml;gengeschichten &amp;uuml;ber gesichtete KZs im Feindesland, sondern wegen ein paar l&amp;auml;ppischen Hosen, vom Werbeberater zum Einkauf dazugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die sich die Runde selber stellte: ist das der Anfang vom Ende der &amp;Auml;ra Merkel? Bei Schr&amp;ouml;der war es das gewesen. Er hatte zuletzt zuviele seiner SPD-Genossen in Angst getrieben um den weiteren Erhalt ihrer P&amp;ouml;stchen und Positionen  im Bundestag und den Landtagen. Angesichts der brutalen Einschr&amp;auml;nkungen beim Arbeitslosengeld- und der offenen Beg&amp;uuml;nstigung von Lohndumping in allen denkbaren Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor muss sich Merkel nicht f&amp;uuml;rchten. All das gilt inzwischen als Erbe einer nichtzuergr&amp;uuml;ndenden Vorzeit. Dankbar hingenommen als Tatsache. Vor allem nicht weiter zu diskutieren.&lt;br /&gt;
 Gefragt werden muss deshalb sch&amp;auml;rfer: Schadet zur Schau getragene Alleinherrschaft bei den verbliebenen Wahlm&amp;ouml;glichkeiten &amp;uuml;berhaupt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europaweit zeichnet sich ab, dass sie auf Zustimmung st&amp;ouml;&amp;szlig;t, solange die Aussichten auf materielle Absicherung anhalten.Wohlgemerkt: Nur die Aussichten, nicht die Lage selbst. Man muss nicht gleich an Putin erinnern. Sarkozy und der italienische Quasi-Diktator hielten sich doch recht lange mit genau solchen Tricks. Und einem Orban schadet die Kritik von au&amp;szlig;en auch nicht besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: so lange die Kaufkraft in Deutschland gehalten, sogar ein wenig gesteigert wird, steht zu vermuten, dass die Konzentration auf die Wundert&amp;auml;terin und die Zustimmung w&amp;auml;chst. Es ist Merkel bisher gelungen, gegen die Krise in Europa gar nichts zu tun, aber ein nie einzul&amp;ouml;sendes Versprechen auszugeben: es gehe weiter so. Die unendliche Vertr&amp;ouml;stung klappt noch immer. So sicher, dass die SPD sich nicht traut, offene Opposition auch nur zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit kommen wir auf eine Vermutung, die bei ANNE WILL gar nicht ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert wurde. H&amp;auml;ngt die Entlassung des bisher geh&amp;auml;tschelten Ministers auch mit einer weiteren Wendung in der Energiepolitik zusammen? Den R&amp;uuml;ckzug aus dem Atomwesen kann auch die allerwendigste Opportunistin nicht v&amp;ouml;llig zur&amp;uuml;cknehmen. Sollten bei dem &amp;Uuml;berraschungsschlag vom Mittwoch aber nicht doch Einfl&amp;uuml;sterungen und Drohungen der Energie-Konzerne mitgeholfen haben. Da an Enteignung und gesetzliche Beschr&amp;auml;nkung von deren Macht ja nicht mehr zu denken ist, bleibt nur Entgegenkommen durch geeigneteres Personal. Da war der bisherige Amtsinhaber vielleicht immer noch zu selbst&amp;auml;ndig in seinen Denkanf&amp;auml;llen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnet sich also ab: Personenfixierte  Herrschaft Merkels auf der einen Seite - offen getragen - auf der anderen - geheimeren - wachsende Abh&amp;auml;ngigkeit von denen, die immer schon heimlich mitregierten: den Monopolen. Diese Kombination ist nicht selten. Mit ihr l&amp;auml;sst sich so lange durchhalten, wie die Opposition ihre Oppositionsrolle verleugnet - und so lange die Taktik des unendlichen Aufschubs - der Versprechungen f&amp;uuml;r &amp;uuml;ber&amp;uuml;bermorgen - sich durchhalten l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf wird viel l&amp;auml;nger zu warten sein, als alle aus der Anne-Will-Runde gestern sich tr&amp;auml;umen lie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 May 2012 12:18:21 +0200</pubDate>
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    <category>angela merkel</category>
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    <title>Besorgter Blick über den Zaun: West-Linke weggeschwemmt?</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7766-Besorgter-Blick-ueber-den-Zaun-West-Linke-weggeschwemmt.html</link>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;p&gt;Wenn es eine so getroffen hat, wie jetzt die LINKE in den alten L&amp;auml;ndern, nervt es doppelt, wenn nach dem werten Befinden Erkundigungen eingezogen werden. Und das von einem Nichtmitglied....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur: so ein Schwemmereignis kann nicht gut als pure Gruppensache behandelt werden. Ginge die LINKE im Westen ganz unter, lie&amp;szlig;en Rot-Gr&amp;uuml;n an den dann leeren Ecken keinen neuen Wuchs zu. Gerade Leute wie Kraft, hochn&amp;auml;sig und selbstgerecht, w&amp;uuml;rden alles tun, um Begrenzungen hochzut&amp;uuml;rmen. Wo wir sind, ist gerade schon links genug. Mehr davon: verschroben, eigensinning, realit&amp;auml;tsverknorzt, wertblind. Das Ganze mit Schmunzelmund und Schulterklopf versetzt f&amp;uuml;r alle, die das gef&amp;auml;llig glauben oder wenigstens so tun als ob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht dann alle an, denen Kraft-Geturtele noch nicht Musik genug ist. Deshalb zun&amp;auml;chst gefragt, woran die Schwemme nicht gelegen haben kann. Manche kommen mit der Zerstrittenheit. Wenn die aber einer Partei wirklich schaden k&amp;ouml;nnte, h&amp;auml;tte die CDU nicht einmal ihre paar Kummerbrosamen abernten k&amp;ouml;nnen. Mehr Qu&amp;auml;ken, Quengeln und Rumpelpoltern steigt wohl aus keinem Brunnen als dem tiefen der Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im FREITAG fand jemand, die Partei h&amp;auml;tte die Quittung daf&amp;uuml;r bezogen, dass sie sich nur noch mit sich selbst besch&amp;auml;ftige. Hat permanentes Eigenlob und Selbstgekr&amp;auml;usel den anderen Parteien wirklich je geschadet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder haben die schlimmen Piraten alles weggeknuspert? Nach W&amp;auml;hlerwanderungsstatistik 80 000 von der LINKEN. Das ist zwar nicht wenig. Aber genausoviel kamen von der SPD. Die wird in den Himmel gelobt f&amp;uuml;r ihre Erfolge! Kann es dann bei der LINKEN so eingeschlagen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage l&amp;auml;sst sich ernsthaft nur im Rahmen der gegebenen Umst&amp;auml;nde stellen. Da f&amp;auml;llt auf, wie  Edith Bartelmus-Scholich       in  &lt;a href=&quot;http://www.scharf-links.de/92.0.html?&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=24785&amp;amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;amp;cHash=de87c86f74&quot;&gt;scharf-links&lt;/a&gt; hervorhebt, dass laut Statistik eine nicht geringe Heerschar, die schon einmal links gew&amp;auml;hlt hatte, wieder zur SPD zur&amp;uuml;ckgefallen ist. Die gleichen Leute sollen sich der Wahnidee hingegeben haben, die K&amp;uuml;mmererpartei sei &lt;em&gt;&quot;zu den Wurzeln&quot;&lt;/em&gt; zur&amp;uuml;ckgekehrt: n&amp;auml;mlich zu einer Zeit vor Hartz IV, Leiharbeit und Rente mit 67. Wenn das stimmen sollte, w&amp;uuml;rde es f&amp;uuml;r ein verheerendes &amp;Uuml;berleben von Glaubenskraft sprechen. In Nordrhein-Westfalen ist meiner Kenntnis nach von allen SPD-en nacheinander nichts getan worden gegen den Sozialraub. Nicht ein einziges Wort erhoben, man wollte das ja gerne abschaffen, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt das alles ist mindestens eine Ursache benennbar: die Unf&amp;auml;higkeit der LINKEN, einen klaren Grenzstrich zu ziehen zur Ehemals-Partei, bei gleichzeitiger Offenheit f&amp;uuml;r punktuelles Zusammengehen mit der alten SPD. Allerdings immer ohne Anerkennung. Ohne Garantieschein f&amp;uuml;r sp&amp;auml;tere Gef&amp;auml;lligkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss wohl so gewesen sein, dass bundesweit die Gabriel-SPD sich nicht traut , den Europaherrschaftspl&amp;auml;nen der CDU frontal zu widersprechen. Genau diese &amp;Auml;ngstlichkeit, die Traute unter Vorbehalt, kennzeichnet aber auch die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teile der West-Linken. K&amp;ouml;nnte man nicht doch mal wieder in eine Mega-Koalition Einlass finden? Die Brosamen vom Tisch der Gnadenmutter mitnehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt das anderes,als dass in der Partei der LINKEN selbst sich inzwischen eingefressen hat - oder aus alten SPD-Zeiten h&amp;auml;ngengeblieben ist - die &amp;Uuml;berzeugung vom Alternativlosen. Von dem, was dann nur die Chefverwalterinnen des Gemeinwohls kennen: Merkel und Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es nicht leicht, ohne Gro&amp;szlig;b&amp;uuml;ro und Riesenrechner eine Alternative komplett auszurechnen. Ist das aber immer n&amp;ouml;tig?  Der Erfolg der PIRATEN liegt vielleicht gerade darin, dass sie loslegen, ohne schon das Endergebnis zu besitzen. Wie es bei Brecht im &lt;em&gt;&quot;Guten Menschen von Sezuan&quot;&lt;/em&gt; hei&amp;szlig;t: Es muss ein andrer Schluss da sein, muss, muss, muss. Erg&amp;auml;nze: Auch wenn wir ihn nicht auf der blo&amp;szlig;en Hand vorzeigen k&amp;ouml;nnen. Noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
marx 21 stellt in einer &lt;a href=&quot;http://marx21.de/content/view/1668/32&quot;&gt;Aufstellung zur &quot;Bewegungspartei LINKE&quot;&lt;/a&gt; auch die Frage nach der Wichtigkeit und W&amp;uuml;nschbarkeit einer R&amp;uuml;ckkehr von Lafontaine an die Spitze der Partei. Sie ber&amp;uuml;hren damit eine  weitere Glaubens&amp;uuml;berzeugung, aus &amp;auml;hnlicher Quelle: Verlust und Gewinn einer Partei liegt an ihrer F&amp;uuml;hrung. Das massenhaft sehnsuchtsvolle Aufst&amp;ouml;hnen nach Lafontaines Wiederkehr - vor allem in den Westprovinzen des Vaterlandes - l&amp;auml;sst sich kaum anders erkl&amp;auml;ren. Ist es aber nicht notwendig verbunden mit Selbstabdankung? Wenn alles an IHM liegt, was kann dann von uns noch kommen? In Wirklichkeit haben ziemlich viele Zeugen gerade den LINKEN in NRW zugestanden, dass noch nie so intensiv wahlgek&amp;auml;mpft wurde wie in den letzten sechs Wochen. Ging es da freilich &lt;em&gt;&quot;nur&quot;&lt;/em&gt; um Wahlbeteiligung - oder auch um Einw&amp;uuml;hlen, Beteiligung an viel l&amp;auml;ngerdauernden K&amp;auml;mpfen um Betrieb, Wohnungserhaltung, W&amp;auml;lderrettung usw? Mit anderen Worten: Lafontaine an der Spitze w&amp;auml;re ein Gewinn. Aber es d&amp;uuml;rfte nicht Sein oder Nichtsein einer Partei oder Bewegung davon abh&amp;auml;ngig gemacht werden. Auf keinen Fall Zustimmung zur Enteignung der eigenen Anstrengungen zugunsten der Ehre des H&amp;ouml;heren. Anders hat Schr&amp;ouml;der bei den &amp;Uuml;berschwemmungen auch nicht gearbeitet. Eine Stunde die gelben Stiefel an - und tausende, die Sands&amp;auml;cke schleppten, standen enteignet und barfu&amp;szlig; an den Ufern herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt das Papier der Gruppe marx21 mit seiner Bef&amp;uuml;rwortung der Bewegungspartei wohl die richtige Richtung, soweit sich das von au&amp;szlig;en beurteilen l&amp;auml;sst. Zu ihren Forderungen m&amp;uuml;sste nur eine hinzutreten: das Bewusstsein, in einer Welt der Verdunklung und L&amp;uuml;ge k&amp;auml;mpfen zu m&amp;uuml;ssen. Wie jede talk-Runde in Wahlzeiten zeigt. Dem m&amp;uuml;sste eine erweiterte Sprach- und Begriffskritik der herrschenden politischen Sprache entsprechen.  Nicht so sehr als ideologischer Streit gedacht. Sondern eher im Sinne eines Wittgenstein: wieviele offizielle Aussagen der Herrschenden sind nicht einmal falsch, sondern einfach inhaltslos. Damit zur Herstellung von Handlungsanleitungen total ungeeignet.  Dar&amp;uuml;ber lie&amp;szlig;e sich vielleicht dauerhafte Abh&amp;auml;rtung gegen die Versuchungen der Sozialdemokratie erreichen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 15 May 2012 22:12:12 +0200</pubDate>
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    <title>Revolution an der Tanzbar: Envidia Kotxina - Historias en blanco y negro</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Heute mal mit &lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/Envidia_Kotxina&quot;&gt;Envidia Kotxina&lt;/a&gt; aus Madrid:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/_B-9qMLZ_84&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/_B-9qMLZ_84&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;version=3&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; 
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    <pubDate>Mon, 14 May 2012 16:32:46 +0200</pubDate>
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