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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Politische und gewerkschaftliche Arbeit</title>
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    <description> &quot;Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.&quot; Schiller</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Politische und gewerkschaftliche Arbeit -  &quot;Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.&quot; Schiller</title>
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    <title>Grundrechtsfeinde Frankfurt: Gefangene der eigenen Terror-Propaganda ?</title>
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            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;iframe align=right width=&quot;480&quot; height=&quot;274&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/ReF_V2Q7iJE&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;Selbst jetzt - nachdem absolut nichts eingetreten ist von dem, was die Polizei Frankfurt vorausgesehen hat - besteht sie darauf, 2000 Gewaltbereite gesichtet zu haben innerhalb der 25000, die sogar nach obrigkeitlichem Bericht vorbildlich demonstriert haben.  Woran die Gewaltbereitschaft ohne Gewaltt&amp;auml;tigkeit erkannt wurde, verriet die Polizei nat&amp;uuml;rlich nicht. Das k&amp;ouml;nnte &lt;em&gt;&quot;diejenigen&quot;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;r ein n&amp;auml;chstes Mal zu besserer Tarnung verf&amp;uuml;hren. Wichtig: Innenminister Rhein und   seinesgleichen k&amp;ouml;nnen nun nachtr&amp;auml;glich immer wieder argumentieren: h&amp;auml;tte die Polizei die Innenstadt Frankfurts nicht besetzt, w&amp;auml;ren die &lt;em&gt;&quot;Terroristen&quot;&lt;/em&gt; gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augenzeuge kann ich berichten, dass ich - wahrscheinlich allzu gutgl&amp;auml;ubig -  bei der Schlusskundgebung vor dem Geb&amp;auml;ude der EZB zwar Leute aus vielen L&amp;auml;ndern und Organisationen zu Gesicht bekommen habe, aber niemand, der mir Angst eingefl&amp;ouml;&amp;szlig;t h&amp;auml;tte. Dagegen war die Innenstadt ab Anfang Zeil durchg&amp;auml;ngig von Polizei besetzt, wo man ging und stand. An der Hauptwache standen Polizei-Autos reihenweise - die meisten mit laufendem Motor beim Luftverpesten. Wohlwollende Vermutung: bei der herrschenden Hitze wollten sie die K&amp;uuml;hlung aufrecht erhalten. Allerdings - da ohnedies nichts los war - h&amp;auml;tten die Insassen vielleicht einfach aussteigen k&amp;ouml;nnen und sich eine Cola nebendran genehmigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Versammlungsplatz zog sich die Warterei ziemlich hin. Zur Belebung der Neugier der Anwesenden trabte von Zeit zu Zeit ein Pulk schwarz und gr&amp;uuml;n gekleideter Personen im Staatsdienst in voller Montur vorbei. Ohne gro&amp;szlig; was auszurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;War es ein Sieg von Blockupy?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
 Als Erfolg k&amp;ouml;nnen die Blockupy-Anh&amp;auml;nger werten, dass sie eine Demonstration zusammenbekommen haben, wie sie es in diesem Umfang in Frankfurt schon lange nicht mehr gegeben hat. Mit Recht verlagerte sich in den Schlussansprachen der Akzent vom Angriff gegen die Banken stark auf die schamlosen Grundrechtsverletzungen durch die st&amp;auml;dtischen Ordnungsbeh&amp;ouml;rden, die leider von allen Gerichten bis hin zu Karlsruhe gebilligt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Verf&amp;uuml;gungen und gerichtlichen Entscheidungen lag eine Einsch&amp;auml;tzung zugrunde: ein Grundrecht kann durch ein anderes weggekegelt werden. Erfunden wurde zu diesem Zweck eines  des interesselosen B&amp;uuml;rgers - vor allem Gesch&amp;auml;ftsmanns - nicht durch Protest in seiner Bewegungsfreiheit behindert und behelligt zu werden. Geht diese Interpretation durch, ist an Demonstrationsfreiheit im umfassenden Sinn des Wortes nicht mehr zu denken. Tats&amp;auml;chlich behandelte die Polizeileitung Demonstrieren nur noch als Gnade. Nicht mehr als selbstverst&amp;auml;ndliche Grundbefugnis eines und einer jeden, wie sie in der Verfassung niedergelegt worden ist. So hie&amp;szlig; es etwa mahnend schon donnerstags und freitags vor dem Hauptbahnhof sinngem&amp;auml;&amp;szlig;: Denkt an den Samstag!Wenn wir jetzt feststellen m&amp;uuml;ssen, dass jemand &lt;em&gt;&quot;ausschreitet&quot;&lt;/em&gt;, gilt die Zulassung f&amp;uuml;r Samstag dann auch nicht mehr. Deutlicher l&amp;auml;sst sich kaum ausdr&amp;uuml;cken, dass dem Volk nach Gutd&amp;uuml;nken das Maul verboten werden darf- wenn es st&amp;ouml;rt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/blogs/8/152029&quot;&gt;Peter Nowak in TELEPOLIS&lt;/a&gt; richtet den Blick zur&amp;uuml;ck auf die urspr&amp;uuml;nglichen Ziele von BLOCKUPY. Behinderung des Bankwesens wenigstens f&amp;uuml;r einen Tag. Dieses Ziel ist selbst dann nicht erreicht worden, wenn man die Selbstbehinderung durch die Polizei und durch eigene Vorsichtsma&amp;szlig;nahmen als Wirkung der nur angedrohten Besetzung  sich als eigenes Verdienst anrechnet. Die weitgehend elektronische Abwicklung s&amp;auml;mtlicher Auftr&amp;auml;ge macht eine r&amp;auml;umliche Behinderung durch Blockade und sogar Besetzung fast undenkbar. Es kommt das Mobilisierungsproblem dazu. K&amp;uuml;ndigt man eine breite Demonstration rechtzeitig an, steht f&amp;uuml;r die Obrigkeit und die Bank selbst jede Gegenma&amp;szlig;nahme plus Terror-Gegen-Propaganda frei. Wie sich jetzt herausgestellt hat. Setzt man auf nichtangemeldete &amp;Uuml;berraschungs-Coups wird kaum gen&amp;uuml;gend sturmbereites Personal zur Verf&amp;uuml;gung stehen. Es lie&amp;szlig;en sich f&amp;uuml;r wesentlich breiter bewegte Zeiten - wie jetzt in Griechenland - kurzfristige Erfolge denken. Aber selbst solche ohne grunds&amp;auml;tzliche Ersch&amp;uuml;tterungen des gesamten Banken-Systems.Nicht einmal in einem einzigen Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wolf Wetzel hatte schon geraume Zeit vor Occupy den Widerwillen zu Ende gedacht gegen blo&amp;szlig;e Verlautbarungen wie &quot;Wir zahlen nicht f&amp;uuml;r Eure Krise&quot; W&amp;auml;hrend man das schreibt, hat man immer schon gezahlt, ob gern oder ungern. Daraus seine Folgerung: Wenn es nicht bei der verbalen Drohung bleiben soll, muss es ernsthafte und sp&amp;uuml;rbare Sch&amp;auml;digungen geben derjenigen, die vor allem vom Geldgesch&amp;auml;ft profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In einer kleinen Schrift hat er die damaligen Diskussionen noch einmal zusammengefasst. &lt;a href=&quot;http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/03/22/krise-des-kapitalismus-krisenhafte-proteste-edition-assamblage/&quot;&gt;&quot;Krise des Kapitalismus und krisenhafte Proteste&quot;&lt;/a&gt;, in der Reihe  &lt;a href=&quot;http://www.edition-assemblage.de/krise-des-kapitalismus-und-krisenhafte-proteste/&quot;&gt;Systemfehler die Nummer 1, erschienen 2012 in der edition assemblage&lt;/a&gt;. Ausf&amp;uuml;hrlich wird zur&amp;uuml;ckgewiesen die Kritik am &lt;em&gt;&quot;verk&amp;uuml;rzten Kapitalismusbegriff&quot;&lt;/em&gt; eines blo&amp;szlig;en Angriffs gegen die Banken. Vermutlich w&amp;auml;re Wolf wie auch seinen Kritikern ein Generalstreik innerhalb der produzierenden Betriebe noch wesentlich lieber. Nur ist ein solcher von au&amp;szlig;erhalb nie zu organisieren. Auf der Ebene von Demonstrationen ist Boykott gegen solche Teile des kapitalistischen Apparats immerhin denkbar, die vom Kundenverkehr abh&amp;auml;ngen. Das m&amp;uuml;sste freilich von den herrschenden Machtverh&amp;auml;ltnissen abh&amp;auml;ngig gemacht werden. Der letzte Aufmarsch an den vier Tagen von Himmelfahrt bis Sonntag hat nur eines beweisen k&amp;ouml;nnen: dass trotz aller Hindernisse gegen eine verbotsw&amp;uuml;tige Obrigkeit noch eine Gro&amp;szlig;demonstration m&amp;ouml;glich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr - aber auch nicht weniger.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 20 May 2012 12:17:07 +0200</pubDate>
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    <title>Versammlungsrecht als Herrschaftsinstrument zur Kontrolle von politischen Protesten </title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7773-Versammlungsrecht-als-Herrschaftsinstrument-zur-Kontrolle-von-politischen-Protesten.html</link>
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            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Ashampoo_Snap_2012.05.18_14h59m00s_001_.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;Politische  Versammlungen wie zuletzt die Revolution&amp;auml;re 1.Mai-Demo in Stuttgart  werden von den &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7769-Grundrecht-auf-Versammlungsfreiheit-durch-Behoerdenwillkuer-bedroht.html&quot;&gt;Beh&amp;ouml;rden zunehmend blockiert&lt;/a&gt;, so das B&amp;uuml;ndnis f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info&quot;&gt; Versammlungsfreiheit Stuttgart&lt;/a&gt;. Radio Dreyeckland f&amp;uuml;hrte ein Interview mit mir &amp;uuml;ber solche &quot;undemokratischen Sitten&quot; wie Auflagen gegen  Spendensammlungen, das martialische Auftreten der Polizei, die  Missachtung &amp;ouml;ffentlicher R&amp;auml;ume und Gerichtsurteile und Praktiken wie das  routinem&amp;auml;&amp;szlig;ige Abfilmen von Demonstrierenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die aktuellen  Zust&amp;auml;nde bei Blockupy in Frankfurt werden angesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16723&quot;&gt;Anh&amp;ouml;ren&lt;/a&gt; (L&amp;auml;nge: 10.27 min) beim Radio Dreyeckland&lt;a href=&quot;http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20120518-grundrechta-16098.mp3&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 18 May 2012 20:02:00 +0200</pubDate>
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    <title>Grundrecht auf Versammlungsfreiheit durch Behördenwillkür bedroht</title>
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            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Eine aktuelle Pressemitteilung des &lt;a href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info&quot;&gt;Stuttgarter Bündnisses für Versammlungsfreiheit&lt;/a&gt;: Grundrecht auf Versammlungsfreiheit durch Behördenwillkür bedroht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Was wir derzeit erleben, ist eine Erosion des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wird von untergeordneten Behörden wie dem Ordnungsamt oder der Polizei absichtlich ignoriert und nach eigenem Belieben ausgelegt&quot; &lt;/em&gt;(Thomas Trüten, Sprecher des Stuttgarter Bündnis für Versammlungsfreiheit am 21.3.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erosion nimmt zunehmend drastischere Formen an und trifft verschiedenste Spektren der Protestbewegung. Als Beispiel genügt es, zwei Wochen im Mai 2012 zu betrachten, die diese Entwicklung verdeutlichen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Mai 2012: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Stuttgart wird mit einem wandernden, hochgerüsteten Polizeikessel  durch die Stadt &lt;em&gt;&quot;begleitet&quot;&lt;/em&gt;. Einschüchterung der Versammlungsteilnehmer und Abschreckung potenzieller Teilnehmer unter den Passanten ist die Absicht. Pressefotografen, die dieses Szenario festhalten, wird mit Platzverweis gedroht, weil &lt;em&gt;&quot;weil einzelne Beamte es ablehnen, fotografiert zu werden&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Dies steht ganz im Widerspruch zu einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. März 2012 (&lt;a href=&quot;http://www.bverwg.de/enid/9d.html?search_displayContainer=14139&quot;&gt;Az. 6 C 12.11&lt;/a&gt;), das feststellt, dass ein Polizeieinsatz ein &lt;em&gt;&quot;zeitgeschichtliches Ereignis&quot;&lt;/em&gt; ist, von dem Bilder auch ohne Einwilligung der abgelichteten Personen veröffentlicht werden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;7. Mai 2012:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Die Stuttgarter Polizei beschlagnahmte am Ende der letzten Montagskundgebung gegen Hartz IV die, von Passanten und Demonstranten für die Arbeit der Montagsdemo gespendeten 93 € aus der auf der Straße aufgestellten Spendendose.&lt;br /&gt;
Montagsdemonstranten und Passanten, die sofort gegen diese unrechtmäßige Polizeiaktion protestierten, wurde &quot;Widerstand gegen die Staatsgewalt&quot; vorgeworfen. Acht mit Blaulicht auf den dicht belebten Schloßplatz auffahrende Polizeifahrzeuge erweckten den Eindruck einer gefährlichen Situation. Immer mehr Passanten brachten ihre Empörung über diesen Akt der Polizeiwillkür mit Sprechchören zum Ausdruck: von &quot;Das ist unser Geld!&quot; bis &quot;Polizeistaat!&quot;.&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen erst konnte sich das Stuttgarter Amt für öffentliche Ordnung mit einem Strafbefehl gegen die Versammlungsleiterin der Montagsdemo vor dem Amtsgericht nicht durchsetzen und musste seine Auflage dahingehend korrigieren. dass das Aufstellen einer Spendendose zulässig ist.&quot;&lt;/em&gt; (aus der &lt;a href=&quot;http://stuttgartdemo.wordpress.com/2012/05/10/presseerklarung-der-stuttgarter-montagsdemo-gegen-hartz-iv-zum-7-5-2012/&quot;&gt;Presseerklärung der Stuttgarter Montagsdemo gegen Hartz IV&lt;/a&gt; vom 9.5.2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;10. Mai 2012: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Aktivisten der Initiative&lt;em&gt; &quot;Cannstatter gegen S21&quot; &lt;/em&gt; wird das Verteilen von Flugblättern im Cannstatter Bahnhof verboten und ein zweijähriges (!) Hausverbot gegen sie verhängt: &lt;em&gt;&quot;… auf Grund des Hausrechtes der DB Stations &amp;amp; Service AG verbieten wir Ihnen ab sofort bis zum 25.4.2014 den Bahnhof Bad Cannstatt einschließlich seiner Einrichtungen ( Toiletten etc.) zu betreten.&quot;&lt;/em&gt; Mit Rücksichtnahme auf die eigenen Geschäfte werden die Betroffenen nicht generell vom Bahnverkehr ausgeschlossen. &lt;em&gt;&quot;Sie haben sich in diesem Fall jedoch auf dem kürzesten Weg unverzüglich zu und von den Zügen zu begeben.&quot;&lt;/em&gt;  (&lt;a href=&quot;http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/05/10/grundrecht-auf-meinungsfreiheit-contra-hausrecht-der-bahn-ag/&quot;&gt;Grundrecht auf Meinungsfreiheit contra Hausrecht der Bahn AG auf BAA vom 10.5.2012&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dies geschieht im Widerspruch zu einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2011 (&lt;a href=&quot;https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110222_1bvr069906.html&quot;&gt;1 BvR 699/06&lt;/a&gt;) in dem festgestellt wird, dass Flughäfen, Bahnhöfe etc. öffentlicher Raum sind und die Grundrechte dort natürlich auch gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erosion der Grundrechte ist keine Stuttgarter Spezialität. In Frankfurt werden alle Demonstrationen der Blockupy Bewegung komplett verboten bis hin zur Kundgebung der &lt;em&gt;&quot;Ordensbrüder für den Frieden&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Trüten weiter: &lt;em&gt;&quot;Dieser Entwicklung muss neben der notwendigen juristischen Auseinandersetzung, auf der Straße und politisch entgegengetreten werden. Die Forderung nach einem fortschrittlichen Versammlungsgesetz steht auf der Tagesordnung. Und zwar offensichtlich bundesweit. Deshalb unterstützt unser Bündnis  die Proteste gegen das Demo- und Versammlungsverbot der Blockupy Aktionen in Frankfurt, unter anderem der Demonstration des Komitees für Grundrechte und Demokratie für das Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit am Donnerstag, 17. Mai, um 12 Uhr auf den Frankfurter Paulsplatz.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.versammlungsrecht.info&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1716 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Transpi-Druck.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 16 May 2012 13:31:36 +0200</pubDate>
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    <category>antifaschismus</category>
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    <title>Kundgebung am 15. Mai in Stuttgart: Solidarität statt Lohnkürzungen und Sozialabbau in Europa</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7765-Kundgebung-am-15.-Mai-in-Stuttgart-Solidaritaet-statt-Lohnkuerzungen-und-Sozialabbau-in-Europa.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (gewerkschafter)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/1505StuttgartDGBPlakat.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2369 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/1505StuttgartDGBPlakat.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;span class=&quot;usercontent&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wir fordern ein demokratisches und soziales Europa!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kundgebung am Dienstag 15. Mai 2012&lt;br /&gt;
 um 17.00 Uhr&lt;br /&gt;
 auf dem Stuttgarter Schlossplatz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Programm:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;RednerInnen aus verschiedenen europ&amp;auml;ischen L&amp;auml;ndern&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Internationales Kulturprogramm&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen, B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger  zur Kundgebung am 15. Mai auf dem Stuttgarter Schlossplatz auf. Das  ma&amp;szlig;geblich von Bundeskanzlerin Merkel und dem franz&amp;ouml;sischen  Staatspr&amp;auml;sidenten Sarkozy bef&amp;ouml;rderte K&amp;uuml;rzungsdiktat gef&amp;auml;hrdet  Arbeitspl&amp;auml;tze und soziale Sicherheit. Es droht eine Abw&amp;auml;rtsspirale durch  sinkende L&amp;ouml;hne, Rentenk&amp;uuml;rzungen, steigende Arbeitslosigkeit und weniger  Steuereinnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Griechenland hat sich die Arbeitslosigkeit inzwischen verdoppelt.  Wie in Spanien sind auch dort inzwischen fast 50% der Jugendlichen ohne  Arbeit und Perspektiven. Der Fiskalpakt droht in vielen L&amp;auml;ndern die  wirtschaftliche Entwicklung abzuw&amp;uuml;rgen und l&amp;auml;sst keine Luft f&amp;uuml;r die  notwendigen Zukunftsinvestitionen. Gleichzeitig werden die Lasten  ausschlie&amp;szlig;lich den Besch&amp;auml;ftigten, Erwerbslosen, Sch&amp;uuml;lern und Studenten  aufgeb&amp;uuml;rdet. Dies wird die soziale Krise noch weiter versch&amp;auml;rfen und  gef&amp;auml;hrdet die Demokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Deutschland wird es treffen, aufgrund der Fiskalpaktvorgaben  m&amp;uuml;ssen etwa 30 Milliarden Euro in einem Jahr eingespart werden &amp;ndash; das  entspricht knapp einem Drittel aller &amp;ouml;ffentlichen Ausgaben in  Deutschland f&amp;uuml;r &lt;a class=&quot;highlightedGlossarTerm&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++85191900-e44f-11e0-598f-00188b4dc422/@@glossary.html&quot;&gt;Bildung&lt;/a&gt; und Forschung. Bundesfinanzminister Sch&amp;auml;uble will schon in die Kassen  der Sozialversicherungen greifen und dort zwei Milliarden Euro  entnehmen. Die Krise wird von der Troika bestehend aus Internationalem  W&amp;auml;hrungsfond, EU-Kommission und Europ&amp;auml;ischer Zentralbank missbraucht, um  in vielen L&amp;auml;ndern Tarifvertr&amp;auml;ge auszuhebeln, &lt;a class=&quot;highlightedGlossarTerm&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++db575242-568d-11df-7067-00188b4dc422/@@glossary.html&quot;&gt;Mindestl&amp;ouml;hne&lt;/a&gt; abzusenken und den &lt;a class=&quot;highlightedGlossarTerm&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++6b69b898-cc8f-11e0-6f02-00188b4dc422/@@glossary.html&quot;&gt;K&amp;uuml;ndigungsschutz&lt;/a&gt; zu kappen. Der Export der Agenda 2010 in andere europ&amp;auml;ischen L&amp;auml;nder ist der falsche Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;H&amp;auml;nde weg von der Tarifautonomie&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Keine K&amp;uuml;rzung von Mindestl&amp;ouml;hnen - in Griechenland und &amp;uuml;berall in Europa&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reichtum umverteilen! F&amp;uuml;r eine st&amp;auml;rkere Besteuerung von hohem Einkommen und Verm&amp;ouml;gen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Banken und Finanzwirtschaft regulieren und &amp;ouml;ffentlich kontrollieren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Demokratie statt Herrschaft der Technokraten&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Europa braucht verbindliche Mindeststandards um faire L&amp;ouml;hne und ein  menschenw&amp;uuml;rdiges Einkommen zu sichern. Wir brauchen Arbeitnehmerrechte, &lt;a class=&quot;highlightedGlossarTerm&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++a54d1784-1bd9-11df-63b8-00093d10fae2/@@glossary.html&quot;&gt;Mitbestimmung&lt;/a&gt;,  soziale Absicherung anstatt Lohndumping und Sozialabbau. Gerade in  Deutschland sind die L&amp;ouml;hne zu gering, jeder Vierte arbeitet im  Niedriglohnsektor. Millionen von Menschen k&amp;ouml;nnen von ihrer Arbeit nicht  leben, hier m&amp;uuml;ssen die L&amp;ouml;hne dringend steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommt alle am 15. Mai zur Kundgebung!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;filelink&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++f8a9c9b0-8ad4-11e1-7e75-00188b4dc422&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span&gt;Flugblatt im PDF-Format         (PDF,         600&amp;#160;&lt;acronym id=&quot;Kilobytes&quot; title=&quot;Kilobytes&quot;&gt;kB&lt;/acronym&gt;) &lt;/span&gt; &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;filepreview&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;filepreview&quot;&gt;&lt;div class=&quot;download&quot;&gt;&lt;a class=&quot;filelink&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++b4bdad54-9dbf-11e1-47dc-00188b4dc422&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; &lt;span&gt; Pressemitteilung im PDF-Format         (PDF,         606&amp;#160;&lt;acronym id=&quot;Kilobytes&quot; title=&quot;Kilobytes&quot;&gt;kB&lt;/acronym&gt;) &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;filelink&quot; href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++b4bdad54-9dbf-11e1-47dc-00188b4dc422&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://nordwuerttemberg.dgb.de/++co++4feeb93e-8ad4-11e1-69b9-00188b4dc422&quot;&gt;DGB Region Nordw&amp;uuml;rttemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 15 May 2012 05:12:44 +0200</pubDate>
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    <category>gewerkschaften</category>
<category>krise</category>
<category>stuttgart</category>
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    <title>In Bewegung bleiben! Das Recht auf antifaschistischen Protest verteidigen!</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://kesselklage.files.wordpress.com/2012/05/ak-kk-webflyer.pdf&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2365 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/HNWebflyer.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flyerdownload: Bild anklicken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.kesselklage.de&quot;&gt;Arbeitskreis Kesselklage&lt;/a&gt; wendet sich mit einem &lt;a title=&quot;Flyer - Webversion&quot; href=&quot;https://kesselklage.files.wordpress.com/2012/05/ak-kk-webflyer.pdf&quot;&gt;Flugblatt zur Klage gegen den Heilbronner Polizeikessel vom 1. Mai 2011&lt;/a&gt; an die &amp;Ouml;ffentlichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 2011 zogen hunderte Nazis aus dem s&amp;uuml;ddeutschen Raum in  einem Gro&amp;szlig;aufmarsch durch Heilbronn. Das sorgte bereits im Vorhinein f&amp;uuml;r  breiten Protest: in spekten&amp;uuml;bergreifenden und &amp;uuml;berregionalen B&amp;uuml;ndnissen  mobilisierten sich NazigegnerInnen gegen das Auftreten der Rechten in  Heilbronn. Dem Naziaufmarsch sollte ein vielf&amp;auml;ltiger Widerstand auf der  Stra&amp;szlig;en entgegenstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei, die am Tag des Aufmarsches mit mehreren tausend  Einsatzkr&amp;auml;ften zugegen war, verhinderte jedoch jede M&amp;ouml;glichkeit,  gemeinsamen und wahrnehmbaren Protest gegen den Aufmarsch zu  artikulieren. W&amp;auml;hrend die Nazis durch ein komplett abgeriegeltes  Bahnhofsviertel marschieren konnten, wurden hunderte AntifaschistInnen  zwischen 9 und 20 Uhr von martialisch auftretenden Polizeikr&amp;auml;ften am  Heilbronner Bahnhof eingekesselt und &amp;ndash; wie ihnen sp&amp;auml;ter erkl&amp;auml;rt wurde &amp;ndash;  &amp;bdquo;in Gewahrsam genommen&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizeikr&amp;auml;fte haben an diesem Tag daf&amp;uuml;r gesorgt, dass &amp;uuml;ber 700  Nazis nach au&amp;szlig;en St&amp;auml;rke zeigen und ungest&amp;ouml;rt ihre menschenverachtende  Hetze verbreiten konnten. Und das, obwohl bekannt war, dass erst zwei  Wochen zuvor Neonazis aus dem Umfeld der NPD-Jugendorganisation &amp;bdquo;JN&amp;ldquo; in  Winterbach im Rems-Murr-Kreis eine H&amp;uuml;tte in Brand setzten, nachdem sich  Menschen, die vor ihnen fl&amp;uuml;chten mussten, dorthin gerettet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 29.11.2010 hatte das Verwaltungsgericht Sigmaringen in zwei  Entscheidungen einen &amp;auml;hnlichen Polizeikessel vom 1. Mai 2009 in Ulm f&amp;uuml;r  rechtswidrig erkl&amp;auml;rt. Dort wurden mehrere hundert AntifaschistInnen  durch stundenlange Einkesselung an der Teilnahme an einer  DGB-Demonstration gehindert &amp;ndash; zeitgleich fand in der Stadt ein  s&amp;uuml;ddeutschlandweiter Naziaufmarsch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir &amp;ndash; Betroffene und solidarische NazigegnerInnen &amp;ndash; gehen nun  juristisch gegen den letztj&amp;auml;hrigen Polizeieinsatz in Heilbronn vor. Mit  mehreren Klagen m&amp;ouml;chten wir am Beispiel des Heilbronner Bahnhofkessels  gerichtlich erneut feststellen lassen, dass die seit Jahren durch die  Polizei praktizierte &amp;bdquo;Kesselungstaktik&amp;ldquo; zur Unterbindung von  antifaschistischem Protest nicht weiter anwendbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch einen breitgef&amp;auml;cherten und direkten Widerstand gegen die  zunehmenden Naziaktivit&amp;auml;ten kann denselben Einhalt geboten werden. Daf&amp;uuml;r  ist die umfassende M&amp;ouml;glichkeit zur &amp;ouml;ffentlichen und kollektiven  &amp;Auml;u&amp;szlig;erung von Protest und antifaschistischen Gegenpositionen unbedingt  notwendig. F&amp;uuml;r die polizeiliche Behinderung und Einschr&amp;auml;nkung dieses  Grundrechtes kann es keine Rechtfertigung geben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Keinen Fu&amp;szlig;breit den Faschisten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; Schafft &amp;Ouml;ffentlichkeit und unterst&amp;uuml;tzt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; die Klagen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spendenkonto:&lt;br /&gt;
 B&amp;uuml;ndnis f&amp;uuml;r Versammlungsfreiheit&lt;br /&gt;
 Stichwort: &lt;strong&gt;Kesselklage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Kontonummer: 101612232&lt;br /&gt;
 Bankleitzahl: 61150020&lt;br /&gt;
 Bank: Kreissparkasse Esslingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus der Geschichte des 1. Mai&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urspr&amp;uuml;nge des 1. Mai als Kampftag der ArbeiterInnenbewegung und  der Gewerkschaften liegen in den USA (obwohl dort der &amp;bdquo;Labor Day&amp;ldquo; heute  im September gefeiert wird). 1886 eskalierte in Chicago ein mehrt&amp;auml;giger  Generalstreik zur Durchsetzung des Achtstundentags &amp;ndash; damals waren 12  Stunden &amp;uuml;blich &amp;ndash; durch gewaltt&amp;auml;tigen Einsatz der Polizei. Ein nie  aufgekl&amp;auml;rtes Bombenattentat wurde acht Anarchisten zugeschrieben (von  denen einige gar nicht dort waren), vier Todesurteile wurden  vollstreckt. 1889 wurde auf dem Gr&amp;uuml;ndungskongress der Zweiten  Internationale zum Gedenken an die &amp;bdquo;Haymarket&amp;ldquo;-Opfer der 1. Mai als  &amp;bdquo;Kampftag der Arbeiterbewegung&amp;ldquo; ausgerufen. 1890 gingen erstmals  Millionen ArbeiterInnen am 1. Mai auf die Stra&amp;szlig;e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland beschloss 1919 zwar die Weimarer Nationalversammlung  die Einf&amp;uuml;hrung eines allgemeinen Feiertags, &amp;bdquo;der dem Gedanken des  Weltfriedens, des V&amp;ouml;lkerbundes und des internationalen Arbeiterschutzes  geweiht ist&amp;ldquo;, doch es kam nicht dazu. In einigen der damaligen deutschen  L&amp;auml;nder wurden sogar Kundgebungen unter freiem Himmel am 1. Mai  verboten. 1929 kam es in Berlin unter der Verantwortung des  Polizeipr&amp;auml;sidenten Z&amp;ouml;rgiebel (SPD) zu Gewaltexzessen gegen  demonstrierende ArbeiterInnen &amp;ndash; mit &amp;uuml;ber 30 Todesopfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 erkl&amp;auml;rten die Nazis in demagogischer Absicht den 1. Mai zum  &amp;bdquo;Feiertag der nationalen Arbeit&amp;ldquo;. Am 18.4. notierte  Nazi-Propagandaminister Goebbels: &amp;bdquo;Den 1. Mai werden wir zu einer  grandiosen Demonstration des deutschen Volkswillens gestalten. Am 2. Mai  werden die Gewerkschaftsh&amp;auml;user besetzt. Gleichschaltung auch auf diesem  Gebiet. Es wird vielleicht ein paar Tage Krach geben, aber dann geh&amp;ouml;ren  sie uns. Man darf hier keine R&amp;uuml;cksicht mehr kennen.&amp;ldquo; So geschah es &amp;ndash; am  2. Mai 1933 werden die Gewerkschaften verboten, ihr Verm&amp;ouml;gen  eingezogen. Viele GewerkschafterInnen wurden verhaftet, in  Konzentrationslager gesteckt und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Missbrauch des 1. Mai sollte nach dem von den Nazis vom  Zaun gebrochenen Zweiten Weltkrieg verhindert werden. In einigen  Landesverfassungen wurde ausdr&amp;uuml;cklich festgeschrieben, wozu dieser  gesetzlicher Feiertag da ist. So gilt er in Baden-W&amp;uuml;rttemberg (Art. 3/2)  &amp;bdquo;dem Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und  V&amp;ouml;lkerverst&amp;auml;ndigung.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund nehmen nicht nur die Gewerkschaften das  Auftreten von Neonazis am 1. Mai sehr ernst. Vollkommen inakzeptabel ist  das Feindbild und Auftreten der Polizei am 1.5.2011 in Heilbronn, die  Nazis mit fremdenfeindlichen Spr&amp;uuml;chen als besonders zu sch&amp;uuml;tzende  Demonstranten, dagegen die f&amp;uuml;r die Ziele des 1. Mai angereisten  GewerkschafterInnen und AntifaschistInnen als Objekte von  Leibesvisitationen und in Schach zu haltende St&amp;ouml;rer der &amp;ouml;ffentlichen  Ordnung behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;https://kesselklage.wordpress.com/2012/05/10/in-bewegung-bleiben-das-recht-auf-antifaschistischen-protest-verteidigen/&quot;&gt;Arbeitskreis Kesselklage&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 12 May 2012 05:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>heilbronn</category>
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