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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Hokuspokus</title>
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    <description> &quot;Derjenige, der eifersüchtig die Vergangenheit zudeckt, kann kaum mit der Zukunft auf gutem Fuß stehen&quot; Alexander Twardowski</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Hokuspokus -  &quot;Derjenige, der eifersüchtig die Vergangenheit zudeckt, kann kaum mit der Zukunft auf gutem Fuß stehen&quot; Alexander Twardowski</title>
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    <title>Koranverteilung: Apostel der Informationspflicht beim Stolpern gesichtet</title>
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            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
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            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/Quran_cover.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2339 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Quran_cover.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Koran&lt;br /&gt;
Foto: von ~crystalina~ (Flickr) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Mit Recht wird allenthalben gefordert, man müsse sich erst informieren, bevor man urteile. CDU und SPD überbieten sich bei dem Verlangen nach vollständiger Belehrung. Gerade auch über Gebiete, die von andern absichtlich durch Vorurteile verdunkelt werden. So vor allem  im Bereich der Religionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da den Muslimen in Deutschland immer wieder vorgeworfen wird, dunkelste Absichten zu hegen, die sie aus ihrem Buch &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Koran&quot;&gt;KORAN&lt;/a&gt; bezögen, wären hier erweiterte Kenntnisse besonders zu wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bietet sich bundesweit die Gelegenheit, kostenlos genauer zu prüfen, was in dem Buch steht. Die Salafisten, eine Untergruppe der islamischen Konfession, startet eine massenhafte Volksbeschenkung. Deutsche Bürgerinnen und Bürger sollen je ein Exemplar der heiligen Schrift erhalten. Welche Prüfgelegenheit! Was für eine Erkenntnis-Chance!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereint befällt Erregung sowohl die Redakteure der &quot;&lt;a href=&quot;  http://www.welt.de/politik/deutschland/article106170290/Wut-ueber-Gratis-Korane-in-deutschen-Fussgaengerzonen.html&quot;&gt;WELT&quot;&lt;/a&gt; wie auch die der ehemals als links gebuchten &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/offenbach/kostenloser-koran-stattostereier,1472856,14794644.html&quot;&gt;&quot;Frankfurter Rundschau&quot;&lt;/a&gt;. SPD und CDU - aber auch - wie der FR zu entnehmen - alle anständigen Demokraten sehen in der Verteilungsabsicht einen boshaften Angriff auf unsere Verfassung. Einige Landesverfassungs-Schützer stellen bereitwillig Hilfstruppen. Gerade junge Menschen wären durch das Lesen solcher Schriften außerordentlich gefährdet. Gerade das Einfache des Islam - wie verführerisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glückliche Verfassungsschützer! Was für Schüler müssen die kennen, die sich eine Koransure reinziehen wie einen Krimi. Und sofort dem Alkohol abschwören, auch dem Sex vor der Eheschließung. Ich selbst war an die vierzig Jahre Lehrer, habe aber nie solchen begegnen dürfen. Und da in der letzten Sendung von Anne Will unter beliebig ausgewählten christlichen Passanten keiner angeben konnte, was an Ostern eigentlich gefeiert wird, muss angenommen werden,  dass die alle ihre eigene Religion nicht besser kennen als die der anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benutze die Gelegenheit, um an dieser Stelle zu bekennen, dass ich die Sünde der Salafisten schon viel früher begangen habe. Als ich in einer achten Klasse des Gymnasiums auch zwei Musliminnen hatte, erfuhr ich, dass die beiden bereitwillig an einem Nachmittag zu ihrem &lt;em&gt;&quot;Hodscha&quot;&lt;/em&gt; fuhren - und dort die Suren auf arabisch auswendig lernten, ohne viel vom Inhalt zu verstehen. Sie sprachen daheim türkisch, im Unterricht deutsch. Als ich dann darauf hinwies, man könne den Koran auch auf deutsch lesen, meinten sie, die heilige Schrift lasse sich nicht übersetzen. Ich erstand sofort für billiges Geld zwei  deutsche Übersetzungen und überreichte sie in der nächsten Stunde.Beide freuten sich höflich. Wie viel sie darin gelesen haben, weiß ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Schule wurde Wert darauf gelegt, nicht in der ersten Stunde mit gespreiztem Notenbuch in die Klasse zu stürmen, sondern mit einer&lt;em&gt; &quot;Besinnung&quot;&lt;/em&gt; zu beginnen. Inhalt relativ gleichgültig - es konnte auch an Todestage erinnert werden. Oder was einem sonst wichtig war. Ich las da hie und da, ohne die Quelle zu nennen, aus dem Koran vor. Und fragte erst nachträglich, aus welchem Buch das genommen sein könnte. Die meisten tippten auf Bibel. Und wirklich finden sich im heiligen Buch des Islam wie in fast allen heiligen Büchern ziemlich gleichklingende Ermahnungen und Warnungen. Merklichen religiösen Eifer habe ich bei diesen&lt;em&gt; &quot;Heranwachsenden&quot; &lt;/em&gt;dabei nicht entflammt. Auch sonst nicht wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zu den Ausführungen der Verfassungsschützer zur Anfälligkeit gerade Jugendlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Verteiler der kostenlosen Korane gerade die berüchtigten SALAFISTEN sind, sollte getroste Daueraufklärer in CDU und SPD nicht weiter beunruhigen. Der Text bleibt im Buch doch derselbe. Niemand wird die auf ihre Art frommen Träger der Aktion verdächtigen wollen, die Todsünde der Fälschung des überkommenen Textes zu begehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CDU, SPD - &lt;em&gt;&quot;Demokraten&quot;&lt;/em&gt;: Einfach selbst ein wenig mehr von der Offenheit aufbringen, die unerbittlich bei allen andern eingetrieben wird.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:14:00 +0200</pubDate>
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    <category>islamophobie</category>
<category>koran</category>
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    <title>1918: Wie der Sozialismus unter Elsässer damals (fast) gesiegt hätte!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7690-1918-Wie-der-Sozialismus-unter-Elsaesser-damals-fast-gesiegt-haette!.html</link>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
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            <category>Kapitalismus</category>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2328 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Oath_Spartacus_Barrias_Tuileries.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Schwur Spartacus&#039; von Louis-Ernest Barrias. Marmor, 1871. Im Tuileriengarten, Paris&lt;br /&gt;
Foto: Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons (Public Domain)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;J&amp;uuml;rgen Els&amp;auml;sser hat lange Wanderungen hinter sich. Nach Aufenthalten in verschiedenen linken Publikationsorten gibt er jetzt seinen eigenen Blog heraus - COMPACT. &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/baseportal/ArchivDetail&amp;amp;db=Archiv&amp;amp;Id=1029&quot;&gt;Er hatte ein aufschlussreiches Buch ver&amp;ouml;ffentlicht &amp;uuml;ber die Zusammenarbeit von Geheimdiensten aller Welt mit ihren Gegnern, den sogenannten Terroristen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Unrecht damals von der aufgekl&amp;auml;rten Presse als Phantasma eines Verschw&amp;ouml;rungstheoretikers  nicht besprochen, sondern weggeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verdienste lassen allerdings nicht &amp;uuml;bersehen, dass Els&amp;auml;sser in seiner Isolierung zu immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Phantasieleistungen gelangt. So vor einigen Tagen, als er der sozialistischen Revolution 1918 nachtr&amp;auml;glich unter die Arme greifen wollte - nur weil ihn ein Film sp&amp;auml;tnachts an den Schreibtisch getrieben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum war ihm gekommen, &lt;a href=&quot;http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/03/27/arminius-unser-che-guevara/#more-4277&quot;&gt;dass Arminius, der Cherusker, unser Che Guevara gewesen war&lt;/a&gt;, folgte eine Erleuchtung, als Ratschlag so lang nach dem Tod aller Akteure gegeben: &lt;em&gt;&quot;Warum haben sich die Kommunisten, als sie sich von der kriegsbef&amp;uuml;rwortenden SPD 1917 trennten,  blo&amp;szlig; den Namen &amp;ldquo;Spartakus-Bund&amp;rdquo; gegeben &amp;ndash; den Namen eines tapferen Mannes, aber eines Ausl&amp;auml;nders und eines Verlierers &amp;ndash; und sich nicht &amp;ldquo;Arminius-Bund&amp;rdquo; genannt, also den Namen eines siegreichen Freiheitsk&amp;auml;mpfers aus dem Inland gew&amp;auml;hlt? Ist das vielleicht auch schon ein bi&amp;szlig;chen falsch verstandener Internationalismus, etwas zu viel Schwelgen in den Wonnen der romantischen Verlierer gewesen?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &quot;Nieder mit der Ebert-Regierung! Es lebe Arminius!&quot;&lt;/em&gt; Wir hacken nicht darauf herum, welche Gruppen da freudig mitgeschrien h&amp;auml;tten - auf diese Zusammenfassung aller Gruppen - klassenlos - kommt es dem heutigen Els&amp;auml;sser gerade an. Und sie wird mit Recht von vielen Seiten kritisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel interessanter, dass Els&amp;auml;sser hier ganz offensichtlich vergisst - oder wahrscheinlicher verdr&amp;auml;ngt - was er als fr&amp;uuml;heres Mitglied linker Organisationen sicher hundertemal erkl&amp;auml;rt bekommen hat. Keineswegs ging es beim Bezug auf Spartakus - geradewegs um falsch- oder richtigverstandenen Internationalismus. W&amp;auml;re es nur ums Nationale gegangen, h&amp;auml;tte auch ein M&amp;uuml;ntzer herhalten k&amp;ouml;nnen. Es ging vielmehr um die andauernde Begr&amp;uuml;ndung des menschlichen Zusammenlebens auf Ausbeutung und Unterdr&amp;uuml;ckung. Von der unverh&amp;uuml;llten Sklavenherrschaft her bis zur Ausbeutung in der modernen proletarischen Fabrik. F&amp;uuml;r dieses bis heute andauernde System des Unrechts steht das Bild von Spartacus,desjenigen, der in der Antike viele zusammenzufassen versteht aufgrund des Allerallgemeinsten: dass Sklavinnen und Sklaven nichts mehr besitzen, &amp;uuml;ber das sie verf&amp;uuml;gen k&amp;ouml;nnen. Diese Nichtigkeit aufzuheben verlangen alle Unterdr&amp;uuml;ckten seither - &lt;em&gt;&quot;ein Nichts zu sein tragt es nicht l&amp;auml;nger&quot;&lt;/em&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klafft ein Mangel mitten in unserer Welt. Und damit zu Els&amp;auml;ssers zweiter Anregung: sich im Aufstand an den Siegern zu orientieren, nicht an den Verlierern. Sind die Hussiten vergessen worden, die nach der sch&amp;auml;ndlichen Hinrichtung von Johannes Hus in Konstanz erst gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Kraft entwickelten? All die anderen Bewegungen, die am Bewusstseins eines Raubes, eines gebrochenen Versprechens erstarkten? Was k&amp;ouml;nnte eine Bewegung verlangen, die sich nur auf schon Erreichtes berufen w&amp;uuml;rde. (Vielleicht sind diejenigen islamischen K&amp;auml;mpfer, die nach einem neuen Kalifat verlangen, weil es das doch schon einmal gegeben hat, schon damit nicht &amp;uuml;ber das bestehende Staatswesen hinausgetreten. Und Gefangene des blo&amp;szlig; Bestehenden geworden?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internationale der Ausrichtung einer jeden grunds&amp;auml;tzlichen Ausrichtung auf Revolution versteht sich dann freilich von selbst. So wie Spartakus bei allen Mitsklaven nicht an pers&amp;ouml;nliche &amp;Uuml;berreste eines jeden Einzelnen appellieren konnte, sondern nur an das Bewusstsein des Verlustes jeder Eigent&amp;uuml;mlichkeit, so kann der Ruf der Revolution sich nicht an die nationale Eigenheit richten, sondern auf das um sich greifende Wissen, dass jedem Ausgebeuteten alles genommen ist, wieviel er im Augenblick noch haben mag. Das fordert nicht Wegschwindeln &amp;uuml;ber Grenzen, aber bewussten Willen zu ihrem Niederrei&amp;szlig;en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Das Subjekt historischer Erkenntnis ist die k&amp;auml;mpfende, unterdr&amp;uuml;ckte Klasse selbst. Bei Marx tritt sie als die letzte geknechtete, als die r&amp;auml;chende  Klasse auf, die das Werk der Befreiung im Namen von Generationen  Geschlagener zu Ende f&amp;uuml;hrt. Dieses Bewusstsein, das f&amp;uuml;r kurze Zeit im Spartacus noch einmal zur Geltung gekommen ist, war der Sozialdemokratie von jeher anst&amp;ouml;&amp;szlig;ig.&quot;&lt;/em&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.textlog.de/benjamin-begriff-geschichte.html&quot;&gt;Benjamin, Werke Band 1/2 S.700&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Els&amp;auml;sser hat recht: Geschichte darf niemand &amp;uuml;berspringen. Nur: zu diesem Zweck muss sie vorher richtig erkannt werden. Sonst verf&amp;auml;llt sie zur besitzergreifenden vaterl&amp;auml;ndischen Mythologie .&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 09:13:43 +0200</pubDate>
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    <category>verschwörungstheorien</category>
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    <title>Frankfurt: Fluglärm sägt! Nerven - und vor allem Bürgermeistersesselchen</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7684-Frankfurt-Fluglaerm-saegt!-Nerven-und-vor-allem-Buergermeistersesselchen.html</link>
            <category>Hokuspokus</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/img_6306ww_07-07-2010.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1501 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/img_6306ww_07-07-2010.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&quot;... Das Wasser Euch und mir der Wein&quot;&lt;br /&gt;
Szene im Frankfurter Bankenviertel Foto: &amp;copy; Thomas Trueten&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Die Haupt&amp;uuml;berraschung des Wahlsonntags kam nicht aus dem Saarland. Dort lief es, wie vorher abgemacht. Immerhin: dass die Piraten so gut und die Liberalen so schlecht abschnitten, konnte man sich merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/oberbuergermeisterwahl-frankfurt/oberbuergermeisterwahl-frankfurt-feldmann-triumphiert-in-frankfurt,11317964,11993690.htm&quot;&gt;Das wirklich Verbl&amp;uuml;ffende kam aber aus Frankfurt a.M.&lt;/a&gt; Nachdem Petra Roth nicht mehr wollte, zog die Koch-Bouffier-Mafia sofort einen Bewerber aus den Vorr&amp;auml;ten. Den ehemaligen hessischen Minister Rhein. Der versprach allen, die es h&amp;ouml;ren wollten - den anderen auch - dass er weitermachen werde - wie bisher. Zu Beginn umh&amp;auml;tschelt von allen Seiten. Man muss dazu wissen,dass eine Koalition von Schwarz-Gr&amp;uuml;n die Handelsstadt fest in den Klauen hat. Dahinein w&amp;uuml;rde ein CDU-OB sich wunderbar f&amp;uuml;gen.Verbl&amp;uuml;ffend genug, dass zu den Rhein-Fans auch viele GR&amp;Uuml;NE geh&amp;ouml;rten. Die in Wiesbaden in der Landesregierung zur strengen Opposition z&amp;auml;hlen. Also viel Purzelbaum unterwegs! Es tummelten sich die gewieftesten Dialektiker, die sich und anderen bewiesen, dass mit Rhein genau die Politik betrieben w&amp;uuml;rde, die die Gr&amp;uuml;nen in Wiesbaden bek&amp;auml;mpften. An der aber im postenreichen Frankfurt trotz allem Geldbeutel und Herz hingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn und noch im ersten Wahlgang schien die Rechnung aufzugehen. Rhein paradierte mit gro&amp;szlig;em Vorsprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen ihn hatte die SPD einen recht unbekannten Mann ausgegraben: Feldmann.Keiner rechnete ihm gro&amp;szlig;e Chancen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen aber wurde die neue Startbahn des Flughafens ausgebaut. Und im Gegensatz zu fr&amp;uuml;her wurden nicht nur abgelegenere Stadtteile vom L&amp;auml;rm bis aufs Blut gepeinigt, sondern wohlhabende Viertel in Sachsenhausen. Die Demonstrationen wuchsen von Wochenend zu Wochenend. Voller Leute, die sich nicht genierten, ihre CDU-Kandidaten  unwirsch ins Verh&amp;ouml;r zu nehmen. Und  kunstvolle Antworten bekamen &amp;uuml;ber steilere Anflugkurven und FRAPORT - finanzierte Doppelfenster. Das befriedete nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgen: Der triumphale Einzug Feldmanns in den R&amp;ouml;mer. Ist es gemein, anzunehmen, dass vor allem Stimmen gegen Rhein und seine unertr&amp;auml;glichen Ausreden abgegeben wurden? Mal sehen, wie Feldmann den nat&amp;uuml;rlich ganz unver&amp;auml;nderten Frankfurter Betrieb so managen wird, dass seine W&amp;auml;hler l&amp;auml;nger als ein Vierteljahr ihm die Treue halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig &amp;uuml;ber Frankfurt hinaus aber die  Erfahrung:Manchmal hilft Demonstrieren doch! M&amp;ouml;gen die Oberen normalerweise beide Zeigefinger in den Ohren haben - bei den Wahlansprachen  m&amp;uuml;ssen sie zwangsweise mindestens einen herausnehmen.  L&amp;auml;rm dringt dann ein. Und zwar nicht nur derjenige der Flugzeuge,sondern haupts&amp;auml;chlich der aller von ihnen Gepeinigten. 
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    <pubDate>Mon, 26 Mar 2012 04:59:38 +0200</pubDate>
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    <title>NRW: Spinne Kraft beim Ekelfraß</title>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    Unisono der Presse: es war eine selbstgestellte Falle vor allem für die FDP. Die FDP wollte die Gesetzestreue spielen - und hat sich dabei selbst hereingelegt. Niemand wollte das Ende der Minderheitsregierung Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Frau Kraft ins gewohnt überhebliche Gesicht schaute am Mittwochabend, merkte: es könnte auch ganz anders gelaufen sein. Frau Kraft hat in ihrer ganzen Amtszeit sich anmaßend verhalten gegenüber der LINKS-Partei, auf deren Stimmverhalten sie doch angewiesen war. Ihr Verhörverhalten gegenüber der Partei hätte jedem Staatsanwalt wunderbar angestanden. Entsprechend ihr großartiges Scharwenzeln die ganze Zeit: Kraft führt eine Minderheitsregierung, aber ist auf niemand angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern liegt nichts näher als folgender Verlauf: die FDP hatte sich dummerweise hervorgetan als Schuldenbremserin &lt;em&gt;&quot;wie das Gesetz es befahl&quot;&lt;/em&gt;. Mit dem unerschütterlichen Zweitvorsatz, heimlich nachzuverhandeln. In der Erkenntnis, dass die FDP innerhalb eines einzigen Tages das Steuer nicht herumwerfen könne, kündigte die Ministerpräsidentin überraschend Neuwahlen an. In der Voraussicht, dass sie damit einer, vielleicht zwei Parteien das lästige Lebenslicht ausbläst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LINKE hatte zwei Jahre lang sich unterwürfig gezeigt, so gut es gerade noch mit dem linken Ruf vereinbar war. Im Endeffekt hat sie der SPD-Grünen-Regierung mehrmals das Dasein gerettet. Aber stören kann auch sie immer noch. Also weg auch mit ihr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Verdacht gegen Kraft erhärtet: die SPD sieht sich - zu Recht oder Unrecht - im Aufwind.Im Saarland verspricht sie sich einiges. Bei dem gezügelten Kampfgeist der SPD würde eine Umverteilung der Sitze  im Bundesrat fürs erste schon genügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht alles für eine kalte Intrige der SPD-Chefin. Wer noch davon wusste, bleibt  unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was spricht über die persönliche Abneigung gegen die arrogante Motzerin hinaus gegen diese Politik? Merkel und Bismarck haben nie anders gehandelt. Allerdings: die Technik klappt nur, wenn wirklich der Willen demokratischer Massen dahintersteckt. Beziehungsweise benutzt werden kann. Wo aber steckt der bei bloßer Postenakrobatik, wie sie bei Grün und Rot gleichermaßen Politik zu ersetzen hat? Daran fehlt es sämtlichen herrschenden großen und kleinen Parteien im Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Glück also der FDP zum letzten Kampf! Für eine Schuldenbremse, an die in Wirklichkeit auf Dauer niemand glaubt. Auch nicht die Erfinderin CDU. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:22:42 +0100</pubDate>
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    <category>hannelore kraft</category>
<category>landtagswahl nordrhein-westfalen</category>
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    <title>Grüne in Frankfurt: Opportunismus pur. Sieg und Ende!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7665-Gruene-in-Frankfurt-Opportunismus-pur.-Sieg-und-Ende!.html</link>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Hokuspokus</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Plagiate</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/Cohn-Bendit.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2318 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Cohn-Bendit.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Überflüssiger des Tages: Daniel Cohn-Bendit&lt;br /&gt;
Foto: Marie-Lan Nguyen (Eigenes Werk) Lizenz: CC-BY-3.0 &lt;a href=&quot;http://www.creativecommons.org/licenses/by/3.0&quot;&gt;www.creativecommons.org/licenses/by/3.0&lt;/a&gt;, via Wikimedia Commons&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;In Frankfurt kam es bei der OB-Wahl, wie &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/home/1472778,1472778.html&quot;&gt;allgemein erwartet&lt;/a&gt;: Rhein als Nachfolger der geschätzten Roth kam mühsam auf 39 Prozent, der neue SPD-Kandidat auf 23, die Grünen-Bewerberin auf 14. Die GRÜNEN waren mit der CDU geschlappt, durch Dick und Dünn, durch Fluglärm, die Hand-vor-dem-Mund, bis die Wahrheit zu Tage trat. Man kann nicht bald zehn Jahre lang Fraport brüllen, um im elften &lt;em&gt;&quot;Startbahn weg&quot;&lt;/em&gt; zu fordern, wenn man oben mit dabei sein und vor allem bleiben will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt nach der Wahl: wie sich aus der Schlinge ziehen? Die  GRÜNEN  am gestrigen Wahlabend versprachen mit brunnentiefen  Grubenaugen, die Partei werde ganz und gar ohne Wahlempfehlung auskommen. Keine Empfehlung - nicht für CDU, nicht für SPD. &lt;em&gt;&quot;Die GRÜNEN sind erwachsen genug, ohne Zusatztipps zu entscheiden&quot;&lt;/em&gt;. Hörte sich würdig an. Und erwachsen genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur dass zuviel Pöstchen am Wahlausgang hingen. Und so brach bis zum Morgengrauen  heiseres Gekreisch aus. Soviel GRÜNE Stimmen, soviel Wahlvorschläge. Der überflüssigste am lautesten: Cohn-Bendit, den außer dem Wohnort nichts mit Frankfurt mehr verbindet, stimmte für SPD. &lt;em&gt;&quot;Wäre schließlich mal spannender&quot;&lt;/em&gt;.mAndere anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: Eine Partei, die ausschließlich auf Einfluss und Machterhalt starrt, weiß dann in der Not nicht mehr weiter,wenn Beute auf beiden Straßenseiten bereit liegt. In einem solchen Fall reicht nicht einmal mehr die Lehre des großen Umbiegers Fischer aus: Immer dem Erfolg nach! Wenigstens der Schein gemeinsamer Willensbildung sollte dabei doch noch abfallen. Selbst dafür ist die Decke im Fall Frankfurt zu knapp. 
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    <pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:10:49 +0100</pubDate>
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    <category>frankfurt</category>
<category>grüne</category>
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