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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Geschmackloses</title>
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    <title>Anne Will: Entmerkelung durch kein Säurebad zu beschleunigen</title>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/AngelaMerkelHand.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2063 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/AngelaMerkelHand.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Angela Merkel&lt;br /&gt;
Bildquelle:&lt;br /&gt;
Armin Linnartz&lt;br /&gt;
Dieses Foto ist unter einer &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/&quot;&gt;Creative Commons-Lizenz&lt;/a&gt; (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland) lizenziert.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Anne Will am Mittwochabend: endlich eine Sendung, der Informationen zu entnehmen waren- und durch Frau H&amp;ouml;hler ein Ansatz zur Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Information: Merkel hat den Bundespr&amp;auml;sident vor ihrem Strafakt gar nicht pers&amp;ouml;nlich sprechen k&amp;ouml;nnen. Sie telephonierte nur nach Italien- und bekam dort erwartungsgem&amp;auml;&amp;szlig; die Zustimmung &lt;em&gt;&quot;ihres&quot; &lt;/em&gt;Pr&amp;auml;sidialkandidaten. Eine Hand w&amp;auml;scht die andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann: Laut Bosbach wurde der jetzt geschasste Umweltminister -entgegen anderen Behauptungen- nicht einmal pers&amp;ouml;nlich &amp;uuml;ber die Hinrichtung informiert, sondern erfuhr -wie wir alle- sein Urteil aus der Zeitung.  Es handelt sich also um eine betont r&amp;uuml;pelhafte Handhabung der Machtvollkommenheiten einer Kanzlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analyse: Frau H&amp;ouml;hler, in vergangenen Jahren weitgehend S&amp;auml;uselmarie, hat auf ihre alten Tage die Z&amp;auml;hne nachgeschliffen und bot einen ausbauf&amp;auml;higen Gedanken. Merkel wollte mit dem Fu&amp;szlig;tritt f&amp;uuml;r einen Minister der Partei  beweisen, dass es gar nicht mehr um Partei- und damit Lager gehen d&amp;uuml;rfe, sondern einzig und allein um ihre kostbare Person. Also die aus anderen Epochen und eigenen Partei-Konstellationen bekannte Umwandlung einer Herrschaft mittels des Parlaments hin zum Caesarismus. Die SPD-Schr&amp;ouml;der allerdings in allen Punkten vorweggenommen hatte. Als er Scharping auf &amp;auml;hnlich brutale Weise entlie&amp;szlig;, geschah das nicht wegen dessen abstrusen L&amp;uuml;gengeschichten &amp;uuml;ber gesichtete KZs im Feindesland, sondern wegen ein paar l&amp;auml;ppischen Hosen, vom Werbeberater zum Einkauf dazugelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die sich die Runde selber stellte: ist das der Anfang vom Ende der &amp;Auml;ra Merkel? Bei Schr&amp;ouml;der war es das gewesen. Er hatte zuletzt zuviele seiner SPD-Genossen in Angst getrieben um den weiteren Erhalt ihrer P&amp;ouml;stchen und Positionen  im Bundestag und den Landtagen. Angesichts der brutalen Einschr&amp;auml;nkungen beim Arbeitslosengeld- und der offenen Beg&amp;uuml;nstigung von Lohndumping in allen denkbaren Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davor muss sich Merkel nicht f&amp;uuml;rchten. All das gilt inzwischen als Erbe einer nichtzuergr&amp;uuml;ndenden Vorzeit. Dankbar hingenommen als Tatsache. Vor allem nicht weiter zu diskutieren.&lt;br /&gt;
 Gefragt werden muss deshalb sch&amp;auml;rfer: Schadet zur Schau getragene Alleinherrschaft bei den verbliebenen Wahlm&amp;ouml;glichkeiten &amp;uuml;berhaupt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europaweit zeichnet sich ab, dass sie auf Zustimmung st&amp;ouml;&amp;szlig;t, solange die Aussichten auf materielle Absicherung anhalten.Wohlgemerkt: Nur die Aussichten, nicht die Lage selbst. Man muss nicht gleich an Putin erinnern. Sarkozy und der italienische Quasi-Diktator hielten sich doch recht lange mit genau solchen Tricks. Und einem Orban schadet die Kritik von au&amp;szlig;en auch nicht besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: so lange die Kaufkraft in Deutschland gehalten, sogar ein wenig gesteigert wird, steht zu vermuten, dass die Konzentration auf die Wundert&amp;auml;terin und die Zustimmung w&amp;auml;chst. Es ist Merkel bisher gelungen, gegen die Krise in Europa gar nichts zu tun, aber ein nie einzul&amp;ouml;sendes Versprechen auszugeben: es gehe weiter so. Die unendliche Vertr&amp;ouml;stung klappt noch immer. So sicher, dass die SPD sich nicht traut, offene Opposition auch nur zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit kommen wir auf eine Vermutung, die bei ANNE WILL gar nicht ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert wurde. H&amp;auml;ngt die Entlassung des bisher geh&amp;auml;tschelten Ministers auch mit einer weiteren Wendung in der Energiepolitik zusammen? Den R&amp;uuml;ckzug aus dem Atomwesen kann auch die allerwendigste Opportunistin nicht v&amp;ouml;llig zur&amp;uuml;cknehmen. Sollten bei dem &amp;Uuml;berraschungsschlag vom Mittwoch aber nicht doch Einfl&amp;uuml;sterungen und Drohungen der Energie-Konzerne mitgeholfen haben. Da an Enteignung und gesetzliche Beschr&amp;auml;nkung von deren Macht ja nicht mehr zu denken ist, bleibt nur Entgegenkommen durch geeigneteres Personal. Da war der bisherige Amtsinhaber vielleicht immer noch zu selbst&amp;auml;ndig in seinen Denkanf&amp;auml;llen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnet sich also ab: Personenfixierte  Herrschaft Merkels auf der einen Seite - offen getragen - auf der anderen - geheimeren - wachsende Abh&amp;auml;ngigkeit von denen, die immer schon heimlich mitregierten: den Monopolen. Diese Kombination ist nicht selten. Mit ihr l&amp;auml;sst sich so lange durchhalten, wie die Opposition ihre Oppositionsrolle verleugnet - und so lange die Taktik des unendlichen Aufschubs - der Versprechungen f&amp;uuml;r &amp;uuml;ber&amp;uuml;bermorgen - sich durchhalten l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf wird viel l&amp;auml;nger zu warten sein, als alle aus der Anne-Will-Runde gestern sich tr&amp;auml;umen lie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 17 May 2012 12:18:21 +0200</pubDate>
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    <category>angela merkel</category>
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    <title>Sieg der SP Frankreich = Opium für SPD Deutschland.</title>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;p&gt;Augstein hat im SPIEGEL - nicht etwa im heimischen FREITAG - &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,829135,00.html&quot;&gt;psalmodiert und gejubelt&lt;/a&gt;. Mit dem Sieg Hollandes wird es in der deutschen SPD  rasend besser werden. Insbesondere soll ihr linker Fl&amp;uuml;gel aufbl&amp;uuml;hen. Den kennt allerdings Augstein allein. Seine Rechnung entspricht ziemlich genau der des Parteivorsitzenden Gabriel. Hollande wird nach dem Sieg den Knebelungsvertrag f&amp;uuml;r die EU neu verhandeln. Dann wird Merkel nichts &amp;uuml;brig bleiben, als einem Zusatzpakt f&amp;uuml;r Wachstum zuzustimmen. Und auch eine Schuldendeckung durch alle euro&amp;auml;ischen Staaten zugleich akzeptieren m&amp;uuml;ssen.  Dann ist die SPD richtig froh und stimmt dem neuen Fiskalplan zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;rt sich gut an. Nur - was fehlt in der Rechnung? Die geringste Eigenbewegung der SPD selbst. Wie sieht sie selbst eine neue EG- ohne Knebelung s&amp;auml;mtlicher schw&amp;auml;cherer Mitgliedstaaten? Davon kein Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Hollande noch gar nicht gewonnen hat, w&amp;auml;re dabei sogar zu vernachl&amp;auml;ssigen. Das Schlimmste bei der Rechnung: die Entschlossenheit, auf fremdem Arsch durchs Feuer zu reiten. Biermann hat die Redensart mal popul&amp;auml;r gemacht. F&amp;uuml;r die von ihm ins Auge gefassten F&amp;auml;lle passte sie nie: hier aber ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Wie &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/36/36815/1.html&quot;&gt; Bernard Schmid  gezeigt&lt;/a&gt; hat,  wird Hollande  unter starkem Druck  stehen und keineswegs alles durchsetzen k&amp;ouml;nnen, was er vor den Wahlen versprochen hat. Noch stehen auch die Parlamentswahlen in Frankreich aus. Wenn dort die ganz Rechten und die Sarkozy-Meute eine Mehrheit zusammenkratzen, kommt es zur absolut l&amp;auml;hmenden Kohabitation, einem Zusammenspiel von halbwegs linkem Pr&amp;auml;sidenten und rachedurstenden Halb-und Ganzrechten im Parlament, die Mehrheiten verweigern k&amp;ouml;nnen. Dann setzt dort weitgehend L&amp;auml;hmung ein. Was wird dann die anh&amp;auml;ngliche SPD anstellen? Fehlt die Hand,die aus dem Sumpf ziehen soll: Bleibt sie dann einfach dort, wo es gem&amp;uuml;tlich und faulig riecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: F&amp;auml;llt den dem Anspruch nach immer noch Linken selbst nichts ein, hei&amp;szlig;t es vorlieb nehmen mit Tante Merkel - und einer Mitfahrgelegenheit hin zum Ende&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:17:46 +0200</pubDate>
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    <title>Gauckfreuden: Der Witwe Honecker beim Überleben zugeschaut</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7705-Gauckfreuden-Der-Witwe-Honecker-beim-UEberleben-zugeschaut.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0313-300_Margot_Honecker_Minister_fr_Volksbildung.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2337 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Bundesarchiv_Bild_183-1986-0313-300_Margot_Honecker_Minister_fr_Volksbildung.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Margot Honecker, 1986&lt;br /&gt;
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1986-0313-300 / Brüggmann, Eva / CC-BY-SA&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Gauck hatte sie energisch eingefordert bei seinen verschiedenen Festvorträgen: die Amtsfreude des Westbürgers. Er kann nicht oft genug zu Kohlpreis und Merkeltum ermuntert werden im Rückblick auf die Erniedrigung und Fesselung, die er zwar nicht erlitten hat, aber die ihm seit sechzig Jahren vorgeführt wird. Einfacher gesagt: Kalter Krieg verdünnt - unter Glasur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;a href=&quot;http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,qa5kv7tmvwtm7d6a~cm.asp&quot;&gt;Interview mit Margot Honecker am Montag im Ersten Programm&lt;/a&gt; folgte exakt der Vorschrift des neuen Präsidenten. Hervorstechendes Merkmal der ehemaligen Ministerin für Volksbildung: sie bereute nichts.&lt;em&gt; &quot;Starrsinn&quot; &quot;realitätsfremd&quot; &lt;/em&gt;- entsprechendes Vokabular wurde schon in den Vorweg-Kommentaren an ihr aufgebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Journalisten werden inzwischen Staatsanwälte. Als solcher trat der Interviewer auf. Ein Staatsanwalt ohne offenen Fluch auf den Lippen. Lächelnd, zurückgenommen. Den nötigen Kommentar sollten die Einschiebungen liefern: Bilder aus der wirklichen DDR- und Bekenntnisse von Zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwartet wurde &quot;Reu und Leid&quot;. Wie konnte alles nur so kommen! Das haben wir nicht gewollt... Ein Stück heulendes Elend. Alterchen zum tröstenden Schulterklopfen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon lieferte Margot Honecker nichts. Da keine konkreten Fragen über konkrete Regierungsschritte gestellt wurden, blieb nur eisiges Beharren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückweisung als freilich leere Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein Beispiel zu geben. In den Statistiken der letzten Tage über die Zahl der Kindertagesstätten in Deutschland ergab sich, dass nur auf dem Gebiet der ehemaligen DDR halbwegs die Menge erreicht war, die unsere Bundesregierung vor Jahren der ganzen BRD versprochen hatte. Warum? Gerade unter dem Ministerium Honecker wurden solche landesweit eingeführt. Und blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hätte diskutiert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt dessen blies das ganze Interview Paraden-Propaganda. Ungewollt brachte es  doch einige Erkenntnisse zu Tage. So wurde die Lage des Ehepaars Honecker nach der ersten Entlassung aus Untersuchungshaft schonungslos gezeigt. Sie war die Rechtlose, obwohl in der Verfassung der DDR wie in der unseren jedem Bürger ein Obdach zugesichert wurde. Da wurden im Interview alte Genossen und spätere Widerständler befragt, ob sie damals bereit gewesen wären, die Herumirrenden aufzunehmen. Keiner von den Männern, die später im Westen für ihren Mut gepriesen wurden, hätte sich dazu bereit erklärt. Die Angst vor  dem Mob war stärker als die vor der Obrigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Schmidt sprach das Schlussurteil. Seiner Absicht nach dem Staatsratsvorsitzenden Honecker. In Wirklichkeit allen Staaten Europas unter der Regie von Merkel  und seiner eigenen Partei in Anwartschaft der Regierungsbeteiligung. Was nannte der Altkanzler als entscheidenden Grund für Honeckers Scheitern? Das Land sei&lt;em&gt; &quot;überschuldet&quot; &lt;/em&gt;gewesen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er damit den heutigen Griechenland, Spanien und Portugal das Todesurteil mit ausgesprochen hat - wer merkte es schon? Im Jahre 2030 werden Schmid und Honecker immer noch in den Geschichtsbüchern auftauchen - ganz gegen die Prophezeiung des Altkanzlers - aber vielleicht mit anderen Urteilswörtern behangen als heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Ich hätte nie gern in der DDR leben wollen, als es sie noch gab. Wohl auch nicht können - angesichts  der bürgerlichen Zurichtung meiner Existenz. Um so bedauerlicher, dass mit diesem Interview eine Gelegenheit verpasst wurde, dasjenige besser kennen zu lernen, was uns zu seinen Lebzeiten fremd geblieben war... 
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    <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 22:58:18 +0200</pubDate>
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    <title>TV-Tipp: Dürfen wir Fleisch essen?</title>
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    <author>nospam@example.com (Ich glotz TV!)</author>
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    <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:25:17 +0200</pubDate>
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    <category>Ernährung</category>
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    <title>In Memoriam Waldheim († Juni 2007): Präsident mit Pferd. Nicht abzuschaffen.</title>
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            <category>Geschmackloses</category>
            <category>Hokuspokus</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    Es gibt viele heute, die genieren sich. Weil sie im Schloss denjenigen verlieren, zu dem sie angeblich bisher immer aufgeblickt haben. Der sie tr&amp;ouml;stete, wenn sie selber nicht stubenrein waren. &quot;&lt;em&gt;Wenn alle unrein werden, so bleibt doch er im Putz&quot;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegeben: wir erfinden den Verlust nur, wenn es ans Quengeln geht. So gestern ein Mann aus der Sandalenfront  gegen Bellevue: &lt;em&gt;&quot;Was hat denn der schon geleistet?&quot;&lt;/em&gt; Es stand bisher noch nicht fest, dass das zu den Eingangspr&amp;uuml;fungen f&amp;uuml;r Pr&amp;auml;sidenten geh&amp;ouml;rte. Womit hat zum Beispiel &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Carstens&quot;&gt;Pr&amp;auml;sident Carstens&lt;/a&gt; (1979-1984)  sich hervorgetan?  Wenn man seinen Namen &amp;uuml;berhaupt noch hochw&amp;uuml;rgt, dann fallen einem die langen Wanderungen durch deutsche Lande ein. Mit Kumpels. Reicht das schon?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Waldheim&quot;&gt;&amp;Ouml;sterreichs Waldheim&lt;/a&gt;, der im Juni 2007 ohne Aufsehen verscharrt wurde, bekam noch ganz anderes um die M&amp;uuml;tze. Immerhin hatte er als SA-Mann seinem F&amp;uuml;hrer und sonstigen Oberen stramm gedient. Und was er dabei getrieben hat, kam nie v&amp;ouml;llig raus. Es gab Demos gegen ihn. Und einen guten Witz: Wenn er selber schon nicht bei der SA war, dann doch mindestens sein Ross.  Bildhauer Hrdlicka hat sich der Sache angenommen und ein fahrbares Pferd hergestellt, ann&amp;auml;hernd Troja-Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e, das ihn bei allen Gelegenheiten festlich begr&amp;uuml;&amp;szlig;te.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur: losgeworden sind die &amp;Ouml;sterreicher sechs Jahre lang ihren W&amp;uuml;rdenonkel nicht. Sie behalfen sich anders: man &amp;uuml;berlie&amp;szlig; den lebenden Leichnam nach M&amp;ouml;glichkeit  der einsamen Verwesung. Keine Besuche, keine Konferenzen. Im Ausland ebenfalls h&amp;ouml;fliches Abwinken. So etwas w&amp;auml;re auch in der BRD zu &amp;uuml;berlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausschneiden mit rechtlichen Mitteln - gegen ihren Willen - kann man solche Fortbildungen nicht. Man kann sich nur vornehmen, sie zu &amp;uuml;berleben. Und inzwischen viel dringlichere Vorhaben angehen. Da steht einmal der &amp;Uuml;berfall an auf Syrien und/oder den Iran. Westerwelle wird sich nicht noch mal als &lt;em&gt;&quot;Dr&amp;uuml;ckeberger&quot;&lt;/em&gt; von den Rechten erwischen lassen. So wahnsinnig das Unternehmen anmutet, auszuschlie&amp;szlig;en ist in der Krise nichts. Bei leichtfertigem Gebr&amp;uuml;ll aus Israel. Und vor allem bei der Notwendigkeit,beim nahenden eigenen Unwetter ins Fernste hinein abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N&amp;auml;her noch die Beseitigung der Reste von FDP. Eine kleine Ministerin vom Saarland h&amp;auml;tte sicher ohne Merkels Zunicken sich nicht getraut, der wankenden FDP mitten in die Glorien-Rede hinein den Dolch in den R&amp;uuml;cken zu bohren. Merkel, darauf befragt, wird besonders breit grinsen und auf die absolute Unabh&amp;auml;ngigkeit der L&amp;auml;nder und Landesregierungen verweisen. Weiter und backenfroh: Sie kann doch f&amp;uuml;r solche Zuf&amp;auml;lle nichts. (L&amp;uuml;gen im Staatsinteresse sind im Gegensatz zu privaten von Pr&amp;auml;sidenten Pflicht. Und lobenswert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach ist mit der Abzupfung des Klettergew&amp;auml;chses FDP in K&amp;uuml;rze zu rechnen. Wenn es nach dem Wunsch der beiden Wackelknies geht - CDU und SPD - vermutlich ohne st&amp;ouml;rende Wahlen davor. Gegen solche Vorhaben  w&amp;auml;re schroffe Gegenwehr erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuwahlen - JA! Mit allem anh&amp;auml;ngenden Betrug. Trotzdem: Zur Diskussionserzwingung, so weit das im Europa von heute noch m&amp;ouml;glich sein sollte. Sonst zumindest zu offenen Aussagen, wie man sich den Fortbestand nicht nur des Theaterhintergrunds Gesamteuropa, sondern auch den der einzelnen L&amp;auml;nder vorzustellen geruht, die dieses Ganze schlie&amp;szlig;lich ausmachen.Es wird nat&amp;uuml;rlich von oben gelogen werden. (Im Staatsinteresse, s.o.). Aber es l&amp;auml;sst sich dabei doch das Gesamtger&amp;uuml;ste m&amp;ouml;glicherweise  ersch&amp;uuml;ttern. Fit f&amp;uuml;r das Wagnis: vor allem der LINKEN zu empfehlen. Die Phantastereien einer  Abwahl Wulffs &amp;uuml;ber das Verfassungsgericht helfen in der Not  nicht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daf&amp;uuml;r also ist alle Konzentration n&amp;ouml;tig. Die m&amp;ouml;gliche Heiligung von Pr&amp;auml;sidenten  sollten wir Gott anheimstellen. Der sich nach katholischer Lehre freilich erst nach deren Erdgang  &amp;auml;u&amp;szlig;ert. Den haben wir ergeben abzuwarten. 
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    <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 17:12:30 +0100</pubDate>
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