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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Recht und Unrecht</title>
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    <description> &quot;Friede den Hütten, Krieg den Palästen&quot; Georg Büchner (1813–1837)</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Recht und Unrecht -  &quot;Friede den Hütten, Krieg den Palästen&quot; Georg Büchner (1813–1837)</title>
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    <title>Blockupy Frankfurt – zwei Tage in der Verbotenen Stadt</title>
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            <category>Antirepression</category>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Julia von Staden)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 15%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/20120518-_dsc8616.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2373 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/20120518-_dsc8616.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto © &lt;a href=&quot;http://www.jensvolle.de/&quot;&gt;Jens Volle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Man k&amp;ouml;nnte fast meinen, Paranoia und Hysterie w&amp;auml;ren bei der Stadt Frankfurt, der hessischen Polizei und &amp;uuml;berhaupt allen m&amp;ouml;glichen Gerichten bis hin zum Bundesverfassungsgericht gleichzeitig ausgebrochen. Denn was dort an Drohkulisse aufgebaut wurde, um das Verbot der Blockupy-Aktionstage gegen das Krisenregime der EU zu begr&amp;uuml;nden, ist in seiner Absurdit&amp;auml;t kaum zu &amp;uuml;berbieten. Aber irgendwie musste man wohl versuchen, die massive Einschr&amp;auml;nkung der Grundrechte, die da &amp;uuml;ber alle gerichtliche Instanzen hinweg best&amp;auml;tigt wurde, auch vor der &amp;Ouml;ffentlichkeit zu rechtfertigen. Vielf&amp;auml;ltige Meinungs&amp;auml;u&amp;szlig;erung jenseits vorhersehbar geregelter Latschdemos kann ja auch so bedrohlich sein. Viel peinlich-paranoider h&amp;auml;tte man sich kaum anstellen k&amp;ouml;nnen. Shame on you, Frankfurt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frankfurt blockiert sich selbst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Und so befindet sich Frankfurt f&amp;uuml;r mehrere Tage im selbst verordneten Ausnahmezustand: Komplett-Abriegelung des gesamten Bankenviertels. Eingeschr&amp;auml;nkter Betrieb mehrerer Stra&amp;szlig;enbahnlinien, manche U-bahn-Haltestellen werden einfach nicht mehr angefahren. Von Donnerstag an sollen die Frankfurter keine M&amp;uuml;lltonnen und keinen Sperrm&amp;uuml;ll frei zug&amp;auml;nglich vor die Haust&amp;uuml;r zu stellen. Und die Universit&amp;auml;t hat sowohl Campus Bockenheim als auch Campus Westend geschlossen. Banker sind auf Anraten der Polizei nur noch in Freizeitkleidung unterwegs. Viele von ihnen arbeiten von daheim aus, einige sollen sogar Notquartiere in Mannheim bezogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar Eltern wurde nahegelegt, ihre Kinder am Freitag nicht in den Kindergarten zu bringen, sollte sich dieser im Innenstadtbereich befinden. Mehr als jedes zweite der zahlreichen Nobelgesch&amp;auml;fte wurde mit Spanplatten verrammelt. Und die Suche selbst nach einem frei zug&amp;auml;nglichen Bankomaten dauert eine halbe Ewigkeit. Die Begr&amp;uuml;ndungen sind hier sehr unterschiedlich: Mal steht da in Schaufenstern, man k&amp;ouml;nne gewaltsame Ausschreitungen nicht ausschlie&amp;szlig;en, dann ist von einer Gro&amp;szlig;veranstaltung in der Innenstadt die Rede, einmal wird als Grund sogar eine Baustelle genannt, obwohl dort keine ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Hey hey, unser Kessel ist viel sch&amp;ouml;ner&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 15%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/20120519-_dsc9540.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2376 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/20120519-_dsc9540.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto © &lt;a href=&quot;http://www.jensvolle.de/&quot;&gt;Jens Volle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Schon im Vorfeld wurde f&amp;uuml;r &amp;uuml;ber 400 Menschen ein polizeiliches Betretungsverbot der Frankfurter Innenstadt ausgesprochen. Immerhin konnte sich das vor Gericht nicht halten. Bevor wir uns von Stuttgart aus auf den Weg machen, h&amp;ouml;ren wir immer wieder von Polizeikontrollen auf den Autobahnen um Frankfurt und Platzverweisen, die scheinbar willk&amp;uuml;rlich ausgesprochen werden. Mehrere Busse vermeintlicher Aktivisten aus Berlin schaffen es bis Frankfurt-H&amp;ouml;chst und werden dann doch wieder zum Umkehren gezwungen. Wir kommen jedoch unbehelligt Freitagvormittag in Frankfurt an, nachdem schon ein paar hundert Aktivisten verhaftet wurden &amp;ndash;&lt;a href=&quot;http://ea-frankfurt.org/blockupy-pressemitteilungen-und-berichte-zu-den-blockupy-aktionstagen&quot;&gt; insgesamt soll es 1430 Ingewahrsamnahmen gegeben haben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem laufen an diesem Tag noch ein paar kleinere Blockadeaktionen und Spontandemos. Diese werden regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig sehr z&amp;uuml;gig von der Polizei eingekesselt. Ebenso z&amp;uuml;gig bildet sich dann auch schnell mal ein Demonstrantenkessel innerhalb und au&amp;szlig;enrum, der &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=wH7KYV7IENU&quot;&gt;&quot;viel sch&amp;ouml;ner&quot;&lt;/a&gt; ist, als der Polizeikessel. Ansonsten fahren den Tag &amp;uuml;ber immer mal wieder Wagenkolonnen der Polizei umher, bleiben irgendwo in einer langen Reihe stehen und fahren dann wieder weiter, nachdem sie keine Demonstranten vorfinden, die sie einkesseln k&amp;ouml;nnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Schaufahren von drei Wasserwerfern darf nicht fehlen. Spiegel online meldet zwar irgendwann den Einsatz dieser, aber bisher habe ich noch nirgends eine Best&amp;auml;tigung davon gesehen. Im Studierendenhaus am Campus Bockenheim, wo es tags&amp;uuml;ber Diskussionsveranstaltungen gibt, sieht es abends dann doch noch nach Eskalation aus, nachdem der Campus fast komplett mit Polizeiwannen umstellt wird. Doch es bleibt bei der reinen Drohgeb&amp;auml;rde: Bis auf Personenkontrollen Einzelner passiert hier nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast 30 000 demonstrieren am Samstag gegen die europ&amp;auml;ische Krisenpolitik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 15%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/20120519-_dsc9225.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2375 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/20120519-_dsc9225.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto © &lt;a href=&quot;http://www.jensvolle.de/&quot;&gt;Jens Volle&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Zur Abschlussdemo am Samstag, die gro&amp;szlig;z&amp;uuml;gigerweise nicht verboten wurde, kommen dann doch noch fast 30 000 Demonstranten. Verschiedene bunte Bl&amp;ouml;cke, von Antifa &amp;uuml;ber attac bis hin zu Gewerkschaften und Parteien, zeigen, wie breit die Basis des Widerstands gegen die europ&amp;auml;ische Krisenpolitik ist. Mehrere Hundert Stuttgarter 21-Gegner sind auch angereist. Ihre zwei Bl&amp;ouml;cke mit den vielen gelben Schildern und Fahnen sind un&amp;uuml;bersehbar. Einige von ihnen erz&amp;auml;hlen mir, dass die ungerechtfertigten Verbote der vergangenen Tage sie erst recht best&amp;auml;rkt haben, nach Frankfurt zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;nf Stunden lang geht es dann durch Stadt. In den Parallelstra&amp;szlig;en folgen uns die Polizeiwannen, an Abzweigungen und vor diversen Hochh&amp;auml;usern stehen die Polizisten in voller Montur und schauen grimmig. Es ist sehr hei&amp;szlig;, besonders mit Helm. Diejenigen, die die Polizei als schwarzen Block identifiziert hat, werden w&amp;auml;hrend der gesamten Demo von einem Wanderkessel begleitet. Ein paar mal rennt ein Trupp Polizisten mitten rein in die Gruppe, B&amp;ouml;ller sind auch mal zu h&amp;ouml;ren, doch es l&amp;auml;sst sich einfach niemand provozieren. V&amp;ouml;llig ausgepowert liegen wir nach dem Gewaltmarsch im Park neben den Hochh&amp;auml;usern der Deutschen Bank und beobachten eine Gruppe von Demonstranten, die ausgelassen mit Hare Krishna-M&amp;ouml;nchen tanzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sch&amp;ouml;ner Platz f&amp;uuml;r ein Camp, denke ich mir.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://blognau.wordpress.com/2012/05/21/blockupy-frankfurt-2/&quot;&gt;There&#039;s also an English version&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 21 May 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
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    <category>blockaden</category>
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<category>versammlungsrecht</category>
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    <title>In Bewegung bleiben! Das Recht auf antifaschistischen Protest verteidigen!</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://kesselklage.files.wordpress.com/2012/05/ak-kk-webflyer.pdf&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2365 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/HNWebflyer.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flyerdownload: Bild anklicken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.kesselklage.de&quot;&gt;Arbeitskreis Kesselklage&lt;/a&gt; wendet sich mit einem &lt;a title=&quot;Flyer - Webversion&quot; href=&quot;https://kesselklage.files.wordpress.com/2012/05/ak-kk-webflyer.pdf&quot;&gt;Flugblatt zur Klage gegen den Heilbronner Polizeikessel vom 1. Mai 2011&lt;/a&gt; an die &amp;Ouml;ffentlichkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 2011 zogen hunderte Nazis aus dem s&amp;uuml;ddeutschen Raum in  einem Gro&amp;szlig;aufmarsch durch Heilbronn. Das sorgte bereits im Vorhinein f&amp;uuml;r  breiten Protest: in spekten&amp;uuml;bergreifenden und &amp;uuml;berregionalen B&amp;uuml;ndnissen  mobilisierten sich NazigegnerInnen gegen das Auftreten der Rechten in  Heilbronn. Dem Naziaufmarsch sollte ein vielf&amp;auml;ltiger Widerstand auf der  Stra&amp;szlig;en entgegenstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei, die am Tag des Aufmarsches mit mehreren tausend  Einsatzkr&amp;auml;ften zugegen war, verhinderte jedoch jede M&amp;ouml;glichkeit,  gemeinsamen und wahrnehmbaren Protest gegen den Aufmarsch zu  artikulieren. W&amp;auml;hrend die Nazis durch ein komplett abgeriegeltes  Bahnhofsviertel marschieren konnten, wurden hunderte AntifaschistInnen  zwischen 9 und 20 Uhr von martialisch auftretenden Polizeikr&amp;auml;ften am  Heilbronner Bahnhof eingekesselt und &amp;ndash; wie ihnen sp&amp;auml;ter erkl&amp;auml;rt wurde &amp;ndash;  &amp;bdquo;in Gewahrsam genommen&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizeikr&amp;auml;fte haben an diesem Tag daf&amp;uuml;r gesorgt, dass &amp;uuml;ber 700  Nazis nach au&amp;szlig;en St&amp;auml;rke zeigen und ungest&amp;ouml;rt ihre menschenverachtende  Hetze verbreiten konnten. Und das, obwohl bekannt war, dass erst zwei  Wochen zuvor Neonazis aus dem Umfeld der NPD-Jugendorganisation &amp;bdquo;JN&amp;ldquo; in  Winterbach im Rems-Murr-Kreis eine H&amp;uuml;tte in Brand setzten, nachdem sich  Menschen, die vor ihnen fl&amp;uuml;chten mussten, dorthin gerettet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 29.11.2010 hatte das Verwaltungsgericht Sigmaringen in zwei  Entscheidungen einen &amp;auml;hnlichen Polizeikessel vom 1. Mai 2009 in Ulm f&amp;uuml;r  rechtswidrig erkl&amp;auml;rt. Dort wurden mehrere hundert AntifaschistInnen  durch stundenlange Einkesselung an der Teilnahme an einer  DGB-Demonstration gehindert &amp;ndash; zeitgleich fand in der Stadt ein  s&amp;uuml;ddeutschlandweiter Naziaufmarsch statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir &amp;ndash; Betroffene und solidarische NazigegnerInnen &amp;ndash; gehen nun  juristisch gegen den letztj&amp;auml;hrigen Polizeieinsatz in Heilbronn vor. Mit  mehreren Klagen m&amp;ouml;chten wir am Beispiel des Heilbronner Bahnhofkessels  gerichtlich erneut feststellen lassen, dass die seit Jahren durch die  Polizei praktizierte &amp;bdquo;Kesselungstaktik&amp;ldquo; zur Unterbindung von  antifaschistischem Protest nicht weiter anwendbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur durch einen breitgef&amp;auml;cherten und direkten Widerstand gegen die  zunehmenden Naziaktivit&amp;auml;ten kann denselben Einhalt geboten werden. Daf&amp;uuml;r  ist die umfassende M&amp;ouml;glichkeit zur &amp;ouml;ffentlichen und kollektiven  &amp;Auml;u&amp;szlig;erung von Protest und antifaschistischen Gegenpositionen unbedingt  notwendig. F&amp;uuml;r die polizeiliche Behinderung und Einschr&amp;auml;nkung dieses  Grundrechtes kann es keine Rechtfertigung geben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Keinen Fu&amp;szlig;breit den Faschisten!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; Schafft &amp;Ouml;ffentlichkeit und unterst&amp;uuml;tzt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; die Klagen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spendenkonto:&lt;br /&gt;
 B&amp;uuml;ndnis f&amp;uuml;r Versammlungsfreiheit&lt;br /&gt;
 Stichwort: &lt;strong&gt;Kesselklage&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Kontonummer: 101612232&lt;br /&gt;
 Bankleitzahl: 61150020&lt;br /&gt;
 Bank: Kreissparkasse Esslingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aus der Geschichte des 1. Mai&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urspr&amp;uuml;nge des 1. Mai als Kampftag der ArbeiterInnenbewegung und  der Gewerkschaften liegen in den USA (obwohl dort der &amp;bdquo;Labor Day&amp;ldquo; heute  im September gefeiert wird). 1886 eskalierte in Chicago ein mehrt&amp;auml;giger  Generalstreik zur Durchsetzung des Achtstundentags &amp;ndash; damals waren 12  Stunden &amp;uuml;blich &amp;ndash; durch gewaltt&amp;auml;tigen Einsatz der Polizei. Ein nie  aufgekl&amp;auml;rtes Bombenattentat wurde acht Anarchisten zugeschrieben (von  denen einige gar nicht dort waren), vier Todesurteile wurden  vollstreckt. 1889 wurde auf dem Gr&amp;uuml;ndungskongress der Zweiten  Internationale zum Gedenken an die &amp;bdquo;Haymarket&amp;ldquo;-Opfer der 1. Mai als  &amp;bdquo;Kampftag der Arbeiterbewegung&amp;ldquo; ausgerufen. 1890 gingen erstmals  Millionen ArbeiterInnen am 1. Mai auf die Stra&amp;szlig;e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland beschloss 1919 zwar die Weimarer Nationalversammlung  die Einf&amp;uuml;hrung eines allgemeinen Feiertags, &amp;bdquo;der dem Gedanken des  Weltfriedens, des V&amp;ouml;lkerbundes und des internationalen Arbeiterschutzes  geweiht ist&amp;ldquo;, doch es kam nicht dazu. In einigen der damaligen deutschen  L&amp;auml;nder wurden sogar Kundgebungen unter freiem Himmel am 1. Mai  verboten. 1929 kam es in Berlin unter der Verantwortung des  Polizeipr&amp;auml;sidenten Z&amp;ouml;rgiebel (SPD) zu Gewaltexzessen gegen  demonstrierende ArbeiterInnen &amp;ndash; mit &amp;uuml;ber 30 Todesopfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 erkl&amp;auml;rten die Nazis in demagogischer Absicht den 1. Mai zum  &amp;bdquo;Feiertag der nationalen Arbeit&amp;ldquo;. Am 18.4. notierte  Nazi-Propagandaminister Goebbels: &amp;bdquo;Den 1. Mai werden wir zu einer  grandiosen Demonstration des deutschen Volkswillens gestalten. Am 2. Mai  werden die Gewerkschaftsh&amp;auml;user besetzt. Gleichschaltung auch auf diesem  Gebiet. Es wird vielleicht ein paar Tage Krach geben, aber dann geh&amp;ouml;ren  sie uns. Man darf hier keine R&amp;uuml;cksicht mehr kennen.&amp;ldquo; So geschah es &amp;ndash; am  2. Mai 1933 werden die Gewerkschaften verboten, ihr Verm&amp;ouml;gen  eingezogen. Viele GewerkschafterInnen wurden verhaftet, in  Konzentrationslager gesteckt und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein solcher Missbrauch des 1. Mai sollte nach dem von den Nazis vom  Zaun gebrochenen Zweiten Weltkrieg verhindert werden. In einigen  Landesverfassungen wurde ausdr&amp;uuml;cklich festgeschrieben, wozu dieser  gesetzlicher Feiertag da ist. So gilt er in Baden-W&amp;uuml;rttemberg (Art. 3/2)  &amp;bdquo;dem Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und  V&amp;ouml;lkerverst&amp;auml;ndigung.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund nehmen nicht nur die Gewerkschaften das  Auftreten von Neonazis am 1. Mai sehr ernst. Vollkommen inakzeptabel ist  das Feindbild und Auftreten der Polizei am 1.5.2011 in Heilbronn, die  Nazis mit fremdenfeindlichen Spr&amp;uuml;chen als besonders zu sch&amp;uuml;tzende  Demonstranten, dagegen die f&amp;uuml;r die Ziele des 1. Mai angereisten  GewerkschafterInnen und AntifaschistInnen als Objekte von  Leibesvisitationen und in Schach zu haltende St&amp;ouml;rer der &amp;ouml;ffentlichen  Ordnung behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;https://kesselklage.wordpress.com/2012/05/10/in-bewegung-bleiben-das-recht-auf-antifaschistischen-protest-verteidigen/&quot;&gt;Arbeitskreis Kesselklage&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 12 May 2012 05:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>heilbronn</category>
<category>kessel</category>
<category>versammlungsfreiheit</category>
<category>versammlungsrexcht</category>
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    <title>Freiheit für Deniz K.!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7741-Freiheit-fuer-Deniz-K.!.html</link>
            <category>Antifa</category>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Anlässlich der Inhaftierung eines antifaschistischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund wurde   ein  Solidaritätskomitee   unter   dem   Namen  &lt;em&gt; „Freiheit   für   Deniz“ &lt;/em&gt;  gegründet.   Der haarsträubende Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet&lt;em&gt; „versuchter Totschlag“&lt;/em&gt;. Das Komitee kündigt   an,   das   Verfahren   politisch   zu   begleiten,   fordert   die   sofortige   Freilassung   des Jugendlichen und mahnt die Medien zu sachlicher Berichterstattung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am   31.   März   fand   in   Nürnberg   eine   antifaschistische   Bündnisdemonstration   statt.   Die Demonstration richtete sich gegen die steigende Nazigewalt. Ihr gingen zahlreiche Anschläge und Übergriffe   von   Neonazis   in   der   Region   und   das   Bekanntwerden   der   Skandale   um   die   NSU-  Mordserie  voran. 2010 wurde in Nürnberg ein Antifaschist  mit Migrationshintergrund  am Boden liegend   von   einem   Neonazi   fast   totgetreten.   Der   Täter   wurde   lediglich   wegen   gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Die Antifa-Demo wollte in der Innenstadt die dortigen PassantInnen  über diese Situation aufklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei untersagte die Route durch die Innenstadt und sperrte diese ab. Es kam zu Rangeleien,   als   Teilnehmer   der   Demo   versuchten,   in   die   Innenstadt   zu   gelangen,   um   ihr   Recht   auf  Versammlungsfreiheit wahrzunehmen. Die Polizei setzte Knüppel und Pfefferspray ein. Nach der   Demo wurde Kritik am überzogenen Polizeieinsatz laut. Vier DemoteilnehmerInnen mussten mit schweren   Verletzungen   im   Krankenhaus   behandelt   werden,   zahlreiche   weitere   wurden   leicht   verletzt.  Vier   Polizisten   wurden   leicht   verletzt.   Die   teilweise   äußerst   aggressiven   BeamtInnen beleidigten eine Nürnberger Stadträtin, die das Geschehen beobachtete. &lt;em&gt;„Ob dieser massive Einsatz   von Schlagstöcken notwendig war, bezweifle ich“&lt;/em&gt;, kommentierte ein unbeteiligter Beobachter laut NN vom 02.04.12 den Polizeieinsatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Berichterstattung nach dem 31.03.12 war zwar von martialischem Auftreten auf beiden   Seiten   die   Rede,   nicht   jedoch   von   Vorfällen,   die   den   Vorwurf   des   versuchten   Totschlags  rechtfertigen. Polizei wie Presse kommentierten die fragliche Situation – auch in Verbindung mit   Bild- und Videomaterial anfangs noch eher nüchtern. Die NN betitelte ein Video am 01.04. mit &lt;em&gt;„Antifa-Demonstration verläuft weitestgehend friedlich“&lt;/em&gt;.   Im Polizeibericht vom 01.04. zu der   fraglichen Situation steht nur, dass Demonstranten versuchten, die Aufzugsstrecke zu verlassen und   dort aufgestellte Gitterabsperrung zu übersteigen. Von schweren Verletzungen bei der Polizei –   geschweige denn einer Todesgefahr war bislang nichts zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach   beinahe   einem   Monat   wird   nun   ein   Heranwachsender   verhaftet   und   aus   seinem   Leben gerissen, mit dem Vorwurf des versuchten Totschlags. Von einer Holzstange ist nun die Rede, während auf Fotos nur maximal 2 cm dicke Fahnenstecken zu sehen sind. Versuchter Totschlag, das heißt, jemand hat den Vorsatz einen Menschen zu töten. Sicherlich war es   das   Ziel   der   DemonstrantInnen,   die   Polizeiabsperrung   zu   überwinden.   Ob  irgendjemand  dazu jedoch gepanzerte Polizisten mit Fahnen aus Weichholz töten wollten, ist mehr als fraglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adil Cicek, Sprecher des Solidaritätskomitees, kommentiert: &lt;em&gt;„Wir wissen nicht ob Deniz überhaupt in Nürnberg war. Wir wissen auch nicht, ob es überhaupt einen Angriff auf Polizisten gegeben hat. Selbst wenn das so war, halten wir einen Tötungsvorsatz bei egal welcher Handlung auf der Demo für dermaßen fern liegend, dass hier nur von einem politisch motivierten Verfahren die Rede sein kann.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung bei den Freunden und Angehörigen von Deniz K. ist angespannt. &lt;em&gt;„Die stellen ihn wie einen Killer hin“&lt;/em&gt;, empört sich eine Freundin. Einer erinnert daran, dass es u.a. die Nürnberger Ermittlungsbehörden war, die als SoKo Bosporus jahrelang in rassistischer Manier in den Kreisen der   Opfer   der   NSU-Mordserie   ermittelten   und   deren   Umfeld   verdächtigten.  &lt;em&gt;„Die   Demo   in Nürnberg richtete sich doch gegen diese Missstände – und dieses absurde Verfahren bestätigt doch die Vorwürfe, dass der Staat stärker gegen Ausländer und Linke ermittelt“&lt;/em&gt;, meint der Freund des Beschuldigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folgen für den Jugendlichen sind schon jetzt gravierend. Die Medien stürzten sich reißerisch  auf die Sache und übernahmen die drastischen Formulierungen der Staatsanwaltschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Das grenzt an Vorverurteilung. Die Medien sollten sachlich bleiben und nicht vergessen, dass jemand bis zu seiner Verurteilung als unschuldig gilt“&lt;/em&gt;,  so Cicek. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund der Unschuldsvermutung ist auch die Untersuchungshaft zu hinterfragen. Diese dient dazu, die Durchführung des Verfahrens abzusichern. Deniz K. hat jedoch einen festen Wohnsitz und möchte am 07. Mai ein Praktikum beginnen. Für Herbst hat er eine Ausbildungsstelle  zugesichert bekommen.   &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
„ Wir   fordern   die   Aufhebung   des   Haftbefehls   wegen   versuchten   Totschlags,   mindestens   aber  Haftverschonung. Deniz K. sollte sofort und vor allem vor Beginn seines Praktikums frei gelassen    werden. Der lächerliche Vorwurf des vorsätzlichen versuchten Totschlags hat schon zu viel Schaden  in   Deniz&#039;   Leben   angerichtet.   Die   Inhaftierung   ist   angesichts   der   Fakten   doch   nur   Stimmungsmache“&lt;/em&gt;, so abschließend das Solidaritätskomitee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komitee kündigt an, das Verfahren öffentlich begleiten zu wollen und Solidarität mit Deniz zu organisieren. Diesen Freitag findet eine Kundgebung um 16 Uhr vor der Staatsanwaltschaft und um 17 Uhr vor der JVA Nürnberg statt, wo Deniz K. inhaftiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wurde  ein Spendenkonto der Roten Hilfe eingerichtet, da es sich hier um ein politisches  Verfahren handelt. Rote Hilfe Kto.: 4007238359, BLZ: 43060967,  Verwendungszweck: &lt;em&gt;„Freiheit   für Deniz“ &lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fragen stehen der Sprecher Adil Cicek (0157 34662634), sowie der Rechtsanwalt des Beschuldigten RA Heiming (06221 337511) zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung 26.04.2012 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:29:50 +0200</pubDate>
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    <category>antifaschismus</category>
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    <title>Straffreiheit für rechten Bombenbastler?  „Wehrhafte Demokratie sieht anders aus!“</title>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/logo_vvn_bda.gif&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2229 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;190&quot; height=&quot;235&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/logo_vvn_bda.gif&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Mit völligem Unverständnis reagierte die VVN-Bund der Antifaschisten auf das Urteil des Amtsgerichts Lörrach gegen den aktiven Neonazi Thomas Baumann. Nach Hinweisen von antifaschistischen Aktivisten hatte die Polizei beim „Stützpunktleiter“ der Jugendorganisation der NPD in Lörrach neben zahlreichen Schuss- und Stichwaffen rund 22 Kilo chemische Substanzen, Zün­der und Rohrmantel sowie eine Anleitung zum Bau von Rohrbomben entdeckt, die in kurzer Zeit zu einer Bombe zusammengebaut hätten werden können. Diese Materialien hatte sich Baumann zu eben diesem Zweck zielstrebig beschafft. Aus seinem Emailverkehr konnte unschwer geschlossen werden, dass er tatsächlich einen Bombenanschlag auf das KTS, einen Treffpunkt Freiburger AntifaschistInnen, ersatzweise auch auf das Freiburger Gewerkschaftshaus und/oder die Wohnung des DGB-Vorsitzenden vorbereitete. Im Internet hatte er sich zudem nach den Namen und Adressen weiterer Antifaschisten erkundigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Prozess spielte dies nun keine Rolle mehr. Verurteilt wurde Baumann zu 100  Euro Geldstrafe und 8 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und zwar lediglich wegen un­erlaubten Waffenbesitzes und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein offenkundiger Versuch eine Bombe herzustellen, die ein Blutbad hätte auslösen können, blieb völlig ungeahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist der Versuch, Sprengstoffanschläge auf linke und gewerkschaftliche Einrichtungen vorzubereiten, also nicht strafbar. Nach dem Bekanntwerden des Versagens der Sicherheitsbehörden beim Umgang mit der Nazi-Terrorgruppe NSU ist dies ein weiterer veritabler Justizskandal. Dieses Urteil ist ein verheerendes Signal für die immer gewaltätigere Neonaziszene in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dramatischem Kontrast dazu steht der juristische Umgang mit „Delikten“ von NazigegnerInnen die im Rahmen der grundgesetzlich geschützten Meinungs- und Versammlungsfreiheit oftmals vermeintlich begangen werden. So sind z.B. Strafen wegen unerlaubten Spendensammelns auf Demonstrationen und anderen, oft an den Haaren herbeigezogenen Gesetzesübertretungen an der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Woche wurden in Stuttgart zwei AktivistInnen der Friedensbewegung verurteilt, weil sie bei einer Protestaktion gegen einen Bundeswehr-Werbestand versehentlich Ketchupflecken auf dem Teppich verursacht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre dem Bombenbastler von Lörrach nicht rechtzeitig von Antifaschisten das Handwerk gelegt worden, wäre es mit Sicherheit nicht bloß um Ketchupflecken gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Thomas Baumann ist nun auch in Zukunft ein Waffennarr und bombenbaubefähigter aktiver Neonazi mit offenkundiger Gewaltbereitschaft unterwegs. Er ist leider nicht der einzige. Breivik läßt grüßen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Demokratie, die - sei es an Mangeln an Gesetzen oder wegen fehlender Bereitschaft ihres juristischen Personals – nicht in der Lage ist, den Versuch, gegen Menschen gerichtete Terroranschläge vorzubereiten, zu ahnden, ist alles andere als wehrhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so wichtiger ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden und den gefährlichen Naziumtrieben mit Zivilcourage entgegen treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vvn.telebus.de/&quot;&gt;VVN - Bund der Antifaschisten&lt;br /&gt;
Landesvereinigung Baden-Württemberg e.V.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Böblinger Str. 195&lt;br /&gt;
70199 Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via &lt;a href=&quot;http://esslingen.vvn-bda.de/artikel/2012/20120424.html&quot;&gt;VVN-BdA Esslingen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:49:00 +0200</pubDate>
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    <category>Antifaschismus</category>
<category>Freiburg</category>
<category>Stuttgart</category>
<category>VVN-BdA</category>
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    <title>Freiheit entsteht als kämpfende Bewegung...</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7676-Freiheit-entsteht-als-kaempfende-Bewegung....html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.trueten.de/gallery2/v/PolitikundGesellschaft/antirepression/18Maerz2012/&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2324 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/gallery2/d/31229-3/P1020298.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Solidaritätskundgebung vor der JVA in Stuttgart Stammheim zum Tag der politischen Gefangenen in Stuttgart am 18.03.2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Galerie - Bild anklicken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Noch nie haben so viele Menschen unterschiedlichster Herkunft Erfahrungen mit dem b&amp;uuml;rgerlichen Staat und seinen Organen gemacht wie in den letzten Monaten. W&amp;auml;hrend gegen&amp;uuml;ber faschistischen Kr&amp;auml;ften wie dem sog. &quot;NSU&quot; au&amp;szlig;er einzelnen Verhaftungen und der Bildung von Aussch&amp;uuml;ssen keine wirklichen Ma&amp;szlig;nahmen ergriffen werden, erleben fortschrittliche und revolution&amp;auml;re Bewegungen nicht selten die volle Wirksamkeit staatlicher Repression.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit weit &amp;uuml;ber 1400 Verfahren in Zusammenhang mit den Protesten gegen Stuttgart 21 ist das die seit Jahren gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Repressionswelle gegen Teile der Bev&amp;ouml;lkerung, die sich sonst nicht unter subversivem Verdacht fanden. Dabei wird zusehends weniger zimperlich mit Grundrechten umgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So will die Stuttgarter CDU-Gemeinderatsfraktion laut einem &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cdu-zu-stuttgart21-resolution-gegen-montagsdemos.4b75c898-6f99-4b65-b834-250542e2338e.html&quot;&gt;Bericht der Stuttgarter Zeitung vom 16.3.2012&lt;/a&gt; eine gemeinsame Resolution gegen die w&amp;ouml;chentlich stattfindenen Montagsdemonstrationen gegen Stuttgart 21 verabschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie m&amp;ouml;chte erreichen &lt;em&gt;&quot;dass der Protest das &amp;ouml;ffentliche Leben nicht l&amp;auml;nger &amp;uuml;ber die Ma&amp;szlig;en beeintr&amp;auml;chtigt&quot;&lt;/em&gt;. Und das obwohl die Veranstalter selbst sich entschlossen hatten, die Montagsdemonstrationen fortan auf dem Marktplatz abzuhalten, um nicht den Unmut der Autofahrer auf sich zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wurde in verschiedenen Redebeitr&amp;auml;gen bei den Aktionen in Stuttgart anl&amp;auml;sslich des 18. M&amp;auml;rz &amp;ndash; dem internationalen Tag der&amp;#160; politischen Gefangenen - in Stuttgart auf diese Verfahren eingegangen und zur spektren&amp;uuml;bergreifenden Solidarit&amp;auml;t aufgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Antifaschisten Smily und Danny, sowie mehrere linke kurdische Jugendliche sitzen aktuell nach dem politischem Willen der Staatsanwaltschaft in der JVA Stammheim. Der Stuttgarter Antifaschist Chris sowie ein Aktivist des S21-Widerstandes sa&amp;szlig;en im letzten Jahr nach skandal&amp;ouml;sen Prozessen ebenso mehrere Monate in Untersuchungshaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang August 2011 wurde Chris in Stuttgart-Heslach verhaftet und sogleich in Untersuchungshaft gesteckt. Vorgeworfen wurde ihm die Beteiligung an antirassistischen Protesten Anfang Juni gegen ein sog. &lt;em&gt;&amp;bdquo;Islamkritisches Wochenende&quot;&lt;/em&gt; der rechtspopulistischen B&amp;uuml;rgerbewegung Pax Europa, dem Internet- Netzwerke &lt;em&gt;&amp;bdquo;PI News&quot;&lt;/em&gt; und der rassistischen Partei &lt;em&gt;&amp;bdquo;Die Freiheit&quot;&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den Tagen nach der Verhaftung bekundeten Antifaschistinnen und Antifaschisten vor der JVA ihre Solidarit&amp;auml;t mit Chris und allen anderen politischen Gefangenen. Nach der Gr&amp;uuml;ndung eines &lt;a href=&quot;http://www.solikreis-stuttgart.tk/&quot;&gt;Solikreises&lt;/a&gt; Mitte August entwickelte dieser eine &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit und baute politischen Druck auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Prozesstagen vor dem Stuttgarter Amtsgericht im September solidarisierte sich ein breites Spektrum mit dem Betroffenen und forderte seine sofortige Freilassung. Trotz widerspr&amp;uuml;chlicher Zeugenaussagen und einem auf Indizien beruhenden Anklagekonstruktes wurde Chris damals zu einer elfmonatigen Haftstrafe verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2011 bereitete der Solikreis sich auf die anstehende Berufungsverhandlung vor. Die Berufungsverhandlung vor dem Stuttgarter Landgericht endete mit einem Vergleich: Chris erhielt zwar mit 15 Monaten eine h&amp;ouml;here Strafe, diese wurde jedoch auf drei Jahre zur Bew&amp;auml;hrung ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chris nun auf freiem Fu&amp;szlig; ist, ist nicht zuletzt ein Erfolg der politischen Prozessf&amp;uuml;hrung und der anhaltenden Solidarit&amp;auml;tsarbeit. Sein Fall zeigt zudem, dass es notwendig und m&amp;ouml;glich ist, den juristischen Angriffen der Herrschenden politischen Widerstand und entschlossene Solidarit&amp;auml;t entgegenzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 2012 wurde der Stuttgarter Antifaschist Danny am Flughafen D&amp;uuml;sseldorf festgenommen. Der Solikreis Stuttgart schreibt dazu: &lt;em&gt;&amp;ldquo;Juristische Grundlage seiner Inhaftierung ist der Widerruf einer Bew&amp;auml;hrungsstrafe aus dem Jahr 2010, da er gegen die damals verh&amp;auml;ngten Auflagen versto&amp;szlig;en und sich dem Zugriff der bundesdeutschen Repressionsbeh&amp;ouml;rden entzogen habe. Danny hatte sich l&amp;auml;ngere Zeit im Ausland aufgehalten und seine Arbeitsstunden die Teil der Bew&amp;auml;hrung gewesen waren nicht abgeleistet. Zwischenzeitlich wurde Danny in die JVA Stuttgart im Stadtteil Stammheim verlegt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hintergrund des Prozesses aus dem Jahr 2010 ist ein Angriff auf Funktion&amp;auml;re und Mitglieder der faschistischen NPD im Anschluss an ein Konzert des neonazistischen Liedermachers Frank Rennicke im Februar 2007 in Sindelfingen. Dort wurden Danny sowie sechs weitere angeklagte Antifaschisten in zweiter Instanz vor dem Landgericht Stuttgart zu mehrj&amp;auml;hrigen Bew&amp;auml;hrungsstrafen verurteilt.&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Mehr Informationen zu den damaligen Verfahren finden sich im &lt;a href=&quot;http://antifaprozess.blogspot.de&quot;&gt;damaligen Prozessblog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08. Februar 2012 wurde Smily &amp;ndash; Bassist bei den &lt;a href=&quot;http://produzentenderfroi.de&quot;&gt;&amp;bdquo;Produzenten der Froide&amp;ldquo;&lt;/a&gt; fr&amp;uuml;hmorgens durch einen SEK Einsatz in seiner Wohnung verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt. Ihm wurde vorgeworfen, Zeugen die ihn belasten k&amp;ouml;nnten, &amp;uuml;ber Facebook bedroht zu haben um die Aussagen zu verhindern. Obwohl es keinerlei Beweise f&amp;uuml;r eine Bedrohung gab, wurde Smily wegen &lt;em&gt;&amp;rsquo;&amp;rsquo;Verdunkelungsgefahr&amp;rsquo;&amp;rsquo;&lt;/em&gt; verhaftet und in die JVA&amp;#160; Stammheim verfrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 2012 wurde dann gegen Smily wegen Beleidigung, Sachbesch&amp;auml;digung und K&amp;ouml;rperverletzung verhandelt. &lt;a href=&quot;http://rashstuttgart.blogsport.de/&quot;&gt;Das Urteil: Zehn Monate Haft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren gegen die Stuttgarter Antifaschisten m&amp;uuml;ssen auch in Zusammenhang mit der bundesweiten Repression gesehen werden: 44 AntifaschistInnen aus Sachsen sind momentan in einem Verfahren wegen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Bildung einer kriminellen Vereinigung&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (&amp;sect;129) angeklagt. Vorgeworfen wird ihnen, dass sie im Zeitraum zwischen 2010 und 2011 militant und organisiert gegen Nazis vorgegangen seien &amp;ndash; unter anderem im Vorfeld des j&amp;auml;hrlich stattfindenden Naziaufmarsches in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem &amp;sect;129 Verfahren in Dresden zeigt sich gerade hinsichtlich der gro&amp;szlig;angelegten als &lt;a href=&quot;http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2012/02/Staatsanwaltschaft-blockiert-weiterhin-Auskunftsersuchen-41001.html&quot;&gt;&amp;ldquo;Handygate&amp;rdquo;&lt;/a&gt; bekannt gewordenen Funkzellenauswertung w&amp;auml;hrend des Naziaufmarschs im Jahr 2011, den Hausdurchsuchungen in Sachsen, Stuttgart und Berlin und der sich versch&amp;auml;rfenden Repression gegen AntifaschistInnen der Wille des Staates, antifaschistischen Widerstand zu kriminalisieren mehr als deutlich. Unterstrichen wurde das auch nochmal bei der Demonstration am 17. März, die sich - trotz völlig friedlichen Verlaufs - von starken Polizeikräften gesäumt sah. Dass es dabei neben der Provokation gegenüber den DemonstrantInnen um den &lt;em&gt;&quot;öffentlichen Eindruck&quot;&lt;/em&gt; gehen sollte, ist recht durchsichtig und gleichzeitig in seiner Wirkung fraglich. Zuviele politisch aktive Menschen haben inzwischen in Stuttgart ihre Erfahrungen machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/56745&quot;&gt;Demonstration in Stuttgart und die Spontankundgebung in Stammheim am 17. März&lt;/a&gt;  sowie die Solidaritätskundgebung in Stammheim am 18. M&amp;auml;rz machten deutlich: Bei allem, was die scheinbar so verschiedenen Proteste trennt - die gemachten Erfahrungen in der Solidarit&amp;auml;tsarbeit sind wertvoll, unteilbar und m&amp;uuml;ssen in eine deutliche St&amp;auml;rkung der Antirepressions- und Solidarit&amp;auml;tsstrukturen umgewandelt werden. Dabei sind die Erfahrungen &lt;em&gt;&amp;ldquo;junger&amp;rdquo;&lt;/em&gt; Bewegungen wie die gegen Stuttgart 21 keineswegs neu. Sie stellen die jahrzehntealten Erfahrungen linker Politik in einen breiteren gesellschaftlichen Zusammenhang. Es bestehen gro&amp;szlig;e Chancen, wenn es gelingt, in der Realit&amp;auml;t vorhandene Vorbehalte und eine manchmal beiderseitige vorhandene Bewegungsborniertheit und -&amp;uuml;berheblichkeit zu &amp;uuml;berwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Getroffen werden einige - Gemeint sind wir alle! Freiheit f&amp;uuml;r alle politischen Gefangenen! &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 18:01:35 +0100</pubDate>
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