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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Klimawandel</title>
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    <description> &quot;Eure ‚Ordnung‘ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon rasselnd wieder in die Höh’ richten und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: ‚Ich war, ich bin, ich werde sein!‘&quot; Rosa Luxemburg</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Klimawandel -  &quot;Eure ‚Ordnung‘ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon rasselnd wieder in die Höh’ richten und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkünden: ‚Ich war, ich bin, ich werde sein!‘&quot; Rosa Luxemburg</title>
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    <title>Der europäische Widerstand gegen überflüssige Großprojekte und für die Rückgabe der Entscheidung an die betroffenen Bürger</title>
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            <category>Klimawandel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2022 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/No_tav1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Proteste gegen den TAV im Val di Susa am 6. November 2005&lt;br /&gt;
Foto: Ocelon1444 / wikipedia.it&lt;br /&gt;
Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Angesichts der wachsenden Zahl großer Infrastrukturprojekte in Europa organisierte die italienische NoTAV-bewegung vom 26. bis zum 30. August in Venaus und Busseleno (Susatal) das erste Forum gegen überflüssige Großprojekte. &lt;br /&gt;300 Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Irland diskutierten über 10 große europäische Projekte. Sie stellten fest, dass in all diesen Ländern ohne Abstimmung mit der Bevölkerung Hochgeschwindigkeitstrassen und Infrastrukturen für Züge, Autobahnen, Flughäfen, Ölbohrinseln und Gaspipelines geplant werden. Sie dienen in erster Linie den Interessen von wenigen Banken und privaten Großbetrieben sowie Politikern. Auf dem Rücken der Bevölkerung werden Milliarden Euros dafür ausgegeben, anstatt sie für nützliche Investitionen zu verwenden. Oft wird die Umwelt verwüstet, werden Kulturlandschaften unwiederbringlich zerstört, ohne dass die betroffene Bevölkerung irgendeinen Nutzen davon hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bürger sind gewillt sich einzubringen und alternative Lösungen zu schaffen, aber dieses demokratische Recht wird ihnen nicht zugestanden. Sie schließen sich in Oppositionsbewegungen zusammen, im Susatal, in Asti, Turin, Genua, in Niederfriaul und in Umbrien, in den Abruzzen und den Marken, so auch in Stuttgart, im Baskenland, in Mayo (Irland) und in Barcelona. Häufig werden ihre Demonstrationen und Widerstandsaktionen kriminalisiert (Tränengas und physische Gewalt gegen die Gegner, Verhaftungen, Serienprozesse usw.), um sie einzuschüchtern und in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Aber sie geben nicht auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss dieses Treffens fassten die Teilnehmer eine Reihe von Beschlüssen, um sich gemeinsame Mittel und Instrumente zu schaffen (Internet-Seite, Videos) und ihre Aktionen zu bündeln, u. a. durch weitere, alljährlich stattfindende Foren, z.B. mit der Perspektive der Teilnahme am Weltsozialforum 2013 in Tunis. So wurden Grundlagen gelegt für einen zweiten europäischen Tag gegen überflüssige Großprojekte (Demonstration und zeitgleiche Aktionen in verschiedenen Ländern und Regionen). Es sollen Solidaritätsaktionen stattfinden, um bei lokalen Ereignissen eine europäische Dimension herzustellen. Für November wurde die Beteiligung in Paris an der Demonstration der Flughafengegner von Notre-Dame-des-Landes (Nantes) angekündigt.&amp;#160; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beteiligten des Forums bekräftigten ihren Willen, in die soziale Bewegung, in die Umweltbewegung und in die politische Auseinandersetzung auf&amp;#160; internationaler Ebene eine neue Kategorie einzuführen: Die Kategorie der überflüssigen Großprojekte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Presseerklärung Venaus, Susatal, den 29.8.2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unsere weiteren Beiträge zum &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/plugin/tag/val+di+susa&quot;&gt;Val di Susa&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Fahrt-ins-Susa-Tal.html&quot;&gt;Fahrt ins Susa Tal&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Ora-e-sempre-NO-TAV%21.html&quot;&gt;Ora e sempre NO TAV!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Bericht-zur-Demonstration-in-Val-di-Susa-gegen-den-TAV.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Zusammenstösse nach Grossdemonstration gegen den TAV im Val di Susa&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7147-Val-di-Susa-Von-dem-Tal,-das-Widerstand-leistet-und-sich-nicht-ergibt-Aufruf-zur-landesweiten-Demonstration-am-3.-Juli.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Val di Susa: Von dem Tal, das Widerstand leistet und sich nicht ergibt - Aufruf zur landesweiten Demonstration am 3. Juli&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7145-Das-Mittelalter-ist-in-das-Val-di-Susa-zurueckgekehrt.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Das Mittelalter ist in das Val di Susa zurückgekehrt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Allgemeine-Mobilisierung-gegen-den-Angriff-auf-die-Blockaden-im-Val-di-Susa.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;NoTAV: Allgemeine Mobilisierung gegen den Angriff auf die Blockaden im Val di Susa&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7140-Val-di-Susa-Solidaritaetserklaerung-des-S21-Blockiererfruehstuecks-an-die-NoTAV-Bewegung.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Val di Susa: Solidaritätserklärung des S21 Blockiererfrühstücks an die NoTAV Bewegung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Val-di-Susa-Wie-im-Krieg,-fehlt-bloss-noch-der-Luftangriff.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Val di Susa: &quot;Wie im Krieg, fehlt bloss noch der Luftangriff&quot;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/News-aus-dem-Val-di-Susa.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Neues aus dem Val di Susa&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Stellungnahme-der-No-TAV-Bewegung-und-die-Pressemitteilung-der-zum-Krisenstab-zusammengetretenen-Susatal-Buergermeister-zu-den-Vorkommnissen-in-der-Nacht-vom-22.-auf-den-23.-Mai.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Stellungnahme der No-TAV Bewegung und der Susatal - Bürgermeister zu den Vorkommnissen in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/permalink/Aus-dem-Susatal-Es-geht-los.html&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Aus dem Susatal: Es geht los&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links zu verschiedenen Initiativen gegen den TAV:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.notav.info/&quot;&gt;No TAV.INFO&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.notav.eu/&quot;&gt;No TAV.EU&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spintadalbass.org/&quot;&gt;Spinta dal Bass&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.infoaut.org/&quot;&gt;INFO AUT&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.notavtorino.org/&quot;&gt;No TAV Torino&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.notav-valsangone.eu/&quot;&gt;No TAV Valsangone&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.ambientevalsusa.it/&quot;&gt;Ambiente Valsusa&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pattomutuosoccorso.org/&quot;&gt;Patto di mutuo Soccorso&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://tavveleno.blogspot.com/&quot;&gt;TAV Avveleo&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; 
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    <pubDate>Thu, 01 Sep 2011 16:22:00 +0200</pubDate>
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    <category>blockaden</category>
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    <title>Politischen Druck auch in den Betrieben gegen Atomenergienutzung entwickeln!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/6935-Politischen-Druck-auch-in-den-Betrieben-gegen-Atomenergienutzung-entwickeln!.html</link>
            <category>AntiAtom</category>
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            <category>Klimawandel</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 227px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/anti_atom_Marem_fotolia.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1959 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;227&quot; height=&quot;172&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/anti_atom_Marem_fotolia.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Grafik: IG Metall&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Proteste auf den Straßen alleine reichen nicht aus. Entscheidend ist eine Positionierung der Gewerkschaften und die Entfaltung politischen Drucks in den Betrieben, gerade auch in denen der Atomindustrie. Aus aktuellem Anlass stelle ich daher einen Antrag der IG Metall Vertrauensleute bei Festo in Esslingen, bei denen ich aktiv bin, zur Diskussion. Der Antrag richtet sich an den &lt;a href=&quot;http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/gewerkschaftstag-und-vorstand-der-ig-metall-262.htm&quot;&gt;22. Gewerkschaftstag&lt;/a&gt;. Über Kommentare und Anregungen, aber auch ähnliche Initiativen würden wir uns sehr freuen, gerne auch &lt;a href=&quot;mailto:vklfesto@gmx.de&quot;&gt;per Mail&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;VK Festo Esslingen, 25. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Antrag des FESTO Vertrauenskörpers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beschließen bei der IGM Delegiertenversammlung Esslingen am 12.04.2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gewerkschaftstag soll beschließen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die IG Metall setzt sich dafür ein, dass schnell möglichst  die gesamte Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Der CO2- Ausstoß muß sich bis 2030 um ca 80% reduzieren um eine weltweite Klimakatastrophe und den Untergang der Menschheit zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verheerende Atomkatastrophe in Japan zeigt wie brisant die Rettung der Umwelt vor der Profitgier des internationalen Finanzkapitals inzwischen geworden ist. Die IG Metall schließt sich den von verschiedenen internationalen Umweltverbänden aufgestellten Forderung nach einem sofortigen und weltweitem Ausstieg aus der Kernenergie an. Entstehende Kosten sollen von den bisherigen Profiteuren dieser umweltzerstörenden Technologie getragen werden und nicht auf Stromverbraucher und Steuerzahler abgewälzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kernenergie ist die Verbrennung fossiler Rohstoffe unverantwortlich, angesichts des Umschlagens der internationalen Umweltkrise zu einer weltweiten Klimakatastrophe. Kohle ist ein sehr wertvoller Rohstoff und muss sorgsam für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden, statt durch Verbrennung über Kamine den Treibhauseffekt drastisch zu verstärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in einer lebensermöglichenden Atmosphäre können Gewerkschaften ihre tarif- und sozialpolitischen Aufgaben erfüllen. Dazu will die IG Metall die Umweltfrage zum zweiten Schwerpunkt neben der Sozialen Frage machen. Dies schließt entsprechende Umstrukturierungen der gewerkschaftlichen Strukturen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begründung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirtschaft aktuell 01/2011 veröffentlichte der IG Metall-Vorstand eine Position auf der Grundlage des Regierungsentwurfs der früheren SPD-GRÜNEN-Regierung. Dieser „Ausstiegsplan“ reicht nicht. Er war damals ein heute nicht mehr argumentierbares Zugeständnis an die Atomlobby. Laufzeiten bis 2020/2023 sind unverantwortlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dramatisch die Lage wirklich ist, zeigt uns die erneute atomare Katastrophe in Japan. Auslöser war der Stromausfall in Fukushima nach dem Tsunami. Eine Technik, die im Falle eines Stromausfalls so unkontrolliert die Umwelt zerstört, ist ethisch nicht verantwortbar. Was technologisch nicht beherrschbar ist, muss rechtlich verboten und geächtet werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung: „ Atomstrom sei im Vergleich der billigste Strom“ ist in Wahrheit eine Lüge. Die Atomenergie ist unbezahlbar, rechnet man das Risiko und die Folgen ein. In Deutschland hat die Atomindustrie von 1950 bis 2010 rund 204 Mrd. Euro staatliche Subventionen erhalten. Würden alle realen Kosten auf die Stromkosten umgelegt, würde eine Kwh heute 2 Euro kosten. Ein durchschnittlicher Haushalt müsste dann statt 75 über 7.000 Euro für Strom bezahlen. Die Haftpflichtsumme der Betreiber ist auf lächerliche 2,5 Mrd. Euro festgelegt. Das ist eine Deckung von 0,005 Prozent! Die Folgekosten eines GAU werden auf 5.400 Mrd. Euro geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Kreislauf der Atomwirtschaft von der Urangewinnung über die Brennstabfabrik, bis zu der ungelösten Dauerlagerung des Atommülls, bedeutet nicht nur eine ungeheure weltweite atomare Belastung und Verseuchung, bereits ohne Störfälle in AKWs, sondern bedeutet auch eine CO2-Last für Atomstrom in der Höhe eines modernen Kohlekraftwerkes. Mit jedem weiteren Betrieb der weltweit 440 Reaktorblöcke häuft sich auf der Welt jährlich das spaltbare hochgiftige Brennmaterial um 8.300 Millionen Tonnen an. Die weltweiten Ressourcen von spaltbaren Uran in China, Namibia, Nigeria reichen nur noch ca. 50-60 Jahre. Das führt das Gerede von einer „Brückentechnologie“ ins Absurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit sind 37 neue AKWs im Bau und nach den Plänen der internationalen Monopole sollen noch Hunderte dazukommen. Kohlekraftwerke und AKWs werden im Grundlastbereich betrieben, sie werfen bei Dauerbetrieb auf möglichst hoher Auslastungsstufe die meisten Profite ab und sind auch nicht in der Lage, auf kurzfristige Netzschwankungen zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen werden bereits heute Strommengen aus der Windkraft oder Solarenergie einfach aus dem Netz genommen und bleiben oft tagelang ungenutzt! Fachleute sagen deshalb, dass AKWs und Kohlekraftwerke die Netze regelrecht „dicht machen“ für die erneuerbaren Energien und deren Ausbau extrem behindern. Die Bundesregierung hat die Einspeisevergütung für Solarenergie inzwischen mehrfach erheblich gekürzt. Hier von einer „Brücke“ zu reden, ist eine bodenlose Frechheit und Ausdruck der verkommenen und verlogenen Denkweise der Atomlobby und ihrer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits auf dem heutigen technischen Stand wären in Deutschland 99% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien abgedeckt – dazu kommt wie erwähnt noch ein riesiges Einsparpotenzial! Notwendig sind die Erneuerung des Stromnetzes und der Ausbau von Stromspeicher-Technologien, um die Schwankungen im Netz auszugleichen und an den jeweiligen Bedarf anzupassen. Das ist technisch innerhalb von ca. 15 Jahren realisierbar und muss auf Kosten der bisherigen Betreiber erfolgen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit ist das riesige Potenzial für die Solarenergie noch nicht mal im Ansatz ausgeschöpft. Sonnenenergie liefert jeden Tag mehr als das 10.000-Fache des heutigen Weltenergieverbrauchs der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radikalität der Bedrohung der menschlichen Existenzgrundlagen, verlangt eine große Radikalität im Bemühen um den schnellmöglichsten Ausstieg aus der Kernenergie und weiteren Gefährdungen des Weltklimas. Entsprechend unserem gewerkschaftlichen Konsens, in Tarifrunden die Kompromisse nicht schon in der Forderung zu machen, sollten wir in Fragen des Umweltschutzes keine anderen Maßstäbe anlegen. Unsere notwendigen Ziele, der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für die Menschheit und das Überleben der in Millionen Jahren entwickelten Biosphäre (Pflanzen und Tiere) müssen in ihrer wissenschaftlichen Logik auch offen benannt werden. Auch wenn die einzelnen Schritte sich erst nach und nach durchsetzen lassen werden, muss doch klar werden, wohin die Reise gehen soll.   
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    <pubDate>Sat, 26 Mar 2011 10:29:50 +0100</pubDate>
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    <title>GRÜNE HAMBURG: Großer Anlauf zum Purzelbaum</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/6589-GRUENE-HAMBURG-Grosser-Anlauf-zum-Purzelbaum.html</link>
            <category>Klimawandel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    Es hat sich allen als dringlich erwiesen. Mit Schwarz zusammen - das ging für &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2010/11-29/016.php&quot;&gt;GRÜN nicht mehr&lt;/a&gt;. Bei einer Sitzung am Wochenende fiel es ihnen ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Widerspruchslos  hatten sie unter Beust alle Schweinereien mitgemacht. Kohlenkraftwerk geschluckt. Elbvertiefung  bejaht. Was geschah genau mit dem neuen Konzerthaus im Fluss, dessen Kostensteigerung alles in und um Stuttgart jetzt schon überbietet? Alles war nicht wichtig genug, um dem hauptberuflichen Opportunisten Beust und seinem Nachfolger die Tür zu weisen. Was ist auf einmal Neues passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grünen haben sich durch gute - aber nicht exorbitante - Umfrage-Ergebnisse und durch Einflüsterungen von SPD-Scholz verführen lassen, zu Beginn nächsten Jahres den großen Sprung zu wagen. Fallen - wie nicht unmöglich - im Frühjahr Baden-Württemberg  und Hamburg zugleich, dann kann Merkel  die Segenshand breiten oder den Karate-Hieb der schwäbischen Hausfrau aufs Sofakissen  üben: Sie ist passé.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur dass die GRÜNEN dann hilflos einem am Hals hängen, der selbst den gewissenlosen Schröder noch an Wendigkeit übertraf: Olaf Scholz. Er war Schröders Apportier-Dackel und trat mit diesem zurück. Er hat in den Zeiten von Rot-Grün das Meiste dazu beigetragen, das rostig gewordene Rest-Soziale von der SPD abzuschruppen.  War es nicht Scholz, der mit dem angeblichen Ziel &quot;soziale&quot; Demokratie endgültig Schluss machen wollte? War nicht er es, der die von der SPD angeordnete Zwangsarbeit - oder meinetwegen den Arbeitszwang - im Schmatzjubel begrub  und begrölte: Keine Arbeit kann schänden!  Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er heute versucht, seine Hehler- und Helferarbeit in Vergessenheit zu bringen, es stehen genug bereit, die nach zehn Jahren die Amnesie noch nicht erreicht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennzeichnend beim gemeinsamen Drommetenschall zur Jungschminkung der Leiche &quot;Hartz&quot; das volle Schweigen beider Komplizen zur möglichen Rolle der LINKEN im künftigen Hamburg, die immerhin acht Abgeordnete im Senat aufzuweisen haben. Es steht mit größter Sicherheit zu erwarten,  dass das behäbige Siegerpaar auf dem Sofa die Absicht hat, die ungeliebte Konkurrenz genau so platt zu drücken, wie es die entsprechende Kombination in Nord-Rhein-Westfalen bisher geschafft hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die GRÜNEN noch Ziele hätten, würden sie in der Gefangenschaft der SPD unter Scholz am meisten verlieren. Da sie aber seit Jahren - gerade in Hamburg -keine mehr haben,  nur noch an Amtsstellen und  Senatorenposten denken, kann es sein, dass ihr schmutziger Kalkül für eine Weile gut geht. Bis die Wählerinnen und Wähler vielleicht doch einmal merken, dass  mit betrügerischer Schönrede für sie nichts zu holen ist. 
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    <pubDate>Mon, 29 Nov 2010 00:14:00 +0100</pubDate>
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    <title>Aus aktuellem Anlass: Heiss</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/5996-Aus-aktuellem-Anlass-Heiss.html</link>
            <category>Klimawandel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 16:16:47 +0200</pubDate>
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    <category>wetter</category>
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    <title>&quot;Offene Mail&quot; an die Verantwortlichen für das Demokratieabbauprojekt &quot;Stuttgart 21&quot;</title>
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            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimawandel</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Morgen findet ab 18:00 Uhr vor dem Nordausgang des Stuttgarter Hauptbahnhofs die inzwischen 27. Montagsdemo gegen das Projekt &quot;Stuttgart 21&quot; statt. Die Teilnehmerzahlen sind  langsam am Wachsen. Mittlerweile kommen fast regelmäßig mehr als 4000  Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern wurde via &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.parkschuetzer.de/&quot;&gt;Parkschütze&lt;/a&gt;r eine &quot;offene Mail&quot; an die Bundeskanzlerin Merkel, Verkehrsminister Ramsauer, den SPD-Parteivorsitzenden Gabriel, den baden - württembergischen Ministerpräsidenten Mappus, die PolitikerInnen aller Fraktionen im  Stuttgarter Gemeinderat, im Landtag und im Bund sowie an den Bahnchef  Dr. Grube veröffentlicht:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Stuttgart, den 15. Mai 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter Herr Verkehrsminister Ramsauer, sehr geehrter SPD-Parteivorsitzende Gabriel, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Mappus, sehr geehrte Politiker aller Fraktionen im Stuttgarter Gemeinderat, im Landtag und im Bund, sehr geehrter Bahnchef Dr. Grube, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist das Projekt Stuttgart 21 und der täglich wachsende Widerstand in Stuttgart deutschlandweit in den Fokus der Medien geraten. Größtenteils sind Medienecho und Einschätzung von Experten zu S 21 verheerend: in vielerlei Hinsicht. Tausende sich von den Projektbetreibern DB AG, Stadt, Land und Bund getäuscht fühlende Bürger jeglichen Alters, sozialer Schicht und unabhängig von parteipolitischer Orientierung organisieren sich zum Widerstand, unter anderem bei den Parkschützern (inzwischen knapp 14.000 registriert) - als Teil des Aktionsbündnisses gegen S 21. Ein deutschlandweit einmaliger kurioser Vorgang: das demographische und sozioökonomische Querschnittsprofil der Bevölkerung so präzise abbildend in seiner Vielfältigkeit. Ein mehr als deutlicher Hinweis, dass hier etwas gewaltig schief läuft. Diese Bürger und Wähler, in der Regel über das Projekt bestens informiert, empfinden sich berechtigterweise als Spielball für ein Abenteuer mit erheblichen Zerstörungen und Risiken für Stadt mitsamt völlig ungewissem Ausgang. Als Spielball für die Durchsetzung von Partikularinteressen, für die ihnen die Mehrheit der Wahlberechtigten keinerlei Mandat gab – unabhängig davon, welche Partei sie wählten und ob sie überhaupt wählten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An die Projektbetreiber möchten wir ausrichten: der jahrelange Protest, die seit November 2009 stattfindenden wöchentlichen frühabendlichen Montagsdemonstrationen mit tausenden Teilnehmern, zusätzlich die Demonstration im Schlosspark am 24. April mit über 10.000 Teilnehmern sowie zahlreiche andere Protestveranstaltungen, die unzähligen Briefe, Appelle und ähnliches, die Sie unter anderem auch von uns erhielten und die inzwischen ganze Bibliotheken füllen können, wurden bisher auf unerträgliche Art ignoriert. Seit der Kommunalwahl im Juni 2009, bei der in Stuttgart die Grünen überraschend stärkste Fraktion wurden, befindet sich OB Schuster, der sein 2004 gegebenes Wahlversprechen zum Bürgerentscheid gebrochen hat, auf der Flucht im Exil zu Repräsentationszwecken auf Steuerkosten. Während im Rathaus, dem er als OB vorsteht, nicht nur in seiner CDU-Fraktion der Karren vor die Wand fährt und in Stuttgart der soziale Friede bedroht ist. Wenn ein öffentlicher OB-Termin in der Stadt nach vielen Monaten nicht zu umgehen ist, wie letzten Freitag (7. Mai) auf dem Marktplatz, wird er von bereits aktiven S 21 Gegnern ausgepfiffen, und wenn diese vor der Abschlussrede geschlossen den Platz verlassen, ist dieser bis auf ein paar spielende Kinder komplett leer. Die (bisher noch) nicht protestierende Bürgerschaft hat sich schon lange in weiten Teilen von dem OB abgewendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die mit dem Projekt verbundenen Zerstörungen und Risiken sowie die Versenkung von Milliarden unserer Steuergelder, entnommen aus leeren Kassen, nehmen wir nicht hin: in einer Stadt, in der Turnhallen und Klassenräume wegen Einsturzgefahr gesperrt sind, Eltern in den Schulferien Klassenzimmer renovieren, in der auf Straßen und Trottoirs wadentiefe Schlaglöcher zu Verletzungen von Fußgängern und Radfahrern führen, in der gewaltige Herausforderungen mit knappsten Mitteln zu bewältigen sind und überall Kürzungen anstehen. Da sich bisher im Stuttgarter Gemeinderat sowie im Landtag CDU, SPD, FDP und Freie Wähler für das Projekt aussprechen, bleiben bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im kommenden März dem Wähler nur wenige Optionen – und dass S 21 dabei eine nicht unwesentliche Rolle spielt, nicht nur im Großraum Stuttgart, ist unbestritten. Die Aufklärung über das Projekt schreitet unaufhörlich voran, nicht zuletzt durch unseren Druck, und mobilisiert täglich mehr Bürger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die große Mehrheit der Bürger will eine Renovierung und Ertüchtigung des bestehenden Kopfbahnhofes sowie die Optimierung des Gleisvorfeldes und wird darin in der großen Mehrheit der Experteneinschätzungen bestärkt. Es ist in vielerlei Hinsicht erwiesen, dass das Projekt S 21 bahnlogistischer Unsinn ist, der Engpässe schafft, wo bisher keine da sind. Wir haben einen der pünktlichsten Bahnhöfe in Deutschland und einen der leistungsfähigsten Kopfbahnhöfe Europas – trotz jahrzehntelanger Vernachlässigung von Bausubstanz und Gleisvorfeld durch die DB AG bei gleichzeitigem kontinuierlichen Kassieren von Steuermitteln des Bundes zum Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz. Unzumutbar ist der Frevel an der Stadt, an ihrer denkmalgeschützten Architektur, an ihren historischen Parkanlagen in den Schlossgärten (PFA 1.1) und im Rosensteinpark (PFA 1.5), für die Naherholung der von Feinstaub und sommerlicher Hitze geplagten Bewohner im Stuttgarter Kessel so wichtig. Unzumutbar ist der Frevel an ihrer Kultur und an ihrer, an unserer aller Geschichte, an ihrem und unserem Gedächtnis. Unzumutbar sind die Risiken für Mineralquellen, die geologischen Risiken durch 66 km Tunnelstrecken in der dicht besiedelten Stadt, viele Kilometer davon in quellfähigem Anhydrit. Unzumutbar ist die Lähmung der Stadtentwicklung, wenn so viele Kilometer über so viele Jahre untertunnelt werden und die DB AG per Vetorecht städtebauliche Maßnahmen über viele Jahre blockiert (wie bereits jetzt im Vorfeld unter anderem am Killesberg geschehen). Unzumutbar ist der Baubeginn, obwohl weite Bereiche (PFA 1.3, PFA 1.6) nicht planfestgestellt sind und viele sicherheitsrelevante Ausnahmegenehmigungen (bzw. Ausnahmegenehmigungen von der Ausnahmegenehmigung) nicht erteilt sind – mitsamt Finanzierung. Von den massiven Auswirkungen in der möglicherweise zwei Jahrzehnte langen Bauphase (z.B. durch Deckelung der jährlichen Mittelzuflüsse des Bundes inklusive Bauverzögerung), der Gefahr der Entstehung einer Bauruine im amputierten Herzen der Stadt und vom finanziellen Schaden und Risiko einmal ganz abgesehen – so bezeichnet es in diesen Tagen der FDP (!) Gemeinderats- und Kreisvorsitzende Jens Hagen in Villingen-Schwenningen so: „Stuttgart 21 ist unser kleines Griechenland in Baden-Württemberg.“ Wo er Recht hat, hat er Recht. Doch selbst wenn es nichts kosten würde, auch dann wäre dieses Projekt grober Unsinn und ein Frevel an der Stadt, oder wie es Prof. Gerhard Stadelmaier am 10.12.2009 in seinem Artikel in der FAZ („Krieg den Grasdackeln“) beschreibt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„Eben diese Hallen der Bonatz-Herrlichkeit sollen, wie gestern der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn bekräftigt hat, jetzt geschleift, sollen zusammen mit dem gesamten Heimat-Kopfbahnhof amputiert werden! Nur damit es durchgehende, kopflose Gleise tief unter der Erde gebe und droben auf dem dann gleisfreien, geschändeten Gelände, kopflose, durchgehende Konsumbauten entstehen, die alle zusammen den durchgehenden Namen „Stuttgart 21“ tragen („Stuttgart 00“ wäre wohl angemessener), erdacht von durchgeknallten Politikern (ganz oben ein gerade noch amtierender und ein kommender Ministerpräsident) und von durchgeknallten Bahn-Profitmachern („Grasdackel“, wie man so etwas dortzulande nennt). Diese planen mit dem Geld, das sie nicht haben und nie haben werden (also mit „Schulden wie die Sautreiber“, wie man dortzulande so etwas nennt), einen völligen megalomanen Unfug ins Blaue hinein, machen dafür aber ein solide Gewachsenes, Schönes, Tolles, Heimatliches, Wunderbares kaputt - oder „hee“, wie man dortzulande sagt. Es klingt wie „weh“. Also: Krieg den Grasdackeln! Friede den Kopfbahnhöfen!“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An die politischen Projektbetreiber und an die DB AG gerichtet: Worauf warten Sie? Auf ein zweites Gorleben in der Innenstadt Stuttgarts im Herbst, wenn Seitenflügel fallen und die zentralsten Bereiche der historischen Schlossgärten zerhackt werden sollen, wenige Monate vor der Landtagswahl? Damit die von massiven Kürzungen betroffene Polizei sowie die um die Zukunft dieser Stadt zu Recht besorgten Bürger das ausbaden sollen, was auf politischer Ebene versäumt wurde? Es sind aufmerksame Bürger, die über viele Jahre mit bunten steuerfinanzierten Werbebroschüren des OBs, in denen nachweisbar mindestens jeder zweite Satz unwahr ist, sowie inhaltsleeren Versprechungen, bestens dokumentiert, getäuscht wurden. Warten Sie auf Bilder in der Tagesschau, in denen die 78-jährige Rentnerin und ehemalige Schulleiterin, die bis 2009 in ihrem ganzen Leben noch nie auf einer Demo war, von Sondereinheiten der Polizei angekettet vom Baum weggefräst wird? Oder Bilder des 39-jährigen Steuerberaters, der bei den Bundestagswahlen FDP gewählt hat, der gemeinsam mit dem Anhänger der Linken, der unpolitischen Esoterikanhängerin, dem CDU-nahen Prokuristen, dem frustrierten Ex-SPD-Mitglied beim Bosch, dem grünen Architekten, dem politisch uninteressierten Hip-Hop-Anhänger, dem gestressten Informatikstudenten, dem Attac-Aktivisten sowie dem Hals-Nasen-Ohren Arzt im Viertel gemeinsam an Stahlrohre gekettet um den Baum hängen oder sich in der Sitzblockade eng machen und: “Wehrt euch, leistet Widerstand…“ singen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo an anderer Stelle die politische Kultur kollabiert, scheint Basisdemokratie hier in der Stadt eine Wiedergeburt zu erleben – ganz und gar nicht auf das politisch linke Spektrum der 68er begrenzt, da in der Tendenz auch sehr mittig: ein breites Bündnis, das Segmentierung durch soziale Schicht, Alter, politische Orientierung mühelos überwindet, das durch Kommunikation und Wertschätzung in einem auf Herz und Vernunft basierenden ziel- und sachorientierten Miteinander verbunden ist. Tausende Bürger, die jeder einzeln mehr Verantwortungs¬ bewusstsein, Rückgrat, Mut und Kenntnisstand an den Tag zu legen scheinen, als ein guter Teil der gewählten politischen Entscheidungsträger in der Summe? Bilder in der Tagesschau von um Stadt und freiheitlich demokratische Grundordnung berechtigterweise besorgte Bürger, die wegen Unfähigkeit, Raffgier, Verantwortungslosigkeit in Teilen von Politik und Wirtschaft gepaart mit Maulkorbzwang und Duckmäusertum in Teilen der unteren politischen Ebene nicht nur auf unerträgliche Weise getäuscht und im Rahmen eines Coups auf das Herz der Stadt, eines Coups auf unsere Steuergelder, aus leeren öffentlichen Haushalten geplündert, auf die Straße gehen, um unser aller Erbe zu schützen, notfalls auch mit ihrem Körper, und dabei auch noch „kriminalisiert“ werden? Wo, bitte, leben wir? Was ist dabei, aus dieser Stadt, aus diesem Staat zu werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses „neue Herz Europas“ wird hier nicht gebraucht und nicht gewollt. Das Herz der Stadt, innig verbunden mit dem Herz seiner Bürger, ist gut und richtig, wie es ist. Ein Eingriff ohne Zustimmung ist ein Angriff, eine Körperverletzung und hat mit demokratischer Legitimation nichts zu schaffen. Dieses Projekt ist ein Untergrundprojekt, in dem im fünfzehnjährigen Schatten von Desinformation Nachtschattengewächse skurrilste Blüten treiben, die das Licht und die Wärme der Sonne scheuen. Doch aus dem Herzen Schwabens, diesem Land der Dichter und Denker, sei an das „Stadtkind“ Friedrich Schiller erinnert: „Sie sollen kommen uns ein Joch aufzuzwingen, das wir entschlossen sind, nicht zu ertragen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrter SPD-Parteivorsitzende Gabriel, nicht zuletzt im Hinblick auf die Landtagswahl kommenden März in Baden-Württemberg bitten wir Sie, sich der Sache S 21 anzunehmen. Sie haben Expertenteams, die Sie hoffentlich gut und umfassend informieren können, da zumindest ein guter Teil der Fakten, Zerstörungen, Risiken sowie vielfältige Experteneinschätzungen jenseits von Prof. Martin und Prof. Heimerl bekannt sind – auch wenn viele zur Einsicht geforderten Dokumente bei der DB AG unter Verschluss gehalten werden. An alle Fraktionen und an die DB AG appellieren wir erneut: Setzen Sie sich zusammen und finden Sie einen Weg, um gemeinsam aus dieser nach unserer sicheren Einschätzung grotesken und unwürdigen Schmierenkomödie S 21 auszusteigen. Sie befinden sich in der ungewöhnlich komfortablen Lage, dass viele Experten in jahrelanger Arbeit in einem von unseren Spendengeldern finanzierten Aktionsbündnis Ihnen mit K 21 auch noch ein, im Detail sicherlich noch auszuarbeitendes, doch allgemein als Denkidee für gut und im Kern sinnvoll befundenes Alternativmodell, mit Anschluss an eine potentielle Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, entworfen haben – kein Vergleich zu dem Wahnsinn mit halb-unterirdischem, störanfälligen, beengten und risikoreichen Wahnhof, den Sie in 15-jähriger Untergrundplanung uns Bürgern der Stadt Stuttgart mit S 21 vorsetzen und zumuten wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mark Pollmann (Diplom-Geograph)&lt;br /&gt;Markus Mauz (Rechtsanwalt)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Weitere Infos unter &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de/&quot;&gt;www.kopfbahnhof-21.de&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.leben-in-stuttgart.de/&quot;&gt;www.leben-in-stuttgart.de&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.parkschuetzer.de/&quot;&gt;www.parkschuetzer.de&lt;/a&gt;&amp;#160; &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.s-oe-s.de/&quot;&gt;www.s-oe-s.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Montag den 17. Mai  2010 um 19:30 Uhr ist im Rathaus großer Sitzungssaal eine Veranstaltung  zum Thema &lt;i&gt;&quot;Stadtplanung und Denkart unserer Stadt&quot;&lt;/i&gt;. Da Stuttgart 21 vor  allem ein Städtebauprojekt ist, will diese Fachveranstaltung mit den  Referenten über Chancen und Risiken der geplanten Stadtentwicklung  informieren und die Grundsatzfrage diskutieren:&lt;i&gt; „In welcher Stadt  wollen wir leben?“&lt;/i&gt;&amp;#160; Veranstalter ist das Bündnis K21 - ja zum  Kopfbahnhof  und die Fraktionsgemeinschaft &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.s-oe-s.de/index.php/archives/2010/05/12/veranstaltung-zu-s21-und-stadtplanung/&quot;&gt;SÖS&lt;/a&gt; / &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.stuttgart.die-linke-bw.de/&quot;&gt;LiNKE&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 16 May 2010 16:18:22 +0200</pubDate>
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