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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Todesstrafe</title>
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    <description> &quot;Ich stehe für Freiheit&quot; Wolfgang Schäuble</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Todesstrafe -  &quot;Ich stehe für Freiheit&quot; Wolfgang Schäuble</title>
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    <title>Genug ist genug - Freiheit für Mumia - sofort!</title>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/demo240412mittel.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2335 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;260&quot; height=&quot;367&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/demo240412mittel.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Genug ist genug - Freiheit f&amp;uuml;r Mumia - sofort!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mehreren Jahrzehnten wandelt sich die US Gesellschaft in eine Gef&amp;auml;ngnisnation. Ein Viertel aller weltweit inhaftierten Menschen sitzt laut UNO in den USA ein - 2,5 Millionen Gefangene. Dazu kommen noch etwa doppelt so viele, die in anderer Form unter der Kontrolle der Justiz stehen. Diese Gr&amp;ouml;ssenordnung hat historisch kaum Parallelen. Es gibt derzeit auf der Welt auch keinen Vergleich, was das Einsperren der eigenen Bev&amp;ouml;lkerung angeht - weder in realen Zahlen, noch im statistischen Verh&amp;auml;ltnis zur eigenen Bev&amp;ouml;lkerungsgr&amp;ouml;sse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2,5 Millionen Gefangene - &amp;uuml;berwiegend People Of Color - erwirtschaften in der US-Gef&amp;auml;ngnisindustrie enorme Gewinne unter Zwangsarbeit. Seit 2011 arbeiten erstmals mehr Afro-Amerikaner_innen in dieser Zwangsindustrie als 1865 - dem Jahr der offiziellen Abschaffung der Sklaverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grossteil der US-amerikanischen Gef&amp;auml;ngnispopulation ist durch Herkunft und Armut gekennzeichnet &amp;ndash; nicht-weisse Menschen werden &amp;uuml;berproportional eingesperrt, meist f&amp;uuml;r Eigentumsdelikte die in direktem Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung und Armut stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer werden hunderte Gefangene aus den B&amp;uuml;rgerrechtsk&amp;auml;mpfen der 60iger und 70iger Jahre festgehalten und hunderttausende Gefangene in den USA leben z.T. Jahrzehnte unter Isolationshaftbedingungen, die international als Folter gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass Sozialabbau, Lohnsenkungen und sog. Kriminalit&amp;auml;tsdiskurse gleichzeitig ablaufen: bietet es den Herrschenden doch die M&amp;ouml;glichkeit, sich jeder sozialen Verantwortung zu entledigen und gleichzeitig die Gewinne f&amp;uuml;r Konzerne zu erh&amp;ouml;hen. Nur dadurch ist das Entstehen der Gef&amp;auml;ngnisnation in den USA innerhalb weniger Jahrzehnte zu erkl&amp;auml;ren. Wenn wir uns dem hier nicht entschlossen entgegen stellen, wird es f&amp;uuml;r viele von uns in den kommenden Jahren &amp;auml;hnlich aussehen, wie f&amp;uuml;r das ausgeschlossene Drittel der USA: ein Leben unter permanter Bedrohung des Freiheitsentzuges unter zementierter Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von ungef&amp;auml;hr macht dieses Modell der Ausbeutung von Gefangenen und der gleichzeitigen rassistischen Abschottung auch in anderen L&amp;auml;ndern Schule. W&amp;auml;hrend rund um die EU t&amp;auml;glich Menschen bei dem Versuch der Einreise durch das brutale FRONTEX Regime sterben, beginnt auch hier die industrielle Ausbeutung von Gefangenen einhergehend mit der Privatisierung der Gef&amp;auml;ngnisse. Zwar steht die BRD noch ganz am Anfang dieser Entwicklung, aber die ersten Kn&amp;auml;ste unter privater Leitung (bei gleichzeitig &amp;uuml;berwiegend &amp;ouml;ffentlicher Finanzierung) sind bereits in Betrieb. Das Absch&amp;ouml;pfen der Gewinne durch die privaten Betreiber folgt hier derselben neo-liberalen Logik wie in allen anderen Bereichen, in denen Konzerne ehemals staatlich-gesellschaftliche Bereiche &amp;uuml;bernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Widerstand haben wir in Europa derzeit jedoch etwas bessere Vorraussetzungen. Wir sind nicht von der gesetzlich geregelten Todesstrafe bedroht. Zwar t&amp;ouml;ten Justiz und Polizei auch hier regelm&amp;auml;ssig Menschen, m&amp;uuml;ssen das aber noch immer vertuschen oder offiziell ignorieren. In den USA hingegen steht die Todesstrafe als direkte Bedrohung gegen alle, die nicht am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben k&amp;ouml;nnen. Das ist immerhin ein Drittel der Bev&amp;ouml;lkerung. W&amp;auml;hrend es statistisch bewiesen ist, dass Staatsanw&amp;auml;lte und Juries die Todesstrafe ungleich h&amp;auml;ufiger gegen People Of Color fordern und durchsetzen, haben alle zum Tode Verurteilten eines gemeinsam: sie alle k&amp;ouml;nnen sich keine qualifizierte Verteidigung leisten und bleiben aufgrund der Gesetzeslage nach ihrer Verurteilung v&amp;ouml;llig chancenlos, selbst bei erwiesener Unschuld freizukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Armut und ethnische Herkunft, auch politisches Handeln r&amp;uuml;ckt Menschen ins Visier der Justiz. Hunderte Gefangene der B&amp;uuml;rgerrechtsbewegungen sitzen seit Jahrzehnten in Haft. Immer wieder m&amp;uuml;ssen Aktivist&lt;em&gt;innen, ob Umweltsch&amp;uuml;tzer&lt;/em&gt;innen, lobalisierungskritiker_innen oder Occupiers mit Gewalt und Repression als Antwort auf ihr Engagement rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gef&amp;auml;ngnisindustrie, Todesstrafe und politische Repression sind keine Randthemen &amp;ndash; sie stehen einer Gesellschaft entgegen, die sich gegen Ausbeutung und Unterdr&amp;uuml;ckung, aber F&amp;Uuml;R soziale Gerechtigkeit und Menschenw&amp;uuml;rde einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil dieser Bewegung, damals wie heute, ist der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal. Als ehemaliger Pressesprecher der Black Panther Partei in Philadelphia wurde er in einem Schauprozess 1982 zum Tode verurteilt. Er &amp;uuml;berlebte seine versuchte Ermordung bei der Verhaftung sowie mehrere Versuche des Staates, ihn hinzurichten, weil die weltweite Emp&amp;ouml;rung &amp;uuml;ber dieses Unrechtsurteil immer wieder starke Proteste hervorrief. Amnesty International stufte sein Verfahren als &quot;Bruch internationaler Mindeststandards (...) f&amp;uuml;r faire Verfahren&quot; ein und forderte eine Neuverhandlung - etwas, wovor alle Beteiligten auf der Anklageseite grosse Angst haben. 2011 best&amp;auml;tigte dann sogar.der Oberste Gerichtshof der USA, dass Mumias Verurteilung zum Tode ein Bruch seiner verfassungsm&amp;auml;ssigen Rechte ist, hielt aber gleichzeitig den Schuldspruch aufrecht. Diese Logik entzieht sich allen, die dieses Verfahren genauer verfolgt haben. Als Akt der &quot;Gnade&quot; will es diese Justiz nun verstanden wissen, den ehemaligen Black Panther nach &amp;uuml;ber 30 Jahren Todestrakt f&amp;uuml;r den Rest seines Lebens im Gef&amp;auml;ngnis festzuhalten. Am 24. April 2012 wird Mumia voraussichtlich zum 30. Mal seinen Geburtstag in Haft verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht! In Washington D.C. werden am 24. April 2012 Menschen als Akt des zivilen Ungehorsams das Justiz-Ministerium besetzen. Sie fordern: FREE MUMIA ABU-JAMAL! STOP THE PRISON NATION!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin rufen wir alle auf, am Samstag, den 21. April f&amp;uuml;r die Freiheit von Mumia Abu-Jamal auf die Strasse zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freiheit f&amp;uuml;r Mumia Abu-Jamal!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Stop the Prison Nation - weg mit der Gef&amp;auml;ngnisindustrie!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Abschaffung der Todesstrafe &amp;uuml;berall!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freilassung der politischen Langzeitgefangenen in den USA!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;16:00 - Rosa-Luxemburg-Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlusskundgebung gemeinsam mit Aktivist_innen aus den USA vor der US Botschaft am Brandenburger Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mumia-hoerbuch.de/text/flyer_demo_210412.pdf&quot;&gt;Download des Demoaufrufes als PDF Datei&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;http://www.mumia-hoerbuch.de/demonstration.htm#demo210412&quot;&gt;Mumia H&amp;ouml;rbuchgruppe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:23:00 +0200</pubDate>
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    <title> Kriege stoppen - soziale Gerechtigkeit durchsetzen! Free Mumia!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7709-Kriege-stoppen-soziale-Gerechtigkeit-durchsetzen!-Free-Mumia!.html</link>
            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;iframe align=right width=&quot;480&quot; height=&quot;274&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/0nVAlGVSzJA&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;Am 7. April fand der Berliner Ostermarsch 2012 statt. Die Berliner Friedensbewegung f&amp;uuml;hrte an diesem Tag auch eine gemeinsame &lt;a href=&quot;http://www.mumia-hoerbuch.de/bundnis.htm#laengstestranspi&quot;&gt;Transparent Aktion&lt;/a&gt; mit der FREE MUMIA Bewegung durch, an der sich ca. &lt;a href=&quot;http://www3.de.indymedia.org/2012/04/328036.shtml&quot;&gt;600 Menschen&lt;/a&gt; beteiligten. Bei der Abschlusskundgebung wurde der folgende Redebeitrag der Free Mumia Bewegung gehalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Westliche Gro&amp;szlig;m&amp;auml;chte wie die USA und einzelne EU Staaten greifen ungeniert &amp;uuml;berall in der Welt nach Rohstoffen und Vormachtstellung - immer offener als &quot;Wahrung strategischer Interessen&quot; beschrieben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Destabilisierung, Hunger und Vertreibung betreffen weite Teile Afrikas, Asiens und vielleicht bald auch wieder Lateinamerikas. W&amp;auml;hrend die von westlichen M&amp;auml;chten mit Krieg &amp;uuml;berzogenen L&amp;auml;nder existenziell verk&amp;uuml;mmern, wird uns in den Herkunftsl&amp;auml;ndern des Krieges h&amp;auml;ufig vorgegaukelt, das alles gesch&amp;auml;he zum Wohle der Menschenrechte und dem Aufbau von Demokratie.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn wir uns jedoch in der EU das m&amp;ouml;rderische Frontexregime oder in den USA die Praxis der Todesstrafe, der Massenversklavung, der Gef&amp;auml;ngnisindustrie oder der Existenz der vielen politischen Gefangenen wie z.B. Mumia Abu-Jamal ansehen - wird offensichtlich, dass gerade die kriegsf&amp;uuml;hrenden Regierungen kein gro&amp;szlig;es Interesse an Demokratie und Menschenrechten beweisen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mumia selbst beschreibt den Krieg der Herrschenden in den USA seit Jahrzehnten - sowohl nach au&amp;szlig;en als auch nach innen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ohne den Rassismus, die Armut des unteren Drittels und allgemeine Perspektivlosigkeit h&amp;auml;tte die US-Army seit dem Desaster in Vietnam wohl kaum ausreichend Freiwillige gefunden, die f&amp;uuml;r Haftverschonung, Staatsb&amp;uuml;rgerschaft oder minimale Bildungsaussichten zu M&amp;ouml;rderinnen und M&amp;ouml;rdern im Irak und Afghanistan wurden. &amp;Auml;hnliches l&amp;auml;sst sich unter immer mehr Zeitsoldatinnen und Soldaten der Bundeswehr beobachten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es ist absolut zynisch f&amp;uuml;r ein reiches Land wie dieses, dass junge M&amp;auml;nner und Frauen in Afghanistan auf Zivilisten schie&amp;szlig;en m&amp;uuml;ssen, um dann sp&amp;auml;ter einmal die Fachhochschule besuchen zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Phase der Privatisierungen hat in den westlichen Industrienationen einem gro&amp;szlig;en Teil der Bev&amp;ouml;lkerung nur Armut gebracht. W&amp;auml;hrend Konzerne die Gewinne einstreichen, wird es uns allen aufgeb&amp;uuml;rdet, &amp;uuml;ber Verbraucherpreise und Steuern deren Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Wir alle zahlen selbst f&amp;uuml;r unsere Verarmung, den Raubbau an der Umwelt, die Hochr&amp;uuml;stung der sog. &quot;inneren Sicherheit&quot; und die Waffenindustrie.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es gibt viele politische Gefangene in den USA. Mumia hat sich trotz Todesbedrohung &amp;uuml;ber Jahrzehnte an die Seite derjenigen gestellt, die f&amp;uuml;r soziale Gerechtigkeit k&amp;auml;mpfen - die den Rassismus &amp;uuml;berwinden wollen - die die Kriege stoppen wollen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vor wenigen Monaten konnte er einen gro&amp;szlig;en juristischen Sieg erringen, als die Justiz die Todesstrafe gegen ihn endg&amp;uuml;ltig fallen lassen musste. Nun geht es darum, ihn endlich zu befreien. In dieser Phase braucht er uns alle - genauso wie wir mutige und ungebrochene Journalistinnen und Journalisten brauchen, die sich den L&amp;uuml;gen der Warlords im Wei&amp;szlig;en Haus, in Br&amp;uuml;ssel oder dem Bundestag entgegenstellen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Darum rufen wir euch auf, mit uns in zwei Wochen - am 21. April - erneut in Berlin zu protestieren!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Am Samstag, den 21. April versammeln wir uns um 16:00 am Rosa-Luxemburg Platz und demonstrieren durch Berlins Mitte. Wir werden dann zusammen mit Mumias ehemaligem Mitgefangenen Harold Wilson auch hierher zur&amp;uuml;ck kommen und US Botschafter Philip D. Murphy auftragen, unsere Forderungen an Obama zu &amp;uuml;berbringen:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Schafft endlich die barbarische Todesstrafe ab!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Beendet endlich wirklich die Sklaverei, die Gef&amp;auml;ngnisindustrie und die Masseninhaftierung in den USA!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Freiheit f&amp;uuml;r Mumia Abu-Jamal!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.freie-radios.net/47567&quot;&gt;Rede als Audio Beitrag bei freie-radios&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mumia-hoerbuch.de&quot;&gt;Mehr Informationen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:28:10 +0200</pubDate>
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    <category>berlin</category>
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<category>ostermarsch</category>
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    <title>Gegen Todesstrafe und für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal: Wrap the US Embassy – Die US-Botschaft einwickeln!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7703-Gegen-Todesstrafe-und-fuer-die-Freiheit-von-Mumia-Abu-Jamal-Wrap-the-US-Embassy-Die-US-Botschaft-einwickeln!.html</link>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 281px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:525 --&gt;&lt;img src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/mumia.jpg&quot; alt=&quot;&quot; height=&quot;380&quot; width=&quot;281&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mumia Abu-Jamal Foto: freemumia.org&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Beim diesjährigen Ostermarsch in Berlin findet ein ungewöhnlicher Protest gegen die Todesstrafe statt: Aktivisten und Aktivistinnen aus der ganzen Bundesrepublik werden die Botschaft der USA am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor mit dem längsten Transparent der Welt umkreisen und damit symbolisch einwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der einzige Staat der „westlichen“ Welt, der seine Gefangenen hinrichtet und gehören damit zu den nur 10% der Staaten weltweit, die noch an der Todesstrafe festhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Tagen erschien der Bericht zur Todesstrafe 2011 von Amnesty International:  Die USA belegen weltweit Platz 5 der Henkernationen – nach China, dem Iran, Saudi-Arabien und dem Irak und gefolgt von Jemen. Seit 10 Jahren sinkt die Zustimmung der Bevölkerung jedoch kontinuierlich, und 2011 hat mit Illinois bereits der 16. Bundesstaat die  Todesstrafe abgeschafft, Oregon hat einen Hinrichtungsstopp verhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anti-Todesstrafen-Bewegung schenkt den USA besondere Aufmerksamkeit, weil  die Abschaffung der barbarischen Strafe in diesem Staat auf der ganzen Welt Signalcharakter hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die oft vorgeschlagene Alternative – Lebenslänglich ohne Möglichkeit  vorzeitiger Entlassung – ist unmenschlich. In den USA sind davon 41.000 Menschen betroffen, darunter der afro-amerikanische Journalist und Schriftsteller Mumia Abu-Jamal, der  beinah 30 Jahre in der Todeszelle saß – zu Unrecht und unter Verstoß gegen die US-amerikanische Verfassung, wie der US Supreme Court im November 2011 bestätigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 2000 stellte die wohl renommierteste Menschenrechtsorganisation Amnesty International in einem ausführlichen Bericht fest, nicht nur das Todesurteil, sondern  auch der gesamte Prozess gegen Mumia Abu-Jamal habe „gegen die internationalen Mindeststandards verstoßen“, unter anderem, weil Abu-Jamals Schuld dort nie zweifelsfrei erwiesen  worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch soll Abu-Jamal nun nach all den Jahren, die er widerrechtlich unter den brutalen Bedingungen der Todeshaft verbringen musste, nicht freigelassen werden, sondern bis  an sein Lebensende im Gefängnis bleiben. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
660 Meter Transparent in vielen Sprachen – darunter Chinesisch, Persisch, Arabisch,  Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Laotisch, Lettisch, Tamil und mehr - rund um die  Botschaft rufen auf zur weltweiten Abschaffung der Todesstrafe, zur Freiheit für Mumia Abu-Jamal und zur internationalen Ächtung jahrzehntelanger Haftstrafen bis zum Tod. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Samstag 7. April, 13:30, Pariser Platz, 10117 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung vom &lt;a href=&quot;http://www.freiheit-fuer-mumia.de&quot;&gt;Netzwerk gegen die Todesstrafe und für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:20:27 +0200</pubDate>
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    <title>Genug ist genug - Freiheit für Mumia - sofort!</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7592-Genug-ist-genug-Freiheit-fuer-Mumia-sofort!.html</link>
            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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&lt;br /&gt;
2,5 Millionen Gefangene - überwiegend People Of Color - erwirtschaften in der US-Gefängnisindustrie enorme Gewinne unter Zwangsarbeit. Seit 2011 arbeiten erstmals mehr Afro-Amerikaner_innen in dieser Zwangsindustrie als 1865 - dem Jahr der offiziellen Abschaffung der Sklaverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der US-amerikanischen Gefängnispopulation ist durch Herkunft und Armut gekennzeichnet – nicht-weiße Menschen werden überproportional eingesperrt, meist für Eigentumsdelikte die in direktem Zusammenhang mit sozialer Ausgrenzung und Armut stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer werden hunderte Gefangene aus den Bürgerrechtskämpfen der 60iger und 70iger Jahre festgehalten und hunderttausende Gefangene in den USA leben z.T. Jahrzehnte unter Isolationshaftbedingungen, die international als Folter gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Zufall, dass Sozialabbau, Lohnsenkungen und sog. Kriminalitätsdiskurse gleichzeitig ablaufen: bietet es den Herrschenden doch die Möglichkeit, sich jeder sozialen Verantwortung zu entledigen und gleichzeitig die Gewinne für Konzerne zu erhöhen. Nur dadurch ist das Entstehen der Gefängnisnation in den USA innerhalb weniger Jahrzehnte zu erklären. Wenn wir uns dem hier nicht entschlossen entgegen stellen, wird es für viele von uns in den kommenden Jahren ähnlich aussehen, wie für das ausgeschlossene Drittel der USA: ein Leben unter permanter Bedrohung des Freiheitsentzuges unter zementierter Armut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von ungefähr macht dieses Modell der Ausbeutung von Gefangenen und der gleichzeitigen rassistischen Abschottung auch in anderen Ländern Schule. Während rund um die EU täglich Menschen bei dem Versuch der Einreise durch das brutale FRONTEX Regime sterben, beginnt auch hier die industrielle Ausbeutung von Gefangenen einhergehend mit der Privatisierung der Gefängnisse. Zwar steht die BRD noch ganz am Anfang dieser Entwicklung, aber die ersten Knäste unter privater Leitung (bei gleichzeitig überwiegend öffentlicher Finanzierung) sind bereits in Betrieb. Das Abschöpfen der Gewinne durch die privaten Betreiber folgt hier derselben neo-liberalen Logik wie in allen anderen Bereichen, in denen Konzerne ehemals staatlich-gesellschaftliche Bereiche übernommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Widerstand haben wir in Europa derzeit jedoch etwas bessere Vorraussetzungen. Wir sind nicht von der gesetzlich geregelten Todesstrafe bedroht. Zwar töten Justiz und Polizei auch hier regelmäßig Menschen, müssen das aber noch immer vertuschen oder offiziell ignorieren. In den USA hingegen steht die Todesstrafe als direkte Bedrohung gegen alle, die nicht am gesellschaftlichen Reichtum teilhaben können. Das ist immerhin ein Drittel der Bevölkerung. Während es statistisch bewiesen ist, dass Staatsanwälte und Juries die Todesstrafe ungleich häufiger gegen People Of Color fordern und durchsetzen, haben alle zum Tode Verurteilten eines gemeinsam: sie alle können sich keine qualifizierte Verteidigung leisten und bleiben aufgrund der Gesetzeslage nach ihrer Verurteilung völlig chancenlos, selbst bei erwiesener Unschuld freizukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Armut und ethnische Herkunft, auch politisches Handeln rückt Menschen ins Visier der Justiz. Hunderte Gefangene der Bürgerrechtsbewegungen sitzen seit Jahrzehnten in Haft. Immer wieder müssen Aktivist_innen, ob Umweltschützer_innen, lobalisierungskritiker_innen oder Occupiers  mit Gewalt und Repression als Antwort auf ihr Engagement rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefängnisindustrie, Todesstrafe und politische Repression sind keine Randthemen  – sie stehen einer Gesellschaft entgegen, die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung, aber FÜR soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil dieser Bewegung, damals wie heute, ist der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal. Als ehemaliger Pressesprecher der Black Panther Partei in Philadelphia wurde er in einem Schauprozeß 1982 zum Tode verurteilt. Er überlebte seine versuchte Ermordung bei der Verhaftung sowie mehrere Versuche des Staates, ihn hinzurichten, weil die weltweite Empörung über dieses Unrechtsurteil immer wieder starke Proteste hervorrief. Amnesty International stufte sein Verfahren als &quot;Bruch internationaler Miondeststandards (...) für faire Verfahren&quot; ein und forderte eine Neuverhandlung - etwas, wovor alle Beteiligten auf der Anklageseite große Angst haben. 2011 bestätigte dann sogar.der Oberste Gerichtshof der USA, dass Mumias Verurteilung zum Tode ein Bruch seiner verfassungsmäßigen Rechte ist, hielt aber gleichzeitig den Schuldspruch aufrecht. Diese Logik entzieht sich allen, die dieses Verfahren genauer verfolgt haben. Als Akt der &quot;Gnade&quot; will es diese Justiz nun verstanden wissen, den ehemaligen Black Panther nach über 30 Jahren Todestrakt für den Rest seines Lebens im Gefängnis festzuhalten. Am 24. April 2012 wird Mumia voraussichtlich zum 30. Mal seinen Geburtstag in Haft verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht! In Washington D.C. werden am 24. April 2012 Menschen als Akt des zivilen Ungehorsams das Justiz-Ministerium besetzen. Sie fordern: FREE MUMIA ABU-JAMAL! STOP THE PRISON NATION!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin rufen wir alle auf, am Samstag, den 21. April für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal auf die Straße zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern:&lt;br /&gt;
&amp;bull; Freiheit für Mumia Abu-Jamal!&lt;br /&gt;
&amp;bull; Stop the Prison Nation - weg mit der Gefängnisindustrie!&lt;br /&gt;
&amp;bull; Abschaffung der Todesstrafe überall!&lt;br /&gt;
&amp;bull; Amnestie für die politischen Langzeitgefangenen in den USA!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16:00 - Rosa-Luxemburg-Platz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschlusskundgebung gemeinsam mit Aktivist_innen aus den USA vor der US Botschaft am Brandenburger Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Info: &lt;a href=&quot;http://www.freiheit-fuer-mumia.de&quot;&gt;www.freiheit-fuer-mumia.de&lt;/a&gt;  und   &lt;a href=&quot;http://www.mumia-hoerbuch.de&quot;&gt;www.mumia-hoerbuch.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.i.S.d.P.: Anton Mestin, Selchowerstr. 10, 12049 Berlin 
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    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:45:00 +0100</pubDate>
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    <title>Vortrag von Johanna Fernandez über Mumia Abu-Jamal auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2012</title>
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            <category>Politische Rechte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Johanna Fernandez, Historikerin und Sprecherin des Verteidigungsteams spricht auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2012 zur aktuellen Situation von Mumia Abu-Jamal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Siehe auch: Mumia Abu-Jamal - Beitrag zur 17. Rosa-Luxemburg-Konferenz, &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/blogs/wir-veraendern-die-welt/index.php?id=897&quot;&gt;via Blog der Tageszeitung &quot;junge Welt&quot;&lt;/a&gt;. Mumia entwickelt hier einen fiktiven Dialog mit Rosa Luxemburg über die neue Occupy Bewegung. Er ist momentan extremer Isolationshaft im SCI Mahanoy Gefängnis ausgesetzt und konnte er den Beitrag nicht selbst sprechen. Daher haben seine Tochter Samiya und seine Literaturagentin Frances Goldin seinen Beitrag für die Konferenz in Berlin eingesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:01:00 +0100</pubDate>
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