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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - AntiAtom</title>
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    <description> &quot;There is no act too small, no act too bold. The history of social change is the history of millions of actions, small or large, coming together at points in history and creating a power, that governments cannot surpress.&quot; Howard Zinn</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - AntiAtom -  &quot;There is no act too small, no act too bold. The history of social change is the history of millions of actions, small or large, coming together at points in history and creating a power, that governments cannot surpress.&quot; Howard Zinn</title>
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    <title>Atomausstieg und KIT Atomforschung: Warum die Atomlobby einen massiven Strompreisanstieg vorhersagt</title>
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            <category>AntiAtom</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dr. Dietrich Schulze)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/IGUni.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2371 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;342&quot; height=&quot;319&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/IGUni.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Seit Mitte Mai geistert eine Studie des Karlsruher Instituts f&amp;uuml;r Technologie KIT (Zusammenschluss von Universit&amp;auml;t und [Kern]Forschungszentrum Karlsruhe) durch die Presse der Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagzeile &lt;strong&gt;&amp;bdquo;Strompreise steigen bis 2025 um 70 Prozent&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;. D&amp;uuml;stere Aussichten f&amp;uuml;r Verbraucher, f&amp;uuml;r Privathaushalte wahrscheinlich noch st&amp;auml;rker, sagen Energieforscher des KIT voraus. &lt;em&gt;&amp;bdquo;Durch die erneuerbaren Energien werden wir komplexe Systeme bekommen&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, sagt KIT-Vizepr&amp;auml;sident f&amp;uuml;r Forschung und Innovation und Kerntechniker Peter Fritz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, was die KIT-Atomlobby mit der Studie bezweckt. Es soll zu einem Stimmungswandel in der Bev&amp;ouml;lkerung beigetragen werden, dass man um die Atomkraft als l&amp;auml;ngerfristige &amp;Uuml;bergangsl&amp;ouml;sung leider doch nicht herum kommt. Wenn der &amp;Uuml;bergang zu den Regenerativen so teuer zu stehen kommt, muss wohl oder &amp;uuml;bel daf&amp;uuml;r auch die Atomforschung f&amp;uuml;r neue Reaktoren am KIT fortgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minister Untersteller (GR&amp;Uuml;NE) hat die Studie umgehend zur&amp;uuml;ck gewiesen und mit dem &lt;em&gt;&amp;bdquo;Orakel von Delphi&amp;ldquo;&lt;/em&gt; verglichen. Mit dieser harschen Kritik erweckt er den Eindruck, als sei er der Sachwalter des beschlossenen Atomausstiegs. Das geht jedoch haarscharf an der Wirklichkeit vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat  er erkl&amp;auml;rt, dass nur noch f&amp;uuml;r die Sicherheit des R&amp;uuml;ckbaus der Anlagen und der Endlagerung und nicht f&amp;uuml;r neue Reaktoren geforscht werden soll, aber er schweigt wie seine Gr&amp;uuml;ne Kollegin Wissenschaftsministerin Theresia Bauer &amp;uuml;ber die Fort&amp;shy;setzung genau jener KIT-Forschung an Reaktoren der IV. Generation (Transmutation), die viel Personal und erhebliche Mittel bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann belegt werden mit der bewu&amp;szlig;ten Ausklammerung dieser Reaktorforschung aus einem Mediationsverfahren, das Ende 2011 abgeschlossen wurde. Es ging um die atom&amp;shy;rechtliche Genehmigung f&amp;uuml;r den Umgang mit gro&amp;szlig;en Mengen an spaltbarem Material im Europ&amp;auml;ischen Institut f&amp;uuml;r Transurane ITU, das auf dem Gel&amp;auml;nde des ehemaligen Forschungs&amp;shy;zentrum (jetzt KIT Campus Nord) liegt und mit dem Atomforschungs&amp;shy;programm des KIT verflochten ist. Die Vertreter des BUND in der Mediation und der Autor hatten vergeblich versucht, den Zusammenhang zum Gegenstand der Mediation zu machen. Selbst das Angebot eines einst&amp;uuml;ndigen (!) Experten&amp;shy;gespr&amp;auml;chs wurde ignoriert. Zitat aus dem Email des Autors vom 20. Juli 2011 an die beiden Minister:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wenn sich herausstellen sollte, dass das Transmutationsforschungs&amp;shy;programm (&quot;Atomreaktoren der 4. Generation&quot;) als unvereinbar mit dem Atomausstieg eingestellt werden muss (das jedenfalls ist Beschlusslage der NRW-Landesregierung) und damit der vermutete Hauptgrund f&amp;uuml;r den Umgang mit den gro&amp;szlig;en Mengen an spaltbarem Material entf&amp;auml;llt, geht es um ein grunds&amp;auml;tzlich anderes Verfahren. Meinem Daf&amp;uuml;rhalten nach ist es eine unwissenschaftliche Heran&amp;shy;gehens&amp;shy;weise, nur die Eind&amp;auml;mmung der Folgen zu diskutieren, ohne die Ursachen in den Blick zu nehmen.&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KIT-F&amp;uuml;hrung wei&amp;szlig; seit der in ihrem Sinne erfolgreich verlaufenen Mediation nach dem Muster von &lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 21&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, dass von dieser Landesregierung nichts zu bef&amp;uuml;rchten ist. Nun gehen die KIT-Atomlobbyisten zum Gegenangriff &amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;ber solch plakative Minister-Kritik (&lt;em&gt;&amp;bdquo;Orakel von Delphi&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) brauchen sie sich keine Sorgen machen und k&amp;ouml;nnen diese plump zur&amp;uuml;ckweisen: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Wer die Erneuerbaren Energien liebt, begleitet sie kritisch.&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Die CDU-Opposition wittert nach ihrem NRW-Debakel Morgenluft und spielt sich als Verteidiger der Geschm&amp;auml;hten auf: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Schlie&amp;szlig;lich handelt es sich beim internatio&amp;shy;nal renommierten KIT um eine politisch neutrale Forschungseinrichtung.&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und alle Seiten schweigen ganz neutral und eintr&amp;auml;chtig weiter &amp;uuml;ber die gegen den Atomaussteig gerichtete Fort&amp;shy;setzung der KIT-Atomreaktorforschung. Eine politische Kom&amp;ouml;die, die am Kern der Sache vorbei geht und &amp;uuml;ber den die &amp;Ouml;ffentlichkeit aufgekl&amp;auml;rt werden m&amp;uuml;sste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Atomreaktorforschung am KIT muss unverz&amp;uuml;glich beendet werden. Das frei werdende Personal kann problem&amp;shy;los f&amp;uuml;r zukunftsf&amp;auml;hige Forschung gewonnen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der vom&lt;em&gt; &amp;bdquo;Deutschen Atomforum&amp;ldquo;&lt;/em&gt; in Stuttgart ausgetragenen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Jahrestagung Kerntechnik&amp;ldquo; &lt;/em&gt;vom 22.-24. Mai wird es sicherlich nicht darum gehen, sondern um das genaue Gegenteil. Das gro&amp;szlig;spurige Schlagwort der Atomlobby hei&amp;szlig;t wie seit Jahren Kompetenzerhalt. Kompetenzerhalt wof&amp;uuml;r? Und gewiss wird &amp;uuml;ber die &lt;em&gt;&amp;bdquo;Pakistan-Connection&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (Wochenzeitung KONTEXT) des KIT-Vorlaufers Forschungszentrum kein Wort verloren werden. Eine vorurteilsfreie Geschichtsauf&amp;shy;arbeitung des KIT-Vorl&amp;auml;ufers muss endlich auf die Tagesordnung gesetzt werden, um des Friedens, der Umwelt und der Demokratie willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hintergrund-Information sei auf die nachfolgende &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/uploads/BeitraegeKITundAtomforschung.pdf&quot;&gt;Sammlung von Beitr&amp;auml;gen zur Thematik &lt;em&gt;&amp;bdquo;KIT und Atomforschung&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; hingewiesen, die mit der Friedensbindung des KIT und der eingeforderten Zivilklausel f&amp;uuml;r das KIT-Gesetz in einem direkten Zusammenhang stehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.05.2012 german foreign policy: &lt;a href=&quot;http://german-foreign-policy.com/de/fulltext/58331?PHPSESSID=n6vgp631j8j3rq17ptunkghd57&quot;&gt;Nuklearer Kompetenzcluster&lt;/a&gt; &amp;Uuml;ber die &amp;bdquo;Jahrestagung Kerntechnik&quot; des &amp;bdquo;Deutschen Atomforums&amp;ldquo; vom 22.-24. Mai in Stuttgart. Kompetenzerhalt wof&amp;uuml;r?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.05.2012 AntiAtom Neckarwestheim: &lt;a href=&quot;http://neckarwestheim.antiatom.net/blog/943-atomforschung-in-karlsruhe-von-ausstieg-keine-spur.html&quot;&gt;Atomforschung in Karlsruhe: Von Ausstieg keine Spur!&lt;/a&gt; Videomitschnitt der Veranstaltung &quot;Die L&amp;uuml;ge vom Atomausstieg - Atomforschung in Karlsruhe&amp;ldquo; in Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.05.2012 KONTEXT: &lt;a href=&quot;http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2012/05/die-pakistan-connection/&quot;&gt;Die Pakistan-Connection&lt;/a&gt; Rolle KIT-Vorl&amp;auml;ufer beim atomtechnologischen Wissenstransfer nach Pakistan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.05.2012 Neue Rheinische Zeitung &lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17736&quot;&gt;&amp;bdquo;Atom- und Waffenforschung&amp;ldquo; unterbinden!&lt;/a&gt; Zivilklausel: KIT zivil statt milit&amp;auml;risch weiter entwickeln!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.03.2012 trueten.de: &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Texte/Tagungsmaterial1.pdf&quot;&gt;Material zur Tagung 15./16. Juni Karlsruhe&lt;/a&gt; mit Geschichte der Podiums &amp;bdquo;Nutzen und Gefahren des Brennstoffkreislaufs&amp;ldquo; 1989 mit Klaus Traube. Mit &amp;bdquo;Zerbrecht die Plutonium-Tritium-Diktatur!&amp;ldquo; Neue Rheinische Zeitung &lt;strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16473&quot;&gt;Teil1:4.5.11&lt;/a&gt; &lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16511&quot;&gt;Teil2:16.5.11&lt;/a&gt; *&lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16547&quot;&gt;Teil3:25.5.11 &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.12.2011 AG Friedensforschung: &lt;a href=&quot;http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Schule/schulze.html&quot;&gt;Glaubw&amp;uuml;rdigkeits-Stresstest f&amp;uuml;r Gr&amp;uuml;n-Rot:&lt;/a&gt; Zivilklausel KIT und Hochschulen Baden-W&amp;uuml;rttembergs, siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20111228.pdf&quot;&gt;WebDoku Ini&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.12.2011 blog J&amp;ouml;rg Rupp: &lt;a href=&quot;http://joergrupp.de/forschung/&quot;&gt;Forschung&lt;/a&gt; u.a. KIT Atomforschung und Minister Untersteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
09.12.2011 INES global: &lt;a href=&quot;http://www.inesglobal.com/KIT-Dezember-2011.phtml&quot;&gt;Gr&amp;uuml;n-Rot stellt Verzicht auf deutsche Atomwaffenforschung in Frage&lt;/a&gt; Landesregierung Baden-W&amp;uuml;rttemberg gegen Zivilklausel f&amp;uuml;r KIT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.11.2011 BUND BaW&amp;uuml;: &lt;a href=&quot;http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/atomenergie/itu-karlsruhe/&quot;&gt;BUND zum Abschluss des ITU-Mediationsverfahrens&lt;/a&gt; Harry Block: Atomforschung ist Anachronismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.10.2011 Solarzeitalter: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20111012.pdf&quot;&gt;Transmutation des Atomausstiegs&lt;/a&gt; KIT Atomreaktorforschung von Gr&amp;uuml;n auf Rot schalten. S. auch &lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16794&quot;&gt;Neue Rheinische Zeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
07.09.2011 KONTEXT: &lt;a href=&quot;http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/09/der-strahlende-nachbar/&quot;&gt;Der strahlende Nachbar&lt;/a&gt; Ausstieg aus der Kernenergie &amp;ndash; wozu sie noch erforschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
05.09.2011 contrAtom: &lt;a href=&quot;http://www.contratom.de/2011/09/05/forschungsministerin-schavan-will-mit-transmutation-den-atomausstieg-stemmen/&quot;&gt;Transmutation: Schavan&#039;s Hintert&amp;uuml;r f&amp;uuml;r Wiedereinstieg&lt;/a&gt; s. auch Interview Gerhard Schmidt &amp;Ouml;ko-Institut: technische Katastrophe und extrem teuer &lt;a href=&quot;http://detektor.fm/images/uploads/mp3/Gerhard_Schmidt_Transmutation_WEB.mp3&quot;&gt;Audio&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.09.2011 BNN, WebDoku Ini: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110902.pdf&quot;&gt;Kundgebung internationaler Antikriegstag&lt;/a&gt; Redebeitr&amp;auml;ge J&amp;uuml;rgen Ziegler, Harry Block&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.09.2011 Zeitung gegen den Krieg: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110901.pdf&quot;&gt;„Beispiel KIT Karlsruhe“ „Kern- und Waffenforschung unter einem Dach“ beenden! Kein Atomausstieg ohne Stopp der Atomreaktorforschung. Keine Militärforschung an Hochschulen!&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.07.2011 taz: &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/%2175268/&quot;&gt;Der Traum vom Stein der Weisen&lt;/a&gt; Transmutation von Atomm&amp;uuml;ll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.07.2009 Wissenschaft &amp;amp; Frieden: Hochschulen und Milit&amp;auml;rforschung &lt;a href=&quot;http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=1553&quot;&gt;Friedenswerkst&amp;auml;tten oder zivilmilit&amp;auml;rische Forschungskomplexe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.07.2011 KONTEXT: &lt;a href=&quot;http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/07/kritische-masse&quot;&gt;Kritische Masse&lt;/a&gt; Trotz Atomausstiegs KIT-Forschung an Atomreaktoren VI. Generation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.06.2011 contrAtom: &lt;a href=&quot;http://www.contratom.de/2011/06/18/trotz-atomausstieg-mehr-geld-fur-atomforschung/&quot;&gt;Trotz Atomausstieg mehr Geld f&amp;uuml;r Atomforschung&lt;/a&gt; Quelle vdi-nachrichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.05.2011 Ossietzky: &lt;a href=&quot;http://www.sopos.org/aufsaetze/4de541c142d1f/1.phtml&quot;&gt;Atomkraftkultur &amp;ndash; nein danke!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.04.2011 Neue Rheinische Zeitung: &lt;a href=&quot;http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16452&quot;&gt;Atomforschungsprogramm in Karlsruhe bleibt strittig&lt;/a&gt; Aber KIT &amp;ouml;ffnet sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.04.2011 junge Welt: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110425.pdf&quot;&gt;Atomkraft und Atombombe&lt;/a&gt; Hiroshima, Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.04.2011 junge Welt: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110421.pdf&quot;&gt;Forschungsinstitut setzt weiter auf Kernenergie&lt;/a&gt; Karlsruhe: Friedensklausel f&amp;uuml;r KIT gefordert. Podiumsdiskussion an der Uni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.04.2011 Neues Deutschland: &lt;a href=&quot;http://www.neues-deutschland.de/artikel/195511.atomforschung-und-energiewende.html&quot;&gt;Atomforschung und Energiewende&lt;/a&gt; Bildungsseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.03.2012 Neue Rheinische Zeitung: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110330.pdf&quot;&gt;Zweimal Wende eingeleitet&lt;/a&gt; AUS f&amp;uuml;r CDU-Herrschaft - BaW&amp;uuml;-Bildungsreform und Uni-Zivilklausel JETZT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.03.2011 SWR: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20110329.pdf&quot;&gt;KIT Pr&amp;auml;sident Umbach&lt;/a&gt; Kernenergie unverzichtbar als &amp;Uuml;bergang zu Regenerativen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.03.2011.ka-news: &lt;a href=&quot;http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Atomexperimente-in-Karlsruhe-Verbaende-verlangen-Transparenz;art6066,579433&quot;&gt;Atomexperimente in Karlsruhe:&lt;/a&gt; Verb&amp;auml;nde verlangen Transparenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.05.2009 INES global: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/aband-090505.pdf&quot;&gt;KIT - Internationaler Appell&lt;/a&gt; fordert den Verzicht auf Milit&amp;auml;rforschung und eine Zivilklausel. Deutsche Nuklearforschung und Waffenforschung unter einem Dach. s. &lt;a href=&quot;http://www.inesglobal.com/abandonment-of-military-research.phtml&quot;&gt;INES appeal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.01.2009 unsere zeit: &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/civil/Doku20090130.pdf&quot;&gt;Karlsruhe auf dem Weg zum zivil-milit&amp;auml;rischen Gro&amp;szlig;forschungskomplex?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Mai 2012, &lt;a href=&quot;mailto:dietrich.schulze@gmx.de&quot;&gt;dietrich.schulze@gmx.de&lt;/a&gt; Tel.: 0160-99113131 &lt;a href=&quot;http://www.stattweb.de/files/DokuKITcivil.pdf&quot;&gt;WebDoku Ini&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 20 May 2012 19:14:00 +0200</pubDate>
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    <category>atomausstieg</category>
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<category>atomforschung</category>
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    <title>Menschen! Das DemoZ Ludwigsburg braucht eure Hilfe! </title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7756-Menschen!-Das-DemoZ-Ludwigsburg-braucht-eure-Hilfe!.html</link>
            <category>AntiAtom</category>
            <category>Antifa</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/logo_t.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2363 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;224&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/logo_t.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Inmitten des Schillerviertels in der Barockstadt Ludwigsburg gelegen,  kommen seit 32 Jahren Menschen im Hinterhaus der &lt;a href=&quot;https://maps.google.de/maps?q=Wilhelmstra%C3%9Fe+45%2F1+Ludwigsburg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;sll=51.151786,10.415039&amp;amp;sspn=22.531379,67.631836&amp;amp;hnear=Wilhelmstra%C3%9Fe+45%2F1,+71638+Ludwigsburg,+Stuttgart,+Baden-W%C3%BCrttemberg&amp;amp;t=m&amp;amp;z=16&quot;&gt;Wilhelmstra&amp;szlig;e 45/1&lt;/a&gt; zusammen, um sich dort auszutauschen, zu feiern, zu organisieren und  sich jenseits parteipolitischer Programme ins gesellschaftliche Gemenge  zu werfen, mal laut, mal leise, immer aber selbstorganisiert,  selbstverwaltet und selbstbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 1980 wurde das Demokratische Zentrum e.V. gegr&amp;uuml;ndet,  nachdem es bereits seit 1977 den Vorl&amp;auml;ufer, die Solidarit&amp;auml;tszentrum  Kooperative e.V., gab. Die sozialen Bewegungen der 70er/ 80er, Folgen  der Revolte von 68, besonders die Anti-AKW-Gruppen, standen Patin bei  der Vereinsgr&amp;uuml;ndung. Ohne Friedensbewegung, ohne Frauenbewegung, ohne  H&amp;auml;userbewegung, ohne &amp;Ouml;kobewegung, ohne Internationalismusbewegung und  ohne die Antifabewegung g&amp;auml;be es uns heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was vor 30 Jahren in fast allen St&amp;auml;dten und Gemeinden dieser  Republik zum Alltag geh&amp;ouml;rte &amp;ndash; selbstverwaltete, nicht-kommerzielle R&amp;auml;ume  und Zentren &amp;ndash; ist heute ganz und gar keine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit mehr,  wie die K&amp;auml;mpfe um bedrohte selbstverwaltete Orte und die zahlreichen  Schlie&amp;szlig;ungen von Zentren und Freir&amp;auml;umen zeigen. Die &amp;Ouml;konomisierung der  St&amp;auml;dte, die Umwandlung von &amp;ouml;ffentlichen in privaten Raum und die  neoliberale Deregulierung des gesamten Lebens mit ihren Ich-AGs, sind  Kennzeichen der heutigen sp&amp;auml;tkapitalistischen Gesellschaftsordnung.  Gleichzeitig werden die repressiven Strategien gegen all diejenigen  versch&amp;auml;rft, die in dieser Logik nicht &amp;bdquo;verwertbar&amp;ldquo; sind, oder aus  rassistischen und sexistischen Motiven von Teilbereichen dieser  Gesellschaft ausgeschlossen sind. Sich diesen  Entwicklungen/Verh&amp;auml;ltnissen entgegenzustellen hei&amp;szlig;t sich politisch und  kulturell zu positionieren. Dies tun wir, indem wir den aktuellen  gesellschaftlichen Auseinandersetzungen unsere Sicht der Dinge,  inspiriert von der Forderung nach sozialer Gerechtigkeit und der  Hoffnung auf eine herrschaftsfreie Gesellschaft, zur Seite, &amp;ouml;fters  jedoch gegen&amp;uuml;berstellen. In Zeiten von kulturellen &amp;bdquo;Gro&amp;szlig;-Events&amp;ldquo; und  oftmals unerschwinglichen Eintrittspreise setzen wir auf &amp;bdquo;Kultur von  unten&amp;ldquo; &amp;ndash; all dies nach wie vor ohne Chefs und mit so wenig Hierarchie  wie n&amp;ouml;tig, ohne Konsumzwang und Gewinnorientierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lust auf das  gemeinsame Projekt DemoZ verbindet diejenigen, die im DemoZ aktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gr&amp;uuml;ndung bietet das DemoZ R&amp;auml;ume f&amp;uuml;r Initiativen und ist Forum  f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://demoz.blogsport.de/das-demoz/&quot;&gt;verschiedene politische und kulturelle Gruppen&lt;/a&gt;. Au&amp;szlig;erdem pflegt das  DemoZ verschiedene Kooperationen wie etwa mit dem Antifaschistischen  Netzwerk im Landkreis Ludwigsburg, der Landesarbeitsgemeinschaft der  Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Baden-W&amp;uuml;rttemberg  (LAKS) und den Gewerkschaften, um nur einige Beispiele zu nennen. Im  w&amp;ouml;chentlichen DemoZ Plenum wird &amp;uuml;ber die Organisation des Hauses  beraten, sowie die Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen und des  DemoZ selbst koordiniert.&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;entry-content hyphenate&quot;&gt;&lt;p&gt;In den n&amp;auml;chsten Monaten stehen im DemoZ Umbauma&amp;szlig;nahmen an, um  rechtm&amp;auml;&amp;szlig;ig als Versammlungsst&amp;auml;tte zugelassen zu werden. Verbunden mit  der Zulassung sind Bauma&amp;szlig;nahmen, die im Bereich des Brandschutzes und  Schallschutzes sowie im Bereich der Zust&amp;auml;ndigkeit der Gewerbeauchfsicht  liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im derzeitigen Bauzustand des DemoZ sind wir seit Ende 2010  brandschutztechnisch gezwungen, die Personenzahl in den R&amp;auml;umen auf 40  Personen zu begrenzen. Dadurch wird unsere politische und kulturelle  Arbeit in einem auf Dauer untragbaren Ma&amp;szlig; eingeschr&amp;auml;nkt. Diese Situation  f&amp;uuml;hrt dazu, dass wir kaum Werbung f&amp;uuml;r unsere Veranstaltungen machen  k&amp;ouml;nnen, um nicht zu viele Besucher_innen anzuziehen, was wiederum  dazuf&amp;uuml;hrt, dass teilweise kaum G&amp;auml;ste zu den Veranstaltungen kommen. In  absehbarer Zeit wird das zu finanziellen Problemen f&amp;uuml;hren. Gleichzeitig  wird die kulturelle und politische Bedeutung des DemoZ in der sich  gentrifizierenden Stadt zunehmend eingeschr&amp;auml;nkt.&lt;br /&gt;
 Um langfristig eine stabile Finanzierung des Vereins sicherzustellen,  sind die Umbauma&amp;szlig;nahmen zeitnah umzusetzten. Die ersten Bauma&amp;szlig;nahmen im  Bereich des Brandschutzes sind laut den baurechtlichen Vorgaben bis zum  31.5.2012 abzuschlie&amp;szlig;en, der zweite Fluchtweg wird im September 2012  gebaut. Die Schallschutzma&amp;szlig;nahmen sind f&amp;uuml;r Januar 2013 angesetzt. Allein  dadurch k&amp;ouml;nnen die bestehenden Projekte im DemoZ fortgef&amp;uuml;hrt werden und  Raum und Infrastruktur f&amp;uuml;r zuk&amp;uuml;nftige Kampagnen und Vorhaben geschaffen  werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r diese Bauma&amp;szlig;nahmen braucht das DemoZ Geld, auch weil die meisten  Stiftungen und Kulturf&amp;ouml;rderungen nur greifen, wenn Eigenmittel  ausgewiesen werden k&amp;ouml;nnen. Deshalb hat sich dieser &lt;a href=&quot;http://demoz.blogsport.de/solis/&quot;&gt;Soli-Kreis&lt;/a&gt; gegr&amp;uuml;ndet  mit dem Ziel Aktionen und Veranstaltungen durchzuf&amp;uuml;hren. Es werden  bereits Kooperationen mit vielen Unterst&amp;uuml;tzer_innen regional und  &amp;uuml;berregional auf den Weg gebracht. Wir freuen uns &amp;uuml;ber jegliche Hilfe  und Mitarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Information:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.demoz-lb.de/&quot;&gt;DemoZ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Soli f&amp;uuml;r&amp;acute;s DemoZ&quot; accesskey=&quot;1&quot; href=&quot;http://DemoZ.blogsport.de&quot;&gt;Soliblog f&amp;uuml;r&amp;acute;s DemoZ&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Aus dem Soliblog zusammengeklaut.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Tue, 08 May 2012 15:01:10 +0200</pubDate>
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    <title>Israel vs. Iran - Wie in 'Des Kaisers neue Kleider': Warum Grass recht hat</title>
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    <author>nospam@example.com (Uwe-Jürgen Ness)</author>
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    &lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/big_24393044_0_295-186.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2341 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;295&quot; height=&quot;186&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/big_24393044_0_295-186.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es ist ein wenig wie in dem M&amp;auml;rchen &lt;em&gt;Des Kaisers neue Kleider&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn001t&quot; href=&quot;#fn001f&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;], in dem ein Kind das ausspricht, was eigentlich alle wissen, aber aus untert&amp;auml;nigem Gehorsam gegen&amp;uuml;ber dem Monarchen und aus Staatsr&amp;auml;son verschweigen: Der Kaiser ist nackt. Was im M&amp;auml;rchen das Kind aus infantiler Unbedarftheit tut, macht in unserem Fall der gealterte Schriftsteller. Und so wie Franz Kafkas &lt;em&gt;&quot;Mann vom Lande&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn002t&quot; href=&quot;#fn002f&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] nach lebenslangem Warten vor dem Gesetz wieder &lt;em&gt;&quot;kindisch&quot;&lt;/em&gt; (=nat&amp;uuml;rlich unbefangen) wird, nachdem er endlich den &lt;em&gt;&quot;Glanz, der unverl&amp;ouml;schlich aus der T&amp;uuml;re des Gesetzes bricht&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn003t&quot; href=&quot;#fn003f&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;], gesehen hat und ihm schlussendlich die entscheidende Einsicht gew&amp;auml;hrt wird, so schreibt G&amp;uuml;nter Grass mit &lt;em&gt;&quot;letzter Tinte&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn004t&quot; href=&quot;#fn004f&quot;&gt;&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;], was offensichtlich ist: Der Iran hat keine Atombombe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kriegsl&amp;uuml;ge auf Vorrat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen schrieb das Online-Satire-Magazin Der Postillion: &lt;em&gt;&quot;Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe[n] zu stehen.&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn005t&quot; href=&quot;#fn005f&quot;&gt;&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Der Artikel des Satire-Magazins, das in diesem Fall durch den Nachweis entsprechender Medienmeldungen ungewollt seri&amp;ouml;s war, traf exakt ins Schwarze, was das Topos &lt;em&gt;&quot;Iran und Atombombe&quot;&lt;/em&gt; anbelangt. Dabei wird seit zwei Jahrzehnten seitens der Konzernpresse mit folgenden Setzungen gearbeitet: Erstens, der Iran sei generell eine zutiefst vitale Gefahr f&amp;uuml;r den Frieden in der Region. Zweitens, der Iran stelle insbesondere durch Unterst&amp;uuml;tzung von Terroristen eine Gefahr f&amp;uuml;r den Weltfrieden dar. Und schlie&amp;szlig;lich drittens, der Iran strebe die Vernichtung Israels an. Dabei fu&amp;szlig;t die letzte Behauptung auf einer falsch &amp;uuml;bersetzten Rede des iranischen Pr&amp;auml;sidenten Ahmadinedschad, die eigentlich l&amp;auml;ngst von den &amp;Ouml;ffentlich-Rechtlichen Sendern zur&amp;uuml;ckgenommen und zum Beispiel von der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung wie folgt richtiggestellt wurde. &lt;em&gt;&quot;Die Vernichtungsphantasien, die Iran unterstellt werden, gehen auf einen einzigen Satz zur&amp;uuml;ck: &#039;Israel must be wiped off the map.&#039; [&amp;hellip;] Ahmadinedschad sagte jedoch w&amp;ouml;rtlich: &#039;in rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad.&#039; Das bedeutet: &#039;Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (w&amp;ouml;rtlich: Zeiten) verschwinden.&#039; Oder, weniger blumig ausgedr&amp;uuml;ckt: &#039;Das Besatzerregime muss Geschichte werden.&#039; Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, sondern die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden.&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn006t&quot; href=&quot;#fn006f&quot;&gt;&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Doch wie die M&amp;auml;r von der angeblichen iranischen Atombombe h&amp;auml;lt sich auch diese Behauptung, die letztlich als bewusste Verleumdung fungiert, um zuk&amp;uuml;nftig einen Waffengang zu rechtfertigen &amp;ndash; gleichsam eine Kriegsl&amp;uuml;ge auf Vorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal davon abgesehen, dass der Iran seit Jahrhunderten kein anderes Land &amp;uuml;berfallen oder einen Krieg begonnen hat, was man vom wichtigsten Verb&amp;uuml;ndeten des Westens in dieser Region oder von den NATO-L&amp;auml;ndern selbst nicht behaupten kann, erstaunt dann doch die Hartn&amp;auml;ckigkeit, mit der sich diese Propagandal&amp;uuml;ge seit zwei Jahrzehnten h&amp;auml;lt. Das Politikmagazin FOCUS behauptete zum Beispiel bereits 1993: der &lt;em&gt;&quot;Iran hat die Atombombe&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn007t&quot; href=&quot;#fn007f&quot;&gt;&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;]. Es musste erst ein gealterter Schriftsteller und kurz zuvor ein Satire-Magazin kommen, um darauf hinzuweisen, wie lange schon mit entsprechenden Setzungen gearbeitet wird &amp;hellip;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;CIA: Keine Beweise f&amp;uuml;r iranische Atombombe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich wei&amp;szlig; alle Welt, dass im Iran die Existenz nicht einer einzigen Atombombe nachgewiesen ist. Die US-Geheimdienste meldeten bereits 2007, der Iran habe 2003 sein milit&amp;auml;risches Atomprogramm eingestellt. So schrieb DER SPIEGEL: &lt;em&gt;&quot;Die US-Geheimdienste haben ein neues Dossier zum Iran-Konflikt ver&amp;ouml;ffentlicht: Das Atomprogramm wurde demnach schon 2003 gestoppt, die Bedrohung ist geringer als gedacht. F&amp;uuml;r die Regierung Bush ein heikler Bericht - sie wies prompt zur&amp;uuml;ck, die Gefahr aufgebauscht zu haben.&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn008t&quot; href=&quot;#fn008f&quot;&gt;&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Abermals wurde diese Einsch&amp;auml;tzung vor einigen Wochen erneuert, als sich alle US-Dienste in einer gemeinsamen Analyse darauf verst&amp;auml;ndigten, dass der Iran nicht nur keine Atombombe habe, sondern au&amp;szlig;erdem gar nicht nach dieser strebe. Die New York Times[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn009t&quot; href=&quot;#fn009f&quot;&gt;&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] sowie verschiedene Medien hierzulande berichteten dar&amp;uuml;ber, wie etwa der FOCUS: &lt;em&gt;&quot;Atomwaffen aus Teheran: Iran baut nach US-Berichten nicht an Atombombe.&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn010t&quot; href=&quot;#fn010f&quot;&gt;&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Nat&amp;uuml;rlich kam dies dem israelischen Premierminister Netanjahu, der kurz danach zu AIPAC[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn011t&quot; href=&quot;#fn011f&quot;&gt;&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] und Pr&amp;auml;sident Obama in die USA reiste, um f&amp;uuml;r den kommenden Krieg die Trommeln zu r&amp;uuml;hren und von Obama den Persilschein f&amp;uuml;r einen &lt;em&gt;&quot;Milit&amp;auml;rschlag&quot;&lt;/em&gt; zu bekommen, so gar nicht zu pass. In offiziellen Verlautbarungen wurde die Geheimdienst-Analyse weitgehend &amp;uuml;bergangen, denn diese widerstrebt selbstverst&amp;auml;ndlich dem Konzept der gezielten Eskalation des Konflikts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doppelte Standards des Westens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/big_24392573_0_265-239.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2342 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;295&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/big_24392573_0_265-239.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Aktuell geht es nicht prim&amp;auml;r um die Menschenrechtssituation im Nahen und Mittleren Osten, um die vermutete Berechenbarkeit politischer Akteure oder um die innenpolitischen Verh&amp;auml;ltnisse, dazu, wie prek&amp;auml;r diese sind, gibt es eine Menge an Studien und Verlautbarungen. Vielmehr geht es Grass darum, vor der akuten Kriegsgefahr zu warnen, angesichts derer die Frage von Menschenrechtsverletzungen wegen des Risikos einer atomaren Verstrahlung bei Bombardierungen von Atomanlagen bzw. beim Einsatz von Atomwaffen zwangsl&amp;auml;ufig in den Hintergrund tritt. Denn wenn die atomare Verstrahlung bzw. Vernichtung einer ganzen Region droht, sind Fragen von sexueller Selbstbestimmung und demokratischer Mitbestimmung zwangsl&amp;auml;ufig sekund&amp;auml;r. Nur so viel: Wenn man etwa das politische System der beiden gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Akteure der Region - Saudi-Arabien und Iran - miteinander vergleicht, so kann man das eine System als feudal-absolutistische Monarchie und das andere als semidemokratische Theokratie bezeichnen. Zwar wurde rund ein Drittel der Kandidaten bei den Parlamentswahlen Anfang M&amp;auml;rz im Iran vom sog. W&amp;auml;chterrat nicht zugelassen, gleichwohl bewarben sich f&amp;uuml;r 290 Parlamentssitze weit &amp;uuml;ber 3000 Kandidaten &amp;ndash; der Iran ist also mitnichten eine monolithische Mullah-Diktatur, sondern kann am ehesten mit halbdemokratisch charakterisiert werden. In Saudi-Arabien hingegen (wie auch in fast allen Golfstaaten) finden &amp;uuml;berhaupt keine Wahlen statt. Dass Iran und Saudi-Arabien laut Amnesty International die Menschen- und Frauenrechte verletzten, ist evident, in beiden Staaten existiert &amp;uuml;brigens auch die Todesstrafe. Im Iran wird sie allerdings (gemessen an der Bev&amp;ouml;lkerungszahl) in den vergangenen Jahren leider wieder h&amp;auml;ufiger verh&amp;auml;ngt. Laut den aktuellen Jahresberichten von Amnesty International sitzen &amp;uuml;brigens auch in den USA rund 3200 Menschen nach entsprechenden Urteilen in sog. Todeszellen, w&amp;auml;hrend erst in 16 von 50 Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft wurde. Nur in den USA und in vier kleineren L&amp;auml;ndern in ganz Nord-, Mittel- und S&amp;uuml;damerika wird die Todesstrafe &amp;uuml;berhaupt noch verh&amp;auml;ngt. Woran misst sich eigentlich zivilisatorischer Fortschritt und warum stellen die Politiker der Allparteienkoalition von CSU bis GR&amp;Uuml;NE etwa vor einigen Tagen im Bundestag die Todesstrafe in Wei&amp;szlig;russland an den Pranger und schweigen zu den USA? Aus eben demselben Grund heraus, aus dem sie eine rein fiktive Atombombe des Iran dramatisieren, die ca. 100-200 realen Atombomben Israels ignorieren und sogar mit der Lieferung von deutschen U-Booten deren Einsatz erst erm&amp;ouml;glichen: Doppelte Standards zur Durchsetzung machtpolitischer Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Amis Liebling: Saudi-Arabien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend dem Iran gegen&amp;uuml;ber durch die USA und Israel offen mit Krieg bzw. sog. Milit&amp;auml;rschl&amp;auml;gen gedroht wird, erfreut sich Saudi-Arabien einer tiefen Zuneigung westlicher Regierungen. Diese &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich zuletzt darin, dass die USA gleich 84 Kampfjets im Wert von 30 Mrd. US-Dollar an Saudi-Arabien liefern werden[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn012t&quot; href=&quot;#fn012f&quot;&gt;&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;]. Schlagzeilen machten im letzten Sommer ferner die geplante Lieferung von 200 deutschen Panzern nach Saudi-Arabien, wobei die Bundesregierung nach wie vor die Auskunft dar&amp;uuml;ber verweigert, wann der Deal erfolgen soll bzw. sollte[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn013t&quot; href=&quot;#fn013f&quot;&gt;&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;]. Des Weiteren bilden Bundespolizisten saudi-arabische Grenzsch&amp;uuml;tzer aus, beziehen daf&amp;uuml;r weiterhin aus Steuergeldern ihre Grundgeh&amp;auml;lter und bekommen zus&amp;auml;tzlich vom R&amp;uuml;stungskonzern EADS sog. Trainingshonorare f&amp;uuml;r ihren Auslandseinsatz.[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn014t&quot; href=&quot;#fn014f&quot;&gt;&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Wohlgemerkt geschieht all dies in einem Land, das so sehr hochger&amp;uuml;stet ist, wie kein anderes am Persischen Golf, das von einem Despoten beherrscht wird, der nicht nur im eigenen Land, sondern auch in Bahrain Demokratiebewegungen blutig unterdr&amp;uuml;ckt und zu dessen kulturellen Gepflogenheiten es geh&amp;ouml;rt, am Freitag nach dem Moscheebesuch den &amp;ouml;ffentlichen Enthauptungen beizuwohnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;J&amp;uuml;dische Stimme f&amp;uuml;r gerechten Frieden in Nahost&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den unterstellten Vernichtungsabsichten des Iran gegen&amp;uuml;ber Israel schreibt Die J&amp;uuml;dische Stimme f&amp;uuml;r einen gerechten Frieden in Nahost e.V. in ihrer bemerkenswerten Stellungnahme zum Grass-Gedicht: &lt;em&gt;&quot;Der Wunsch der im Iran Herrschenden, dass das &#039;zionistische Regime&#039; verschwinden m&amp;ouml;ge, hat seine genaue Entsprechung im Wunsch der USA und Israels, dass das &#039;islamistische Mullah-Regime&#039; verschwinden m&amp;ouml;ge. Unsere Medien und Politiker verteufeln das eine als &quot;Vernichtungsdrohung gegen die Bev&amp;ouml;lkerung&#039; und spielen das andere als &#039;berechtigte Forderung&#039; herunter.&lt;/em&gt;&quot;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn015t&quot; href=&quot;#fn015f&quot;&gt;&lt;sup&gt;15&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Tats&amp;auml;chlich wird bis heute die falsche &amp;Uuml;bersetzung des Zitats von Ahmadinedschad, den man sicher als &lt;em&gt;&quot;politisch pathologisch&quot; &lt;/em&gt;bezeichnen kann, als Rechtfertigung f&amp;uuml;r einen geplanten Milit&amp;auml;rschlag oder Krieg gegen den Iran verwandt. Das Verdikt Irr- und Wahnsinn k&amp;ouml;nnte man mit einiger Berechtigung auch auf George W. Bush (z.B. wegen des Irak-Krieges mit der L&amp;uuml;ge der Massenvernichtungswaffen) oder auf Richard Nixon (geplanter Atombomben-Einsatz in Vietnam) und eine Vielzahl anderer Politiker anwenden. Nur die schiere Unterstellung, dass jemand etwas tun k&amp;ouml;nnte, zu dem er wie im Falle des iranischen Pr&amp;auml;sidenten weder die Instrumente, noch laut US-Geheimdiensten den ernsthaften Vorsatz hat, stellt weder im Strafrecht noch im V&amp;ouml;lkerrecht einen Grund dar, jemanden sozusagen prophylaktisch (&quot;pr&amp;auml;emptiv&quot;) aus dem Amt zu bomben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;V&amp;ouml;lkerrecht vs. Angriffsdrohungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 295px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.trueten.de/gallery2/v/PolitikundGesellschaft/Friedenskampf/Siko2012/&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2343 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;295&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/IMG_4699.JPG&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, auf einer Demonstration gegen die sog. &quot;Münchener Sicherheitskonferenz&quot;&lt;br /&gt;
Bild anklicken für mehr Fotos&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Der Iran hat im Gegensatz zu Israel den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, was ihm die zivile Nutzung der Atomenergie ausdr&amp;uuml;cklich erlaubt. Man mag zur Atomtechnologie stehen wie man will und - wie ich selbst - sowohl deren milit&amp;auml;rische als auch sog. zivile Nutzung ablehnen. Aber dagegen, dass der Iran im September vorletzten Jahres in Bushehr ein Atomkraftwerk in Betrieb nahm, ist nach dem Atomwaffensperrvertrag nichts einzuwenden. Sehr wohl jedoch stellt es einen Bruch des V&amp;ouml;lkerrechts dar, wenn Israel allein deshalb einen Luftangriff androht[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn016t&quot; href=&quot;#fn016f&quot;&gt;&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;], denn auch die Androhung milit&amp;auml;rischer Mittel ist durch die UN-Charta geahndet. DIE LINKE hingegen bezieht sich in ihrem neuen Programm positiv auf das V&amp;ouml;lkerrecht:&lt;em&gt; &quot;Die LINKE erachtet als internationalistische Partei das V&amp;ouml;lkerrecht und die Vereinten Nation als wichtigste Institutionen f&amp;uuml;r die friedliche Verst&amp;auml;ndigung zwischen den Staaten und Gesellschaften der Erde.&quot;&lt;/em&gt;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn017t&quot; href=&quot;#fn017f&quot;&gt;&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Daher unterst&amp;uuml;tzt DIE LINKE ausdr&amp;uuml;cklich G&amp;uuml;nter Grass, wenn er vor der Gef&amp;auml;hrdung des Weltfriedens warnt, wie es Wolfgang Gehrcke, au&amp;szlig;enpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, gegen&amp;uuml;ber der Tageschau zum Ausdruck gebracht hat. Ein gerechter Frieden in Nahost kann nur durch einen Interessensausgleich stattfinden, den alle Akteure auf einer Augenh&amp;ouml;he aushandeln und nicht durch eine atomare Hegemonie einer Seite, die alle anderen Akteure bedroht. Daher ist an dieser Stelle sogar Guido Westerwelle beizupflichten, der in der aktuellen Diskussion tats&amp;auml;chlich doch meinte: &quot;Eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und mittleren Osten ist und bleibt das Ziel der Bundesregierung.&quot;[&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn018t&quot; href=&quot;#fn018f&quot;&gt;&lt;sup&gt;18&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;] Ein Forschritt w&amp;auml;re es sicherlich, wenn die Bundesregierung ihre Nahostpolitik nach dieser Pr&amp;auml;misse auch wirklich ausrichten w&amp;uuml;rde ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn001f&quot; href=&quot;#fn001t&quot;&gt;1&lt;/a&gt;] Hans Christian Andersen: M&amp;auml;rchen von Hans Christian Andersen. M&amp;uuml;nchen 1938. S. 89-93 (&lt;a href=&quot;http://gutenberg.spiegel.de/buch/1227/114&quot;&gt;Online im Projekt Gutenberg&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn002f&quot; href=&quot;#fn002t&quot;&gt;2&lt;/a&gt;] Franz Kafka: Gesammelte Werke. Bd. Der Proze&amp;szlig;. Frankfurt am Main 1983. S. 182ff. Vgl. dazu auch: &lt;a href=&quot;http://uweness.eu/das-gesetz-kafkas.html&quot;&gt;Das Gesetz Kafkas - Zu &quot;Vor dem Gesetz&quot; - Die T&amp;uuml;rh&amp;uuml;ter-Legende als Schl&amp;uuml;ssel zum Kafka-Verst&amp;auml;ndnis&lt;/a&gt;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn003f&quot; href=&quot;#fn003t&quot;&gt;3&lt;/a&gt;] Ebd..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn004f&quot; href=&quot;#fn004t&quot;&gt;4&lt;/a&gt;] G&amp;uuml;nter Grass: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809&quot;&gt;Was gesagt werden muss&lt;/a&gt;, 04.04.2012 (S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn005f&quot; href=&quot;#fn005t&quot;&gt;5&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.der-postillon.com/2012/01/iran-feiert-seit-20-jahren-kurz-vor.html&quot;&gt;Iran feiert, seit 20 Jahren kurz vor Fertigstellung von Atombombe zu stehen&lt;/a&gt;, 30.01.2012 (Der Postillion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn006f&quot; href=&quot;#fn006t&quot;&gt;6&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/umstrittenes-zitat-von-ahmadinedschad-der-iranische-schluesselsatz-1.287333&quot;&gt;Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad - Der iranische Schl&amp;uuml;sselsatz&lt;/a&gt;, 26.03.2008 (S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn007f&quot; href=&quot;#fn007t&quot;&gt;7&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/ausland/ausland-iran-hat-die-atombombe_aid_140210.html&quot;&gt;Der Iran hat die Atombombe&lt;/a&gt;, 25.01.1993 (FOCUS Nr. 4/1993)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn008f&quot; href=&quot;#fn008t&quot;&gt;8&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,521185,00.html&quot;&gt;US-Geheimdienste relativieren Gefahr durch Iran&lt;/a&gt;, 03.12.2007 (SPIEGEL Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn009f&quot; href=&quot;#fn009t&quot;&gt;9&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2012/02/25/world/middleeast/us-agencies-see-no-move-by-iran-to-build-a-bomb.html?_r=2&quot;&gt;U.S. Agencies See No Move by Iran to Build a Bomb&lt;/a&gt;, 24.02.2012 (New York Times)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn010f&quot; href=&quot;#fn010t&quot;&gt;10&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/ausland/iran/atomwaffen-im-iran-cia-hat-keine-beweise-fuer-atombomben-bau_aid_717697.html&quot;&gt;Atomwaffen aus Teheran - Iran baut nach US-Berichten nicht an Atombombe&lt;/a&gt;, 25.02.2012 (FOCUS Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn011f&quot; href=&quot;#fn011t&quot;&gt;11&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2012/03-08/046.php&quot;&gt;Klartext: AIPAC &amp;ndash; die Pro-Israel-Lobby der USA&lt;/a&gt;, 08.03.2012, (junge Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn012f&quot; href=&quot;#fn012t&quot;&gt;12&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/usasaudiarabien102.html&quot;&gt;USA liefern 84 Kampfjets an Saudi-Arabien&lt;/a&gt;, 29.12.2011 (Tageschau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn013f&quot; href=&quot;#fn013t&quot;&gt;13&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://direkteaktion.over-blog.de/article-kampagne-saudi-panzer-stoppen-85330399.html&quot;&gt;Kampagne: Saudi-Panzer stoppen&lt;/a&gt;, 01.12.2011, (Blog Direkte Aktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn014f&quot; href=&quot;#fn014t&quot;&gt;14&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/bundespolizei-in-saudi-arabien-hart-an-der-grenze-1.1120387&quot;&gt;Bundespolizei in Saudi-Arabien: Hart an der Grenze&lt;/a&gt;, 14.07.2011 (S&amp;uuml;ddeutsche Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn015f&quot; href=&quot;#fn015t&quot;&gt;15&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.juedische-stimme.de/?p=687&quot;&gt;J&amp;uuml;dische Stimme f&amp;uuml;r gerechten Frieden in Nahost e.V.: Stellungnahme zum Gedicht von G&amp;uuml;nter Grass&lt;/a&gt;, 05.04.2012 (Homepage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn016f&quot; href=&quot;#fn016t&quot;&gt;16&lt;/a&gt;]&lt;a href=&quot;http://www.jpost.com/IranianThreat/News/Article.aspx?id=185060&quot;&gt; &#039;Israel has days to strike Bushehr&#039;&lt;/a&gt;, 17.08.2010, (Jerusalem Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn017f&quot; href=&quot;#fn017t&quot;&gt;17&lt;/a&gt;] Programm der Partei DIE LINKE, Beschluss der 2. Tagung des 2. Parteitages der Partei DIE LINKE am 21. Bis 23. Oktober 2011, Erfurt S. 47.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn018f&quot; href=&quot;#fn018t&quot;&gt;18&lt;/a&gt;] &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106157512/Guenter-Grass-liegt-daneben.html&quot;&gt;Westerwelle zitiert in: G&amp;uuml;nter Grass liegt daneben&lt;/a&gt;, 05.04.2012 (Welt Online)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstveröffentlichung 7.4.2012 bei Uwe-Jürgen Ness: &lt;a href=&quot;http://uweness.eu/zu-israel-vs-iran.html&quot;&gt;Israel vs. Iran. Wie in &#039;Des Kaisers neue Kleider&#039;: Warum Grass recht hat&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 15:02:22 +0200</pubDate>
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    <category>grüne</category>
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<category>israel</category>
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    <title>Fukushima: Ausbreitung der Radioaktivität im Zeitraffer</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7704-Fukushima-Ausbreitung-der-Radioaktivitaet-im-Zeitraffer.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Das Zeitraffer zeigt die Ausbreitung der radioaktiven Partikel des im vergangenen Jahr havarierten Kernkraftwerkes &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fukushima_Daiichi&quot;&gt;Daiichi in Fukushima&lt;/a&gt; im Seewasser. Auf der Seite &lt;a href=&quot;http://www.news.at/articles/1214/6/323967/fukushima-supergau-zeitraffer&quot;&gt;news.at&lt;/a&gt; wird das &lt;em&gt;&quot;zum Glück nicht so gefährlich wie befürchtet&quot;&lt;/em&gt; gesehen, obwohl die Forscher &quot;&lt;em&gt;zugleich zu Vorsicht [mahnen], da bei jeglicher Einschätzung von Strahlendosis auch die Auswirkungen einer langfristigen Belastung berücksichtigt werden müssten - zumal in der Anlage der Atomruine in Fukushima weiterhin Radioaktivität freigesetzt werde.&quot;&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. April äußerte sich der für den &lt;em&gt;&quot;Wiederaufbau&quot;&lt;/em&gt; zuständige Minister Tatsuo Hirano bei einer Tagung der Agentur für Wiederaufbau in Tokio dahingehend, dass es eine &lt;a href=&quot;http://ajw.asahi.com/article/behind_news/social_affairs/AJ201204040051&quot;&gt;unbewohnbare Zone&lt;/a&gt; in einem bestimmten Radius um den Reaktorblock 2 geben wird. Die Region ist mit 73 Millisievert / Jahr  verstrahlt, eine Rückkehr soll erst ab ca. 50 Millisievert möglich sein. Dies wird &lt;em&gt;&quot;vielleicht in fünf Jahren&quot;&lt;/em&gt; möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/7eh4nBVJTsw&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.asrltd.com/japan&quot;&gt;Mehr Information&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 05 Apr 2012 00:48:00 +0200</pubDate>
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    <category>atomenergie</category>
<category>fukushima</category>
<category>kernenergie</category>
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    <title>35 Jahre Gorleben: Rückblick und Demo-Spaziergang</title>
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            <category>AntiAtom</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2293 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/476px-WendlandAntiNuclearProtest3.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Christian Fischer&lt;br /&gt;
Lizenz: Gemeinfrei&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:WendlandAntiNuclearProtest3.jpg&amp;filetimestamp=20111207142536#file&quot;&gt;WikiPedia&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Vor 35 Jahren, am 22. Februar 1977, verkündete der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU), dass Gorleben das &quot;Nukleare Entsorgungszentrum&quot; der Republik sein sollte. Der Widerstand im Wendland ist inzwischen legendär: Verhindert wurden der Bau einer Wiederaufarbeitungsanlage und einer Brennelementefabrik. Aber 113 Castoren stehen inzwischen im Zwischenlager, das Fasslager nahm 1984 den Betrieb auf und die Menschen im Wendland machen sich Sorgen um die Strahlenbelastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ins Stocken kam auch immer wieder der Plan, in Gorleben ein Endlagerfür den Nuklearmüll zu errichten. 1999 sollte das Endlager den Betrieb aufnehmen, im Jahr 2000 folgte stattdessen wegen der wachsenden Zweifel an der Eignung des Salzstocks ein 10-jähriges Moratorium und 2012 steht das Projekt endgültig auf der Kippe, erinnert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). &quot;Jetzt rächt sich, dass die Geologie nur eine Nebenrolle spielte. Sie floss 1977 mit nur 12,8 Wertungspunkten in die Standortauswahl ein&quot;, bilanziert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lange Atem der Anti-AKW-Bewegung im Wendland und in der Republik speist sich aus vielen Quellen. Das Wissen um die tödliche Gefahr eines “Restrisikos” wurde von der Wirklichkeit  eingeholt, Harrisburgh, Tschernobyl und Fukushima sind die krassesten Belege. &quot;Die Havarie der beiden Endlager Morsleben und Asse II wirft ein besonderes Licht auch auf Gorleben, denn Gorleben gehört auch zu den  industriepolitischen Fossilen der 70er Jahre, Schwarz-Gelb kann mit ihrer Regierungsmehrheit vielleicht durchdrücken, dass der Standort wegen der 1,6 Mrd. Euro, die dort schon verbuddelt wurden, noch nicht aufgegeben wird, aber er wird aufgegeben werden müssen, weil bei der Endlagerung der hochradioaktiven und hochgiftigen Abfälle Sicherheit vor Geld gehen muss&quot;, sind sich die&lt;br /&gt;
Gorleben-Gegner sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblick und Tagespolitik bestimmen das Jubiläum. Über 1000 Mitglieder hat die Bürgerinitiative heutzutage, die BI als eingetragener und gemeinnützlicher Verein wurde im März 1977 gegründet, aus der Gründerzeit im Jahr 1977 sich immer noch 77 dabei. Die gehen am 26. Februar um 12.30 auf die Straße – natürlich vordem umstrittenen Schwarzbau Gorleben, wie das Erkundungsbergwerk im Wendland genannt wird. Nach dem demonstrativen Sonntagsspaziergang trifft man sich im Anschluss im Gasthaus Wiese in Gedelitz. Bei Kaffee und Kuchen wird im Gespräch der Bogen zwischen Februar 1977 und 2012 gespannt: Unverdrossen fordern die Unbeugsamen das &quot;verdiente Ende des Projekts&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;http://www.bi-luechow-dannenberg.de/chronologisch/pressemitteilungen/35-jahre-gorleben&quot;&gt;BI Gorleben&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 08:46:00 +0100</pubDate>
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    <category>anti akw</category>
<category>gorleben</category>
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