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    <title>trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Erkenntnistheoretisches</title>
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    <description> &quot;Mit dem Wissen wächst der Zweifel&quot; Goethe</description>
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        <title>RSS: trueten.de - Willkommen in unserem Blog! - Erkenntnistheoretisches -  &quot;Mit dem Wissen wächst der Zweifel&quot; Goethe</title>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #310</title>
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            <category>Eklektizismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Rechtsspionage:&lt;/strong&gt; Militante Neonazis nutzen Datenbanken von Mobilfunkanbietern, um  vermeintliche Gegner auszuspionieren. Das geht aus Recherchen von Zeit  Online hervor. Mit fatalen Konsequenzen: Die ermittelten Personen wurden  zusammengeschlagen. Mehr bei &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2012/neonazis-nutzen-kundendaten-von-mobilfunkanbietern-um-menschen-zusammenzuschlagen/&quot;&gt;netzpolitik&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abschluss:&lt;/strong&gt; Die Tarifparteien der baden-w&amp;uuml;rttembergischen Metall- und Elektroindustrie haben sich in der Nacht zum 19. Mai in der f&amp;uuml;nften Verhandlungsrunde auf einen neuen Tarifvertrag verst&amp;auml;ndigt. Dem &lt;a href=&quot;http://www.bw.igm.de/news/meldung.html?id=52108&quot;&gt;Verhandlungsergebnis&lt;/a&gt; muss seitens der IG Metall noch die gro&amp;szlig;e Tarifkommission zustimmen. &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/tarifverhandlungen-gesamtmetall-begruesst-abschluss-im-suedwesten-11756509.html&quot;&gt;Gesamtmetall empfiehlt die Annahme&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abh&amp;auml;ngigkeiten:&lt;/strong&gt; Wie zeitgen&amp;ouml;ssische K&amp;uuml;nstler den Menschen in seiner Arbeitswelt  darstellen, untersucht seit dem 15. Mai eine Ausstellung in der Kunsthalle  Darmstadt. Zu sehen sind dabei unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.kunsthalledarmstadt.de/?q=node/11&quot;&gt;&quot;Mensch Maschine&quot;&lt;/a&gt; knapp  100 Werke von sechs K&amp;uuml;nstlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Opferzahlen:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Der &amp;ldquo;Krieg gegen den Terror&amp;rdquo; hat allein im Irak, Afghanistan und  Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern gef&amp;uuml;hrt. Das ist das Ergebnis des  IPPNW-Reports &amp;ldquo;Body Count &amp;ndash; Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen  den Terror&amp;rdquo;. &amp;ldquo;Pr&amp;auml;zisionswaffen &amp;auml;ndern nichts am hohen Prozentsatz  get&amp;ouml;teter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen&amp;rdquo;, erkl&amp;auml;rt  IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Jens Wagner. Der Einsatz von Phosphorbomben,  Streumunition, DIME- und Uranmunition sowie das brutale Vorgehen der  Besatzungstruppen zum Beispiel in Fallujah und Basrah zeigten das  unmenschliche Gesicht des Krieges.&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;ldquo;Body Count &amp;ndash; Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror&amp;rdquo; [PDF - 1.6 MB]&lt;/a&gt; (via &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=13286&quot;&gt;Nachdenkseiten&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufkl&amp;auml;rung:&lt;/strong&gt; Christy Schwundeck wurde vor einem Jahr in einem Jobcenter in Frankfurt am Main von einer Polizistin erschossen. Das Ermittlungsverfahren gegen die Sch&amp;uuml;tzin wurde eingestellt. Dagegen regt sich jetzt Unmut: Die Staatsanwaltschaft habe vorschnell auf Notwehr entschieden, lautet der Vorwurf einer &lt;a href=&quot;http://initiative-christy-schwundeck.blogspot.com/2012/05/demonstration-am-2juni-aufklarung.html&quot;&gt;Initiative&lt;/a&gt;. (Via &lt;a href=&quot;http://www.neues-deutschland.de/artikel/227192.warum-musste-christy-schwundeck-sterben.html&quot;&gt;Neues Deutschland&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Polizeifestspiele:&lt;/strong&gt; Aktivisten f&amp;uuml;hlten sich an die bleiernen Jahre des Deutschen  Herbstes erinnern. Nicht Blockupy, sondern die Polizei hat das  Bankenviertel blockiert. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/36/36964/1.html&quot;&gt;Beitrag von Peter Nowak auf telepolis&lt;/a&gt;. Ebenfalls lesenswert: &lt;a href=&quot;http://janstrassenburg.wordpress.com/2012/05/20/im-kessel-blockupy-hautnah-ein-bericht/&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;“Der nächste Tag sollte mir dann am eigenen Leibe zeigen, was die Zuständigen in Frankfurt am Main von den allgemeinen Grundrechten halten.” Frankfurt am Main im Mai 2012. Blockupy agiert. Ein Bericht von Carina van Fritschen. Ungefiltert.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verschleppung: &lt;/strong&gt;Die baskische revolution&amp;auml;re  sozialistische Organisation der nationalen Befreiung, Euskadi Ta  Askatasuna / ETA&amp;#160; (Baskenland und Freiheit), &amp;auml;u&amp;szlig;ert sich in &lt;a href=&quot;http://www.info-baskenland.de/1096-0-ETA+an+die+europaeische+Oeffentlichkeit.html&quot;&gt;einem Kommuniqu&amp;eacute;&lt;/a&gt; gegen&amp;uuml;ber der europ&amp;auml;ischen &amp;Ouml;ffentlichkeit zur Linie der Verz&amp;ouml;gerungen bei der Umsetzung der Erkl&amp;auml;rung von Aiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kesselklage:&lt;/strong&gt; Anl&amp;auml;sslich der von Frankfurter Polizei f&amp;uuml;r das n&amp;auml;chste Wochenende  ausgesprochenen Stadtverbote f&amp;uuml;r fast 500 Menschen, deren Personalien im  Zuge der antikapitalistischen Demonstration am 31. M&amp;auml;rz aufgenommen  wurden, sowie der Internet-Fahndung nach &amp;bdquo;mutma&amp;szlig;liche ZeugInnen&amp;ldquo; der  militanten Aktionen an diesem Tag, hat die Sprecherin des lokalen  M31-B&amp;uuml;ndnisses, Leonie Steinberg, &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/60596&quot;&gt;scharfe Kritik am Vorgehen der Polizei  ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Stillschweigend:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Mehr als sechs Monate ist es her, dass  sich der &amp;bdquo;Nationalsozialistische Untergrund&amp;ldquo; (NSU) selbst enttarnte. Die  Antworten der Bundesregierung auf die rassistische Mordserie, die  mindestens 10 Todesopfer gefordert hatte, waren schnell gefasst: Mit  einem geplanten NPD-Verbot, einem Terrorabwehrzentrum und einer  Verbunddatei sollen neonazistische Strukturen in der Zukunft seitens der  Sicherheitsbeh&amp;ouml;rden bek&amp;auml;mpft werden. Diese Forderungen verschieben nicht nur  den notwendigen Diskurs um Rassismus innerhalb der Gesellschaft und der  staatlichen Institutionen, sondern verschweigen auch das Versagen der  Ermittlungen der Sicherheitsbeh&amp;ouml;rden im Zusammenhang mit der  rassistischen Mordserie. Es zeichnet sich ab, dass eine Aufdeckung des  Versagens nur dann stattfinden wird, wenn die eingerichteten  parlamentarischen Untersuchungsaussch&amp;uuml;sse und alle anderen staatlichen  Kontrollgremien durch eine massive kritische &amp;Ouml;ffentlichkeit begleitet  werden.(...)&quot;&lt;/em&gt; Weiter bei publikative.org: &lt;a class=&quot;entry-title-link&quot; href=&quot;http://www.publikative.org/2012/05/17/schweigen-und-verschweigen-rassismus-nsu-und-die-stille-im-land/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rassismus, NSU und die Stille im Land&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kultursteuer: &lt;/strong&gt;Steuern sparen durch Kirchenaustritt? Soweit darf es nicht kommen! Dazu im Roten Blog: &lt;a href=&quot;http://www.woschod.de/2012/05/19/raus-aus-der-kirche-und-wieder-rein-in-die-steuer/&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;Raus  aus der Kirche und wieder rein in die Steuer&quot;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://syndikalismus.wordpress.com/2012/05/18/konfessionslosenverband-gegen-kultursteuer/&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) wendet sich gegen den Vorschlag von Politikern der Grünen zur Erhebung einer “Kultursteuer”&quot;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; bei Syndikalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;Uuml;berzeugungsarbeit:&lt;/strong&gt; Wie Dwarsl&amp;ouml;per aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat, hatte Merkel, bevor sie  sich zum Rausschmiss von R&amp;ouml;ttgen entschloss, mit &lt;a href=&quot;http://www.derdwarsloeper.de/2012/05/17/sensationelle-enthullung-zum-rauswurf-rottgens/&quot;&gt;Engelszungen auf diesen eingeredet&lt;/a&gt; und  alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihn zum R&amp;uuml;cktritt zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;nachschLAg:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://redblog.twoday.net/stories/97021134/&quot;&gt;Ein  unvollst&amp;auml;ndiger Wochenr&amp;uuml;ckblick&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die Entwicklung in Lateinamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusstsein: &lt;/strong&gt;4.000 Polizisten bot zum 1.Mai die noch amtierende schwarz-gelbe  Regierungskoalition auf, um Faschisten ihr rassistischen Laufen zu  erm&amp;ouml;glichen und Antifaschistinnen daran zu hindern. Jetzt haben f&amp;uuml;nf DGB  Gewerkschafter Klage erhoben, um die Rechtswidrigkeit des Heilbronner  11-12 Stunden Kessels durch die Gerichte feststellen zu lassen. Wie es  zum Ulmer Kessel 2009 schon das VG Sigmaringen gemacht hat.&amp;#160; Die  Polizeif&amp;uuml;hrung wusste also um die &amp;ldquo;Rechtswidrigkeit&amp;rdquo; ihres Treibens. &lt;a href=&quot;http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=16436&quot;&gt;Der Gewerkschafter Lothar Letsche im Gespr&amp;auml;ch mit Radio Dreyeckland&lt;/a&gt;. (via &lt;a href=&quot;http://kesselklage.wordpress.com/2012/04/28/gesprach-mit-radio-dreyeckland-zum-heilbronner-kessel-vom-1-mai-2011/&quot;&gt;kesselklage.de&lt;/a&gt;) 
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    <pubDate>Sat, 19 May 2012 12:27:01 +0200</pubDate>
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    <title>Besorgter Blick über den Zaun: West-Linke weggeschwemmt?</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7766-Besorgter-Blick-ueber-den-Zaun-West-Linke-weggeschwemmt.html</link>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;p&gt;Wenn es eine so getroffen hat, wie jetzt die LINKE in den alten L&amp;auml;ndern, nervt es doppelt, wenn nach dem werten Befinden Erkundigungen eingezogen werden. Und das von einem Nichtmitglied....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur: so ein Schwemmereignis kann nicht gut als pure Gruppensache behandelt werden. Ginge die LINKE im Westen ganz unter, lie&amp;szlig;en Rot-Gr&amp;uuml;n an den dann leeren Ecken keinen neuen Wuchs zu. Gerade Leute wie Kraft, hochn&amp;auml;sig und selbstgerecht, w&amp;uuml;rden alles tun, um Begrenzungen hochzut&amp;uuml;rmen. Wo wir sind, ist gerade schon links genug. Mehr davon: verschroben, eigensinning, realit&amp;auml;tsverknorzt, wertblind. Das Ganze mit Schmunzelmund und Schulterklopf versetzt f&amp;uuml;r alle, die das gef&amp;auml;llig glauben oder wenigstens so tun als ob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht dann alle an, denen Kraft-Geturtele noch nicht Musik genug ist. Deshalb zun&amp;auml;chst gefragt, woran die Schwemme nicht gelegen haben kann. Manche kommen mit der Zerstrittenheit. Wenn die aber einer Partei wirklich schaden k&amp;ouml;nnte, h&amp;auml;tte die CDU nicht einmal ihre paar Kummerbrosamen abernten k&amp;ouml;nnen. Mehr Qu&amp;auml;ken, Quengeln und Rumpelpoltern steigt wohl aus keinem Brunnen als dem tiefen der Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im FREITAG fand jemand, die Partei h&amp;auml;tte die Quittung daf&amp;uuml;r bezogen, dass sie sich nur noch mit sich selbst besch&amp;auml;ftige. Hat permanentes Eigenlob und Selbstgekr&amp;auml;usel den anderen Parteien wirklich je geschadet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder haben die schlimmen Piraten alles weggeknuspert? Nach W&amp;auml;hlerwanderungsstatistik 80 000 von der LINKEN. Das ist zwar nicht wenig. Aber genausoviel kamen von der SPD. Die wird in den Himmel gelobt f&amp;uuml;r ihre Erfolge! Kann es dann bei der LINKEN so eingeschlagen haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage l&amp;auml;sst sich ernsthaft nur im Rahmen der gegebenen Umst&amp;auml;nde stellen. Da f&amp;auml;llt auf, wie  Edith Bartelmus-Scholich       in  &lt;a href=&quot;http://www.scharf-links.de/92.0.html?&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=24785&amp;amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;amp;cHash=de87c86f74&quot;&gt;scharf-links&lt;/a&gt; hervorhebt, dass laut Statistik eine nicht geringe Heerschar, die schon einmal links gew&amp;auml;hlt hatte, wieder zur SPD zur&amp;uuml;ckgefallen ist. Die gleichen Leute sollen sich der Wahnidee hingegeben haben, die K&amp;uuml;mmererpartei sei &lt;em&gt;&quot;zu den Wurzeln&quot;&lt;/em&gt; zur&amp;uuml;ckgekehrt: n&amp;auml;mlich zu einer Zeit vor Hartz IV, Leiharbeit und Rente mit 67. Wenn das stimmen sollte, w&amp;uuml;rde es f&amp;uuml;r ein verheerendes &amp;Uuml;berleben von Glaubenskraft sprechen. In Nordrhein-Westfalen ist meiner Kenntnis nach von allen SPD-en nacheinander nichts getan worden gegen den Sozialraub. Nicht ein einziges Wort erhoben, man wollte das ja gerne abschaffen, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt das alles ist mindestens eine Ursache benennbar: die Unf&amp;auml;higkeit der LINKEN, einen klaren Grenzstrich zu ziehen zur Ehemals-Partei, bei gleichzeitiger Offenheit f&amp;uuml;r punktuelles Zusammengehen mit der alten SPD. Allerdings immer ohne Anerkennung. Ohne Garantieschein f&amp;uuml;r sp&amp;auml;tere Gef&amp;auml;lligkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss wohl so gewesen sein, dass bundesweit die Gabriel-SPD sich nicht traut , den Europaherrschaftspl&amp;auml;nen der CDU frontal zu widersprechen. Genau diese &amp;Auml;ngstlichkeit, die Traute unter Vorbehalt, kennzeichnet aber auch die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teile der West-Linken. K&amp;ouml;nnte man nicht doch mal wieder in eine Mega-Koalition Einlass finden? Die Brosamen vom Tisch der Gnadenmutter mitnehmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sagt das anderes,als dass in der Partei der LINKEN selbst sich inzwischen eingefressen hat - oder aus alten SPD-Zeiten h&amp;auml;ngengeblieben ist - die &amp;Uuml;berzeugung vom Alternativlosen. Von dem, was dann nur die Chefverwalterinnen des Gemeinwohls kennen: Merkel und Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es nicht leicht, ohne Gro&amp;szlig;b&amp;uuml;ro und Riesenrechner eine Alternative komplett auszurechnen. Ist das aber immer n&amp;ouml;tig?  Der Erfolg der PIRATEN liegt vielleicht gerade darin, dass sie loslegen, ohne schon das Endergebnis zu besitzen. Wie es bei Brecht im &lt;em&gt;&quot;Guten Menschen von Sezuan&quot;&lt;/em&gt; hei&amp;szlig;t: Es muss ein andrer Schluss da sein, muss, muss, muss. Erg&amp;auml;nze: Auch wenn wir ihn nicht auf der blo&amp;szlig;en Hand vorzeigen k&amp;ouml;nnen. Noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
marx 21 stellt in einer &lt;a href=&quot;http://marx21.de/content/view/1668/32&quot;&gt;Aufstellung zur &quot;Bewegungspartei LINKE&quot;&lt;/a&gt; auch die Frage nach der Wichtigkeit und W&amp;uuml;nschbarkeit einer R&amp;uuml;ckkehr von Lafontaine an die Spitze der Partei. Sie ber&amp;uuml;hren damit eine  weitere Glaubens&amp;uuml;berzeugung, aus &amp;auml;hnlicher Quelle: Verlust und Gewinn einer Partei liegt an ihrer F&amp;uuml;hrung. Das massenhaft sehnsuchtsvolle Aufst&amp;ouml;hnen nach Lafontaines Wiederkehr - vor allem in den Westprovinzen des Vaterlandes - l&amp;auml;sst sich kaum anders erkl&amp;auml;ren. Ist es aber nicht notwendig verbunden mit Selbstabdankung? Wenn alles an IHM liegt, was kann dann von uns noch kommen? In Wirklichkeit haben ziemlich viele Zeugen gerade den LINKEN in NRW zugestanden, dass noch nie so intensiv wahlgek&amp;auml;mpft wurde wie in den letzten sechs Wochen. Ging es da freilich &lt;em&gt;&quot;nur&quot;&lt;/em&gt; um Wahlbeteiligung - oder auch um Einw&amp;uuml;hlen, Beteiligung an viel l&amp;auml;ngerdauernden K&amp;auml;mpfen um Betrieb, Wohnungserhaltung, W&amp;auml;lderrettung usw? Mit anderen Worten: Lafontaine an der Spitze w&amp;auml;re ein Gewinn. Aber es d&amp;uuml;rfte nicht Sein oder Nichtsein einer Partei oder Bewegung davon abh&amp;auml;ngig gemacht werden. Auf keinen Fall Zustimmung zur Enteignung der eigenen Anstrengungen zugunsten der Ehre des H&amp;ouml;heren. Anders hat Schr&amp;ouml;der bei den &amp;Uuml;berschwemmungen auch nicht gearbeitet. Eine Stunde die gelben Stiefel an - und tausende, die Sands&amp;auml;cke schleppten, standen enteignet und barfu&amp;szlig; an den Ufern herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt das Papier der Gruppe marx21 mit seiner Bef&amp;uuml;rwortung der Bewegungspartei wohl die richtige Richtung, soweit sich das von au&amp;szlig;en beurteilen l&amp;auml;sst. Zu ihren Forderungen m&amp;uuml;sste nur eine hinzutreten: das Bewusstsein, in einer Welt der Verdunklung und L&amp;uuml;ge k&amp;auml;mpfen zu m&amp;uuml;ssen. Wie jede talk-Runde in Wahlzeiten zeigt. Dem m&amp;uuml;sste eine erweiterte Sprach- und Begriffskritik der herrschenden politischen Sprache entsprechen.  Nicht so sehr als ideologischer Streit gedacht. Sondern eher im Sinne eines Wittgenstein: wieviele offizielle Aussagen der Herrschenden sind nicht einmal falsch, sondern einfach inhaltslos. Damit zur Herstellung von Handlungsanleitungen total ungeeignet.  Dar&amp;uuml;ber lie&amp;szlig;e sich vielleicht dauerhafte Abh&amp;auml;rtung gegen die Versuchungen der Sozialdemokratie erreichen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 15 May 2012 22:12:12 +0200</pubDate>
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    <title>kritisch-lesen.de Nr. 17: Kampf um Arbeit</title>
    <link>http://www.trueten.de/archives/7750-kritisch-lesen.de-Nr.-17-Kampf-um-Arbeit.html</link>
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    <author>nospam@example.com (kritisch lesen)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;gb_image[]&#039; href=&#039;http://www.trueten.de/uploads/Jobcenter_Neuklln.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:2358 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;http://www.trueten.de/uploads/Jobcenter_Neuklln.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Jörg Möller&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;P&amp;uuml;nktlich zum 1. Mai, dem Kampftag der Arbeiter_innenbewegung,  erschien die kritisch-lesen.de Schwerpunktausgabe zum umfangreichen  Themenfeld &amp;bdquo;Arbeit&amp;ldquo;. Die Tatsache, dass die Geschichte, die hinter  diesem Tag steht &amp;ndash; n&amp;auml;mlich der Haymarket Riot 1886 in Chicago und die  anschlie&amp;szlig;ende Ermordung von acht Anarchisten durch den Staat &amp;ndash; kaum mehr  Erw&amp;auml;hnung findet, ist einerseits ern&amp;uuml;chternd, andererseits aber auch  als Aufforderung zum Aktivwerden zu verstehen. An eben jene Geschichte  und an jene Ideen gilt es f&amp;uuml;r die Gegenwart anzukn&amp;uuml;pfen um aus dem 1.  Mai wieder einen &lt;em&gt;revolution&amp;auml;ren&lt;/em&gt; 1. Mai zu machen. Das Titelbild  dieser Ausgabe zeigt das Jobcenter Neuk&amp;ouml;lln &amp;ndash; eine Institution, die  darauf verweist, dass der Kapitalismus unter neoliberalen Vorzeichen  auch andere Schaupl&amp;auml;tze eines &amp;bdquo;Kampfs um Arbeit&amp;ldquo; hervorbringt, die weder  theoretisch noch praktisch ausgeblendet bleiben d&amp;uuml;rfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne ergr&amp;uuml;nden wir zun&amp;auml;chst mit Torsten Bewernitz und seiner Rezension &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/%E2%80%9Eempowerte-arbeiterklasse&quot;&gt;&amp;bdquo;Empowerte&amp;ldquo; Arbeiterklasse &lt;/a&gt;die  Frage, in wie weit heute Arbeitsk&amp;auml;mpfe noch im Zeichen der  Selbsterm&amp;auml;chtigung der Arbeiter_innen stehen und wie sich das in  diversen europ&amp;auml;ischen L&amp;auml;ndern in der Praxis auswirkt.  Auch der  franz&amp;ouml;sischer Soziologe Robert Castel hat sich in dem Buch &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/paternalismus-lohnarbeit-staatsfetisch&quot;&gt;&amp;bdquo;Die Krise der Arbeit&amp;ldquo;&lt;/a&gt; seine Gedanken zu aktuellen Fragen in der Arbeitswelt gemacht, von  denen Martin Birkner jedoch nur m&amp;auml;&amp;szlig;ig beeindruckt war. Die sich im Laufe  der Zeit ver&amp;auml;nderten Arbeits- und Besch&amp;auml;ftigungsbedingungen und die  m&amp;ouml;glichen Schl&amp;uuml;sse, die man als Gewerkschaftsaktivist_in daraus ziehen  kann (oder muss?), untersucht Torsten Bewernitz am Beispiel des Buches &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/dont-mourn-organize&quot;&gt;&amp;bdquo;Die Organisierung der Unorganisierbaren&amp;ldquo;&lt;/a&gt; von Hae-Lin Choi. In einem durch neoliberale Maximen bestimmten  Arbeitsmarkt ist es unabdingbar, dass jene, die sich dieser  Verwertungslogik nicht unterwerfen wollen oder k&amp;ouml;nnen, massiv unter  Beschuss geraten. Wie die &lt;em&gt;BILD&lt;/em&gt;-Zeitung und ihre Leser_innen gegen Arbeitslose herziehen, untersucht Andrea Str&amp;uuml;be in ihrer Rezension &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/eine-klasse-gegen-sich/&quot;&gt;&amp;bdquo;Eine Klasse gegen sich&amp;ldquo;&lt;/a&gt;. Franziska Plau besch&amp;auml;ftigt sich in &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/der-revolutionare-prinz-und-das-proletarische-dornroschen&quot;&gt;Der revolution&amp;auml;re Prinz und das proletarische Dornr&amp;ouml;schen&lt;/a&gt; mit den &amp;bdquo;Betriebsinterventionen&amp;ldquo; linksradikaler Studierender in  den1970er Jahren und damit, was man heute daraus lernen kann. Eine  innovative und interessante Facette des Arbeitskampfes im 21.  Jahrhundert sind die sogenannten &amp;bdquo;Militanten Untersuchungen&amp;ldquo; der Gruppe  FelS (F&amp;uuml;r eine linke Str&amp;ouml;mung). Mira Douro untersucht diese anhand der  dazu herausgegebenen Brosch&amp;uuml;re &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/von-der-fabrik-zum-jobcenter&quot;&gt;&amp;bdquo;Macht mit, macht&amp;acute;s nach, macht&amp;acute;s besser!&amp;ldquo;&lt;/a&gt;. Sebastian Kalicha geht in &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/gegen-die-mythen&quot;&gt;Gegen die Mythen &lt;/a&gt;zur&amp;uuml;ck  in die Zeit der spanischen Revolution und der franz&amp;ouml;sischen Volksfront  und besch&amp;auml;ftigt sich mit den Thesen des US-amerikanischen Historikers  Michael Seidman, der die Dynamiken in den selbstverwalteten Betrieben in  Barcelona und Paris dieser Zeit analysierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den weiteren aktuellen Rezensionen empfiehlt zun&amp;auml;chst Selma Haupt  den Sammelband &amp;bdquo;Irrsinn der Normalit&amp;auml;t&amp;ldquo; der Projektgruppe  Nationalismuskritik, weist in ihrer Rezension aber auch auf bisherige  Leerstellen bei der Erforschung des neuen &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/%E2%80%9Aendlich-wieder-deutsch-sein-durfen&quot;&gt;,Endlich wieder deutsch sein d&amp;uuml;rfen&amp;lsquo;&lt;/a&gt;-Nationalismus  hin. Mit dem Aushalten von Widerspr&amp;uuml;chen, Gegens&amp;auml;tzen oder  Mehrdeutigkeiten besch&amp;auml;ftigt sich Heinz-J&amp;uuml;rgen Vo&amp;szlig; in seiner Besprechung  von &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/ambiguitat-getilgt-von-der-europaischen-moderne&quot;&gt;Die Kultur der Ambiguit&amp;auml;t&lt;/a&gt; &amp;ndash; eine Studie, die aufzeigt, wie der europ&amp;auml;ische Anspruch der  eindeutigen Wahrheit auch den arabischen Raum beeinflusste. Paul Gensler  rezensiert den Roman &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/das-stille-bose-in-der-burgerlichen-existenz&quot;&gt;&amp;bdquo;Das Schweigen des Sammlers&amp;ldquo;&lt;/a&gt; des katalanischen Schriftstellers Jaume Cabr&amp;eacute;, der thematisch wie  stilistisch zwar eine interessante Richtung einschl&amp;auml;gt, allerdings auch  Raum f&amp;uuml;r fragw&amp;uuml;rdige Interpretationen l&amp;auml;sst. Christian Marazzi, der  Autor von &amp;bdquo;Verbranntes Geld&amp;ldquo;, analysiert in seiner neuesten Arbeit die  Finanzialisierung des Kapitals &amp;ndash; Adi Quarti stellt in seiner Besprechung  &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/kampf-um-arbeit/%E2%80%9CLINK%E2%80%9C&quot;&gt;&amp;bdquo;Sozialismus der Reichen&amp;ldquo;&lt;/a&gt; wichtige Aspekte dieser Analyse heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Monat finden im &amp;Uuml;brigen f&amp;uuml;nf Veranstaltungen von  kritisch-lesen.de statt, weil wir nicht nur abgeschottet von der  Au&amp;szlig;enwelt kritisch rezensieren, sondern auch mit euch gemeinsam  diskutieren wollen. Hier die Liste unserer Veranstaltungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag, 04.05., 20 Uhr, &lt;strong&gt;Bremen&lt;/strong&gt;, Infoladen: &amp;bdquo;Darum  Feminismus!&amp;ldquo; &amp;ndash; Buchvorstellung und Diskussion mit einer der  Herausgeberinnen, moderiert von Andrea Str&amp;uuml;be (kritisch-lesen.de). Mehr  Infos &lt;a href=&quot;http://femrefbremen.wordpress.com/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstag, 08.05., 20 Uhr, &lt;strong&gt;Berlin&lt;/strong&gt;, Subversiv: &amp;bdquo;Linke  Fu&amp;szlig;ballfankultur &amp;ndash; geht das?&amp;ldquo; &amp;ndash; Vortrag und Diskussion mit Gabriel Kuhn,  moderiert von Gerd Dembowski. Mehr Infos &lt;a href=&quot;http://www.unrast-verlag.de/unrast,3,0,652.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch, 09.05., 20 Uhr, &lt;strong&gt;Berlin&lt;/strong&gt;, Liniencaf&amp;eacute;: &amp;bdquo;Whiteness is  not abolished in a workshop, it is abolished in struggle&amp;ldquo; &amp;ndash; Vortrag und  Diskussion mit Gabriel Kuhn, moderiert von Laura Jan&amp;szlig;en  (kritisch-lesen.de). Mehr Infos &lt;a href=&quot;http://www.unrast-verlag.de/unrast,3,0,653.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag, 14.05., 20 Uhr, &lt;strong&gt;Hannover&lt;/strong&gt;, Kulturzentrum Faust: &amp;bdquo;Krise  und Aufstand &amp;ndash; England im Sommer 2011&amp;ldquo; &amp;ndash; Moritz Altenried im Gespr&amp;auml;ch  mit Sebastian Friedrich (kritisch-lesen.de). Mehr Infos &lt;a href=&quot;http://www.kulturzentrum-faust.de/index.php?article_id=2623&amp;amp;clang=0%3Cbr%20/%3E&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag, 20.05., 17 Uhr, &lt;strong&gt;K&amp;ouml;ln&lt;/strong&gt;, Autonomes Zentrum: &amp;bdquo;Krise und  Aufstand &amp;ndash; England im Sommer 2011&amp;ldquo; &amp;ndash; Moritz Altenried im Gespr&amp;auml;ch mit  Sebastian Friedrich (kritisch-lesen.de). Mehr Infos &lt;a   rel=&quot;gb_image[]&quot; href=&quot;http://bookfair.blogsport.eu/files/2012/04/flyer_20052012.jpg&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur &lt;a href=&quot;http://www.kritisch-lesen.de/2012/05/kampf-um-arbeit/#more-3726&quot;&gt;Ausgabe Nr. 17&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 04 May 2012 16:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>1. mai</category>
<category>anarchismus</category>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #309</title>
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            <category>Eklektizismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Koordinierung:&lt;/strong&gt; Auf der &lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/2012/04/327996.shtml&quot;&gt;antikapitalistischen M31-Demonstration&lt;/a&gt; am 31. M&amp;auml;rz in Frankfurt am Main kam es zu heftiger Repression und Massenfest-nahmen. Die Polizei hat allen Festgenommenen und Eingekesselten angedroht,  Ermittlungsverfahren zu er&amp;ouml;ffnen. Hierzu wurde eine 25-k&amp;ouml;pfige  Sonderkommission gebildet. Die &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194&quot;&gt;Rote Hilfe Frankfurt&lt;/a&gt; und der der Ermittlungssausschuss Frankfurt bitten alle Betroffenen, sich zu melden um die Antirepressions- und Solidarit&amp;auml;ts-Arbeit zu koordinieren. &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#aufruf&quot;&gt;Aufruf&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#kontakt&quot;&gt;Meldet euch!&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#anwalt&quot;&gt;Anw&amp;auml;lte&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#aussage&quot;&gt;Keine Aussage!&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#beratung&quot;&gt;Rechtshilfe &amp;amp; Beratung&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://rhffm.blogsport.eu/archives/194#key&quot;&gt;PGP-Schl&amp;uuml;ssel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Illegal: &lt;/strong&gt;Die von Zuwendungsempf&amp;auml;ngern im Rahmen des  Bundesprogramms &amp;raquo;TOLERANZ F&amp;Ouml;RDERN - KOMPETENZ ST&amp;Auml;RKEN&amp;raquo; geforderde  &amp;raquo;Einverst&amp;auml;ndniserkl&amp;auml;rung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung&amp;laquo;,  die sog. Extremismusklausel oder Demokratieerkl&amp;auml;rung, ist rechtswidrig.  Dies &lt;a href=&quot;http://www.justiz.sachsen.de/vgdd/content/1201.php&quot;&gt;entschied das Verwaltungsgericht Dresden&lt;/a&gt; mit Urteil vom 25.4.2012 (Az. 1 K 1755/11). Siehe auch die &lt;a href=&quot;http://www.akubiz.de/index.php/Pressemitteilungen/verwaltungsgericht-dresden-erklaert-extremismusklausel-fuer-komplett-rechtswidrig.html&quot;&gt;gemeinsame Erkl&amp;auml;rung&lt;/a&gt; von AKuBiZ e.V. / Amadeu Antonio Stiftung / BAGD / BAGKR (Via &lt;a href=&quot;http://www.woschod.de/2012/04/27/verwaltungsgericht-dresden-erklart-extremismusklausel-fur-komplett-rechtswidrig/&quot;&gt;Woschod.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufrecht:&lt;/strong&gt; Der Iserlohner Ulrich Wockelmann, Vorstandsmitglied des Erwerbslosenvereins aufRECHT e.V., ist vom Amtsgericht Iserlohn zu einer Geldstrafe von 800 &amp;euro; verurteilt worden. Ihm wurde &amp;uuml;ble Nachrede und falsche Verd&amp;auml;chtigung gegen&amp;uuml;ber Mitarbeitern des Jobcenters M&amp;auml;rkischer Kreis durch zwei von ihm gestellte Strafanzeigen vorgeworfen. Der &lt;a href=&quot;http://www.tacheles-sozialhilfe.de&quot;&gt;Tacheles e.V.&lt;/a&gt; ruft auf zu Spenden f&amp;uuml;r Ulrich Wockelmann auf das Tacheles Konto: 965376, Stadtsparkasse Wuppertal, BLZ: 330 500 00, Verwendungszweck: Wockelmann. Bei Nennung von Adressen werden Spendenquittungen automatisch &amp;uuml;bersandt. Mehr dazu unter: &lt;a class=&quot;moz-txt-link-abbreviated&quot; href=&quot;http://www.aufrechtev.de&quot;&gt;www.aufrechtev.de&lt;/a&gt; und &lt;a class=&quot;moz-txt-link-abbreviated&quot; href=&quot;http://www.beispielklagen.de&quot;&gt;www.beispielklagen.de&lt;/a&gt; , sowie &lt;a class=&quot;moz-txt-link-freetext&quot; href=&quot;http://tinyurl.com/cqjzy7j&quot;&gt;http://tinyurl.com/cqjzy7j&lt;/a&gt; und &lt;a class=&quot;moz-txt-link-freetext&quot; href=&quot;http://tinyurl.com/d9uxhwy&quot;&gt;http://tinyurl.com/d9uxhwy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Duckmaus:&lt;/strong&gt; Zur Zeit finden diverse Aktivit&amp;auml;ten anl&amp;auml;sslich des 40 j&amp;auml;hrigen &quot;Jubil&amp;auml;ums&quot; der Berufsverbote auf Grundlage des sog. &quot;Radikalenerlasses&quot; statt. Ministerpr&amp;auml;sident Kretschmann wurde bei der baden-w&amp;uuml;rttembergischen Landesdelegiertenversammlung der GEW mit der &quot;Duckmaus&quot; geehrt. Es geht dabei unter anderem darum, endlich die Opfer der Berufsverbote zu rehabilitieren. Fotos dazu sind jetzt auf einer &lt;a href=&quot;http://www.berufsverbote.de/kretsch-maus.html&quot;&gt;Sonderseite&lt;/a&gt; versammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erinnerung:&lt;/strong&gt; Im Rahmen der Proteste gegen den Aufmarsch der Neonazigruppe Freie Kr&amp;auml;fte Neuruppin/Osthavelland, am 1.Mai 2012 in Wittstock, gedenkt der Verein Opferperspektive Kajrat Batesov.  Vor zehn Jahren, am 4. Mai 2002, wurde der Russlanddeutsche Kajrat Batesov nach einem Diskobesuch zusammen mit einem Freund von mehreren M&amp;auml;nnern angegriffen. Die Angreifer wollten nach eigenen Angaben so &amp;raquo;ihr Revier&amp;laquo; gegen &amp;raquo;Fremde&amp;laquo; und &amp;bdquo;Russen&amp;ldquo; verteidigen. Einer der T&amp;auml;ter schleuderte einen schweren Feldstein auf den am Boden liegenden Kajrat. Am 23. Mai 2002 starb der 24-J&amp;auml;hrige aufgrund der schweren Verletzungen.  Nach wie vor ist der Kampf gegen rechtes Gedankengut und rechte Schl&amp;auml;ger auf den Stra&amp;szlig;en nicht gewonnen. Weiterhin besteht die Gefahr wegen der Hautfarbe, wegen des Aussehens, der kulturellen Zuordnung oder politischen Einstellung angegriffen zu werden. Seit 1990 starben 27 Menschen durch die Gewalt von Neonazis in Brandenburg, zuletzt 2008 Bernd K&amp;ouml;hler in Templin.  Die Gedenkrede f&amp;uuml;r Kajrat Batesov wird am Ehrenmal f&amp;uuml;r die Opfer des Faschismus im Friedrich-Ebert-Park gehalten. &lt;a href=&quot;http://www.opferperspektive.de/&quot;&gt;Mehr Informationen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;nachschLAg:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://redblog.twoday.net/stories/97002603/&quot;&gt;Ein unvollst&amp;auml;ndiger Wochenr&amp;uuml;ckblick&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die Entwicklung in Lateinamerika.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:10:14 +0200</pubDate>
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    <category>antifaschismus</category>
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    <title>Sieg der SP Frankreich = Opium für SPD Deutschland.</title>
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            <category>Geschmackloses</category>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    &lt;p&gt;Augstein hat im SPIEGEL - nicht etwa im heimischen FREITAG - &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,829135,00.html&quot;&gt;psalmodiert und gejubelt&lt;/a&gt;. Mit dem Sieg Hollandes wird es in der deutschen SPD  rasend besser werden. Insbesondere soll ihr linker Fl&amp;uuml;gel aufbl&amp;uuml;hen. Den kennt allerdings Augstein allein. Seine Rechnung entspricht ziemlich genau der des Parteivorsitzenden Gabriel. Hollande wird nach dem Sieg den Knebelungsvertrag f&amp;uuml;r die EU neu verhandeln. Dann wird Merkel nichts &amp;uuml;brig bleiben, als einem Zusatzpakt f&amp;uuml;r Wachstum zuzustimmen. Und auch eine Schuldendeckung durch alle euro&amp;auml;ischen Staaten zugleich akzeptieren m&amp;uuml;ssen.  Dann ist die SPD richtig froh und stimmt dem neuen Fiskalplan zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H&amp;ouml;rt sich gut an. Nur - was fehlt in der Rechnung? Die geringste Eigenbewegung der SPD selbst. Wie sieht sie selbst eine neue EG- ohne Knebelung s&amp;auml;mtlicher schw&amp;auml;cherer Mitgliedstaaten? Davon kein Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Hollande noch gar nicht gewonnen hat, w&amp;auml;re dabei sogar zu vernachl&amp;auml;ssigen. Das Schlimmste bei der Rechnung: die Entschlossenheit, auf fremdem Arsch durchs Feuer zu reiten. Biermann hat die Redensart mal popul&amp;auml;r gemacht. F&amp;uuml;r die von ihm ins Auge gefassten F&amp;auml;lle passte sie nie: hier aber ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Wie &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/artikel/36/36815/1.html&quot;&gt; Bernard Schmid  gezeigt&lt;/a&gt; hat,  wird Hollande  unter starkem Druck  stehen und keineswegs alles durchsetzen k&amp;ouml;nnen, was er vor den Wahlen versprochen hat. Noch stehen auch die Parlamentswahlen in Frankreich aus. Wenn dort die ganz Rechten und die Sarkozy-Meute eine Mehrheit zusammenkratzen, kommt es zur absolut l&amp;auml;hmenden Kohabitation, einem Zusammenspiel von halbwegs linkem Pr&amp;auml;sidenten und rachedurstenden Halb-und Ganzrechten im Parlament, die Mehrheiten verweigern k&amp;ouml;nnen. Dann setzt dort weitgehend L&amp;auml;hmung ein. Was wird dann die anh&amp;auml;ngliche SPD anstellen? Fehlt die Hand,die aus dem Sumpf ziehen soll: Bleibt sie dann einfach dort, wo es gem&amp;uuml;tlich und faulig riecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: F&amp;auml;llt den dem Anspruch nach immer noch Linken selbst nichts ein, hei&amp;szlig;t es vorlieb nehmen mit Tante Merkel - und einer Mitfahrgelegenheit hin zum Ende&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 13:17:46 +0200</pubDate>
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