Skip to content

Her mit der ganzen Bäckerei: Brötchen

Dinkelbrötchen mit Vollkornanteil, Schneebrötchen, Mischbrötchen und Kürbiskernbrötchen. Statt zum Bäcker zu traben, backen wir seit einiger Zeit unser Brot und die Brötchen selbst. Das klappt ganz gut mit den Rezepten vom Plötzblog, man lernt was dabei und stellt in der Zeit nichts an.

Zum Familienfrühstück gab es neulich Dinkelbrötchen mit VollkornanteilSchneebrötchenMischbrötchen und Kürbiskernbrötchen

Das Saatgut-Kartell

Weltweit arbeiten Wissenschaftler daran, Obst und Gemüse für den internationalen Markt zu züchten und genetisch zu verändern. Wie gesund, natürlich und fair ist das, was wir essen?

Modernes, standardisiertes Saatgut wird wie Gold gehandelt, und das Milliardengeschäft liegt in den Händen weniger internationaler Agrarkonzerne. Sie produzieren in Billiglohnländern - unter miserablen Bedingungen, oft illegal mit Kinderarbeit und Frauenausbeutung.

Schönheit und lange Haltbarkeit der genmanipulierten Obst- und Gemüsesorten gehen auf Kosten des Geschmacks und der Nährstoffe. Alte Sorten sterben aus, auf Kosten der Biodiversität. Doch weder Landwirte noch Verbraucher scheinen eine Wahl zu haben.

Planters Punch "classic" vs. "modern"

Die "moderne" (links) vs. die "klassische" (rechts) Variante.
Die "moderne" (links) vs. die "klassische" (rechts) Variante.
Der Planter's Punch wurde 1878 erstmals erwähnt und gehört zu den offiziellen IBA Cocktails. Leider wurde er im Laufe seiner Geschichte immer mehr verobstet, in Folge dessen wird über seine Zubereitung trefflich gestritten. Der "klassische" geht ungefähr so:

  • 3 cl Limettensaft
  • 6 cl Zuckersirup
  • 8 cl Jamaica-Rum
  • Sodawasser zum auffüllen
  • 3-4 Spritzer Angostura Orange Bitters
Alles zusammen im Shaker auf Eis so lange shaken, bis die Finger taub werden. Dann in ein mit crushed Ice gefülltem Cocktailglas abseien. Mit Orangenscheibe und Maraschinokirsche garnieren.

Der "moderne" in etwa so:

  • 8 cl Jamaica-Rum
  • 4 cl Orangensaft
  • 4 cl Ananassaft
  • 3 cl  Zitronensaft
  • 3-5 Spritzer Angostura Orange Bitters
  • 2 cl Grenadine
  • 2 cl Zuckersirup
Alles auf Eis im Shaker durchschütteln und in ein Cocktailglas mit Eiswürfeln abseihen. Mit Minze, Orange, Maraschinokirschen und/oder Ananas dekorieren.
Überstände trinkt der Barkeeper. Für einen Punsch entsprechend hochrechnen.

Children of Egon. Pt. II: Roggenmischbrot

Ein gelungenes Roggenmischbrot
Ein gelungenes Roggenmischbrot
Neulich hatte ich ja Egon, unseren selber angesetzten Sauerteigstarter vorgestellt und daraus ein einfaches Weizenbrot, im Gußeisentopf gebacken und ihn ebenfalls als Pizzateig verwendet. Heute nun eine Roggen-Vollkorn Variante. Bei den gegenwärtigen Brotpreisen glaube ich, daß unser Bäcker kein Geld mehr an uns verdient. Das Brot wurde wieder in unserem Gußeisentopf gebacken. So kann am einfachsten die Bedingungen in einem professionellen Bäckerei Backofen nachstellen.
In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet Ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für Euch ändert sich am Preis selbstverständlich nichts. Danke für eure Unterstützung!

Wie Kinder Schlachtens mit einander gespielt haben

Erster Teil der Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen" von 1812
Erster Teil der Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen" von 1812
"Einstmals hat ein Hausvater ein Schwein geschlachtet, das haben seine Kinder gesehen; als sie nun Nachmittag mit einander spielen wollen, hat das eine Kind zum andern gesagt: „du sollst das Schweinchen und ich der Metzger seyn;“ hat darauf ein bloß Messer genommen, und es seinem Brüderchen in den Hals gestoßen. Die Mutter, welche oben in der Stube saß und ihr jüngstes Kindlein in einem Zuber badete, hörte das Schreien ihres anderen Kindes, lief alsbald hinunter, und als sie sah, was vorgegangen, zog sie das Messer dem Kind aus dem Hals und stieß es im Zorn, dem andern Kind, welches der Metzger gewesen, ins Herz. Darauf lief sie alsbald nach der Stube und wollte sehen, was ihr Kind in dem Badezuber mache, aber es war unterdessen in dem Bad ertrunken; deßwegen dann die Frau so voller Angst ward, daß sie in Verzweifelung gerieth, sich von ihrem Gesinde nicht wollte trösten lassen, sondern sich selbst erhängte. Der Mann kam vom Felde und als er dies alles gesehen, hat er sich so betrübt, daß er kurz darauf gestorben ist."

Erschienen 1812 im ersten Band der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. Quelle

Fotos: Wir haben es satt - Demo in Berlin

Foto: © B.Sauer-Diete/bsdphoto
Agrarwende anpacken, Klima schützen! – Wir haben die fatale Politik satt! Unter diesem Motto demonstrierten am 18. Januar 2020 in Berlin-Mitte etwa 170 Trecker und rund 27.000 Menschen für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität. Es war die 10. „Wir haben es satt!“ – Demonstration, die seit 2011 jedes Jahr als Gegenveranstaltung zur Grünen Woche in Berlin stattfindet.

Die Demonstranten forderten mehr Unterstützung für Bauernhöfe und konsequenten Klimaschutz, denn die Klimakrise und das dramatische Artensterben zeigen, dass es so nicht weitergehen kann. Außerdem wurde gegen das geplante EU-Abkommen mit den Mercosur-Staaten in Südamerika protestiert.

Der Bundesregierung kommt während ihrer EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahres­hälfte eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) zu. Mit den rund 60 Milliarden an Fördergeldern pro Jahr sind zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen auf den Tellern europaweit möglich.

Zur Fotoserie beim Umbruch Bildarchiv
Weitere Ereignisse zu diesem Thema

Neue Kundgebung zur Markthalle Neun Berlin Kreuzberg, am Samstag, 14.09, 15.00 Uhr Markthalle Neun, Eingang Eisenbahnstrasse 42/43

"Kiezmarkthalle statt Luxus-Food-Halle"
Das ist unser Kiez - Essen ist Politisch!

Für eine Kiez-Markthalle für alle,
für bezahlbares Essen für alle,
für eine bezahlbare Stadt
Gegen Verdrängung und Gentrifizierung hier in Kreuzberg
Gegen steigende Mieten - Wir bleiben alle !
Samstag, 14.9.2019, 15 Uhr
Vor der Markthalle Neun, Eingang Eisenbahnstraße 42/43
Infos, Offenes Mikrofon, Live-Musik

2011 hatten die Betreiber die Markthalle 9 für 1,1 Millionen Euro zum Festpreis – ca. 700.000 bis 800.000 Euro unter dem damaligen Marktwert der Halle – vom Land Berlin gekauft. Verbunden mit dieser Subvention waren inhaltliche Vorgaben und Absprachen, etwa einen kleinteiligen Lebensmittelmarkt mit Ausrichtung auf die Nachbarschaft in der Halle zu verwirklichen und eine „Halle für alle“ zu realisieren.

Diese Auflagen wurden von den Betreibern der Markthalle nicht umgesetzt. Statt eine „Markthalle für alle“ zu verwirklichen, gibt es vor allem teure Gastronomie und Luxus- und Delikatessenstände in der Halle, die im Übrigen auch weiterhin häufig fast leer steht. Ganz „normale“ Berliner Händler mit ihren Produkten auch zu günstigen Preisen sind hier so gut wie nicht zu finden. Hinzu kommen geschlossenen Events, eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Luxusrestaurants und Veranstaltungen, die hauptsächlich auf Tourist*innen ausgerichtet sind.“

Auch der ALDI, das letzte für Anwohner*innen mit geringem Einkommen erschwingliche Angebot an Lebensmitteln in der Markthalle 9, soll nach dem Willen der Betreiber baldmöglichst aus der Halle verschwinden.

Die Markthalle stellt in ihrer gegenwärtigen Form einen "rabiaten Gentrifizierungsmotor" (Berliner Zeitung) da und trägt massiv zur Verdrängung der Bevölkerung mit geringem Einkommen da. Die Markthallenbetreiber tragen auch aktiv zur Verknappung von Wohnraum bei: Mindestens zwei Wohnungen, die sich im Markthallen-Gebäude befinden, wurden durch die MarkthallenBetreiber zu Büroflächen umgewandelt, Die Markthallen-Betreiber weigern sich, eine Anordnung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, die Nutzung der Wohnungen als Büroflächen umgehend zu beenden, umzusetzen.

Auch von der im Frühjahr versprochenen Beteiligung der Anwohner*innen am weiteren Entwicklungsprozess ist nichts zu merken. So soll etwa die Edel-Fleischerei „Kumpel und Keule“ demnächst eine deutlich größere Fläche von 80 qm mit einem Neubau in der denkmalgeschützten Halle bespielen. Auch stellt sich die Markthalle Neun weiterhin als Mietort für ein House of Food (Lehrküche für Kantinenköche), das noch einen weiteren Neubau in der Halle erfordert, zur Verfügung. Die Anwohner*innen werden bei all dem natürlich nicht gefragt.
Die kommerziellen Betreiber argumentieren gerne mit „bio“ und „regional“ und einer notwendigen Ernährungswende, richten ihr Angebot aber vor allem auf Gutverdienende und Tourist*innen und die Zusammenarbeit mit Luxus-Restaurants aus. Doch die Halle muss ein Angebot für die tägliche Nahversorgung von Menschen mit geringem Einkommen im Kiez bieten. Eine echte Ernährungswende funktioniert nicht als exklusives Event, sondern als Ernährungswende für und durch alle.

Kreuzberg steht für das bunte Zusammenleben von Menschen verschiedenster Hintergründe, Bedürfnisse, Schichten, Altersgruppen und Lebensweisen.

Wir wollen einen Kiez, in dem alle weiterhin einen Platz haben können!

Mehr Informationen


Warning: Undefined variable $headcss in /home/www/plugins/serendipity_event_lightbox/serendipity_event_lightbox.php on line 212
cronjob