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"Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören." Arthur Schopenhauer

Blogkino: The Return of Joe Hill (1990)

Heute  zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus aus Anlaß des 105 Jahrestags der Hinrichtung von Joe Hill die Doku The Return of Joe Hill von Eric Scholl über den berühmten schwedischen Arbeiter Songwriter / IWW-Organisator.  Dessen Hinrichtung durch den Staat Utah im Jahr 1915 wegen eines Verbrechens, das er wahrscheinlich nicht begangen hat, verwandelte ihn in einen Märtyrer für die Arbeiterbewegung und einen internationalen Volkshelden. 75 Jahre nach seiner Hinrichtung tauchte ein Päckchen seiner Asche im Nationalarchiv auf. Ist diese mysteriöse Rückkehr ein Zeichen für eine Wiedergeburt der Arbeiterbewegung? Historiker, Künstler und Aktivisten diskutieren die Beiträge von Joe Hill und Aufführungen einiger seiner bekanntesten Songs werden vorgestellt. Mit der IWW-Sängerin Utah Phillips, dem Joe Hill-Biographen Gibbs Smith und dem Wobblykünstler Carlos Cortez.

Blogkino: 'Pimpernel' Smith (1941)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mal wieder einen Spielfilm: 'Pimpernel' Smith. Zum Plot: "Frühjahr 1939, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Der stets ein wenig zerstreut wirkende Professor Horatio Smith lehrt an der Universität von Cambridge Archäologie. Als er eine Ausgrabungsreise nach Deutschland – Smith hat die Regierenden in Berlin damit geködert, dass er mit seinen Ausgrabungen die Zugehörigkeit der Deutschen zur „arischen Rasse“ belegen wolle – plant, lädt er mehrere seiner aus England und den USA stammende Studenten ein, ihn dabei zu begleiten. Dort angekommen, übernachten sie in einer Jugendherberge an der deutsch-schweizerischen Grenze. Man vernimmt einen Schuss, und ein Mann begibt sich zur Herberge, wo ein Pfeifton ihm die Anwesenheit eines zweiten Mannes verrät, der ihm hereinhilft. Soldaten tauchen auf, aber der Mann, den sie suchen, ist wie vom Erdboden verschluckt. Der Verfolgte ist inzwischen sicher über die Grenze in die Eidgenossenschaft entkommen. Wieder einmal hat “The Shadow” zugeschlagen, ein ständiges Ärgernis des Dritten Reichs – ein namentlich nicht bekanntes Phantom, das vom NS-Regime bedrängten Personen zur Flucht in die Freiheit verhilft. (...)" (WikiPedia)

Blogkino: Cointelpro — The FBI’s War on Black America (1990)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Dokumentarfim "Cointelpro — The FBI’s War on Black America" von Deb Ellis und Denis Mueller. Der Film zeigt die Zerschlagung der Black Panther Bewegung durch das Cointelpro abgekürzte Counterintelligence Programm des FBI. Leider keine Verschwörungstheorie sondern realer Klasenkampf und ein wichtiger Film nicht nur für alle, die die gegenwärtige Black Lives matter Bewegung verstehen lernen sondern auch wissen wollen, mit was sie es bei Aufständen zu tun bekommen. Die Operationen fanden zwischen 1956 und 1971 statt und sollten als politisch gefährlich eingestufte Gruppen und Individuen überwachendiskreditieren und zermürben. Von den – teilweise illegalen – Aktionen des FBI betroffen waren dabei sowohl kommunistische Parteien (KPUSASocialist Workers Party) und der Ku-Klux-Klan als auch Studentenorganisationen (Students for a Democratic Society) und die Bürgerrechtsbewegung (SCLCNAACPCORE). Ins Visier geriet auch die Antikriegsbewegung gegen den Vietnamkrieg, wobei zum Teil Mitglieder des US-Senats in den Fokus gerieten, die sich kritisch über den Krieg geäußert hatten.

Blogkino: La Libertad Según L@s Zapatistas – »Freiheit, die wir meinen…« (2013/2014)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Dokumentarfilm  La Libertad Según L@s Zapatistas. Der Film ist Teil des Materials der Escuelita Zapatista, der »kleinen zapatistischen Schule« in Chiapas, Mexiko – an der 2013 und 2014 etwa 6.000 Internacionalistas teilnehmen konnten. In diesem Film – von den Zapatistas selbst produziert – erzählen die Compañeras und Compañeros aus allen fünf zapatistischen Gebieten, wie sie seit 1994 ihre Autonomie aufgebaut haben und weiterhin aufbauen – in den Bereichen Selbstregierung, Gesundheit, Bildung, biologische Landwirtschaft, kollektive Arbeiten sowie die eigenständige Organisierung der Compañeras.

Este documental está producido por los cinco Caracoles Zapatistas en Chiapas, México. Es parte del material de la Escuelita Zapatista en 2013 y 2014. Aquí hablan l@s compañer@s sobre la organización de su autonomía en las áreas de salud, educación, trabajos colectivos, autogobierno y la organización de las compañeras.
Chiapas März 2013, Produktion: Los 5 Caracoles Zapatistas, Color, 35 min., Spanisch mit dt. UT


Quelle: Material der Escuelita Zapatista 2013/2014

https://radiozapatista.org/?page_id=20294


Via tres gatas – producción en colectivo

Blogkino: Themroc (1973)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Groteske Themroc. "Jeden Tag der gleiche Trott: Schlecht gelaunt aufstehen, mit dem Fahrrad zur Métro, umgeben von Menschenmassen mit der Métro zur Arbeit und dort ein öder Job. Nachdem er von seinem Chef zusammengestaucht worden ist, reißt dem Anstreicher Themroc schließlich der Geduldsfaden. Er mauert die Tür seiner Pariser Wohnung zu, zerlegt mit dem Vorschlaghammer die Außenwand, zerrt sich die Klamotten vom Leib, wirft das Mobiliar auf die Straße und beginnt seine nächste Lebensphase als kannibalistischer Höhlenmensch, für den auch Inzest mit der eigenen Schwester kein Tabu mehr ist.

Es dauert nicht lange, bis sein Beispiel auf immer zahlreicher werdende Bewohner der umliegenden Wohnblocks abfärbt. In kürzester Zeit gähnen überall Löcher in den Wänden, und es wird ein triebhafter Anarchismus gelebt. Irgendwann rückt wegen dieser Verhältnisse die Polizei an. Doch selbst Staatsgewalt und Tränengas können dem Treiben keinen Einhalt gebieten. Zwei Polizisten landen auf dem Bratspieß und werden anschließend verspeist. Schließlich stöhnt und grunzt es überall in Paris.

Auch zuvor war bereits kein einziges artikuliertes Wort gesprochen worden. Stattdessen waren ausschließlich Laute zu vernehmen gewesen, die entfernt an die Französische Sprache erinnern." (WikiPedia)

Blogkino: Caudillo (1973)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1975 entstandenen Dokumentarfilm Caudillo des spanischen Filmregisseurs Basilio Martín Patino über den spanischen Diktator Francisco Franco, der sich den Titel "El Caudillo de España („Der Führer von Spanien“) durch die Gnade Gottes" verlieh. Es folgt der militärischen und politischen Karriere von Francisco Franco und den wichtigsten Momenten des spanischen Bürgerkriegs. Es verwendet Filmmaterial von beiden Seiten des Krieges, Musik aus dieser Zeit und Voice-Over-Zeugnisse verschiedener Menschen.

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Blogkino: Britannia Hospital (1982)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die hierzulande leider vollkommen unterschätze bissige Satire "Britannia Hospital", die sich gegen das bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts marode britische Gesundheitswesen richtet. Der Plot: "Die kurz bevorstehenden Feierlichkeiten des Britannia Hospitals stehen unter keinen guten Voraussetzungen: Ausgerechnet zum 500-jährigen Jubiläum, zu dem sogar die Queen Mum erwartet wird, belagern Demonstranten das Krankenhaus und protestieren gegen die Behandlung eines faschistischen Diktators. Obendrein fangen auch noch die Angestellten an, zu streiken. Im Hospital treibt Dr. Millar, eine Art Frankenstein, sein Unwesen..."



Blogkino: Matar al Nani (1988)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den spanischen Spielfilm "Matar al Nani" des im vergangenen Jahr verstorbenen Regisseurs Roberto Bodegas. Der junge Nani (Frederic Deban) ist ein Krimineller. Doch anstatt verurteilt zu werden, bittet die Polizei um seine Mitarbeit...



Blogkino: Jean Cocteau - Le sang d’un poète (1930)

Heute zeigen wir im Blogkino außer der Reihe den  französischen Spielfilm Le sang d’un poète aus dem Jahre 1930 von Jean Cocteau. Zu der Zeit konnte man Cocteau noch sehen. Später pflegte er eine enge Freundschaft mit Arno Breker und dem faschistischen Botschafter Nazideutschlands in Frankreich, Otto Abetz.