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    <title>trueten.de - And Justice for all</title>
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    <description>»Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz</description>
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    <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 10:08:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - And Justice for all - »Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz</title>
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    <title>Erfolg gegen Debanking: Gericht stärkt Vereinigungsfreiheit und setzt Sparkassen Grenzen</title>
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            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Berlin</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Das Landgericht G&amp;ouml;ttingen (LG) hat heute im Hauptsacheverfahren entschieden, dass die Sparkasse G&amp;ouml;ttingen das Konto der Roten Hilfe nicht k&amp;uuml;ndigen durfte. Die Gesellschaft f&amp;uuml;r Freiheitsrechte (GFF) hatte zusammen mit Rechtsanwalt Jasper Prigge das Verfahren der Roten Hilfe gegen die Sparkasse G&amp;ouml;ttingen unterst&amp;uuml;tzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Eilverfahren hatten sowohl das LG G&amp;ouml;ttingen als auch das Oberlandesgericht Braunschweig (OLG) zugunsten der Roten Hilfe entschieden und die Sparkasse verpflichtet, das Konto vorerst weiterzuf&amp;uuml;hren. Mit dem heutigen Urteil ist nun auch im Hauptsacheverfahren gekl&amp;auml;rt: F&amp;uuml;r die K&amp;uuml;ndigung von Konten zivilgesellschaftlicher Organisationen gelten enge grundrechtliche Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sparkasse G&amp;ouml;ttingen hatte das Konto der Roten Hilfe am 9. Dezember 2025 gek&amp;uuml;ndigt. Im anschlie&amp;szlig;enden Rechtsstreit f&amp;uuml;hrte sie unter anderem einen erh&amp;ouml;hten Pr&amp;uuml;faufwand im Zusammenhang mit Spendenkampagnen der Organisation an. Dabei ging es um Spenden zur Unterst&amp;uuml;tzung von Menschen in politischen Strafverfahren, etwa f&amp;uuml;r Anwalts- und Prozesskosten oder f&amp;uuml;r die Abwehr drohender Auslieferungen. Die K&amp;uuml;ndigung erfolgte kurz nachdem die US-Regierung die sogenannte Antifa Ost aus Deutschland als terroristische Organisation eingestuft hatte. Die Bezeichnung &amp;bdquo;Antifa Ost&amp;ldquo; wird dabei f&amp;uuml;r verschiedene Personen und Zusammenh&amp;auml;nge verwendet und erweckt den Eindruck einer einheitlich organisierten Gruppe. Die Sparkasse bef&amp;uuml;rchtete nach eigenen Angaben Risiken f&amp;uuml;r den internationalen Zahlungsverkehr und verwies auf das SWIFT-System. Den damit verbundenen zus&amp;auml;tzlichen Aufwand und die Risiken machte sie zum Grund f&amp;uuml;r die K&amp;uuml;ndigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r die GFF ging es in dem Verfahren um die Voraussetzungen, unter denen zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Arbeit aus&amp;uuml;ben k&amp;ouml;nnen. Sie sind auf ein Konto angewiesen, um Spenden zu empfangen, Rechnungen zu bezahlen und ihre Arbeit abzuwickeln. Wird ihnen diese M&amp;ouml;glichkeit ohne ausreichenden Grund entzogen, kann das ihre T&amp;auml;tigkeit und ihre Vereinigungsfreiheit erheblich beeintr&amp;auml;chtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;bdquo;Ein Vereinsverbot durch die Hintert&amp;uuml;r darf es nicht geben. Wer einer zivilgesellschaftlichen Organisation das Bankkonto entzieht, nimmt ihr die Grundlage f&amp;uuml;r ihre Arbeit. Ohne ausreichenden Grund kann das in einem Rechtsstaat nicht akzeptabel sein&amp;ldquo;&lt;/strong&gt;, betont Jannik Jaschinski, Rechtsanwalt und Verfahrenskoordinator bei der GFF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Urteil ist deshalb &amp;uuml;ber den konkreten Fall hinaus von Bedeutung. Es st&amp;auml;rkt die Vereinigungsfreiheit und setzt dem Entzug grundlegender Infrastruktur f&amp;uuml;r zivilgesellschaftliche Organisationen Grenzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Fall der Roten Hilfe zeigt zugleich: Die Politik der US-Regierung darf nicht durch vorauseilenden Gehorsam deutscher Institutionen und Unternehmen auf die deutsche Zivilgesellschaft durchschlagen. Eine lebendige und wehrhafte Demokratie muss sich gegen solche Versuche politischer Einflussnahme und Einsch&amp;uuml;chterung durch die US-Regierung behaupten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/themen/starke-grundrechte-fuer-eine-lebendige-demokratie/debanking&quot;&gt;Informationen zum Verfahren&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/&quot;&gt;Gesellschaft f&amp;uuml;r Freiheitsrechte&lt;/a&gt;, 08.101.2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 10:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>Berliner Sparkasse</category>
<category>Debanking</category>
<category>Gesellschaft für Freiheitsrechte</category>
<category>Göttingen</category>
<category>Niedersachsen</category>
<category>Nobanking</category>
<category>Rote Hilfe</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
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<item>
    <title>k9 » größenwahn » politischer fiimabend: &quot;Suspekt&quot;</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirepression</category>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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            <category>Politische Rechte</category>
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            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/k9Oktober2026.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5306 --&gt;&lt;img alt=&quot;Schwarz-weißer Veranstaltungsflyer mit farbiger Illustration zum Dokumentarfilm „Suspekt“ von Christian Labhart. Im Zentrum ist der Schweizer Strafverteidiger Bernard Rambert als gezeichnete Figur dargestellt. Hinter ihm stehen zahlreiche Protestschilder mit Namen wie „Sturm“, „Kröcher“, „Meier“ und „Krause“ zwischen stilisierten Bomben. Der Flyer kündigt den politischen Filmabend am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Kinzigstraße 9 in Berlin an. Der Begleittext beschreibt Ramberts jahrzehntelange Tätigkeit als Anwalt linker und linksradikaler Aktivisten sowie seinen Einsatz für faire Prozesse und gegen unmenschliche Haftbedingungen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/k9Oktober2026.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flyer zum Filmabend&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;Seit 50 Jahren gilt der &amp;laquo;&lt;b&gt;Rote Beni&lt;/b&gt;&amp;raquo; als einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz.&amp;#160;Der Z&amp;uuml;rcher &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Rambert&quot;&gt;&lt;b&gt;Anwalt Bernard Rambert&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; ist f&amp;uuml;r die linksradikale Bewegung aktiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film zeigt eine Zusammenfassung&amp;#160;&lt;br /&gt;
aus 16 Stunden intensiven Interview-Gespr&amp;auml;chen -&lt;i&gt;mit exklusiven Archiveinblendungen&lt;/i&gt;-&amp;#160; von der Redaktorin Julia Klebs, von der Zeitschrift &amp;laquo;Widerspruch&amp;raquo; &amp;uuml;ber politisierte Justiz,&amp;#160; Politik und Klassenjustiz, beide sich gegen&amp;uuml;bersitzend in einer Fabrikhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rambert, heute 80 Jahre alt, war &lt;b&gt;Mitbegr&amp;uuml;nder des Z&amp;uuml;rcher Anwaltskollektivs und des&amp;#160;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;Komitees gegen Isolationshaft&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;aus dem sp&amp;auml;ter der Revolution&amp;auml;re Aufbau Z&amp;uuml;rich hervorging.&lt;/b&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verteidigte zb. ber&amp;uuml;hmte Ausbrecher, wie&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_St%C3%BCrm&quot;&gt;&lt;b&gt;Walter St&amp;uuml;rm&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;oder&amp;#160;den Anarchisten und &amp;Ouml;ko-K&amp;auml;mpfer &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/politik/wer_ist_marco_camenisch.html&quot;&gt;Marco Camenisch&lt;/a&gt;.&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;Er besuchte &lt;b&gt;Andreas Baader&lt;/b&gt; in Stammheim, verteidigte zb. Aktive der westeurop&amp;auml;ischen&amp;#160; Stadtguerilla, auch aus brd-zusammenh&amp;auml;ngen, etwa&amp;#160;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Kr%C3%B6cher-Tiedemann&quot;&gt;Gabriele Kr&amp;ouml;cher-Tiedemann&lt;/a&gt;&amp;#160;oder&amp;#160;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;https://www.woz.ch/2515/petra-krause-1939-2025/gewaltfreiheit-als-bourgeoiser-luxus/!J3S9VN33PW59&quot;&gt;Petra Krause&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;/b&gt;und mehrere andere, sowie einige im Film nicht genannte. B. Rambert steigt in seine Vergangenheit hinab.&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen werden lebendig - aus ihnen wachsen Bilder u. Geschichten; Geschichten von Erfolgen und Niederlagen, von Hoffnungen u. Tr&amp;auml;umen, von H&amp;ouml;hepunkten und Abst&amp;uuml;rzen,&amp;#160;mit Zeitzeugnissen aus 50 Jahren Weltgeschichte.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&amp;bdquo;SUSPEKT&amp;ldquo; SONNTAG 25.OKTOBER 2026 - 19 uhr&lt;br /&gt;
Dokfilm von Christian Labhart Schweiz 2025, Sprache: CH-Dialekt/d - 83 min. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;combatiente zeigt geschichtsbewu&amp;szlig;t:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;revolucion mu&amp;szlig; sein!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolution&amp;auml;ren k&amp;auml;mpfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
kinzigstra&amp;szlig;e 9 &amp;laquo; 10247 berlin + U5 samariterstra&amp;szlig;e + S frankfurter allee&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 10:19:00 +0000</pubDate>
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    <category>schweiz</category>
<category>stadtguerilla</category>
<category>stammheim</category>
<category>zürich</category>
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</item>
<item>
    <title>46 Jahre Attentat auf das Oktoberfest in München</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14412-46-Jahre-Attentat-auf-das-Oktoberfest-in-Muenchen.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
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            <category>Jugend</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/OktoberfestGedenken2026.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5300 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Bild zeigt ein hochformatiges Plakat des DGB München für eine Gedenkveranstaltung zum Oktoberfest-Attentat.  Im oberen Bereich steht vor beigefarbenem Hintergrund das Logo des DGB München. Darunter ist in großen weißen Buchstaben die Überschrift „OKTOBERFEST GEDENKEN“ zu lesen, gefolgt vom Datum 26.09.2026.  Den größten Teil der Bildmitte nimmt die schwarze, grafisch stilisierte Darstellung eines großen Riesenrads ein. Rund um das Riesenrad sind zahlreiche schwarze und weiße, unregelmäßige Splitterformen verteilt. Sie vermitteln den Eindruck, als würde die Darstellung auseinanderbrechen oder durch eine Explosion zerrissen. Im Hintergrund sind schemenhaft weitere Elemente eines Volksfestes zu erkennen.  Der untere Teil des Plakats ist fast vollständig schwarz. Dort steht: „Gedenkveranstaltung an das Oktoberfest-Attentat“. Ganz unten befindet sich die Internetadresse „www.erinnernheisstkaempfen.de“.  Das Plakat verbindet typische Motive des Münchner Oktoberfests mit einer bewusst düsteren und fragmentierten Gestaltung und verweist damit auf das Oktoberfest-Attentat.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/OktoberfestGedenken2026.jpg&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am 26.09.2026 j&amp;auml;hrt sich zum 46. Mal das Attentat auf das&amp;#160;Oktoberfest von 1980 &amp;ndash; der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te rechtsterroristische Anschlag der bundesdeutschen Geschichte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Attentat, bei dem 12 Menschen ermordet und Hunderte k&amp;ouml;rperlich sowie seelisch verletzt wurden. Viele darunter leiden bis heute unter ihren Verletzungen. Ein Attentat, bei dem unz&amp;auml;hlige Angeh&amp;ouml;rige, Familien und Freund*innen mit den Betroffenen mitgelitten haben und immer noch leiden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die diesj&amp;auml;hrige Gedenkveranstaltung setzt sich mit der Courage und der Belastung von Ersthelfer*innen auseinander. Wer waren die Menschen, die kurz nach dem Anschlag als erste zur Hilfe eilten? Was haben sie in diesem Moment gef&amp;uuml;hlt und vor allem wie geht es ihnen heute damit? Welche Unterst&amp;uuml;tzung&amp;#160;haben sie bekommen? Die Gruppe der Ersthelfer*innen wird h&amp;auml;ufig nicht als Betroffene mitgedacht, doch auch sie sind durch ihre Courage von den Folgen des Attentats betroffen. Sie sind diejenigen, die nicht weggeschaut und geholfen haben als andere in schwerster Not waren. Dieses Jahr soll ihre Perspektive&amp;#160; zu Wort kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das j&amp;auml;hrliche Gedenken hat das Ziel, dass die Stadtgesellschaft die &amp;Uuml;berlebenden, ihre Angeh&amp;ouml;rigen und die Opfer nicht vergisst. Wir als DGB-Jugend M&amp;uuml;nchen sehen unsere Aufgabe darin, diese Erinnerung am Leben zu erhalten, damit wir nicht vergessen. Denn erinnern hei&amp;szlig;t k&amp;auml;mpfen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir laden ein zur Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ort: Denkmal am Haupteingang zur Theresienwiese&lt;br /&gt;
Datum: Samstag, 26. September 2026, 08:00 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Stadtspitze der Landeshauptstadt M&amp;uuml;nchen ein Gru&amp;szlig;wort sprechen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://www.erinnernheisstkaempfen.de/&quot;&gt;erinnernheisstkaempfen.de&lt;/a&gt;&amp;#160;und&amp;#160;&lt;a href=&quot;http://dokumentation-oktoberfestattentat.de&quot;&gt;dokumentation-oktoberfestattentat.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: DGB Jugend M&amp;uuml;nchen, Flyer 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:06:00 +0000</pubDate>
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    <category>dgb</category>
<category>dgb jugend</category>
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<category>oktoberfestattentat</category>
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    <title>Faschismus kommt nicht überraschend und fällt auch nicht vom Himmel: Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus </title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14402-Faschismus-kommt-nicht-ueberraschend-und-faellt-auch-nicht-vom-Himmel-Hannah-Arendt-im-Gespraech-mit-Guenter-Gaus.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>And Justice for all</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p data-end=&quot;679&quot; data-start=&quot;286&quot;&gt;Mit ihren Theorien zum Totalitarismus richtete Hannah Arendt den Blick auf die Wirkungsweisen totalit&amp;auml;rer Herrschaft und auf die Voraussetzungen politischen Handelns. Kontroverse Debatten l&amp;ouml;ste 1963 ihr Buch &amp;uuml;ber den Eichmann-Prozess aus. Im Gespr&amp;auml;ch mit G&amp;uuml;nter Gaus spricht Arendt unter anderem &amp;uuml;ber ihre Sicht auf Eichmann als kleingeistigen &amp;bdquo;Hanswurst&amp;ldquo; im R&amp;auml;derwerk des Nationalsozialismus.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;1112&quot; data-start=&quot;684&quot;&gt;Die j&amp;uuml;disch-deutsche Publizistin Hannah Arendt (1906&amp;ndash;1975), die 1933 &amp;uuml;ber Paris in die USA emigrierte, lehnte die Bezeichnung &amp;bdquo;Philosophin&amp;ldquo; f&amp;uuml;r sich selbst ab. Auch im Interview mit G&amp;uuml;nter Gaus von 1963, das im ZDF am 28. Oktober 1964 ausgestrahlt wurde, zieht Arendt es vor, ihre Arbeiten als Beitrag zur politischen Theorie zu verstehen: Der Mensch ist f&amp;uuml;r sie nicht nur ein denkendes, sondern immer auch ein handelndes Wesen.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;1710&quot; data-start=&quot;1117&quot;&gt;Im Gespr&amp;auml;ch spricht Arendt &amp;uuml;ber ihre Jugend in Deutschland bis zum Reichstagsbrand 1933, &amp;uuml;ber ihre Hinwendung zur politischen Opposition und ihre Emigration, &amp;uuml;ber die Gleichschaltung der Intellektuellen im nationalsozialistischen Deutschland, &amp;uuml;ber ihr bewusstes Festhalten an der deutschen Sprache und &amp;uuml;ber Auschwitz als einen Zivilisationsbruch, nach dem von &amp;bdquo;Wiedergutmachung&amp;ldquo; nicht mehr im eigentlichen Sinne gesprochen werden k&amp;ouml;nne. Breiten Raum nehmen au&amp;szlig;erdem ihr Verh&amp;auml;ltnis zum Nachkriegsdeutschland, die Kritik an ihrem Bericht &amp;uuml;ber den Eichmann-Prozess und ihr Werk &lt;em data-end=&quot;1705&quot; data-start=&quot;1692&quot;&gt;Vita activa&lt;/em&gt; ein.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;2255&quot; data-start=&quot;1715&quot;&gt;Mehr als sechzig Jahre sp&amp;auml;ter gewinnt dieses Gespr&amp;auml;ch eine bedr&amp;uuml;ckende Aktualit&amp;auml;t. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 erhielt die AfD &lt;strong data-end=&quot;1907&quot; data-start=&quot;1874&quot;&gt;43,8 Prozent der Zweitstimmen&lt;/strong&gt; und wurde mit gro&amp;szlig;em Abstand st&amp;auml;rkste Kraft. Sie gewann &lt;strong data-end=&quot;1991&quot; data-start=&quot;1964&quot;&gt;38 der 41 Direktmandate&lt;/strong&gt;. Von einer politischen Entwicklung, die pl&amp;ouml;tzlich und unerwartet &amp;uuml;ber das Land hereingebrochen w&amp;auml;re, kann deshalb kaum gesprochen werden. Die St&amp;auml;rke der AfD ist weder &amp;uuml;ber Nacht entstanden noch war sie vor der Wahl verborgen.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;2699&quot; data-start=&quot;2260&quot;&gt;Gerade deshalb erscheint ein Gedanke Arendts aus dem Gespr&amp;auml;ch bemerkenswert: ihre Skepsis gegen&amp;uuml;ber der nachtr&amp;auml;glichen Behauptung, historische Entwicklungen seien vollkommen &amp;uuml;berraschend gekommen. Politische Verh&amp;auml;ltnisse entstehen nicht au&amp;szlig;erhalb der Gesellschaft. Sie werden vorbereitet, normalisiert, hingenommen, unterst&amp;uuml;tzt oder bek&amp;auml;mpft &amp;ndash; durch Institutionen, &amp;ouml;ffentliche Debatten und durch das Handeln oder Nichthandeln von Menschen.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;3154&quot; data-start=&quot;2704&quot;&gt;Wer angesichts des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt vor allem von einer &amp;bdquo;&amp;Uuml;berraschung&amp;ldquo; spricht, l&amp;auml;uft daher Gefahr, den Blick auf die lange Vorgeschichte zu verstellen. Seit Jahren waren die politischen Positionen der AfD, ihre zunehmende St&amp;auml;rke und ihre Verankerung insbesondere in Teilen Ostdeutschlands &amp;ouml;ffentlich sichtbar. &amp;Uuml;berraschend mag die H&amp;ouml;he des Ergebnisses f&amp;uuml;r manche gewesen sein. Dass eine solche Entwicklung m&amp;ouml;glich war, war es nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p data-end=&quot;3578&quot; data-start=&quot;3159&quot;&gt;Das macht Arendts Gespr&amp;auml;ch nicht zu einem Kommentar &amp;uuml;ber eine Partei, die zu ihren Lebzeiten nicht existierte. Aber ihre &amp;Uuml;berlegungen &amp;uuml;ber politische Verantwortung, Anpassung, Urteilsf&amp;auml;higkeit und die Rolle des Einzelnen in gesellschaftlichen Prozessen bieten einen Anlass, genauer hinzusehen &amp;ndash; gerade dann, wenn politische Entwicklungen im Nachhinein als etwas dargestellt werden, das niemand habe kommen sehen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Mit Informationen des &lt;a href=&quot;https://www.zdf.de/video/interviews/zur-person-196/hannah-arendt-zeitgeschichte-archiv-zur-person-gaus-100&quot;&gt;ZDF&lt;/a&gt;: Gaus, G&amp;uuml;nter. 1964. Zur Person: Hannah Arendt)&lt;/p&gt;

&lt;div style=&quot;position:relative;padding-bottom:56.25%;height:0;overflow:hidden;&quot;&gt;&lt;iframe allowfullscreen=&quot;&quot; src=&quot;https://archive.org/embed/HannahArendtImGespraechMitGuenterGaus&quot; style=&quot;position:absolute;top:0;left:0;width:100%;height:100%;border:0;&quot; title=&quot;Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus – Zur Person, 1964&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 16:20:00 +0000</pubDate>
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    <title>Tacheles fordert Gleichbehandlung bei Fahrtkosten im Sozial- und Steuerrecht</title>
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            <category>And Justice for all</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tacheles fordert Gleichbehandlung bei Fahrtkosten im Sozial- und Steuerrecht&amp;#160;Erwerbst&amp;auml;tige im SGB-II- und SGB-XII-Bezug d&amp;uuml;rfen bei notwendigen&amp;#160;Fahrtkosten nicht schlechter gestellt werden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/logo1.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/logo1.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=127,width=425,top=664,left=1075,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4311 --&gt;&lt;img alt=&quot;Logo des Vereins Tacheles e.V. - ein Schriftzug&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/logo1.png&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein &lt;strong&gt;Tacheles e. V.&lt;/strong&gt; fordert eine sofortige Anpassung der Fahrtkostenpauschalen im SGB II und SGB XII. Ma&amp;szlig;stab muss dabei die steuerrechtliche Entfernungspauschale sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist nicht nachvollziehbar, warum beruflich notwendige Fahrtkosten im Steuerrecht deutlich h&amp;ouml;her ber&amp;uuml;cksichtigt werden als bei Menschen, die trotz Erwerbst&amp;auml;tigkeit erg&amp;auml;nzend auf existenzsichernde Sozialleistungen angewiesen sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;SGB II: Nur 20 Cent statt 38 Cent pro Entfernungskilometer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im SGB II werden bei notwendiger Nutzung eines Kraftfahrzeugs f&amp;uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&amp;auml;tte lediglich &lt;strong&gt;20 Cent pro Entfernungskilometer&lt;/strong&gt; als Erwerbsaufwendungen ber&amp;uuml;cksichtigt. Im SGB XII sogar nur &lt;strong&gt;5,20 Euro monatlich&lt;/strong&gt; f&amp;uuml;r jeden vollen Kilometer der Entfernung.&lt;br /&gt;
Im Steuerrecht werden dagegen &lt;strong&gt;38 Cent je Entfernungskilometer&lt;/strong&gt; ber&amp;uuml;cksichtigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Ungleichbehandlung ist aus Sicht von Tacheles nicht sachgerecht. Die Kosten f&amp;uuml;r Kraftstoff, Versicherung, Wartung, Reparaturen, Reifen und Fahrzeugverschlei&amp;szlig; entstehen unabh&amp;auml;ngig davon, ob sie steuerrechtlich oder sozialrechtlich ber&amp;uuml;cksichtigt werden. Hinzu kommt: Bei Hin- und R&amp;uuml;ckfahrt entsprechen die im SGB II anerkannten 20 Cent pro Entfernungskilometer lediglich &lt;strong&gt;10 Cent pro tats&amp;auml;chlich gefahrenen Kilometer&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei einem Dieselfahrzeug mit einem Verbrauch von 8 Litern auf 100 Kilometer und einem Dieselpreis von 2,40 Euro pro Liter entstehen bereits reine Kraftstoffkosten von &lt;strong&gt;19,20 Euro pro 100 Kilometer bzw. 19,2 Cent pro gefahrenen Kilometer&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die sozialrechtliche Pauschale deckt damit nicht einmal mehr die reinen Kraftstoffkosten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Staat beruflich bedingte Fahrtkosten im Steuerrecht mit bis zu 38 Cent pro Entfernungskilometer anerkennt, erwerbst&amp;auml;tigen Menschen im SGB-II-Bezug aber lediglich 20 Cent zugesteht. Gerade Menschen mit niedrigen Einkommen d&amp;uuml;rfen bei notwendigen Erwerbsaufwendungen nicht schlechter gestellt werden&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, erkl&amp;auml;rt Harald Thom&amp;eacute;, Vorsitzender von Tacheles e. V.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seit mehr als 20 Jahren unver&amp;auml;ndert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend der durchschnittliche Dieselpreis im Jahr 2005 bei rund 1,06 Euro pro Liter lag, entspricht ein Dieselpreis von 2,40 Euro einer Steigerung um rund 126 Prozent. Die Fahrtkostenpauschale im SGB II ist hingegen seit mehr als 20 Jahren unver&amp;auml;ndert geblieben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach &amp;sect; 11b Abs. 1 Nr. 5 SGB II sind die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben vom Einkommen abzusetzen.&lt;br /&gt;
Pauschalierungen d&amp;uuml;rfen nicht dazu f&amp;uuml;hren, dass tats&amp;auml;chlich notwendige Erwerbsaufwendungen systematisch unber&amp;uuml;cksichtigt bleiben und aus dem&lt;br /&gt;
Existenzminimum finanziert werden m&amp;uuml;ssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wer von Leistungsbeziehenden verlangt, jede zumutbare Arbeit aufzunehmen und auszu&amp;uuml;ben, und dies im Zweifel mit 100-Prozent-Sanktionen durchsetzt, muss auch die notwendigen Kosten dieser Erwerbst&amp;auml;tigkeit angemessen ber&amp;uuml;cksichtigen. Es gibt keinen &amp;uuml;berzeugenden Grund, warum ein Entfernungskilometer im Steuerrecht deutlich mehr wert sein soll als im Sozialrecht&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Thom&amp;eacute;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tacheles fordert Angleichung im SGB II und SGB XII&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Tacheles fordert den Gesetz- und Verordnungsgeber auf, die Fahrtkostenregelungen im SGB II und SGB XII kurzfristig an das Steuerrecht anzugleichen.&lt;br /&gt;
Auch im SGB XII besteht erheblicher Anpassungsbedarf. Nach der Verordnung zur Durchf&amp;uuml;hrung des &amp;sect; 82 SGB XII werden bei Nutzung eines Kraftfahrzeugs f&amp;uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&amp;auml;tte lediglich &lt;strong&gt;5,20 Euro monatlich f&amp;uuml;r jeden vollen Kilometer der Entfernung&lt;/strong&gt; ber&amp;uuml;cksichtigt. Diese Regelung reicht in ihren Urspr&amp;uuml;ngen weit in das fr&amp;uuml;here Bundessozialhilferecht zur&amp;uuml;ck und bildet die heutigen Kosten der Kraftfahrzeugnutzung nicht mehr realistisch ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Konkret fordert Tacheles:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; die &lt;strong&gt;Angleichung der Kfz-Fahrtkostenpauschale im SGB II an die steuerrechtliche Entfernungspauschale von mindestens 38 Cent pro Entfernungskilometer&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;
&amp;bull; eine entsprechende Anpassung der Fahrtkostenregelungen im SGB XII,&lt;br /&gt;
&amp;bull; eine regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung und Dynamisierung der Pauschalen entsprechend der tats&amp;auml;chlichen Kostenentwicklung,&lt;br /&gt;
&amp;bull; eine gesetzliche Regelung, nach der bei unselbstst&amp;auml;ndiger T&amp;auml;tigkeit, &lt;strong&gt;Reparatur- und T&amp;Uuml;V-Kosten ebenfalls als notwendige Ausgaben nach &amp;sect; 11b Abs. 1 Nr. 5 SGB II vom Einkommen abzusetzen sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei nicht um eine zus&amp;auml;tzliche Verg&amp;uuml;nstigung f&amp;uuml;r Leistungsbeziehende. Es geht um die &lt;strong&gt;Gleichbehandlung notwendiger beruflicher Fahrtkosten im Steuer- und Sozialrecht&lt;/strong&gt; und darum, dass Erwerbst&amp;auml;tige ihre Arbeit nicht aus dem Existenzminimum mitfinanzieren m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/archiv/jahrzehntealte-pauschalen-reichen-nicht-einmal-mehr-fuer-die-spritkosten-erwerbstaetige-im-leistungsbezug-duerfen-nicht-aus-ihrem-existenzminimum-draufzahlen.html&quot;&gt;Weitere Infos zum Thema&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung Tacheles e. V., 20. September 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 11:47:00 +0000</pubDate>
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    <category>Fahrtkosten</category>
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