<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/templates/2k11/rss.xsl" media="screen" ?>
<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
    xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" >
<channel>
    
    <title>trueten.de</title>
    <link>https://www.trueten.de/</link>
    <description>»Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.6.0 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 15:58:00 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://www.trueten.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: trueten.de - »Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick</title>
    <link>https://www.trueten.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14308-Die-Arbeiter-und-die-Graeber-der-Toten-aus-alter-Zeit-oder-3000-Jahre-alte-Streiks-und-was-es-bedeutet,-frei-zu-sein.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Rente</category>
            <category>Selbstjustiz</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14308-Die-Arbeiter-und-die-Graeber-der-Toten-aus-alter-Zeit-oder-3000-Jahre-alte-Streiks-und-was-es-bedeutet,-frei-zu-sein.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14308</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14308</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zuf&amp;auml;llig auf eine verlassene Goldmine stie&amp;szlig;. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen &amp;ndash; sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuh&amp;auml;ufen, subtiler vor &amp;ndash; oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite k&amp;auml;mpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=735,width=975,top=720,left=1440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5248 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von Olaf Tausch zeigt die Ruinen der Arbeitersiedlung von Deir el-Medina („Kloster der Stadt“), altägyptisch Set Maat („Platz der Wahrheit“), in Theben-West bei Luxor, Ägypten&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Arbeitersiedlung von Deir el-Medina (&amp;bdquo;Kloster der Stadt&amp;ldquo;), alt&amp;auml;gyptisch Set Maat (&amp;bdquo;Platz der Wahrheit&amp;ldquo;), in Theben-West bei Luxor, &amp;Auml;gypten
&lt;p&gt;Foto: Olaf Tausch&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lizenz: &lt;https: 3.0=&quot;&quot; by=&quot;&quot; creativecommons.org=&quot;&quot; licenses=&quot;&quot;&gt;CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons&lt;/https:&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine bin&amp;auml;re Angelegenheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte besch&amp;auml;ftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deir_el-Medina&quot;&gt;Deir el-Medina&lt;/a&gt; in &amp;Auml;gypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr &amp;auml;hnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Stra&amp;szlig;en, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Beh&amp;ouml;rden, in denen sie eine Behebung ihrer Missst&amp;auml;nde forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den fr&amp;uuml;hesten Schriftst&amp;uuml;cken der Geschichte geh&amp;ouml;rten Arbeitszeitnachweise f&amp;uuml;r Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge f&amp;uuml;r ihre Familien bauen wollten statt f&amp;uuml;r die Pharaonen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin mit der festen &amp;Uuml;berzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst &amp;uuml;ber die rund dreitausendj&amp;auml;hrige Geschichte des &amp;bdquo;alten&amp;ldquo; &amp;Auml;gyptens hinweg haben wir keine Beweise daf&amp;uuml;r, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gr&amp;auml;ber f&amp;uuml;r die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die sp&amp;auml;teren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr W&amp;uuml;rde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von B&amp;uuml;rgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit f&amp;uuml;r den Staat verrichteten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Arbeit wird selten als &amp;bdquo;Zwangsarbeit&amp;ldquo; bezeichnet, obwohl sie erzwungen wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Lohnarbeit wird selten als Zwangsarbeit bezeichnet. Obwohl ich beim Lesen immer wieder auf Kolonialherrscher sto&amp;szlig;e, die &amp;bdquo;Grundsteuern&amp;ldquo; f&amp;uuml;r ihre Untertanen einf&amp;uuml;hrten, um Subsistenzbauern in den Arbeitsmarkt zu dr&amp;auml;ngen. Das wurde besonders im Industriezeitalter &amp;uuml;blich, als Herrscher (ob demokratisch oder nicht) wollten, dass mehr Menschen in St&amp;auml;dten lebten und in Fabriken arbeiteten. Grundsteuern wurden auf winzige Landbesitze erhoben, damit die Menschen nicht au&amp;szlig;erhalb der Marktwirtschaft existieren konnten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im alten &amp;Auml;gypten gab es Sklaverei. Sie war bei weitem nicht so ausgepr&amp;auml;gt wie im antiken Griechenland oder vor allem im antiken Rom (das eine Sklavengesellschaft war, die die Welt gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils eroberte, um mehr Menschen zu versklaven und so die Wirtschaft im kolonialen Kern anzukurbeln), aber es gab im alten &amp;Auml;gypten Menschen, die andere Menschen besa&amp;szlig;en. Wenn es Menschen gibt, die regelrecht als Eigentum betrachtet werden, f&amp;auml;llt es leicht, Fronarbeit im Vergleich dazu als &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; oder sogar &amp;bdquo;freiwillig&amp;ldquo; anzusehen. Die Bauarbeiter in Deir el-Medina waren nat&amp;uuml;rlich noch freier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In mancher Hinsicht scheinen sie freier zu sein als wir heute. Ich kenne nicht viele Leute, die sich von der Arbeit freistellen lassen k&amp;ouml;nnen, weil sie lieber etwas anderes machen w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber was wir als ihren &amp;bdquo;Lohn&amp;ldquo; bezeichnen, l&amp;auml;sst sich vielleicht besser als &amp;bdquo;Rationen&amp;ldquo; verstehen. Das war Hunderte von Jahren vor dem Aufkommen des Geldes, und die Arbeiter wurden mit Getreide, Gem&amp;uuml;se und Fisch bezahlt. Sie wurden mit Ton f&amp;uuml;r ihre T&amp;ouml;pfe und &amp;Ouml;l f&amp;uuml;r ihre Lampen bezahlt. Sie wurden mit dem N&amp;ouml;tigsten zum Leben bezahlt. Die meisten von ihnen hatten Nebenjobs und stellten Grabbeigaben her, um sie nebenbei im nahegelegenen Theben (nicht das griechische Theben, sondern das &amp;auml;gyptische) zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie streikten nur als Reaktion auf Lohndiebstahl &amp;ndash; ein Verbrechen, das &lt;a href=&quot;https://www.epi.org/publication/employers-steal-billions-from-workers-paychecks-each-year/&quot;&gt;&lt;u&gt;heute nur allzu h&amp;auml;ufig vorkommt.&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf seltsame Weise f&amp;uuml;hlt es sich fast ehrlicher an, mit Rationen bezahlt zu werden. Das waren einige der bestbezahlten und angesehensten Facharbeiter ihrer Zeit &amp;ndash; jene, denen man anvertraute, (im Flie&amp;szlig;bandstil) die Gr&amp;auml;ber der m&amp;auml;chtigsten Herrscher des Landes zu errichten, zu schm&amp;uuml;cken und auszustatten. Und sie wurden so bezahlt: &amp;bdquo;Ihr habt das, was ihr zum &amp;Uuml;berleben braucht.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heutzutage k&amp;auml;mpfen die Menschen mit allen Mitteln um einen existenzsichernden Lohn, um einen Geldbetrag, der verhindert, dass man untergeht. Die meisten Menschen &amp;bdquo;kommen nicht voran&amp;ldquo;. Die meisten Menschen &amp;bdquo;bauen keinen Reichtum auf&amp;ldquo; &amp;ndash; au&amp;szlig;er vielleicht f&amp;uuml;r den Ruhestand, um die Mittel zu haben, weiterzuleben, wenn ihr K&amp;ouml;rper die Arbeit nicht mehr mitmacht. Die meisten Menschen versuchen, ihre Schulden abzubezahlen. Die &amp;Auml;rmsten leben auf der Stra&amp;szlig;e. Die Gl&amp;uuml;cklicheren wohnen in H&amp;auml;usern, die Vermietern geh&amp;ouml;ren. Noch gl&amp;uuml;cklicher bist du, wenn dein Haus der Bank geh&amp;ouml;rt, bis du kurz vor dem Ruhestand stehst. Ein Haus, das dir vollst&amp;auml;ndig geh&amp;ouml;rt, gilt als Zeichen unglaublichen Reichtums. Der Ort, an dem du lebst, geh&amp;ouml;rt dir. Das sollte keine so hohe H&amp;uuml;rde sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin &amp;uuml;berzeugt, dass die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit flie&amp;szlig;ender und vager ist, als wir denken. Im alten &amp;Auml;gypten verkauften sich manche Menschen (und, da es sich um ein vererbbares Merkmal handelte, auch ihre Kinder) in die Sklaverei, um erdr&amp;uuml;ckende Armut zu vermeiden. Ich habe gelesen, dass dies auch im antiken Griechenland geschah, und meist wird es als eine fast herzerw&amp;auml;rmende Praxis dargestellt. Schlie&amp;szlig;lich konnte die griechische Sklaverei nicht &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; schlimm sein, wenn sich die Menschen aus freiem Willen daf&amp;uuml;r entschieden haben &amp;ndash; so lautet der Subtext. In den apologetischsten Texten wird es fast wie ein unbezahltes Praktikum dargestellt. Es stimmt, dass es manchmal, an manchen Orten, ein Weg zu einer begrenzten sozialen Mobilit&amp;auml;t war, sich in die Sklaverei zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im extremsten Fall, von dem ich gelesen habe, scheint es, als h&amp;auml;tten Menschen im alten &amp;Auml;gypten manchmal &lt;a href=&quot;https://blogs.nature.com/houseofwisdom/2013/01/voluntary-slavery-ancient-egyptians-paid-a-monthly-fee-to-become-temple-slaves.html&quot;&gt;&lt;u&gt;eine monatliche Geb&amp;uuml;hr gezahlt, um&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; als Tempelsklaven aufgenommen zu werden &amp;ndash; vermutlich gingen sie einem Zweitjob nach, um sich die M&amp;ouml;glichkeit zu erkaufen, unbezahlt und unfrei f&amp;uuml;r diesen oder jenen Tempel zu arbeiten. Wahrscheinlich taten sie dies, um &amp;bdquo;freiwillige&amp;ldquo; Fronarbeit zu vermeiden, die noch gef&amp;auml;hrlicher und elender war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Amerika nat&amp;uuml;rlich arbeiten die Menschen von Job zu Job, um nicht in eine Verzweiflung zu geraten, die zu einem Leben in Kriminalit&amp;auml;t f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnte, und wir haben sogar einen ganzen Zusatzartikel in unserer Verfassung, der es ausdr&amp;uuml;cklich erlaubt, Menschen, die bei einer Straftat erwischt werden, zu unbezahlter Arbeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Je mehr ich &amp;uuml;ber Geld und Arbeit in der antiken Vergangenheit lese, desto mehr bin ich davon &amp;uuml;berzeugt, dass unser modernes Verst&amp;auml;ndnis von Arbeit als etwas, das &amp;bdquo;wirtschaftliche Freiheit&amp;ldquo; gew&amp;auml;hrt, nur eine vor&amp;uuml;bergehende Erscheinung ist, vielleicht sogar eine Verirrung. Es scheint, als h&amp;auml;tten die meisten Menschen in der &amp;bdquo;zivilisierten&amp;ldquo; Welt im Laufe der Geschichte einfach nach einer M&amp;ouml;glichkeit gesucht, am Leben zu bleiben, und unter der Schirmherrschaft der M&amp;auml;chtigen zu leben, war schon immer eine Option, f&amp;uuml;r die sich viele von ihnen entschieden haben (oder zu der sie gezwungen wurden). Entweder bist du selbst m&amp;auml;chtig oder du suchst dir jemanden, der m&amp;auml;chtig ist, damit du in Sicherheit bist und zu essen hast.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen heute noch &amp;Uuml;berreste davon. Das Priestertum, das Milit&amp;auml;r. Sekten. Viele Menschen sind verst&amp;auml;ndlicherweise froh, weniger Verantwortung f&amp;uuml;r sich selbst, ihre Bed&amp;uuml;rfnisse und ihre Entscheidungen tragen zu m&amp;uuml;ssen. Nicht, weil sie willensschwach sind, nicht, weil sie keine verantwortungsbewussten Menschen sind, sondern weil die zivilisierte Welt offenbar auf Unfreiheit aufgebaut wurde, darauf, Menschen in wirtschaftliche Abh&amp;auml;ngigkeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die meisten von uns, die nicht selbstst&amp;auml;ndig oder in genossenschaftlichen Strukturen arbeiten, sind unsere Arbeitspl&amp;auml;tze kleine Tyranneien mit strengen Hierarchien. Es ist gut, dass wir diese Jobs verlassen und nach Feierabend zu Hause &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; sein k&amp;ouml;nnen (abgesehen von der Unfreiheit, die Kr&amp;auml;fte wie das Patriarchat dem h&amp;auml;uslichen Bereich auferlegen), aber es ist seltsam, dass wir unseren eigenen v&amp;ouml;lligen Mangel an Handlungsf&amp;auml;higkeit in der Arbeitswelt akzeptieren.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im England des 18. Jahrhunderts gab es unter den Reichen einen Trend, Zier-Einsiedler zu halten. Es gab keinen besseren Beweis f&amp;uuml;r Reichtum, als einen Mann mit langem Bart und spitzem Hut zu ern&amp;auml;hren, zu kleiden und unterzubringen, der in deinem Garten leben und deine G&amp;auml;ste unterhalten konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als ich zum ersten Mal davon las, war ich eine mittellose Autorin, die in einem Minivan lebte, und ich dachte mir: &amp;bdquo;Daf&amp;uuml;r w&amp;uuml;rde ich mich sofort melden.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die fr&amp;uuml;he Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten entstand im Zuge der Abschaffung der Sklaverei, und viele dieser Arbeiteraktivisten sahen sich in derselben Tradition wie die Abolitionisten. Lucy Parsons, die selbst auf eher traditionelle Weise als Sklavin geboren wurde, schrieb oft dar&amp;uuml;ber, wie die &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; die Leibeigenschaft abgel&amp;ouml;st hatte. Einige wohlhabende Abolitionisten aus dem Norden hatten offen zugegeben, dass ihr Problem mit der Sklaverei darin bestand, dass sie f&amp;uuml;r die industrielle Produktion ungeeignet war und dass es billiger war, Menschen L&amp;ouml;hne zu zahlen, als sie zu besitzen und f&amp;uuml;r ihr Wohlergehen verantwortlich zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es f&amp;uuml;r uns Antikapitalisten nicht f&amp;uuml;r sinnvoll, die Lohnarbeit wieder als &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; zu bezeichnen, denn die Schrecken der rassistisch gepr&amp;auml;gten amerikanischen Sklaverei d&amp;uuml;rfen niemals heruntergespielt werden. In einer Welt mit einer Geschichte voller Sklaverei &amp;ndash; und verschiedener Formen der Unfreiheit &amp;ndash; war die rassistisch gepr&amp;auml;gte Leibeigenschaft in den USA ein einzigartiges &amp;Uuml;bel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es schon f&amp;uuml;r wichtig, dass wir unsere Jobs k&amp;uuml;ndigen k&amp;ouml;nnen, dass wir uns nach anderen umsehen k&amp;ouml;nnen. Das ist ein Grund, warum ein Begriff wie &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; f&amp;uuml;r mich hohl klingt. Echte Sklaverei gibt es nach wie vor, &amp;uuml;berall auf der Welt, und das ist kein Begriff, den ich gerne verw&amp;auml;ssern m&amp;ouml;chte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber Lohnarbeit ist immer noch Zwangsarbeit. Wir brauchen unseren Lebensunterhalt, um zu &amp;uuml;berleben. Ich habe meine Zwanziger damit verbracht, dem Geld den R&amp;uuml;cken zu kehren, und fand vor&amp;uuml;bergehende Freiheit, indem ich in verlassenen Geb&amp;auml;uden lebte und M&amp;uuml;ll a&amp;szlig;. Das war nicht nachhaltig. Mein Gesundheitsplan lautete &amp;bdquo;Werde nicht krank&amp;ldquo;, und ich h&amp;auml;tte auf keinen Fall eine Familie gr&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nnen. Ich st&amp;uuml;tzte mich stark auf zwei Sicherheitsnetze: Ich wohnte f&amp;uuml;r l&amp;auml;ngere Zeit bei anderen Anarchisten, die &lt;i&gt;tats&amp;auml;chlich&lt;/i&gt; Jobs hatten, und mir war auch bewusst, dass ich mich auf meine Familie verlassen konnte, die alle arbeiteten. Ich glaube nicht, dass ich auch nur halb so abenteuerlustig gewesen w&amp;auml;re, h&amp;auml;tte ich diese beiden Optionen nicht gehabt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freiheit ist ein Spektrum oder ein kompliziertes, mehrdimensionales Diagramm mit allen m&amp;ouml;glichen Positionen, die weder frei noch v&amp;ouml;llig unfrei sind. Wir m&amp;uuml;ssen verstehen, dass wir in vielerlei Hinsicht unfrei sind. Dass wir im Grunde immer noch nur Rationen zugeteilt bekommen. Man wird nicht reich &amp;ndash; nicht plutokratisch reich &amp;ndash;, wenn man f&amp;uuml;r einen Lohn arbeitet. Egal wie hoch der Lohn ist, egal welche Rationen man zugeteilt bekommt. Wir k&amp;ouml;nnten unser ganzes Leben lang f&amp;uuml;r das Hundertfache der Rationen unserer Mitmenschen arbeiten und w&amp;uuml;rden trotzdem keine Milliard&amp;auml;re werden. Milliard&amp;auml;r wird man nur, indem man den von anderen Menschen erzeugten Reichtum absch&amp;ouml;pft, indem man andere Menschen weniger frei macht.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Ich m&amp;ouml;chte Freiheit lieber gar nicht als statischen Zustand verstehen. Freiheit ist kein Mangel an Einschr&amp;auml;nkungen, sondern etwas, das wir einander schenken. Freiheit ist eine Beziehung zwischen Menschen. (Diese Idee habe ich von meinem Freund Ben, der sie wahrscheinlich von Kropotkin oder einem anderen l&amp;auml;ngst verstorbenen Anarchisten hat.) Wir schenken einander Freiheit, indem wir f&amp;uuml;reinander sorgen. Meine anarchistischen Freunde haben mir Freiheit geschenkt, als sie mir eine Unterkunft gaben, und jetzt tue ich dasselbe f&amp;uuml;r andere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir schenken einander Freiheit, wenn wir lernen, Konflikte untereinander zu entsch&amp;auml;rfen, wenn wir lernen, Menschen in ihrer ganzen Vielfalt zu akzeptieren, wenn wir lernen, auf die Bed&amp;uuml;rfnisse des anderen einzugehen. Wenn ich so gut wie m&amp;ouml;glich f&amp;uuml;r mich selbst sorge, schenke ich den Menschen um mich herum mehr Freiheit. Wenn andere sich um mich k&amp;uuml;mmern, geben sie mir diese Freiheit zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In gewisser Weise sind die Plutokraten dieser Welt am wenigsten frei, weil sie nie die M&amp;ouml;glichkeit haben, mit den Menschen um sie herum auf Augenh&amp;ouml;he zu interagieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich versuche nicht, ihnen Mitleid entgegenzubringen. Ihre Lebensweise muss zerst&amp;ouml;rt werden, wenn der Rest von uns &amp;uuml;berhaupt eine Chance auf eine lebenswerte Welt haben soll, geschweige denn auf so etwas wie echte Freiheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber sch&amp;ouml;n, sich daran zu erinnern, dass Arbeitsk&amp;auml;mpfe und Tarifverhandlungen so alt sind wie die Lohnarbeit (und dass Lohndiebstahl so alt ist wie die L&amp;ouml;hne selbst).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als der &amp;auml;gyptische Staat ins Wanken geriet (wie schon so oft in seiner 5000-j&amp;auml;hrigen Geschichte, da &amp;Auml;gypten das &amp;auml;lteste Land der Welt ist), begannen dieselben streikenden Arbeiter in Deir el-Medina, sich mit bewaffneten Au&amp;szlig;enstehenden zu verb&amp;uuml;nden, um die Gr&amp;auml;ber zu pl&amp;uuml;ndern. Das ist ein Grund daf&amp;uuml;r, warum die Grabr&amp;auml;uber aus Europa gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils leere Grabst&amp;auml;tten vorfanden, als sie mit ihrer systematischen Pl&amp;uuml;nderung &amp;Auml;gyptens begannen &amp;ndash; das &amp;auml;gyptische Volk, die Arbeiter, hatte sich seinen eigenen vergrabenen Reichtum schon Tausende von Jahren zuvor zur&amp;uuml;ckgeholt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Ich w&amp;uuml;rde diesen Teil gerne ganz sch&amp;ouml;n und rosig darstellen, aber soweit ich das beurteilen kann, haben sich die Arbeiter bei diesen Pl&amp;uuml;nderungen mit korrupten Kreisen der Regierung zusammengetan. Ich bin nicht sachkundig genug, um dir zu sagen, ob dieser Reichtum seinen Weg zu den arbeitenden Menschen &amp;Auml;gyptens gefunden hat oder nicht &amp;ndash; nur, dass er den toten Monarchen von ihrem eigenen Volk nicht allzu lange nach der Bestattung wieder abgenommen wurde.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es macht mir nichts aus, dass Freiheit auf einem Spektrum (oder einem Feld) existiert. Es macht mir nichts aus, dass es ein Kampf ist, den wir schon immer gef&amp;uuml;hrt haben und immer f&amp;uuml;hren werden. Wir werden vielleicht nie gewinnen, nicht vollst&amp;auml;ndig, nicht dauerhaft, aber wir werden auch nie verlieren. Denn durch den Kampf bauen wir diese Beziehungen der Freiheit auf. Durch den Kampf gewinnen wir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-workers-and-the-tombs-of-the&quot;&gt;&amp;bdquo;The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 15. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:58:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14308-guid.html</guid>
    <category>Ägypten</category>
<category>Deir el-Medina</category>
<category>Freiheit</category>
<category>Leibeigenschaft</category>
<category>Lohn</category>
<category>Lohnarbeit</category>
<category>Lohnsklaverei</category>
<category>Lucy Parsons</category>
<category>Produktion</category>
<category>Rassismus</category>
<category>Reproduktion</category>
<category>Sklaverei</category>
<category>Streiks</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Rheinmetall stoppen. Wedding ohne Waffen, gemeinsam gegen Krieg!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14307-Rheinmetall-stoppen.-Wedding-ohne-Waffen,-gemeinsam-gegen-Krieg!.html</link>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Foto</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14307-Rheinmetall-stoppen.-Wedding-ohne-Waffen,-gemeinsam-gegen-Krieg!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14307</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14307</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2297u-1200x800.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5246 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von © heba zeigt eine Demonstration vor Fabrikhallen mit einem Fronttransparent auf dem der Text &amp;quot;Deutsche Waffen deutsches Geld morden mit in aller Welt&amp;quot; sowie das Logo von &amp;quot;Rheinmetall entwaffnen&amp;quot; zu lesen ist. links im Vordergrund ein Polizist mit Sonnenbrille, der Richtung Demo schaut, hinter dem Transparent sind einige Menschen sowie eine Palästina Fahne zu sehen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; heba / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Mehrere tausend Menschen protestierten am 11. Juli 2026 gegen den Start der R&amp;uuml;stungsproduktion bei Rheinmetall im Wedding. Im ehemaligen Pierburg-Werk an der Scheringstra&amp;szlig;e soll ab diesem Sommer wieder Artilleriemunition vom Band laufen &amp;ndash; zum ersten Mal seit 1945 in Berlin. Die Demonstration war Teil von Aktionstagen vom 10.- bis zum 12. Juli mit einem antimilitaristischen Protestcamp im Humboldthain, Kundgebungen vor dem Jobcenter, dem Rheinmetall-Werk und dem DRK-Klinikum in Berlin-Mitte sowie weiteren spontanen Protestaktionen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-stoppen-wedding-ohne-waffen/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Demonstration &amp;bdquo;Wedding ohne Waffen &amp;ndash; gemeinsam gegen Krieg&amp;ldquo;, die am Gesundbrunnen startete, hatte das &amp;bdquo;Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion&amp;ldquo;, bestehend aus &amp;uuml;ber 30 Gruppen, aufgerufen. Die Polizei hielt den Zug wiederholt auf und &amp;auml;nderte spontan die Route. Schon zu Beginn mussten die Auflagen grundlos ein zweites Mal verlesen werden. Sp&amp;auml;ter lie&amp;szlig; die Polizei die Demo mehr als 30 Minuten nicht weiter, bis Regen- und Sonnernschirme im Antifa-Block eingepackt wurden. Die Teilnehmer*innen lie&amp;szlig;en sich davon nicht beeindrucken und zogen mit viel Power durch den Wedding in Richtung des Rheinmetall-Werks.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unser Kiez braucht bezahlbare Mieten und Lebensmittel, gute Sozial- und Gesundheitsvorsorge und echte M&amp;ouml;glichkeiten zur Beteiligung. Wir verlangen den Erhalt der Arbeitspl&amp;auml;tze im Wedding durch die Umstellung auf eine Produktion, die unsere tats&amp;auml;chlichen Bed&amp;uuml;rfnisse decken w&amp;uuml;rde. Wir fordern: 500 Milliarden f&amp;uuml;r Gesundheit, Bildung und Soziales!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen f&amp;uuml;r Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser t&amp;ouml;dlichen Produktion hier und &amp;uuml;berall in den Weg stellen. Vielf&amp;auml;ltige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen: Geld f&amp;uuml;r den Kiez, statt Waffen f&amp;uuml;r den Krieg! Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung! Der Kampf geht weiter &amp;ndash; schlie&amp;szlig;t euch uns an!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage&quot; rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufruf zu den Aktionstagen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-entwaffnen/&quot;&gt;Rheinmetall entwaffnen&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/ostermarsch-2026/&quot;&gt;Ostermarsch 2026&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1904&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statement zu den Aktionstagen (Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/blaupause-wedding-ueberall-in-deutschland-wo-sich-der-militarismus-breitmacht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktionstage gegen Waffenproduktion und Krieg im Wedding (Gewerkschaftliche Linke)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.labournet.de/branchen/fahrzeug/zeitenwende-als-geldsegen-fuer-die-ruestungsindustrie-diese-firmen-profitieren/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Zeitenwende&amp;ldquo; als Geldsegen f&amp;uuml;r die R&amp;uuml;stungsindustrie (Dossier beim labournet)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201013.antimilitarismus-aktivisten-blockieren-rheinmetall-fabrik-in-wedding.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktivisten blockieren Rheinmetall-Fabrik im Wedding (nd, 9.7.2027)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Aktionstage-gegen-Ruestungsfirma/!6194684/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Wir blockieren alles!&amp;ldquo; (taz, 12.7.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:22:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14307-guid.html</guid>
    <category>Rheinmetall</category>
<category>Rheinmetall entwaffnen</category>
<category>Wedding</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Keyf Stuttgart: Nach der Kundgebung ist vor der nächsten Kundgebung!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14306-Keyf-Stuttgart-Nach-der-Kundgebung-ist-vor-der-naechsten-Kundgebung!.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14306-Keyf-Stuttgart-Nach-der-Kundgebung-ist-vor-der-naechsten-Kundgebung!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14306</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14306</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/1280-853-max.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1280-853-max.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=697,width=1039,top=739,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5245 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt Teile der Kundgebung vor dem Keyf am 5. Juni mit einem Transparent, auf dem der Text &amp;quot;Pay your Workers! - FAU&amp;quot; zu lesen ist. Daneben verschiedene Aktivist*innen und Passanten.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;682&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/1280-853-max.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: FAU Stuttgart&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Am &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/geld-her-keyf-grill-fruehstueck-doener/&quot;&gt;5. Juni 2026&lt;/a&gt; versammelten sich Mitglieder und Unterst&amp;uuml;tzer*innen der FAU Stuttgart vor dem Keyf Grill &amp;amp; Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck D&amp;ouml;ner, um mit Redebeitr&amp;auml;gen auf den von einem Mitglied gegen&amp;uuml;ber dem Betrieb geforderten Lohn aufmerksam zu machen und die Forderung &lt;strong&gt;&amp;quot;Geld her!&amp;quot;&lt;/strong&gt; &amp;ouml;ffentlich zu machen. Damit zeigen wir:&amp;#160;braucht ein Mitglied unsere Hilfe, so sind wir da!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Chefs erschienen w&amp;auml;hrend der Kundgebung pers&amp;ouml;nlich vor Ort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 17. Juli 2026 ab 19 Uhr findet erneut eine Kundgebung statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir fordern Keyf auf:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Zahlen Sie den geforderten Lohn &amp;ndash; Geld her!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 24. Juli ab 10:30 findet die G&amp;uuml;teverhandlung vor dem Arbeitsgericht Stuttgart, Gerichtstag Waiblingen, Amtsgericht Waiblingen, Fronackerstr. 56, 71332 Waiblingen, Saal 0.01, Erdgeschoss, statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kommt zur Verhandlung und unterst&amp;uuml;tzt unser Mitglied!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/keyf-naechste-kundgebung-am-17-juli-19-uhr/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:34:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14306-guid.html</guid>
    <category>arbeitskonflikt</category>
<category>fau</category>
<category>freie arbeiter*innen union</category>
<category>keyf</category>
<category>lohnraub</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle: … und dann kam das Ende - The Human Condition - Ningen no jōken (1961)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14293-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-und-dann-kam-das-Ende-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1961.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14293-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-und-dann-kam-das-Ende-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1961.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14293</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14293</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute führen wir in unsere Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Masaki_Kobayashi&quot;&gt;Masaki Kobayashi&lt;/a&gt; fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 3, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle: ... und dann kam das Ende&quot; lief: Im letzten Film sind die japanischen Streitkräfte vernichtend geschlagen. Mit einigen seiner Kameraden macht sich Kaji auf einen gewaltigen Fußmarsch nach Süden, wo er Michiko wiederzufinden hofft. Nachdem er viele Gefahren überlebt hat, wird er von der Roten Armee gefasst und muss daraufhin eine ähnliche Behandlung erdulden, wie sie die Chinesen zuvor erfahren hatten. Nach einiger Zeit gelingt ihm die Flucht. Enttäuscht vom Kommunismus, von dem er sich eine Befreiung der Menschheit erhofft hatte, erkennt er, dass dieses neue System keinen Deut besser ist als alles, wogegen er sich bisher aufgelehnt hatte. Er träumt weiterhin davon, seine Frau wiederzufinden, und muss schließlich seine letzte große Prüfung gegen die weite Ödnis des eurasischen Winters bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 hatten wir am 30. Juni &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;hier gezeigt&lt;/a&gt;, Teil 2 am 7. Juli &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;dort&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-5-6&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14293-guid.html</guid>
    <category>faschismus</category>
<category>japan</category>
<category>masaki kobayashi</category>
<category>nippon</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel: Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14305-Viele-Hitzetote-im-Stuttgarter-Kessel-Mit-der-Rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer.html</link>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Gesundheit</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
            <category>Verkehr</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14305-Viele-Hitzetote-im-Stuttgarter-Kessel-Mit-der-Rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14305</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14305</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; so Alexander Schauenburg vom Klima - und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=550,top=930,left=1652.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5244 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die Silouette einer demonstrierende Menschenmenge mit dem darübergelegten Text &amp;quot;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&amp;quot; sowie den angedeuteten Transparenten mit dem Text &amp;quot;Kopf bleibt oben&amp;quot; und &amp;quot;Umstieg 21&amp;quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine &lt;em&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Einsatzlage&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, z&amp;auml;hlte das Robert-Koch-Institut schon &amp;uuml;ber 5000 Hitzetote bundesweit. Einen &amp;uuml;berproportionalen Anteil daran d&amp;uuml;rften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und z&amp;auml;hlt daher laut Stadtklimatologie. &lt;em&gt;&amp;bdquo;zu den niederschlags&amp;auml;rmsten Gegenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg&amp;ldquo;. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern &amp;bdquo;gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit &amp;uuml;ber 30&amp;deg;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so hei&amp;szlig;t es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralit&amp;auml;t bis 2035 verpflichtete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz - und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, m&amp;uuml;ssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langj&amp;auml;hrigen klimapolitischen Vers&amp;auml;umnisse zu sch&amp;uuml;tzen &amp;ndash; und vor allem nicht noch &amp;Ouml;l ins Feuer zu gie&amp;szlig;en mit kontraproduktiven Ma&amp;szlig;nahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch versch&amp;auml;rfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaW&amp;uuml;, der IBA 2027 u.a. l&amp;auml;ngst das Signal ausgeht: &lt;em&gt;&amp;bdquo;anders! bauen im Bestand&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&amp;ndash; Wege zur Bauwende (IBA 2027).&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/kus_logo.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kus_logo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=324,width=275,top=925.5,left=1790,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5242 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das KUS Logo zeigt die Erdkugel über dem blauen &amp;quot;K&amp;quot;, eine Baumsilouette über dem grünen &amp;quot;U&amp;quot; und das Wappentier der Stadt Stuttgart - ein sich aufbäumendes Pferd - über dem gelben &amp;quot;U&amp;quot;.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;309&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/kus_logo.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;N&amp;auml;chtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windstr&amp;ouml;mung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chtliche Abk&amp;uuml;hleffekte, wobei der st&amp;auml;rker abk&amp;uuml;hlende Gleisk&amp;ouml;rper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauh&amp;ouml;hen von 21 bis 30m w&amp;uuml;rden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauh&amp;ouml;hen von 24 bis 48m entsprechend st&amp;auml;rker. Windbewegungen in Bodenn&amp;auml;he kommen fast zum Erliegen, so ein leider unber&amp;uuml;cksichtigt gebliebenes Fachgutachen der Stadtklimatologie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, v&amp;ouml;llig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel l&amp;auml;nger bzw. f&amp;uuml;r immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsb&amp;uuml;ndnis die sofortige Umwidmung der Millionenbetr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzma&amp;szlig;mahnen f&amp;uuml;r die hitzebetroffene Bev&amp;ouml;lkerung und f&amp;uuml;r die Realisierung von Wohnbau im Bestand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusion&amp;auml;ren, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt w&amp;auml;re allein schon ein Gebot haush&amp;auml;lterischer Vernunft f&amp;uuml;r eine&lt;em&gt; &amp;bdquo;Stadt am Limit&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Er w&amp;auml;re auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts nach vorw&amp;auml;rts, indem ein Bahnhof mit Zukunft erm&amp;ouml;glicht w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage, konkret gem&amp;uuml;nzt auf das Thema W&amp;auml;rmewende, stellt KUS unterst&amp;uuml;tzt von vielen Verb&amp;auml;nden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten &amp;ndash; und zwar am Dienstag, den 14. Juli um 18h im Gro&amp;szlig;en Saal des Stuttgarter Rathauses&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;https://kus-stuttgart.de/themen/klima-und-umwelt/stuttgart-2035-klimaneutral/&quot;&gt;Stuttgart 2035 klimaneutral&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/pressemitteilungen/mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus/&quot;&gt;Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; und Klima- und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart, 12. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14305-guid.html</guid>
    <category>rosensteinpark</category>
<category>stuttgart 21</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Revolution at the dance bar: All Them Witches - Rock Werchter 2026</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14304-Revolution-at-the-dance-bar-All-Them-Witches-Rock-Werchter-2026.html</link>
            <category>Musik</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14304-Revolution-at-the-dance-bar-All-Them-Witches-Rock-Werchter-2026.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14304</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14304</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/C5pFUnv5Keo?si=UsB4QEvLn8HSauKD&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 12:42:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14304-guid.html</guid>
    <category>All them Witches</category>
<category>Psychedelic Bluesrock</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Révolution au bar dansant: AMENRA full set @ Quantic, Bucharest</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14303-Revolution-au-bar-dansant-AMENRA-full-set-Quantic,-Bucharest.html</link>
            <category>Musik</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14303-Revolution-au-bar-dansant-AMENRA-full-set-Quantic,-Bucharest.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14303</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14303</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/t4mfa3MG_88?si=O9mX53sBvCjmkRX7&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 12:07:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14303-guid.html</guid>
    <category>amenra</category>
<category>bukarest</category>
<category>church of ra</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Afd widersetzen in Erfurt</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14302-Afd-widersetzen-in-Erfurt.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Foto</category>
            <category>Migration</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14302-Afd-widersetzen-in-Erfurt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14302</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14302</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2296h.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2296h.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5241 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von: © Kinkalitzken zeigt einen Block der Demo mit Seiten und Fronttransparenten. Der Text &amp;quot;Antifaschsimus selber machen - rechte Strukturen bekämpfen&amp;quot; dahinter mehrere Dutzend Demnstrant*innen, die zum Teil mit roten Fahnen dahinter laufen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;800&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2296h.jpg&quot; title=&quot;Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber 30.000 Menschen protestieren am 4. Juli 2026 gegen einen AfD-Bundesparteitag in Erfurt. Laut dem Aktionsb&amp;uuml;ndnis &amp;bdquo;widersetzen&amp;ldquo; beteiligten sich 17.000 Menschen mit rund 250 Bussen an &amp;uuml;ber 12 Blockadepunkten. Damit handelte es sich um eine der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten antifaschistischen Mobilisierungen der Bundesrepublik.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/afd-widersetzen-in-erfurt/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Polizei fuhr ein Gro&amp;szlig;aufgebot auf und ging an einigen Stellen mit Gewalt gegen den Protest vor. Am Rand versuchten rechte Medienaktivisten zu provozieren. Trotz Blockaden konnte der Parteitag ohne gro&amp;szlig;e Verz&amp;ouml;gerung starten, da viele Teilnehmende fr&amp;uuml;hzeitig anreisten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wir sind gekommen, um den Parteitag zu verhindern. Das ist uns nicht gelungen. Der Grund daf&amp;uuml;r ist, dass der SPD Innenminister Georg Maier und seine Polizei es ihnen m&amp;ouml;glich gemacht hat. [&amp;hellip;] Bei all der Berichterstattung, wer fr&amp;uuml;her an der Messe war: Das. Ist. Kein. Spiel. Wir meinen es ernst. Dieser Parteitag durfte nicht stattfinden&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, res&amp;uuml;mierte Suraj Mailitafi von &amp;bdquo;widersetzen&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Der Kampf gegen Faschismus ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir mobilisieren jetzt nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Am 25.07. laden wir zur Konferenz in Magdeburg ein. Dort planen wir unsere Aktionen f&amp;uuml;r den Herbst. F&amp;uuml;r den 1.8. ruft widersetzen zu Aktionen gegen den Aufmarsch der AfD-Jugend in Schwerin auf&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, erg&amp;auml;nzte Noa Sander auf der abschlie&amp;szlig;enden&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://widersetzen.com/widersetzen-beendet-aktionen-o-toene-aus-der-pressekonferenz/&quot; rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pressekonferenz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/widersetzen-gegen-afd-in-giessen/&quot;&gt;Widersetzen gegen AFD in Giessen&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/afd-widersetzen-in-jueterbog/&quot;&gt;Afd widersetzen in J&amp;uuml;terbog&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/widersetzen-gegen-afd-parteitag-in-riesa/&quot;&gt;Widersetzen gegen AfD-Parteitag in Riesa&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://widersetzen.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://widersetzen.com/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zusammenstehen.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.zusammenstehen.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://zeitzuhandeln.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://zeitzuhandeln.net/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.flickr.com/photos/192343020@N08/albums/72177720334525391&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weitere Fotos von kinkalitzken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/AfD-Parteitag-in-Erfurt-endet/!6193602/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Beobachter kritisieren &amp;bdquo;&amp;uuml;berdimensionierten Polizeieinsatz&amp;ldquo; (taz, 6.7.26)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 14:21:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14302-guid.html</guid>
    <category>afd</category>
<category>erfurt</category>
<category>noafd</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mit Hand und Fuß oder: Bei einem Computerjob brauchst Du körperlich anstrengende Hobbys</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14301-Mit-Hand-und-Fuss-oder-Bei-einem-Computerjob-brauchst-Du-koerperlich-anstrengende-Hobbys.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Gentrifizierung</category>
            <category>International</category>
            <category>Mietenwahnsinn</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14301-Mit-Hand-und-Fuss-oder-Bei-einem-Computerjob-brauchst-Du-koerperlich-anstrengende-Hobbys.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14301</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14301</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;i&gt;Dieses Essay baut auf meinem Essay &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-punk-rock-good-life&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&amp;bdquo;The Punk Rock Good Life&amp;ldquo;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;i&gt;auf.&amp;#160;&lt;/i&gt;(Zur deutschen &amp;Uuml;bersetzung &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/13976-Das-gute-Leben-im-Punkrock-oder-ein-aesthetisches-Leben-fuehren.html&quot;&gt;hier entlang&lt;/a&gt;)&lt;i&gt;&amp;#160;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Hausbesetzer in Amsterdam waren nicht gerade begeistert von mir.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1081,width=815,top=547,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5240 --&gt;&lt;img alt=&quot;Gebäude „Kosmos“, Koningsplein 1,  in Amsterdam. An der Ecke von Koningsplein und Singel 1890–1891 errichtetes GESCHÄFTSGEBÄUDE mit BÜROS und einer KONCIERGEWOHNUNG nach einem Entwurf im Neobarockstil von Th.G. Schill und D.H. Haverkamp im Auftrag der Direktoren der Versicherungsbank „Kosmos“. Das Geschäft befand sich im Erdgeschoss, die Büros – der Versicherungsbank „Kosmos“ selbst – waren im ersten und zweiten Stock untergebracht und die Hausmeisterwohnung befand sich im dritten Stock.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Das besetzte &lt;a href=&quot;https://koningkosmos.wordpress.com/2007/10/27/persbericht-beleid-gemeente-genegeerd-bij-aanstaande-ontruiming-kraakpand-koningsplein/&quot;&gt;Kosmos&lt;/a&gt;&amp;#160;in Amsterdam&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Foto: Bas Koffie &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Lizenz: CC BY-SA 3.0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die R&amp;auml;umungswelle stand bevor &amp;ndash; die Hausbesetzer in Amsterdam leisteten immer so heftigen Widerstand, dass die Polizei aus dem ganzen Land anr&amp;uuml;cken musste, um auch nur eine einzige besetzte Wohnung zu r&amp;auml;umen; daher wurden mehrmals im Jahr mehrere besetzte Wohnungen an einem einzigen Tag ger&amp;auml;umt. Die R&amp;auml;umungswelle stand bevor, und die Hausbesetzer machten sich bereit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du nicht sofort auf der Seite der Hausbesetzer stehst, dann lass mich dir Folgendes sagen: In den 1980er Jahren hatte die Immobilienspekulation ein Drittel von Amsterdam leer stehen lassen, w&amp;auml;hrend die Menschen dringend Wohnraum brauchten; also begannen Hausbesetzer, leerstehende Geb&amp;auml;ude zu nutzen, um sich selbst und andere unterzubringen. Niederl&amp;auml;ndische Hausbesetzer waren stolz darauf, ihre R&amp;auml;ume zu versch&amp;ouml;nern, statt nur in Elend zu leben, und ich habe noch nie eine Gemeinschaft von Menschen getroffen, die sich so sehr f&amp;uuml;r die Eigenreparatur von Wohnungen engagierte und dazu f&amp;auml;hig war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sogar die Regierung stimmte zu, dass die Hausbesetzung ein gesellschaftliches Gut war, und jahrzehntelang war es legal, jedes Geb&amp;auml;ude zu besetzen, das seit mehr als einem Jahr leer stand und f&amp;uuml;r das der Eigent&amp;uuml;mer keine Pl&amp;auml;ne hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber die Regierung tat das nicht aus reiner Herzensg&amp;uuml;te. Die Hausbesetzungen kamen zuerst, und die Regierung eilte hinterher. (So laufen &amp;uuml;brigens alle gesellschaftlichen Ver&amp;auml;nderungen ab.) Selbst in einer Zeit legaler Hausbesetzungen wussten die Hausbesetzer, dass sie ihre Geb&amp;auml;ude verteidigen mussten. W&amp;uuml;rden R&amp;auml;umungen jemals einfach werden, w&amp;auml;re es mit den Hausbesetzungen vorbei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jede R&amp;auml;umung war also ein wildes Spektakel aus Farbbomben (von den Hausbesetzern) und Wasserwerfern sowie Tr&amp;auml;nengas (von der Polizei). Die Leute erz&amp;auml;hlten mir Geschichten von Farbbomben-Katapulten auf den D&amp;auml;chern. Die Leute erz&amp;auml;hlten mir Geschichten davon, wie die Polizei einmal den Haupteingang aufgab, einen Schiffscontainer mit Polizisten f&amp;uuml;llte und ihn mit einem Kran hochhob, um im dritten Stock einzubrechen &amp;ndash; nur damit die Hausbesetzer den Container mit einer langen Holzstange im Kreis herumwirbelten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Uuml;brigens stellten sie ihre Farbbomben so her, dass sie Luftballons in Wachs tauchten, sie dann entleerten, um eine hohle H&amp;uuml;lle zu erhalten, die sie mit Farbe f&amp;uuml;llten und anschlie&amp;szlig;end mit mehr Wachs versiegelten. Falls du neugierig warst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Leute hatten mir eine wilde Geschichte nach der anderen erz&amp;auml;hlt &amp;ndash; von versteckten, federbet&amp;auml;tigten Fallt&amp;uuml;ren, von leeren Bierf&amp;auml;ssern, die bereitstanden, um das Treppenhaus hinunterzufallen, von den &lt;i&gt;Home Alone&lt;/i&gt;-Streichen, die ihre Lebensweise bewahrten und Immobilienj&amp;auml;ger davon abhielten, ihre Stadt erneut zu zerst&amp;ouml;ren. Sie erz&amp;auml;hlten mir diese Geschichten und waren ziemlich entt&amp;auml;uscht von mir, als wir uns auf die R&amp;auml;umungswelle vorbereiteten und ich erkl&amp;auml;rte, dass ich so gut wie keine handwerklichen F&amp;auml;higkeiten hatte. Vor allem wusste ich nicht, wie man schwei&amp;szlig;t. Was f&amp;uuml;r ein Mensch wei&amp;szlig; denn nicht, wie man schwei&amp;szlig;t, fragten sie sich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leute wie ich, lautete die Antwort. Ein amerikanischer Kunsthochschulabbrecher, der Fotografie studiert hatte. Ich wusste nicht, wie man schwei&amp;szlig;t.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Vater war tats&amp;auml;chlich eine Zeit lang professioneller Schwei&amp;szlig;er gewesen, und ich hatte als kleines Kind ein- oder zweimal in unserer Garage mit dem Lichtbogen geschwei&amp;szlig;t, aber es war ein kniffliger Vorgang, und aus welchem Grund auch immer war ich nicht von Natur aus mit handwerklichem Geschick (oder, was noch wichtiger ist, mit Liebe zum Detail) gesegnet, also blieb es nicht dabei. Na ja, eigentlich blieb es mir viel zu sehr im Ged&amp;auml;chtnis. Das ist ein Witz &amp;uuml;ber das Lichtbogenschwei&amp;szlig;en &amp;hellip; Lichtbogenschwei&amp;szlig;en ist ein kniffliger Vorgang: Wenn man zu wenig Druck aus&amp;uuml;bt, entsteht keine Schwei&amp;szlig;naht, und wenn man zu viel Druck aus&amp;uuml;bt, schwei&amp;szlig;t man den Schwei&amp;szlig;stab mit dem Werkst&amp;uuml;ck zusammen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An der Kunsthochschule fragte mich mein Bildhauerlehrer: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Du warst doch der Junge, der nicht entlang der gepunkteten Linien schneiden konnte, oder?&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Was stimmte. Sp&amp;auml;ter nahm mich mein Zeichenlehrer beiseite und sagte mir:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Es ist keine Schande, abzubrechen, wenn die Kunsthochschule nichts f&amp;uuml;r dich ist.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also nein, die niederl&amp;auml;ndischen Hausbesetzer waren von mir genauso wenig beeindruckt wie mein Zeichenlehrer damals.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;auml;ter baute ich mir eine H&amp;uuml;tte und lebte darin. Heutzutage verbringe ich den Gro&amp;szlig;teil meiner Freizeit damit, Dinge zu basteln. Zum Schwei&amp;szlig;en bin ich noch nicht zur&amp;uuml;ckgekehrt, aber es steht auf meiner Liste und ich glaube, ich werde es lernen k&amp;ouml;nnen. Als Kind spielten sich die meisten meiner Hobbys am Computer ab. Videospiele, digitale Kunst. Computer reparieren. Spiele mit einfachen Programmierprogrammen wie ZZT entwickeln. Schreckliche Cyberpunk-Geschichten &amp;uuml;ber einsame, introvertierte Teenager schreiben. Layout &amp;ndash; ich war der Designer f&amp;uuml;r das Jahrbuch meiner Schule und, falls es dich interessiert, habe ich meinen Abschluss als Chefredakteur sowohl des Jahrbuchs als auch der Literaturzeitschrift gemacht.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Es wird dich nicht &amp;uuml;berraschen, dass ich nicht besonders sportbegeistert war. Ich bin viel mit dem Fahrrad herumgefahren, da ich kein Auto hatte, aber alles, was ich zum Spa&amp;szlig; gemacht habe, hatte mit einer Tastatur und einem Bildschirm zu tun. (Ich bin unendlich dankbar, dass ich vor der Zeit der Smartphones und vor &lt;i&gt;World of Warcraft&lt;/i&gt; aufgewachsen bin).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein paar Jahre, nachdem ich das College abgebrochen hatte und per Anhalter herumgereist war, besorgte ich mir einen Laptop, den ich mitnehmen konnte. Ich reiste mit einem gro&amp;szlig;en Wanderrucksack, einer Ziehharmonika in einem schweren Holzkasten und einer Laptoptasche. Ich war nicht gerade ein Ultraleicht-Wanderer. Aber ich habe diesen Laptop gut genutzt. Ich betrieb anarchistische Websites. Ich betrieb einen Zine-Vertrieb, der &lt;a href=&quot;https://www.tangledwilderness.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;noch heute existiert&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Ich schrieb furchtbare Cyberpunk-Geschichten &amp;uuml;ber einsame, introvertierte Twens. Ich machte Musik. W&amp;auml;hrend des halben Jahres, das ich in Amsterdam lebte, nahm ich ein ganzes furchtbares Industrial-Album auf. Ich half beim Layout eines Hausbesetzer-Magazins und lernte dabei von einer &amp;Ouml;sterreicherin Punk-Grafikdesign. Ich tat all die Dinge, die schon bald zu meinem Lebensunterhalt wurden (ich gestaltete Buchinnengestaltung und E-Books f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;https://www.akpress.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;AK Press&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &amp;ndash; das war etwa ein Jahrzehnt lang meine Haupteinnahmequelle).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber ich habe auch schon fr&amp;uuml;h eine Entscheidung getroffen, f&amp;uuml;r die ich jeden Tag dankbar bin. Ich beschloss, dass, da ich am Computer arbeitete, alle meine neuen Hobbys k&amp;ouml;rperlich sein mussten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb habe ich nie 3D-Design gelernt. Deshalb programmiere ich nicht. Deshalb habe ich nie einen dieser RPG-Generatoren benutzt, um zu versuchen, mein eigenes Videospiel zu entwickeln. Ich habe nichts gegen diese Dinge. Ich habe mich in all das mal reingeschnuppert, und ich glaube, es w&amp;uuml;rde mir sowieso leichter fallen als k&amp;ouml;rperliche Hobbys, aber ich darf es einfach nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen arbeite ich mit Holz. Ich spiele Instrumente (schlecht, aber es macht mir Spa&amp;szlig;). Eine H&amp;uuml;tte zu bauen oder einen Schuppen zu d&amp;auml;mmen, ist f&amp;uuml;r mich das, was Spa&amp;szlig; macht. Ich kann einen Baum f&amp;auml;llen, wenn es keine allzu knifflige Aufgabe ist. Mit Gleichstromsystemen komme ich ganz passabel zurecht. (Dass ich fr&amp;uuml;her ein Computerfreak war, zeigt sich, wenn es darum geht, ein Auto zu reparieren &amp;ndash; ich bin besser in der Elektrik als in der Mechanik, ganz anders als alle anderen, die ich kenne).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin in all dem nicht von Natur aus begabt. Ich verbringe Stunden damit, &amp;uuml;ber Ampere, Watt und Volt zu lesen, &amp;uuml;ber Holzarten und dar&amp;uuml;ber, wie man ein Fenster abdichtet. Mein YouTube-Algorithmus ist ein Chaos, aber er wei&amp;szlig;, dass ich tats&amp;auml;chlich einschlafen m&amp;ouml;chte, w&amp;auml;hrend ich mir ein Video anschaue, in dem jemand einen Keller ausbaut oder dar&amp;uuml;ber spricht, welche Ausr&amp;uuml;stung er mitgebracht hat, um den Pacific Crest Trail zu wandern.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;In Asheville, North Carolina, gibt es eine Reihe von genossenschaftlich gef&amp;uuml;hrten Wohnwagenparks. Sie geh&amp;ouml;ren den Bewohnern selbst, werden aber von einer Gruppe namens &lt;a href=&quot;https://www.poderemma.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;Poder Emma&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; organisiert (&amp;bdquo;Emma&amp;ldquo; ist der Name des l&amp;auml;ndlichen Viertels, daher bedeutet der Name auf Spanisch &amp;bdquo;Power Emma&amp;ldquo;). Die Finanzierung erfolgte &amp;uuml;ber &lt;a href=&quot;https://seedcommons.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;Seed Commons&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Ich halte Poder Emma und Seed Commons f&amp;uuml;r zwei der wichtigsten Bausteine einer revolution&amp;auml;ren Infrastruktur in diesem Land, und so sehr ich das Hausbesetzen auch geliebt habe, finde ich genossenschaftliches Eigentum noch besser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eines Tages gab es eine Arbeitsaktion in einem dieser Wohnwagenparks. Jemand entkernte gerade seinen Wohnwagen, um ihn neu aufzubauen, also tauchten ein paar Dutzend von uns auf, um zu helfen. Ich brachte meinen Pick-up mit, um M&amp;uuml;ll abtransportieren zu k&amp;ouml;nnen, und bekam Komplimente daf&amp;uuml;r. &amp;bdquo;Der war nicht billig&amp;ldquo;, gab ich zu. (Ich hatte mir einen Kredit f&amp;uuml;r einen gebrauchten Pick-up aufgenommen, kaum dass ich meinen ersten festen Job bekommen hatte, bei dem ich Computerarbeit f&amp;uuml;r Seed Commons erledigte) .&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Na ja, wenn du ihn f&amp;uuml;r die Arbeit brauchst, dann brauchst du ihn eben f&amp;uuml;r die Arbeit&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; antwortete jemand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich musste ihnen gestehen, dass ich am Computer arbeitete. Aber ich kam mir kein bisschen wie ein Angeber vor, weil ich diesen Tundra hatte &amp;ndash; ich lebte autark in einer H&amp;uuml;tte, die ich selbst gebaut hatte, und ich hatte mir den Pick-up zugelegt, weil ich es satt hatte, mir Fahrzeuge auszuleihen oder zu versuchen, Bauholz aus dem Fenster meines winzigen Hybrid-Sedans zu quetschen. Ich habe diesen Pick-up benutzt, um Kies zu transportieren, ich habe ihn benutzt, um einen Holzh&amp;auml;cksler abzuschleppen, und ich habe ihn benutzt, um mit meinem Hund und einem Bett im Laderaum durch das Land zu reisen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Moment in diesem Wohnwagenpark war f&amp;uuml;r mich irgendwie sehr bedeutsam, weil er mein gespaltenes Leben deutlich machte. Ja, ich verdiente meinen Lebensunterhalt am Computer (indem ich F&amp;ouml;rderantr&amp;auml;ge schrieb, die zur Finanzierung von Gemeinschaftsprojekten beitrugen), aber ich hatte mir tats&amp;auml;chlich ein Leben aufgebaut, das auch meinen K&amp;ouml;rper und meine H&amp;auml;nde einbezog. Es ist kein Arbeits-Truck, aber auch kein &amp;bdquo;Asphaltprinz&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn der Gro&amp;szlig;teil der Umbauten, die ich selbst daran vorgenommen habe, elektrischer Natur ist. Wie die violetten Lichter im Fu&amp;szlig;raum und die USB-Steckdose. Genau wie in meiner alten H&amp;uuml;tte habe ich bei der Solaranlage und dem Mobilfunk-Signalverst&amp;auml;rker bessere Arbeit geleistet als bei der Verkleidung und dem Anstrich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wenn man ein &lt;em&gt;&amp;bdquo;Innenkind&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nach drau&amp;szlig;en schickt, wird es Kabel verlegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das ist in Ordnung.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Hausbesetzen nach niederl&amp;auml;ndischer Art (wo man den Ort aufwertet, anstatt ihn herunterzukommen) hat unglaublich viel mit Eigentum (vor allem genossenschaftlichem Eigentum) gemeinsam. Bei beidem geht es darum, Verantwortung f&amp;uuml;r deinen Raum zu &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Welt voller Vermieter und Mietwohnungen ist aus tausend Gr&amp;uuml;nden schrecklich. Vor allem wegen der Tatsache, dass Vermieter ihren Mietern Reichtum abziehen. Aber auch, &amp;auml;hnlich wie bei der Arbeit an nicht-genossenschaftlichen Arbeitspl&amp;auml;tzen, lehrt dich das Mieten nicht, Verantwortung f&amp;uuml;r deinen Raum zu &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe nur etwa ein halbes Jahr in Amsterdam verbracht, aber es war eine der pr&amp;auml;gendsten Erfahrungen meines Lebens. Und eine Erkenntnis, die ich daraus mitgenommen habe, war, dass man auch f&amp;uuml;r vor&amp;uuml;bergehende R&amp;auml;ume Verantwortung &amp;uuml;bernimmt. Wo auch immer du lebst, solltest du diesen Raum verbessern. Zwei spanische Lesben wohnten weniger als zwei Wochen in unserem besetzten Haus und bauten dort ein Hochbett, wobei sie dicke Ankerbolzen ins Mauerwerk schraubten. Als sie gingen, zog ich in dieses Zimmer ein, und ihre Verbesserungen hielten jahrelang &amp;ndash; bis die Polizei die T&amp;uuml;r aufbrach und alle mit vorgehaltener Waffe hinaustrieb, auf Gehei&amp;szlig; des inhaftierten Mafiabosses, dem das Geb&amp;auml;ude geh&amp;ouml;rte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Gesellschaft beraubt uns unseres Verantwortungsbewusstseins, und indem wir Verantwortung f&amp;uuml;r unsere Umgebung und unsere Gemeinschaften &amp;uuml;bernehmen, gewinnen wir unsere Freiheit und unsere W&amp;uuml;rde zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Manchmal denke ich, der H&amp;ouml;hepunkt meines Lebens war, bevor ich diesen Job bei Seed Commons antrat: Ich sa&amp;szlig; auf der Veranda meiner selbstgebauten H&amp;uuml;tte, schnitzte L&amp;ouml;ffel mit einem Hakenmesser und h&amp;ouml;rte dabei H&amp;ouml;rb&amp;uuml;cher. Ich war ungl&amp;uuml;cklich und pleite, es herrschte Pandemie und ich war einsam, aber ich habe auch jede Menge L&amp;ouml;ffel geschnitzt und vermisse das.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn ich jemals zur&amp;uuml;ckkehren w&amp;uuml;rde, k&amp;ouml;nnte ich ein uraltes holl&amp;auml;ndisches Haus viel besser gegen die Polizei verbarrikadieren. Obwohl ich wahrscheinlich immer noch jemanden br&amp;auml;uchte, der mir das Schwei&amp;szlig;en beibringt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/no-more-computer-hobbies&quot;&gt;&amp;bdquo;With Our Hands and Our Bodies or: if you work on a computer for a living, do physical hobbies&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 08. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:16:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14301-guid.html</guid>
    <category>amsterdam</category>
<category>schweißen</category>
<category>squat</category>
<category>verantwortungsbewusstsein</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>50 Jahre Seveso-Katastrophe</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14294-50-Jahre-Seveso-Katastrophe.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Globalisierung und Ökologie</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14294-50-Jahre-Seveso-Katastrophe.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14294</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14294</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=783,top=696,left=1536,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5234 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Gefahrgutschild für giftige Produkte- einen kahlen Baum im Hintergrund, verunreinigter Boden und einen Toten Fisch auf orangenem Hintergrund. Dazu der Text &amp;quot;50 Jahre Seveso Katastrophe&amp;quot; und der Verweis auf die Webseite mitwelt.org als Quelle&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild: Mitwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im italienischen Seveso wurde am 10. Juli 1976 in der Chemiefabrik Icmesa durch eine Explosion in einem Reaktor eine Giftgaswolke „freigesetzt“ (Neusprech) und dadurch eine der größten Chemiekatastrophen der europäischen Geschichte ausgelöst. Die Folgen für das norditalienische Städtchen Seveso und die umliegende Region waren verheerend. Neben anderen Stoffen entwichen große Mengen der hochgiftigen Dioxinverbindung TCDD in die Umwelt. Hochgiftiges Dioxin verseuchte ein 18 Quadratkilometer großes Gebiet, etwa 200 Menschen erlitten akute Vergiftungen (Chlorakne), zahllose Tiere verendeten. Erst acht Tage nach dem Unglück wurde die Fabrik geschlossen und das verseuchte Gebiet evakuiert. Icmesa war ein Tochterunternehmen von Givaudan, das wiederum zur Hoffmann-La-Roche-Gruppe gehörte. Die Schweizer Roche war verantwortlich für niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und marode Anlagen, die so in der Schweiz nicht möglich gewesen wären. Die Arbeitsbedingungen in der TCP-Produktion waren extrem schlecht, die Anlage veraltet und unzureichend gewartet. Hohe Gewinne in Niedrigsicherheitsländern eben ... Seveso war damals aus Sicht Schweizer Konzerne eine industrielle „Verschmutzungs-Oase“ in Kerneuropa. Heute sind diese „Verschmutzungs-Oasen“ nach Asien oder Afrika weitergezogen, und mit dem erfolgreichen Kampf der Marktlibertären gegen das Lieferkettengesetz werden solche Zustände auch weiterhin bestehen. (...)&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;https://www.scharf-links.de/debatte/detail-debatte/hintergrund-1976-2026-50-jahre-seveso-katastrophe&quot;&gt;Alex Mayer&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:03:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14294-guid.html</guid>
    <category>seveso</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Blogkino</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14292</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14292</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute führen wir in unsere Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Masaki_Kobayashi&quot;&gt;Masaki Kobayashi&lt;/a&gt; fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 2, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit&quot; lief: Nachdem Kaji seine Befreiung vom Militärdienst eingebüßt hatte, weil er chinesische Gefangene vor ungerechter Strafe bewahrte, wird er im zweiten Teil in die Kwantung-Armee eingezogen. Konträr zu seiner antimilitaristischen Einstellung erweist sich Kaji in seiner Ausbildung als hervorragender Soldat, versucht aber im Umgang mit den anderen Soldaten seine Ideale umzusetzen, entgegen aller vorherrschenden Brutalität. Der Film endet mit der erfolgreichen sowjetischen Invasion in der Mandschurei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 hatten wir am 30. Juni &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;hier gezeigt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-3-4&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14292-guid.html</guid>
    <category>faschismus</category>
<category>japan</category>
<category>masaki kobayashi</category>
<category>nippon</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Für die „Klempner-Azubis im ersten Ausbildungsjahr“ und die Kinder, denen die Regierung 25€ Zuschlag streicht. Und für alle anderen, denen das allmählich auf den Zeiger geht.</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14300-Fuer-die-Klempner-Azubis-im-ersten-Ausbildungsjahr-und-die-Kinder,-denen-die-Regierung-25-Zuschlag-streicht.-Und-fuer-alle-anderen,-denen-das-allmaehlich-auf-den-Zeiger-geht..html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Ausbildung</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Bürgergeld</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Grundsicherungsgeld</category>
            <category>Jugend</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Konsumterror</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Saftladen</category>
            <category>Schimpftirade</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Zitat des Tages</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14300-Fuer-die-Klempner-Azubis-im-ersten-Ausbildungsjahr-und-die-Kinder,-denen-die-Regierung-25-Zuschlag-streicht.-Und-fuer-alle-anderen,-denen-das-allmaehlich-auf-den-Zeiger-geht..html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14300</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14300</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3067 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/ErichKaestner1961.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Erich K&amp;auml;stner 1961 Foto: von Basch Lizenz: [&lt;a href=&quot; (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/nl/deed.en)&quot;&gt;CC BY-SA 3.0 nl&lt;/a&gt;]&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Was auch immer geschieht:&lt;br id=&quot;mwGA&quot; /&gt;
Nie d&amp;uuml;rft ihr so tief sinken,&lt;br id=&quot;mwGQ&quot; /&gt;
von dem Kakao, durch den man euch zieht,&lt;br id=&quot;mwGg&quot; /&gt;
auch noch zu trinken.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erich K&amp;auml;stner, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gesang_zwischen_den_St%C3%BChlen&quot;&gt;Gesang zwischen den St&amp;uuml;hlen&lt;/a&gt;, 1932.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anmerkung zum Titel:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.stern.de/politik/deutschland/merz-bei-caren-miosga---ein-klempner-azubi-im-ersten-ausbildungsjahr--37365470.html&quot;&gt;Merz: &amp;bdquo;Ein Klempner-Azubi im ersten Ausbildungsjahr&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/news/2026-07/06/regierung-will-25-euro-zuschlag-fuer-arme-kinder-streichen&quot;&gt;Regierung will 25-Euro-Zuschlag f&amp;uuml;r arme Kinder streichen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;To be continued...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 21:46:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14300-guid.html</guid>
    <category>Bundesregierung</category>
<category>Erich Kästner</category>
<category>Friedrich Merz</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Dann halt mit ckeditor...</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14299-Dann-halt-mit-ckeditor....html</link>
            <category>Bloggereien</category>
            <category>Software</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14299-Dann-halt-mit-ckeditor....html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14299</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14299</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.trueten.de/uploads/ckeditor.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/ckeditor.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=837,width=1452,top=669,left=1201.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5238 --&gt;&lt;img alt=&quot;Der Screenshot zeigt das Versionsfenster von ckeditor und einen Entwurf des Beitragstextes, so wie er sich in der Benutzerschnittstelle unseres Blogsstems Serendipity 2.6.0 zeigt.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/ckeditor.jpg&quot; style=&quot;width: 100%; float: right;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;ScreenShot&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Jetzt habe ich jahrelang mit dem &lt;a href=&quot;https://www.linux-community.de/ausgaben/easylinux/2010/02/bloggen-direkt-vom-desktop-aus/&quot;&gt;ScribeFire&lt;/a&gt; Browserplugin die Formatierung von Blogbeitr&amp;auml;gen geregelt und bei Copy &amp;amp; Paste Passagen die Originalformatierung von Beitr&amp;auml;gen etc. problemlos und 1:1 &amp;uuml;bernehmen k&amp;ouml;nnen. Die Tage wurde dann die Unterst&amp;uuml;tzung des Plugins in Brave oder anderen Brosern eingestellt, die damit dem Beispiel von Firefox folgen. Verst&amp;auml;ndlich einerseits, ist doch das Plugin seit 2018&amp;#160;nicht mehr aktiv entwickelt worden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Auml;rgerlich andererseits, da&amp;szlig; ich armer Tropf nun auf der Suche nach einem anst&amp;auml;ndigen WYSIWYG HTML Editor bei &lt;a href=&quot;https://ckeditor.com/cke4/release-notes?page=4&quot;&gt;ckeditor r 4.14.0&lt;/a&gt; (revision 8a12b04171) gelandet bin, der bei unserem Blogsystem schon immer dabei ist. Auch das ist nicht gerade taufrisch, aber irgendwie bin ich gerade zu faul, um da eine aktuelle Version reinzupr&amp;ouml;keln, zumal die ziemlich sackteuer ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man kann eben nicht immer gewinnen...&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 15:48:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14299-guid.html</guid>
    <category>ckeditor</category>
<category>scribefire</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>250 Jahre Lügen, 500 Jahre Aufstand</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14297-250-Jahre-Luegen,-500-Jahre-Aufstand.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14297-250-Jahre-Luegen,-500-Jahre-Aufstand.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14297</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14297</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gedanken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Vereinigten Staaten“ feiern am 4. Juli 2026 den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Wir, die Ureinwohner dieses Landes, müssen nicht lange suchen, um die Heuchelei zu erkennen, die darin liegt, ein Dokument zu feiern, das unsere Vorfahren als „gnadenlose indianische Wilde“ bezeichnet. Heute erleben wir ein Land, das „Freiheit“ proklamiert, während es unsere Nachbarn mit Migrationshintergrund ohne ordentliches Verfahren entführt, Gesetze verabschiedet, die Belästigung und Diskriminierung unserer LGBTQ- und Two-Spirit-Verwandten fördern, und jede politische, rechtliche und militärische Strategie aus dem Ärmel zieht, um jede Form von Widerstand gegen den Staat zu unterdrücken. Zu Beginn dieser Nation ratifizierte die Regierung über 350 Verträge mit indigenen Nationen – und brach anschließend jeden einzelnen davon. So wie es unseren Vorfahren klar war, ist es auch uns heute klar: Dieses koloniale Experiment ist daran gescheitert, etwas aufzubauen, das auch nur annähernd einer echten Demokratie ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haudenosaunee-Konföderation verfügt über die &lt;a href=&quot;https://archive.org/details/basiccalltoconsc00summ/page/n3/mode/2up&quot;&gt;älteste ununterbrochene partizipative Demokratie&lt;/a&gt; der Welt, bekannt als Gayanesshagowa, das Große Gesetz des Friedens. Viele der Strukturen, die für die Schaffung von Gewaltenteilung in der US-Regierung gelobt werden, sind direkt vom Gayanesshagowa übernommen – wurden jedoch verdreht, um den Interessen der „Gründerväter“ zu dienen, die für den Völkermord und die Versklavung unserer schwarzen Vorfahren verantwortlich waren. Die ursprünglichen Gesetze dieses Landes führten zu einem System, das darauf ausgelegt war, weiße, wohlhabende Männer zu begünstigen – durch den versuchten Völkermord an den indigenen Völkern und den Bison, den Raub unseres Landes, die Entführung unserer Kinder sowie die Verschleppung und Versklavung schwarzer Menschen. Wir lehnen den Mythos ab, dass die „Erbauer“ Amerikas es verdienen, gefeiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen suchen wir nach den Träumen unserer wahren Gründungsmütter – der indigenen Frauen, die unsere Gemeinschaften anführten, noch bevor Siedler hier überhaupt Fuß fassten. Die Matriarchinnen, die unser Volk durch über 500 Jahre Völkermord, Zwangsumsiedlungen und Versuche, unsere Kultur und Sprachen auszulöschen, geführt haben. Wir ehren die Träume derer, die dieses Land lange vor der Ankunft der Kolonisten zu Überfluss geführt haben. Wir streben nach gemeinsamer Heilung und Befreiung mit unseren schwarzen Brüdern und Schwestern, deren Zwangsarbeit damals die Geldbeutel der reichen weißen Männer füllte. Wenn Amerika sich weiterhin weigert, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen – einem Land, das auf Völkermord, Landraub und Sklaverei aufgebaut ist – ist es dazu verdammt, sich selbst zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Widerstand.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vor 150 Jahren schlossen sich die Oceti Sakowin in der Schlacht von &lt;a href=&quot;https://landback.org/2026/06/150th-anniversary-of-the-battle-of-greasy-grass-victory/&quot;&gt;Greasy Grass&lt;/a&gt; (auch bekannt als die Schlacht am Little Bighorn) zusammen. Am 25. und 26. Juni 1876 kämpften Krieger der Lakota, Dakota, Northern Cheyenne und Arapaho gegen die 7. Kavallerie und gewannen, nachdem Oberstleutnant Custer von der US-Armee ihr Dorf angegriffen hatte. Indigene Matriarchinnen kämpften an der Seite der Männer, um ihre Kinder, Gemeinschaften und ihre Lebensweise zu verteidigen. Der Sieg bei Greasy Grass erinnert uns an unsere Kraft, wenn wir uns gemeinsam gegen diese völkermörderische Regierung zusammenschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als indigene Völker haben wir nie aufgehört zu kämpfen, um unser Land, unsere Ökosysteme und Gewässer zu schützen; um unsere Kultur, unsere Lieder und Sprachen zu pflegen; und um unsere Vertragsrechte und Souveränität auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wiedererstarken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Beim indigenen Widerstand ging es schon immer um mehr als nur den Kampf gegen die weiße Vorherrschaft; es geht darum, eine Zukunft aufzubauen, in der unsere Kultur, unser Wissen und unsere Lebensweisen gelebt, respektiert und geehrt werden. Die Welt braucht das Wissen der Indigenen, um sicherzustellen, dass unsere Enkelkinder sicheres Wasser, saubere Luft und ein lebenswertes Klima haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass wir gewinnen können – denn genau das haben wir bereits getan. Wir haben ein Bohrunternehmen aus dem heiligen &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/breaking-pesla-protectors-win-drilling-operation-plan-withdrawn-community-organizing-ceremony-lawsuit-occupation-of-site-leads-to-victory/&quot;&gt;Pe’ Sla&lt;/a&gt; vertrieben, weil wir uns im Gebet vereint haben. Kurz darauf wurden wir Zeugen eines historischen Moments, als &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/all-nine-south-dakota-tribes-pass-resolutions-supporting-developing-legislation-to-return-federal-lands/&quot;&gt;alle neun Stämme&lt;/a&gt; in South Dakota Beschlüsse fassten, um mit der Ausarbeitung von Gesetzen zu beginnen, die alle Bundesgebiete in den Black Hills wieder in den Besitz der Stämme zurückführen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft heißt &lt;a href=&quot;https://landback.org/&quot;&gt;„LANDBACK“&lt;/a&gt; und „Black Reparations“. Unsere Befreiung ist untrennbar miteinander verbunden, und je mehr wir gemeinsam über und innerhalb der Bewegungen Stärke aufgebaut haben, desto klarer ist das geworden. Heute tragen wir wichtige Lehren aus dem American Indian Movement und der Black Panther Party in uns. Die notwendige Verwandlung dieses Landes in etwas Lebensspendendes und Regeneratives erfordert den Mut, diese aufgezwungenen Systeme abzulehnen – Netzwerke der Solidarität aufzubauen, damit wir boykottieren und die US-Wirtschaft zum Stillstand zwingen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ermutigen wir alle unsere Angehörigen, über die Realität der letzten 250 Jahre nachzudenken und zu erkennen, dass die wahren Terroristen auf diesem Land schon immer die Architekten, Treiber und Nutznießer dieses Kolonialprojekts waren – nicht wir, das Volk. Wir laden euch ein, euch dem Kampf für eine Zukunft zu verpflichten, in der alle Menschen und Mutter Erde respektiert werden. Fragt euch selbst: Welche Rolle spiele ich bei diesem Wiederaufleben? Wie lange werde ich noch zulassen, dass andere Menschen über die Zukunft meiner Kinder entscheiden? Sind wir nicht Krieger?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Indigene Völker gab es schon lange vor der Gründung des US-Imperiums und sie werden auch darüber hinaus weiter gedeihen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dJ2cSpqqac0?si=WYuhIDUtVbMkLG0J&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/de/250-years-of-lies-500-years-of-uprising/&quot;&gt;NDN Collective&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung und Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14297-guid.html</guid>
    <category>arapaho</category>
<category>black hills</category>
<category>black panther party</category>
<category>black reparations</category>
<category>dakota</category>
<category>gayanesshagowa</category>
<category>genozid</category>
<category>greasy grass</category>
<category>haudenosaunee</category>
<category>imperialismus</category>
<category>indigene</category>
<category>kolonialismus</category>
<category>lakota</category>
<category>landback</category>
<category>leonard peltier</category>
<category>little big horn</category>
<category>matriarchat</category>
<category>nordamerika</category>
<category>northern cheyenne</category>
<category>sklaverei</category>
<category>usa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>„Es ist doch nur Sport“, sage ich mir mit einem nervösen Lachen oder: Es geht einfach nur um gesellschaftliche Akzeptanz</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14298-Es-ist-doch-nur-Sport,-sage-ich-mir-mit-einem-nervoesen-Lachen-oder-Es-geht-einfach-nur-um-gesellschaftliche-Akzeptanz.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifeminismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Debatte</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Jugend</category>
            <category>LGBTQIA+</category>
            <category>Liebe</category>
            <category>Lookism</category>
            <category>Misogynie</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Sexismus</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Sport</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14298-Es-ist-doch-nur-Sport,-sage-ich-mir-mit-einem-nervoesen-Lachen-oder-Es-geht-einfach-nur-um-gesellschaftliche-Akzeptanz.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14298</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14298</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    Vor vielleicht fünf Jahren habe ich mich dem Typen, der meine Klärgrube in den ländlichen Appalachen gereinigt hat, als Transperson geoutet. Wir hatten uns schon ein paar Stunden unterhalten, weil ich neugierig war, wie Klärgruben funktionieren, und weil ich ziemlich froh war, den angesammelten Mist der Vorbesitzer meines Hauses loszuwerden. Wir redeten hauptsächlich darüber, Prepper zu sein und Fahrzeuge in Wohnräume umzubauen … Ich hatte meinen Van, er hatte einen Krankenwagen. Er fand heraus, dass ich in einer Band war, also fragte er, in welcher, und ich sagte ihm &lt;a href=&quot;https://feminazgul.bandcamp.com/album/awenden-feminazgul-split&quot;&gt;Feminazgul&lt;/a&gt;. Um den Namen zu erklären, erzählte ich ihm, dass ich trans bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, also bist du sozusagen eine Tussi, wenn du ausgehst?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun höre ich in meinem Alltag das Wort „Tussi“ nicht allzu oft. Aber ich nehme an, ich bin eine, wenn ich ausgehe. Und wenn ich zu Hause bin. Aber ich trug schwarze Jeans und ein ärmelloses Shirt, denn ich bin vielleicht eine Tussi, aber wenn schon, dann bin ich eine Punk-Tussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte keine Lust zu streiten, also sagte ich: „Ja, im Grunde schon“, und wir redeten eine Weile darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist deine Meinung – oder besser gesagt, die Meinung der Trans-Community – zu Trans-Menschen im Sport?“, fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte einen Moment darüber nach und sagte dann zu ihm: „Das ist eine Ablenkung. Es ist ein Streitpunkt, den sie nutzen können, um die Leute gegen uns aufzuhetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh“, sagte er und dachte darüber nach, während ein zweihundert Fuß langer Schlauch Abwasser aus meinem Hinterhof in seinen Lkw saugte. „Das leuchtet ein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, als ich die Rechnung bezahlte, fragte er mich: „Also … weiß deine Freundin, dass du eine Frau bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, das weiß sie“, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wow“, sagte er. „Ihr seid also so was wie Lesben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sind wir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist cool, meine Cousine ist auch lesbisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Meistens, wenn ich über diese Geschichte nachdenke, ist es eine Geschichte über Akzeptanz auf dem Land. Es ist eine Geschichte darüber, dass es den meisten Leuten – zumindest den armen Leuten in den Appalachen – eigentlich völlig egal ist, was du tust. Es ist eine Geschichte über einen lustigen, aber freundlichen kleinen Kulturkonflikt, wenn man in einem abgelegenen Tal lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport, das kann ich mir einreden, spielt keine Rolle. Ich bin nicht mit Sport aufgewachsen – ich bin mit Büchern aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1106,width=873,top=534.5,left=1491,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5237 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Sharepic zeigt Becky Pepper-Jackson vor dem Capitol in Washington D.C. sowie den Text in der Bildunterschrift.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;Meine Rechte und mein Leben wurden von Politikern diskutiert, die mich noch nie getroffen haben. Niemand sollte so behandelt werden, wie ich und viele andere Transgender-Kinder heute in diesem Land behandelt werden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Becky Pepper-Jackson, ACLU-Klägerin im Fall „West Virginia gegen B.P.J.“ vor dem Obersten Gerichtshof&lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://www.aclu.org/cases/bpj-v-west-virginia-state-board-education&quot;&gt;ACLU&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das sollte aber keine Entweder-oder-Sache sein. Gestern hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass Bundesstaaten Transmädchen vom Mädchensport ausschließen dürfen, und vieles davon dreht sich um ein Mädchen aus West Virginia, &lt;a href=&quot;https://www.aclu.org/bios/becky-pepper-jackson&quot;&gt;Becky Pepper-Jackson&lt;/a&gt;, die gar nie eine „männliche“ Pubertät durchgemacht hat und einfach nur in ihrer Mittelschule Leichtathletik betreiben wollte. In der Highschool, als Neuntklässlerin, belegte sie nach Jahren harter Arbeit und Training – dank ihrer angeborenen männlichen Überlegenheit (das ist Sarkasmus) – &lt;a href=&quot;https://www.msn.com/en-us/news/us/who-is-becky-pepper-jackson-transgender-students-supreme-court-journey/ar-AA26UhgW&quot;&gt;den dritten Platz im Diskuswerfen&lt;/a&gt; und den achten Platz im Kugelstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die drittbeste Schülerin in West Virginia darin, sich im Kreis zu drehen und einen Frisbee loszulassen, und sie ist die achtbeste darin, einen schweren Gegenstand zu werfen – also müssen wir die anderen Mädchen vor ihr schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende unterhielt ich mich mit jemandem, einem Mann aus dem Mittleren Westen Ende 60, der für seine drei Kinder Mädchenfußball trainiert hatte. Die Weltmeisterschaft lief gerade, und er fragte mich, ob ich Sport verfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerne ehrlich, wenn es irgendwie geht. Ich sagte ihm, dass ich als Kind keinen Sport getrieben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verfiel in meine übliche Abwehrhaltung: „Wir sind stattdessen in die Bibliothek gegangen“, was stimmt. Und ich erzählte ihm meine übliche Geschichte: „Im Sportunterricht in der Highschool saß ich mit den anderen Mädchen in der Ecke, wir lackierten uns die Nägel und machten nicht mit“, was ebenfalls stimmt. Beides klang für mich nach niedlichen, unschuldigen Geschichten. Einfache Wege, um zu erklären, wer ich heute bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schade“, sagte er. Das war mir noch nie bewusst geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach?“, fragte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist schade, dass dir diese Erfahrung von Zusammengehörigkeit, von Teamwork und Erfolg gefehlt hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde klar, dass ich diese Liste der Dinge, die mir entgangen waren, noch weiter hätte ausbauen können. Mir fehlte die Erfahrung, meinen Körper kennenzulernen, meine Grenzen und Stärken zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Wahrheit ist: Als Kind habe ich es geliebt, Sport zu treiben – wenn ich sozial damit zurechtkam. Der einzige Grund, warum ich nicht mitgemacht habe, war, dass ich regelmäßig verspottet und angegriffen wurde. Das höfliche Wort dafür lautet „gemobbt“. Ich hatte mich nicht dafür entschieden, außerhalb der Gesellschaft zu stehen – ich war ausgestoßen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war ich schlecht im Sport, aber das ist ein echtes Henne-Ei-Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend scheint es mir, dass Jungen und Mädchen einander instinktiv erkennen, und ich gehörte nicht zu den Jungen – das wussten wir alle –, und die einzigen Mädchen, die mich aufnahmen, trugen Marilyn-Manson-Shirts und große, klobige Stiefel, saßen in der Ecke und starrten alle finster an. Also tat ich das auch, und diese Mädchen haben mir das Leben gerettet. &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/staring-down-a-new-year&quot;&gt;Emily ist vor ein paar Jahren an Krebs gestorben&lt;/a&gt;, und ich weiß nicht, was aus Valerie oder Maria geworden ist. Zwei der anderen sind immer noch meine Freundinnen, eine ist Aktivistin gegen die ICE und eine andere ist meine Mitstreiterin bei &lt;a href=&quot;https://www.tangledwilderness.org/&quot;&gt;Strangers in a Tangled Wilderness&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Wir Sonderlinge haben sogar manchmal Sport getrieben, wenn auch nie in der Schule. Wir schnallten uns Inlineskates an und spielten Straßenhockey auf den Tennisplätzen, und wir haben uns nicht nach Geschlecht getrennt und auch diejenigen von uns (wie mich), die darin furchtbar schlecht waren, nicht ausgeschlossen. Ich gebe zu, als sie es auf Trans-Sportler*innen abgesehen hatten, habe ich mich zu dem Thema nicht groß geäußert, weil ich Sport von vornherein „hasste“. Es war so offensichtlich ein Spaltthema, dass ich dachte, meine Zeit am besten damit zu nutzen, einfach weiterhin dafür einzutreten, dass Trans-Menschen überhaupt im öffentlichen Leben existieren dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport ist ein so erfolgreiches Spaltthema, weil es nun mal Reaktionen auf Hormone gibt, die unsere Körper unterschiedlich formen. Und beide Seiten des Themas können wissenschaftliche Veröffentlichungen finden, die ihre Sichtweise stützen. Ja, es gibt &lt;a href=&quot;https://www.livescience.com/health/theres-no-reason-to-ban-us-from-playing-analysis-debunks-notion-that-transgender-women-have-inherent-physical-advantages-in-sports&quot;&gt;eine Metaanalyse von Studien aus dem Jahr 2026&lt;/a&gt;, die zeigt, dass Transfrauen, die eine Hormonersatztherapie machen (was nicht auf alle von uns zutrifft), keinen statistischen Vorteil gegenüber Cis-Frauen haben, wenn man die Körpergröße berücksichtigt. Aber die andere Seite kann sich auf eine scheinbar seriöse Quelle wie die BBC berufen, um zu sehen, &lt;a href=&quot;https://www.bbc.com/sport/61346517&quot;&gt;wie ein Experte vor vier Jahren selbstbewusst das Gegenteil behauptete&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trans-Sportler*innen befinden sich in einer seltsamen Zwickmühle. Selbst wenn sie an Wettkämpfen teilnehmen dürfen, dürfen sie in ihrer Sportart nicht zu gut werden, sonst kommen die Mistgabeln und Fackeln zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sehen wir bereits, wie sich dieses Spalt-Thema immer weiter ausweitet. Es würde niemals bei Trans-Sportler*innen aufhören, und das ist es auch nicht. Die Faschisten, die gerade dabei sind, die Kontrolle über die US-Regierung zu erlangen, haben uns ein Recht nach dem anderen entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende bin ich mit ein paar Leuten in ein Wissenschaftsmuseum in Chicago gegangen, weil ich das erbeutete Nazi-U-Boot sehen wollte, das dort ausgestellt ist – weil ich gerade eine Art Hyperfokus auf U-Boote aus dem Zweiten Weltkrieg habe, weil ich ganz normal bin und ganz normale Interessen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe im Museum keine Toilette benutzt, weil es nirgendwo eine „Familientoilette“ gab. Ich weiß nicht, ob Cis-Menschen wissen, wie lange wir gelernt haben, ohne Pinkeln auszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benutze die Herrentoilette, wenn ich eine öffentliche Toilette benutzen muss, selbst wenn ich ein Kleid trage und geschminkt bin. Ich verlasse mich auf meine allgemeine Schroffheit und mein Punkrock-Auftreten, um mich zu schützen. Andere Frauen, die ich kenne, gehen auf die Damentoilette und verstecken sich in der Kabine, wenn sie fertig sind, und warten, bis die Luft rein ist, bevor sie herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Es ging nie nur um Sport. Es ging nie nur um Sport, aber selbst wenn es so gewesen wäre, müssen wir uns wehren, denn die Teilnahme am Sport ist genauso selbstverständlich wie ein Ort, an dem man in der Öffentlichkeit pinkeln kann. Teilnahme am Sport bedeutet Teilnahme an der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit Dysphorie aufgewachsen. Ich habe erst mit Mitte dreißig wirklich verstanden, wie groß und wie mein Körper geformt ist. Ich dachte immer, ich wäre viel kleiner, als ich bin. Die beiden Dinge, die meine eigene Vorstellung von meinem Körper korrigiert haben, waren mein Coming-out als Frau und der Beginn, bewusst Sport zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hebe jetzt Gewichte, und mein Trainer nennt uns alle „Sportler*innen“ – die meisten von uns wurden noch nie in ihrem Leben so bezeichnet –, aber wir sind eine Gruppe von dicken, queeren und älteren Menschen, die Deadlifts, Kniebeugen und Snatches machen und Übungen, deren Namen ich nie gelernt habe, wie zum Beispiel „den 100-Pfund-Sandsack immer und immer wieder über die Stange heben“. Ich nenne den Kurs „Kurs für schwere Gegenstände“ und ich will eigentlich nie hingehen, aber ich gehe trotzdem hin und es ist der Höhepunkt meiner Woche. Ich habe mit vierzig angefangen, alleine in meinem Keller Gewichte zu stemmen, und das ist eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag Gewichtheben, weil ich nicht gegen andere antrete – nicht wirklich. Es wird immer Leute geben, die mehr Gewicht bewegen können als ich. Ich trete gegen mich selbst an. Ich will so fit sein, wie ich nur kann; ich will an einigen meiner Grenzen arbeiten und andere überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sage mir, ich sei geboren, um ein Rebell zu sein, weil die Gesellschaft mich nie akzeptiert hat. Aber ich träume nicht von einer Gesellschaft, in der ich überhaupt rebellieren müsste. Ich träume von einer anarchistischen Gesellschaft, einer horizontal strukturierten, nicht-kapitalistischen Gesellschaft, in der lokale Räte gemeinsam Entscheidungen treffen und sich dann zu Verbänden zusammenschließen, um größere Entscheidungen zu treffen, ohne dabei einen Staat oder eine nationale Grenze zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich in dieser Gesellschaft leben würde, wäre ich kein Rebell – außer vielleicht im Sinne von Le Guins &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Planet_der_Habenichtse&quot;&gt;&quot;Die Enteigneten&quot;&lt;/a&gt;, in dem ich mir immer wünsche, dass sich meine Gesellschaft verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich mag ich es gar nicht, immer am Rande von allem zu stehen. Ich sage den Leuten schon seit Jahren, dass der einzige Grund, warum ich ästhetisch gesehen nicht noch schräger bin, darin liegt, dass ich bereits den „Höhepunkt der Schrägheit“ erreicht habe. Ich bin so schräg, wie ich es gerade ertragen kann. Ich hätte lieber spitze Ohren und würde lieber einen Umhang tragen, und ich habe tatsächlich einen ganzen Sommer lang Kettenhemd unter meiner Punkweste getragen. Diese Dinge passen zu meinem ästhetischen Verständnis und ich möchte sie tun, aber ich werde bereits so oft angestarrt, wie ich es ertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte das eigentlich nicht für Feigheit meinerseits, obwohl es das vielleicht ist. Vielleicht kommt es aus derselben Ecke, die mir sagt, dass es nicht sicher ist, in der Öffentlichkeit Kleider zu tragen – was ich trotzdem tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich ziehe mich nicht seltsam an, nur um mich seltsam anzuziehen. Eigentlich würde ich mich sogar noch seltsamer anziehen, aber ihr macht euch ständig lustig deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lehne die Gesellschaft nicht ab. Die Gesellschaft hat mich abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, warum mir das Sportverbot das Herz bricht, ist, dass ich, wenn ich trans Jugendliche sehe, alles sehe, was mir verwehrt wurde. Die Gesellschaft hat mir eine Kindheit als Mädchen verwehrt, und für einen kurzen Moment in den 2010er Jahren sah ich Transmädchen, die einfach nur Mädchen sein durften, die richtig aufwachsen durften. Das war eines der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass ich jemals in Worte fassen kann, wie sehr ich mir als Kind einfach nur gewünscht habe, eines der Mädchen zu sein, oder wie dankbar ich den Mädchen bin, die versucht haben, mich dabei zu akzeptieren. Ich bin den Mädchen ewig dankbar, die mich mit ihnen in der Ecke meine Nägel lackieren ließen, die mir halfen, mich zu schminken, nachdem ich es zur Schule geschafft hatte. Ich bin unendlich dankbar für die Goth-Szene, die mir gezeigt hat, dass es okay ist, Geschlechterrollen zu durchbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wäre auch cool gewesen, im Feldhockey-Team zu sein. Es macht Spaß, in Dingen gut zu werden. Es macht Spaß, unseren Körper einzusetzen. Es macht Spaß, all diese Dinge gemeinsam mit anderen Menschen zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Das Sportverbot wird natürlich endlose Folgewirkungen haben. Wir erleben bereits rassistische Kontrollen der Körper von Cis-Frauen im Namen der Transphobie. Die Gesellschaft wird anfangen, auf die Genitalien von Kindern zu starren, um sie in der Schule in Schubladen zu stecken – und das ist nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich lieben es Faschisten, Menschen in Kategorien einzuteilen, um sie zu unterdrücken oder zu vernichten, und anti-trans-Liberale helfen ihnen dabei, „Weiblichkeit“ als unveränderliche Kategorie festzulegen. Faschisten werden ein Gefängnis für Cis-Frauen bauen, das aus den Knochen von Trans-Menschen errichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn dieses Urteil nur die trans-Mädchen-Sportlerinnen betreffen würde und sie formal aus der Gesellschaft ausgrenzen würde, indem man sie aus dem Sportteam ausschließt, wäre das schon schlimm genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es nur die drittbeste Diskuswerferin in West Virginia beträfe, wäre das schon schlimm genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/its-just-sports-i-tell-myself-with&quot;&gt;„It&#039;s Just Sports, I Tell Myself, With Nervous Laughter or: it&#039;s just acceptance in society“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 01. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14298-guid.html</guid>
    <category>aclu</category>
<category>appalachen</category>
<category>becky pepper-jackson</category>
<category>sportverbot</category>
<category>transgender</category>
<category>transphobie</category>
<category>west virginia</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>GFF gewinnt zwei Verfahren gegen rechtswidrige Kontrollen an deutschen EU-Grenzen </title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14296-GFF-gewinnt-zwei-Verfahren-gegen-rechtswidrige-Kontrollen-an-deutschen-EU-Grenzen.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14296-GFF-gewinnt-zwei-Verfahren-gegen-rechtswidrige-Kontrollen-an-deutschen-EU-Grenzen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14296</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14296</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/grenzkontrollen.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/grenzkontrollen.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=355,width=365,top=910,left=1745,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5236 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/grenzkontrollen.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Grafik zeigt den Text &amp;quot;Gegen rechtswidrige Kontrollen an deutschen EU-Grenzen&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kontrollen an deutschen Grenzen sind rechtswidrig, aber inzwischen wieder üblich. Dagegen geht die GFF in mehreren Verfahren vor, mit Erfolg: Zwei Verfahren vor dem Verwaltungsgericht München sind bereits gewonnen.&lt;br /&gt;
Screenshot: GFF&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/&quot;&gt;Gesellschaft für Freiheitsrechte&lt;/a&gt; (GFF) hat heute zwei Klagen vor dem Verwaltungsgericht München gewonnen gegen rechtswidrige Kontrollen an deutschen Grenzen. Gemeinsam mit &lt;a href=&quot;https://equal-rights.org/&quot;&gt;&quot;Equal Rights Beyond Borders&quot;&lt;/a&gt; hatte die GFF gegen eine diskriminierende Kontrolle (racial profiling) an der deutsch-österreichischen Grenze geklagt. Auch den Innsbrucker Professor Werner Schroeder hat die GFF unterstützt: Bei seinem beruflichen Übertritt der deutsch-österreichischen Grenze wurde er rechtswidrig kontrolliert. In beiden Fällen hat das Gericht die Rechtswidrigkeit der Kontrollen festgestellt. Die Begründung der Urteile steht noch aus. Die Kläger werden von Rechtsanwalt Christoph Tometten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Entscheidungen des Verwaltungsgerichts München machen deutlich: Rechtswidrige Grenzkontrollen sind kein Einzelfall. Jede bislang gerichtlich überprüfte Kontrolle wurde für rechtswidrig erklärt. Seit Jahren missachtet die Bundesregierung systematisch EU-Recht. Das untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Gewaltenteilung“, sagt Joschka Selinger, Rechtsanwalt bei der GFF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Verfahren:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Die GFF klagte mit dem Innsbrucker Rechtsprofessor Werner Schroeder. Er überquert – als einer von vielen Werktätigen – aus beruflichen Gründen fast täglich die deutsch-österreichische Grenze. Trotz seines Hinweises auf die Europarechtswidrigkeit wurde er von Polizeibeamt*innen gezwungen, sich auszuweisen. Zusätzlich hat die GFF einen Eilantrag auf vorläufige Unterlassung weiterer Kontrollen gestellt. Das Gericht hat den Eilantrag abgewiesen. Sobald die Entscheidungsgründe vorliegen, wird die GFF prüfen, ob sie Rechtsmittel einlegt.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&quot;Equal Rights Beyond Borders&quot; und die GFF setzen sich für Zugfahrende ein, die aufgrund ihres Äußeren und damit diskriminierend kontrolliert werden (racial profiling). Im konkreten Fall hatte eine Schwarze Person im Juli 2025 auf Höhe Freilassing als einziger Fahrgast des Abteils ihre Papiere vorzeigen müssen. Das Gericht erklärte auch in diesem Fall die Kontrolle für rechtswidrig. Ob es dafür auf die diskriminierende Auswahl des Klägers ankam, wird sich erst aus der schriftlichen Begründung des Urteils ergeben.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;An der Grenze zwischen Deutschland und Österreich führt die Bundesregierung bereits seit 2015 Grenzkontrollen durch. Die Bundesregierung hatte im September 2024 die Kontrollen auf alle deutschen Landesgrenzen ausgeweitet und seitdem mehrfach verlängert. Deshalb ist aktuell bei jeder Grenzüberquerung mit polizeilichen Maßnahmen zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kontrollen verletzen EU-Recht, insbesondere das Recht, sich frei im Schengenraum zu bewegen (Freizügigkeit). Die Freizügigkeit im Schengenraum vereinfacht nicht nur den Wirtschaftsverkehr und privates Reisen. Sie hat auch dazu beigetragen, dass sich Menschen über Grenzen hinweg besser verstehen und enger zusammenleben. Anhaltspunkte dafür, dass die Kontrollen Deutschland sicherer machen, fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bundesinnenminister Dobrindt muss die Kontrollen an den Binnengrenzen umgehend beenden. Das Verwaltungsgericht München lässt erneut keine Zweifel daran, dass die Grenzkontrollen rechtswidrig sind. Dieser Rechtsbruch darf nicht weiter hingenommen werden“, sagt Rechtsanwalt Christoph Tometten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Gerichtshof und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatten die Europarechtswidrigkeit der Kontrollen für vergangene Zeiträume festgestellt. Dieses Jahr folgten Urteile des Verwaltungsgerichts Koblenz sowie des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, die die Kontrollen ebenfalls für rechtswidrig erklärten.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Verfahren ist aktuell noch am Verwaltungsgericht Stuttgart anhängig. Dieses Verfahren führt die GFF mit dem &quot;European Center for Constitutional and Human Rights&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/ueber-die-gff/presse/pressemitteilungen-der-gesellschaft-fur-freiheitsrechte/pm-erfolg-grenzkontrollen&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt; Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), 2. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/grenzkontrollen&quot;&gt;Informationen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:10:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14296-guid.html</guid>
    <category>freizügigkeit</category>
<category>gesellschaft für freiheitsrechte</category>
<category>grenzkontrollen</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Ausstellung &quot;Neukölln-Komplex auflösen!&quot;</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14295-Ausstellung-Neukoelln-Komplex-aufloesen!.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Ausstellungen und Messen</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Hintergrund</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14295-Ausstellung-Neukoelln-Komplex-aufloesen!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14295</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14295</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/2026-07-03bis05_Ausstellung-Neukoelln-Komplex-aufloesen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2026-07-03bis05_Ausstellung-Neukoelln-Komplex-aufloesen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=765,width=615,top=705,left=1620,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5235 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2026-07-03bis05_Ausstellung-Neukoelln-Komplex-aufloesen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Plakat zur Ausstellung zeigt eine gezeichnete Wäscheleine mit verschiedenen daran aufgehängten Plakaten und Angaben zur Ausstellung&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Freitag 3. Juli bis Sonntag 5. Juli 2026: &lt;strong&gt;Ausstellung &quot;Neukölln-Komplex auflösen!&quot; | Sonnenallee 124, Berlin-Neukölln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fr. 17 bis 22 Uhr&lt;br /&gt;
Sa. 15 bis 22 Uhr&lt;br /&gt;
So. 13 bis 18 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infos zum PUA &quot;Neukölln-Komplex&quot;, Comic-Ausstellung, Burak-Ausstellung, Audio-Stationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neukölln-Komplex: Mehr als 200 Straftaten. Jahrzehntelange Bedrohung. Zwei rassistisch motivierte Morde. Systematisches Versagen der Sicherheitsbehörden. Der parlamentarische Untersuchungsausschuss geht nach vier Jahren zu Ende. Doch ohne die Aufklärung und Konsequenzen, die Betroffene und die Zivilgesellschaft gefordert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Initiativen öffnen ihre Archive und erzählen von ihrem zum Teil jahrzehntelangen Kampf für Aufklärung. Es geht um das Engagement vor Ort, die Menschen, die sich einsetzen, und die Bündnisse, die sich der rechten Gewalt entgegenstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zum PUA &quot;Neukölln-Komplex&quot;, Comic-Ausstellung, Burak-Ausstellung, Audio-Stationen und die Broschüre &quot;Handeln statt Reinwaschen! Betroffene und Zivilgesellschaft zum Parlamentarischen Untersuchungsausschuss ‚Neukölln-Komplex’, die sich auch &lt;a href=&quot;http://burak.site36.net/files/2026/06/PUA_Broschure_Neukoelln-Komplex_aufloesen.pdf&quot;&gt;online findet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erzählt am Freitag um 20 Uhr die ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V. von ihrem Comic-Projekt zum Neukölln-Komplex. Ihr bekommt Einblicke in den Comic und den Prozess seiner Entstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Öffnungszeiten sind Menschen von verschiedenen Initiativen vor Ort, mit man ins Gespräch kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere &lt;a href=&quot;https://burak.site36.net/&quot;&gt;Informationen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14295-guid.html</guid>
    <category>burak bektaş</category>
<category>luke holland</category>
<category>neukölln</category>
<category>neukölln komplex</category>
<category>neukölln-komplex</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14291</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14291</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute beginnen wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; eine kurze Reihe mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;span dir=&quot;ltr&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;Masaki Kobayashi. Er schuf ab 1959 mit der &lt;/span&gt;Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Filmerzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 1, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle&quot; lief: Er beginnt damit, dass Kaji trotz all seiner Zukunftsängste seine Angebetete Michiko heiratet. Das Paar zieht daraufhin in die japanisch kolonisierte Mandschurei, wo Kaji einer Gruppe von chinesischen Strafarbeitern als Aufseher zugewiesen ist. Er scheitert dort an seinem Versuch, seine humanistischen Denkansätze mit der brutalen Realität des imperialistischen Arbeitslagers zu vereinbaren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;p-lang-btn&quot; class=&quot;vector-dropdown mw-portlet mw-portlet-lang&quot; style=&quot;position: relative; float: right; box-sizing: border-box; flex-shrink: 0; margin-right: calc(-12px); color: #202122; font-family: sans-serif; font-size: 16px;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-1-2&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14291-guid.html</guid>
    <category>faschismus</category>
<category>japan</category>
<category>masaki kobayashi</category>
<category>nippon</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Rechter Mordversuch an FAU Gewerkschafter in Stuttgart </title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14289-Rechter-Mordversuch-an-FAU-Gewerkschafter-in-Stuttgart.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14289-Rechter-Mordversuch-an-FAU-Gewerkschafter-in-Stuttgart.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14289</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14289</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Ein Gewerkschafter der FAU Stuttgart wurde im April in Stuttgart Nord von Rechtsextremen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Das war kein Einzelfall und es war nicht „nur” ein Angriff auf einen Einzelnen. Gemeint waren wir alle: Alle, die nicht in das Weltbild der Faschisten passen. Rechte Gewalt wird sichtbarer und selbstbewusster - auch hier in Stuttgart. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir lassen niemanden allein.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Kommt zur Demo!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;18.07. 17 Uhr vor dem Museum am Löwentor&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img style=&quot;vertical-align: middle;&quot; src=&quot;https://stuttgart.fau.org/wp-content/uploads/2026/06/Nordbahnhof_Sharepic_Slide1.jpg&quot; alt=&quot;Sharepic mit dem Königsbau als schwarzweiß Foto sowie den Logos von Stuttgart gegen Rechts und der FAU sowie dem Text &quot; width=&quot;50%&quot; /&gt;&lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://stuttgart.fau.org/wp-content/uploads/2026/06/Nordbahnhof_Sharepic_Slide2.jpg&quot; alt=&quot;SharePic mit einem Foto des Königsbaus in Stuttgart und dem Text: &quot; width=&quot;50%&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/rechter-mordversuch-an-fau-gewerkschafter-in-stuttgart/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 21:45:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14289-guid.html</guid>
    <category>fau</category>
<category>freie arbeiter*innenunion</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Heisse Luft: Hohe Raumtemperaturen in Arbeitsstätten. Was erlaubt ist und wann der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen muss</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14290-Heisse-Luft-Hohe-Raumtemperaturen-in-Arbeitsstaetten.-Was-erlaubt-ist-und-wann-der-Arbeitgeber-Massnahmen-ergreifen-muss.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Wetterbericht</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14290-Heisse-Luft-Hohe-Raumtemperaturen-in-Arbeitsstaetten.-Was-erlaubt-ist-und-wann-der-Arbeitgeber-Massnahmen-ergreifen-muss.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14290</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14290</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Nur mal so als Hinweis. &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/BAuA_Klima.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/BAuA_Klima.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=558,width=734,top=808.5,left=1560.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5233 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/BAuA_Klima.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Screenshot: Lufttemperatur im Arbeitsraum	Randbedingung und Maßnahmen bis +30 °C	Wenn die Außenlufttemperatur über +26 °C liegt und geeigneter Sonnenschutz bereits verwendet wird, soll der Arbeitgeber Maßnahmen nach Tabelle 4 der ASR A3.5 ergreifen. In Einzelfällen (z. B. Tragen von PSA, Verrichten schwerer Arbeit, Anwesenheit von gesundheitlich Vorbelasteten oder besonders schutzbedürftigen Beschäftigten) ist mit einer angepassten Gefährdungsbeurteilung über weitere Maßnahmen zu entscheiden. bis +35 °C	Wirksame Maßnahmen nach Tabelle 4 der ASR A3.5 müssen vom Arbeitgeber ergriffen werden. über 35 °C	Der Raum ist während der Überschreitungszeit ohne Maßnahmen wie bei Hitzearbeit (Beispiele werden in der ASR genannt) als Arbeitsraum ungeeignet.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Screenshot: BAuA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn es am Arbeitsplatz zu warm ist, können das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten darunter leiden. Ab welchen Temperaturen, welche entsprechenden Maßnahmen erfolgen sollten, kann man im maßgeblichen Regelwerk für die Anforderung an Arbeitsstätten, enthalten in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) erfahren. In dieser sind die &lt;a href=&quot;https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung/Physikalische-Faktoren/Klima-am-Arbeitsplatz/Schutzmassnahmen-hohe-Raumtemperaturen&quot;&gt;Sachverhalte bezüglich der Raumtemperaturen in Arbeitsstätten&lt;/a&gt; verbindlich geregelt. &lt;p&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14290-guid.html</guid>
    <category>arbeit</category>
<category>hitze</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Lesung anlässlich des 50. Jahrestages des Ausbruchs aus dem Frauenknast Lehrter Straße 61 in Westberlin</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14287-Lesung-anlaesslich-des-50.-Jahrestages-des-Ausbruchs-aus-dem-Frauenknast-Lehrter-Strasse-61-in-Westberlin.html</link>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Buchtipp</category>
            <category>Debatte</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Knast</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14287-Lesung-anlaesslich-des-50.-Jahrestages-des-Ausbruchs-aus-dem-Frauenknast-Lehrter-Strasse-61-in-Westberlin.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14287</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14287</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/der-kern-ist-unzerstoerbar_cover_vorne_3.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/der-kern-ist-unzerstoerbar_cover_vorne_3.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1015,width=655,top=580,left=1600,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5231 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100/&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/der-kern-ist-unzerstoerbar_cover_vorne_3.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Cover des Buches zeigt das historische Foto nach dem Ausbruch, als  zwei Polizeibeamte zum Fenster der Zelle hochschauen. Dazu Angaben zum Buch.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Herausgeber ‏ : ‎ Immergrün e.V.&lt;br /&gt;
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 13. Mai 2026&lt;br /&gt;
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 400 Seiten&lt;br /&gt;
ISBN-10 ‏ : ‎ 3910281222&lt;br /&gt;
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3910281226&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;K9 MITTWOCH 8. JULI 2026 - 19 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Als wir es das erste Mal gesehen haben, war das wie eine Offenbarung: ein Fenster ohne Gitter!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juli 1976 gelang Monika Berberich zusammen mit den drei anderen Gefangenen: Gabriele Rollnik, Juliane Plambeck und Inge Viett, alle aus der RAF und der Bewegung 2. Juni, die Flucht aus dem Frauenknast Lehrter Straße 61 in Westberlin. Sie überwältigten zwei Schließerinnen und seilten sich an Bettlaken ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns diesem unbedingten Willen nach Freiheit und laden einen Tag nach dem 50. Jahrestag der Befreiung zur Lesung, Buchvorstellung, Informationen und Diskussion ein. Jemensch aus dem &lt;a href=&quot;https://verlag-immergruen.de/&quot;&gt;Verlag immergrün&lt;/a&gt; liest aus dem Kapitel &lt;em&gt;„Das vierzehnte Treffen: Der Ausbruch“&lt;/em&gt; aus dem Buch: &lt;a href=&quot;https://black-mosquito.org/de/der-kern-ist-unzerstorbar-versuch-einer-annaherung.html&quot;&gt;Der Kern ist unzerstörbar, Versuch einer Annäherung. Gespräche mit Monika Berberich.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 13:47:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14287-guid.html</guid>
    <category>bewegung 2. juni</category>
<category>gabriele rollnik</category>
<category>inge viett</category>
<category>juliane plambeck</category>
<category>lesung</category>
<category>monika berberich</category>
<category>raf</category>
<category>westberlin</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Gedanken, Notizen und Barbarenköniginnen oder: Nachrichten und Buchrezensionen</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14288-Gedanken,-Notizen-und-Barbarenkoeniginnen-oder-Nachrichten-und-Buchrezensionen.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Buchtipp</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Film</category>
            <category>Flimmern</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Literatur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14288-Gedanken,-Notizen-und-Barbarenkoeniginnen-oder-Nachrichten-und-Buchrezensionen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14288</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14288</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h2&gt;Prairieland&lt;/h1&gt;Die Angeklagten im Fall „Prairieland“ wurden gestern verurteilt, und alle ihre Strafen sind geradezu karikaturhaft lang. Im Ernst, es ist unmöglich, in diesem Fall Strafen von 70 Jahren zu lesen, ohne sich vorzustellen, wie der Richter an seinem Schnurrbart zupft, während er seine Urteile verkündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prairieland war eine Lärmdemonstration vor einer ICE-Einrichtung, die schrecklich schiefging, als ein Beamter auftauchte und eine Waffe auf einen unbewaffneten, flüchtenden Demonstranten richtete. Einer der Angeklagten, Champagne, war bewaffnet und schoss auf den Beamten, wodurch er ihn verletzte – und vermutlich dem Flüchtenden das Leben rettete. Mir scheint es wahrscheinlich, dass bei dieser Demo jemand gestorben wäre, wenn Champagne nicht da gewesen wäre und nicht schnell reagiert hätte. Stattdessen ist niemand gestorben. Champagne wurde gerade zu hundert Jahren Haft verurteilt. &lt;a href=&quot;https://prairielanddefendants.com/defendant-writings/statement-by-benjamin-champagne-song/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Hier ist ihre Stellungnahme von gestern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird jedem, der bei der kleinen Lärmdemonstration dabei war, gesagt, dass er eingesperrt wird – die meisten von ihnen für den Rest ihres Lebens. Um das Unterstützungskomitee zu zitieren:&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/urteil.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/urteil.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=316,width=643,top=929.5,left=1606,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5232 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/urteil.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Screenshot des Postings des Unterstützungskomitees mit dem Text: &amp;quot;Richter O’Connor erklärte vom Richterstuhl aus, dass er im Fall „Prairieland“ die Höchststrafen verhänge, weil „der Staat ein Zeichen an alle setzen will, die eine ähnliche Ideologie vertreten“.&amp;quot;.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Richter O’Connor erklärte vom Richterstuhl aus, dass er im Fall „Prairieland“ die Höchststrafen verhänge, weil „der Staat ein Zeichen an alle setzen will, die eine ähnliche Ideologie vertreten“.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Das einzig Positive, was ich daraus mitnehmen kann, ist, dass die Voreingenommenheit des Gerichts so offensichtlich ist, dass unter besseren Umständen vielleicht Hoffnung auf eine Berufung besteht. Und wenn wir Trump endlich aus dem Amt jagen, müssen wir alle laut und oft daran erinnern, dass Trump erst dann weg ist, wenn die Überreste seiner faschistischen Regierung verschwunden sind – und dazu gehören auch die Verurteilungen von Anti-ICE-Demonstranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Die Barbarenkönigin&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Das hat zwar überhaupt nichts damit zu tun, aber ich habe eine neue Serie namens &lt;em&gt;Throkda, die Barbarenkönigin im Dorf Ash&lt;/em&gt; gestartet. Teil eins erscheint in Ausgabe drei des &lt;a href=&quot;https://foghornmag.com/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Foghorn Mag&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, das den Untertitel „Eine anarchistische Chronik des Lebens am Rande“ trägt. Es ist eine reine Printzeitschrift, die zweimal im Jahr erscheint und voller Tipps zur Selbstorganisation, zum Leben abseits des Netzes und ganz allgemein zum Leben am Rande der Gesellschaft ist. Es ist eine tolle Zeitschrift, und als sie mich um einen Beitrag baten, sagte ich ihnen, ich würde lieber über eine Barbarenkönigin aus einer Fantasiewelt schreiben, die durch ein Portal in die Wälder außerhalb von Asheville, North Carolina, tritt. Und sie sagten Ja, solange es einen Bezug zu Menschen hat, die abseits des Netzes leben. Das tut es also. Du kannst Teil eins in Ausgabe Nr. 3 lesen, von der du &lt;a href=&quot;https://foghornmag.com/shop&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;gedruckte Exemplare&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; online oder in einigen ausgewählten Läden &lt;a href=&quot;https://foghornmag.com/shop&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;kaufen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist ein kleiner Vorgeschmack darauf, scheiß drauf:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Blut lief meine Klinge hinunter und Blut lief meine Brust hinunter und eine Kakophonie aus Schreien erfüllte die königliche Kammer und alles, was ich tun wollte, war nachzudenken, unsere Flucht zu planen, aber dafür war keine Zeit. Parieren, stoßen, parieren. Näher herankommen. Näher an den Feind herankommen – das bringt seine Ausbildung durcheinander und verschafft dir einen Vorteil. Es ist nicht sicher, aber nichts ist das. Das Seax in meiner Hand war von meinem Bruder geschmiedet worden (mögen die Sieben Harpyien seine Seele im Land jenseits aller Flüsse gnädig aufnehmen) und es erfüllte seinen Zweck gut.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Meine beiden Freunde waren am Ende des Flurs und arbeiteten gemeinsam daran, die Tür aufzubrechen, die zwischen uns und unserem Ziel stand.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ein letzter Stoß, und drei Palastwächter lagen tot oder sterbend auf dem Boden der Kammer neben der Leiche ihres Herrn, Herzog Agglethorn.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jemand würde das alles aufräumen müssen. Ein armer Palastdiener, kaum freier als ein Leibeigener, würde all das Blut aufwischen müssen. Die Flecken würden sich auf keinen Fall jemals aus der Polsterung entfernen lassen. Seidenvelours, auf einem Webstuhl mit zwei Kettfäden gewebt, gefärbt mit Muscheln, die eine nach der anderen vom Meeresboden gepflückt worden waren. Wahrscheinlich hatte ein ganzes Dorf einen ganzen Monat gebraucht, um nur einen einzigen dieser Stühle herzustellen, und da stand ich nun und spritzte das Lebensblut der halben Palastwache durch den Raum.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Vielleicht wollte ich doch keine Zeit zum Nachdenken haben.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Vorsorge&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Mahlzeiten aus humanitären Hilfslieferungen sind derzeit extrem, extrem reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vermutung ist, dass das Ende der amerikanischen Soft Power zu einem massiven Überangebot an im Grunde veganen MREs auf dem heimischen Markt geführt hat. Das ist keine gute Sache. Aber es bedeutet, &lt;a href=&quot;https://ammocanman.com/products/mre-meals-ready-to-eat-humanitarian-daily-rations-2025-or-newer?variant=50916698816676&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;dass du im Moment etwa 300 vegane Mahlzeiten für 150 Dollar plus Versand bekommen kannst.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Beachte, dass „Prüfdatum“ bedeutet: „Öffne eine Packung, um sicherzugehen, dass sie noch gut sind“, und nicht „Mindesthaltbarkeitsdatum“. Ein Freund von mir, der mutiger ist als ich, hat ein paar davon gegessen und meinte, mit genug scharfer Soße schmecken sie gut, und ich habe jede Menge davon in meinem Keller. (Wie bei allen Vorratsnahrungsmitteln solltest du sie fern von Hitze, Licht und Feuchtigkeit lagern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Dinge, die ich kürzlich gelesen habe&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Bounce House&lt;/em&gt;, von Matt Dinniman. 2026.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte eigentlich &lt;em&gt;Dungeon Crawler Carl&lt;/em&gt; lesen, weil es so ein großes Thema ist, dass ich mir dachte, ich schaue mal, worum es bei dem ganzen Trubel geht, aber seit ich Audible gekündigt habe, höre ich meine Hörbücher über libro.fm, und dort gab es nur dieses andere Buch vom selben Autor. Es erfüllt eine Menge meiner Kriterien für klassische Sci-Fi – die Kinder einer Generation-Ship-Kolonisation kämpfen gegen eine Invasion von Gamern von der Erde, die Mechs steuern. Es macht Spaß. Dinniman ist ein guter Pulp-Autor. Ich verstehe, warum die Leute seine Werke mögen, und ich werde wahrscheinlich noch mehr von ihm lesen, vor allem, wenn ich die Hörbuchversionen auftreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Tunnel in the Sky&lt;/em&gt;, von Robert Heinlein. 1955.&lt;/strong&gt; Ich bin mit Heinlein aufgewachsen, und obwohl ich politisch auf Makroebene nicht mit ihm übereinstimme, gefallen mir seine Bücher und viele seiner Ideen. Das ist wahrscheinlich mein Lieblingsbuch von ihm, und ich lese es jetzt wohl schon zum vierten Mal (zweimal als Kind und jetzt zweimal als Erwachsener). Ich habe zwei Exemplare in meinem Regal, beide sind älter als ich. Eines gehörte meinem Vater, das andere seinem älteren Bruder. Ein Gymnasiast in einem Überlebenskurs auf fremden Welten legt seine Abschlussprüfung ab, indem er durch ein Tor geht, um auf einer fremden Welt zu überleben. Es ist eine libertäre, aber einfühlsame Geschichte. Eine, die als Apologie für die Kolonisierung dient, aber dennoch von einer interessanten Art von Freundlichkeit durchzogen ist und bewusst darauf abzielte, den Jungen der 1950er Jahre, die Pulp-Science-Fiction lasen, „woke“-Lektionen zu erteilen. Es ist interessant zu sehen, wo der vom Autor beabsichtigte Antisexismus und Antirassismus im Nachhinein gelingt und wo er scheitert. Beim erneuten Lesen wird mir klar, wie sehr das meine Gedanken beeinflusst hat – sogar bis heute. In der postapokalyptischen Vignette, die ich gerade hier veröffentlicht habe – &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-end-like-sand-post-apocalyptic&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;The End, Like Sand&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; –, steckt ein bisschen &lt;em&gt;Tunnel in the Sky&lt;/em&gt;, und zwar darin, wie darin der Aufbau einer offenen, aber organisierten Gesellschaft in Krisenzeiten thematisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Finna&lt;/em&gt;, von Nino Cipri. 2020.&lt;/strong&gt; Ich habe mir das Hörbuch dazu vor ein paar Wochen angehört. Es ist kurz, knackig und unterhaltsam: Ein Geschäft, das rechtlich von Ikea getrennt ist, kann spontan Portale zu Paralleluniversen erzeugen, und ein Mindestlohnempfänger sowie dessen Ex-Partner erfahren, dass es ihre Aufgabe ist, durch dieses Portal zu gehen, um einen vermissten Kunden zu retten. Es macht Spaß. Es ist ein Spektakel. Der Titel „finna“ hat nichts mit dem AAVE-Wort zu tun, das „gonna“ bedeutet – ob das nun gut oder schlecht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer führe ich auch &lt;a href=&quot;https://firestorm.coop/r/killjoy.html&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;eine Liste mit Büchern, die ich empfehle&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, bei der von Arbeiter*innen und Queers geführten Buchhandlung Firestorm. Vollständige Offenlegung: Das ist ein Empfehlungslink, über den ich eine Provision erhalte (und du einen Rabatt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Was ich mir kürzlich angesehen habe&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;The Death of Robin Hood&lt;/em&gt;. 2026.&lt;/strong&gt; Ich dachte mir schon, dass ich den Film entweder lieben oder hassen würde – und wie sich herausstellt, liebe ich ihn. Ich bin fasziniert davon, wie moderne Filme (vor allem A24-Filme) bereit sind, die Idee ernst zu nehmen, dass jeder Kampf im Grunde Horror ist, und ihn auch so zu verfilmen. Der Film dreht sich im Grunde um die Frage: „Was wäre, wenn Robin Hood einfach nur ein ganz normaler alter Gesetzloser wäre, der verdammt alt ist und sich wegen all dem Morden und so nicht gerade wohlfühlt?“ Es war nicht der Film, den ich mir erhoffe, eines Tages zu sehen – in dem Robin Hood ein brutaler Antiheld, aber dennoch ein Klassenkämpfer ist. Stattdessen war es ein Film, über den ich froh bin, ihn gesehen zu haben; er verbindet heidnische und christliche theologische Konzepte nahtlos miteinander und fühlt sich &lt;em&gt;echter&lt;/em&gt; an, als es jede glattgebügelte Nacherzählung der Vergangenheit jemals tun wird. Und die Musik ist unglaublich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;The Drama&lt;/em&gt;. 2026.&lt;/strong&gt; Noch ein A24-Film, und wenn ich ehrlich bin, hab ich es irgendwie satt, dass es in jedem düsteren Liebesfilm darum geht, wie Menschen einfach nur furchtbar zueinander sind. Auch wenn ich mich vielleicht darüber freuen sollte, dass „wir Liebesfilme so drehen, als wären sie Horrorfilme“, hat mich dieser hier größtenteils auf eine, nun ja, unangenehme Art und Weise verunsichert, statt auf eine coole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Good Luck Have Fun Don’t Die&lt;/em&gt;. 2025&lt;/strong&gt;. Ein lustiger, schräger Sci-Fi-Film, der zum Nachdenken anregt. Er ist sich bewusst, dass er kitschig ist, und ein bisschen übertrieben in seiner Botschaft „Kinder starren heutzutage zu viel auf ihre Handys“, aber insgesamt eine gute Botschaft, die gut rüberkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Wake Up Dead Man&lt;/em&gt;. 2025.&lt;/strong&gt; Alle haben mir gesagt, ich müsse mir den unbedingt ansehen, als er rauskam, aber ich hab’s verschlafen. Alle hatten recht. Der Film ist total mein Ding. Ein katholischer Krimi, geschrieben von einem echten Atheisten und gelöst von einem fiktiven Atheisten, aber durchzogen von den besten Einsichten über den Glauben, die man sich vorstellen kann. Mein einziges Problem war, dass ich verdammt gesichtsblind bin, sodass mir einer der wichtigsten Handlungsstränge völlig entgangen ist, bis ich ihn später nachgeschlagen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;28 Jahre später: Der Knochentempel.&lt;/em&gt; 2025.&lt;/strong&gt; Einfach umwerfend. Blutiger als das meiste, was ich sonst gerne gucke, aber die Gewalt wirkte größtenteils gerechtfertigt und steigerte sich zu etwas Bedeutungsvollem. Nachdem ich außerdem eine Menge über die Gallier und Kelten gelesen habe, finde ich das ganze Konzept der „Knochensäulen in einem Freiluft-Beinhaus“ umso fesselnder und historisch akkurater. Wenn ich die vier Filme der Reihe in eine Rangliste bringen müsste, würde ich von schlecht nach gut gehen: &lt;em&gt;28 Weeks Later&lt;/em&gt; (der zweite Film), &lt;em&gt;28 Years Later&lt;/em&gt; (der dritte Film), &lt;em&gt;28 Days Later&lt;/em&gt; (der erste Film) und dann &lt;em&gt;Bone Temple&lt;/em&gt;, den vierten Film, als den besten der Reihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Weapons&lt;/em&gt;, 2025.&lt;/strong&gt; Wusstest du, dass ich jahrelang keine Horrorfilme geschaut habe? So etwa zehn Jahre lang. Ich lebte in einem Van und schlief oft ganz allein mitten im Nirgendwo, also hat es mir einfach nichts gebracht, Horrorfilme anzuschauen. Aber irgendwann, während der Pandemie, hat mich eine Freundin dazu gebracht, sie mit ihr allein in meiner abgelegenen Hütte im Wald anzuschauen, und mir wurde klar, dass Horror besser (oder zumindest zuverlässiger) als jedes andere Genre darin ist, die Welt unter dieser Welt freizulegen, die wir zwar erahnen, aber weder sehen noch berühren können. „Weapons“ schafft das sehr gut: Es bringt echten Horror und Magie (und was ist Magie anderes als Horror?) in eine alltägliche Vorstadtumgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/thoughts-and-notes-and-barbarian&quot;&gt;„Thoughts and Notes and Barbarian Queens or: news and book reviews“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 24. Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 18:22:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14288-guid.html</guid>
    <category>antirepression</category>
<category>horrorfilme</category>
<category>ice</category>
<category>prairieland</category>
<category>usa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Schon mal warmlaufen und vorglühen: All them Whitches - House Of Mirrors Tour</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14266-Schon-mal-warmlaufen-und-vorgluehen-All-them-Whitches-House-Of-Mirrors-Tour.html</link>
            <category>Clubs</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Kunst</category>
            <category>Musik</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14266-Schon-mal-warmlaufen-und-vorgluehen-All-them-Whitches-House-Of-Mirrors-Tour.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14266</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14266</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Tourdaten Deutschland: &lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Hamburg: Tuesday, June 23, 2026 at the &lt;a href=&quot;https://markthalle-hamburg.de/konzerte/all-them-witches/&quot;&gt;Markthalle Hamburg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stuttgart: Tuesday, June 30, 2026 at the &lt;a href=&quot;https://lka-longhorn.de/events/all-them-witches-house-of-mirrors-tour/&quot;&gt;LKA Longhorn&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Leipzig: Friday, July 3, 2026 at the &lt;a href=&quot;https://www.parkbuehne-leipzig.com/konzerte/all-them-witches-house-of-mirrors-tour-leipzig-2026-07-03-e66924-v388070&quot;&gt;Parkbühne Leipzig&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/AVvOj_XEK5k?si=cxckV5fKKp5-QxPQ&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 16:22:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14266-guid.html</guid>
    <category>All them Whitches</category>
<category>ghost</category>
<category>kyuss</category>
<category>led zeppelin</category>
<category>mastodon</category>
<category>pink floyd</category>
<category>primus</category>
<category>psychedelic rock</category>
<category>stoner rock</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>AfD ist nachweislich verfassungswidrig – Gesellschaft für Freiheitsrechte stellt nach einem Jahr Arbeit umfassendes wissenschaftliches Gutachten vor</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14285-AfD-ist-nachweislich-verfassungswidrig-Gesellschaft-fuer-Freiheitsrechte-stellt-nach-einem-Jahr-Arbeit-umfassendes-wissenschaftliches-Gutachten-vor.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antifeminismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Hintergrund</category>
            <category>Migration</category>
            <category>Misogynie</category>
            <category>Parlamentarismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Propaganda</category>
            <category>Social Media</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14285-AfD-ist-nachweislich-verfassungswidrig-Gesellschaft-fuer-Freiheitsrechte-stellt-nach-einem-Jahr-Arbeit-umfassendes-wissenschaftliches-Gutachten-vor.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14285</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14285</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/2000-1333-max.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2000-1333-max.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=697,width=1039,top=739,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5230 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2000-1333-max.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt zwei Personen von hinten betrachtet, die auf einem Notebook eine Netzwerkanalyse betrachten, die dei Verbindungen zwischen Alice Weidel und anderen innerhalb der AfD aufschlüsselt. Daneben auf dem geteilten Bildschirm ein Artikel der LTO zur Verfassungswidrigkeit der AfD.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Bernhard Leitner | Gesellschaft für Freiheitsrechte&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat heute in der Bundespressekonferenz das bislang umfangreichste und juristisch anspruchsvollste Gutachten zur „Alternative für Deutschland“ (AfD) vorgestellt. Es kommt zu dem Ergebnis: Die AfD ist verfassungswidrig nach dem Maßstab von Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz. Die Partei geht nach ihren Zielen und nach dem Verhalten ihrer Anhänger*innen darauf aus, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen, insbesondere das Demokratieprinzip und die Menschenwürdegarantie. Das bedeutet: Würde ein zulässiger Verbotsantrag gestellt, hätte dieser vor dem Bundesverfassungsgericht wahrscheinlich Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein achtköpfiges Team aus Jurist*innen, Rechtsextremismus-Expert*innen und Datenanalyst*innen hat das 1.500-seitige Gutachten binnen 13 Monaten ergebnisoffen und nach wissenschaftlichen Standards erstellt. Die Ergebnisoffenheit der Untersuchung wurde durch die Staatsrechtler*innen Prof. Dr. Christoph Möllers und Prof. Dr. Sophie Schönberger bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bislang gab es keine belastbare Antwort auf die Frage, ob die AfD verfassungswidrig ist und damit verboten werden könnte. Unser Gutachten schafft nun endlich Klarheit für Politik und Gesellschaft“, betont Dr. Bijan Moini, Legal Director der GFF und Projektleiter des Gutachtens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstößt: Sie will politische Gegner*innen unterdrücken, indem sie insbesondere Politiker*innen anderer Parteien strafrechtlich verfolgt. Darin liegt die Verletzung des Demokratieprinzips. Außerdem plant sie unter anderem Muslim*innen, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft und Schutzsuchende in ihrer Menschenwürde zu verletzen. Ihre Anhänger*innen verletzen auch gegenwärtig schon die Menschenwürde von trans Personen und schüchtern politische Gegner*innen auf demokratiefeindliche Weise ein. Diese und andere Entwicklungen zeigen: Die radikalen Kräfte in der AfD haben sich durchgesetzt. Auffällig ist in der Gesamtschau auch die Ähnlichkeit der politischen Konzepte der AfD und der NPD, deren Verfassungsfeindlichkeit das Bundesverfassungsgericht zwei Mal festgestellt hatte. Das Gutachten zeigt außerdem, dass die Partei planvoll an die Macht strebt und – anders als die NPD – das Potenzial hat, ihre verfassungsfeindlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Bereichen kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass sich Äußerungen und Pläne der Partei (noch) nicht so verdichten, dass auch sie die Verfassungswidrigkeit der Partei begründen. Das betrifft z. B. die Aspekte Behindertenfeindlichkeit, Antisemitismus und die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie. Diese Teilbeurteilungen ändern jedoch nichts am Gesamtergebnis der Verfassungswidrigkeit der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Expert*innen sammelten, analysierten und bewerteten über drei Millionen Datenpunkte zur AfD. Dazu gehörten Wahlprogramme der Landesverbände und der Bundespartei, über 70.000 parlamentarische Drucksachen, über 50.000 Pressemitteilungen und 2,9 Millionen Social Media-Posts. Sie untersuchten alle Ebenen der Partei und stützen ihre Einschätzung auf mehr als 2.500 Belege. Das AfD-Gutachten ist die erste umfassende Untersuchung, die die Partei nach den Maßstäben untersucht, die auch das Bundesverfassungsgericht in einem Verbotsverfahren anlegen würde. Es füllt wichtige Lücken, die beispielsweise durch das Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz offenblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mit diesem Gutachten müssen sich Politik und Gesellschaft jetzt auseinandersetzen. Denn, egal auf welcher Seite der Verbotsdebatte man steht: Das Argument, ein Verbotsantrag werde wahrscheinlich scheitern, ist nach unserer Einschätzung nicht mehr haltbar,” unterstrich GFF-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner vor den Journalist*innen der Bundespresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanziert wurde das Gutachten durch private Spenden von über 20.000 Menschen in Höhe von insgesamt über einer Million Euro, die die GFF 2025 zu diesem Zweck gesammelt hatte. Für die Spendensammlung hat die GFF mit den Organisationen Demokratie-Stiftung Campact, Volksverpetzer, innn.it, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Postmigrantischer Jurist*innenbund, Frag den Staat und Bleibt stabil zusammengearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interaktive Aufarbeitung der Ergebnisse und das Gutachten im Volltext findet sich &lt;span class=&quot;text1&quot; style=&quot;font-size: 15px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 21px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://afd-gutachten.de/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;text1&quot; style=&quot;font-size: 15px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 21px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 14px;&quot;&gt;Quelle: Pressemitteilung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die GFF:&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/&quot;&gt;GFF&lt;/a&gt; verteidigt seit 2015 die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin nutzt sie strategische Gerichtsverfahren, wenn Staat oder Unternehmen gegen das Grundgesetz verstoßen. Seit 2015 hat die GFF mehr als 45 Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht erhoben. In etwa 75 Prozent der bereits entschiedenen Verfassungsbeschwerden erzielte die GFF mindestens einen Teilerfolg.&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14285-guid.html</guid>
    <category>afd</category>
<category>afd verbot</category>
<category>antifaschismus</category>
<category>gesellschaft für freiheitsrechte</category>
<category>noafd</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Revolution mit dem Tanzbein: All Them Witches - Full Performance (Recorded April 26, 2026 live on KEXP)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14286-Revolution-mit-dem-Tanzbein-All-Them-Witches-Full-Performance-Recorded-April-26,-2026-live-on-KEXP.html</link>
            <category>Musik</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14286-Revolution-mit-dem-Tanzbein-All-Them-Witches-Full-Performance-Recorded-April-26,-2026-live-on-KEXP.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14286</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14286</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Tourdaten Deutschland:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Stuttgart: Tuesday, June 30, 2026 at the &lt;a href=&quot;https://lka-longhorn.de/events/all-them-witches-house-of-mirrors-tour/&quot;&gt;LKA Longhorn&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Leipzig: Friday, July 3, 2026 at the &lt;a href=&quot;https://www.parkbuehne-leipzig.com/konzerte/all-them-witches-house-of-mirrors-tour-leipzig-2026-07-03-e66924-v388070&quot;&gt;Parkbühne Leipzig&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/oI8myAraUw0?si=FKWarngdCqfsFEAm&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 12:48:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14286-guid.html</guid>
    <category>All them Whitches</category>
<category>Ghost</category>
<category>Kyuss</category>
<category>Led Zeppelin</category>
<category>Mastodon</category>
<category>Pink Floyd</category>
<category>Primus</category>
<category>Psychedelic Rock</category>
<category>Stoner Rock</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: &quot;Komm und sieh&quot; - Иди и смотри - Idi i smotri (1985)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14284-Blogkino-Komm-und-sieh-Idi-i-smotri-1985.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Blogkino</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14284-Blogkino-Komm-und-sieh-Idi-i-smotri-1985.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14284</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14284</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute gedenken wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; des gestrigen, 85. Jahrestags des Überfalls des Hitlerfaschismus auf die Sowjetunion. Dieser Jahrestag war hierzulande kaum der Rede wert, was ist schon so ein Vernichtungsfeldzug mit 27 Millionen Toten. &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/artikel/524761.konflikt-in-osteuropa-pistorius-an-russischer-grenze.html&quot;&gt;Ganz im Gegenteil inspizierte Kriegsminister Pistorius am Montag die Schlagkraft der deutschen Panzertruppe in Litauen.&lt;/a&gt; Wer noch nicht der völligen Geschichtsvergessenheit erlegen ist, dem sei der Film &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Komm_und_sieh&quot;&gt;»Komm und sieh«&lt;/a&gt; (oder auch »Geh und sieh«) von 1985 empfohlen, ein Meisterwerk des Sowjetkinos und der Antikriegsfilme überhaupt. Es ist ein einziger Alptraum, den Regisseur Elem Klimow erzählt, die Geschichte des Jungen Fljora (Alexej Krawtschenko), der sich während der deutschen Besatzung in Belarus Partisanen anschließt. Dankenswerterweise hat die russische Filmgesellschaft Mosfilm den Streifen auf Youtube in ansprechender Qualität mit englischem Untertitel hochgeladen. Auf großer Leinwand ist er übrigens &lt;a href=&quot;https://babylonberlin.eu/programm/filmreihen/85-jahre-deutscher-%C3%BCberfall/10254-85-jahre-deutscher-berfall-geh-und-sieh&quot;&gt;am Mittwoch nachmittag im Berliner Kino »Babylon« zu erleben.&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/artikel/524850.nachschlag-wider-die-kriegsgel%C3%BCste.html&quot;&gt;jW&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/zjIiApN6cfg?si=TzCJQ9gsPSgEiLzG&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14284-guid.html</guid>
    <category>faschismus</category>
<category>komm und sieh</category>
<category>sowjetunion</category>
<category>unternehmen barbarossa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>k9 » größenwahn » politischer fiimabend: Memoria Viva - Lebendige Erinnerung</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14283-k9-groessenwahn-politischer-fiimabend-Memoria-Viva-Lebendige-Erinnerung.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Film</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Solidarität</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14283-k9-groessenwahn-politischer-fiimabend-Memoria-Viva-Lebendige-Erinnerung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14283</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14283</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/kinzig9072026.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kinzig9072026.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=790,width=534,top=692.5,left=1660.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5229 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/kinzig9072026.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Vorderseite des Flyers zum Filmabend zeigt neben einem Foto einer Demonstration mit einem CNT Fronttransparent Angaben zum Film sowie das Zitat: &amp;quot;Wenn einer träumt für sich allein dann ist es nur ein Traum. Wenn viele zusammen träumen, ist es der Anfang einer neuen Realität&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&quot;Wenn einer träumt für sich allein dann ist es nur ein Traum. Wenn viele zusammen träumen, ist es der Anfang einer neuen Realität&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dokufilm - Antonio J. García de Quirós Rodríguez - 2014 - 2 Std. - Spanisch (OmU)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54 Spanier+Spanierinnen erinnern an ihre Erfahrungen als Mitglieder der anarchistischen Gewerkschaft CNT rekapitulieren anschaulich u. detailliert die Jahre der Revolution des Spanischen Bürgerkriegs, die Zeit des Exils, die Nach-Franco-Ära. Geschichte vom Aufstieg+Fall der anarchistischen Utopie, sowie den kollektiven Charakter der anarchistischen Bewegung. Geschichte des spanischen Gewerkschaftsdachverbandes CNT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm erzählt die über hundertjährige Geschichte dieser anarchosyndikalistischen Gewerkschaft aus der Sicht ihrer Protagonisten - einfachen Arbeitern und Arbeiterinnen. Mit ihnen erleben wir ihre Geschichte, ihre Kämpfe, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos, mit rund 2 Millionen Mitgliedern eine der wichtigsten Protagonistinnen des Widerstandes, gleichzeitig der Motor einer sozialen Revolution, die für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;combatiente zeigt geschichtsbewußt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;revolucion muß sein!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolutionären kämpfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:58:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14283-guid.html</guid>
    <category>anarchosyndikalismus</category>
<category>cnt</category>
<category>faschismus</category>
<category>francisco franco</category>
<category>kinzig 9</category>
<category>spanien</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Berlin: Demo gegen KI-Videoüberwachung und die digitale Aufrüstung der Polizei</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14281-Berlin-Demo-gegen-KI-Videoueberwachung-und-die-digitale-Aufruestung-der-Polizei.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Big Brother</category>
            <category>Bullerei</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Künstliche Intelligenz</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14281-Berlin-Demo-gegen-KI-Videoueberwachung-und-die-digitale-Aufruestung-der-Polizei.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14281</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14281</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/2296a.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2296a.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5227 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2296a.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von © Björn Obmann zeigt das Transsparent mit dem Text &amp;quot;Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei&amp;quot; sowie vier verpixelte Träger*innen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Noch vor der Sommerpause will der Bundestag ein massives Überwachungspaket beschließen – mit KI-Fahndung, biometrischem Internetabgleich und Palantir-Software für die Polizei. Über 1.000 Menschen protestierten am 13. Juni 2026 in Berlin gegen die geplante digitale Aufrüstung und Massenüberwachung. Die Demonstration zog lautstark und begleitet von Pyro und Rauch von der Warschauer Straße zum Görlitzer Park und weiter zum Rio-Reiser-Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/keine-digitale-aufruestung-der-polizei/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung plant, Polizei und BAMF zu erlauben, Gesichtsbilder und Stimmen mit dem gesamten öffentlichen Internet abzugleichen. Auch der Einsatz dystopischer Programme wie Palantir &amp;amp; Co soll kommen – und dazu sollen gigantische Datenmengen zur automatisierten Analyse zusammengezogen werden. Massenhaft dürften persönliche Daten außerdem ohne Anonymisierung zum Training von Polizei-KI genutzt und an private Unternehmen weitergegeben werden. Der Bundesrat möchte diese Gesetzentwürfe durch Befugnisse zur Live-Gesichtserkennung noch weiter verschärfen. Zugleich gibt es einen neuen Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung.&lt;br /&gt;
Der schwarz-rote Senat in Berlin will die Polizei zudem aufrüsten mit KI-gesteuerten Kameras an sogenannten kriminalitätsbelasteten Orten (KBOs) wie zum Beispiel in der Rigaer Straße oder dem Görlitzer Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reicht! Dagegen gehen wir lautstark auf die Straße!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://sicherheit-ohne-ueberwachung.org/demo/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://sicherheit-ohne-ueberwachung.org/demo/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 17:55:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14281-guid.html</guid>
    <category>biometrischer internetabgleich</category>
<category>ki-fahndung</category>
<category>palantir</category>
<category>überwachung</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Kriminelle Anarchie in Minnesota oder: Gedankenverbrechen und fadenscheinige Anklagen</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14282-Kriminelle-Anarchie-in-Minnesota-oder-Gedankenverbrechen-und-fadenscheinige-Anklagen.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14282-Kriminelle-Anarchie-in-Minnesota-oder-Gedankenverbrechen-und-fadenscheinige-Anklagen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14282</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14282</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    Ich hatte diesen ganzen Beitrag eigentlich schon für euch für heute geschrieben. Darin ging es darum, wie sehr ich Bücher liebe. Es ging darum, dass ich dieses Jahr noch nicht genug Romane gelesen habe, darum, wie sehr ich Hörbücher liebe, aber dass es eine ganz besondere Freude ist, die ganze Welt dazu zu zwingen, einen Gang herunterzuschalten, damit man in einem Sessel sitzen und Belletristik lesen kann, die mit Tinte auf Papier gedruckt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich kann die Welt nicht immer dazu bringen, langsamer zu werden, und gestern wachte ich mit einer SMS aus Minneapolis auf. „Die ICE hat meine Straße abgesperrt. Sie führen eine Razzia im Haus meines Nachbarn durch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte nicht lange, bis ich &lt;a href=&quot;https://x.com/TheJFreakinC/status/2066935730933223491?s=20&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;ein Video von einer der Festnahmen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; sah – von einem Mann namens Isaac, dem Verschwörung zur Behinderung der Strafverfolgung vorgeworfen wird. Er wurde aus seinem Haus geführt, hielt den Kopf hoch und nannte den Nachbarn, die herausgekommen waren, um ihn zu unterstützen, ruhig seinen Namen und seine Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/55053753349_1bad285abb_k.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/55053753349_1bad285abb_k.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1835,width=1039,top=170,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5228 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/55053753349_1bad285abb_k.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt den Protest gegen die ICE in der Innenstadt von Minneapolis am 20. Januar 2026. Eine Person trägt ein &amp;quot;FUCK ICE&amp;quot; Plakat, die Demonstant*innen stehen vor 2 Hochhäuser und sind nur von hinten zu sehen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Protest gegen die ICE in der Innenstadt von Minneapolis&lt;br /&gt;
Minneapolis, Minnesota, 20. Januar 2026&lt;br /&gt;
Rund 200 Menschen protestierten in der Innenstadt von Minneapolis gegen die ICE. Maskierte Männer, angeblich von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), haben in Minnesota Leute von der Straße weggeholt und sie in unmarkierten Fahrzeugen abtransportiert. &lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://www.flickr.com/photos/fibonacciblue/55053753349/&quot;&gt;Fibonacci Blue&lt;/a&gt;, 20.01.2026&lt;br /&gt;
Creative-Commons-Lizenz 4.0 „Namensnennung“&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Bundesbehörden scheinen entschlossen zu sein, diesen Mann und vierzehn weitere Personen mit der ganzen Härte des Gesetzes zu bestrafen. In der 94-seitigen Anklageschrift sind 276 Vorwürfe aufgeführt. (Ich werde nicht direkt darauf verlinken, da sie auf einer .gov-Website gehostet wird, aber sie ist leicht zu finden. Ich habe nach „Anklageschrift gegen 15 aus Minneapolis“ gesucht.) Der Gruppe werden alle möglichen Straftaten vorgeworfen, von denen fast keine etwas beinhaltet, was ein Laie als kriminell ansehen würde – denn ihnen wird Verschwörung vorgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt (und ich bin kein Anwalt): Eine Verschwörung liegt vor, wenn zwei oder mehr Personen zusammenkommen und sagen: „Wir sollten das folgende Verbrechen begehen.“ Wir haben Meinungsfreiheit, daher ist es an sich nicht illegal zu sagen: „Was wäre, wenn wir ein Verbrechen begehen würden?“ Sobald jedoch eine dieser Personen „offene Handlungen“ (einschließlich ansonsten legaler Handlungen) zur Förderung der Verschwörung vornimmt, wird daraus eine kriminelle Verschwörung, und alle sind strafbar. Wenn du und ich in einem Raum wären und ich sagen würde: „Wir sollten Süßigkeiten aus Automaten klauen“, und du später Baupläne eines Automaten nachschlagen würdest, könnte der Staat einen Fall wegen Verschwörung gegen uns vorbringen – obwohl es legal ist, über ein Verbrechen zu reden, und es legal ist, Informationen nachzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist – aus Sicht des Staates – eine fantastische Gesetzeslücke, um Verhaltensweisen strafrechtlich zu verfolgen, die ansonsten verfassungsrechtlich geschützt wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also diese 94-seitige Anklageschrift mit 276 nummerierten Vorwürfen gegen Mitglieder einer Gruppe namens DAMN (Direct Action Minnesota; ich stehe den meisten Namen von Protestgruppen sehr kritisch gegenüber, aber verdammt, der ist gut), und fast jeder dieser Vorwürfe ist einfach nur eine Beschreibung dessen, was zur Organisation von Protesten dazugehört. Die Regierung behauptet, dass sie ihre Aktionen über Signal koordiniert haben. Die Regierung behauptet, dass sie Schutzschilde in einem Pick-up transportiert haben. Die Regierung behauptet, dass sie Überprüfungsverfahren genutzt hätten, um festzustellen, wem man vertrauen könne. Die Regierung behauptet, dass sich viele von ihnen selbst als Anarchisten bezeichnet hätten. Die Regierung behauptet, dass sie Blockaden am Whipple Building organisiert hätten, dem Hauptquartier ihrer Besetzung der Twin Cities.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blockaden. Schutzschilde. Während der Pressekonferenz sprach der Staat den „aggressiven Einsatz von Schutzschilden“ durch die Angeklagten an, ohne auch nur einen Hauch von Ironie in der Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz, ganz am Ende der Anklageschrift wird einem der Angeklagten (Vorwurf Nr. 275) vorgeworfen, gegen ein Polizeiauto getreten zu haben, und einem weiteren der fünfzehn (Vorwurf Nr. 276) wird vorgeworfen, ein Auto als gefährliche Waffe eingesetzt und einem Polizeibeamten eine Verletzung zugefügt zu haben. Die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, gehen davon aus, dass sich dieser letzte Vorwurf auf einen geringfügigen Verkehrsunfall mit einem Polizeifahrzeug bezieht. Es war jedenfalls kein Vorfall, der bedeutend genug war, um in irgendeiner der Nachrichten zu erscheinen, die ich finden konnte, und auch dieser einzige Vorwurf einer Körperverletzung war nicht wichtig genug, um auf der Pressekonferenz erwähnt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder behauptet die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift, dass sich die Angeklagten selbst als Anarchisten bezeichnen. Ein Großteil dieser „Beweise“ stammt aus öffentlichen Vorträgen, die im Rahmen einer Tour gehalten wurden, um dem Land zu zeigen, wie sich die Menschen in den Twin Cities organisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist absolut klar, dass die potenzielle anarchistische Identität einiger der Organisatoren ein wesentlicher Bestandteil der Anklage gegen sie ist. Das Wort „Anarchist“ taucht im gesamten Text weitaus häufiger auf als das Wort „Antifa“ – der Name der aufgeführten inländischen Terroristengruppe, von deren Existenz der Staat die Menschen unbedingt überzeugen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es nicht illegal, Anarchist zu sein. Das fällt unter die geschützte Meinungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zum Beispiel bin Anarchist. Ich glaube, dass die Gesellschaft von unten nach oben organisiert werden sollte, nicht von oben nach unten. Ich glaube, dass wir unsere Gesellschaft auf horizontalen Strukturen aufbauen können. Das Konzept des „Staates“, gegen das Anarchisten (neben anderen unterdrückerischen hierarchischen Strukturen wie Patriarchat, Rassismus und Kapitalismus) sind, ist in der Menschheitsgeschichte relativ neu, und Anarchisten sind eigentlich nicht gegen Organisation und Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben natürlich einen beängstigenden Namen. Ein Name, der zu viel Verwirrung geführt hat, weil er so oft missverstanden wird (&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/anarchism-and-its-misunderstanders&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;wie ich bereits zuvor geschrieben habe)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. In diesem Fall gehe ich davon aus, dass sich der Staat auf das weit verbreitete Missverständnis des Anarchismus stützt. Sie sagen „diese Leute sind Anarchisten“, weil sie die Menschen glauben machen wollen, dass die Angeklagten Batman-Bösewichte sind, die darauf aus sind, überall, wo sie hinkommen, Chaos und Zerstörung zu säen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das FBI weiß natürlich sehr wohl, was Anarchismus ist. Ich habe Erläuterungen gelesen, die von unseren Gegnern verfasst wurden und die tatsächlich die Grundzüge dessen erfassen, wofür wir stehen („Kenne deinen Feind“ ist ein grundlegendes und zentrales Prinzip der Kriegsführung). Aber sie werden in einer Anklageschrift wie dieser keine rationale Erklärung darüber aufnehmen, wer wir sind und wofür wir stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gestrige Pressekonferenz war kurz, und ehrlich gesagt ist es irgendwie &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=wPgWBzaPfk0&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;amüsant, das anzuschauen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Der Staat präsentiert die „gruuuuselig“ Beweise – wie zum Beispiel … Facebook-Seiten von Leuten, auf denen Slogans wie „Wir müssen unregierbar werden“ stehen, oder ein Bannerbild in den sozialen Medien von der brennenden Polizeiwache aus dem Jahr 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Journalisten im Saal waren alle unglaublich kompetent. Sie sagten (ich fasse das hier mal zusammen): „Wenn es eine Verschwörung zur Begehung gewalttätiger Handlungen gab, könnt ihr dann auf irgendwelche gewalttätigen Handlungen verweisen, die sie begangen haben?“ Und die Staatsanwaltschaft sagte einfach: „Lest die Anklageschrift.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Journalisten fragten: „Wenn ihr versucht, Anklage gegen die gewalttätigen Kriminellen zu erheben, werdet ihr dann auch Anklage gegen die Polizeibeamten erheben, die Good und Pretti getötet haben?“ Und die Staatsanwaltschaft antwortete: „Wenn unsere Ermittlungen in diesen Fällen eine Anklage rechtfertigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Journalist stellte direkt fest, dass es so klinge, als würde die Regierung den Leuten Gedankenverbrechen vorwerfen. Was passend ist, denn einer der Vorwürfe gegen einen der Angeklagten lautete, dass dieser einen Artikel für CrimethInc. geschrieben habe. (Wenn du auch Gedankenverbrechen begehen willst, kannst du &lt;a href=&quot;https://crimethinc.com/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;CrimethInc&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; lesen, ein anarchistisches Kollektiv, das einige der besten Nachrichten und Analysen zur Weltpolitik zusammenstellt, die du überhaupt finden kannst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht am wichtigsten von allem war, dass die Journalisten im Grunde fragten: „Die meisten eurer bisherigen Versuche, Leute wegen solcher Dinge anzuklagen, sind spektakulär gescheitert. Warum soll es diesmal anders sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung antwortete: „Unsere bisherigen Anklagen sind nicht gescheitert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Journalist korrigierte ihn und wies darauf hin, dass die Hälfte davon bisher gescheitert ist und immer mehr scheitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Regierung hat bereits versucht, mutmaßliche Demonstranten in Minnesota anzuklagen, und die Richter weisen diese Fälle ab. Ich habe gestern mit einem dieser ehemaligen Angeklagten gesprochen, während ich mich auf die &lt;a href=&quot;https://www.iheart.com/podcast/105-it-could-happen-here-30717896/episode/anti-ice-protesters-in-minnesota-charged-with-conspiracy-336937842&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Aufnahme eines Podcasts zu diesem Thema&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vorbereitete, und diese Person machte deutlich, dass die Regierung Anklagen auf der Grundlage schwacher Fälle erhebt – dass sie verzweifelt ist und um sich schlägt. Sie betonte, dass die Richter in Minnesota die Lügen und die fehlerhaften rechtlichen Argumente der Regierung satt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bundesregierung sucht verzweifelt nach einer kleinen Gruppe von Menschen, denen sie die Schuld zuschieben kann. Sie will unbedingt „teile und herrsche“ anwenden und sagen: „Das sind die &lt;em&gt;bösen&lt;/em&gt; Demonstranten – gebt ihnen die Schuld.“ Aber so sehr ich die Anarchisten aus Minnesota auch schätze und so stolz ich auf ihre Teilnahme an den Protesten bin: Der Widerstand gegen die Besetzung der Twin Cities durch die ICE umfasste mehr oder weniger die gesamte Bevölkerung dieser beiden Städte und beschränkte sich nicht auf eine bestimmte ideologische Richtung. &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/our-neighbors-in-minneapolis&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Noch nie in meinem Leben habe ich eine solche Einheit gesehen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob diese neuen Anklagen Bestand haben werden. Es sieht so aus, als würden alle Angeklagten vor dem Prozess aus der Haft entlassen, was ein gutes Zeichen ist, aber der Staat scheint aus diesem speziellen Fall eine größere Sache zu machen als aus früheren. Wir haben Grund, optimistisch zu sein, aber die Leute verdienen und brauchen trotzdem unsere Unterstützung und Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mächtigste Waffe des Staates ist die Angst. Sie wollen ein paar Leute herausgreifen und ihnen Anklagen an den Kopf werfen, damit alle anderen zu Hause bleiben und sagen: „Ich kenne diese Leute nicht, und so etwas würde ich niemals tun!“ Sie wollen einzelne Menschen herauspicken und isolieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du glaubst, sie würden nur die Anarchisten ins Visier nehmen, dann hast du noch nie ein Geschichtsbuch gelesen. Die Menschen in Minneapolis wissen das. Das ist ein Grund, warum so viele Menschen auf die Straße gegangen sind. Die Leute wissen, dass der Faschismus nicht nur die Schwächsten ins Visier nimmt – er zielt auf uns alle ab. Wenn es dem Staat gelingt, die „bösen Demonstranten“ herauszugreifen, wird er diese Kategorie ausweiten. (Er musste sie bereits ziemlich weit ausdehnen, wenn sie den „aggressiven Einsatz von Schutzschilden“ umfasst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Anklageverlesung der Angeklagten gestern &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/reels/DZqJknFBSZS/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;griff der Staat die vor dem Gerichtsgebäude versammelten Unterstützer an&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Sie haben Angst – nicht um ihr Leben, sondern um ihre Legitimität. Die hängt am seidenen Faden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass sie es noch schaffen werden, irgendjemanden erfolgreich herauszugreifen. Nicht dieses Mal. Ob die Anklagen nun standhalten oder nicht, wir können hinter diesen Angeklagten stehen. Die Twin Cities waren das Bollwerk gegen die ICE, und jetzt sind diese Angeklagten das Bollwerk gegen die Unterdrückung. Also werden wir hinter ihnen stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer weiß? Vielleicht kann ich euch nächste Woche davon erzählen, wie sehr ich Bücher liebe, und nicht von noch einer weiteren schrecklichen Sache, die in der Welt passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/criminal-anarchy-in-minnesota&quot;&gt;„Criminal Anarchy in Minnesota or: Thoughtcrime and flimsy cases“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 17.Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 13:56:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14282-guid.html</guid>
    <creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Lärm-Demo gegen Investorentreff SuperReturn2026</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14280-Laerm-Demo-gegen-Investorentreff-SuperReturn2026.html</link>
            <category>Berlin</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Gentrifizierung</category>
            <category>Kaufrausch</category>
            <category>Konsumterror</category>
            <category>Mietenwahnsinn</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14280-Laerm-Demo-gegen-Investorentreff-SuperReturn2026.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14280</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14280</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/2295b_cropped.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2295b_cropped.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=653,width=1077,top=761,left=1389,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5226 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2295b_cropped.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Szene der Kundgebung: 2 Aktivisten halten ein Transparent mit der Aufschrift &amp;quot;Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn&amp;quot;.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy;  Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, zog nachmittags eine kleine aber bunte und laute Demonstration durch die alte West-Berliner City rund um Zoo und Breitscheidplatz. Sie war der Abschluss einer Aktionswoche gegen das Finanzinvestorentreffen SuperReturn im Hotel InterContinental.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/laerm-demo-gegen-superreturn2026/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort treffen sich seit 1997 jedes Jahr Private-Equity-Firmen, Finanzinvestoren, Vermögensverwalter, Versicherungen und Co aus aller Welt. 6.000 Kongressteilnehmende sind mit einem Anlagevermögen von über 50 Billionen US-Dollar auf der Jagd nach der Super-Rendite (Super Return). 20% sollte diese schon betragen, die Anlageobjekte – ob Immobilien, Gesundheit, Waffen oder fossile Energien – sind dabei egal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lief das Treffen bisher weitgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit, gibt es seit letztem Jahr Aktionen verschiedener Initiativen und NGOs. So waren Klimagruppen mit Aktionen zivilen Ungehorsams, Workshops und Mahnwachen die ganze Woche präsent. Zur Demonstration am Donnerstag hatte ein &lt;a href=&quot;https://www.superreturn-demo.de/startseite/unterstuetzerinnen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Bündnis&lt;/a&gt; mobilisiert. In ihrem Aufruf forderten sie eine gerechtere Gesellschaft „mit konsequenter Besteuerung großer Vermögen, demokratisch entschiedenen öffentlichen Investitionen in Soziales, Wohnen, Gesundheit und Bildung, sowie Abkehr von fossilen und zerstörerischen Geschäftsmodellen.“  Die Kurzfassung auf dem Schild einiger Aktivist*innen von „AuA“ (Alt und Aktiv) ist da schon etwas prägnanter: &lt;em&gt;„Eat the rich“&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
– Andreas, Berliner MieterGemeinschaft –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.superreturn-demo.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.superreturn-demo.de/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://nosuperreturn.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://nosuperreturn.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;hr /&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:14:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14280-guid.html</guid>
    <category>finanzinvestoren</category>
<category>private-equity</category>
<category>vermögensverwalter</category>
<category>versicherungen</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Stuttgart: Geld Her, Keyf Grill &amp; Frühstück Döner!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14260-Stuttgart-Geld-Her,-Keyf-Grill-Fruehstueck-Doener!.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14260-Stuttgart-Geld-Her,-Keyf-Grill-Fruehstueck-Doener!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14260</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14260</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Keyf_Arbeitsgericht.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Keyf_Arbeitsgericht.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1365,width=1095,top=405,left=1380,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5200 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Keyf_Arbeitsgericht.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;SharePic mit einem Foto einer Demonstration, dem Text: Geld her, Keyf! Jede Arbeit muss bezahlt werden. Kundgebung zum Arbeitskonflikt 05.06., 19:00 Rotebühlplatz 11. Dazu das FAU Logo mit der Sabotcat. &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ein Mitglied der Freien Arbeiter:innen Union (FAU) Stuttgart fordert Lohn von Keyf – und zieht dafür vor das Arbeitsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Mitglied gibt an, für das Keyf gearbeitet zu haben, und macht dafür ausstehenden Lohn geltend. Das Keyf bestreitet die Ansprüche und zahlte trotz Aufforderung der FAU nicht. Deshalb klagt unser Mitglied – und deshalb machen wir diesen Fall öffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gastrobranche werden Beschäftigte immer wieder um das gebracht, was ihnen zusteht. Wir finden: Wer Lohn für geleistete Arbeit fordert, darf damit nicht allein gelassen werden. Genau dafür ist die FAU da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juli ab 10:30 findet die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Stuttgart, Gerichtstag Waiblingen, Amtsgericht Waiblingen, Fronackerstr. 56, 71332 Waiblingen, Saal 0.01, Erdgeschoss, statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommt zur Verhandlung und unterstützt unser Mitglied!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern Keyf auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Zahlen Sie den geforderten Lohn – Geld her!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast ähnlichen Ärger an deinem Arbeitsplatz? &lt;a title=&quot;https://stuttgart.fau.org/&quot; translate=&quot;no&quot; href=&quot;https://stuttgart.fau.org/https://stuttgart.fau.org/mitgliedschaftsantrag/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Organisier dich – komm zur FAU!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/geld-her-keyf-grill-fruehstueck-doener/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:34:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14260-guid.html</guid>
    <category>arbeitskonflikt</category>
<category>freie arbeiter*innen union</category>
<category>gastronomie</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Bittere Orangen. Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa.</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14276-Bittere-Orangen.-Ein-neues-Gesicht-der-Sklaverei-in-Europa..html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Ernährung</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Konsumterror</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Umwelt</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14276-Bittere-Orangen.-Ein-neues-Gesicht-der-Sklaverei-in-Europa..html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14276</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14276</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Lesung mit Gilles Reckinger&lt;/strong&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=931,width=660,top=622,left=1597.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5224 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt Orangenpflücker* bei der Arbeit. Im Vordergrund eine Orangenstaude, im Hintergrund Orangenkartons und Menschen, die sie mit geernteten Früchten befüllen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die ihre Hoffnung auf ein freies Leben in Europa gesetzt hatten, sind nie aus Italien herausgekommen. Sie stecken fest in einer neuen Sackgasse: den süditalienischen Orangenplantagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Papiere und ohne Rechte, offen verachtet von der Bevölkerung, untergebracht in Slums und fern jeder medizinischer Versorgung, pflücken sie 12 Stunden am Tag Orangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilles Reckinger ist immer wieder nach Rosarno, eine kleine Stadt in Italiens Stiefelspitze, gereist, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der migrantischen Erntehelfer zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Neuausgabe seines viel beachteten Buches ist er Jahre später nach Rosarno zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Lesung gibt es auch die Möglichkeit die Ausstellung dazu im Foyer zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere &lt;a href=&quot;hhttps://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/bittere-orangen-1&quot;&gt;Infos zum Buch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Saal E01 Peter Hammer Verlag in Kooperation Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintritt: Frei&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://bimuc.wordpress.com/2026/06/16/sklaverei-in-europa/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:26:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14276-guid.html</guid>
    <category>italien</category>
<category>lesung</category>
<category>münchen</category>
<category>orangen</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Stop Geas - Bleiberecht für alle!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14279-Stop-Geas-Bleiberecht-fuer-alle!.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Ausstellungen und Messen</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Foto</category>
            <category>Liebe</category>
            <category>Migration</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14279-Stop-Geas-Bleiberecht-fuer-alle!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14279</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14279</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/2295f-1200x800.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2295f-1200x800.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5225 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/2295f-1200x800.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Frau, die eine Papptafel mit dem Text &amp;quot;(Gemeinsames) Grausames Europäisches (Asylsystem) Asylverweigerungs System&amp;quot; hält. Einige Meter dahinter ist das Transparent mit dem Text &amp;quot;From Tegel to all Camps united we fight&amp;quot; zu sehen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; heba / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Seit dem 12. Juni gelten die menschenrechtsfeindlichen Regelungen des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS). Gegen die massive Verschärfung des Asylrechts demonstrierten an diesem Tag mehrere hundert Menschen vor dem Roten Rathaus in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/stop-geas-bleiberecht-fuer-alle/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem nationalen GEAS-Anpassungsgesetz hat die Bundesregierung sogar noch schlimmere Verschärfungen im Asylrecht beschlossen als von der EU vorgesehen. Der Zugang für geflüchtete Menschen zu Schutz ist damit massiv eingeschränkt. Ist die Anerkennungsquote aus einem Herkunftsstaat beispielsweise europaweit unter 20%, werden individuelle Asylgründe in einem beschleunigten Verfahren geprüft. Hinzu kommen Grenzverfahren, mehr gewollte Abschiebungen, ein massiv ausgerüsteter Polizei- und Grenzschutzapparat, mehr Überwachung, drastische Sozialleistungskürzungen, weitere Entrechtungen und Kriminalisierung von Schutzsuchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich werden die Verschärfungen durch die Ausweitung der Inhaftierungen von Schutzsuchenden: Menschen sollen daran gehindert werden Camps zu verlassen, es kann eine sogenannte „Asylverfahrenshaft“ eingeführt werden, die auch für Kinder gilt. Menschen im Dublinverfahren werden in gesonderen Zentren noch mehr isoliert. Gerade erst hat sich die EU zudem auf sogenannte „Return Hubs“ geeinigt, Abschiebezentren in Drittstaaten – eines der Prestigeprojekte des deutschen Innenministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausweitung von Inhaftierungen und Lagerinfrastrukturen bedeutet immer mehr Isolation und Verdrängung der Menschen aus der Gesellschaft. Damit ist GEAS und die deutsche Interpretation davon ein großer weiterer Eskalationsschritt einer menschenfeindlichen, rassistischen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch Spielräume für die Bundesländer, was die Anordnung von Haft und Bewegungsbeschränkungen und die Lagerisierung angeht. Wir wollen deshalb das Land Berlin hier nicht aus der Verantwortung entlassen und fordern daher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– kein Lager für Menschen mit angeblicher schlechter Bleibeperspektive auf dem ehemaligen Flughafen Tegel und andernorts&lt;br /&gt;
– das eindeutige Recht auf Besuch, Präsenz von NGOs und Beratungsstrukturen in jeder Unterkunft und Einrichtung in Berlin&lt;br /&gt;
– die konsequente Umsetzung der Schutzansprüche von besonders schutzbedürftigen geflüchteten Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Berlin ist eine Solidarity City und hat sich deshalb damit zur solidarischen Aufnahme geflüchteter Menschen verpflichtet – dieses Versprechen kann nicht auf Grund „der politischen WetterLage“ gebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemeinsam stehen wir auf für eine offene Gesellschaft für alle Menschen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Deswegen wollen wir am 12.6. unseren Protest auf die Straße tragen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Gerade jetzt bleiben wir laut: gegen alle Lager, gegen Inhaftierungen, gegen Abschiebungen und Frontex. Bleiberecht für alle! Stop GEAS!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(aus: &lt;a href=&quot;https://stressfaktor.squat.net/node/327715&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Aufruf zur Kundgebung&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/stop-geas/&quot;&gt;Stop Geas&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:20:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14279-guid.html</guid>
    <category>asyl</category>
<category>asylrecht</category>
<category>geas</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Zatoichi: Darkness Is His Ally - Zatoichi (1989)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14278-Blogkino-Zatoichi-Darkness-Is-His-Ally-Zatoichi-1989.html</link>
            <category>Blogkino</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14278-Blogkino-Zatoichi-Darkness-Is-His-Ally-Zatoichi-1989.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14278</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14278</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute zeigen wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die Fortsetzung der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Zat%C5%8Dichi&quot;&gt;Zatōichi&lt;/a&gt; Serie mit dem sechsundzwanzigsten und damit letzten Teil der Reihe: Zatoichi: Darkness Is His Ally - Zatoichi. Der blinde Masseur Ichi, ein Verteidiger der Unschuldigen, wird in einem ländlichen Dorf in einen Konflikt zwischen rivalisierenden Yakuza-Clans verwickelt, was zu blutigen Schwertkämpfen führt, während er versucht, den Frieden aufrechtzuerhalten und die Dorfbewohner vor dem Bandenkrieg zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative;padding-bottom:56.25%;height:0;overflow:hidden;&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;https://geo.dailymotion.com/player.html?video=x9ua3fg&quot;style=&quot;width:100%; height:100%; position:absolute; left:0px; top:0px; overflow:hidden; border:none;&quot;allowfullscreentitle=&quot;Dailymotion Video Player&quot;allow=&quot;web-share&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14278-guid.html</guid>
    <category>Chambara</category>
<category>Japan</category>
<category>Nippon</category>
<category>Samurai</category>
<category>Samuraifilme</category>
<category>Zatōichi</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mayonaise, Bolognaise. Jacke, Hose. Setzen, 6!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14275-Mayonaise,-Bolognaise.-Jacke,-Hose.-Setzen,-6!.html</link>
            <category>Mampf</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14275-Mayonaise,-Bolognaise.-Jacke,-Hose.-Setzen,-6!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14275</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14275</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Geht gar nicht:&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Bolognaise.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bolognaise.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=103,width=665,top=1036,left=1595,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5223 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;88&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Bolognaise.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt aus einer Speisekarte mit einem fleischhaltigen Gericht und einem vegetarischen. Jeweils Spagetti mit &amp;quot;Soße Bolognaise&amp;quot; bzw. &amp;quot;Sojabolognaise&amp;quot;...&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Duden war gestern. Ich will da dann lieber nicht nach den Kochkünsten fragen...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geht schon: &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/IMG_1241.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_1241.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1615,width=1215,top=280,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5222 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/IMG_1241.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt einen Teller mit veganem Ragù alla Bolognese&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ich habe mir die Freiheit erlaubt, statt &quot;Spaghetti&quot; (die man eher nicht für ein Ragù alla Bolognese nimmt, da an den Spaghetti eher wenig von der Soße hängen bleibt, weshalb eher Linguine oder Tagliatelle Verwendung finden) eben &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Conchiglioni&quot; title=&quot;Conchiglioni&quot;&gt;Conchiglioni&lt;/a&gt; zu nehmen. Könnte man auch füllen und geschichtet mit (veganem) Käse überbacken. Zum Rezept  bitte &lt;a href=&quot;https://mastodon.trueten.de/@thomas/110479836606911405&quot;&gt;hier entlang&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 15:42:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14275-guid.html</guid>
    <category>conchiglioni</category>
<category>nudeln</category>
<category>ragù alla bolognese</category>
<category>vegan</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Integration von Midea Geräten in Home Assistant</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14274-Integration-von-Midea-Geraeten-in-Home-Assistant.html</link>
            <category>EDV</category>
            <category>Home Assistant</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14274-Integration-von-Midea-Geraeten-in-Home-Assistant.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14274</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14274</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Ich hatte es beinahe schon aufgegeben, die chinesische Spülmaschine in Homeassistant reinzupfriemeln, bin dann aber zufällig auf &lt;a href=&quot;https://github.com/sususweet/midea_auto_cloud&quot;&gt;Midea Auto Cloud&lt;/a&gt; gestoßen. Hier kurz die Zugangsdaten zur Midea Cloud eingeben, damit das Api Token ausgelesen werden kann und schon klappt es mit der Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/midea.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/midea.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=411,width=1066,top=882,left=1394.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5221 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/midea.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der Screenshot zeigt den entsprechenden Teil der Integration in Home Assistant&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 15:33:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14274-guid.html</guid>
    <category>Midea</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>GEAS - Reform: &quot;Ab dann werden viele Rechte für Schutzsuchende und Migrant*innen nicht mehr gelten.&quot;</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14273-GEAS-Reform-Ab-dann-werden-viele-Rechte-fuer-Schutzsuchende-und-Migrantinnen-nicht-mehr-gelten..html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Manipulation</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14273-GEAS-Reform-Ab-dann-werden-viele-Rechte-fuer-Schutzsuchende-und-Migrantinnen-nicht-mehr-gelten..html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14273</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14273</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=517,width=1039,top=829,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Start der Demonstration vom Europaplatz Weil am Rhein. Es sind jede Menge verpixelte Menschen zu sehen, mehrere davon hinter dem Frottransparent mit dem Text &amp;quot;Solidarité sans frontière&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Dreiländerdemonstration 18. APRIL 2026 in Basel, weil am Rhein und Huningue&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Heute am 12. Juni 2026 tritt die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Damit wird ein politischer Transformationsprozess fortgeführt, im Zuge dessen eine autoritäre, rassistische und undemokratische Politik in Europa implementiert wird.&lt;strong&gt; Ab dann werden viele Rechte für Schutzsuchende und Migrant*innen nicht mehr gelten.&lt;/strong&gt; Konservative in Europa übernehmen nun Positionen von Rechtsextremisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem GEAS werden vor allem die Asyl- und Gerichtsverfahrensrechte von Geflüchteten und damit die Rechtsprechung, die Gerichte und letztlich die Rechtsstaatlichkeit selbst intensiv angegriffen. So wird der Zugang zu Gerichtsverfahren unmöglich gemacht, erschwert und Fristen werden verkürzt. Geflüchtete Menschen können nach dem GEAS schneller und länger inhaftiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sozialer und rechtlicher Ebene wird eine feindliche Umgebung für Geflüchtete geschaffen. Dabei handelt es sich um eine &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Home_Office_hostile_environment_policy&quot;&gt;Politik des „Aushungerns“&lt;/a&gt;, d. h. von Leistungskürzungen und Leistungsausschlüssen. Mit der Umsetzung von GEAS wird die Politik der feindlichen Umgebung für geflüchtete Menschen u. a. in Form von &lt;a href=&quot;https://migration.gov.gr/en/ked-samoy-kleisti-elegchomeni-domi-samoy/&quot;&gt;geschlossenen Lagern an den Außengrenzen&lt;/a&gt; sowie mit sogenannten Sekundärmigrationszentren weiterverfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenzen stellen stets einen Bruch mit der Verwirklichung der universellen Menschenrechte dar. Sie sind ein überholtes politisches Konstrukt des Nationalstaates. Zwar hat sich der Staat auf vielen Ebenen internationalisiert, jedoch kaum in der sozialen Frage. Der Nationalstaat ist heute selbst das größte Hindernis bei der Lösung umfassender weltweiter Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen positionieren wir uns als Aktion Bleiberecht im Dreiländernetzwerks „Solidarité sans frontière“ gemeinsam mit all den solidarischen Projekten und Initiativen. Wir rufen alle demokratischen Kräfte in der Dreiländerregion dazu auf, sich einzumischen, wo immer es möglich ist und sich unserem Protest anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 kommt es zu einer verstärkten Militarisierung der EU-Außengrenzen und zu einer Aufrüstung der Polizei. Mit einer Non-Arrival-Politik soll verhindert werden, dass Geflüchtete den europäischen Kontinent erreichen und ein Asylverfahren durchlaufen. Dazu dient auch die Kriminalisierung von Geflüchteten und der solidarischen Flüchtlingsarbeit. Seit 2018 beobachten wir eine Zunahme von Gewalt, Rechtsverstößen und rechtswidrigen Zurückweisungen an den Grenzen, sogar an den EU-Binnengrenzen. Allein an der französisch-italienischen und der französisch-spanischen Grenze sind seit 2015 mindestens 73 Geflüchtete gestorben. Mittlerweile befinden sich an &lt;a href=&quot;https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/eiserner-stacheldrahtvorhang-6629/&quot;&gt;15,5 Prozent&lt;/a&gt; (2008 Kilometer) der europäischen Landesgrenzen Stacheldrahtzäune und Grenztechnologien. Bei der Jahrhundertwende waren es noch 1,7 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 stellten, gemessen an der Gesamtbevölkerung in Europa &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Bevoelkerung/EUAsylantraege.html&quot;&gt;0,148 Prozent Menschen einen Asylerstantrag&lt;/a&gt;. Die &lt;a href=&quot;https://fluchtforschung.net/deutschland-schottet-sich-ab-systematische-zurueckweisungen-durch-grenzkontrollen/&quot;&gt;sogenannten irregulären Einreisen&lt;/a&gt; („Fake Illegals“) &lt;a href=&quot;https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/01979183231222169&quot;&gt;lagen 2025&lt;/a&gt; bei 0,02 Prozent der &lt;a href=&quot;https://www.untourism.int/news/international-tourist-arrivals-up-4-in-2025-reflecting-strong-travel-demandaround-the-world&quot;&gt;Gesamteinreisen&lt;/a&gt; nach Europa. Die Gesamtkosten für „Migrations- und Grenzmangement“ beliefen im Jahr 2025 rund &lt;a href=&quot;https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/2025-eu-budget/&quot;&gt;2,5 % des Gesamt EU-Haushalts&lt;/a&gt;. Für andere Zwecke wurden 97,5 Prozent ausgegeben. Trotz dieses Verhältnisses steht das Thema Migration immer wieder im Zentrum einer einseitig geführten autoritären politischen Debatte. Diese Debatten dienen nachweislich einem Ziel: &lt;strong&gt;dem Abbau der Demokratie in Europa&lt;/strong&gt;. Dieser Prozess wird nicht bei Geflüchteten haltmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Politik hat die Diskussion im Bereich der Migration längst verlassen und erreicht nun auch andere sozial ausgegrenzte und diskriminierte Gruppen. Im Hinblick auf die zunehmende Obdachlosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und den europaweiten Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist außerdem zu beobachten, dass die Wohnsubstandards in Lagern für Geflüchtete Eingang in eine &lt;a href=&quot;https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0321/modulare-unterkuenfte-fuer-gefluechtete-wie-manfuer-viel-geld-wenig-bekommt-032122.htm&quot;&gt;städtische Billigbauweise (Flüchtlingsbaurecht)&lt;/a&gt; finden. Selbst Kontrollmechanismen der Lager werden übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in Europa noch nie so viel Reichtum angehäuft wurde, ist die Mehrheit der politischen Akteur*innen in den Parlamenten nicht willens, soziale Verantwortung für die Auswirkungen ihres politischen und wirtschaftlichen Handelns zu übernehmen. Ihre Politik verschärft Krisen, spaltet Gesellschaften und greift elementare soziale Rechte nicht nur von Geflüchteten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer Veranstaltungsreihe zum Thema Grenzen in Freiburg hat sich im Januar 2026 erstmals das Dreiländer-Netzwerk „Solidarité sans frontière“ gebildet. Am 18. April mobilisierte das Netzwerk rund 600 Personen für eine trinationale Demonstration im Dreiländereck gegen die Reform des GEAS. &lt;strong&gt;Das Netzwerk ruft Gruppen und Organisationen in der Nordwestschweiz, dem Elsass und Baden dazu auf, sich für kommende gemeinsame Treffen, Aktionen und Demonstrationen anzuschließen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Aktion Bleiberecht Freiburg, aktiv im Dreiländernetzwerk „Solidarité sans frontière“ 12. Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:57:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14273-guid.html</guid>
    <category>aktion bleiberecht</category>
<category>asylrecht</category>
<category>geas</category>
<category>solidarité sans frontière</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mein Notfallrucksack im Jahr 2026 oder: Ausrüstung, so viel Ausrüstung</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14272-Mein-Notfallrucksack-im-Jahr-2026-oder-Ausruestung,-so-viel-Ausruestung.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Debatte</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Soziologie</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14272-Mein-Notfallrucksack-im-Jahr-2026-oder-Ausruestung,-so-viel-Ausruestung.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14272</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14272</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    Ich muss euch ein Geständnis machen. Fast das ganze letzte Jahr über lag mein Notfallrucksack vergessen und verlassen in einer Ecke meines Schranks. Dinge, die ich mir daraus ausgeliehen hatte, wurden selten zurückgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür hatte ich eine gute Ausrede: Ich habe meinen EDC-Rucksack (Everyday Carry, für diejenigen unter euch, die nicht ihre ganze Zeit damit verbringen, Prepper-Foren zu lesen) in eine Art Notfallrucksack verwandelt. Mein EDC-Rucksack enthält Hygieneartikel, Überlebensausrüstung und Erste-Hilfe-Zubehör, und ich nehme ihn sowieso meistens überallhin mit – es ist also die Tasche, die ich zu jedem Zeitpunkt am ehesten bei mir habe. Vielleicht stelle ich ihn und seinen Inhalt bald mal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wusste ich die meiste Zeit des letzten Jahres nicht wirklich, was ich von einem Notfallrucksack erwartete. Es waren nicht „meine gesamte Campingausrüstung“ (die befindet sich in meinem Van) und es war auch nicht „das absolute Minimum, das ich bei mir haben will“ (das war in meinem EDC-Rucksack).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der Sinn einer Notfalltasche ist nicht „die Tasche, die du immer dabei hast“, sondern „die Tasche, die du schnappst, wenn dein Haus brennt oder der Wald brennt oder die Faschisten auf dem Weg sind“. Es ist die erste Tasche, die du ins Auto wirfst, wenn du es wirklich eilig hast, egal ob du zu Freunden, zu einem Grenzübergang irgendwo, in ein Flüchtlingszentrum oder in den Wald fährst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also habe ich meine Notfalltasche als 72-Stunden-Überlebenstasche für städtische, ländliche oder vorstädtische Umgebungen neu gestaltet. Es ist keine Wander-, Camping- oder Kampftasche. Es ist einfach eine Notfalltasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bin wirklich zufrieden damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also werde ich darüber sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst einmal geht es in diesem Beitrag nicht um Markenempfehlungen oder darum, dir zu sagen, dass du das tun musst, was ich tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tasche ist wahrscheinlich übertrieben. Ich habe schon immer maximal gepackt, sogar (oder gerade?) damals, als ich aus einem Rucksack lebte, was ich den größten Teil meiner 20er Jahre tat. (Ich war so ein squattender, reisender Aktivist.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich endlich in der Welt aufstieg und mir einen Minivan kaufte, in dem ich lebte, reiste ich mit einem großen Rucksack (wahrscheinlich so um die 65 Liter), einem hölzernen Akkordeonkoffer mit einem großen Akkordeon darin und einer Laptoptasche. Ich mochte es, meine &lt;em&gt;Sachen&lt;/em&gt; dabei zu haben, denn das war alles, was ich besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen haben nicht dieselbe Einstellung zu ihren Sachen. Mit zunehmendem Alter (und nachdem ich einen Ort gefunden habe, an dem ich meine Sachen unterbringen kann) habe ich angefangen, das Gewicht, das ich gerne mit mir herumtrage, etwas zu reduzieren, aber dies ist immer noch eine ziemlich maximalistische Ausrüstungsliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du noch keine Notfalltasche hast, empfehle ich dir, dir eine zusammenzustellen. In den meisten Krisen solltest du lieber „zu Hause bleiben“ als „flüchten“ und dich in deinem Zuhause in Sicherheit bringen. Bei den meisten Evakuierungen hast du ein Fahrzeug dabei. Dennoch ist die Notfalltasche ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung, denn es gibt Situationen, in denen sie nützlich sein wird, aber auch, weil sie wahrscheinlich der einfachste Weg ist, um anzufangen. Das Zusammenstellen einer Notfalltasche bringt dich dazu, über Gefahren nachzudenken und darüber, wie du dich auf diese Gefahren vorbereiten kannst. Es macht auch Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fang mit den Grundlagen an: ein Rucksack, etwas Wasser, etwas Essen, warme Kleidung, Unterwäsche. Füge nach und nach weitere Dinge hinzu: Grundausstattung für Überleben, Hygiene, Erste Hilfe, digitale Kopien von Dokumenten. Eine Taschenlampe. Ein Messer. Pfefferspray. Eine Powerbank und ein Ladekabel für dein Handy. Und mach einfach so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es macht keinen Sinn, meine Liste einfach abzuschreiben. Wenn du meine allgemeineren Gedanken zum Zusammenstellen eines Notfallrucksacks lesen möchtest, &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/get-yourself-a-go-bag&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;findest du sie hier.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Ich habe aber die vollständige Packliste am Ende, falls du neugierig bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Der Rucksack&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Der Rucksack selbst ist ein Mystery Ranch Blitz 35. Ich mag ihn. Ich weiß nicht, ob ich sie so sehr mag, dass ich den Aufpreis für Mystery Ranch gezahlt hätte, und ich denke, die meisten günstigen Rucksäcke bei Amazon oder wo auch immer sind von völlig guter Qualität. Aber die wasserabweisenden Reißverschlüsse sind toll, und der große Reißverschluss an der Seite ist toll, und es ist wirklich eine gut gestaltete und bequeme Tasche, also bereue ich den Kauf nicht.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Rucksack_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Rucksack_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=556,width=815,top=809.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5218 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Rucksack_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt einen liegenden, mit Molle System ausgerüsteten schwarzen Rucksack mit einer Edelstahltrinkflasche in der rechten Seitentasche&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Der Inhalt&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Hier ist fast alles, was ich in der Tasche habe (ein paar Dinge habe ich irgendwie nicht mit auf das Bild bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/stuff_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/stuff_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=547,width=815,top=814,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5217 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/stuff_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;(Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Die obere Tasche&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;strong&gt;KN95-Masken:&lt;/strong&gt;Ich habe ein paar davon in ihrer Verpackung dabei, die sowohl für Pandemien als auch für staubige Umgebungen gut geeignet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;CAT7-Blutstillungsband:&lt;/strong&gt; Das einzige Teil aus meinem Erste-Hilfe-Set, das ich griffbereit habe, ist ein CAT7-Blutstillungsband. Diese gelten allgemein als der aktuelle Goldstandard für Blutstillungsbänder in fast jeder Situation (mit Ausnahme von sehr kleinen Gliedmaßen, wie denen eines Kindes oder Tieres). Hüte dich vor gefälschten Blutstillungsbändern und kaufe nicht nur nach dem Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Die obere Vordertasche&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;strong&gt;Aufsteckbare Taschenlampe:&lt;/strong&gt; Diese kleine Taschenlampe lässt sich an den Schirm einer Mütze klemmen. Ehrlich gesagt bevorzuge ich eine Stirnlampe, aber meine gute Stirnlampe befindet sich in meiner EDC-Tasche und meine miese hängt an einem Haken neben der Tür, und ich bringe es gerade nicht über mich, eine dritte Stirnlampe zu kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ohrstöpsel:&lt;/strong&gt; Es gibt einen kleinen Metallbehälter mit Ohrstöpseln darin. Das sind die etwas hochwertigeren (immer noch nicht elektrischen), die die Klangfrequenz besser bewahren als Schaumstoff-Ohrstöpsel. Ich habe sie für Konzerte gekauft, aber da sie wiederverwendbarer sind als Schaumstoff-Ohrstöpsel, liegen sie in meiner Notfalltasche. Ohrstöpsel sind nützlich, um in lauten Umgebungen zu schlafen und wenn man sich in der Nähe von lauten Geräten oder Schüssen aufhält. Genauso wie beim Konzertbesuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Brillenschraubendreher:&lt;/strong&gt; Ein winziger Mehrzweck-Brillenschraubendreher zum Öffnen von Elektronikgeräten oder zum Reparieren von Brillen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kleines Mehrzweck-Schraubendreher-Set:&lt;/strong&gt; Ein winziger Mehrzweck-Schraubendreher im Taschenformat mit vier Bits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pfeife:&lt;/strong&gt; Eine robuste kleine Metallpfeife, die man in Notfällen zum Signalisieren und zum Verscheuchen von Staatsbeamten nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Taschen-Brechstange:&lt;/strong&gt; Es ist schlecht, mit einem Messer zu brechen, besonders mit einem Klappmesser, also habe ich eine winzige EDC-Brechstange. Ehrlich gesagt ist das wahrscheinlich nicht besonders notwendig, aber ich habe sie schon, also scheiß drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Multitool:&lt;/strong&gt; Ich liebe Multitools mit Zange. Ich benutze sie ständig. Normalerweise habe ich eines am Gürtel, aber ich bewahre ein zweites Multitool in meiner Notfalltasche auf, falls ich gerade keines dabei habe. Als ich draußen lebte, habe ich es jeden Tag viele Male benutzt. Ich persönlich finde, dass Gerber eine absolut vernünftige Qualität hat, und ich habe mir nie die Mühe gemacht, ein Leatherman zu besitzen, aber billige Nachahmermarken sind mir schon oft auseinandergefallen. Als Alternative ist das Gerber Dime eine winzige Version, die sich für viele Zwecke sehr gut eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fernglas: &lt;/strong&gt;Es macht Spaß, weit entfernte Dinge aus der Nähe zu sehen. Es gibt taktische und Überlebensgründe, warum man ein Fernglas mitnehmen möchte, aber meistens macht es einfach Spaß. Man kann Vögel beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Feuerzeug: &lt;/strong&gt;Ein Bic-Feuerzeug funktioniert in fast jeder Umgebung sehr zuverlässig (manchmal erschweren Nässe und Kälte die Benutzung). In meinem Überlebensset in der Haupttasche ist noch ein weiteres, aber es ist praktisch, schneller auf ein Feuerzeug zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Silcock-Schlüssel: &lt;/strong&gt;Diese Dinger, die wie metallene Pluszeichen aussehen, sind Schraubenschlüssel, die zum Öffnen und Schließen spezieller Dinge wie Wasserhähne an Raststätten oder Gasleitungen an Häusern gedacht sind. Ich habe widersprüchliche Berichte über die Qualität der billigen Modelle gehört und habe diese selbst nie getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Allwetter-Notizbuch:&lt;/strong&gt; Es gibt einige Marken dieser Notizbücher, am bekanntesten ist Rite-in-the-Rain, und mit ihnen kannst du, nun ja, im Regen schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schreibutensilien:&lt;/strong&gt; Ich habe einen normalen Kugelschreiber, einen Rite-in-the-Rain-Stift, einen Druckbleistift und einen Sharpie-Marker dabei. Zum Beschriften von Gegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pfefferspray:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet). Ich habe hier ein Pfefferspray mit Klappverschluss dabei, das in den meisten Selbstverteidigungssituationen nützlicher ist als eine Schusswaffe oder ein Messer, da die meisten Selbstverteidigungssituationen nicht zu tödlicher Gewalt eskalieren sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klappmesser:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet). Ich habe hier ein kleines Klappmesser dabei, das zwar eine Doppelung zum Multitool darstellt, aber im Allgemeinen einfacher zu bedienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blinklicht:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet). Ein winziges rot-weißes Licht, das entweder leuchten oder blinken kann und das ich an der Rückseite des Rucksacks befestigen kann, wenn ich auf der Straße gehe und für Fahrzeuge sichtbar sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Die untere Vordertasche&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/pass_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/pass_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=582,width=815,top=796.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/pass_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt eine Tasche für Ausweise sowie Pass, Bargeld  und Hundeimpfpass&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Dokumente:&lt;/strong&gt; In einer Passhülle, die in einem Zip-Beutel steckt, bewahre ich meinen Reisepass, etwas Bargeld in verschiedenen Scheinen und den Tollwutimpfpass meines Hundes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Stromversorgung: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/solar_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/solar_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=740,top=780,left=1557.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5215 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/solar_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine mobile Solarladestation (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In einem weiteren Zip-Beutel habe ich eine Solar-Powerbank (erwarte dir nicht zu viel Leistung von einem Solarpanel, vor allem nicht von einem tragbaren, aber es ist besser als nichts. Meistens lade ich diese Powerbank einfach an der Steckdose auf). Außerdem habe ich ein leistungsstarkes Netzteil dabei, das man an eine Steckdose anschließen kann und das sowohl USB-A- als auch USB-C-Anschlüsse hat. Und ich habe ein Octopus-Kabel dabei, das von USB-A zu USB-C, USB-Mini und Lightning passt. Außerdem habe ich einen Adapter zum Aufladen meiner Uhr dabei (ruhe in Frieden, meine verlorene Uhr. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben). Ich habe vor, noch ein 12-V-DC-USB-Ladegerät hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Außerhalb des Rucksacks&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;strong&gt;Elektrolyte:&lt;/strong&gt; In der Hüftgurttasche bewahre ich eine Mischung aus Emergen-C-Päckchen und „Zipfizz“ auf, das koffeinhaltig ist und das ich noch nie probiert habe. Ich trinke kein Koffein, außer wenn ich lange Strecken fahre oder in Notfällen. Ich bewahre diese so auf, dass sie schnell griffbereit sind, um sie in eine Wasserflasche zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wasserflaschen:&lt;/strong&gt; In den Wasserflaschentaschen habe ich eine einwandige Titan-Wasserflasche, die nützlich ist, weil man darin bei Bedarf Wasser kochen kann, und eine vakuumisolierte Wasserflasche, die ich dazu nutze, Flüssigkeiten warm oder kalt zu halten. Ich habe Gorilla-Klebeband um den Boden der isolierten Wasserflasche gewickelt. Vielleicht ersetze ich die isolierte Wasserflasche durch eine Smart-Water-Flasche, die ich mit Leitungswasser füllen würde. Der Zweck wäre, eine Flasche mit einem normalen Schraubverschluss zu haben, was nützlich ist, um Dinge wie ein Rucksack-Bidet oder einen Wasserfilter anzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hero Clip:&lt;/strong&gt; Ich denke, ein normaler Karabiner würde völlig ausreichen, aber mir wurde der schicke „Hero Clip“-Karabiner angepriesen, der dafür gedacht ist, dass man seinen Rucksack leichter aufhängen kann, und so habe ich mir einen zugelegt. Daran hängt mein Rucksack gerade in meinem Schrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Lose im Hauptfach&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;strong&gt;Eine Baustellen-Tüte:&lt;/strong&gt; Eine große, strapazierfähige Plastiktüte kann als Notfall-Poncho oder Unterstand dienen, aber ich habe sie hauptsächlich dabei, damit ich meinen ganzen Rucksack hineinwerfen kann, wenn ich ihn vor starkem Regen schützen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Baseballkappe:&lt;/strong&gt; Nützlich, um die Sonne aus meinem Gesicht zu halten und so auszusehen, als wäre ich ein ganz normaler Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Spork mit langem Stiel:&lt;/strong&gt; Als ich draußen lebte, schwor ich auf Metall-Sporken. Ich hatte immer einen an meinem Gürtel befestigt. Diese Modelle mit längerem Stiel werden von Rucksacktouristen bevorzugt, damit sie in tiefe Dosen und Beutel (wie Rucksacktouristen-Mahlzeitenbeutel) greifen können. Ich habe zwar eigentlich keine Lebensmittel in dieser Tasche, die zubereitet werden müssen, aber der Spork ist sein Gewicht trotzdem wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;P-Cord: &lt;/strong&gt;Ich käme wahrscheinlich auch mit weniger P-Cord aus, aber ich denke, ich brauche es nicht nur zum Bauen von Notunterkünften, sondern auch als Leine für meinen Hund, also habe ich eine ganze Menge davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine mittelschwere Mylar-Rettungsdecke:&lt;/strong&gt; Diese hier ist so etwas wie eine Mischung aus einer Plane und einer normalen Mylar-Rettungsdecke. Eine billige, dünne Mylar-Rettungsdecke hat mir an meinem 13. Geburtstag das Leben gerettet, als mein Zeltpartner das Zelt bei 2 °C und Regen offen gelassen hat, also schwöre ich auf sie. Diese hier ist etwas größer und dient gleichzeitig als Plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Notbiwak:&lt;/strong&gt; Das ist eine Rettungsdecke in Röhrenform, in die du dich hineinkuscheln kannst, um dich aufzuwärmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Papierkarte der USA:&lt;/strong&gt; Die bewahre ich in einem Ziplock-Beutel auf. Ich finde, das ist unverzichtbar für jeden, der in den meisten Krisen irgendwohin will. Wir sind heutzutage alle &lt;em&gt;viel&lt;/em&gt; zu sehr auf unsere Handys angewiesen, ich selbst eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lifestraw:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet). Die sind leicht und günstig und ermöglichen es dir, im Notfall Wasser direkt aus einem Bach zu trinken. Eigentlich bevorzuge und vertraue ich der Marke Sawyer viel mehr und werde dieses hier bald ersetzen, aber mein Sawyer ist bereits in meiner Campingausrüstung und ich hatte diesen Lifestraw gerade zur Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Kleidung&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/kleidung_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kleidung_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=753,top=780,left=1551,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5214 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/kleidung_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt Kleidungsstücke (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Meine gesamte Kleidung befindet sich in großen Ziplock-Beuteln. Erkennst du, was meine Lieblingsfarbe ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warme Kleidung: &lt;/strong&gt;Wenn du draußen schläfst, wird dir kälter, als du denkst. Das habe ich in meiner allerersten Sommernacht draußen ohne Schlafsack gelernt. In einem Beutel bewahre ich eine synthetische Mütze, ein Woll-„Buff“ (so eine Art Wollschlauch, den man als Schal, Stirnband oder Mütze verwenden kann … es ist ein Thneed) und lange Unterwäsche aus Wolle für oben und unten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Daunenjacke:&lt;/strong&gt; Ich bewahre eine „packbare“ Daunenjacke aus Synthetik in einem separaten Ziplock-Beutel auf. Echte Daunenjacken sind wärmer und lassen sich kompakter verstauen als Synthetikdaunen, aber Synthetik bleibt auch im nassen Zustand warm und leidet nicht so sehr darunter, ständig verstaut zu sein, daher halte ich sie für den klaren Sieger im Notfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Regenjacke:&lt;/strong&gt; Ich bewahre eine dünne Regenjacke mit Kapuze in einem weiteren Ziplock-Beutel auf. Sie hält den Wind gut ab und verbessert die Isolierung der darunter getragenen Schichten, außerdem hält sie natürlich den Regen ab. Ich persönlich packe keine Regenhose in diesen Rucksack, aber wenn ich an einem feuchteren Ort leben würde oder vorhätte, im Wald zu übernachten, würde ich das in Betracht ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterwäsche:&lt;/strong&gt; Ich habe zwei Paar Wollsocken und zwei Paar Wollunterhosen in meinem Rucksack. Bei den Socken bin ich fest davon überzeugt, dass sie aus Wolle oder zumindest aus Synthetik sein sollten, während das Material bei der Unterwäsche etwas weniger wichtig ist. Aber die Möglichkeit, sich umzuziehen, ist sehr wichtig. Im schlimmsten Fall kannst du deine Kleidung im Waschbecken oder in einem Bach waschen und sie zum Lüften außen an deinem Rucksack hängen lassen. Luft und UV-Strahlung der Sonne leisten beide recht gute Arbeit beim Auffrischen von Socken. (Als ich in einem Van lebte, habe ich manchmal schmutzige Socken buchstäblich an mein Fenster gehängt, damit der Luftzug sie schneller trocknen ließ.)&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/kleidung2_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kleidung2_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=432,width=815,top=871.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5213 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/kleidung2_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt zusammengelegte Socken (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bandana: &lt;/strong&gt;(nicht abgebildet) Ein Baumwollbandana kann man nass machen, um sich abzukühlen, um den Hals tragen, um cool auszusehen, oder zum Vorfiltern von Wasser verwenden. Ich habe jahrelang jeden Tag ein Bandana um den Hals getragen, als ich auf Güterzügen mitfuhr – sowohl als Maske, um meine Identität zu verbergen, als auch, um den schlimmsten Rauch und andere Schadstoffe herauszufiltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Essen&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;Mein Ziel beim Essen ist es, Kalorien für etwa drei Tage dabei zu haben, die ich weder erhitzen noch in irgendeiner Weise zubereiten muss. Es ist furchtbares Essen und ich würde mich elend fühlen, aber nicht so elend, wie ich mich fühlen würde, wenn mein Körper sich selbst auffressen würde. (Allerdings gehört es auch zur Vorsorge, ein bisschen Übergewicht zu halten. Schau dir &lt;em&gt;Alone&lt;/em&gt; an, wenn du mir nicht glaubst. )&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/nahrung_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/nahrung_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=812,top=780,left=1521.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5212 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/nahrung_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt diverse verpackte Notrationen. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Notvorräte:&lt;/strong&gt; Die weiße Packung mit der Aufschrift „SOS“ auf diesem Foto enthält 3600 Kalorien an „Notvorräten“, bestehend aus Kohlenhydraten und Fetten. Ich habe mich noch nicht getraut, sie zu essen. Ich habe gehört, sie seien „okay“ und fade, aber nicht eklig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Proteinriegel: &lt;/strong&gt;Ich esse im Alltag eine peinlich hohe Anzahl an Proteinriegeln, daher sind sie eine naheliegende Wahl für einen Snack. Das sind etwa 2100 Kalorien an Proteinriegeln, insgesamt also 4700 Kalorien, was etwas weniger als 1600 Kalorien pro Tag für drei Tage ergibt – nicht viel, aber überlebbar. Ich habe keine besondere Markentreue zu diesen Marken, es ist einfach das, was ich gerade zur Hand hatte. (Ich esse allerdings zugeben, dass ich viele Protein-Kekse von Larry &amp;amp; Larry’s esse). Es ist wichtig, diese regelmäßig zu verbrauchen, da sie ein Verfallsdatum haben. Zum Glück bekomme ich oft Heißhunger und plündere regelmäßig meine Notfalltasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Elektrolyte:&lt;/strong&gt; Mehr Elektrolyte und Koffeinpulver in der Verpflegungstasche. Die Nuun-Tabletten sind derzeit mein Favorit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Für meinen Hund&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/hund_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/hund_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=536,width=815,top=819.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5219 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/hund_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt unter anderem einen faltbaren Wasser und Futternapf. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Futter:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet, außer auf dem Hauptbild oben): Ich bewahre etwa 9 Tassen Hundefutter in einem Drybag auf, den ich dann in einen weiteren Ziplock-Beutel stecke, damit mein Rucksack nicht nach Futter riecht. Darin befindet sich ein Plastik-To-Go-Behälter, der gleichzeitig als Hundenapf dienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zusammenklappbarer Napf:&lt;/strong&gt; Das schwarze Objekt unten rechts ist ein zusammenklappbarer Becher, den ich für Hundewasser benutze. Er ist nicht gerade der robusteste, aber für kurze Zeit reicht er aus, bis ich etwas anderes auftreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Karabiner:&lt;/strong&gt; Anstatt eine ganze Hundeleine mitzuschleppen, habe ich ein P-Kord und einen Karabiner dabei, den ich am Geschirr meines Hundes befestigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hundekotbeutel:&lt;/strong&gt; In vielen Krisensituationen sind eher viele Menschen auf engstem Raum zusammen als dass man sich im Wald durchschlagen muss, deshalb habe ich eine Rolle Hundekotbeutel dabei. Zusätzliche Plastiktüten sind sowieso überall nützlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Medikamente: &lt;/strong&gt;Mein Hund braucht monatlich ein Mittel gegen Parasiten, deshalb habe ich eine Tablette davon dabei. Er nimmt außerdem täglich Prozac, weil er ein arbeitsloser Arbeitshund ist und ohne das Mittel sehr ängstlich wäre, und er hat auch ein Rezept für Trazodon für Notfälle, das sehr hilft, wenn er sehr gereizt reagiert (wie zum Beispiel bei einer größeren Krise). Normalerweise finde ich, dass alle Medikamente in ihren Originalflaschen aufbewahrt werden sollten, damit es bei einer Begegnung mit der Polizei nicht unangenehm wird, aber bis ich von jedem Mittel eine zusätzliche Flasche habe, die ich in der Tasche aufbewahren kann, gehe ich einfach dieses Risiko ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erdnussbutter-Päckchen:&lt;/strong&gt; (Die werde ich hinzufügen) Um ihm die Einnahme der Medikamente zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leckerlis:&lt;/strong&gt; (Die werde ich hinzufügen) Weil er ein sehr braver Junge ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;GPS-Hundehalsband:&lt;/strong&gt; (Das werde ich hinzufügen). Erfordert ein Abonnement, das ich jetzt verlängern werde, da ich es mir leisten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Überlebensausrüstung&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;In der Tasche ist ein kleines Täschchen mit Überlebensausrüstung. Es ist ziemlich minimalistisch: Es ist keine Tasche, um im Wald zu leben, sondern nur eine Tasche, die mich am Sterben hindert, falls ich dort lande.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/lifekit_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/lifekit_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=609,width=815,top=783,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5211 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/lifekit_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt ein Survival Kit. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kabelbinder:&lt;/strong&gt; Diese kleinen Dinger sind super, um im Notfall Dinge zu reparieren. Mein Vater ist überzeugt, dass sie in der Apokalypse mindestens genauso viel Wert haben werden wie Munition oder Schnaps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nähset:&lt;/strong&gt; Ich habe ein kleines Fläschchen mit Nähnadeln (normale und für Leder) und Sicherheitsnadeln dabei. Ich bin es gewohnt, alles mit Zahnseide als Faden zu nähen, weil das damals so der Stil war, als ich als Crust-Punk anfing, also benutze ich dafür die Zahnseide aus meinem Hygiene-Set.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Chemlight:&lt;/strong&gt; Auch bekannt als Leuchtstab. Tactical-Prepper-Männer sind davon besessen, weil man sie in coolen taktischen Situationen benutzt, um seinem Team Signale zu geben, aber sie machen auch irgendwie Spaß und lassen das Campen in einer schwierigen Situation besonders und magisch anmuten, und sie sind eine kleine Notbeleuchtung und Signalmethode, also was soll’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kleiner Überlebensratgeber:&lt;/strong&gt; Ein kleiner Ausdruck mit Überlebensinfos ist nicht schlecht, um ihn dabei zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Feuermachen:&lt;/strong&gt; Ich habe hier noch ein Bic-Feuerzeug sowie Sturmstreichhölzer, Zunder und eine kleine Brennstofftablette dabei. Ich mache mir keine Gedanken um einen Feuerstahl, weil ich damit aus der Übung bin und weil das hier kein Campingrucksack ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hand- und Zehenwärmer:&lt;/strong&gt; Ich liebe diese Dinger. Ich habe sie benutzt, als ich jünger war und öfter im Schnee gezeltet habe, und dann diesen Winter, als ich nach Minneapolis fuhr, um über die Anti-ICE-Proteste zu berichten, haben sie mir wahrscheinlich die Zehen gerettet, als es etwa -15 Grad oder so waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kompass:&lt;/strong&gt; Hör mal, ich bin nicht der weltbeste Landnavigator, aber lass dich davon nicht davon abhalten, einen Kompass dabei zu haben. Manchmal kommt es einfach darauf an, zu wissen, dass man in eine konstante Richtung geht, anstatt raffinierte Tricks mit topografischen Karten oder so zu machen. Wenn du dich verlaufen hast, such dir eine Richtung aus und bleib dabei (und folge dann Bächen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Signalspiegel:&lt;/strong&gt; Um Licht zu reflektieren und jemandem ein Signal zu geben, oder einfach, um morgens deine Hygiene-Sachen zu erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fresnel-Linse:&lt;/strong&gt; Ich benutze sie eher, um den winzigen Text im Überlebensratgeber zu lesen oder nach Splittern zu suchen, als um damit ein Feuer zu entfachen, aber sie kann all das und wiegt so gut wie nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;P38-Dosenöffner:&lt;/strong&gt; Dieses winzige Stück Stahl kann Dosen öffnen. Es ist unglaublich. Ich habe mich auf diese und meinen Spork verlassen, um mich satt zu halten, als ich per Anhalter unterwegs war. Diese Dinger haben mir so viele Dosen Chili beschert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreditkarten-Multitool:&lt;/strong&gt; Ich neige dazu, All-in-One-Überlebensgadgets zu hassen, aber diese hier finde ich ganz okay. Sie können vieles nur schlecht, aber sie können trotzdem vieles. Meistens habe ich es als Notfallmesser oder Schraubenzieher benutzt. Einmal habe ich zum Beispiel mein Nummernschild damit ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Notfall-Angelausrüstung:&lt;/strong&gt; Ich mag den Geschmack von Fisch nicht und wurde nie gut im Angeln, egal wie oft ich es als Kind versucht habe, und ich esse eigentlich keine Tiere, also werde ich das hier wahrscheinlich nie benutzen, aber vielleicht tut es jemand anderes, oder vielleicht bin ich mal hungrig genug, um es zu versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wasseraufbereitungstabletten: &lt;/strong&gt;Damit lässt sich Wasser chemisch aufbereiten, damit es trinkbar wird. Ärgerlicherweise stehen die Anweisungen und Mengenverhältnisse nicht auf den Päckchen selbst, also bewahre ich einen Teil der Verpackung dazu auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Hygiene-Set&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Dein Hygiene-Set wirst du wahrscheinlich öfter benutzen als dein Überlebens-Set. Es ist nicht so aufregend, aber wahrscheinlich wichtiger. Es ist auch ziemlich wichtig für deine Gesundheit. Das ist immer noch ein sehr reduziertes Set. Ich würde in Erwägung ziehen, bessere Feuchttücher, eine bessere Haarbürste und vielleicht ein kleines Handtuch hinzuzufügen, aber meine Tasche ist schon ziemlich voll.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/hygiene_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/hygiene_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=638,top=780,left=1608.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5210 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/hygiene_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt ein Hygieneset. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Dentalfloss:&lt;/strong&gt; Zum Zähneputzen und zum Nähen. Früher hatte ich kleine Zahnseidenstäbchen in meinen Taschen, aber die landeten irgendwie überall und waren nervig, also habe ich sie nicht wirklich benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zahnbürste und Zahnpasta:&lt;/strong&gt; Du solltest dir die Zähne putzen, um deinetwillen und um der Menschen in deiner Umgebung willen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deodorant:&lt;/strong&gt; Ich bin ehrlich, im Alltag benutze ich nicht immer Deodorant. Aber ich benutze &lt;em&gt;immer&lt;/em&gt; Deodorant in Situationen, in denen ich mit anderen Menschen auf engstem Raum zusammen bin, wie im Bus oder im Flugzeug. Oder, na ja, in den meisten Notsituationen. Ich bevorzuge ein Hippie-Deo, aber das hier ist die Reisegröße, die ich noch herumliegen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Seifenstreifen:&lt;/strong&gt; Der kleine gelbe Behälter enthält winzige Papierstreifen mit Seife, mit denen du dir die Hände waschen kannst – das ist unverzichtbar. (Handdesinfektionsmittel ist eigentlich bei weitem nicht so gut und beugt der Übertragung von Krankheiten, die auf fäkal-oralem Weg übertragen werden, überhaupt nicht vor. Es hat seinen Zweck und ist vielleicht eine Überlegung wert, es in ein Set aufzunehmen, ich hatte nur gerade keines zur Hand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schlafmaske:&lt;/strong&gt; Je älter ich werde, desto schlechter schlafe ich in überfüllten Situationen. Eine Schlafmaske und Ohrstöpsel helfen da sehr. Wenn ich Platz hätte, würde ich noch ein ganzes Reisekissen für den Nacken hier reinpacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einwegrasierer und Rasierschaum:&lt;/strong&gt; Vielleicht musst &lt;em&gt;du&lt;/em&gt; dich im Notfall nicht rasieren, aber einige von uns sind trans und wollen keinen Bart haben und sind mit der Laserbehandlung noch nicht fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Klappbare Haarbürste und Haargummis:&lt;/strong&gt; Ich trage meine Haare meistens in Zöpfen, aber ich muss sie trotzdem bürsten und zusammenbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Famotidin:&lt;/strong&gt; Nimm alle Medikamente mit, auf die du angewiesen bist. Ich nehme Famotidin gegen Sodbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Komprimiertes Handtuch:&lt;/strong&gt; Die winzige weiße Scheibe ist ein Feuchttuch ohne Feuchtigkeit. Einfach Wasser hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gleitgel und Kondome:&lt;/strong&gt; Ich habe keinen supercoolen geheimen Überlebensgrund dafür. Sie dienen dazu, Sex bequemer und sicherer zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tampons:&lt;/strong&gt; Auch hier wieder kein supercooler geheimer Überlebensgrund. Sie sind eigentlich nicht gut geeignet, um starke Blutungen zu stoppen. Diese sind für Menschen in meinem Umfeld, die sie für ihre Menstruation brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lippenbalsam:&lt;/strong&gt; Ich benutze selten Lippenbalsam, aber Menschen in meinem Umfeld tun das oft, und ein Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor ist wichtig, wenn man durch Schnee wandern muss. Ich bin kürzlich von der zylindrischen Festform auf die Tube-Variante umgestiegen, weil die bei Hitze wahrscheinlich besser hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Feuchttücher:&lt;/strong&gt; Nur ein paar kleine Feuchttücher. Es könnte sich lohnen, welche zu besorgen, die für den Outdoor-Einsatz gedacht sind, obwohl ich mich nicht wirklich dazu durchringen kann, etwas mitzunehmen, das „Dude Wipes“ heißt. Nicht, weil ich ein Mädchen bin, sondern weil die Zerbrechlichkeit von Männlichkeit urkomisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Toiletten-Set:&lt;/strong&gt; In einem separaten Ziplock-Beutel bewahre ich Toilettenpapier, eine Wanderschaufel, ein Wanderbidet und „Travel Johns“ auf. Wenn du draußen kackst und es nicht selbst wegpackst (z. B. in einem Hundekotbeutel), dann musst du um Himmels willen zuerst ein Loch graben und deine Scheiße vergraben. Das ist für die grundlegende Hygiene unerlässlich. Dafür ist die Schaufel da. Das Wanderbidet lässt sich an einer Wasserflasche befestigen und ermöglicht es dir, dich besser zu reinigen und weniger Toilettenpapier zu verbrauchen. Die „Reise-Toilettenbeutel“ sind mit Trockenmittel gefüllte Beutel, in die du pinkeln kannst – so etwas wie Einweg-Pinkelbecher, die einigermaßen hygienisch sind und für verschiedene Genitalien geeignet sind. Man kann nicht immer draußen pinkeln und man findet nicht immer eine Toilette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Verbandskasten&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;Mein Verbandskasten ist eine Kombination aus einem „Pflaster-Set“ (also alltägliche Medikamente und Hilfsmittel für kleinere Verletzungen) und einem IFAK (ein Set zur Stillung schwerer Blutungen). Ich bewahre ihn in einer eigenen Tasche oben im Rucksack auf und würde ihn außen am Rucksack befestigen, wenn ich denke, dass ich ihn wahrscheinlich brauchen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lohnt sich für jeden (selbst für zimperliche Leute wie mich), einen „Stop the Bleed“-Kurs zu besuchen, um zu lernen, wie man vor Ort mit traumatischen Wunden umgeht, und wenn du dich wirklich dafür interessierst, einen „Care Under Fire“-Kurs, um zu lernen, wie man während eines aktiven Feuergefechts reagiert.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/medikamenteund1staid_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/medikamenteund1staid_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=575,width=815,top=800,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5209 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/medikamenteund1staid_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt Medikamente und eine erste Hilfe Ausrüstung. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gaze:&lt;/strong&gt; Hier sind verschiedene Arten von Verbandmull zur Blutstillung enthalten. Normale Verbandmullrollen, komprimierter Verbandmull sowie „Chito-Verbandmull“, der mit einer blutstillenden Chemikalie imprägniert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nasale Atemwege:&lt;/strong&gt; Der grüne Schlauch in der obersten Reihe. Diese sollten nur von Personen mit entsprechender Ausbildung verabreicht werden, und ehrlich gesagt ist es schon zu viele Jahre her, seit ich zuletzt einen Kurs zu ihrer Anwendung besucht habe. Diese werden in die Nase des Patienten eingeführt, um Luft an Hindernissen vorbei zu leiten. Verwende sie nicht, wenn du keinen Kurs absolviert hast, es sei denn, du gehst davon aus, dass ausgebildete Sanitäter in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Antiseptische Tücher:&lt;/strong&gt; Zum Desinfizieren von Gegenständen und wohl auch zum Desinfizieren von Wunden (ich schreibe hier keinen medizinischen Blogbeitrag. Es gibt viele umstrittene Verwendungszwecke für verschiedene Dinge.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vaseline:&lt;/strong&gt; Nützlich zum Feuermachen, und manche Leute mögen sie zur Wundversorgung (andere sagen, man sollte sie nicht zur Wundversorgung verwenden. Siehe oben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Brustversiegelungen:&lt;/strong&gt; Wenn jemand in die Brust geschossen wird, entleeren sich seine Lungen wahrscheinlich und er kann nicht mehr atmen, es sei denn, du verschließt seine Brusthöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zahn-Erste-Hilfe-Set:&lt;/strong&gt; Ich habe mich einmal auf so ein Set verlassen, als mir ein Stück Zahn fehlte und ich nicht genug Geld für eine zahnärztliche Notfallbehandlung hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rezeptfreie Medikamente:&lt;/strong&gt; Diesmal war ich faul und habe eine kleine Packung gekauft, die eine Reihe verschiedener Medikamente enthält, anstatt mein eigenes Set zusammenzustellen. Ich empfehle Blisterpackungen oder einzeln beschriftete Dosen aller Medikamente, einschließlich der rezeptfreien. Denk an: Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol (alles Schmerzmittel), Loperamid (gegen Durchfall), Diphenhydramin (gegen Entzündungen und Juckreiz) und was auch immer du sonst noch brauchst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spülspritze:&lt;/strong&gt; Die dient dazu, Wasser tief in Wunden zu spritzen, um sie zu reinigen. Sie ist super und jeder sollte eine haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Medizinisches Klebeband:&lt;/strong&gt; Zum Fixieren von Mullbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nitrilhandschuhe:&lt;/strong&gt; Ich mag diese Paare, die in ihren eigenen kleinen Päckchen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leukotape:&lt;/strong&gt; Wanderer scheinen auf dieses Zeug als Kombination aus medizinischem Klebeband und Blasenvorbeugung zu schwören. Ich selbst habe es noch nicht oft benutzt. Diese Rolle ist wahrscheinlich zu groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dreifach-Antibiotikum:&lt;/strong&gt; Damit aus kleinen Wunden keine großen Probleme werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jodtabletten:&lt;/strong&gt; Die sind für Atomkatastrophen gedacht, um deine Schilddrüse mit Jod zu fluten, damit du weniger wahrscheinlich Krebs bekommst. Eigentlich sind sie für Leute über 40 kontraindiziert, aber ich habe trotzdem noch Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Medizinische Schere:&lt;/strong&gt; Weil man Kleidung entfernen muss, um Wunden zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ace-Bandage:&lt;/strong&gt; Zum Einwickeln von Verstauchungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pflaster:&lt;/strong&gt; Für kleinere Wunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schmetterlingspflaster:&lt;/strong&gt; Um größere Wunden zu verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Pinzette:&lt;/strong&gt; Zum Entfernen von Zecken und Splittern und wahrscheinlich noch anderen Dingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sekundenkleber:&lt;/strong&gt; (nicht abgebildet). Ein weiteres umstrittenes Mittel, das zum Verschließen von Wunden verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Digitales Zeug&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/digital_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/digital_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=516,width=815,top=829.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5208 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/digital_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt ein Handy und eine RFID sichere Tasche dafür. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Faraday-Tasche:&lt;/strong&gt; Diese blockiert WLAN- und Handysignale und all so etwas. Ich nehme an, sie hilft deinen elektronischen Geräten, einen EMP zu überstehen, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich glaube, dass EMPs eine besonders realistische Bedrohung darstellen. Aber eine Faraday-Tasche verhindert, dass Leute wittern, dass Elektronik in der Nähe ist – was ein Weg ist, wie man gefunden werden könnte, wenn man sich versteckt. Diese Tasche ist groß genug, um nicht nur mein Ersatztelefon, sondern auch mein Haupttelefon aufzunehmen, und auch meine Uhr, falls ich das verdammte Ding jemals finde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ersatzhandy:&lt;/strong&gt; Mein Ersatzhandy läuft mit einem Minuten-Tarif bei einem anderen Anbieter als mein Haupttelefon, sodass ich eher noch ein Handy habe, falls ein Anbieter ausfällt. Ich zahle 3 $/Monat für die Aufrechterhaltung der Telefonverbindung. Man kann auch einen Prepaid-Tarif nur für Daten bekommen, für den man keine Grundgebühr zahlen muss, aber ich wollte telefonieren und SMS schreiben können. Das Handy selbst enthält keinerlei persönliche Daten, aber ich habe seinen Speicher vollgestopft mit Offline-Apps. Am wichtigsten ist &lt;strong&gt;Kiwix&lt;/strong&gt;, das kostenlos ist und mit dem man Datenbestände herunterladen kann (wie die gesamte Wikipedia sowie jede Menge Notfallanleitungen), und es gibt &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;CoMaps&lt;/strong&gt;, das ebenfalls kostenlos ist und mit dem man Karten von überall herunterladen und dann die GPS-Funktion deines Handys nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/gaming_web.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/gaming_web.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=592,width=815,top=791.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5207 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/gaming_web.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt USB Sticks, eine Nintendo Switch und eine Tasche, um alles darin zu verstauen. (Beschreibung des Inhalts siehe Text weiter unten)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;USB-Sticks:&lt;/strong&gt; Ich habe zwei USB-Sticks. Einer ist verschlüsselt und enthält persönliche Dokumente wie Kopien meiner Ausweise, Kreditkarten, Versicherungskarten, Fahrzeugscheine und ähnliches. Der andere ist eine Bibliothek mit Büchern, Hörbüchern und Filmen. Alles gemeinfrei, natürlich. Beide USB-Sticks haben sowohl USB-C- als auch USB-A-Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nintendo Switch:&lt;/strong&gt; Zu guter Letzt eines der wichtigsten und am häufigsten übersehenen Dinge, die in jeden Bugout-Bag gehören … eine Videospielkonsole. Ich habe 2020 netzunabhängig gelebt und hatte nur sehr begrenzt Strom, und der Kauf dieses Geräts hat nach einem langen Arbeitstag in meiner Hütte Wunder für meine psychische Gesundheit bewirkt. Ich habe einige Spiele installiert und physische Kassetten von anderen. Ein Steam Deck ist robuster und auch cooler, weil es nicht so stark an Nintendos Ökosystem gebunden ist, aber es ist schwerer und verbraucht mehr Strom, also kommt es nicht in meinen Rucksack. Was auch immer sonst in der Welt vor sich geht, zumindest kann ich in Skyrim verschwinden, weißt du?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Überlebensradio:&lt;/strong&gt; (Das werde ich vielleicht noch hinzufügen). Es gibt winzige Überlebensfunkgeräte, aber ich habe noch keines gefunden, das mir wirklich gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;GMRS-Funkgeräte oder Amateurfunk:&lt;/strong&gt; (Das füge ich vielleicht noch hinzu). GMRS-Funkgeräte sind wie Walkie-Talkies, nur etwas besser. Man muss keine Prüfung ablegen, um eine Lizenz zu bekommen, und man muss keine Lizenz vorzeigen, um sie zu kaufen. Ich bewahre meins (mit meiner Lizenz) derzeit in meinem Auto auf, aber vielleicht besorge ich mir noch ein Paar für meinen Rucksack. Amateurfunkgeräte sind viel leistungsstärker und viel komplizierter in der Bedienung, und wenn ich mich darin jemals verbessere oder meine Lizenz erhalte, werde ich vielleicht eines hier aufbewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Auffällig abwesend&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;strong&gt;Schusswaffen:&lt;/strong&gt; Ich bewahre keine Schusswaffen in meiner Tasche auf, und das solltest du auch nicht, es sei denn, du bewahrst deine Tasche in einer Art Tresor auf. Alle Schusswaffen sollten weggeschlossen werden, wenn du sie nicht bei dir trägst. Das ist eine grundlegende moralische Verpflichtung. Wenn du Schusswaffen hast, um die Menschen zu schützen, die du liebst, dann ist es deine Pflicht, sicherzustellen, dass sie tatsächlich für Sicherheit sorgen, indem du sie weggeschlossen aufbewahrst. Wenn ich diesen Rucksack in einer Situation schnappen würde, in der ich auch eine Schusswaffe mitnehme, würde ich ein paar zusätzliche Magazine in den Rucksack werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kocher:&lt;/strong&gt; Manche Leute möchten vielleicht eine Möglichkeit zum Kochen in ihrer Notfalltasche haben, aber ich mache mir da keine Gedanken. Ich habe fast nie etwas aus meiner Tasche gekocht, als ich aus einem Rucksack lebte. Ich habe meistens kalte Dosen mit Chili und Brot mit Erdnussbutter und solche Sachen gegessen. Wäre dies eine Campingtasche, würde ich vielleicht einen winzigen Raketenkocher oder einen Backpacker-Kocher dabei haben, und ich habe einen Campingkocher in meinem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Mitreißendes Fazit&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Und das war’s. Das ist meine Tasche. Ich werde wahrscheinlich noch mehr laminierte Dokumente hinzufügen, wie Notfallkontakte und so weiter, aber das ist es, was ich habe. Sie ist nicht leicht, aber das muss sie auch nicht sein. Sie ist nicht für den täglichen Gebrauch gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich meine EDC-Tasche systematisieren. Und meinen Wanderrucksack. Und was in meinem Auto ist. Und was in meinem Keller ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Die Packliste&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Kleidung&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;2 Paar Wollsocken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2 Paar Wollunterwäsche&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Thermoblock&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Thermohose&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mütze&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Daunenjacke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Regenjacke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Woll-Buff&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bandana&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Baseballkappe&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Licht&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Taschenlampe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Blinklicht zum Wandern&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stirnlampe&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Unterkunft&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Notbiwak&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mittelschwere Rettungsdecke&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Seil&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Essen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Überlebensrationen (3600 Kalorien)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Proteinriegel (2000 Kalorien)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Koffein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Elektrolyte&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Wasser&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Titanflasche&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Isolierte Stahlflasche mit Gorilla-Klebeband&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wasserfilter&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wasserreinigungstabletten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tragbare Trinkblase&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Hundepflege&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Trazadone&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Prozac&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Simparico Trio&lt;/li&gt;&lt;li&gt;3 Tage Hundefutter mit Tupperware-Napf&lt;/li&gt;	&lt;li&gt;Zusammenklappbarer Napf&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kotbeutel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Erdnussbutter-Päckchen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hundeleckerlis&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hunde-GPS und Kabel&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Hygiene&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Schlafmaske&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ohrstöpsel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zahnbürste&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zahnpasta&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Deo&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zahnseide&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Einwegrasierer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nagelknipser&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Pinzette&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Seifenstreifen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tampons&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gleitgel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kondome&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Haargummis&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Feuchttücher&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reise-Toilette&lt;/li&gt;&lt;li&gt;komprimiertes Handtuch&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lippenbalsam&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Haarbürste&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Backpacking-Bidet&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Toilettenpapier&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rasiercreme-Päckchen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Werkzeuge&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Nähset (Nadeln und Sicherheitsnadeln, Zahnseide als Faden verwenden)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Multitool&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Brillenschraubendreher&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kleiner Schraubendreher&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Langgreifender Spork&lt;/li&gt;&lt;li&gt;8-Wege-Silcock&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Karabiner / Ausrüstungshaken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ultraleichte Schaufel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Brechstange&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Klappmesser&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Überleben&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Pfeife&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Baustellensack&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fernglas&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rite-in-Rain-Notizbuch&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stifte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Marker&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bleistift&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kompass&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Handwärmer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zehenwärmer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Signalspiegel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;P38-Dosenöffner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2x Butangasfeuerzeuge&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Überlebens-Multitool in Kreditkartengröße&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Chemlight&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sturmstreichhölzer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Feueranzünder-Block&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zunder&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kleiner Überlebensratgeber&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fresnel-Linse&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kabelbinder&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Angelausrüstung&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Medizin&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Handschuhe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schere&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Leukotape&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ACE-Bandage&lt;/li&gt;&lt;li&gt;2x Mullbinden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Zahnpflegeset&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Spülspritze&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sekundenkleber&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Pflaster&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schmetterlingspflaster&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vaseline&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sterile Vorbereitungstücher&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Medizinisches Klebeband&lt;/li&gt;&lt;li&gt;IOSAT&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Trauma-Verband&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Chito-Mull&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kompressionsmull&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nasale Atemwege&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Brustversiegelungen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dreifach-Antibiotikum&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Paracetamol&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Aspirin&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ibuprofen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Loperamid&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Famotidin&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Cat9-Blutstillungsband&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Diphenhydramin&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Elektronik&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Solar-Akku-Bank&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Octopus-Kabel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Überlebensradio / Scanner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;GMRS oder Amateurfunk&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Minutenabrechnung-Handy&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Faraday-Tasche&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nintendo Switch&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Sonstiges&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;N95-Masken&lt;/li&gt;&lt;li&gt;500 $ oder 1000 $ oder was auch immer&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Dokumente&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Reisepass&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tollwut-Infos&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Papierkarte der USA&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laminierte Notfallkontaktkarte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Laminierte Wegbeschreibung (über Nebenstraßen) und zu Fuß von zu Hause zu deinen Lieben und zurück&lt;/li&gt;	&lt;li&gt;Verschlüsselter USB-Stick (A und C) mit persönlichen Dokumenten&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Reisepass&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sozialversicherungskarte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geburtsurkunde&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fahrzeugbrief&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hypotheken- oder Mietinformationen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hausratversicherung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kfz-Versicherung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Führerschein&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kreditkarten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Krankenversicherungskarte&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gewerkschaftsausweis&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;unverschlüsseltes USB-A- und USB-C-Laufwerk mit Büchern etc.&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Überlebensratgeber&lt;/li&gt;&lt;li&gt;medizinische Ratgeber&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Filme&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Fernsehen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hörbücher&lt;/li&gt;&lt;li&gt;E-Books&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/my-go-bag-as-of-2026&quot;&gt;„My Go Bag as of 2026 or: gear, so much gear“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 10.Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 17:25:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14272-guid.html</guid>
    <category>notfallrucksack</category>
<category>überleben</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Wer kennt schon MKULTRA?</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14271-Wer-kennt-schon-MKULTRA.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Bildung und Lehre</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Ich weiß was!</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Manipulation</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
            <category>Umwelt</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14271-Wer-kennt-schon-MKULTRA.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14271</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14271</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1305,width=1039,top=435,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5206 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt einen Menschen in einem ABC Schutzanzug, der einen Kaninchenkäfig trägt. Darin sitzt ein Kaninchen zur Überprüfung auf Undichtigkeiten in einer Sarin-Nervengas-Produktionsanlage im Rocky Mountain Arsenal, Commerce City, Colorado, 20. März 1970&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kaninchen zur Überprüfung auf Undichtigkeiten in einer Sarin-Nervengas-Produktionsanlage im Rocky Mountain Arsenal, Commerce City, Colorado, 20. März 1970&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Es hört sich an wie die schönste Verschwörungstheorie, ist aber weit davon entfernt, sondern im Gegenteil von verschiedenstens Seiten wissenschaftlich dokumentiert, vom US-Kongress und verschiedenen Untersuchungsausschüssen von allen Seiten beleuchtet, verurteilt und verdammt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler füllten heute vor sechzig Jahren Glühbirnen mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_atrophaeus&quot;&gt;Bacillus-globigii-Bakterien&lt;/a&gt; aka &quot;BG&quot; und heute als Bacillus atrophaeus geläufig und zerschlugen sie anschließend auf den Gleisen der New Yorker U-Bahn. Die Bakterien verbreiteten sich kilometerweit im gesamten U-Bahn-Netz, wurden von Tausenden von Zivilisten eingeatmet und setzten sich auf deren Kleidung ab. Bis zum 10. Juni waren 1 Million New Yorker dem Bakterium ausgesetzt. Dies war nur eines von vielen Experimenten zur biologischen und chemischen Kriegsführung, die an US-Zivilisten durchgeführt wurden. Natürlich gab es Tausende von US-Soldaten, Gefangenen, Zivilisten und Indigenen, die während Atomwaffentests absichtlich und/oder versehentlich Strahlung ausgesetzt waren und im Rahmen des &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA&quot;&gt;MKULTRA-Programms&lt;/a&gt; unwissentlich starken psychedelischen Drogen ausgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das US-amerikanische Programm für biologische Versuche begann offiziell 1943 mit der Gründung der U.S. Army Biological Warfare Laboratories in Camp Detrick (heute &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Detrick&quot;&gt;Fort Detrick&lt;/a&gt;) in Frederick, Maryland. Die Regierung begann mit der Bevorratung von Bacillus anthracis (Anthrax), Francisella tularensis (Tularämie), Brucella spp. (Brucellose), Coxiella burnetii (Q-Fieber), das venezolanische Pferdeenzephalitis-Virus, Botulinumtoxin (Botulismus) und Staphylokokken-Enterotoxin B. Allerdings hatte die Regierung bereits während des Ersten Weltkriegs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rizin&quot;&gt;Ricin&lt;/a&gt; getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 führte die US-Marine vor der Küste von San Francisco die &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Sea-Spray&quot;&gt;Operation Sea-Spray&lt;/a&gt; durch, bei der zwei Bakterienarten, Bacillus globigii und Serratia marcescens, in die Luft versprüht wurden. Elf Menschen wurden nach dem Test in San Francisco mit schweren bakteriellen Infektionen ins Krankenhaus eingeliefert. Fast jeder Einwohner der Stadt war dem Erreger ausgesetzt gewesen. Einer von ihnen starb. 1951 wurden im &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Naval_Station_Norfolk&quot;&gt;Norfolk Naval Supply Center&lt;/a&gt; in Virginia Tests durchgeführt, bei denen Pilzsporen unter der überwiegend afroamerikanischen Belegschaft verteilt wurden, um die rassistische Theorie zu überprüfen, dass Schwarze anfälliger für Pilzerkrankungen seien als Weiße. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurde Zinkcadmiumsulfid per Flugzeug über eine Reihe von Städten, darunter St. Louis und Minneapolis, versprüht. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurden mehrere Journalisten wegen Aufruhrs vor Gericht gestellt, weil sie berichtet hatten, dass die USA während des Koreakriegs biologische Waffen eingesetzt hatten. Im Rahmen der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Whitecoat&quot;&gt;Operation Whitecoat&lt;/a&gt; (1954–1973) wurden freiwillige Siebenten-Tags-Adventisten der Tularämie ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freilandversuche wurden bis in die 1960er Jahre fortgesetzt. 1965 verbreiteten sie Bakterien im gesamten Washingtoner National Airport, und 1966 führten sie einen Test in der New Yorker U-Bahn durch. Präsident Nixon soll 1969 dem offensiven Biowaffenprogramm der Vereinigten Staaten ein Ende gesetzt haben. Biowaffen sind gemäß den Genfer Protokollen von 1925 verboten, die die USA jedoch erst 1975 ratifizierten – im selben Jahr, in dem sie auch die Biowaffenkonvention ratifizierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz solcher Programme ist hierzulande eher politisch und geschichtlich interessierten Menschen bekannt und erreichte das Bewußtsein eher im kulturellen Bereich: &lt;a id=&quot;mwAQc&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Kesey&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Ken Kesey&lt;/a&gt; verarbeitete seine Erfahrungen als Testperson in dem 1962 erschienenen Buch &lt;a id=&quot;mwAQk&quot; title=&quot;Einer flog über das Kuckucksnest (Roman)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_(Roman)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Einer flog über das Kuckucksnest&lt;/a&gt;, das &lt;a id=&quot;mwAQ4&quot; title=&quot;Einer flog über das Kuckucksnest (Film)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_(Film)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;1975 unter demselben Namen verfilmt wurde&lt;/a&gt;. Der 2003 veröffentlichte Roman &lt;a id=&quot;mwARA&quot; title=&quot;Shutter Island&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shutter_Island&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Shutter Island&lt;/a&gt; von &lt;a id=&quot;mwARE&quot; title=&quot;Dennis Lehane&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Lehane&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Dennis Lehane&lt;/a&gt; thematisiert ebenfalls Menschenversuche in den Vereinigten Staaten dieser Zeit und wurde &lt;a id=&quot;mwARI&quot; title=&quot;Shutter Island (Film)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shutter_Island_(Film)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;2010 verfilmt&lt;/a&gt;. Die 2017 erschienene Serie Wormwood beschäftigt sich mit den Todesumständen von Frank Olson. &lt;a id=&quot;mwARg&quot; title=&quot;Stephen King&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Stephen Kings&lt;/a&gt; Roman &lt;a id=&quot;mwARo&quot; title=&quot;Feuerkind&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerkind&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Feuerkind&lt;/a&gt; von 1980 thematisiert ebenfalls als harmlose Medikamentenstudien getarnte Menschenversuche mit starken Halluzinogenen durch einen Geheimdienst ähnlich der CIA, wodurch zwei Probanden übersinnliche Fähigkeiten entwickeln und diese auch (in Form von &lt;a id=&quot;mwARs&quot; title=&quot;Pyrokinese&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrokinese&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Pyrokinese&lt;/a&gt;) an ihre Tochter vererben.&lt;br /&gt;
&lt;p id=&quot;mwARw&quot;&gt;Über MKULTRA entstanden die Dokumentationen von Stefan Albrecht und Johannes Schäfer &lt;a id=&quot;mwAR4&quot; title=&quot;Die Dressierten Killer (Seite nicht vorhanden)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Dressierten_Killer?action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; data-mw-i18n=&quot;{&amp;quot;title&amp;quot;:{&amp;quot;lang&amp;quot;:&amp;quot;x-page&amp;quot;,&amp;quot;key&amp;quot;:&amp;quot;red-link-title&amp;quot;,&amp;quot;params&amp;quot;:[&amp;quot;Die Dressierten Killer&amp;quot;]}}&quot;&gt;Die Dressierten Killer&lt;/a&gt; (4. August 2002/ZDF) sowie &lt;a id=&quot;mwASQ&quot; title=&quot;Deckname Artischocke (Seite nicht vorhanden)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deckname_Artischocke?action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; data-mw-i18n=&quot;{&amp;quot;title&amp;quot;:{&amp;quot;lang&amp;quot;:&amp;quot;x-page&amp;quot;,&amp;quot;key&amp;quot;:&amp;quot;red-link-title&amp;quot;,&amp;quot;params&amp;quot;:[&amp;quot;Deckname Artischocke&amp;quot;]}}&quot;&gt;Deckname Artischocke&lt;/a&gt; von &lt;a id=&quot;mwASU&quot; title=&quot;Egmont R. Koch&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Egmont_R._Koch&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Egmont R. Koch&lt;/a&gt; und &lt;a id=&quot;mwASY&quot; title=&quot;Michael Wech&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Wech&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Michael Wech&lt;/a&gt; (12. August 2002/ARD) und eine Reihe von Spielfilmen, darunter &lt;a id=&quot;mwASw&quot; title=&quot;Fletcher’s Visionen&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Fletcher%E2%80%99s_Visionen&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Fletcher’s Visionen&lt;/a&gt; (1997), &lt;a id=&quot;mwAS4&quot; title=&quot;Experiment Killing Room&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Experiment_Killing_Room&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Experiment Killing Room&lt;/a&gt; (2009) und &lt;a id=&quot;mwATA&quot; title=&quot;American Ultra&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/American_Ultra&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;American Ultra&lt;/a&gt; (2015). Auch die TV-Serie &lt;a id=&quot;mwATI&quot; title=&quot;Stranger Things&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stranger_Things&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Stranger Things&lt;/a&gt; nimmt auf das MKULTRA-Programm Bezug.&lt;a id=&quot;mwATM&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA#cite_note-38&quot;&gt;&lt;span id=&quot;mwATQ&quot;&gt;&lt;span id=&quot;mwATY&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MKULTRA ist allerdings nicht das einzige derartig menschenverachtende Programm. So existierte bekanntlich mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/COINTELPRO&quot;&gt;COINTELPRO&lt;/a&gt; und dem ähnelnde Programme wie &lt;a id=&quot;mwdg&quot; title=&quot;Operation CHAOS&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_CHAOS&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Operation CHAOS&lt;/a&gt; aber auch die anderen (selbstredend &quot;rechtswidrigen&quot;) CIA Programme HTLINGUAL (HGLINGUAL), Project 2, Project MERRIMAC, Project RESISTANCE, Domestic Contact Service etc. bis hin zum inflationären Einsatz von Heroin und anderen Drogen zur Heroin gezielt gegen die die schwarze Bürgerrechtsbewegung und Zerstörung des afroamerikanischen Widerstandes beispielsweise der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Panther_Party&quot;&gt;Black Panther Party&lt;/a&gt; (BPP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eine andere Geschichte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://kolektiva.social/@MikeDunnAuthor/116704473736605998&quot;&gt;Mike Dunn&lt;/a&gt;, WikiPedia, eigene Ergänzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 12:34:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14271-guid.html</guid>
    <category>biowaffen</category>
<category>fort detrick</category>
<category>koreakrieg</category>
<category>mkultra</category>
<category>nordamerika</category>
<category>operation whitecoat</category>
<category>u.s. army biological warfare laboratories</category>
<category>usa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Buchvorstellung &amp; Diskussion: »Griff nach Gold. Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft«</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14268-Buchvorstellung-Diskussion-Griff-nach-Gold.-Die-andere-Geschichte-der-Fussball-Weltmeisterschaft.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Buchtipp</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Hintergrund</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Spiele</category>
            <category>Sport</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14268-Buchvorstellung-Diskussion-Griff-nach-Gold.-Die-andere-Geschichte-der-Fussball-Weltmeisterschaft.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14268</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14268</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/GriffNachGold.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/GriffNachGold.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1515,width=1005,top=330,left=1425,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5205 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/GriffNachGold.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt neben Angaben zum Titel und Autoren eine Erdkugel als Fußball&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ein Fest der Völkerfreundschaft, die Aussicht auf eine Welt von morgen: Die Verheißungen der Fußball-WM finden sich etwa in Uruguay 1930 oder Südafrika 2010. Mitunter spiegeln sie sich auch auf dem Rasen – etwa in Mexiko 1970 und ’86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon oft wurde das Turnier auch zur Bühne weltpolitischer Zerwürfnisse: 1934 im Italien Mussolinis; 1938 im linksregierten Frankreich, als die „großdeutsche“ Elf mit Hitlergruß auflief; 1966 beim geschlossenen Boykott afrikanischer Mannschaften; oder 1978 im Argentinien einer Militärdiktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Kalten Krieges war auch die FIFA im Goldrausch. Bald mit von der Partie: Katar und Saudi-Arabien. Und die WMs in Nordamerika 1994 und 2026? US-geführte Kriege, ein dramatischer Rechtsrutsch: Bleibt die Friedensfrage beim „Völkerfest“ WM virulent? Ist die massive Ausweitung des Teilnehmerfelds, so sehr sie auch kommerziell getrieben ist, auch Ausdruck einer entstehenden multipolaren Weltordnung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Buchvorstellung und Diskussion mit Co-Autor Carlos Gomes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag 12. Juni um 20 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchladen Schwarze Risse&lt;br /&gt;
Gneisenaustr. 2a&lt;br /&gt;
2. Hinterhof&lt;br /&gt;
Metro-Station Mehringdamm&lt;br /&gt;
Eintritt: frei!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://schwarzerisse.de/&quot;&gt;Buchladen Schwarze Risse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:01:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14268-guid.html</guid>
    <category>fußball</category>
<category>fußballweltmeisterschaft</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Zatoichi's Conspiracy - Shin Zatōichi monogatari: Kasama no chimatsuri (1973)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14270-Blogkino-Zatoichis-Conspiracy-Shin-Zatichi-monogatari-Kasama-no-chimatsuri-1973.html</link>
            <category>Blogkino</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14270-Blogkino-Zatoichis-Conspiracy-Shin-Zatichi-monogatari-Kasama-no-chimatsuri-1973.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14270</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14270</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute zeigen wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die Fortsetzung der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Zat%C5%8Dichi&quot;&gt;Zatōichi&lt;/a&gt; Serie mit dem fünfundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi&#039;s Conspiracy -Shin Zatōichi monogatari: Kasama no chimatsuri. Zatoichi kehrt zum ersten Mal seit über zehn Jahren in sein Heimatdorf zurück und stellt fest, dass sich viel geändert hat und dass Korruption im Überfluss vorhanden ist. Wie im richtigen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/25-zatoichis-conspiracy&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; webkitallowfullscreen=&quot;true&quot; mozallowfullscreen=&quot;true&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14270-guid.html</guid>
    <category>chambara</category>
<category>japan</category>
<category>nippon</category>
<category>samurai</category>
<category>samuraifilme</category>
<category>zatōichi</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Filmtipp: Ich verstehe Ihren Unmut</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14269-Filmtipp-Ich-verstehe-Ihren-Unmut.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Bürgergeld</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Grundsicherungsgeld</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14269-Filmtipp-Ich-verstehe-Ihren-Unmut.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14269</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14269</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heike (59) arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kund*innen, Unternehmensleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, sofern er nicht mehr Stunden und Umsatz erhält. Heike gerät zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden und den Bedingungen des Niedriglohnsektors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/iPkFC2wE1mM?si=wonfogqsXl_wbU6-&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.kinofenster.de/filme/filme-des-monats/ich-verstehe-ihren-unmut/200713/ich-verstehe-ihren-unmut&quot;&gt;Mehr Infos&lt;/a&gt; und Vorführungen.&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:16:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14269-guid.html</guid>
    <category>Ausbeutung</category>
<category>Niedriglohnsektor</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Plakatief wird 25: &quot;Die fabelhafte Welt des Widerstands&quot; auf einer Kreuzberger Brandwand</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14265-Plakatief-wird-25-Die-fabelhafte-Welt-des-Widerstands-auf-einer-Kreuzberger-Brandwand.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Gentrifizierung</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Kunst</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14265-Plakatief-wird-25-Die-fabelhafte-Welt-des-Widerstands-auf-einer-Kreuzberger-Brandwand.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14265</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14265</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/plakatief_brandwand.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/plakatief_brandwand.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/plakatief_brandwand.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt die Brandmauern zweier Häuser. Auf der rechten Mauer hängt ein Plakat mit dem Text &amp;quot;NSU Prozess: Rassistischer Terror ohne Aufklärung. Kein Schlußstrich!&amp;quot;. Auf der linken Brandmauer sind Grafitties zu sehen sowie große Gemälde mit an den Hinterbeinen aufgehängten Tieren&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Oranienstraße/Ecke Manteuffelstrasse (jetzt Audre-Lorde-Straße) im September 2017&lt;br /&gt;
Foto: © heba  / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Über viele Jahre hingen an der legendären Brandmauer an der Oranien-/Ecke Manteuffelstraße weithin sichtbar Wandbilder zu aktuellen Highlights linker Bewegungsgeschichte. Mittlerweile sind die Bäume in der Brache so hoch gewachsen, dass jetzt keine Plakate mehr an dieser Wand hängen. Das Plakatief-Kollektiv sucht einen alternativen Platz vor Ort, ist aber auch an anderer Stelle aktiv, am Hausprojekt Rote Insel. 2026 wird Plakatief ein Vierteljahrhundert alt. Happy birthday!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ihre Selbstdarstellung:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Wer mit der S-Bahn in der Yorckstraße einfährt oder am Wochenmarkt in der Crellestraße steht, blickt unweigerlich auf die großformatigen Plakate am Hausprojekt Rote Insel. Seit über 10 Jahren prägen sie die Hauswand – gestaltet vom Plakatief-Kollektiv. Zuvor und zeitgleich waren die Plakate fast 25 Jahre lang an der bekannten Brandmauer an der Oranien-/Manteuffelstraße in Kreuzberg zu sehen und galten dort als fester Bestandteil der linken Stadtkultur.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ihren Anfang nahm die Reihe Anfang der 1990er Jahre mit einem Transparent der Kreuzberger Brückeninitiative gegen die Öffnung der Oberbaumbrücke für den Autoverkehr. Es folgten zahlreiche weitere Wandbilder zu politischen und sozialen Kämpfen – darunter 1997 das vielbeachtete &lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/ratten97.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Landowsky-Plakat&lt;/a&gt;, das von der Stadt mehrfach überpinselt wurde und gerichtliche Auseinandersetzungen nach sich zog.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Seit 2001 setzt das Plakatief-Kollektiv die Gestaltung der Wandbilder kontinuierlich fort. Die Motive entstehen in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen politischen Gruppen und sozialen Initiativen. Mal werden Vorschläge künstlerisch umgesetzt, mal gemeinsam entworfen oder fertige Entwürfe angebracht. Thematisch spiegeln die Plakate aktuelle Konflikte, Bewegungen und Forderungen wider – immer aus einer klar politischen Perspektive. Neue Plakatideen und Mitstreiter*innen sind immer willkommen. Kontakt: &lt;a href=&quot;mailto: plakatief@gmx.net&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;plakatief@gmx.net&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/plakatief-wird-25/&quot;&gt;Hier eine kleine Auswahl aus 25 Jahren Wandbilder aus der „fabelhaften Welt des Widerstands&quot;&lt;/a&gt; auf einer Kreuzberger Brandwand. Die vollständige Dokumentation aller Wandbilder findet ihr auf &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/plakatief.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;umbruch-bildarchiv.de&lt;/a&gt;&lt;hr 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:54:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14265-guid.html</guid>
    <category>Kreuzberg</category>
<category>plakatief</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>107 Jahre Befehl Nr. 1824</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14264-107-Jahre-Befehl-Nr.-1824.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14264-107-Jahre-Befehl-Nr.-1824.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14264</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14264</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/58cbdf53eca58baf.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/58cbdf53eca58baf.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=435,width=655,top=870,left=1600,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5203 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/58cbdf53eca58baf.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt eine Gruppe von Kämpfern der Anarchistischen Schwarzen Armee, angeführt von Fedir Schtschus, während des Ukrainischen Unabhängigkeitskriegs.Die Aufnahme stammt aus der Zeit zwischen 1918 und 1921. Die Gruppe, bekannt als die Dibriv-Abteilung, war Teil der Revolutionären Aufständischen Armee der Ukraine. Der Kontext ist der Ukrainische Unabhängigkeitskrieg und der Russische Bürgerkrieg.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das historische Foto zeigt eine Gruppe von Kämpfern der Anarchistischen Schwarzen Armee, angeführt von Fedir Schtschus, während des Ukrainischen Unabhängigkeitskriegs.Die Aufnahme stammt aus der Zeit zwischen 1918 und 1921. Die Gruppe, bekannt als die Dibriv-Abteilung, war Teil der Revolutionären Aufständischen Armee der Ukraine. &lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Heute in der Geschichte der Arbeiterbewegung: &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Trotzki&quot;&gt;Leo Trotzki&lt;/a&gt; verbot mit seinem Befehl Nr. 1824 am 4. Juni 1919 den &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Fourth_All-Ukrainian_Congress_of_Soviets&quot;&gt;4. Ukrainischen Kongress der Freien Sowjets&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;“Die Sektion des Rates, genannt Exekutivkomitee von Gulyai-Pole und die Mitglieder der Machnobrigade sind hiermit ab dem 15. Juni verboten und dürfen unter keinen Umständen tagen. Teilnahme daran wird als Verrat an der Sowjetrepublik betrachtet und entsprechend behandelt. Dieser Befehl tritt sofort in Kraft, telegraphisch.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Trotzki, Vorsitzender des revolutionären Rates der Sowjetrepublik&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Watsetis, Ausführender Befehlshaber&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Aralov, Mitglied des revolutionären Rates der Sowjetrepublik&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kosharew, Regionaler militärischer Befehlshaber, Kharkov.”&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Alexander Berkmann, &lt;a href=&quot;https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/alexander-berkman/6369-nestor-machno-der-mann-der-die-bolschewiki-rettete&quot;&gt;Nestor Machno: Der Mann, der die Bolschewiki rettete&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem entsandte er Truppen, um die Rosa-Luxemburg-Kommune bei Provkovski zu zerschlagen, und erklärte den ukrainischen anarchistischen Aufständischen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Nestor_Machno&quot;&gt;Nestor Machno&lt;/a&gt; für vogelfrei. Das Freie Territorium innerhalb der Ukraine, auch bekannt als Machnowia (nach Nestor Machno), bestand von 1918 bis 1921. Es war eine staatenlose, anarchistische Gesellschaft, die von Machnos Revolutionärer Aufstandsarmee (auch bekannt als Schwarze Armee) verteidigt wurde. Etwa 7 Millionen Menschen lebten in diesem Gebiet, weigerten sich, Pacht an die Grundbesitzer zu zahlen, und beschlagnahmten die Ländereien und das Vieh der Kirche, des Staates und privater Grundbesitzer. Sie richteten lokale Komitees ein, um diese zu verwalten, und teilten sie unter den verschiedenen Dörfern und Kommunen des Freistaates auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://kolektiva.social/@MikeDunnAuthor/116692349227174286&quot;&gt;Posting von Mike Dunn&lt;/a&gt;, mit eigenen Ergänzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: &lt;a href=&quot;https://www.telepolis.de/article/In-Zeiten-des-Krieges-3421811.html&quot;&gt;In Zeiten des Krieges. Nestor Machno und die &quot;Machnowschtschina&quot;- eine fast vergessene Episode aus der russischen Revolution&lt;/a&gt;, 15. Februar 2009 von Jens Berger und Frank Benedikt&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 16:49:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14264-guid.html</guid>
    <category>nestor ivanovyč machno</category>
<category>nestor machnow</category>
<category>russland</category>
<category>sowjet</category>
<category>sowjetunion</category>
<category>ukraine</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Ich muss nicht organisiert sein, um vorbereitet zu sein oder: Mangel an Fokus bedeutet nicht Mangel an Taten.</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14263-Ich-muss-nicht-organisiert-sein,-um-vorbereitet-zu-sein-oder-Mangel-an-Fokus-bedeutet-nicht-Mangel-an-Taten..html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Ernährung</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14263-Ich-muss-nicht-organisiert-sein,-um-vorbereitet-zu-sein-oder-Mangel-an-Fokus-bedeutet-nicht-Mangel-an-Taten..html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14263</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14263</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe diese Woche nicht viele Neuigkeiten für dich, aber zur Erinnerung: Ich führe eine &lt;a href=&quot;https://firestorm.coop/r/killjoy.html&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Affiliate-Verkaufsliste&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; mit den Büchern, die ich gerade lese, bei Firestorm Books, einer Buchhandlung in Asheville, die von queeren Menschen und Arbeitnehmer*innen geführt wird. Ihr bekommt 10 % Rabatt, ich bekomme 10 % Provision und Firestorm kann seine Türen offen halten, um beim Aufbau einer radikalen Infrastruktur in Appalachia zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage den Leuten schon seit Jahren, sie sollen sich vorbereiten, aber gerade jetzt fühlt es sich dringender an als je zuvor. Der Krieg zieht sich hin, die strategischen Ölreserven gehen zur Neige, und es gibt eine Verzögerung zwischen Versorgungsengpässen bei Herstellern und Landwirten und den Auswirkungen auf Preise und Verfügbarkeit in den Geschäften. Es ist immer am besten, sich Dinge zu besorgen, bevor es zu einem Ansturm darauf kommt. Wenn ich einen konkreten Ratschlag habe, dann diesen: &lt;strong&gt;Wenn bei deinem Auto ein Ölwechsel fällig ist, lass ihn jetzt machen&lt;/strong&gt;, und es schadet nicht, eine Ölmenge für einen Ölwechsel vorrätig zu haben. Motoröl wird wahrscheinlich eher knapp werden als der Kraftstoff selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige meiner anderen Beiträge zum Thema Vorsorge (die nicht wie dieser hinter einer Paywall liegen, da es sich hier eher um persönliche Gedanken handelt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/get-yourself-a-go-bag&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Notfallrucksäcke&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/as-the-waters-rise&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Revolution als Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/disaster-compassion-is-real-in-north&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Hurrikanhilfe in Asheville&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-year-of-preparedness-storing-613&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Lebensmittel lagern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-year-of-preparedness-storing&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Wasser lagern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/lets-make-2024-the-year-of-preparedness&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Einführung in die Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/its-time-to-build-resilient-communities&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Resiliente Gemeinschaften aufbauen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-prepared-home&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Vorsorge zu Hause&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/why-were-prepared&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Warum man vorbereitet sein sollte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Ich muss nicht organisiert sein, um vorbereitet zu sein&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=515,width=515,top=830,left=1670,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5202 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Amerikanerkrähe - Corvus Brachyrhynchos - auf einer Straße hockend&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Amerikanerkrähe in den Singing Sands, Bruce Peninsula National Park, Ontario, Canada Juni 2007 &lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mdf&quot;&gt;Mdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Lizenz: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2310490&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Da ist diese Krähe, die in der Nähe wohnt und davon überzeugt ist, dass 6 Uhr morgens eine wirklich gute Zeit ist, um zu schreien, zu singen und zu brüllen, aber ich bin überzeugt, dass 6 Uhr morgens eine wirklich gute Zeit ist, um zu schlafen. Ich bin auch davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, bei offenem Fenster zu schlafen, also gewinnt die Krähe diesen speziellen Willenskampf meistens, und das war heute Morgen definitiv der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintrah macht es nichts aus, wenn ich früh aufwache, denn er will raus, um zu pinkeln und auf Patrouille zu gehen, um sicherzustellen, dass sich über Nacht nichts Unheimliches und Stinktier-förmiges in unseren Garten geschlichen hat. Aber trotz tausender Jahre Züchtung, die ihn speziell für diesen Zweck geschaffen hat, stehle ich ihm an den meisten Morgen den Ruhm und sperre ihn drinnen ein, während ich rausgehe und zuerst den Garten überprüfe. Denn einen Hund vom Stinktiergeruch zu befreien, macht uns beide unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe keinen guten Geruchssinn. Ich rieche meistens nur starke Gerüche, und der Geruchssinn ist interessant, weil Dinge, die stark riechen, oft schlecht riechen. Also ist das meiste, was ich riechen kann, schlecht. Katzenpisse. Verwesung. Benzin. Stinktiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintrah riecht immer noch ein bisschen nach Stinktier von dem letzten Mal, als er ein schwarz-weißes Tier aus dem Garten verjagt hat, egal wie viel Backpulver ich in sein Fell gerieben und mit Seife ausgewaschen habe. Der Geruch stört mich nicht, wenn ich ehrlich bin. Er riecht ein bisschen nach altem Gras, und ich rauche zwar nicht, aber das heißt nicht, dass ich den Geruch von altem Gras nicht mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat mich die Krähe heute Morgen geweckt, und Rintrah ist rausgegangen und wieder zurückgekommen, und ich habe pflichtbewusst einen ganzen Memoiren-Text darüber getippt, wie ich zum ersten Mal ein Paar Dietrich-Werkzeuge bekommen habe, und dann bin ich prompt wieder eingeschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Text erzähle ich davon, wie ich auf meine Träume höre, wie ich die Träume, die ich im Schlaf habe, mir sagen lasse, wie ich mich im Wachzustand verhalten soll. Und als ich wieder einschlief, träumte ich nicht vom Schlösserknacken. Ich träumte von Treppen und Listen, von dem Unbehagen, das sich in letzter Zeit über mich gelegt hat, davon, wie ich versuche, Aufgaben zu lösen, und dabei scheitere, während ich mir Sorgen um meine Lieben mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht schreibe ich bald mal was über das Schlösserknacken. Es war eine Geschichte, in der ich dachte, ich würde der Held sein, der als junger Hausbesetzer tapfer Schlösser knackt, um Partys und Shows zu retten, aber es war eigentlich eine Geschichte ohne Helden, und eine Geschichte, in der die meisten Figuren jung starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht die Geschichte, die ich heute erzählen möchte. Meine Tage waren in letzter Zeit von einer gewissen Ziellosigkeit geprägt, und ich habe beschlossen, ganz im Sinne eines Anarchisten (und Autors), das dem Zeitgeist anzulasten, statt meinem Neurotyp oder den Entscheidungen, die ich getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken sind in letzter Zeit zerstreut. Meine Tage sind in eine Reihe zusammenhangloser Aufgaben zerfallen – den Schrank streichen, zu Treffen gehen, für meine Show recherchieren und schreiben, schwere Hanteln in verschiedenen Konfigurationen stemmen, mich über Vorsorge informieren, versuchen, mich nicht in Gedanken über den Zustand der Welt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten dieser Dinge mache ich schlecht, weil ich abgelenkt und unkonzentriert bin. Ich habe mich von ein paar regnerischen Wochen verwöhnen lassen und eine Woche lang das Gießen meines Gartens vernachlässigt, und die Hälfte meiner Setzlinge ist eingegangen. Das Gemüse in meinem Kühlschrank verdirbt, während ich mich von Proteinriegeln und Tiefkühlkost ernähre. Beim Schreiben für meinen Podcast nähere ich mich rasch der „die ganze Arbeit unter Tränen“-Linie auf dem Diagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube schon lange, dass ich eine nicht diagnostizierte ADHS habe, und ich habe nie eine Behandlung dafür gesucht, weil ich stattdessen mein ganzes Leben darum herum aufgebaut habe. Ich habe fünfzehn Jahre damit verbracht, alle paar Tage, Wochen oder Monate an einen neuen Ort zu ziehen. Das einzige Mal, dass sich meine Neurodiversität wie ein Problem angefühlt hat, war, als ich versucht habe, so zu arbeiten, wie es die Gesellschaft von mir erwartet – wie in den zwei Jahren, die ich bei einer gemeinnützigen Organisation gearbeitet habe und in denen ich über Medikamente nachgedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaubte an die Arbeit, die diese Organisation leistet, aber während unserer Zoom-Anrufe schloss ich mein Digitalpiano so an, dass nur ich es hören konnte, und spielte dann hinter dem Bildschirm, während wir über die Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung von Arbeitergenossenschaften diskutierten. Das war die einzige Möglichkeit, mich zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasting funktioniert für mich ganz gut. Ich kann mich alle ein bis drei Wochen auf ein neues Thema fixieren, und meine Produzenten kümmern sich um die schwierigen Teile, wie die Terminplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in den letzten Wochen waren meine Gedanken, wie gesagt, zerstreut. Wenn ich nicht bei der Arbeit bin, wusele ich im Haus und im Garten herum und versuche, alles zu erledigen, fühle dabei aber eine Art Unbehagen, eine Art Vorahnung, eine Art Unwohlsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, es liegt wahrscheinlich daran, dass ich halb davon überzeugt bin, dass alles kurz vor dem Zusammenbruch steht, und dass ich irgendwie alles in Ordnung bringen muss, um das nicht nur zu überleben, sondern auch allen anderen dabei zu helfen, es zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wette, das kommt dir bekannt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=866,width=1206,top=654.5,left=1324.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5201 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt den Exodus der Menschen aus den Städten. Zu sehen ist ein ramponierter alter Mercedes, in dem Kinder sitzen, drumherum eine Trümmer- und Müllwüste, Menschen, die ihre Habseligkeiten in Einkaufswägen transportieren und hoffnungslos in provisorischen Lagern sitzende Menschen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Menschen beim Verlassen der Städte. Vision des Künstlers Zbigniew Libera - Dystopie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exodus der Menschen aus den Städten ist eines der letzten Werke von Zbigniew Libera, das in seiner Form an Schlachtpanoramen anknüpft. Der Künstler entwirft eine futuristische Vision, die sich auf das literarische Motiv der toten Metropolen stützt: Die Menschen verlassen die verwildernden Städte ohne Strom und fließendes Wasser und machen sich auf die Suche nach einem besseren Ort zum Leben. Dieses Werk knüpft an Liberas frühere Zyklen „Pozytywy” (Positiv) und „Mistrzowie” (Meister) an, die sich auf die Analyse der Pressefotografie und ihre Möglichkeiten zur Gestaltung des kollektiven Gedächtnisses – sowie auf die Kanons der Kunstgeschichte – konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ich kann dir nicht sagen, dass es ein Gefühl des Untergangs ist. Ich habe meine Angst derzeit im Griff und bin nicht vor Furcht gelähmt. Ich warte einfach nur. Bereite mich vor, auf ziemlich chaotische Weise. Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, die Welt sei organisiert und durchdacht, aber inzwischen habe ich gelernt, dass unsere ganze Gesellschaft nur aus halbwegs funktionierenden Menschen besteht, die so tun, als wären sie ein paar Stunden am Tag voll funktionsfähig. Diese Erkenntnis ist seltsamerweise befreiend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der riesige Megakonzern, der mich für meinen Podcast bezahlt, ist wahrscheinlich schlechter geführt als das durchschnittliche Netzwerk der gegenseitigen Hilfe. Er kommt eher durch seine Größe, Trägheit und den Zugang zu Ressourcen über die Runden als durch irgendein magisches Mittel, durch das Hierarchie und Kapitalismus grundsätzlich bessere Organisationssysteme wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Chaos, es gibt organische Strukturen, am Grund von allem. Jeder Turm aus Stahl und Glas steht auf einem Fundament aus Erde, Fels und chaotischen Dingen. Jeder Turm aus Stahl und Glas steht auf den stärksten Dingen der Welt. Vielleicht ist es in Ordnung, dass ich in letzter Zeit einfach nur im Haus, im Garten und in meinem sozialen Umfeld herumtrödle, dass ich Dinge auf eine kaum strukturierte Art erledige. Vielleicht ist es in Ordnung, dass das Leben hauptsächlich eine Frage des Zeitverbringens ist. Ich glaube, wir sind dazu geboren, einfach irgendwas zu tun. Ich werde mein Drehbuch rechtzeitig fertigstellen. Einige meiner Pflanzen werden wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich der langsame Zusammenbruch, den wir gerade erleben, zu beschleunigen beginnt, werde ich nicht perfekt vorbereitet sein und ich werde nicht perfekt damit umgehen. Ich werde es nicht mühelos nutzen, um eine neue und bessere Gesellschaft aufzubauen. Ich meine, ich werde es versuchen. Ich werde es wahrscheinlich nur nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich zwingen würde, alles perfekt zu machen, würde ich überhaupt nichts fertigbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werde ich mich hinsetzen und alle Lebensmittel in meinem Keller inventarisieren, die Lücken in meinem Vorrat ausfindig machen und sie füllen. Das ist eine lohnende Übung. Das habe ich gestern mit meiner Notfalltasche gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst bevor ich eine ordentliche Bestandsaufnahme gemacht habe, hatte ich schon einen Notfallrucksack. Und darin war sogar das meiste, was ich mir wünschen würde. Ja, es gab keine Unterwäsche. Ja, die rezeptfreien Medikamente darin waren schon vor Jahren abgelaufen. Ja, ich hatte ein Ladekabel für eine Uhr, die ich 2024 verlegt habe. Aber es gab Wollsocken und einen Wasserfilter und ein Messer und Ohrstöpsel und eine Pfeife und noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und perfekt ist der Feind des Guten, und ich bin lieber gut als perfekt, und ja, ich rede mir das alles nur ein, um mich auf einen weiteren Tag vorzubereiten, an dem ich versuche, meine Arbeit zu erledigen, wohl wissend, dass alles einfacher wäre, wenn ich besser organisiert wäre, und wohl wissend, dass ich mein ganzes Leben lang darauf hinarbeiten werde und es nie schaffen werde, aber dass der Weg wichtiger ist als das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisation ist großartig und wichtig. Organisation ist das, was Menschen von einer Menschenmenge zu einem Block macht. Es kann Selbstorganisation sein, aber es muss Organisation sein. Revolutionen basieren mehr auf Treffen als auf Taten. Ich bin stolz auf meine Organisation und mein Organisationsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin nicht immer dazu in der Lage, und ich bin nicht immer organisiert darin, wie ich meine Organisation angehe. Und das ist okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil ich Gewichte hebe, heißt das nicht, dass ich ein Auto heben kann. Nur weil ich kein Auto heben kann, heißt das nicht, dass es keinen Sinn macht, Gewichte zu heben. Und ich wollte noch nie einen Vogel töten, und ich werde es auch nicht tun, aber mein Gott, bin ich versucht, diese Krähe zu erschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/i-dont-have-to-be-organized-to-be&quot;&gt;„I Don&#039;t Have to be Organized to be Prepared or: lack of focus doesn&#039;t mean lack of action“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 03.Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:18:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14263-guid.html</guid>
    <category>dystopie</category>
<category>krähen</category>
<category>notfallausrüstung</category>
<category>preppern</category>
<category>prepping</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Zatoichi in Desperation - Shin Zatōichi monogatari: Oreta tsue (1972)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14262-Blogkino-Zatoichi-in-Desperation-Shin-Zatichi-monogatari-Oreta-tsue-1972.html</link>
            <category>Blogkino</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14262-Blogkino-Zatoichi-in-Desperation-Shin-Zatichi-monogatari-Oreta-tsue-1972.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14262</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14262</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com ()</author>
    <content:encoded>
    Heute zeigen wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die Fortsetzung der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Zat%C5%8Dichi&quot;&gt;Zatōichi&lt;/a&gt; Serie mit dem vierundzwanzigsten Teil der Reihe: Zatoichi in Desperation - Shin Zatōichi monogatari: Oreta tsue: &quot;Die Handlung folgt dem blinden Helden, der auf tragische Weise den Tod einer alten Frau verursacht. Um Sühne zu leisten, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um ihre Tochter zu finden. Dabei gerät er in eine Reihe von Konflikten und Schwierigkeiten.&quot; (&lt;a href=&quot;https://www.imdb.com/title/tt0201922/&quot;&gt;IMDB&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;position:relative;padding-bottom:56.25%;height:0;overflow:hidden;&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;https://geo.dailymotion.com/player.html?video=x90896e&quot;style=&quot;width:100%; height:100%; position:absolute; left:0px; top:0px; overflow:hidden; border:none;&quot;allowfullscreentitle=&quot;Dailymotion Video Player&quot;allow=&quot;web-share&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14262-guid.html</guid>
    <category>Chambara</category>
<category>Japan</category>
<category>Nippon</category>
<category>Samurai</category>
<category>Samuraifilme</category>
<category>Zatōichi</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>DREIKLANG - Ausstellung mit Christine Bender,  Johanna Teske und Uta Kamleiter    </title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14257-DREIKLANG-Ausstellung-mit-Christine-Bender,-Johanna-Teske-und-Uta-Kamleiter.html</link>
            <category>Ausstellungen und Messen</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Kunst</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Termine</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14257-DREIKLANG-Ausstellung-mit-Christine-Bender,-Johanna-Teske-und-Uta-Kamleiter.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14257</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14257</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/SLIDER-2026-DREIKLANG-2.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/SLIDER-2026-DREIKLANG-2.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=572,width=1215,top=801.5,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/SLIDER-2026-DREIKLANG-2.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der dreiteilige Slider zeigt neben Angaben zur Ausstellung und Vernissage je ein charakteristisches Bild der jeweiligen Künstlerin&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ausstellung mit Christine Bender,  Johanna Teske und Uta Kamleiter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Vernissage:&lt;/strong&gt; Do, 09.07.2026, 18 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dauer:&lt;/strong&gt; 09.07. – 28.08.2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Öffnungszeiten:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mo, Mi + Fr 8:30 – 13:00 Uhr&lt;br /&gt;
Di 8:30 – 13 Uhr + 14 – 16 Uhr&lt;br /&gt;
Do 8:30 – 13 Uhr + 14 – 18 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezirksrathaus Bad Cannstatt&lt;br /&gt;
Marktplatz 2, 70372 Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Eintritt ist frei!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Christine Bender&lt;/strong&gt; trägt Schicht um Schicht Farbe auf ihre Leinwände. Linien setzt sie dazu ein, dynamisch abstrakte Bildwelten zum Ausdruck zu bringen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Johanna Teske zeichnet Geschichten ihrer Umgebung und begibt sich auf Spurensuche. Ihre Zeichnungen in Bleistift, Kohle und Aquarell verknüpfen gegenwärtige Momente mit Dokumenten der Vergangenheit.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Wie Fenster in eine andere Wirklichkeit sind die großformatigen Farbkompositionen von&lt;strong&gt; Uta Kamleiter&lt;/strong&gt;. Mit matter pudriger Präsenz laden sie zum Innehalten ein.&quot;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Siehe Homepage &lt;a href=&quot;https://www.bbk-wuerttemberg.de/2026/dreiklang/&quot;&gt;Bund Bildender Künstlerinnen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.johannateske.com/&quot;&gt;&lt;strong&gt;Johanna Teske&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; schreibt zu ihrem Teil der Ausstellung: &lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Und für diejenigen von Euch, die etwas mehr zu meinen Werken wissen wollen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit arbeite ich an einer Reihe größerer und kleinerer Auf-Zeichnungen, die für mich einen dokumentarischen und geschichtlichen Charakter annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heisst zum Einen, dass ich unterwegs „en plein air“ und daheim den Moment zeichnerisch, malerisch und teilweise schriftlich festhalte. Beim Spazieren, Wandern, im Urlaub und auf dem Balkon. Als Stillleben, Pflanzenportrait, Wetterstimmung und Landschaftszeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig erforsche und zeichne ich gerade einen Teil unserer Geschichte: Die Verfolgung von mehreren Anarchosyndikalist*innen während des Nationalsozialismus im Südwesten Deutschlands und der Stuttgarter Umgebung. Ihre Spuren nehme ich anhand von Verhör- und Gerichtsprotokollen auf, wandere in Archive und Dokumentationszentren, finde persönliche Nachlässe mit Briefen und Erinnerungen und gehe weiter zu den Orten, an denen sie lebten, litten und überlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschichtlichen Funde webe ich in meine gegenwärtigen Momentbilder ein. So entstehen Bilder von Orten und Personen, die sowohl Bruchstücke und Spuren der Vergangenheit als auch meine Wahrnehmungen der Gegenwart enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Teil dieser neuen Werke zeige ich im 3. Stockwerk der Dreiklang-Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sehen wir uns an der Vernissage oder während der Ausstellungszeit vor Ort? Gerne können wir uns auch vorab für ein Treffen verabreden! Einfach &lt;a href=&quot;mailto:johanna.teske@web.de&quot;&gt;per Mail&lt;/a&gt; Anfragen!&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 28 May 2026 12:13:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14257-guid.html</guid>
    <category>Anarchosyndikalismus</category>
<category>Antifaschismus</category>
<category>ausstellung</category>
<category>bad cannstatt</category>
<category>christine bender</category>
<category>johanna teske</category>
<category>uta kamleiter</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>21. Juni 2026: Sommerfest und 16 Jahre Linkes Zentrum Lilo Herrmann!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14258-21.-Juni-2026-Sommerfest-und-16-Jahre-Linkes-Zentrum-Lilo-Herrmann!.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Jugend</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kneipen</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Mampf</category>
            <category>Mietenwahnsinn</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Termine</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14258-21.-Juni-2026-Sommerfest-und-16-Jahre-Linkes-Zentrum-Lilo-Herrmann!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14258</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14258</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Sommerfest.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Sommerfest.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1582,width=1194,top=296.5,left=1330.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Sommerfest.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt aufgebaute Pavillons anläßlich des 1. Mai 2026. Unter dem Pavillon sind Bierzeltgarnituren aneínander gereiht&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Pavillons zum 1. Mai 2026 erwarten die Gäste&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ganze sechzehn Jahre sind vergangen, seitdem wir 2010 einen baufälligen Gebäudekomplex in der Böblinger Straße in Stuttgart-Heslach gekauft haben. Nach über zweijähriger intensiver Renovierung, das meiste davon in Eigenarbeit, haben wir 2012 das Linke Zentrum Lilo Herrmann eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Haus war schon in der Umbauphase ein Gegenpool zum kapitalistischen Wahnsinn. Ein Ort für Versammlungen, politischen Austausch, ein Ort für Debatte, Streit und Aktion, ein Ort der Gegenkultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ort für alle, die sich mit dem Unrecht dieser Welt nicht arrangieren, sondern für eine bessere Welt jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen 16 Jahren haben viele unterschiedliche Menschen das Lilo geprägt und unzählige Stunden in sein Bestehen investiert. Als Ort von der Bewegung für die Bewegung war und ist das Lilo Ort der Solidarität, Zuhause mehrerer junger Generationen, Dreh- und Angelpunkt für viele große Mobilisierungen und immer wieder auch im Fokus der Herrschenden und ihrer Schergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Zeit ist seit der Eröffnung des Lilos vergangen. Die Welt hat sich verändert, und das nicht gerade zum Besten.&lt;br /&gt;
Wir wollen kein Trübsal blasen, denn immer dann, wenn die Verhältnisse zu tanzen beginnen, entwickeln sich Räume für widerständige Politik. Das Lilo wird auch in den nächsten 16 Jahren ein Raum für alle sein, die diese Räume mit progressiven Ideen &amp;amp; Praxis füllen wollen. Ein Ort im Widerspruch zum Zeitgeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lange Rede, kurzer Sinn:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Wir wollen 16 Jahre Linkes Zentrum feiern &amp;amp; möchten alle dazu herzlich einladen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den 21. Juni 2026, organisieren wir ab 14 Uhr ein großes Straßenfest. Euch erwarten verschiedene Essensstände, ein politisches Programm, eine große Spielstation für Kinder, diverse Infotische, eine Plakatversteigerung, Hausführungen und vieles mehr. Wir freuen uns auf euer Kommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu beim &lt;a href=&quot;https://www.linkeszentrumstuttgart.org/2026/05/26/21-juni-2026-wir-feiern-16-jahre-linkes-zentrum-mit-einem-strassenfest/&quot;&gt;Linken Zentrum Lilo Herrmann&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 May 2026 12:28:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14258-guid.html</guid>
    <category>linkes zentrum lilo herrmann</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Das Ende, wie Sand (postapokalyptische Fiktion) oder: Wie ich mich den Muppet Babies im Krieg gegen die kannibalischen Nazis aus den Vororten anschloss</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14259-Das-Ende,-wie-Sand-postapokalyptische-Fiktion-oder-Wie-ich-mich-den-Muppet-Babies-im-Krieg-gegen-die-kannibalischen-Nazis-aus-den-Vororten-anschloss.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>International</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Kunst</category>
            <category>Liebe</category>
            <category>Literatur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/14259-Das-Ende,-wie-Sand-postapokalyptische-Fiktion-oder-Wie-ich-mich-den-Muppet-Babies-im-Krieg-gegen-die-kannibalischen-Nazis-aus-den-Vororten-anschloss.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=14259</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14259</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe in letzter Zeit damit gekämpft, einige meiner Ideen zur Vorsorge in Form von Sachliteratur niederzuschreiben, denn Sachliteratur war noch nie die Quelle, aus der ich meine großen Ideen darüber beziehe, was wir tun können und wie wir die Welt verbessern können. Diese Ideen habe ich von Freunden, die Geschichten erzählen, und ich habe sie durch das Lesen von Erzählungen wie Memoiren und Belletristik gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb denke ich, dass ich eine Reihe von Kurzgeschichten über den Zusammenbruch schreiben werde. Ich weiß noch nicht, ob ich das in einen postapokalyptischen Roman einflechten, daraus Zines machen oder es hier in meinem Newsletter als eine Art Fortsetzungsgeschichte veröffentlichen werde, aber wir werden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mich schon immer für didaktische Belletristik interessiert. Es ist aus der Mode gekommen, einfach zu sagen: „Diese Geschichte soll dir etwas beibringen“, aber einige meiner Lieblingsromane haben genau das ganz offen zum Ziel gehabt. Ich bin mit viel &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_A._Heinlein&quot;&gt;Heinlein&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_K._Le_Guin&quot;&gt;Le Guin&lt;/a&gt; aufgewachsen, zwei Meistern der didaktischen Fiktion, obwohl sie dabei im Grunde gegensätzliche Wege gehen und mehr oder weniger gegensätzliche politische Positionen vertreten (ich werde Heinleins Politik nicht verteidigen, aber ich gebe zu, dass ich als Kind viele seiner Bücher gelesen habe). In &lt;em&gt;Starship Troopers&lt;/em&gt; hat Heinlein einfach ganze Kapitel, die Philosophieunterricht in der im Grunde faschistischen Militärakademie sind, die der Protagonist besucht. Le Guin baut romanlange, transparente Metaphern auf, Bücher mit Ideen wie &lt;em&gt;„Was wäre, wenn Geschlecht fließend wäre?“&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;„Was wäre, wenn Anarchie, aber auf dem Mond?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Cory_Doctorow&quot;&gt;Cory Doctorow&lt;/a&gt;, ein weiterer Lieblingsautor von mir, hat in seinen Büchern manchmal einfach lange Exkurse, in denen es heißt: &lt;em&gt;„Und so benutzt man Verschlüsselung“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„So funktioniert der Kapitalismus.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige meiner Bücher sind didaktischer als andere, aber ich vermute, dass diese &lt;em&gt;„Wie man die Apokalypse überlebt“&lt;/em&gt;-Reihe zu meinen offensichtlichsten didaktischen Werken gehören wird. Ich hoffe, du verzeihst mir, ich hoffe, es gefällt dir. Ich hoffe, du musst niemals Puppen an deine Rüstung schnallen, eine pastellfarbene Flagge hissen und in einer zerfallenden Stadt im &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rust_Belt&quot;&gt;Rust Belt&lt;/a&gt; gegen kannibalische Nazis in den Krieg ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde am Sonntag eine Hörbuchversion davon im &lt;a href=&quot;https://www.iheart.com/podcast/1119-cool-zone-media-book-club-289559732/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Cool Zone Media Book Club&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; vorlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Das Ende, wie Sand; oder: Wie ich mich den Muppet Babies im Krieg gegen die kannibalischen Nazis aus den Vororten anschloss&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt;Dieser Text wurde von unserem geliebten Freund und Kameraden Christiano „Mud“ Alves verfasst, der während des Angriffs auf den Butcher Shop durch Splitter einer Splittergranate den Märtyrertod starb. Die Schlacht an jenem Tag ging verloren, doch acht Tage später setzten sich die Muppet Babies an diesem Ort durch und retteten unzählige Leben. Möge Mud für immer in unseren Herzen weiterleben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Gg8ELTLWAAAZDr5.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Gg8ELTLWAAAZDr5.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=391,width=695,top=892,left=1580,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5199 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Gg8ELTLWAAAZDr5.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Screenshot des Tweets von @perthshiremags mit dem Text: climate change will manifest as a series of disasters viewed through phones with footage that gets closer and closer to where you live until you’re the one filming it.”&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Tweet von @perthshiremags &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Zusammenbruch verlief langsam, bis er plötzlich schnell war. Natürlich war es so. Wir haben alle &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Parabel_vom_S%C3%A4mann&quot;&gt;Parable of the Sower&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; gelesen (von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Octavia_E._Butler&quot;&gt;Butler&lt;/a&gt;, nicht die aus der Bibel. Ich glaube, die meisten Leute, die behaupten, sie hätten die Bibel gelesen, lügen). Wir wussten alle, dass es ein langsamer Zusammenbruch werden würde. Wir haben alle diesen Tweet gelesen, diesen berühmten. Selbst wenn du erst erwachsen wurdest, nachdem Twitter zu X wurde, und du daher nie Twitter hattest, hast du den Tweet von &lt;a href=&quot;https://x.com/JoseMSantana10/status/1877724165077184663&quot;&gt;@perthshiremags&lt;/a&gt; gelesen. Der, der lautet: &lt;em&gt;„Der Klimawandel wird sich als eine Reihe von Katastrophen manifestieren, die man über das Handy verfolgt, mit Aufnahmen, die immer näher an deinen Wohnort rücken, bis du selbst derjenige bist, der sie filmt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun stellt sich heraus – was niemanden überrascht – dass dies auf so ziemlich jede Art von Zusammenbruch zutrifft, nicht nur auf den Klimakollaps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Zitat für dich, dieses hier absichtlich umgeschrieben.&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/William_Gibson&quot;&gt; William Gibson&lt;/a&gt; schrieb einmal: &lt;em&gt;„Die Zukunft ist bereits da – sie ist nur nicht sehr gleichmäßig verteilt.“&lt;/em&gt; Meine Schlussfolgerung daraus ist, dass wir seit Jahren wissen: &lt;em&gt;„Die Apokalypse ist da, sie ist nur nicht gleichmäßig verteilt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, ich kann dir nicht den genauen Tag nennen, an dem &lt;em&gt;„die Gesellschaft zusammengebrochen ist“&lt;/em&gt;, denn das hängt davon ab, wohin du schaust. Syrien? Iran? Indien? Oder meinen wir die Vororte Amerikas? Ich habe das Gefühl, dass wir immer die Vororte Amerikas meinen, wenn wir über den Zusammenbruch sprechen, obwohl ich tief innerhalb der Grenzen meiner Stadt im Rust Belt geboren und aufgewachsen bin und das Einzige, wofür ich jemals in die Vororte gefahren bin, billiges Essen bei &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Trader_Joe%E2%80%99s&quot;&gt;Trader Joe’s&lt;/a&gt; (RIP) war oder in jüngerer Zeit bei Ausflügen gegen die kannibalischen Nazis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Apokalypse nach Amerika kam, kam sie in Schüben und es ist schwer zu sagen, was den Anstoß gab. Begann sie mit der Wahl 2024? Dort sehen die meisten Leute den Anfang vom Ende. Aber wir hatten den Klimawandel zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahrzehnten oder einem Jahrhundert oder so ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdammt, die erste Apokalypse, die dort stattfand, wo ich lebe, ereignete sich vor Hunderten von Jahren, und zwar für das Volk der Erie, und ich sage dir: Einige der ersten Dominosteine, die uns bis heute geführt haben, wurden umgeworfen, als die Haudenosaunee von einem Haufen Protestanten aus England erobert wurden. Und weißt du was? Das Volk der Haudenosaunee gibt es immer noch. Die englischen Mistkerle (darunter, um ehrlich zu sein, auch ein paar der weniger sympathischen unter meinen Vorfahren) haben es nicht geschafft, sie alle zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist noch dieses andere Zitat, diesmal von jemandem, der den Zusammenbruch der UdSSR überlebt hat, von dem ich hoffe, dass es auf uns zutrifft: &lt;em&gt;„Die meisten Menschen überleben das Ende ihrer Lebensweise.“&lt;/em&gt; Wenn die meisten von uns den aktuellen Zusammenbruch überleben, dann nur dank einer großzügigen Auslegung des Wortes &lt;em&gt;„die meisten“&lt;/em&gt;. Ich habe die ersten sechsunddreißig Jahre meines Lebens überstanden, ohne mehr als drei Leichen gesehen zu haben, die nicht bereits in Särgen lagen, und im letzten Jahr habe ich ein paar Hundert gesehen und zwei eigene hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, noch ein Zitat für dich. Ich muss das alte Internet vermissen, denn ich denke immer noch in Memes und Screenshots. Für dieses hier kann ich dir die Quelle nicht nennen, aber es läuft im Grunde darauf hinaus: &lt;em&gt;„Wenn es die Apokalypse ist, warum muss ich dann immer noch zur Arbeit gehen und Miete zahlen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Zitat ist besonders wichtig, denn wenn du wissen willst, wann die Apokalypse begann – nun, für die meisten Menschen begann sie, als sie entlassen und aus ihren Wohnungen vertrieben wurden. Die Apokalypse sieht eher aus wie Sandkörner, die durch eine Sanduhr rieseln (wir sind die Sandkörner, falls meine Metapher zu subtil war). Die Menschen fielen einer nach dem anderen, zu zehnt, durch die Risse der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann begann meine Apokalypse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war nicht das erste Sandkorn, das fiel, und ich war nicht das letzte. Ich schätze, meine Apokalypse begann im letzten Frühjahr, als private Sicherheitskräfte auftauchten, um unser gesamtes Wohnhaus zu räumen. Unser gesichtsloser Vermieter, die Bank, klammerte sich verzweifelt an einen Anschein von Normalität und glaubte, dass Wörter wie &lt;em&gt;„Miete“, „Mietvertrag“&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;„Rechtsstreit“&lt;/em&gt; noch immer Macht besaßen, und sie hatten ein paar Söldner mit Gewehren überredet, diese toten Wörter durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, dass vor etwa acht Monaten ein paar Typen versuchten, mich, meine Katzen und unsere Nachbarn aus unserem Haus zu zerren, obwohl die Gesellschaft ziemlich eindeutig zusammenbrach und fast keiner von uns Arbeit hatte. Die Handys hatten damals noch Empfang, meistens jedenfalls, aber die Hälfte der Apps war entweder tot oder standortsperriert für die Gated Communities, und ich war schon fast ein Jahr lang nicht mehr auf Instagram gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist ein interessanterer Maßstab, um die Apokalypse zu messen, nicht &lt;em&gt;„muss ich arbeiten und Miete zahlen“&lt;/em&gt;, sondern &lt;em&gt;„bin ich immer noch süchtig nach Social Media oder wurde mir das unter den Füßen weggerissen?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Söldner kamen, wusste fast keiner von uns, was zu tun war, weil wir uns in diesem Gebäude nicht wirklich gut kannten. Wir waren größtenteils Millennials und Gen-Z, und unsere Gemeinschaften waren online oder bestanden aus Freunden, die über die ganze Stadt verstreut waren und unsere nischenhaften subkulturellen Interessen teilten. Ich habe mich meistens mit anderen Barkeepern aus meinem Job (damals, als ich ihn noch hatte) und ein paar Leuten getroffen, mit denen ich Vögel beobachtet habe. Die meisten meiner tatsächlichen, direkten Nachbarn kannte ich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wollte nicht rausgeworfen werden. Ich habe drei Katzen, und alle waren früher Straßenkatzen, und ehrlich gesagt war ich als Teenager auch eine Zeit lang eine Straßenkatze, und keiner von uns vieren freute sich darauf, wieder draußen zu schlafen, und das Essen wurde so knapp, dass die Leute nicht mehr viel wegwarfen, also hätte ich mich nicht mehr von Bagels aus dem Müll ernähren können, selbst wenn ich gewollt hätte. Ich dachte, diese Zwangsräumung könnte mein Ende sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa dreißig &lt;em&gt;„Muppet Babies“&lt;/em&gt; die Straße hinaufmarschierten. So nannten sie sich selbst. Ein Haufen Verrückter mit AR-15s und Schutzausrüstung, die Hälfte von ihnen in Pastelltönen, die andere Hälfte ganz in Schwarz, und sie hatten jede Menge Fahnen dabei. Viel zu viele Fahnen. Einfach ein völlig unangemessenes Verhältnis von Fahnen zu Demonstranten. Man sollte höchstens eine Fahne pro zehn Leute haben. Die Hälfte dieser Arschlöcher trug Fahnen. Da war eine Regenbogenfahne und noch eine andere Art von Regenbogenfahne und eine palästinensische Flagge und eine Piratenflagge und eine anarchosyndikalistische Flagge, aber die meisten Flaggen waren diese peinlichen Boomer-Gartenfahnen. Du weißt schon, die, die man bei Walmart kaufen kann (oder heutzutage bei Walmart plündern), auf denen einfach nur &lt;em&gt;„Frühling“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„Schneetag“&lt;/em&gt; steht oder die eine Abbildung von einem Kürbis oder so haben? Die meisten Flaggen waren solche Flaggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wahrscheinlich die kleinste Person in der Menge, ein kleiner König (von dem ich inzwischen weiß, dass er es &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; mag, König genannt zu werden, weil er sich bei diesen&lt;em&gt; „No Kings“&lt;/em&gt;-Protesten die Zähne geschärft hatte, die erst richtig heiß wurden, als klar war, dass faire Wahlen der Vergangenheit angehörten, also war&lt;em&gt; „No Kings“&lt;/em&gt; praktisch seine Identität, aber er war auch ein kleiner König)... Dieser Typ stand ganz vorne mit einem Megafon und rief: &lt;em&gt;„Wollt ihr, dass wir diesen Pöbel vertreiben?“&lt;/em&gt;, aber er sprach zu uns, nicht zu den Söldnern, die die Bank angeheuert hatte. Und mein Nachbar Yousef, so ziemlich der Einzige im Haus, dessen Namen ich kannte, weil wir mal zusammen waren, aber das ist Jahre her und zu diesem Zeitpunkt waren wir &lt;em&gt;„Freunde“&lt;/em&gt; – in Anführungszeichen, weil wir nicht wirklich etwas zusammen unternahmen, sondern uns nur unbeholfen im Flur grüßten – stand auf seinem winzigen Balkon, legte die Hände um den Mund und sagte: &lt;em&gt;„Ja, bitte!“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Söldner, nun ja, das waren wahrscheinlich nur ein Haufen Typen, die nicht wie Sand durch dieselbe Sanduhr fallen wollten, durch die alle anderen fielen, also hatten sie Jobs bei einer der wenigen Institutionen angenommen, die noch an „Business as usual“ glaubten und genug Geld zahlten, um sich über Wasser zu halten. Aber dumm waren sie nicht. Sie waren gekommen, um andere Leute wie Sand durch die Sanduhr zu schieben. Sie waren nicht darauf vorbereitet, es mit ein paar Dutzend Queers, Anarchisten und Piraten aufzunehmen, die sich nach einem alten Kinder-Cartoon benannt und mit Gewehren bewaffnet hatten, also verpissten sie sich kampflos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt noch eine Sache, sie hatte nicht einfach aufgegeben und zugegeben, dass sie nur eine weitere Gang war, aber sie hatte sich in die Innenstadt und die wohlhabenderen Vororte zurückgezogen. Sie kamen nicht. Wenn die Polizei verfügbar gewesen wäre, um Mieter aus Gebäuden zu vertreiben, hätte die Bank sie als Erstes geschickt. Söldner sind teuer. Das Kapital wird immer versuchen, den Staat für kostenlose Dienste zu nutzen, bevor es darauf zurückgreift, selbst jemanden einzustellen. Genauso wie der Staat sich immer auf gemeinnützige Organisationen verlassen hat, um die Lücken bei den Sozialleistungen zu füllen, die eigentlich aus Steuergeldern hätten finanziert werden müssen. Ich habe früher für gemeinnützige Organisationen gearbeitet und bin immer noch ein bisschen verbittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Polizei nicht kam, wussten wir, dass wir sicher waren, zumindest für eine Weile, und da begann meine Apokalypse, und ich konnte in dieser Wohnung weiterleben, bis sie im Sommer von einer Mörsergranate getroffen wurde. All meinen Katzen ging es gut. Ich wünschte, ich könnte dasselbe von all meinen Nachbarn sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber an dem Tag, an dem meine Apokalypse begann, fiel kein einziger Schuss, niemand wurde getötet. Meine Wohnung wurde von den Muppet Babies gerettet, und jetzt bin ich auch ein Muppet Baby, und ich weiß nicht, ob wir eine Gang sind oder nicht. Wir nennen uns &lt;em&gt;„MASS“&lt;/em&gt;, eine Gesellschaft für gegenseitige Hilfe und Solidarität. Ehrlich gesagt sind wir so eine Art dieser &lt;em&gt;„Warlord-Gruppen“&lt;/em&gt;, vor denen uns all diese Apokalypse-Filme gewarnt haben, auch wenn wir nicht viel herumziehen. Und wir treffen unsere Entscheidungen demokratisch, und jeder kann jederzeit gehen – ein Detail, das ich in keinem dieser Filme gesehen habe. Wenn wir eine Bande sind, dann sind wir eine nette Bande. Oder eine &lt;em&gt;meistens&lt;/em&gt; nette Bande. Ich war inzwischen in zu vielen Schießereien, um zu glauben, ich könnte mich auf moralische Überlegenheit berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind zwei von den Typen, die aufgetaucht waren, um uns zu vertreiben – zwei Brüder namens Hammer und Henry –, jetzt auch bei uns. Wir zahlen niemandem etwas, verlangen aber auch nichts. Wir kümmern uns einfach umeinander. Wie eine Familie. Wie eine Gemeinschaft. Wie eine Sekte. Oder eine Solidaritätsgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben es uns allerdings zur Gewohnheit gemacht, Puppen an unsere Rüstung zu schnallen, wenn wir in den Kampf ziehen, was ehrlich gesagt irgendwie sektenhaft ist oder nach einer Kriegsherren-Gang aussieht. Aber wir haben keinen Kriegsherrn und wir haben keinen charismatischen Anführer, und ja, die meisten unter 40 unter uns sind polyamorös, aber wir sind keine Sekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das Gefühl, dass viele der Vorwürfe, wir seien eine Sekte, bereits durch das „Wir sind keine Sekte“-Banner beantwortet sind, das Tracy kürzlich vor unserem Lagerhaus aufgehängt hat. Ich schätze das Engagement meiner Generation für Internet-Humor, auch wenn wir gar kein Internet mehr haben. Die meisten Gründer der Muppet Babies sind inzwischen tot, obwohl die Gruppe erst ein Jahr alt ist. Nur Sasha ist noch übrig, und wenn ich ehrlich bin, hat Sasha vor etwa einem halben Jahr ziemlich stark den Anschluss an die allgemeine Realität verloren und verbringt die meiste Zeit damit, den zweiten Stock des Muppet-Theaters (das Lagerhaus, in dem die meisten von uns leben) in ein Puppenhausdorf umzubauen, mit einem ausgeklügelten öffentlichen Nahverkehrssystem aus Modelleisenbahnen, die wir aus Garagen und Kellern in der ganzen Stadt zusammengetragen haben. Die Züge fahren in Makhnovia immer pünktlich, dem Dorf, das Sasha baut, und direkt neben der Treppe hängt eine Tafel mit dem Zugfahrplan. Wenn du versuchst, einen Witz über Mussolini und die pünktlichen Züge zu machen, hält Sasha dir etwa dreißig Minuten lang einen Vortrag über die anarchosyndikalistischen Gewerkschaften im vorfaschistischen Italien, die dafür sorgten, dass die Züge pünktlich fuhren – eine Pünktlichkeit, die der faschistische Diktator übernommen hat. Ich weiß nicht, ob das stimmt oder nicht, denn die Antwort steht nicht in unserem Wikipedia-Backup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sasha ist jetzt so etwas wie ein Seher. So nennt er sich selbst. Er ist bei jedem Treffen dabei, äußert aber nie direkt eine bestimmte Meinung. Er erzählt uns einfach Geschichten aus der Geschichte oder aus seiner Fantasie, und diese Geschichten stören gelegentlich den Ablauf des Treffens und sind gelegentlich bemerkenswert aufschlussreich. Sich mit unterschiedlichen Menschen zu organisieren bedeutet, den unterschiedlichen Arten, wie Menschen sich beteiligen, Rechnung zu tragen. Und ich liebe Sashas Geschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sasha war früher Organisator*in. Sie haben alles gemacht: politische Kampagnen, gemeinnützige Arbeit, direkten Umweltaktivismus. Sie haben geholfen, eine Reihe von Rechenzentren zu verhindern – durch gute, altmodische, ehrliche und legale Basisarbeit –, und sie standen im Fokus der Ermittlungen der Bundesregierung zu jener Serie von Rechenzentrumsbränden, die zunahm, sobald die Bundesbehörden eingriffen, um lokale Bauverbote außer Kraft zu setzen. Vielleicht erinnerst du dich nicht an genau diese Serie von Brandstiftungen, denn in den letzten zehn Jahren vor dem Zusammenbruch passierten jede Woche einmalige Ereignisse, aber diese Lagerhausbrände ereigneten sich etwa zur gleichen Zeit wie die Meuterei der Nationalgarde, die schließlich dazu führte, dass alles in Staatsgarden aufgespalten wurde – woran du dich wahrscheinlich &lt;em&gt;doch&lt;/em&gt; erinnerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sasha war früher Organisator*in und darin gut, und sie halfen bei der Gründung der Muppet Babies, obwohl sie gegen den Namen argumentiert hatten. Sie wollten die Organisation &lt;em&gt;„Rust Belt Mutual Aid and Solidarity Society“&lt;/em&gt; nennen, was sie zu RB-MASS abkürzen wollten, weil Organisator*innen von Abkürzungen besessen sind, und Sasha dachte, jede Region könnte nach dem gleichen Modell ihre eigene MASS gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Vivian und Hatchet und Oak und der Rest der Gründer bestanden darauf, dass es keine Schlagworte und keine Abkürzungen geben sollte, sondern dass sie stattdessen etwas so Lächerliches wählen sollten, dass niemand ihnen jemals vorwerfen könnte, sie würden sich selbst zu ernst nehmen, und Sasha machte mit, und etwa zehn von ihnen gründeten die Muppet Babies. Und es war, weißt du, eine &lt;em&gt;„Mutual Aid and Solidarity Society“&lt;/em&gt;. Denn Schlagworte hin oder her, genau dafür war die Gruppe gedacht. Gelegentlich kommen Reisende durch die Stadt und erzählen uns von anderen MASS-Gruppen, von denen die meisten ebenfalls auf das Akronym verzichten und sich absurde Namen gegeben haben, und hoffentlich können wir bald einen viel größeren Verband mit allen MASS-Gruppen in Nordamerika auf die Beine stellen, damit wir endlich richtig was auf die Beine stellen können. Und wie wir uns kennen, werden wir am Ende so etwas wie „&lt;em&gt;Rugrat Nation“&lt;/em&gt; oder so heißen. Gott bewahre, dass wir einfach nur die &lt;em&gt;„Federated Mutual Aid and Solidarity Societies“&lt;/em&gt; werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, die Muppet Babies, die Gründer, wussten, dass die Gesellschaft zusammenbricht, und zwar schnell. Sie waren eine Mischung aus Organisatoren, Preppern und Praktikern der Gemeinschaftsverteidigung, und sie ahnten, dass ihre Fähigkeiten bald gefragt sein würden, und sie predigten schon eine Weile gemeinschaftsorientierte Vorsorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe tatsächlich ihre alten Sitzungsnotizen, die ich verwenden soll, um eine Broschüre zum Thema &lt;em&gt;„Wie man eine MASS aufbaut“&lt;/em&gt; zusammenzubasteln, jetzt, wo wir ein paar alte Buchdruckpressen am Laufen haben, die von einem Wasserrad im Fluss angetrieben werden. Früher habe ich Förderanträge für gemeinnützige Organisationen geschrieben, also qualifiziert mich das irgendwie dazu, eine Anleitung zum Thema &lt;em&gt;„Wie man die neue Welt in der Hülle der alten aufbaut“&lt;/em&gt; zu verfassen. Es schien eine überwältigende Aufgabe zu sein, aber Sasha schlug vor, dass man, wenn die Arbeit zu ernst und zu unüberwindbar ist, sie einfach wie Spielzeit statt wie Arbeit behandeln sollte, und vielleicht könnte ich das Ganze zuerst in einer Art erzählerischer Form niederschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht baut er deshalb ein Dorf aus Puppenhäusern. Wenn die Arbeit unüberwindbar ist, wende dich dem Spiel zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du diese Version der Geschichte liest, ist allerdings etwas furchtbar schiefgelaufen und jemand hat beschlossen, meine Erzählung zu veröffentlichen, anstatt meinen fertigen, ausgefeilten Sachbuch-Essay, der auf magische Weise jedem beibringen wird, wie man eine neue und bessere Welt aufbaut. Vielleicht habe ich diesen Essay nie fertiggestellt. Vielleicht habe ich diese bessere Welt nicht mehr erlebt. Vielleicht ist dies mein wichtigster schriftlicher Beitrag zu diesem Vorhaben. Gedanken an den Tod werden mir in Zeiten wie diesen nie fern sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundidee, die die ersten Muppet Babies hatten, war eine Rückkehr zu einer älteren Ära der Hilfsvereine. Anarchistische Arbeiter in Europa gründeten früher Hilfsvereine, bei denen man tatsächlich Mitglied sein musste, um alle Vorteile nutzen zu können. Einige der ersten Muppet Babies waren Prepper mit riesigen Vorräten an all den klassischen Dingen: getrocknete und gefriergetrocknete Lebensmittel, Waffen und Munition, Gasmasken, medizinische Vorräte, Schutzausrüstung, Saatgut, Radios, Sonnenkollektoren. Oak hatte tatsächlich einen Bunker unter ihrem Haus auf dem Land, obwohl wir den Kontakt zu ihr schon vor Monaten verloren haben und sie vermutlich tot ist – weshalb Bunker für die meisten apokalyptischen Szenarien nie der beste Plan waren. Nicht, um den Opfern die Schuld zu geben. Ich hoffe, wir werden die Proudest Boys aus dem Weg räumen, die sich in ihrer Gegend organisiert haben, und sie wohlbehalten in ihrem verdammten Bunker finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ja, die Gründer, die hatten all dieses Zeug, und sie hatten sich schon seit ein paar Jahren zusammengetan, hatten Vorbereitungsworkshops veranstaltet, Vorräte verteilt und versucht, Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen von Leuten aufzubauen. Als sie sich bei einem ihrer Treffen zusammensetzten und merkten, dass das Ende nahe war, sagten sie so was wie: &lt;em&gt;„Okay, wie sieht unser Plan aus, wenn die Kacke am Dampfen ist? Stellen wir uns einfach auf die Straße und verschenken unser Zeug? Verstecken wir uns und verteidigen, was uns gehört? Was machen wir?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beschlossen, dass sie das meiste, was sie hatten, innerhalb ihrer Gruppe behalten würden, aber dass die Gruppe selbst für jeden offen sein und von allen Mitgliedern demokratisch kontrolliert werden sollte. Wenn jemand Hunger hatte, konnte er ein Muppet Baby werden und genauso gut oder schlecht essen wie alle anderen und an den Entscheidungen mitwirken. Aber sie mussten sich verpflichten, sich in welcher Form auch immer für das gemeinsame Wohl einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist eine MASS. Wie soll ich denn eine ganze Broschüre über eine Idee schreiben, die ich in drei Sätzen erklären kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sicherzustellen, dass eine rasche Expansion die Natur der Gruppe nicht grundlegend verändern würde, einigten sie sich auf das, was sie das &lt;em&gt;„Accord“&lt;/em&gt; nannten – unveränderliche Vereinbarungen, die den Kern der Satzung der Gruppe bildeten. Die Satzung kann geändert, gestrichen oder ergänzt werden, aber das &lt;em&gt;„Accord“&lt;/em&gt; ist ewig. Wenn die Gruppe das &lt;em&gt;„Accord“&lt;/em&gt; jemals ändern wollte, müsste sie die Gruppe einfach auflösen und eine andere Gruppe gründen.&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Das &lt;em&gt;„Accord“&lt;/em&gt; ist einfach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erstens:&lt;/strong&gt; Unsere Gruppe arbeitet nach demokratischen Verfahren, bei denen alle Mitglieder das gleiche Mitspracherecht haben, unabhängig von Dienstalter, Beliebtheit oder Leistungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweitens:&lt;/strong&gt; Unsere Gruppe schließt keine Mitglieder aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, nationaler Herkunft, Aufenthaltsstatus, früherer Inhaftierung, Grad der Behinderung oder Leistungsfähigkeit aus. Diese Liste ist nicht erschöpfend und ist im Sinne der Inklusion und nicht der Exklusion zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Drittens:&lt;/strong&gt; Unsere Gruppe versorgt ihre Mitglieder entsprechend ihren Bedürfnissen, und jedes Mitglied bemüht sich, die Gruppe entsprechend seinen Fähigkeiten zu unterstützen. Mitglieder haben weiterhin das Recht, persönliches Eigentum zu behalten, wie zum Beispiel (aber nicht beschränkt auf) eine Wohnung, Waffen, Medien und kleine Vorratsvorräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Viertens:&lt;/strong&gt; Die Mitgliedschaft in der Gruppe ist freiwillig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fünf:&lt;/strong&gt; Unsere Gruppe zieht es vor, mehr Brücken zu bauen als zu verbrennen; unsere Gruppe zieht es vor, wann immer möglich Versöhnung anzustreben; unsere Gruppe betrachtet Menschen nicht als Wegwerfware; ebenso wenig ist unsere Gruppe eine pazifistische Organisation. &lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt alle möglichen Statuten, und sie ändern sich von Monat zu Monat, weil wir uns ständig darüber treffen, um zu besprechen, was funktioniert und was nicht, und weil die drei Dinge, auf denen Revolutionen basieren, Treffen, Drecksarbeit und furchterregende Aktionen sind – in absteigender Reihenfolge des Zeitaufwands. In den Statuten geht es um Dinge wie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie man Mitglied wird&lt;/strong&gt; (derzeit gibt es eine einmonatige vorläufige Mitgliedschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie man Mitglieder ausschließt&lt;/strong&gt; (derzeit mit einer Dreiviertelmehrheit, aber wir diskutieren darüber, den Ausschluss von Mitgliedern zu erschweren, da wir wachsen und einen größeren Teil der Gesellschaft ausmachen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie Entscheidungen getroffen werden&lt;/strong&gt; (derzeit mit einfacher Mehrheit bei Angelegenheiten mit geringen Auswirkungen, mit Dreiviertelmehrheit bei Angelegenheiten mit großen Auswirkungen und durch die Einrichtung von befristeten, abberufbaren und rechenschaftspflichtigen Führungspositionen für unmittelbare Krisen und militärische Situationen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wir strukturiert sind&lt;/strong&gt; (wir sind derzeit in drei Bereiche gegliedert: Verwaltung, Produktion und Strategie, mit einzelnen Arbeitsgruppen innerhalb dieser Bereiche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wir mit anderen Gruppen interagieren&lt;/strong&gt; (volle Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die demokratisch sind, Vielfalt respektieren und politischen Pluralismus achten; begrenzte Zusammenarbeit mit Gruppen, die Vielfalt und politischen Pluralismus respektieren; situationsbezogene Zusammenarbeit gegen gemeinsame Feinde mit jeder Gruppe, die nicht tyrannisch oder anderweitig monströs ist [schau mal, es ist die Apokalypse, und da draußen gibt es Leute, die ziemlich verrückte Sachen machen]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sitzungsstruktur&lt;/strong&gt; (Ich werde dich damit wirklich nicht langweilen. Stell dir die Sitzungskultur der Occupy-Ära vor, aber mit mehr Schwerpunkt auf Autonomie sowohl für Einzelpersonen als auch für Arbeitsgruppen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wir Lebensmittel verteilen&lt;/strong&gt; (gleichmäßig) und &lt;strong&gt;wie wir Waffen verteilen&lt;/strong&gt; (selektiv, durch einen Kriegsrat, obwohl Einzelpersonen oft ihre eigenen Waffen besitzen und warten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Konfliktlösung&lt;/strong&gt; (unsere umstrittensten Statuten, die wir wahrscheinlich nie wirklich perfektionieren werden). &lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Wir sind stark gewachsen, seit die Muppet Babies auf mein Wohnhaus marschierten und mich davor bewahrten, ein weiteres Sandkorn zu werden. Aber wir haben auch viele Leute verloren. Unser &lt;em&gt;„Lasst uns aufeinander aufpassen, einander als Gleichberechtigte behandeln und gemeinsam Entscheidungen treffen“&lt;/em&gt;-Ding kam bei einigen anderen Fraktionen in der Stadt nicht besonders gut an, vor allem bei den kannibalistischen Nazis aus den Vororten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Nazis nennen sich die &lt;em&gt;„Survivors“&lt;/em&gt; und sind eine Art faschistische Oligarchie mit dem Anspruch auf Meritokratie. Die meisten ihrer Anführer sind ehemalige Polizisten (fairerweise muss man sagen, dass auch in unseren Reihen drei Ex-Polizisten sind, was eine umstrittene Entscheidung war, aber keiner unserer Ex-Polizisten ist aktiver Nazi). Die &lt;em&gt;„Survivors“&lt;/em&gt; nennen ihre Lehren&lt;em&gt; „die harte Wahrheit“&lt;/em&gt; und glauben, dass die neue Welt von den wahren Überlebenden aufgebaut wird, den Stärksten der Starken. Der Faschismus kam zuerst, der Kannibalismus kam später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sasha sagt gerne:&lt;em&gt; „Wir hätten ‚keine Menschen essen‘ in das Abkommen aufgenommen, wenn wir damals gewusst hätten, was wir heute wissen, aber das ist die Art von Sache, von der man sich gerne vorstellt, dass sie unausgesprochen bleibt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden herrschen durch Angst. Wir regieren uns selbst durch Liebe und Respekt. Wir gewinnen. Alles, was es braucht, um das Böse in dieser Welt zu besiegen, sind Liebe, Respekt und jede Menge 5,56x45-mm-Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nenne sie nicht gerne die Überlebenden, denn sie werden nicht überleben – nicht, wenn wir etwas dazu zu sagen haben. Ich nenne sie lieber die &lt;em&gt;„Kannibalen-Nazis aus den Vororten“&lt;/em&gt;, weil das treffender ist und weil ich mich dann, wenn ich sie so nenne, fühle, als würde ich in einem schlechten 80er-Jahre-Film leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieses Krieges – oder vielleicht gerade deswegen, da er uns anspornt, Brücken zu anderen Gemeinschaften in unserer Region zu bauen – wachsen wir. Schnell. Ich glaube, schon bald werden wir uns aufteilen, aber absichtlich, in lokale Räte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sasha nennt die geplanten Räte immer wieder&lt;em&gt; „Sowjets“&lt;/em&gt;, aber ich glaube, er macht nur Spaß, denn ich habe ein Buch über Machnowia gelesen, nach dem er seine Puppenhausstadt benannt hat, und das war ein Land von Anarchisten, die mit aller Kraft gegen die Bolschewiken und die Gründung der UdSSR gekämpft haben. Obwohl &lt;em&gt;„Sowjet“&lt;/em&gt; im Grunde genommen einfach nur &lt;em&gt;„Rat“&lt;/em&gt; bedeutet, wie sich herausstellt. Wir werden Räte einrichten und wir werden sie nicht Sowjets nennen. Die Räte werden aus einzelnen Wohnhäusern und Stadtvierteln und Arbeitsgruppen und Schulen und Arbeitsstätten gebildet (wir haben bereits ein paar Fabriken übernommen) und diese Räte werden ihre eigenen lokalen Entscheidungen treffen, um sich dann in einer Basis-Föderation zusammenzuschließen und die größeren Themen wie Verteidigung und Lebensmittelverteilung zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, wir werden wahrscheinlich nicht mehr lange &lt;em&gt;„Muppet Babies“&lt;/em&gt; heißen. Den meisten neuen Mitgliedern gefällt der Name sowieso nicht. Ich glaube, ein Kern von uns wird an dem Namen festhalten, aber für eine Einheit der Territorialverteidigung. Wir brauchen diese Territorialverteidigung. Es ist die Apokalypse. Menschen sterben. Wir versuchen, diese wilde, verzweifelte Utopie aufzubauen, aber bei der aktuellen Rate an Krankheiten, Hungersnöten, Katastrophen und Konflikten werden die meisten von uns nicht alt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich ziehe dieser Tage in den Kampf, etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es tun würde, aber es fühlt sich seltsam gut an, Puppen an meinen Schutzwesten zu schnallen und eine pastellfarbene Flagge mit dem Osterhasen darauf zu schwenken und zu singen: &lt;em&gt;„Muppet Babies, wir lassen unsere Träume wahr werden / Muppet Babies, wir tun dasselbe für euch“&lt;/em&gt;, während ich gegen die kannibalischen Nazis in den Krieg ziehe, die aus den Vororten hereinströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-end-like-sand-post-apocalyptic&quot;&gt;„The End, Like Sand (post-apocalyptic fiction) or: How I Joined the Muppet Babies in the War Against the Cannibal Nazis From the Suburbs“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt; 29. Mai 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;em&gt; &quot;MASS&quot;&lt;/em&gt; ließe sich auch mit &lt;em&gt;&quot;eine ganze Menge&quot;&lt;/em&gt; übersetzen, ebenso wie &lt;em&gt;&quot;Accord&quot;&lt;/em&gt; eine Vereinbarung, Übereinkunft, ein Agreement ist. Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit habe ich die Begriffe in ihrem Kontext unübersetzt gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 29 May 2026 14:10:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/14259-guid.html</guid>
    <category>belletristik</category>
<category>postapokalypse</category>
<category>sachliteratur</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 13: Antonio de la Maza &amp; Gen. vs. Rafael Leónidas Trujillo Molina</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/13698-Die-schoensten-Attentate-des-letzten-Jahrhunderts-Nr.-13-Antonio-de-la-Maza-Gen.-vs.-Rafael-Leonidas-Trujillo-Molina.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Attentat</category>
            <category>Attentate</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Lateinamerika</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Selbstjustiz</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
    <comments>https://www.trueten.de/archives/13698-Die-schoensten-Attentate-des-letzten-Jahrhunderts-Nr.-13-Antonio-de-la-Maza-Gen.-vs.-Rafael-Leonidas-Trujillo-Molina.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.trueten.de/wfwcomment.php?cid=13698</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.trueten.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=13698</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Trujillo.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Trujillo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=581,width=1039,top=437,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4803 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Trujillo.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Foto zeigt den Diktator Rafael Leonidas Trujillo Molina mit den Einschussstellen &lt;a href=&quot;https://www.domreptotal.com/dominikanische-republik-die-sechs-schuesse-auf-den-koerper-des-diktators-rafael-leonidas-trujillo/&quot;&gt;aus dem Autopsiebericht&lt;/a&gt;.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Rafael Leónidas Trujillo Molina (* 24. Oktober 1891 in San Cristóbal; † 30. Mai 1961 in Santo Domingo) war ein dominikanischer Politiker und Diktator der Dominikanischen Republik.(...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trujillo legte großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Er liebte prächtige (napoleonische) Uniformen, Prunk und barocke Gelage. Seine dunkle Haut versuchte er mit weißem Puder und Schminke aufzuhellen, um seine haitianische (schwarze) Herkunft zu vertuschen. Trujillo war geradezu davon besessen, alles zu tun, damit die Bevölkerung seines Landes eine hellere Hautfarbe bekam. Von Ende September bis Mitte Oktober 1937 ließ er im „Petersilien-Massaker“ (Masacre del Perejil) im ganzen Land Abertausende Haitianer, vor allem Arbeiter auf den Zuckerrohrpflanzungen, ermorden. Nach einer mit Quellen belegten Schätzung wurden etwa 18.000 Haitianer getötet. Nach anderen Schätzungen waren es zwischen 25.000 und 27.000 Ermordete.  (...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1961 fuhr Trujillo gegen 22 Uhr in seinen Heimatort San Cristóbal. Er war „selbstherrlich wie immer“ ohne Leibwache unterwegs. Ein siebenköpfiges Kommando schoss aus einem Auto auf den hellblauen Chevrolet Bel Air von Trujillo. Der Angeschossene taumelte aus seinem Wagen und versuchte, in der Dunkelheit zurückzuschießen. Dann brach er zusammen und war tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rafael_Le%C3%B3nidas_Trujillo_Molina#Weblinks&quot;&gt;wikipdia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;https://www.domreptotal.com/dominikanische-republik-die-sechs-schuesse-auf-den-koerper-des-diktators-rafael-leonidas-trujillo/&quot;&gt;DomRep&lt;/a&gt; total&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 May 2026 15:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.trueten.de/archives/13698-guid.html</guid>
    <category>antonio de la maza</category>
<category>antonio imbert barrera</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>

</channel>
</rss>
