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"Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen." Erich Kästner

Amazon schon wieder mit Naziartikeln

Screenshot 01.10.2009
Screenshot 01.10.2009
Wir hatten vor einiger Zeit über den Vertrieb von Nazilektüre bei Verkaufsseiten von amazon berichtet. Wie "Laut gegen Nazis" berichtet, kann man dort inzwischen auch Klamotten der von Nazis gerne getragenen Marke “Thor Steinar” kaufen.

In den Geschäftsbedingungen von Amazon ist vermerkt, dass der Handel von Kleidung mit dem Hause abgestimmt werden muss. Offenbar stinkt Geld noch immer nicht.

"Laut gegen Nazis" protestiert gegen dieses Geschäftsgebahren. Natürlich kann man auch selber per Mail bei Amazon Protest einlegen.

Update 3.10.: Inzwischen ist das Angebot gelöscht worden.Das zeigt, daß Proteste etwas bewirken können. Ich hoffe, daß die Bücher des NPD nahen Verlags „Deutsche Stimme“ (DS) wie „Soldaten wie andere auch: Der Weg der Waffen-SS“ oder die eine modifizierte Auflage des „Handbuchs für Patrioten und nationale Aktivisten“ mit dem Namen „Funkenflug“ demnächst auch aus dem Angebot verschwinden!

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Comments

    • Posted byWeinhold Peter
    • on
    Was wird eigentlich, wenn die Hakenkreuzler auf Trigema umsteigen? Ist man in diesem Land schon so krank, das man den Menschen jetzt auch vorschreiben will, was sie anzuziehen haben? Junge, Junge. Hoffentlich werden als nöchstes nicht Rasierapparate verboten, mit denen die sich rasieren.
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    • Posted byRdB!
    • on
    In dem Beitrag kommt die Kritik an "Thor Steinar" tatsächlich etwas kurz. Bei Wikipedia gibt es eine recht gute Zusammenfassung zu der Thematik. Bei einem professionellen Laden wie amazon sollte man schon davon ausgehen, daß die wissen, worum es sich bei dieser "Marke" handelt. Meiner Meinung nach ist das so, wie wenn die Nazis heute mit der SA Uniform herumlaufen würden. Das würde auch nicht geduldet werden.
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    • Posted byredlope
    • on
    Leider sind viele Linke sehr dogmatisch. Ich bin auch mehr links als rechts (wenn ich auch diese Kategorien heutzutage als etwas überholt erachte), aber das Pawlowsche Aufschreien vieler Antifas und Superlinken, wenn irgendwo etwas vermeintlich "Rechtes" auftaucht, ist albern. Das Tragen dieser Klamotten ist nicht verboten. Der jeweilige Käufer muss eben wissen, was er sich da anzieht und für was man ihn eventuell dann halten kann. Also: Aufklären statt nach Verboten schreien.
    Bei so mancher Literatur ist sicherlich eher angeraten, genauer hinzusehen. Aber auch hier gilt: Was nicht verboten ist, darf verkauft werden. Und ehrlich gesagt, bin ich froh, dass es so ist. Das nach-Verboten-Schreien kann nämlich auch zur Gewohnheit werden.
    Ansonsten: Man befasse sich lieber mit den wirklich wichtigen Dingen, nämlich dem gerade stattfindenden Aufbau einer globalfaschistischen Diktatur, ganz ohne Herrn Steinar und irgendwelche braunen Pamphlete, die eh niemand liest.
    Comment (1)
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