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"Die Deutschen sind ein Volk, das im hohem Maße von der staatlichen Idee durchdrungen ist, dieser Geist war schließlich stärker als alle anderen Leidenschaften und hat in ihnen buchstäblich den Freiheitsdrang erstickt." Michail Bakunin

Schanzenfest 2009, vorher, tagsüber, abends und am Tag danach

Das Tour-Blog berichtet vom diesjährigen Schanzenfest auf dem Schulterblatt, das traditionell von den Bu... Orks..., Wachtmeistern für Randale gegen die Besucher genutzt wird:
Siehe auch:
Hier nochmal die Werbemaßnahmen:



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Comments

  1. Als jemand, der nicht in Hamburg wohnt, fragte ich mich beim Hören der Berichte über diese Krawalle, ob es sie wohl gegeben hätte, wenn keine Polizei vor Ort gewesen wäre.

    Bei uns in der Stadt finden die Straßenfeste ohne Polizei statt - und Krawalle hat es dort noch nie gegebn.
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    • Posted byUptempo
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    Tut mir leid, aber diese Annahme ist grenz-naiv!!! Dann wäre a) die Haspa entglast worden oder b) eine Barrikade errichtet worden, um Schutzleute auf den Plan zu rufen. Diese wären dann bepflastert worden.
    Das, mein Freund, ist Hamburg - irgendeines Idioten Perle!
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    • Posted byRdB!
    • on
    Aber eigentlich nicht verwunderlich. Verkündete doch vorhin Innenbehörden Sprecher Christoph Ahlhaus (CDU) vorhin in der "Tagesschau": "Ich glaube, wer einfach sagt, die Polizei würde durch bloße Anwesenheit provozieren hat irgenwie ein gestörtes Verhältnis zu unserem Rechtsstaat, unserer Demokratie. Es sind nicht die Polizeibeamten, die Steine, die Flaschen, die Brandsätze werfen auf andere ..."

    Zum Glück sage ich das nicht "einfach". Party unter Ochsenaufsicht? Nein Danke!
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    • Posted byMarkus
    • on
    Da hier auf meine Beiträge verlinkt wird, möchte ich mich auch gern kurz dazu äußern. Auch wenn ich den Einsatz der Polizei in der erlebten Form für absolut falsch halte, so bleibt festzustellen, daß die Aktionen Linksautonomer und von Krawalltouristen mindestens genau so verurteilenswert sind. Darüber hinaus muß ich kotzen, wenn ich ein Video sehe, wie das ebenfalls in diesem Artikel gezeigte. Wenn ich etwas zu sagen habe, dann muß ich auch den Arsch in der Hose haben und mich dazu bekennen. Wenn ich mich vermummen muß, weil ich zu feige bin, dann sollte ich lieber meine Fresse halten.

    Grundsätzlich lehne ich jede Form von Gewalt ab und auch Sachbeschädigung halte ich für keine gute Idee. Solche Aktionen dann wohlmöglich antifaschistisch oder antiimperialistisch zu nennen sind eine Karrikatur ernsthafter politischer Ziele. Ich bin der festen Überzeugung, daß es uns in der BRD immer noch so gut wie in kaum einem anderen Land der Welt geht. Auch und gerade in Fragen der freien Meinungsäußerung.
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    • Posted byAlexander
    • on
    Wie soetwas ablaufen würde, wenn die Polizei nicht eingreifen würde kann man nicht sagen.

    Ich war gestern als Anwohner wieder mal live dabei und was mir besonders dieses Jahr extrem aufgefallen ist, sind die große Anzahl an "Mitläufer" Randalierer. 14-16 jährige Vollidioten aus Pinneberg oder wer weiß was woher die sich besonders erwachsen fühlen wenn sie Flaschen und sonstiges schmeissen um damit am nächsten Tag in der Sonderschule damit angeben können.

    Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Möglichkeiten die ganze Situation für das Viertel erträglicher zu machen.

    1. Die Polizei bleibt komplett weg. Die ersten 1-2 Jahre wird es dann immernoch Randale geben um ein Eingreifen der Staatsmacht zu provozieren, aber wenn kein "Gegner" da ist macht es selbst für diese Gehirnamputierten keinen Sinn mehr. Vermutlich wird es noch einige brennende Mülltonnen geben, aber längst nicht in dem Ausmaße wie bisher.

    2. Die Polizei muss wirklich mal hart durchgreifen. Mit Videobeweis jeden Flaschewerfer und Randalierer festnehmen und anzeigen. Nicht wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses sondern harter Delikte. Ein Molotow Cocktail ist kein Spaß mehr sondern versuchter Mord.
    Wenn die ersten Vollidioten erstmal im Knast sitzen und es sich rumspricht, dass gewaltsame Aktionen nicht lohnen werden wir sehen wieviele noch auf die Strasse gehen.

    Mir wäre die erste Variante lieber und ich habe auch Verständnis für politische Aktionen solange sie friedlich bleiben. Als ein Bewohner der Schanze der hier seit Geburt an lebt sehe ich die Entwicklung des Viertels auch sehr kritisch, aber wenn ich mich an meine Kindheit Ende der 70er zurück erinnere muss ich auch zugeben, dass einiges auch besser geworden ist.

    Gruß aus der Susannenstrasse
    Alexander
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    • Posted byAdam82
    • on
    Es war eine friedliche Feier. Um die 12000 Menschen waren am Essen Trinken und Tanzen. Es gab alles was eine schöne Feier ausmacht. Bis einzelne Polizeibeamte sich mit ebenfalls wenigen Provokateuren Auseinandersetzungen lieferten. Grund war, die Polizei mit schweren Wasserwerferfahrzeugen, zum Abbauen der Bühne drängten. Dabei fuhren sie mit so hoher Geschwindigkeit, dafl viele zur Seite springen mussten, sonst wären sie ¸überfahren oder verletzt worden. Eine Flasche flog von der Bühne, die schon abgebaut wurde.
    Kurz darauf sprühten die Beamten CS-Gas zusammen mit Wasser in die Menge. Die noch zuvor feiernden Menschen antworteten mit "Bullen raus"-Rufen,ein paar schmissen Flaschen. Die Polizei reagierte sehr aggressiv und schoss weiter mit den Wasserwerfern wild in die Menge, ob man beteiligt war oder nicht.
    Das ganze Schanzenviertel wurde abgesperrt, viele die nur feiern wollten, kamen weder rein noch raus. Die Hundertschaften wurden immer aggressiver und sperrten die "Rote Flora" ab. Dann eskalierte die Situation, Flaschen und Knallkörper flogen von ein Dach gegen¸ber der Roten Flora.
    Es gab viele Verletzte auf beiden Seiten. Die Bilanz des Schanzenfestes 2009 waren brennende Barrikaden aus Müll, ein angez¸ndeter Polizeiwagen und brennende parkende Autos und die Straßen voll mit Glassplitter und Müll.
    Comment (1)
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