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"Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und sogar bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt." Buenaventura Durruti

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

Bei redblog wird eine neue Reihe zu Lateinamerika gestartet, die voraussichtlich wöchentlich fortgesetzt wird:

LATEINAMERIKA
Die neue Ausgabe von Onda-Info ist im Internet hörbar, gesendet wird das Magazin auch in einigen freien Radios. Themen der Ausgabe 234 sind der Alternativgipfel "Enlazando Alternativas" in Madrid und der faire Handel mit Kaffee und Schokolade.

ARGENTINIEN
Im Oktober dieses Jahres wird Argentinien Schwerpunktland der Frankfurter Buchmesse sein. Aus diesem Anlaß hat die ila ein sehr umfangreiches Schwerpunktheft zur Literatur des Gastlandes Argentinien zusammengestellt.

BOLIVIEN
Die bolivianische Regierung ist derzeit mit Streiks und Demonstrationen der Gewerkschaften konfrontiert. Streitpunkt sind u.a. Lohnerhöhungen. Während die Regierung die Gehälter um 5% für Arbeitnehmer im Bildungs- und Gesundheitswesen und 3% Prozent für Soldaten und Polizisten erhöht, fordert der Gewerkschaftsbund COB eine Steigerung von 14%. Die Regierung zeigt sich jedoch verhandlungsbereit und steht mit Vertretern der Demonstranten in einem Dialog.

BRASILIEN
Das erste mal führt in den Umfragen zu den Präsidentschaftswahlen die Kandidatin Dilma Rousseff. Sie kommt wie auch der derzeitige Präsident Lula da Silva von der Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores, PT).

DOMINIKANISCHE REPUBLIK
Bei den Parlamentswahlen in der Dominikanischen Republik gewann die Partei des Präsidenten Leonel Fernández. Die Partei der dominikanischen Befreiung (PLD) hat die Mehrheit im Senat und in der Deputiertenkammer erringen können.

ECUADOR
Die indigenen Einwohner in Ecuador kämpfen um mehr Einfluss. Dabei kommt es zu Konflikten mit der Regierung.

Ecuador hat den großen Erdölkonzernen für die Neuverhandlung ihrer Förderverträge eine Frist von 120 Tagen eingeräumt.

GUATEMALA
Roberto Micheletti, der honduranische Ex-Präsident des Putsch-Regimes, musste nach Protesten von sozialen Bewegungen von einer Konferenz von FUNDESA, die Stiftung für Entwicklung Guatemalas, ausgeladen werden.

KUBA
Der bekannte kubanische Liedermacher Silvio Rodríguez hat nicht nur einen neuen Blog, sondern bekam nach etlichen Jahren wieder ein Visum für Konzerte in den Vereinigten Staaten.

¡Basta Ya! hat ein interessantes Interview mit der kubanischen Bloggerin Yoani Sanchez veröffentlicht, welches ursprünglich bei Rebelion.org erschien.

Apropos Lügenpropaganda: Selbst der US-Senat kritisiert den antikubanischen Radio und Fernsehsender »Radio Martí«.

Kubas Regierung verstärkt den Kampf gegen Homophobie und nimmt am "International Day Against Homophobia" teil. Die Iniative geht auf Raúl Castros Tochter Mariela Castro Espín zurück. Sie ist Direktorin des Centro Nacional de Educación Sexual (Nationales Zentrum für sexuelle Aufklärung – CENESEX) und Aktivistin für die Rechte der Homosexuellen. Mariela Castro führte auch zu diesem Thema eine Demonstration an.

URUGUAY
Die Regionalwahlen in Uruguay brachten keine großen politischen Veränderungen. Für die Überraschung des Wahlabends sorgte Patricia Ayala (FA), die in Artigas, der nördlichsten Region, erstmals einen Sieg für das linke Lager davon trug.

VENEZUELA
Nach den Vorwahlen der Regierungspartei PSUV an der sich ca. 2,6 Millionen Parteimitglieder beteiligten, sieht sich die Partei gestärkt. Innerhalb der Linken der PSUV gibt es auch kritische Stimmen zum Wahlausgang.

Venezuela konnte große Projekte zur Ölförderung mit ausländischen Firmen vereinbaren. Die Investitionen der ausländischen Firmen umfassen nach Angaben des venezolanischen Energieministers Rafael Ramírez insgesamt bis zu 40 Milliarden Dollar (31,6 Milliarden Euro).

Die venezolanische Regierung geht nun mit einer klaren Regulierung des Devisenmarktes stärker gegen Spekulanten vor. So soll auch die hohe Inflation unter Kontrolle gebracht werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog

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