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"Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören." Arthur Schopenhauer

Blogkino: Cananea – The Spark That Ignited A Revolution (1977)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1977 von Marcela Fernandez Violante gedrehten Western Cananea. Die Handlung dreht sich um die  Geschichte der in amerikanischem Besitz befindlichen Cananea-Mine. Im Juni 1906 kam es dort zu einem großen Streik der mexikanischen Bergarbeiter, die auf diese Weise gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und die im Verhältnis zu ihren US-amerikanischen Kollegen deutlich niedrigeren Löhne protestierten. Um der Streikenden Herr zu werden, nahm der Gouverneur Sonoras schließlich die Hilfe einer 275 Mann starken US-amerikanischen Posse an, die von einem Angehörigen der Arizona Rangers kommandiert wurde. Mit der Hilfe dieser Truppe wurde der Streik blutig unterdrückt, wobei 23 Menschen ums Leben kamen. Die Tatsache, dass für ausländische Interessen mexikanisches Blut vergossen worden war, wirkte sich für das Regime des diktatorisch regierenden mexikanischen Langzeitpräsidenten Porfirio Díaz (1830–1915) destabilisierend aus. Innerhalb der mexikanischen Arbeiterschaft machten sich nationalistische Gefühle breit und nicht zuletzt war der Streik von 1906 dafür mitverantwortlich, dass sich viele Arbeiter der 1910 ausbrechenden Mexikanischen Revolution anschlossen. Oberst William Greene betrieb die profitable Kupfermine in der Sonora-Wüste, und die Mexikaner, die in den Minen arbeiteten, wurden für ihre Arbeit ausgebeutet. Diese Situation führte schließlich 1910 zur mexikanischen Revolution. (WikiPedia)



Blogkino: Dragon Rapide (1984)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Dragon Rapide". Juli 1936, kurz vor Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges: Das Militär, unterstützt von Bankiers und Adligen, plant den Sturz der bestehenden Regierung. Ausgeführt werden soll dieser Putsch vor allem mit der Hilfe des spanischen Heeres in Marokko, angeführt von General Franco.

Zur letzten Vorbereitung des Aufstandes fliegt Franco mit dem titelgebenden Flugzeug De Havilland DH.89 Dragon Rapide nach Tetuan, Marokko...

«Dragon Rapide» ist der erste Film, der sich eingehend mit den letzten Tagen vor Kriegsbeginn aus der Sicht der Militärs und vor allem Francos auseinandersetzt. Sowohl die Motivationen als auch das Privatleben des späteren Diktators rücken dabei ins Augenmerk.

Blogkino: Winterset (1936)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Krimi Winterset von Alfred Santell aus dem Jahr 1936. Der spannende Streifen beruht auf dem an den Sacco-Vanzetti-Fall angelehnten Theaterstück Dezembertag (orig. Winterset) von Maxwell Anderson, das 1935 mit einem Drama Critics Circle Award ausgezeichnet worden war: "Im Jahr 1920 wird der Einwanderer Bartolomeo Romagna des Mordes am Zahlmeister einer Fabrik schuldig gesprochen. Er war auf der Straße von Unbekannten in sein Auto gezogen worden, der Schuss auf den Zahlmeister geschah aus Bartolomeos Auto heraus, das wenig später gefunden wurde. Da Bartolomeo anderen Leuten Geld schuldete, war zudem ein Motiv gefunden und der Richter verurteilte ihn zum Tod auf dem elektrischen Stuhl. Bartolomeo sagt voraus, dass er als Unschuldiger den Richter nach seinem Tod verfolgen werde. Kurze Zeit später wird er hingerichtet. (...)" (WikiPedia)



Blogkino: Danton (1983)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Danton von  Andrzej Wajda aus dem Jahr 1983: "(...) Der bei der Bevölkerung beliebte Revolutionär Georges Danton hatte sich bereits aus der Politik zurückgezogen und war auf dem Lande eher den schönen Dingen des Lebens zugeneigt, als Robespierre, sein Freund aus den Anfangszeiten der Revolution, mit seinen Jakobinern die Bevölkerung Frankreichs in Angst und Schrecken versetzt. Menschen, denen nur der entfernteste Verdacht angehaftet wird, sie könnten Gegner der Revolution und der Republik sein, werden in Massen zum Tode verurteilt und guillotiniert. Danton kehrt nach Paris zurück und beschließt mit seinem Freund, dem Journalisten Camille Desmoulins, dem Terror Robespierres zu begegnen. (...)" Wikipedia

Blogkino: Alphaville: A Strange Adventure of Lemmy Caution (1965)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Science-Fiction-Film "Alphaville, une étrange aventure de Lemmy Caution" des französischen Regisseurs Jean-Luc Godard. Der Plot:  Lemmy Caution, ein Privatdetektiv, kommt in die futuristische Stadt Alphaville, um nach dem vermissten Agenten Henry Dickson zu suchen. Die Stadt steht unter der Kontrolle von Professor von Braun und wird von einem Computersystem namens Alpha 60 verwaltet. Liebe, Dichtung und Gefühle sind verfemt. Die Ächtung führt zu einer unmenschlichen und entfremdeten Gesellschaft. Caution lässt sich auf seiner Suche von Natascha, der Tochter des Professors von Braun, helfen. (WikiPedia)

Blogkino: The Inspector General (1949)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die mit einem Oscar prämierte Komödie "The Inspector General" mit Danny Kaye. Der Plot: Georgi zieht mit einer Gruppe Hochstapler, die eine angebliche Wundermedizin verkauft, durch das Land. Als Georgi verrät, dass das Elixier kein Allheilmittel ist, muss er sich so schnell wie möglich vor dem Anführer der Bande in Sicherheit bringen. In einer Kleinstadt wird er versehentlich für den Revisor gehalten, der den Obersten der Stadt auf die Finger schauen soll, und spielt erst einmal mit.

Blogkino: The Fighter (1952)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "The Fighter" aus dem Jahr 1952, gedreht nach dem Roman "Der Mexikaner" von Jack London. Felipe Rivera ist ein Boxer der für den Befreiungskampf in seinem Land in den Ring steigt. Die Börse seines Kampfes braucht er für Gewehre seiner Mitstreiter. Im Lauf des Kampfes bemerkt er, dass er betrogen werden soll, dass sein Kampfgegner bevorteilt wird...

Blogkino: Salvatore Giuliano (1962)

Heute in unserer Reihe Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus: "Wer erschoss Salvatore G.?" von Francesco Rosi, gedreht 1961 auf Sizilien. Der dokumentarische Spielfilm behandelt den Mord an dem sizilianischen Banditen Salvatore Giuliano, die Suche nach den Tätern und den folgenden Gerichtsprozess. Salvatore Giuliano alias Turiddu Giuliano (* 16. November 1922 in Montelepre; † 5. Juli 1950 in Castelvetrano) war ein sizilianischer Bandit und Separatist, der zu Lebzeiten als Robin Hood Siziliens bekannt und als Volksheld verehrt wurde. Als nach seinem Tod seine Kontakte zur Mafia aufgedeckt wurden, verblasste der politische Mythos vom Volkshelden. (WikiPedia)

Blogkino: Guerrilla: The Taking of Patty Hearst (2004)

Heute in Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus: Vor 46 Jahren, am 04.Februar 1974, ereignete sich in den USA eine Aktion der dortigen militanten Linken, die wohl einmalig war und selbst das Hollywood-Chapter der Kulturindustrie zur nachträglichen Bebilderung veranlasste: Die Entführung von Patty Hearst durch die Symbionese Liberation Army. Wir zeigen dazu die ausführliche Dokumentation Guerrilla: The Taking of Patty Hearst. Siehe dazu auch den Tweet von @antikalypse, sowie den Buchtipp von @autonomiemag: Peter M. Michels: Aufstand in den Ghettos - Zur Organisation des Lumpenproletariats in den USA sowie The Weather Underground.

Blogkino: Film d'amore e d'anarchia, ovvero stamattina alle 10 in via dei Fiori nella nota casa di tolleranza... (1973)

Heute in Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus: Lina Wertmüllers Drama Liebe und Anarchie: "Italien in der Zeit des Faschismus: Tonino, einen einfachen Bauer, zieht es nach Rom, um den faschistischen Diktator Mussolini umzubringen. Damit will er einem Freund, einem von Carabinieri getöteten Anarchisten, einen letzten Freundschaftsdienst erweisen. Seine Kontaktperson in der italienischen Hauptstadt ist die Prostituierte Salome, die ihm eine Unterkunft im Bordell, in dem sie arbeitet, verschafft. Während der Vorbereitung des Attentats verlieben sich Tonino und die junge Hure Tripolina ineinander. Beide verbringen miteinander eine kurze Zeit des gemeinsamen Glücks. Was Tonino jedoch nicht davon abhält, weiter seinen Attentatsplan zu verfolgen. Zum Anschlag auf Mussolini kommt es allerdings nicht. Salome und Tripolina lassen ihn den vorgesehenen Zeitpunkt des Attentats verschlafen. Das Herannahen einer Polizeistreife missversteht Tonino dahingehend, dass seine Verhaftung bevorstünde.  (...)" (WikiPedia)

Wir zeigen den Film im Original mit spanischen Untertiteln.