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Blogkino: The Chicago Conspiracy (2010)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "The Chicago Conspiracy". Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit dem Erbe der Militärdiktatur in Chile, indem er die Geschichte kämpferischer Jugendlicher, die vom Pinochet-Regime getötet wurden, vor dem Hintergrund der Geschichte der Militärdiktatur und des aktuellen sozialen Konflikts in der Region erzählt. Die übergeordnete Geschichte ist in drei kürzere Teile gegliedert, die sich mit der Studentenbewegung, der Geschichte der Stadtteile, die zu Zentren des bewaffneten Widerstands gegen die Diktatur wurden, und dem Konflikt der indigenen Mapuche befassen. Die Filmemacher, das militante Filmkollektiv Subversive Action Films, hinterfragen ihr Verhältnis zum Dokumentarfilm und nehmen eine Position als Kämpfer ein.

k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Erwin Jöris

Einladungsflyer: Vorderseite
1928 mit 16 im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD). 1932 verbreitete er Flugblätter: „Hitler - das bedeutet Krieg“ Nach der Machtergreifung im März 1933 wurde er verhaftet, kam in Untersuchungshaft, wurde zu Schutzhaft verurteilt, danach kam er ins KZ Sonnenburg, wurde 1934 entlassen, emigrierte im Auftrag der inzwischen illegalen KPD in die Sowjetunion. In Anbetracht der stalinistischen Schauprozesse distanzierte er sich. Januar 1935 zur Bewährung in einen Industriebetrieb nach Swerdlowsk geschickt. Herbert Wehner u.a. warfen ihm vor, den Nationalsozialisten nicht genug Widerstand geleistet zu haben. 1937 verhaftete ihn dann das NKWD unter dem Vorwurf, trotzkistischer Spion zu sein, liefert ihn ins Lubjanka-Gefängnis. Die Sowjetunion schob Jöris im April 1938 ins Deutsche Reich direkt an die Gestapo ab, war bis Februar 1939 inhaftiert. März 1940 die Einberufung in die Wehrmacht. Ab 1941 an der Ostfront, kam in sowjetische Gefangenschaft, wurde 1945 nach Ost-Berlin, entlassen, 19. Dezember 1949 von sowjetischer Geheim polizei verhaftete, ins „U-Boot“ in Berlin-Hohenschönhausen, 1950 verurteilt von sowjetischem Militärtribunal 25 Jahren Zwangsarbeit, der Richter: „Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren“, war in den Arbeitslagern RetschLag/Arbeitslager Workuta, wurde 1955 mit Heimkehr der Zehntausend nach Ost-Berlin entlassen. Von dort floh er direkt mit seiner Frau Gerda nach Köln wo er bis 2013 lebte.

Sonntag, 09. Oktober 2022 - 19 Uhr
kg + größenwahn » politischer filmabend

Erwin Jöris spricht über sein Leben - Gefangener unter Hitler und Stalin

Interview von Andreas Petersen, 2002, 35:15 Minuten

"Das ganze Leben - könnte man nur sagen - war eine Odyssee. Aber es war auch sehr lehrreich für mich gewesen. Ich habe alles überstanden, alles durchlebt, aber nur deswegen, weil ich immer den Willen hatte, alles zu überleben. Und nachdem ich alles überlebt hatte, bin ich noch heute der Meinung, den Menschen immer wieder klarzumachen, was Diktaturen sind - ob die rot oder braun ist"

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Dantes 's Inferno

Ein animierter Dark-Fantasy -Film - 2010 - 1:24:33
Einladungsflyer - Ein animierter Dark-Fantasy -Film - 2010 - 1:24:33
Ein animiertes Epos” nimmt uns mit auf eine Höllenfahrt, bei der Dante den Mächtigen des Bösen trotzt, sowie außergewöhnlich fantasiereiche Dämonen und Monster tötet, um seine Geliebte Beatrice aus den Fängen des Höllenmeisters Luzifer zu befreien.

Basierend auf einer Videospieladaption des berühmten Gedichts aus dem 14. Jahrhundert, folgt Dante’s Inferno dem gequälten, christlichen Krieger Dante, wie er der Seele seiner geliebten Beatrice durch neun Zirkel der Hölle jagt, wobei er stets vom Geiste Virgils des Dichters begleitet wird.

In jedem Zirkel wird er mit seinen eigenen Sünden konfrontiert, die er während der Kreuzzüge begangen, und obendrein trachten ihm eine Schar von grauenvollen Kreaturen und gefallenen Herrschern nach dem Leben, bis es letztendlich zu einer Konfrontation mit Satan persönlich kommt, der Beatrice zu seiner Höllenbraut machen will.

Sonntag, 11. September 2022 - 19 Uhr
kg + größenwahn » politischer filmabend

Dantes 's Inferno Dark Fantasy Film - Ein animierter Dark-Fantasy -Film - 2010 - 1:24:33


combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
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k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Das kurze Leben des Wolfgang Borchert

„Ich möchte Leuchtturm sein
in Nacht und Wind —
für Dorsch und Stint —
für jedes Boot —
und bin doch selbst ein Schiff in Not!“


1941 wird Borchert als 20-Jähriger in der Heeresgruppe Mitte zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion an die russische Front kommandiert. Am 23. Februar 1942 kam es zu einer Schussverletzung seiner linken Hand (die er sich selbst zugefügt hatte), in deren Folge sein Mittelfinger amputiert werden musste. Wegen Verdacht auf Selbstverstüummelung wurde Borchert nach seiner Rückkehr verhaftet und ins Nürnberger Militärgefängnis überführt. Am 31. Juli fand der Prozess statt, bei dem die Anklage die Todesstrafe forderte, das Gericht jedoch auf Freispruch entschied. Aufgrund des gesammelten Belastungsmaterials an kritischen Äußerungen Borcherts über die Nazifaschisten kam es zu einem zweites Verfahren wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz, das mit einer Verurteilung zu sechs Wochen verschärften Arrests mit anschließender „Frontbewährung“ endete. Am 8. Okt. 1942 kam Borchert wieder frei, doch 1944 wurde er nach einer Goebbels-Parodie, die ein Beobachter denunziert hatte, wegen Wehrkraftzersetzung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt.

Eine kurze, wunderbare Theaterzeit" (März - Juni 1941)
Nach 1945 = Borcherts Stücke wurden ein Aufschrei. In der Erzählung „Die Hundeblume“ hat Borchert seine Zeit im Nürnberger Militärgefängnis eingebracht. „Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen-sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, Dann gibts nur eins - Sag NEIN!"

kg + größenwahn » politischer filmabend
sonntag 22. mai 2022 * 19h
Ein Portrait
Das kurze Leben des
Wolfgans Borchert
20. mai 1921 - 20. november 1947
film von Hans Emmerling - 1987 - 43:28

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
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Blogkino: Ensayo de un crimen (1955)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den mexikanischen Film "Ensayo de un crimen" von Luis Buñuel aus dem Jahre 1955. Er basiert auf dem Roman "Ensayo de un crimen" von Rodolfo Usigli: Archibaldo erhielt als Kind von seiner Mutter eine Spielpuppe, der anscheinend magische Kräfte innewohnten. Denn sie soll es ihrem Besitzer ermöglicht haben, durch reinen Wunsch einen Menschen zu töten. So zog Archibaldo als Kind einmal die Spieluhr auf und wünschte sich den Tod seiner Erzieherin, die im nächsten Augenblick von einer Kugel getroffen wurde und starb.

Als Erwachsener lag Archibaldo nach einem Autounfall in einem Krankenhaus und fand plötzlich Gefallen daran, der ihn behandelnden Nonne zu drohen, ihr mit einem Rasiermesser den Hals aufzuschlitzen. Auf der Flucht stürzte die panische Frau in einen Aufzugschacht und kam dabei ums Leben. Als anschließend ein Kriminalkommissar den Fall untersuchte, gestand Archibaldo ihm eine Reihe von Morden, die er auf diese Weise vorgenommen haben wollte. Doch weil er tatsächlich niemanden ermordet hatte und die geschilderten Todesfälle stets durch eine Verkettung unglücklicher Umstände eingetreten sind, war er für keinen einzigen Todesfall verantwortlich." (WikiPedia)

k9 - combatiente zeigt: Der Werdegang einer Revolutionärin - Biografie von Laura Whitehorn

Die Biografie Laura Whitehorns ist eng mit der neueren Geschichte der Linken in den USA verbunden. Stationen ihres Werdegangs sind auch gleichzeitig Marksteine des politischen Lebens in den USA nach dem 2.Weltkrieg.

Rassismus und schwarze Bürgerrechtsbewegung; staatliche Kommunistenverfolgung; Protest der StudentInnen gegen den Vietnamkrieg; Radikalisierung der Frauen- und Lesbenbewegung; Kampf der Schwarzen, Native Americans und Latinos/as; der bewaffnete Kampf weißer AntiimperialistInnen gegen die Kriege in den „Hinterhöfen“ der USA; der schmutzige Krieg des Staates gegen den inneren Feind und Knastkämpfe sind die Ereignisse von denen Laura Whitehorn aus eigener Erfahrung erzählt.

Nach ihrer Haftentlassung im August 1999 entstand diese Dokumentation. Ihre authentischen und selbstkritischen Schilderungen, Interviews mit Zeitzeuginnen, und eine Fülle von beeindruckendem historischem Bildmaterial zeigen das „andere Amerika“.

Sonntag, 8. märz - 19:00 Uhr

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

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Blogkino: Dirty Work (1933)

Was liegt näher, als am heutigen 1. Mai in der Serie von Laurel & Hardy Filmen in unserer Reihe Blogkino einen Film zu zeigen, in dem diese ehrlicher, harter Arbeit nachgehen? In "Dirty Work" wollen "Stan und Ollie als Schornsteinfeger den Kamin des verrückten Wissenschaftlers Professor Noodle fegen. Durch die Ungeschicklichkeit Stans kommt es zu allerhand lustiger Unglücke, die damit enden, dass die beiden das gesamte Wohnzimmer mit Asche verschmutzen. Während Noodles Butler beschmutzt den Ort des Geschehens verlässt und sich ins Bad begibt, bittet der Professor die beiden ihm bei seinem Experiment, einer Verjüngungskur, zur Seite zu stehen. Mit der genannten Tinktur ist es möglich, sowohl Tiere als auch Menschen um etwa 30 Jahre jünger zu machen. Als der Professor die beiden kurz unbeaufsichtigt lässt, wollen sie sich der Wahrheit vergewissern und lassen einen Karpfen im Wasserbecken schwimmen." (WikiPedia)

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