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"Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen." Erich Kästner

Bilder elegant verkleinern

Mal wieder ein Programmtipp: Tinypic ist ein nützliches Programm mit dem Digitalbilder auf ca. 1/20 ihrer Originalgröße verkleinert werden können, ohne dass die Qualität unnötig leidet. Das Windowsprogramm von Eckehard Fiedler ist für private Anwender kostenlos, es gibt auch eine TinyPicPro Variante mit mehr Möglichkeiten. Aus der Programmbeschreibung:

Die Bedienung ist so einfach, daß auch absolute Computerlaien mit dem Programm sofort klar kommen: Bilder einfach mit der Maus auf das Programm ziehen und fertig!

Die Bilder werden der Reihe nach verkleinert und wieder abgespeichert. Damit die Originaldateien nicht unbeabsichtig verloren gehen, kann man einstellen, wie die Dateien abgelegt werden:

1. mit geändertem Namen im gleichen Ordner (z.B: K1024_Altername.JPG)
2. In einem Unterordner (z.B: K1024\)
3. Originaldateien ersetzen (!). Dabei gehen Originale unwiederruflich verloren.
4. In einen frei wählbaren Ordner

Die verkleinerten Dateien bekommen eine Größe, die zum Mailen gut geeignet ist. TinyPic wählt dabei automatisch einen optimalen Kompromiss aus Qualität und Größe, ohne den Anwender mit technischen Details zu belasten. Je nach Bildinhalt schrumpfen Bilder auf 3-10% ihrer Ursprungsgröße, ohne daß die Qualität am Bildschirm merklich leidet!


Und wie es sich gehört, hier noch eine Kommandozeilenvariante für Linux User, die alle Bilder im aktuellen Verzeichnis auf 640x480 Pixel verkleinert:

#!/bin/bash
for bild in *.JPG; do
ziel=`echo 640_$bild`
convert $bild -geometry 640x480 $ziel
done

Update: Firefox 2.0.0.2 und 1.5.0.10

Firefox 2.0 - ebenfalls nicht völlig frei von Sicherheitsproblemen
Vom Firefox Browser sind für beide Entwicklungszweige mit den Versionen 2.0.0.2 und 1.5.0.10 Updates erschienen. Benutzer der Vorversionen sollten diese wegen mehrerer Sicherheitslücken, von denen einige als kritisch eingestuft wurde, umgehend aktualisieren.

Die Sicherheitsprobleme wurden neben weiteren Stabilitätsverbesserungen und Korrekturen für die Ausführung unter Windows Vista behoben.

Zum Download bei Mozilla

Übrigens, das hier verwendete Theme heißt "Scribblies"

Windows Vista: Der Feind in meinem Wohnzimmer

Auf die "Vorzüge" von Windows Vista geht der Artikel "Der Feind in meinem Wohnzimmer" im politblog ein. Weitere Aspekte werden in der Newsticker Meldung des heise Verlags vorgestellt.

Wenngleich Windows Vista angesichts seiner horrenden Systemvorraussetzungen wohl nur auf einem Teil der heute im Besitz der arbeitenden Bevölkerung befindlichen Rechnern laufen wird - Microsoft wittert ein gigantisches Geschäft.

Dabei sollte jeder User, der auf seiner Privatsphäre besteht - folgendes bedenken:

In Windows Vista ist das Digital Rights Management erstmals untrennbar mit dem Windows Kernel verbunden, was dazu führt, dass DRM nicht nur ständig aktiv ist, sondern seine Funktion auf jede im Computer vorangehende Aktion anwendbar ist. Peter Gutmann, ein Sicherheits-Forscher und der Autor der cryptlib, behauptet, diese Mechanismen würden fundamentale Rechte des Nutzers verletzen (wie z.B. Fair Use), die Ansprüche an die Hardware unnötig erhöhen und Systeme weniger zuverlässig und leichter angreifbar für Denial of Service Attacks machen.


Nicht schlimm? Nichts zu verbergen? Genauso wenig wie die meisten Menschen eine Webcam zur Überwachung von Aktivitäten im heimischen Schlafzimmer dulden würden sollte dieser Schritt in Richtung gläserner User hingenommen werden, zumal dies eine persönliche Entscheidung ist, Hinzu kommen teilweise exorbitante Preise, die für eine ernsthaft verwendbare Version von Vista verlangt werden.

Das ist sicherlich nicht nur in Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung problematisch. Denn es gibt längst Alternativen wie Linux. Und zum Spielen sollte man wirklich eher eine Konsole verwenden. Die kann man dann, wenn man keine Lust mehr zum Spielen hat auch noch als Internetserver verwenden.

Just my 2 Cent.

Bildnummer nach Reset weg - was tun?

RTFM sage ich gerne. Diesmal hat es mich selbst erwischt, und natürlich ausgerechnet dann, wenn man es nicht brauchen kann. Bei meiner Canon 30D im Setup alles über "Einstellung löschen" plattmachen und dann wundern, daß die Bildnummerierung wieder bei Null anfängt. :-(

Eine Suche bei Google half nicht wirklich weiter.

Zum Glück gibt es das ausgezeichnete dforum wo mir sogleich geholfen werden konnte:

Eine CF-Carte mit der höchsten (letztes aufgenommenes Bild) Bildnummer einlegen. Im Setup-Menu (gelb) unter "Datei-Nummer" entweder den Wert "Auto-Reset" oder "Manual-Reset" einstellen. Ein Bild machen (die 30D muss an Hand der auf der CF gefundenen Bildnummer weiterzählen) und dann den Wert wieder auf "Reihenaufnahme" stellen.
Danke an Cavemännchen! Klappt einwandfrei :-)

Und die inzwischen geschossenen Fotos? Wie bringt man die Nummerierung nachträglich wieder auf Vordermann? Unter Linux kein Problem:

Setze bei a= statt n die Bildnummer ein, ab der weitergezählt werden soll sowie bei Zielverzeichnis eben das gewünschte Zielverzeichnis ein:

let a=n; for i in IMG*.JPG; do let a=a+1; mv $i /Zielverzeichnis/IMG_$a.JPG; done

Mit Windows kann zum Beispiel mit dem Tool "Winrename" aka Joe 3.5.a die massenhafte Umbenennung gemacht werden.

Vorsicht: Natürlich sollte man diese Aktionen nur mit zuvor gesicherten Bilddateien machen!

Gefälschte Rechnungen von (angeblich) 1&1 unterwegs!

Seit dem letzten Wochenende haben einige Freunde und Kollegen eMails, die sich als Rechnungen der 1&1 Internet AG tarnen, erhalten. 1&1 warnt Internetnutzer dringend davor, die Dateianhänge dieser Mails zu öffnen, da der Dateianhang einen gefährlichen Virus enthält.

Die Mails wurden offensichtlich an willkürlich gesammelte E-Mail-Adressen im In- und Ausland versandt, so dass nicht nur 1&1 Kunden betroffen sind. Die E-Mails tragen die gefälschten Absenderadressen info@1und1.de, support@1und1.de oder Rechnungsstelle@1und1.de. Der angebliche Rechnungsbetrag beläuft sich bei allen bisher bekannten Mails auf 59,99 €.

Ein Erfahrungsbericht und weitere Informationen im roten Blog

Warum es wenig sinnvoll ist, einen virenverseuchten Rechner zu "reinigen" habe ich hier zitiert. Da hier sowieso nichts zu retten ist empfehle ich persönlich den Wechsel der Betriebssystems, zum Beispiel Linux, zum Beispiel Knoppix, Kubuntu oder Xandros. OpenSuSE ist eine weitere Alternative.

»Sicherheit im Internet« und weitere freie Bücher zum Thema

Der O'Reilly Verlag hat - neben weiten Titeln - das Buch »Sicherheit im Internet« freigegeben. Neben realistischen Angriffsszenarien, die auch "einfachen Surfern" drohen, werden Firewalls und erweiterte Sicherheitssysteme sowie Hilfsmöglichkeiten und Tipps besprochen.

Weitere Themen des auch in gedruckter Form erhältlichen Buches sind unter anderem:"Gefahren und Akteure im Internet", "Sicherheitsbewusstsein", "E-Mail - wer liest mit?", "E-Commerce und Online-Banking", "Anonymität", "Viren, Würmer und Trojaner" usw.

Das Buch steht beim O'Reilly Verlag zum Download

Computersicherheit ist untrennbar auch mit politischen Aspekten verbunden, siehe auch das Thema "Vorratsdatenspeicherung" Auf den Seiten der Rosa Antifa Wien befindet sich ebenfalls ein empfehlenswertes Handbuch zur Computersicherheit zum Download. Achtung: 12 MB groß!!

"(Das Buch) bietet auf über 400 Seiten die wichtigsten Informationen, um den alltäglichen Umgang mit Computern sicherer zu machen. Bei der Erstellung wurde vor allem Wert darauf gelegt die besprochenen Themen - unter anderem Verschlüsselung mit WinPT/GnuPG, verschlüsselte Festplatten und anonymes Surfen - für Nicht-"ExpertInnen" verständlich zu erklären. Die Kapitel sind dabei praxisorientiert gestaltet.

Die wichtigste Änderung zu den beiden bisherigen Versionen betrifft die Verschlüsselung von Texten/Mails und Festplattenbereichen: statt dem bisher beschriebenen Programmpaket PGP (Pretty Good Privacy) werden jetzt die kostenlosen Open Source-Programme WinPT (Windows Privacy Tools, mit GnuPG) und TrueCrypt vorgestellt.

Neu ist auch eine ausführlichere Behandlung des Themas Internet-Browser (Firefox) und allgemeine Infos wie z.B. zu den Themenbereichen Spam und Open Source.

Folgende Gebiete werden im Handbuch behandelt:

• WinPT (mit GnuPG) - Verschlüsselung von Mails / Einsatz mit verschiedenen Mail-Clients
• TrueCrypt - Verschlüsselung von Festplattenbereichen
• Zone Alarm - Firewall / Eindringlinge abhalten
• AntiVir - Schutz vor Viren und Würmern
• JAP - Anonymes Surfen
• Ad-aware - Spionageprogramme entfernen
• Spybot - ebenfalls zum Entfernen von Spionageprogrammen
• XP Antispy - Den Spionageambitionen von Microsoft einen Riegel vorschieben
• Firefox - Internet-Browser
• Thunderbird - Mailprogramm
• Window Washer - System"pflege"
• Passwörter - Tipps und Tricks zur Auswahl vernünftiger Passwörter"


Absolut lesenswert.

Informationsquelle: Das Rote Blog und pro-linux

Kostenloser Pixelsampler

Im sehr lesenswerten Photoshop Blog habe ich folgenden interessanten Hinweis von Dirk Metzmacher gefunden:

Das PlugIn PixelSampler erweitert Photoshop unter Windows und Mac um 7 brauchbare Filter. »Black & White« sorgt für kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos, »Contrasting Levels« für eine Stimmungsänderung, »Duotone« für interessante Farbenspiele, »Grain« simuliert einen Korneffekt, »Monotone« färbt einfarbig, »Starlight« sorgt für Glanzpunkte und »WarmCool« für wärmere oder kältere Fotos. Die Software ist kostenlos. Es wird nur eine Registrierung für die Seriennummer verlangt.


Mal ansehen und probieren. Massenhaft Photoshop Plugins finden sich auch bei Plugins World.

Updates: Firefox 1.5.0.9, Firefox 2.0.0.1 und Thunderbird 1.5.0.9

Die Entwickler von Mozilla haben neue Versionen des Webbrowsers Firefox und des Mailclients Thunderbird freigegeben. Ein Update von Firefox ist dringend erforderlich, da 5 kritische Sicherheitslücken bekannt wurden. Siehe auch den Verweis zum Kurztipp: Privatsphäre mit Firefox wiederherstellen. Auch bei Thunderbird wurden sechs kritische Fehler behoben.

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