trueten.de

"Amerika wird also, angeführt und aufgeweckt von der kubanischen Revolution, eine Aufgabe von großer, entscheidender Bedeutung haben: die Schaffung eines zweiten, dritten Vietnams." Che Guevara

Bradley Roland Will: 5. Todestag

Am Freitag, den 27. Oktober 2006, wurde Bradley Roland Will, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameramann, in Oaxaca bei einer Schießerei durch einen Bauchschuss getötet. Zu der Schießerei kam es, als bewaffnete Personen versuchten eine Straßensperre zu beseitigen, die von den Aufständischen der Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca (APPO) errichtet worden war, die Oaxaca mehrere Monate besetzt hielten.

Brad Will
Foto: Hinrich Schultze

Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.

¡Brad Will presente. Ahora y siempre!

Santa Lucia del Camino,Oaxaca 2008
Foto: contraimpunidad


Mehr Informationen:

http://vientos.info/cml/
http://mexico.indymedia.org/BradWill
http://mexico.indymedia.org/oaxaca
Spanischer Bericht bei IndyMedia Chiapas

Brad Will: Online-Petition für getöteten Journalisten und Inhaftierten Juan Manuel Martínez

Die Kogruppe Mexiko von Amnesty International ruft zu einer unterstützenswerten Aktion zur Aufklärung der Umstände des Todes von Brad Will auf:

Am 27. Oktober 2009 jährte sich zum dritten Mal der der Todestag von Brad Will. Der US-Videojournalist wurde 2006 bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen lokalen Regierungsanhängern und der Oppositionsbewegung APPO im Bundesstaat Oaxaca erschossen. 

Nach drei Jahren ist der Fall laut Amnesty International (AI) noch immer nicht aufgeklärt. Der im Oktober 2008 wegen Mordes an Will inhaftierte Juan Manuel Martínez sitzt nach Auffassung von AI aufgrund eines fehlerhaften Verfahren unschuldig im Gefängnis. 

Die Generalstaatsanwaltschaft von Oaxaca vertritt die Theorie, dass Brad Will beim Filmen aus nächster Nähe von APPO-Anhängern erschossen wurde.
Widersprüchliche Zeugenaussagen und Untersuchungen der unabhängigen Organisation Physicians for Human Rights widersprechen dieser Auslegung allerdings. 

Trotz dieser Zweifel und juristischer Erfolge von Juan Manuels Verteidigern fand keine grundlegende Revision oder Aussetzung des Verfahrens statt. Anstelle dessen wird der Fall von den Behörden als juristischer Erfolg ausgegeben. 

Die lokale Regierung des Gouverneurs Ulises Ruiz hat ein Interesse daran, dass Hinweisen auf Täter aus Reihen der Regierungsanhänger nicht nachgegangen wird. Dies ist nicht zuletzt der Fall, weil der Oberste Gerichtshof SCJN kürzlich Ruiz und andere Politikern an den gewaltsamen Auseinandersetzungen in Oaxaca 2006 eine Mitschuld gegeben hat. Konkrete rechtliche Folgen hat dieses Urteil nicht. 

Mexikos Bundesregierung bekommt für Fortschritte im Fall des getöteten Amerikaners von den USA mehr Gelder im Rahmen des zentralamerikanischen Sicherheitsprogramms Mérida-Initiative zugestanden.

Amnesty International fordert von daher die mexikanischen Behörden auf, für ein faires Verfahren gegen Juan Manuel Martínez zu sorgen und den Tod von Brad Will unter Einbeziehung aller Erkenntnisse aufzuklären. Sie können AIs Forderung unterstützen, in dem Sie die Online-Petition auf Englisch oder Spanisch ausfüllen.

(Hierzu ist jeweils eine kurze Registrierung mit einer E-Mail-Adresse notwendig.)


Alternativ kann der englische oder spanische Appelltext im
Anhang an den Leiter der Generalstaatsanwaltschaft PGR geschickt werden:

GENERALSTAATSANWALT (LEITER DER PGR)
Lic. Arturo Chávez Chávez
Procurador General de la República
Procuraduría General de la República
Av. Paseo de la Reforma nº 211-213
Col. Cuauhtémoc, Del. Cuauhtémoc
México D.F., C.P. 06500
MÉXICO\\

Fax: +52 55 5346 0908\\
E-mail:

ofproc@pgr.gob.mx



Anrede: Señor Procurador General / Dear Attorney General

BradWillAppellen.doc
BradWillAppelles.doc


Bradley Roland Will: 3. Todestag

Am Freitag, den 27. Oktober 2006, wurde Bradley Roland Will, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameramann, in Oaxaca bei einer Schießerei durch einen Bauchschuss getötet. Zu der Schießerei kam es, als bewaffnete Personen versuchten eine Straßensperre zu beseitigen, die von den Aufständischen der Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca (APPO) errichtet worden war, die Oaxaca mehrere Monate besetzt hielten.

Brad Will
Foto: Hinrich Schultze

Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.

¡Brad Will presente. Ahora y siempre!

Santa Lucia del Camino,Oaxaca 2008
Foto: contraimpunidad


Mehr Informationen:

http://de.indymedia.org/index.shtml
http://nyc.indymedia.org/en/
http://indybay.org/
http://portland.indymedia.org/
http://vientos.info/cml/
http://mexico.indymedia.org/BradWill
http://mexico.indymedia.org/oaxaca
Spanischer Bericht bei IndyMedia Chiapas

Bradley Roland Will: 2. Todestag

Am Freitag, den 27. Oktober 2006, wurde Bradley Roland Will, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameramann, in Oaxaca bei einer Schießerei durch einen Bauchschuss getötet. Zu der Schießerei kam es, als bewaffnete Personen versuchten eine Straßensperre zu beseitigen, die von den Aufständischen der Asamblea Popular de los Pueblos de Oaxaca (APPO) errichtet worden war, die Oaxaca mehrere Monate besetzt hielten.

Brad Will
Foto: Hinrich Schultze

Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.

¡Brad Will presente. Ahora y siempre!

Santa Lucia del Camino,Oaxaca 2008
Foto: contraimpunidad


Mehr Informationen:

http://de.indymedia.org/index.shtml
http://nyc.indymedia.org/en/
http://indybay.org/
http://portland.indymedia.org/
http://vientos.info/cml/
http://mexico.indymedia.org/BradWill
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Spanischer Bericht bei IndyMedia Chiapas

Protestmail-Aktion zu Oaxaca - ¡Alto a la represión en Oaxaca!

Aktuell ist es so wichtig wie nie zuvor, gegen eine gewaltsame Beendigung der sozialen Rebellion in Oaxaca zu protestieren. Verschiedenste soziale Organisationen aus Oaxaca rufen DRINGEND zu Urgent Actions auf.

Zur Zeit läuft ein Angriff der staatlichen Repressionskräfte gegen die demokratische Bewegung der Volksversammlung APPO, in der rund 360 Organisationen und Gemeinden zusammengeschlossen sind, die auf zivile Weise für eine Absetzung des Gouverneurs und eine demokratische Reform kämpfen.

In den vergangenen Tagen wurden mindestens vier Menschen von Paramilitärs des Gouverneurs getötet. Rund 4.000 Bundespolizisten wurden bereits nach Oaxaca-Stadt verlegt. Die Situation ist extrem gespannt.

Bitte nehmen Sie an der folgenden Urgent Action teil und unterzeichen Sie den Protestbrief auf Deutsch und Spanisch Online!

Weitere Infos zum Hintergrund unter: www.chiapas.ch / www.gruppe-basta.de

Plakat für die heutige Demonstration in Berlin

Quelle: Informationen aus der Chiapas98 Mailingliste

William Bradley Roland, US-Journalist/Kameramann, von Oaxaca-Paramilitärs ermordet - Mörder identifiziert - Proteste in den USA geplant

Bradley Roland Will, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameramann, wurde gestern in Oaxaca, Mexiko, von Paramiltärs erschossen, die der PRI, der früheren mexikanischen Regierungspartei nahestehen.
Brad Will
Foto: Hinrich Schultze

Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.

Presseerklärung

28.10.2006, 12:40
Beka Economopoulos, (+1-917) 202-5479
Brandon Jourdan, (+1-646) 342-8169
Eric Laursen, (+1-917) 806-6452

An die Redaktionen

William Roland Bradley, US-Journalist/Kameramann, von Oaxaca-Paramilitärs ermordet - Mörder identifiziert - Proteste in den USA geplant

William Roland Bradley, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameraman, wurde gestern in Oaxaca, Mexiko, von Paramiltärs erschossen, der PRI, der früheren mexikanischen Regierungspartei nahestehen. Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.

"Centro de Medias Libres" ( http://vientos.info/cml) in Mexico-City berichtet, dass die Videos aus Will's Kamera seinen Mörder als den Paramilitär Pedro Carmona identifizieren; Ex-Präsident von Felipe Camillo Puerto de Santa Lucia del Camino, einer Stadt in Oaxaca.

Nach letzten Angaben von "Centro de Medias Libres" ist Will einer von fünf Toten und 17 Verwundeten des gestrigen Tages, an dem Paramilitärs und Bundespolizei die Stadt überfielen, um sie wieder einzunehmen. Die Stadt Oaxaca war in den letzten fünf Monaten unter Kontrolle der Arbeiter. Will ist der erste Nordamerikaner, der in der seit Monaten andauernden Auseinandersetzung getötet wurde. Er war langjähriger Aktivist und Journalist und berichtete über Landbesetzungen im Nordwesten der USA, über direkte Aktionen und Aufstände in Argentinien und Ekuador, Landbesetzungen in Brasililen und über die
Anti-Privatisierungskämpfen in Bolivien. Er war eine viel-geliebte Person in der Antiglobalisierungsbewegung in den USA und hinterlässt viele trauernde Freunde.

Brad's Freunde in den USA rufen für heute zu Aktionen auf, um zu fordern, dass das US-Außenministerium auf die mexikanische Regierung Druck ausübt, den Mord an Brad aufzuklären, und um das terroristische Regime zu thematisieren, das dies ermöglichte. Außerdem rufen sie zu Solidarität der US-amerikanischen mit mexikanischen Sozialen Bewegungen auf, für die Brad in Oaxaca gestorben ist.

------ Ende der Übersetzung -----------


Mehr Informationen:

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