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Ausstellung: Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit

Am Freitag, 3. November 2006 um 18.30 Uhr wird die Ausstellung im Kreuzbergmuseum eröffnet.

Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit

Das Kreuzberg Museum widmet seine Ausstellung zum “Europäischen Monat der Fotografie” dem 1923 geborenen Fotografen Jürgen Henschel. Henschel war von 1967 bis 1988 Pressefotograf der Zeitung "Die Wahrheit", dem Organ der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), einer der seinerzeit umstrittensten Zeitungen der Mauerstadt. Seit den 60er Jahren dokumentiert er die Entwicklung Berlins mit einem besonderen Fokus auf den Bezirk Kreuzberg.

Henschel ist ein politischer Fotograf, jemand, der mit seinen Aufnahmen Stellung bezieht. Er dokumentierte den Zerfall des Quartiers um das Kottbusser Tor in den 70er Jahren, aber auch den wachsenden Widerstand der Bewohner gegen die Kahlschlagsanierung: den Häuserkampf der 80er Jahre. Er begleitete Demonstrationen, Straßenfeste, Ausstellungseröffnungen und Diskussionsveranstaltungen und zeigte Menschen, die etwas “bewegten”. Aber auch seine Fotos brachten etwas in Bewegung. Aufsehen erregte vor allem seine Aufnahme vom toten Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967, die um die Welt ging.

Eröffnung: Freitag, 3. November 2006, 18.30 Uhr
Es begrüßen: Cornelia Reinauer und Dr. Franz Schulz, Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Es spricht: Prof. Dr. Diethart Kerbs, Fotohistoriker
Anschließend spielt das das Schalmeien-Orchester Fritz Weineck Musik der Zeit.

Laufzeit der Ausstellung 4. November bis 31. Dezember 2006 Mi - So 12 bis
18 Uhr
Eintritt frei

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Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
Tel. +49-30-50585233
Fax + 49-30-50585258

info@kreuzbergmuseum.de
Webseite

Stuttgart: Ausstellung "45 Jahre Migration türkischer ArbeitnehmerInnen"

Am 3.November 2006 findet um 18:00 Uhr im DGB-Haus Stuttgart, Willi-Bleicher-Str.20 die Eröffnung der Ausstellung "45 Jahre Migration türkischer ArbeitnehmerInnen" statt.


Foto: DIDF Aktion auf dem Schlossplatz in Stuttgart (Quelle: Einladungsflyer)

Anhand von Einzelschicksalen wird die Epoche der Arbeitsmigration türkischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der letzten 45 Jahre dokumentiert.


Foto: “Konvoi” (Quelle: Einladungsflyer)

Für die Ausstellung wurde nur persönliches Bildmaterial verwendet. Die Ausstellung ist vom 04.11. bis 30.11.2006 täglich zwischen 10.00 Uhr und 19.oo Uhr geöffnet.

Redner:
• Werner Bossert (ver.di)
• Ali Çarman (DIDF)

Ver.di Bezirk Stuttgart
Freundschafts- und Solidaritätsverein Stuttgart e.V.
Handy: 0163-39 13 951 - 0176 / 67 503 177 Helfergasse 5, 70372 Stuttgart
eMail

Ausstellung des Hamburger Schulmuseums: "Schule unterm Hakenkreuz und Neuanfang nach 1945"

Zur Zeit findet eine sehenswerte Ausstellung zum Thema "Schule unterm Hakenkreuz" des Hamburger Schulmuseums in der Seilerstraße 42 in Hamburg St. Pauli statt.
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Vortrag über staatlich errichtete Bordelle im Faschismus

Vortrag von Christa Paul, Autorin des Buches "Zwangsprostitution. Staatlich errichtete Bordelle im Nationalsozialismus"

Ort:

Kulturzentrum Merlin, Augustenstrasse 72, 70178 Stuttgart

Donnerstag, 13.04. um 20:00 Uhr

Kontakt:

Rosa-Luxemburg-Forum Baden-Württemberg, Tel:07071 - 942436

In Kooperation mit Frauengruppe Zumutung (Reutlingen), Antifaschistische Initiative gegen das Vergessen (aigdv) Stuttgart und Landeszentrale für politische Bildung

Kriminalisierung, Kasernierung und Verfolgung von Prostituierten war die eine Seite nationalsozialistischer Politik. Die andere Seite war die von staatlichen Institutionen initiierte Errichtung eines Netzes von Bordellen unterschiedlicher Kategorien: Bordelle für Wehrmachtsangehörige, Bordelle für Fremd- und Zwangsarbeiter, Bordelle für Häftlinge in Konzentrationslagern.

Im Zentrum des Vortrags stehen die Bordelle in den Konzentrationslagern. Aus welchen Gründen wurden die Bordelle errichtet? Unter welchen Bedingungen lebten und arbeiteten die Frauen in den KZ-Bordellen? Wie reagierten männliche Häftlinge auf die Errichtung der Bordelle? Wie war das Verhältnis zwischen männlichen Häftlingen und den Frauen, die in den Bordellen arbeiteten? Hintergründe der Errichtung der Bordelle für die Wehrmacht und für Fremd- und Zwangsarbeiter werden kurz dargestellt und die staatlich errichteten Bordelle werden in den Kontext sexualisierter Gewalt an Frauen in Kriegen eingebettet – historisch und aktuell.


Weiterführende Informationen

ON A MOVE - Ausstellung gegen die Barbarei der Todesstrafe

In Bremen findet vom 23. Januar bis 6. Februar 2006 eine Kunst- und Dokumentationsausstellung gegen die Todesstrafe in den USA und für den zum Tode verurteilten Mumia Abu-Jamal statt.
Diese Ausstellung kann auch in anderen Stdäten gezeigt werden (siehe unten)

EINLADUNG ZUR ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG


Beiträge und Informationen zum Fall des zum Tode verurteilten US-Journalisten Mumia Abu-Jamal und zur Abschaffung der Todesstrafe in den USA

Es sprechen:
Christine Vogelsang, Begrüßung
Erhard Mische, amnesty international Bremen
Jürgen Heiser, Internationales Verteidigungskomitee Bremen (IVK)

Zeit: Montag, 23. Januar 2006, 20:00 Uhr
Ort: Villa Ichon, Bremen, Goetheplatz 4


Mit dieser Veranstaltung wird die gleichnamige Ausstellung eröffnet, in
der die Bremer Malerin Christine Vogelsang ihre zum Thema geschaffenen
Gemälde mit Fotos, Texten und Dokumentationen kombiniert

Ausstellung: vom 23. Januar bis 6. Februar 2006
Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-19 Uhr / Sa 11-13 Uhr

VeranstalterInnen: Christine Vogelsang, Atlantik Verlag, IVK Bremen,
junge Welt Regionalbüro Bremen

KONTAKT für Medien und für alle, die diese Ausstellung in ihren Städten
zeigen möchten: Mobil 0174-972 99 29 (Jürgen Heiser)

Quelle
cronjob