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"Die Deutschen sind ein Volk, das im hohem Maße von der staatlichen Idee durchdrungen ist, dieser Geist war schließlich stärker als alle anderen Leidenschaften und hat in ihnen buchstäblich den Freiheitsdrang erstickt." Michail Bakunin

Blogkino: Lakota Woman - Siege at Wounded Knee (1994)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Lakota Woman". Mary Crow Dog, Tochter einer bettelarmen indianischen Familie im Pine Ridge Reservat, South Dakota, wächst inmitten der sozialen und politischen Proteste der 1960er Jahre auf und wird für die Ungerechtigkeiten sensibilisiert, die die Gesellschaft ihr zufügt. "Die Arbeitslosenquote in dem Reservat liegt bei 85 %, in den US-Reservaten lebten im Jahr 2002 mehr als 40 % der Familien unterhalb der Armutsgrenze. Die Suizidrate ist etwa viermal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Viele Familien haben weder Strom noch ein Telefon. Mit einer Lebenserwartung von 47 Jahren für Männer und nur etwas mehr als 50 Jahren für Frauen ist die Lebenserwartung der Bewohner des Reservates eine der kürzesten aller Gruppen der westlichen Hemisphäre.
Etwa 75 Prozent der Haushalte auf Pine-Ridge sichern ihren Lebensunterhalt durch verschiedene traditionelle Formen der Subsistenzwirtschaft wie Jagd auf Kleinwild, Sammeln von Wildfrüchten, Wurzeln und Samen oder (seltener) etwas Gartenbau. Neben der Selbstversorgung werden diese Erzeugnisse auch an andere Lakota-Familien oder in den Städten um das Reservat verkauft."
(WikiPedia)

“A nation is not conquered until the hearts of its women are on the ground. Then its finished; no matter how brave its warriors or how strong their weapons.”

Cheyenne Proverb



Blogkino: Our Daily Bread (1934)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den King Vidor Spielfilm "Our Daily Bread", einen flammenden Appell für den sogenannten New Deal von Präsident Roosevelt mit seiner Schilderung einer idealen Gemeinschaft, die auf alle Ansätze des Kapitalismus verzichtet, um ihre Werte aus dem Gemeinschaftseigentum zu schöpfen. Soso.

Blogkino: Sierra de Teruel – L’Espoir (1945)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Sierra de Teruel "(Französischer Titel: Espoir, Sierra de Teruel; Deutscher Titel: Hoffnung) ist ein spanisch-französischer Film über den Spanischen Bürgerkrieg aus dem Jahr 1938/39. Regie führte neben dem Filmemacher Boris Peskine der französische Schriftsteller und Politiker André Malraux (es blieb seine einzige Regie-Arbeit), attestiert von u. a. Denis Marion und Max Aub.[1] Das Drehbuch des Films basiert auf Malraux' Roman L'Espoir.

(...) Der in schwarz-weiß gedrehte Film (Ausstattung Vicente Petit) erzählt eine Episode aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Er zeigt die Anstrengungen und Entschlossenheit eines republikanischen Kommandos, das den Vormarsch der nationalistischen Truppen aufzuhalten versucht. Zu diesem Zweck soll eine Brücke auf der Straße von Teruel nach Saragossa mit einem Flugzeug bombardiert und zum Einsturz gebracht werden. Im Kampf Seite an Seite mit der lokalen Bevölkerung gelingt es schließlich, die Brücke zu zerstören. (...) 

Der im Auftrag des Ministeriums für Propaganda der Spanischen Republik produzierte Film stellt ein wertvolles historisches Dokument über den Spanischen Bürgerkrieg dar, das den Krieg aus republikanischer Sicht beschreibt. Trotz der propagandistischen Mittel, derer sich der Film bedient, wird darin durchaus Wert auf eine realistische Darstellung der Kriegsbedingungen gelegt, unter denen die Republikaner zu kämpfen hatten; bspw. wird ihre unzureichende Bewaffnung und Ausstattung gezeigt, wie republikanische Flugzeuge im Hangar ohne Triebwerke.

Während der Zeit des Franquismus war die Aufführung des Films in Spanien verboten, erst Ende der 1970er Jahre konnte der Film dort aufgeführt werden. (...) " Wikipedia

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Blogkino: Les Enfants du Paradis (1945)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino  "Les Enfants du Paradis" der hierzulande als "Kinder des Olymp" bekannt wurde. Der von "1943 bis 1945 von nach einem Drehbuch von Jacques Prévert gedrehte Spielfilm (...) gilt als herausragendes Beispiel des poetischen Realismus in Frankreich. Der Film erzählt die Beziehungen einer Frau zu vier Männern im Pariser Theatermilieu um 1835. Der deutsche Titel ist die sinngemäße Übersetzung des französischen, da der höchste Rang im Theater (französisch: paradis) auf deutsch „Olymp“ heißt. Die vier Männerfiguren, von denen drei tatsächlich lebten, gruppieren sich um Garance, deren Schönheit und Anziehung sich niemand zu entziehen vermag. Die Handlung beginnt 1827.

Garance verlässt ihren Liebhaber, den Anarchisten und Gauner Lacenaire, und trifft auf den Pantomimen Baptiste Deburau, der sich Hals über Kopf in sie verliebt. Zunächst scheint Garance seine Liebe zu erwidern, doch er ist nicht bereit, den letzten Schritt zu tun, und so muss Baptiste zusehen, wie sie sich mit dem selbstbewussten Schauspieler Lemaître einlässt. Garance verlässt die Stadt mit dem adligen Lebemann de Monteray, nachdem er sie gegen eine falsche Beschuldigung protegiert hat.

Nach Jahren kehrt sie zurück und das Liebeskarussell dreht sich erneut. Lemaître gelingt es als einzigem, sich emotional – durch seine Schauspielleidenschaft – zu lösen. Lacenaire tötet den Grafen de Monteray, um sich auf diese Weise von Garance zu befreien und auch ein Duell zwischen Lemaître und de Monteray zu verhindern. Im mittlerweile verheirateten Baptiste Deburau flammt die Liebe zu Garance wieder auf. Er verlässt für eine Nacht seine Frau und sein Kind, um sich mit Garance zu treffen. Als seine Frau ihn mit Garance entdeckt und beide zur Rede stellt, flüchtet Garance. Baptiste folgt ihr, aber Garance entschwindet in einer Kutsche, und er geht im Gewühl des Straßenkarnevals unter." (WikiPedia)

Blogkino: The Free Voice of Labour / פֿרייע אַרבעטער שטימע - The Jewish Anarchists (1980)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1980 entstandene Dokumentation "The Free Voice of Labour – The Jewish Anarchists", der die Geschichte der am längsten erscheinenden anarchistische Zeitschrift in jiddischer Sprache dokumentiert. Diese wurde ursprünglich als amerikanisches Gegenstück zu Rudolf Rockers Arbeter Fraynd (deutsch Arbeiterfreund), der in London erschien, entworfen. Die frühe jiddische Schreibweise פֿרייע אַרבייטער שטיממע (Fraye Arbayter Shtime) zeigt die Mode der Germanisierung einzelner jiddischer Wörter der frühen 1920er Jahre. Später änderte sich der Titel in die natürliche jiddische Aussprache פֿרייע אַרבעטער שטימע (Fraye Arbeter Shtime). Der Titel war sowohl jiddisch in hebräischen Lettern als auch deutsch und englisch auf dem Titelblatt vermerkt.

Die Freie Arbeiter Stimme erschien ab 1890 und wurde unter Saul Yanovsky bis 1923 herausgebracht. Zeitweise fungierte Mark Mratchny als Herausgeber, ein ukrainischer Anarchist im Exil und früherer Herausgeber des Nabat(deutsch Der Alarm), des Organs der Nabat-Föderation während des Friedensabkommens zwischen Machnowschtschina und Bolschewiki. Die Freie Arbeiter Stimme erschien 87 Jahre, bis sie 1977 unter Ahrne Thorne wegen der Abnahme und Überalterung jiddisch sprechender Menschen und Anarchisten in den USA eingestellt werden musste.

Autoren waren unter anderem David EdelstadtAbba Gordin, Rudolf Rocker, Moishe Shtarkman und Saul Yanovsky. Die Zeitschrift war auch für das Veröffentlichen jiddischer Poesie von Di Yunge („Die Jungen“), einer Gruppe jiddischer Poeten der 1910er und 1920er Jahre bekannt. (Nach WikiPedia, siehe auch FAU Düsseldorf)

Blogkino: Nada (1973)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1973 von Claude Chabrol gedrehten Spielfilm Nada. "In dem französisch-italienischen Revolutionsdrama möchte die Gruppe Nada den Vietnamkrieg bekämpfen und eine Revolution nach sowjetischem Vorbild in Frankreich erreichen. Nach dem Vorbild der Rote Armee Fraktion und den Brigate Rosse wird eine kommunistische Untergrundorganisation gegründet. Im Verlauf des Filmes wird ein Botschafter der USA aus einem Bordell entführt. Der Botschafter soll nur gegen bestimmte Bedingungen freigelassen werden. Die Regierung verhandelt aber nur zum Schein mit der Gruppe Nada und lässt am Schluss das Versteck der Gruppe stürmen. Bei der Erstürmung kommen alle Mitglieder der Gruppe und der Botschafter ums Leben." (WikiPedia)

Blogkino: La règle du jeu (1939)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1939 von Jean Renoir gedrehten Spielfilm La règle du jeu. Der  Klassiker des Weltkinos stellt auf tragikomische Weise das Leben der französischen Oberschicht und ihrer Diener am Vorabend des Zweiten Weltkrieges dar. (WikiPedia)

Blogkino: Burn! – Quemada (1969)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Burn!" einen Spielfilm aus dem Jahr 1969, gedreht unter der Regie von Gillo Pontecorvo und mit Marlon Brando in der Hauptrolle. Die Handlung "dient als abstraktes Beispiel der Machenschaften der europäischen Übersee-Handelsgesellschaften in den Kolonien im 18. und 19. Jahrhundert vor dem Hintergrund von noch heute existierenden sozialen und politischen Spannungen in Entwicklungs- und Schwellenländern." (Wikipedia)

Blogkino: Malatesta (1970)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Malatesta". "London 1910. Der italienische Anarchist Errico Malatesta lebt hier im Exil. Wegen revolutionärer Aktivitäten in Ancona war er zunächst auf die Insel Lampedusa verbannt. Errico gehört dem italienischen Adelsgeschlecht der Malatesta an. Die sozialen Bedingungen unter denen die ärmeren Menschen in London zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben müssen, zeigen Malatesta die Notwendigkeit seiner sozial-revolutionären Aktivitäten auf. Auch in London baut er eine Gruppe von Anarchisten auf. Sie diskutieren die Möglichkeiten der Umsetzung ihrer Theorien in die Praxis und planen einige Aktionen, die Malatesta jedoch aufgrund ihrer Gewalttätigkeit abstoßen. Rebellentum ist ihm zuwider. Er sieht sich als Revolutionär, der seine Ideen nicht mit Gewalt umsetzen möchte. Zusehends zieht er sich aus der Gruppe zurück und möchte nichts mehr mit der Gruppe zu tun haben." (WikiPedia)

Blogkino: Simon of the Desert – Simon del Desierto (1965)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Simon of the Desert". Der Film aus dem Jahr 1965 von Luis Buñuel basiert lose auf der Geschichte des asketischen syrischen Heiligen Simeon Stylites aus dem 5. Jahrhundert, der 39 Jahre lang auf einer Säule lebte.  Buñuel übt in seinem letzten mexikanischen Film Kritik an dem scheinbar Heiligen: Simón, der Sohn von Simeon Stylites, lebt seit 6 Jahren, 6 Wochen und 6 Tagen auf einer acht Meter hohen Säule mitten in der Wüste und betet für geistige Reinigung. Eine Versammlung von Priestern und Bauern begrüßt ihn und bietet ihm eine brandneue Säule, auf der er seine Mission ausüben kann. Er kommt von der Säule herunter und ihm wird das Priestertum angeboten, weigert sich jedoch, weil er sich selbst für unwürdig hält, und verlässt seine alternde Mutter aus Liebe zu Gott, ehe er seine neue Säule besteigt. Er heilt einen Amputierten, der beide Hände vermisst, dessen erste Verwendung ist es, sein Kind zu schlagen...