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Blogkino: Nazi Agent (1942)

Heute zeigen wir im Blogkino den antifaschistischen Thriller "Nazi Agent" von 1942. Die Handlung: Die USA sind noch nicht in den Zweiten Weltkrieg eingetreten, als der freundliche Briefmarkenhändler Otto Becker (Conrad Veidt) unerwartet von seinem Zwillingsbruder, Baron Hugo von Detner, dem neuen deutschen Konsul in den USA und einem der Anführer eines Spionagerings, der Sabotage betreibt, besucht wird. Die Brüder haben sich seit Jahren nicht mehr gesehen, aber jetzt will von Detner Beckers Laden benutzen, um geheime Nachrichten zu senden und zu empfangen. Becker weigert sich, bis von Detner droht, ihn als illegalen Einwanderer nach Deutschland abzuschieben, und enthüllt, dass Beckers Assistentin, Miss Harper (Dorothy Tree), in Wirklichkeit eine deutsche Agentin ist.

Becker wird zum Gefangenen in seinem eigenen Laden, der ständig überwacht wird. Als er seinem guten Freund und Briefmarkenliebhaber Professor Jim Sterling (Ivan F. Simpson) den Auftrag gibt, zur Polizei zu gehen, wird Sterling bei einem "Verkehrsunfall" getötet. Daraufhin wird von Detner mit dem Verrat seines Bruders konfrontiert; die beiden Männer kämpfen und der Nazi wird erschossen. Kurz entschlossen nimmt Becker die Identität von Detners an...


Blogkino: Quatermass and the Pit (1959)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen eine Reihe von Horrorfilmen Gruselfilmen der britischen Hammer Studios den dritten und letzten Teil der Serie um den experimentierfreudigen Professor Quatermass den Streifen "Quatermass and the Pit". Das besondere diesmal: Es handelt sich hier um den Zusammenschnitt der gleichnamigen sechteiligen BBC Fernsehserie. Bei Bauarbeiten im Londoner U-Bahn-Netz werden fünf Millionen Jahre alte Überreste einer unbekannten frühmenschlichen Rasse und ein Raumschiff gefunden. Professor Quatermass und ein Team von Wissenschaftlern entdecken, dass von dem Raumschiff immer noch eine akute Gefahr ausgeht.

Blogkino: Quatermass 2 (1957)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen eine Reihe von Horrorfilmen Gruselfilmen der britischen Hammer Studios den zweiten Teil der dreiteiligen Serie um den experimentierfreudigen Professor Quatermass den Streifen "Quatermass 2". Diesmal muss Professor Quatermass von der englischen Raumfahrtbehörde eine Invasion Außerirdischer abwehren, die in menschlicher Gestalt auftreten und bereits Teile der Regierung und der Autoritäten unterwandert haben. Woran erinnert mich das bloss...

Blogkino: Rogue Male (1976)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Fernsehfilm "Rogue Male" von Clive Donner mit Peter O'Toole Im Jahr 1939 beschließt Sir Robert Hunter, Adolf Hitler zu ermorden, doch sein Schuss geht daneben. Nach seinem Attentat wird er von der Gestapo gefasst und gefoltert. Doch als die Gestapo ihn fast tot an einer Klippe zurücklässt, gelingt Sir Robert die Flucht nach England. Dort wird ihm nach einer Weile klar, dass die Gestapo ihm gefolgt ist. In dem Wissen, dass die Regierung ihn an die deutschen Machthaber ausliefern würde, verschwindet Sir Robert im Untergrund, um von dort aus den Kampf mit seinen Verfolgern aufzunehmen.

Blogkino: Comando Txiquia – Muerte de un presidente (1976)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den spanischen Spielfilm "Comando Txiquia – Muerte de un presidente". 1973 schickt die baskische revolutionäre Organisation E.T.A. ein Kommando nach Madrid, um ihre gewagteste Aktion durchzuführen: die Ermordung von Carrero Blanco, dem Chef des spanischen faschistischen Regimes und Thronfolger des sterbenden Diktators Franco, eines der schönsten Attentate des vergangenen Jahrhunderts per Sprengung seines Fahrzeuges: "Die Wucht der Explosion war so heftig, dass sein Wagen über das Dach eines fünfstöckigen Hauses neben der Kirche San Francisco de Borja geschleudert wurde, bevor er auf einer Terrasse im 2. Stock landete. Carrero Blanco hatte in der Kirche die Morgenmesse besucht. Er und sein Leibwächter starben bei der Explosion auf der Stelle." (Wikipedia)

Unter Francisco Francos "Führung putschten konservative, monarchistische und faschistische Militärs mit Unterstützung des faschistischen Königreiches Italien und des nationalsozialistischen Deutschen Reichs im Juli 1936 gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens. Zuvor hatte Franco als Militär bis 1931 unter der Monarchie und später in der Zweiten Spanischen Republik eine langjährige Karriere absolviert und war am 3. Februar 1926 zum General ernannt worden. Seine Laufbahn begann 1904 und war durch die Niederschlagung mehrerer Aufstände geprägt. Als Legionär war Franco 1926 maßgeblich für die Zerschlagung der aufständischen Rif-Republik im westlichen Nordafrika verantwortlich, 1933 konnte er als Berater verschiedener Kriegsminister eine anarchistische Revolution unterbinden und 1934 im Fürstentum Asturien einen Bergarbeiterstreik beenden, was ihm die Anerkennung rechter und monarchistischer Kreise einbrachte und einen schnellen politischen Aufstieg als Führer der Nationalisten ermöglichte. " (ebenda)

Blogkino: The Silent Death (2001)

Wir zeigen heute im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Dokumentation "The Silent Death" von Huseyin Karabey In dem hochaktuellen Dokumentarfilm geht es um die so genannten F-Type-Gefängnisse und die Einführung der Isolationshaft für politische Gefangene in der Türkei. Karabey zeigt an Hand von beklemmenden Interviews mit politischen Häftlingen und ihren Familien in Deutschland, Italien, Spanien und den USA die realen psychischen und physischen Auswirkungen der Isolationshaft.

Blogkino: La règle du jeu (1939)

Wir zeigen heute im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die französische Filmkomödie von Jean Renoir aus dem Jahr 1939. Der Film wird zur Stilrichtung des Poetischen Realismus gezählt und stellt auf tragikomische Weise das Leben der französischen Oberschicht und ihrer Diener am Vorabend des Zweiten Weltkrieges dar.

Bei seiner Premiere 1939 war "Die Spielregel", der bis dahin teuerste französische Film, ein Misserfolg und wurde wegen seiner gesellschaftskritischen Haltung angefeindet. Inzwischen gilt der Film allgemein als einflussreicher Klassiker des Weltkinos. Seit 1952 befindet er sich kontinuierlich in der Top Ten der Umfrage nach dem besten Film aller Zeiten, die von der renommierten Filmzeitschrift Sight and Sound alle zehn Jahre durchgeführt wird; in der aktuellsten Umfrage von 2012 belegt Die Spielregel den vierten Platz. (...) Die Spielregel entstand im Frühjahr 1939, nur wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Der Film wird heute als Kommentar auf die moralische Gefühllosigkeit der europäischen Oberschicht (und auch Mittel- und Unterschicht, durch die Diener verkörpert) direkt vor dem Krieg gesehen. Später sagte Regisseur Jean Renoir, er habe den Krieg kommen sehen, weshalb Die Spielregel ein Kriegsfilm sei, selbst wenn der Krieg im Film nicht direkt Erwähnung finde. Renoir wörtlich: „Was interessant am Film ist, vielleicht, ist sein Entstehungszeitpunkt. Es wurde zwischen München und dem Krieg gedreht, und ich machte den Film ganz beeindruckt, vollkommen eingenommen von dem Geisteszustand eines Teils der französischen Bevölkerung, eines Teils der englischen Bevölkerung, und eines Teils der Weltbevölkerung. Und ein Weg, diesen Geisteszustand zu interpretieren, hoffentlich für die ganze Welt, schien mir zu sein, nicht die Situation selbst anzusprechen, sondern eine frivole Geschichte zu erzählen. Ich suchte Inspiration bei Beaumarchais, bei Marivaux, den klassischen Autoren der Komödie.“ (WikiPedia)



Blogkino: Britannia Hospital (1982)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die hierzulande leider vollkommen unterschätze bissige Satire "Britannia Hospital", die sich gegen das bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts marode britische Gesundheitswesen richtet. Der Plot: "Die kurz bevorstehenden Feierlichkeiten des Britannia Hospitals stehen unter keinen guten Voraussetzungen: Ausgerechnet zum 500-jährigen Jubiläum, zu dem sogar die Queen Mum erwartet wird, belagern Demonstranten das Krankenhaus und protestieren gegen die Behandlung eines faschistischen Diktators. Obendrein fangen auch noch die Angestellten an, zu streiken. Im Hospital treibt Dr. Millar, eine Art Frankenstein, sein Unwesen..."



Blogkino: Jean Cocteau - Le sang d’un poète (1930)

Heute zeigen wir im Blogkino außer der Reihe den  französischen Spielfilm Le sang d’un poète aus dem Jahre 1930 von Jean Cocteau. Zu der Zeit konnte man Cocteau noch sehen. Später pflegte er eine enge Freundschaft mit Arno Breker und dem faschistischen Botschafter Nazideutschlands in Frankreich, Otto Abetz.

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