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"Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören." Arthur Schopenhauer

Revolution an der Tanzbar: Depeche Mode - „Where’s The Revolution“

Neulich hatte ich bereits das Berliner Konzert vom 17 März 2017 komplett verlinkt, zum heutigen 17. Juni noch die Single Auskoppelung aus dem Album „Spirit“: „Where’s The Revolution“, in der Depeche Mode auch visuell ordentlich provozieren:

"(...) Dave Gahan gibt sich darin als ein Führer, der zu einem imaginären Volk spricht und es anstachelt, auf die Barrikaden zu gehen. Im Text zu „Where’s The Revolution“ mahnt Dave Gahan wiederholt im Refrain: „Where’s the revolution? Come on, people, you’re letting me down“. Ein eindeutiger Kommentar gegen Brexit, Trump und Rechtspopulismus und eine Warnung davor, dass sich Geschichte eben doch wiederholen kann – und im Falle von Revolutionen wohl auch darf. (...)" Musik-Express

Revolution an der Tanzbar: Depeche Mode - Berlin Full Concert 17 March 2017

Wenn schon Pop, dann richtig: Nach einigen eher schwachen Alben hat Depeche Mode - eine meiner Lieblingscombos in den 80ern - mit 'Spirit' ein neues, hörenswertes und ziemlich politisches Konzeptalbum herausgebracht. Nein, nicht peinlich, wie eine peinliche Rezension einer gewissen tageszeitung vermerkte, sondern eines, das nicht gleich in die Ecke“ geschmissen gehört, da es etwas Zeit braucht, bis sich die Musik dem Hörer erschließt: "Das sperrigste und finsterste Werk der Bandgeschichte, unüberhörbar politisch gefärbt. (...) Wem 30 Jahre danach noch der Sinn nach Synthiepop steht, hört halt Synthiepop, wer ein verdammt gutes Album erleben will, beschäftigt sich bitte mit „Spirit“." Jörn Karstedt: Rezension: Depeche Mode „Spirit“. In: sonic-seducer.de

Da ich eher auf Live Versionen stehe, hier das Promotion Konzert vom 17. März 2017.

N.B.: Die magentafarbenen Störungen bitte ich zu entschuldigen.