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"Wie gesagt, das Leben muss noch vor dem Tode erledigt werden." Erich Kästner

Blogkino: "M" (1931)

Wir beenden in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos mit einem seiner berühmtesten Vertreter, "M" von Fritz Lang mit Peter Lorre in der Hauptrolle. "Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner von Berlin in Schrecken und Hysterie – was noch intensiviert wird durch die Berichterstattung der Presse und überall angeschlagene Fahndungsplakate. Schließlich nimmt nicht nur die Polizei, sondern auch die in Unruhe versetzte Unterwelt die Verfolgung des Serienmörders auf. Eine hohe Belohnung ist ausgesetzt. (...)" (Wikipedia)

Blogkino: Orlac’s Hände (1924)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1924 nach dem Buch von Maurice Renard unter der Regie Robert Wiene entstandenen Schience Fiction und Hororr Film Orlac’s Hände. "Einem Konzertpianisten, Paul Orlac, der bei einem Zugunglück beide Hände verloren hatte, werden die Hände eines gerade hingerichteten Mörders angenäht. Von nun an wird der Pianist von Panikattacken und Ängsten gepeinigt. Er glaubt, mit den Händen des Mörders auch dessen „Vorliebe“ zum Töten übernommen zu haben. Seltsame Zeichen und unheimliche Drohbriefe verstärken diese Ängste. Als sein Vater, mit dem er verfeindet war, getötet wird, gerät der Pianist unter Mordverdacht." (WikiPedia)

Blogkino: Aelita (1924)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1924 gedrehten Science-Fiction Film Aelita (Аэлита), "der auf der gleichnamigen Novelle Aelita von Alexei Tolstoi basiert. Er erhielt bei der deutschen Erstaufführung den Verleihtitel "Der Flug zum Mars"." (Den Film haben wir bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Reihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen gezeigt, wegen seiner filmhistorischen Bedeutung scheuen wir jedoch auch keine Wiederholungen.)


"Der Film ist historisch bedeutend und nahm einen richtungsweisenden Einfluss auf die Entwicklung des Genres der Science Fiction in Theater und Film. Zum einen stellen seine aufwändigen Science-Fiction-Elemente in einem Nebenhandlungsstrang einen in dieser Zeit ungewöhnlich neuen Stil vor, der von vielen Theateraufführungen aufgegriffen wurde und sich bald mit einer typischen Vorstellung über futuristische Gesellschaften verband. Mit seinem für die damaligen sowjetische Verhältnisse völlig neuartigen Dekor im Stile des deutschen Filmexpressionismus nahm er auch einen großen Einfluss auf spätere (internationale) Filmproduktionen. Der Haupthandlungsstrang des Films spielt im zeitgenössischen Alltag und weist viele ideologische Elemente auf, die zunächst zu einer weiten Verbreitung in der Sowjetunion und den internationalen Kinos führte. (..)" (Wikipedia)

Blogkino: Die Straße (1923)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1923 unter der Regie von Karl Grune entstandenen Stummfilmdrama "Die Straße". "Ein Mann aus der Provinz hat genug von der bürgerlichen, ihn bedrückenden Enge seines Lebens. Er will dem alltäglichen Einerlei, dem dumpfen Ehealltag entfliehen und stürmt eines Nachts aus seiner Wohnung heraus, in das vermeintlich lockende Leben der Großstadt. Dort will er etwas Aufregendes erleben. Kaum auf der Straße angekommen, trifft er eine Frau, offensichtlich eine Prostituierte. Er begleitet sie in ein Tanzlokal. Dort sind gerade mehrere ihrer Komplizen – ohne Zweifel Kriminelle – dabei, einen anderen Mann beim Glücksspiel zu betrügen. Nach anfänglichen Verlusten kann dieser Mann jedoch sein Geld wieder zurückgewinnen. Er ahnt nicht, dass dies für ihn das Todesurteil bedeuten soll …" (WikiPedia)

Blogkino: Raskolnikow (1923)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1923 unter der Regie von Robert Wiene entstandenen, auf dem Dostojewski Drama "Schuld und Sühne" basierenden Stummfilm Raskolnikow:

"Der Jurastudent Raskolnikow erschlägt aus Habgier eine alte Pfandleiherin, ebenso, um seine Tat zu verdecken, die hinzukommende Schwester der Frau. Von seinem Gewissen geplagt, gesteht er seine Tat Sonja, der Tochter der Familie Marmeladow, in die er verliebt ist und bei denen er wohnt. Vater Marmeladow ist dem Alkoholismus verfallen, seine Frau darüber verzweifelt, Sonja geht der Prostitution nach, um der Familie Geld zu verschaffen.

Der mit den Ermittlungen im Mordfall beauftragte Petrowitsch verdächtigt Raskolnikow und treibt diesen mit seinen Vernehmungsmethoden an den Rand eines Schuldeingeständnisses. Ein religiöser Fanatiker bekennt sich jedoch des Mordes und tötet sich danach selbst. Sonja bedrängt Raskolnikow, nun erst recht seine Schuld einzugestehen. Er stellt sich."  (Wikipedia)

Wir zeigen die russische Fassung.

Blogkino: Schatten (1923)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1923 von Arthur Robison gedrehten Stummfilm "Schatten". "Ein Ehemann ist von seiner Eifersucht getrieben. Er verfolgt seine attraktive Ehefrau auf Schritt und Tritt, überzeugt von ihrer Untreue. Bei einem abendlichen Dinner glaubt er, endlich den Beweis für ihre Untreue zu haben. Er beobachtet das Schattenspiel hinter einer Gardine. Seine Frau wird von Männerhänden begrapscht. Doch die Schatten täuschen ihn. In Wahrheit handelt es sich um bedeutungslose Gesten. Seine Frau wird von den Männern nicht einmal berührt. Ein anwesender Schausteller bekommt den Wahn des Ehemanns mit und weiß um die Täuschung. Mit einer Hypnose möchte er den Anwesenden die Wahrheit vor Augen führen. Er führt den hypnotisierten Gästen ein Schattenspiel vor, das ihnen ihre erotischen Wünsche und Ängste vorführen soll. Das Spiel sorgt für Klarheit. Der Ehemann erkennt, dass seine Frau ihm treu ergeben ist und ihre Kavaliere verlassen das Haus, mit dem Wissen, dass sie bei dieser Frau keine Chance haben." (WikiPedia)

Blogkino: Phantom (1922)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1922 von Friedrich Wilhelm Murnau nach der gleichnamigen Erzählung von Gerhart Hauptmann gedrehten Stummfilm Phantom. Der Film über eine obsessive Liebe "spiegelt auch die Situation des deutschen Kleinbürgers unmittelbar nach Krieg und Novemberrevolution – sein gestörtes Realitätsverhältnis, sein Schwanken, seine Ratlosigkeit" wider, so Fred Gehler.

Blogkino: Dr. Mabuse, der Spieler, Teil 1 (1922)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1922 unter der Regie von Fritz Lang gedrehten Dr. Mabuse, der Spieler. Wir zeigen den ersten Teil der restaurierten Fassung - "Der große Spieler - Ein Bild der Zeit" -, der 2. Teil folgt kommenden Dienstag. Zum Inhalt: "Der Arzt und Psychoanalytiker Dr. Mabuse führt hinter der gutbürgerlichen Fassade seiner Praxis ein verbrecherisches Doppelleben. Er ist der Kopf einer verzweigten Verbrecherbande mit mafiösen Strukturen, die sogar die Polizei unterwandert hat. Nachts erscheint Mabuse in wechselnden Masken und Verkleidungen in Nachtclubs sowie legalen und illegalen Spielcasinos, wo er beim Kartenspiel seine Mitspieler durch Hypnose manipuliert, zu hohen Einsätzen verleitet und verlieren lässt. Außerdem manipuliert Mabuse durch Aktendiebstahl und gezielte Falschinformationen die Börsenkurse, ist in Spionagefälle verwickelt, besitzt Häuser, Autos, Yachten, Nachtclubs und sogar eine eigene Falschgelddruckerei. Das auf diese Weise erwirtschaftete Vermögen legt er in große Schmuggelaktionen an. Er ist ein Meister der Maske und der Hypnose und will mit seiner Verbrecherbande im Berlin der 1920er Jahre eine gesetzlose Schreckensherrschaft errichten, einen „Staat im Staate“, wie er es später selbst formuliert. (...)" (WikiPedia)

Blogkino: Die Bergkatze (1921)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit der 1921 unter der Regie von Ernst Lubitsch entstandenen Stummfilm Groteske "Die Bergkatze" fort. Das Filmlexikon bei Zweitausendeins vermerkt zum Inhalt: "Ein Offizier, der als notorischer Schürzenjäger in eine Bergfestung strafversetzt wird, verliebt sich in eine Räubertochter, die ihm als Treuepfand seine Uniformhose abluchst. Sein erstes Kommando ist eine Strafexpedition gegen die Räuberbande, die er erfolgreich durchführt, auch wenn als Belohnung die erzwungene Heirat mit der Kommandantentochter lockt. Dieser Stummfilm war der erste kommerzielle Misserfolgt von Ernst Lubitsch, der diesen Umstand auf seinen despektierlichen Umgang mit dem Militär zurückführte. (...)". Auch die hochkarätige Besetzung mit den damaligen Stars Pola Negri, Victor Janson und Paul Heidemann konnte nicht verhindern, dass der Film aus dem Grund mehrfach zensiert und schließlich mit einem Jugendverbot belegt wurde.

Blogkino: Der müde Tod (1921)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1921 unter der Regie von Fritz Lang entstandenen Streifen "Der müde Tod". "

Ein junges Ehepaar kommt in das Gasthaus einer kleinen Stadt. Ein geheimnisvoller Fremder setzt sich an ihren Tisch. Man erfährt in Rückblenden, dass dieser ein Grundstück nah am Friedhof gekauft und mit einer hohen Mauer umgeben hat, die weder Fenster noch Türen besitzt. Als die Ehefrau den Speiseraum verlässt und kurz darauf wieder zurückkommt, ist ihr Mann verschwunden. Sie erfährt, dass er mit dem Fremden weggegangen sei und versucht, seinen Spuren zu folgen. Als sie zu der Mauer des Todes gelangt, sieht sie geisterhafte Gestalten, die durch die Mauer hindurchgehen, darunter auch ihr Geliebter. Sie versucht vergeblich, ihn festzuhalten und fällt daraufhin in Ohnmacht. Der Apotheker findet sie und nimmt sie mit zu sich. In einem aufgeschlagenen Buch liest sie dort den Spruch Salomos: "Liebe ist so stark wie der Tod". Sie findet eine Flasche mit einem Elixier und trinkt davon. Daraufhin wird sie wieder an die hohe Mauer versetzt und steigt nun über eine hohe Treppe hinauf an die Pforte des Todes.

Die Ehefrau findet beim Tod Einlass: Er führt sie in eine dunkle Halle, in der die Lebenslichter der Menschen brennen, flackern und verlöschen, wenn ihre Stunde gekommen ist. Der Tod erklärt ihr, dass er eigentlich des Tötens überdrüssig ist – doch da er Gott Folge leisten muss, kann er nicht anders.

Trotzdem gibt er der Frau eine Möglichkeit, ihren Mann wiederzubekommen..."

Bingo! Natürlich gibt es immer eine Lösung, so auch in diesem Fall. Mehr verraten wir aber nicht, sondern wünschen viel Spaß!