trueten.de

"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

Solidarität mit der Gewerkschaft der Lokführer / GDL

Gestern erschien der Solidaritätsaufruf des Metallertreff des Stuttgarter Zukunftsforums (Gewerkschaftslinke):

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir Betriebsräte aus Stuttgarter Metallbetrieben unterstützen euren Kampf um höhere Löhne und solidarisieren uns mit eurem Streik. Wir verurteilen, wenn Gewerkschaftsführer euren Streik torpedieren und die Bahnprivatisierung unterstützen. Seit vielen Jahren ist die Gewerkschaftsbewegung in der Defensive und muss Reallohnverluste, Arbeitszeitverlängerung und den Abbau von sozialen Errungenschaften hinnehmen, weil gewerkschaftliche Kämpfe nicht hartnäckig als Erzwingungsstreiks geführt werden. Wir wünschen euch viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft. Dies würde allen Gewerkschaftern den Rücken stärken und sich auf die nächsten Kämpfe positiv auswirken. Wir verurteilen die Bahnprivatisierung wie auch die Angriffe auf das Streik- und Koalitionsrecht durch Bahnchef Mehdorn. Nur wer kämpft kann gewinnen! Gemeinsam sind wir stark!

Solidarische Grüße vom Metallertreff des Stuttgarter Zukunftsforum (Gewerkschaftslinke)


Ab sofort gibt es die Möglichkeit, diesen Aufruf zu unterstützen: Wer das möchte, melde sich bitte mit Angaben seines Betriebs und seiner gewerkschaftlichen oder Betriebsrats/Personalrats-Funktion bei: Thomas Trueten

Wir leiten den Aufruf mit den Unterzeichnern dann an die GDL weiter.

Die auch als PDF Dokument vorliegende Solidaritätserklärung kann man auch online unterschreiben.


Zu den Hintergründen eine Information: GDL-Broschüre Fahrpersonaltarifvertrag: Zahlen Fakten, Hintergründe

Die GDL informiert in dieser 24-seitigen Faktenbroschüre über Hintergründe der GDL-Forderung nach einem Fahrpersonaltarifvertrag.

Siehe auch: „Der Zug bleibt stehen“ Ein Bericht vom Warnstreik der Lokführer in Stuttgart am 10. Juli

Europäische Märsche 2007: Gleiche soziale Rechte für Alle, überall!

... so lautet die Forderung der neuen "Untermieter" beim labournet. Da die Routen für die Märsche zur Zeit noch ausgearbeitet werden, besteht noch jede Menge Gelegenheit zur Mithilfe:

"Im Juni 2007 treffen sich in Mecklenburg Pommern die G8 - die 8 stärksten kapitalistischen Mächten: USA, Deutschland, Groß Britanien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada und Russland. Im Hintergrund agiert die EU. 1975 als G6 initiiert, ist dieses informelle Gremium eines der Speerspitzen des neoliberalen Projektes. Hier werden über die Blöcke (Amerika, EU, Russland, Asien) hinweg gemeinsame Verabredungen getroffen: Zur Währungsstabilität über alles, gegen Arbeitnehmerrechte, Löhne und Sozialstandards, gegen Umweltschutz, für ungehinderten Kapitalfluss. Dagegen hat sich ein breites Bündnis sozialer Bewegungen, kirchlicher Gruppen, UmweltaktivistInnen, attac etc. unter der Losung: Genug für alle! zusammen gefunden, um die Proteste nächstes Jahr zu koordinieren und zu artikulieren...."