trueten.de

"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

BRASILIEN
Zwei brasilianische Ex-Militärs sind am vergangenen Dienstag von einem Bundesgericht in São Paulo für Taten aus der Zeit der Militärdiktatur (1964-1985) freigesprochen worden. Das Gericht verwies auf das im Land bestehende Amnestiegesetz aus dem Jahre 1979, das die strafrechtliche Aufarbeitung aller Taten, die in dem Zeitraum bis zum 15. August 1979 begangen wurden, verhindert. Diese Taten seien zudem verjährt.

COSTA RICA
In Costa Rica geht der Präsidentschaftswahlkampf in die heiße Phase. In aktuellen Umfragen führt nach Angaben des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur der Kandidat der linken Partei "Frente Amplio", José María Villalta, mit rund 22 Prozent der Stimmen.

ECUADOR
Ecuadors Präsident Rafael Correa will weniger US-Militärs in seinem Land haben. Bei einer Pressekonferenz beschwerte er sich am Mittwoch in Quito über die hohe Zahl von Angehörigen der nordamerikanischen Streitkräfte, die sich als Militärattachés der US-Botschaft in Ecuador aufhalten, und forderte deren sofortigen Abzug. »Es sind rund 50 Leute, wer kann so etwas rechtfertigen?« fragte Correa.

KOLUMBIEN
Das Gericht des Bundesstaates Cundinamarca hat die Ablösung des linken Bürgermeisters von Bogotá, Gustavo Petro, vorübergehend außer Kraft gesetzt.

Die kolumbianische Polizei hat in der Nacht zum Montag die Zentrale der Kommunistischen Partei in Bogotá angegriffen.

KUBA
Die kubanischen Behörden haben einen mit internationalem Haftbefehl gesuchten russischen Neonazi verhaftet. Der für seine brutalen Angriffe auf Homosexuelle berüchtigte Neonazi, Mitbegründer der inzwischen verbotenen neofaschistischen Gruppierung »Format-18«, war im Dezember in Rußland verurteilt worden.

Die Ankündigung einer möglichen Normalisierung der Beziehungen zwischen der EU und Kuba durch den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat bei rechten Exilkubanergruppen und ihren Helfern die zu erwartenden Pawlowschen Reflexe ausgelöst. Die Contramedien in Miami und Madrid sowie die »Dissidenten« in Kuba versuchen den Entspannungsprozeß mit einer verzweifelten Propagandakampagne aufzuhalten.

Zum ersten Mal seit rund einem halben Jahrhundert sind Einheimische in Kuba künftig nicht mehr allein auf die staatliche Zuteilung von Wohnungen und Gewerberäumen angewiesen.

PERU
Der bereits verurteilte Gründer der peruanischen Rebellengruppe Leuchtender Pfad muss sich erneut vor Gericht verantworten, diesmal wegen eines Autobombenanschlags 1992.

VENEZUELA
Die venezolanische Regierung will den festgesetzten Wechselkurs für die Landeswährung in diesem Jahr nicht verändern.

Bauern besetzen Anwesen von Großgrundbesitzer im Bundesstaat Apure.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 24. Januar 2014

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Ecuadors Präsident Rafael Correa hat den Vereinigten Staaten am Freitag vorgeworfen, weiterhin gegen Regierungen in Lateinamerika vorzugehen. Anders als in der Vergangenheit greife Washington dabei jedoch auf neue Methoden zurück, um unliebsame Regierungen zu stürzen, sagte der linksgerichtete Staatschef.

BOLIVIEN
Die Wirtschaftsdaten Boliviens haben sich im vergangenen Jahr weiter verbessert. Nach Angaben des Ministers für Wirtschaft und Öffentliche Finanzen, Luis Arce, sank die Arbeitslosigkeit auf 3,2 Prozent, während der Konsum von Elektrizität, Wasser und Gas um sechs Prozent anstieg.

KOLUMBIEN
Am vergangenen Samstag ist im Südwesten Kolumbiens der linke Politiker Gilberto Daza Vega überfallen und ermordet worden.

KUBA
Der Blog "Cuba heute" analysiert in einem Beitrag die neuen Regelungen beim Kauf von Neuwagen in Kuba.

Die niederländische Regierung tritt für einen Dialog zwischen Kuba und der EU ein.

Kindersterblichkeit auf Kuba so niedrig wie noch nie.

VENEZUELA
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Montag vor Abgeordneten im Präsidentenpalast eine Anhebung der gesetzlichen Lohnuntergrenze ab diesem Januar um zehn Prozent bekannt gegeben.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 10. Januar 2014.

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Der Präsident von Uruguay, José Mujica, hat den Ländern Bolivien und Paraguay angeboten, einen Hafen an der uruguayischen Atlantikküste zu betreiben.
Die beiden Länder im Binnenland des Kontinents haben als einzige in Südamerika keinen direkten Zugang zum Atlantischen oder Pazifischen Ozean. Die dadurch beschränkten Handelsmöglichkeiten werden immer wieder als Gründe für die zurückgebliebene Entwicklung beider Länder angeführt.

BRASILIEN
Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat ein Dekret zur Enteignung von 92 landwirtschaftlichen Betrieben zugunsten von Kleinbauern unterzeichnet.

Trotz massiver Proteste von Ärzteorganisationen gegen die Anwerbung ausländischer Kollegen hat das medizinische Hilfsprogramm Maís Médicos in Brasilien die Versorgungslage in ländlichen und verarmten Gebieten in den vergangenen Wochen und Monaten massiv verbessert.

MEXIKO
Bei einem Gerichtsprozess wurden neue Details über Waffenlieferungen der Firma Heckler & Koch nach Mexiko bekannt.

KOLUMBIEN
Überraschen konnte es nicht wirklich. Nun ist es amtlich, dass die USA einen maßgeblichen Anteil daran haben, dass die kolumbianische Armee in den letzten Jahren rund zwei Dutzend ranghohe FARC-Comandantes durch präzise Bomben oder im Gefecht getötet haben. Mit High Tech aus den USA und detaillierten Standort-Infos wurden die Aktionen erst möglich.

KUBA
Kuba feiert Jahrestag des Sieges über den Diktator Fulgencio Batista. Präsident Raúl Castro warnt vor »Zersetzungskampagne« gegen den Sozialismus.

Mit einem umfangreichen Angebot für Kreuzfahrtpassagiere ist Kuba in der laufenden Wintersaison 2013/2014 in ein Touristiksegment eingestiegen, das dem Land durch die US-Blockade bisher weitgehend verschlossen geblieben war.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 03. Januar 2014

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
In einer Rede vor der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat US-Außenminister John Kerry in der vergangenen Woche das Ende der Ära der Monroe-Doktrin erklärt. "Im Verlauf der Geschichte unserer Nation haben zahlreiche Präsidenten die Doktrin befolgt und eine ähnliche Entscheidung gefällt. Heute haben wir jedoch eine andere Wahl getroffen", sagte Kerry. Das sozialistische Kuba jedoch bleibe weiterhin eine "Ausnahme", so Kerry am Montag. Der brasilianischen Tageszeitung O Globo zufolge erkenne die US-Regierung zwar einige der jüngsten politischen Veränderung in Kuba an, jedoch schloss Kerry eine Annäherung an den Inselstaat kategorisch aus

ARGENTINIEN
Argentinien und Spanien haben ihren Streit um die Enteignung der größten Erdölfirma des südamerikanischen Landes YPF nach mehr als eineinhalb Jahren beigelegt. Gemäß einem in Buenos Aires unterzeichneten Grundsatzabkommen wird Argentinien den spanischen Ölkonzern Repsol für die Teilverstaatlichung der Tochter YPF finanziell entschädigen.

BRASILIEN
Ein Bundesrichter in der Stadt Altamira im brasilianischen Bundesstaat Pará hat das Umweltgenehmigungsverfahren für den Goldabbau in der "Volta Grande" in der Nähe des Staudamms Belo Monte vorläufig gestoppt.

CHILE
Die chilenische Parlamentarierin Maya Fernández Allende ist zur Zeit unterwegs in der BRD. Auf Veranstaltungen informiert sie über die politische und soziale Situation in ihrem Land.

GUATEMALA
Eingeborene in dem mittelamerikanischen Staat protestieren gegen spanischen Investor. Er will in der Region Strom aus Wasserkraft produzieren - die Regierung hilft mit Polizei und Militär nach.

HONDURAS
Laut offiziellen Zahlen des Obersten Wahlgericht (TSE) in Honduras hat der Rechte Juan Hernández die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Die linke Partei LIBRE spricht von Wahlbetrug und will in den nächsten Tagen Beweise vorlegen. Auch die Antikorruptionspartei PAC spricht von Unregelmäßigkeiten.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in Honduras die These einer Manipulation der Präsidentschaftswahlen vom vergangenen Sonntag unterstützt.

KUBA
Illegaler Handel, Ressourcenverschwendung, Korruption und Diebstahl von Volkseigentum: In Kuba schaffen gewissenlose Bürger, Geschäftsleute und Staatsbedienstete ­ökonomische und moralische Probleme.

Wie die Tageszeitung Granma am Mittwoch berichtete, müssen die kubanische Interessenvertretung in der US-Hauptstadt sowie die ständige Mission Havannas bei den Vereinten Nationen ihre Arbeit weitgehend einstellen. Grund dafür ist, daß die Bank M&T, über die Kuba bislang finanzielle Transaktionen seiner Vertretungen in den USA abwickelte, künftig keine Geschäfte mehr mit diplomatischen Vertretungen machen will.

MEXIKO
In Mexiko wächst die Gewalt gegen Frauen und Mädchen Jahr für Jahr an. Oft übersehen werden Formen der Gewalt, die sich im Verborgenen abspielen, wie im Falle minderjähriger Mädchen, die arbeiten müssen.

VENEZUELA
Der spanisch-französische Journalist Ignacio Ramonet hat erneut gewarnt, in Venezuela solle durch einen "Wirtschaftskrieg" ein Putsch vorbereitet werden. Die venezolanische Regierung hat mehrere Maßnahmen beschlossen, welche die wirtschaftliche Lage im Land verbessern soll. So wurde ein Register kleiner und mittlerer Unternehmen angelegt, eine neue Kontrollbehörden für Außenhandel gegründet und Kontrollen verschärft.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 29. November 2013

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Laut der Studie "Global Gender Gap Report 2013" des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben Nicaragua, Boliven und Ecuador von insgesamt 110 aufgeführten Ländern die Situation von Frauen seit seinem ersten Erscheinen 2006 am stärksten verbessert.

ARGENTINIEN
Nach vier Jahren Rechtsstreit hat der Oberste Gerichtshof in Buenos Aires Anfang dieser Woche alle vier strittigen Paragrafen des Mediengesetzes für rechtmäßig im Sinne der Verfassung erklärt.

CHILE
Am vergangenen Dienstag ist in der chilenischen Hauptstadt ein Team von internationalen Rechtsmedizinern eingetroffen, welches ein Gutachten zur Todesursache des chilenischen Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda erstellen soll.

EL SALVADOR
Der Präsidentschaftskandidat der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN), Salvador Sánchez Cerén, hat angekündigt, bei einem Wahlsieg der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) beizutreten.

KOLUMBIEN
Bei den Friedensverhandlungen zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung in Havanna hat es heute offenbar einen Durchbruch gegeben.

KUBA
Zweiteilige Analyse zu der Abschaffung des dualen Währungssystems in Kuba.

VENEZUELA
Der spanisch-französische Journalist Ignacio Ramonet hat nach einem Besuch in Venezuela die Situation in dem südamerikanischen Land mit der Lage in Chile 1973 vor dem gewaltsamen Sturz des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende verglichen und vor einem "schleichenden Putsch" gewarnt.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 8. November 2013

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Soziale Proteste, die Krise in Europa und die Abwesenheit zahlreicher Staats- und Regierungs­chefs aus Lateinamerika charakterisierten das 23. Iberoamerikanische Gipfeltreffen am Wochenende in Panama und markierten zugleich den Bedeutungsverlust des Forums.

HONDURAS
Einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen in Honduras führt die Kandidatin der neuen Linkspartei LIBRE, Xiomara Castro, weiterhin die Umfragen an.

KUBA
Das bedeutendste Vorhaben im Zuge der kubanischen »Aktualisierung des ­sozialistischen Modells«: In Mariel entsteht für 950 Millionen US-Dollar ein leistungsstarker Handelshafen.

Die kubanische Regierung hat einen Plan zur Abschaffung der seit 1994 geltenden Doppelwährung auf der sozialistischen Karibikinsel angekündigt.

MEXIKO
Massenproteste erschüttern Mexiko-Stadt: Aktueller Sicherheitsbericht spricht von 696 Demonstrationen im September in Mexiko-Stadt. Menschenrechtler kritisieren Vorgehen der Polizei.

URUGUAY
Marihuana soll in Uruguay bald an Einheimische legal für umgerechnet 70 Cent pro Gramm verkauft werden können.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 25. Oktober 2013.

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Morde an Journalisten in Lateinamerika häufen sich zwar, die privaten Medien berichten ­darüber aber kaum.

ARGENTINIEN
Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner wurde am Dienstag wegen einer Hirnhautblutung operiert. Die Operation verlief erfolgreich.

BRASILIEN
Brasilien ist Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse und investiert kräftig in Übersetzungen.

Mit einem neuen Sicherheitskonzept wollten Rios Behörden die Kontrolle über die Elendsviertel zurückgewinnen. Doch Polizisten, Feuerwehrleute und Ex-Militärs bilden gefürchtete Milizen. Sie haben in vielen Favelas die Drogenhändler vertrieben und ihre eigene Gewaltherrschaft errichtet.

Der kanadische Geheimdienst CSEC hat neuen Enthüllungen aus dem Fundus von Edward Snowden zufolge das Energieministerium Brasiliens ausgespäht - in Kooperation mit der NSA.

KOLUMBIEN
Kolumbiens Botschafter in Österreich legt wegen Vorwürfen, in Kriegsverbrechen verwickelt zu sein, sein Amt nieder. Der 65-jährige Exgeneral Freddy Padilla de León soll laut einem Dossier des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) aus Berlin außergerichtliche Hinrichtungen gedeckt haben.

Die kolumbianische FARC-Guerilla macht Fortschritte bei den Friedensverhandlungen mit der Regierung von Sicherheitszusagen für ihre Führung abhängig.

KUBA
Vertreter von CDU und SPD gaben in Miami Ratschläge für Umsturz auf Kuba.

VENEZUELA
Ein halbes Jahr nach der Präsidentschaftswahl will Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro reinen Tisch mit Korruption und Wirtschaftssabotage machen. Dazu beantragte er am Dienstag auf ein Jahr befristete Sondervollmachten.

Der Präsident des venezolanischen Verbraucherschutzinstitutes Indepabis, Eduardo Samán, hat einen Angriff von Unbekannten am vergangenen Mittwoch als "Attentat" bezeichnet.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 11. Oktober 2013.

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Nach Angaben des Vatikansprechers Federico Lombardi hat Papst Franziskus den 85-jährigen Dominikaner und Befreiungstheologen Gustavo Gutiérrez am 12. September nach der Frühmesse im vatikanischen Gästehaus Santa Marta empfangen.

ARGENTINIEN
Die argentinische Justiz ermittelt gegen Büttel und Beamte aus der Zeit des Franquismus. Der Vorwurf: Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Behörden sabotieren Ermittlungen.

BOLIVIEN
Die Regierung von Boliviens Präsident Evo Morales hat bis 2012 rund 120 Millionen US-Dollar aus Korruptionsfällen eingezogen.

Das Oberste Wahlgericht gab am Dienstag bekannt, dass die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Oktober 2014 stattfinden werden.

BRASILIEN
In Brasilien blockieren Ärzteverbände weiter die Zulassung ausländischer Mediziner. Erst sechs Prozent der überwiegend kubanischen Ärzte, die in unterversorgten ländlichen Regionen eigentlich schon vergangene Woche ihren Dienst hätten aufnehmen sollen, hätten ihre Arbeitspapiere erhalten, berichteten brasilianische Zeitungen

GUATEMALA
Guatemala hat die von der UNO vorgegebenen Millenniumsziele unter anderem in den Bereichen Armut, Bildung und Gesundheit nicht erfüllt.

KOLUMBIEN
Die Delegationen der Regierung Kolumbiens und der FARC-Guerilla haben im Rahmen der laufenden Friedensgespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna eine Einigung über Regelungen zur politischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger des südamerikanischen Landes erzielt.

Der ehemalige Präsident (2002-2010) Kolumbiens, Álvaro Uribe Vélez, hat seine Kandidatur für die nächsten Senatswahlen im Frühjahr 2014 bekanntgegeben.

KUBA
Die kubanische Regierung will mit einer Sonderwirtschaftszone nahe Havanna verstärkt Investoren ins Land locken.

VENEZUELA
Venezuela hat vor wenigen Tagen alle ausstehenden Raten seiner Auslandschulden für das laufende Jahr gezahlt und damit in letzter Zeit kursierende Gerüchte über Liquiditätsprobleme des Landes entkräftet.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 27. September 2013

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Efraín Jaramillo arbeitete an der als Buch erschienenen Studie „Selbstmorde Heranwachsender bei indigenen Völkern. Drei Fallstudien“ mit, die anhand von Beispielen aus Brasilien, Kolumbien und Peru den Fokus auf ein verschwiegenes Thema richtet.

BOLIVIEN
Bolivien hat die USA erneut zur Auslieferung seines Expräsidenten Gonzalo Sánchez de Lozada aufgefordert.

BRASILIEN
Die Regierung Brasiliens plant, etwa einem Dutzend afrikanischer Staaten fast 900 Millionen Euro Schulden zu erlassen. Hinter dem "Akt der Solidarität" stehen aber durchaus politische und wirtschaftliche Interessen.

Die brasilianische Präsidenten Dilma Rousseff hat ihre für den 23. Oktober geplante Reise nach Washington vorerst abgesagt. Der Grund für diese Entscheidung sei die bisher unzureichende Aufklärung im Zusammenhang mit den Spionagevorwürfen durch die NSA.

CHILE
Feministische Organisationen in Chile haben von dem Parlament und Präsident Sebastián Piñera eine gesetzliche Regelung für sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche verlangt.

KUBA
Debatten um die weitere Verbesserung des Gesundheitssektors: In Kuba stehen derzeit Effizienz und Nachhaltigkeit des Gesundheitssektors auf dem Prüfstand.

US-Präsident Barack Obama hat die Wirtschaftssanktionen gegen Kuba um ein weiteres Jahr verlängert. In einem Memorandum an das US-Außenministerium und das Finanzministerium hat das Weiße Haus diese seit Oktober 1960 existierende Maßnahme gegen Kuba aufrechterhalten.

MEXIKO
Streit um Bildungsreform in Mexiko: Studierende zeigen sich solidarisch mit Lehrerstreik. Protest gegen gewaltsame Räumung eines Camps vor Regierungspalast.

VENEZUELA
USA wollen mit »sanfter Diplomatie« und »stillem Krieg« fortschrittliche Entwicklungen in Lateinamerika zurückdrängen. EU hilft dabei. Gespräch mit Nicolás Maduro von Ignacio Ramonet.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 20. September 2013

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Am Internationalen Tag der Verschwundenen, dem 30. August, wurden erneut Forderungen nach Aufklärung und Strafverfolgung der Verantwortlichen laut.

US-Geheimdienst NSA: Eigene Abteilung für Wirtschaftsspionage in Europa. »Verfassungsschutz« weiß von nichts. Regierungen Brasiliens und Mexikos abgehört.

ARGENTINIEN
Ein argentinisches Provinzparlament erlaubt den unkonventionellen Gas- und Erdölabbau - gegen breiten Widerstand aus der Bevölkerung.

CHILE
40 Jahre nach Beginn der Diktatur von Augusto Pinochet entschuldigten sich Chiles Richter für Komplizenschaft in dessen Regierung.

Auf arte liefen in dieser Woche zwei Dokumentationen aus Anlass des Jahrestages. In der Mediathek können sie in den kommenden Tagen noch angeschaut werden:
- Chile oder Die Diktatur des freien Marktes
- Chile - Der Richter und der General

ECUADOR
Die Regierung Ecuadors wird eine internationale Kampagne gegen die Firma Chevron (vormals Texaco) starten. Dies gab Präsident Rafael Correa am vergangenen Samstag in seiner Fernsehsendung "Enlace cuidadano" bekannt.

HAITI
Vor drei Jahren wurde der Inselstaat Haiti von dem verheerendsten Erdbeben des 21. Jahrhunderts verwüstet. 220.000 Menschen verloren damals ihr Leben. Fotograf Frank Domahs zeigt in seinen Bildern, wie das Leben nach der Katastrophe weitergeht.

MEXIKO
In Mexiko ist es bei Protesten Tausender gegen eine Reihe von Reformvorhaben der Regierung zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Anlässlich der Vorstellung des ersten Rechenschaftsberichts von Präsident Enrique Peña Nieto hatten Gewerkschaften, Studentenverbände und politische Gruppen zu einer Großdemonstration aufgerufen.

Tausende Menschen haben am Samstag in Mexiko-Stadt gegen die von Staatschef Enrique Peña Nieto geplante Privatisierung des staatlichen Erdölkonzerns PEMEX demonstriert.

KUBA
Kubas früherer Präsident Fidel Castro hat Meldungen dementiert, wonach Kuba sich dem Druck der US-Regierung gebeugt habe, den US-Whistleblower Edward Snowden nicht einreisen zu lassen.

VENEZUELA
Mehrstündiger Stromausfall legt weite Teile Venezuelas lahm. Präsident Nicolás Maduro wirft Opposition Sabotage vor.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 06. September 2013.