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"Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen. Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs." Che Guevara

#Covid19: FAHClient auf Linux Mint 20 installieren

Darstellung: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Public domain
Nach der leider bislang erfolglosen Suche nach Intelligenz, zumindest außerhalb unseres Sonnensystems via SETI haben wir uns mit dem Aufkommen der COVID-19 Pandemie auf die Suche die Suche nach Coronavirus-Medikamenten gemacht. Privatnutzer stellen Forschern die Rechenleistung ihrer PCs für Simulationen zur Verfügung – und das in beträchtlichen Mengen, denn inzwischen summiert sich deren Gesamtleistung auf mehr Rechenleistung, als die schnellsten Supercomputer der Welt einzeln.  Nach einem Systemupgrade unserer Rechner auf Linux Mint 20 war es unmöglich den aktuellen FAHControl zu starten. Das Paket python-gtk2 wurde ohne Ersatzkandidaten aus der Softwareliste gestrichen.


Linux Mint 20 UserInnen sollten diesem Ansatz folgen und einfach das passende Snap Paket installieren:

sudo snap install folding-at-home-fcole90

Wer Snaps unter Linux Mint 20 verwenden will, muss in /etc/apt/preferences.d/nosnap.pref die Blockade deaktivieren.

Zufällig findet sich hier eine Lösung, mit der zumindest bei unseren Systemen eine problemlose Installation möglich ist:

sudo aptitude install python-gobject-2 (Der aptitude Installer sollte installiert sein. Er offeriert eine Lösung, die angenommen werden sollte)

wget http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/p/pygtk/python-gtk22.24.0-6amd64.deb

sudo dpkg -i python-gtk22.24.0-6amd64.deb

Funktionskontrolle: /usr/bin/FAHControl oder http://127.0.0.1:7396

Quelle war die Lösung hier für Ubuntu 20.04

Wenn Du merkst, daß Dein Pferd tot ist: Steig ab.

Twitter. (Symbolfoto)
Twitter. (Symbolfoto)
Quelle: Museum of Veterinary Anatomy FMVZ USP
Lizenz: CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons
Ich hatte neulich aus Gründen (1.,2.) meinen zunehmenden Widerwillen gegen Twitter verkündet. Auch wenn dort die Trolle und Nazis am lautesten keifen und meine Laune jedes Mal in den Keller tendiert, gibt es da natürlich auch jede Menge korrekter Menschen. Trotzdem: Nach 10 Jahren in dem "sozialen" Netzwerk wird es für mich Zeit, anderswo meine Fühler auszustrecken und dabei auch diverse Software auszuprobieren. Den ursprünglichen Beweggründen der Teilnahme bei Twitter und FaceBook entsprechen für mich heute am ehesten Mastodon und Diaspora, die nicht zentral wie die in Mordor, dem Reich Saurons angesiedelten, social kommerziellen Networks daher kommen, sondern notfalls in einer eigenen Instanz auf dem heimischen Server laufen können.

Als erstes war mir ein CLI wichtig, das ich per cronjob steuern kann, um meine von Twitter gewohnte tägliche Zeitansage auch auf Mastodon kundtun zu können tooten. Erste Wahl ist für mich - auch wenn der Name etwas einfallslos ist - toot.

Die jahrelange Twitter Präsenz hat auch dazu geführt, daß ich etwas eingerostet bin, was die Benutzeroberfläche betrifft. Die von Mastodon ist eher naja, wie das selige TeetDeck: Grausam. Jedoch bin ich durch einen Hinweis auf halcyon.anoxion.de gestoßen, der sich Webmäßig wie Twitter verhält.

Für GNU emacs gibt es einen Client mit dem sich vortrefflich tooten lässt und der selbst auf einem VT 420 Terminal läuft. Für Android nutze ich momentan AndStatus, da bin ich aber noch in der "Orientierungsphase" und probiere alle möglichen Clients aus. Der Vorteil bei AndStatus is, daß man neben Mastodon auch Twitter damit bedienen kann.

Ein wenig mehr zu Mastodon hat Don di Dislessia bei sich gebloggt. Zum Abschluss, wegen dem ganzen tooten:

Neulich, an irgendeinem Bahnhof in Paris, am Fahrkartenschalter:

"Two to Toulouse", fordert ein britischer Kunde. Der nächste verlangt:
"Two to Toulouse, too."
Darauf der Beamte: "Täterätätä..."

SCNR.