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"Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde." Albert Einstein

Blogkino: Ostia (1970)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1970 unter der Regie von  Sergio Citti nach eine Drehbuch von Pier Paolo Pasolini gedrehte Komödie "Ostia". Im armen und berüchtigten römischen Vorort Ostia wohnen zwei Freunde in einer kleinen Wohnung. Eines Tages kommt ein Mädchen, das wegen der Belästigung seines Vaters von zu Hause weggelaufen ist, zu den beiden und beginnt aus Solidarität eine Freundschaft mit ihnen. Als sich die Jungen jedoch in sie verlieben,  werden  sie zu Feinden und versuchen sich gegenseitig  sich gegenseitig zu übertrumpfen, bis eines Tages einer der beiden in einem Kampf ums Leben kommt. Ironie des Plots: Pasolini wurde am 2. November 1975 in Ostia ermordet. Die Tat wurde bis heute nicht aufgeklärt...

Blogkino: Accattone (1961)

In Gedenken an den gestern vor 40 Jahren ermordeten Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasonlini zeigen wir heute in unserer Reihe Blogkino seine erste, 1961 entstandene Regiearbeit: Accattone. (Dt. Titel: Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß)

Siehe auch: Vor 40 Jahren: Mord an einem Zornigen (Deutschlandfunk) sowie "Der rote Korsar" (junge Welt)