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"Warum mir aber in neuester Welt Anarchie gar so gut gefällt? Ein jeder lebt nach seinem Sinn, das ist nun also auch mein Gewinn! Ich laß´ einem jeden sein Bestreben, um auch nach meinem Sinn zu leben." Johann Wolfgang v. Goethe

Datenschutz mit Firefox

Patrick Breyer stellt seine verwendeten Browserplugins vor, mit denen er die Datensicherheit beim Surfen erhöhen will und lädt andere Nutzer und Blogger ein, ihre Datenschutz-Einstellungen zum Surfen im Internet vorzustellen und zu diskutieren.

Einige der vorgestellten Plugins für Firefox verwende ich ebenfalls. Darüber hinaus kommt zur Steuerung des Anonymisierungssystems TOR und für den filternden Webproxy Privoxy das Plugin FoxyProxy, mit dem das Umschalten unter Firefox komfortabler gemacht wird, zur Anwendung. Mit dem Cookieculler kontrolliere ich ich Cookies.

Die Firefox-Erweiterung x (Paranoia) mod kannte ich nicht. Nach der Installation erscheint in der Toolbar von Firefox ein Button, mit dessen Hilfe man Chronik, Formulardaten, Cache, Cookies usw. auch während der Sitzung manuell löschen kann. Eine Boss Taste für's Surfen, sozusagen. Die Erweiterung CustomizeGoogle für Firefox, erweitert die Google Suche durch die Ergänzung nützlicher Informationen. Beispielsweise werden Links zu Yahoo, Ask.com, MSN etc. hinzugefügt oder unerwünschte Informationen wie Werbung, SPAM oder Nutzerprofile entfernt. Darüber hinaus kann man die Klick-Verfolgung von Google deaktivieren und die UID aus Google-Cookies entfernen.

Bei Partikelfernsteuerung ist neben dem Verweis auf Stealther die lesenswerte weiterführende Lektüre über Browsersicherheit zu finden, "bei der einem durchaus schwindelig werden kann."

Anonym Surfen zum Nulltarif

Bei Aktivitäten im Internet fühlen sich viele Benutzer anonym. Daß diese "Anonymität" eine trügerische "Sicherheit" darstellt, ist eigentlich bekannt: Ohne Schutzmaßnahmen erfährt die Gegenseite bei der Kommunikation die IP-Adresse des Benutzers. Doch auch Cookies sowie Browserinformationen oder zuletzt besuchte Seiten können ohne Wissen des Benutzers weitergegeben werden. Ein Teil dieser Informationen ist beim Surfen durchaus notwendig, inzwischen sind weite Bereiche des Internets ohne die Verwertung dieser Informationen schlicht unbenutzbar.

Viele Benutzer möchten darüber gerne etwas mehr Kontrolle haben oder kommen einmal in die Situation, in der man nicht möchte, dass das eigene Surfverhalten durch seinen Provider, "staatliche Stellen" oder den Betreiber der angesurften Homepage oder wen auch immer bekannt wird. Dieses Thema ist nicht nur in Zusammenhang mit der ab kommendem Jahr geplanten Vorratsdatenspeicherung von Bedeutung.

Auf die beiden folgenden Seiten zu diesem Thema wollte ich schon immer mal verlinken: Bei Kai Raven erhält man kompetente Auskünfte (nicht nur) rund um das Thema "anonymes Surfen" sondern auch zahlreiche Anleitungen und Verweise für anonyme Remailer, SSH, SCP usw. und Fabian Keil hat zum Thema Privoxy eine detailierte Anleitung verfassst.

Wem das böhmische Dörfer sind, sehe sich die Informationen über die Spuren seines Browers auf dieser Seite an. Wem die Konfiguration von Privoxy/TOR zu kompliziert ist kann auch JAP verwenden.