trueten.de

"Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben." Albert Einstein

Blogkino: Aelita (1924)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1924 gedrehten Science-Fiction Film Aelita (Аэлита), "der auf der gleichnamigen Novelle Aelita von Alexei Tolstoi basiert. Er erhielt bei der deutschen Erstaufführung den Verleihtitel "Der Flug zum Mars"." (Den Film haben wir bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Reihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen gezeigt, wegen seiner filmhistorischen Bedeutung scheuen wir jedoch auch keine Wiederholungen.)


"Der Film ist historisch bedeutend und nahm einen richtungsweisenden Einfluss auf die Entwicklung des Genres der Science Fiction in Theater und Film. Zum einen stellen seine aufwändigen Science-Fiction-Elemente in einem Nebenhandlungsstrang einen in dieser Zeit ungewöhnlich neuen Stil vor, der von vielen Theateraufführungen aufgegriffen wurde und sich bald mit einer typischen Vorstellung über futuristische Gesellschaften verband. Mit seinem für die damaligen sowjetische Verhältnisse völlig neuartigen Dekor im Stile des deutschen Filmexpressionismus nahm er auch einen großen Einfluss auf spätere (internationale) Filmproduktionen. Der Haupthandlungsstrang des Films spielt im zeitgenössischen Alltag und weist viele ideologische Elemente auf, die zunächst zu einer weiten Verbreitung in der Sowjetunion und den internationalen Kinos führte. (..)" (Wikipedia)

Blogkino: Трудно быть богом (1990)

Heute beenden wir unsere Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit Трудно быть богом (Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein) aus dem Jahre 1990. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der russichen Lieblingsautoren des Bloggottesbetreibers, Arkadi und Boris Strugazki. Ein besonderer Leckerbissen: Wir zeigen den Director's Cut (2013) und das in deutsch!

"Die Menschen der Erde haben in ihrem dritten Jahrtausend zu einem im Großen wie im Kleinen friedlichen Leben gefunden. Möglich ist dies, weil sie ihre Gefühle extrem kontrollieren und vor allem auf Vernunft setzen. Auf einem fernen Planeten aber finden sie eine mittelalterliche Zivilisation, die sie nun für einen Test verwenden, ob denn die Menschen tatsächlich keine barbarischen Instinkte mehr in sich tragen. Dazu wird der Kundschafter Anton abgesetzt, in dessen Auge eine Kamera implantiert ist, die alles, was er sieht, zu einem um den Planeten kreisenden Raumschiff überträgt.

In der Identität des Adligen Don Rumata in der Stadt Arkanar lebend, fällt es Anton jedoch immer schwerer, das Elend der vom König und dem skrupellosen Berater Don Reba unterdrückten Bevölkerung zu ertragen. Er versucht, den Fortschritt zu beschleunigen und eine Art Aufklärung in Gang zu setzen, obwohl ihm jeder Eingriff in die vorgefundene Welt streng verboten ist. Er plant eine Revolution und wird wegen seiner Fähigkeiten beinahe als Gott verehrt; jedoch ..." (WikiPedia)



Inspiration für die Serie gab ein Beitrag im CalvertJournal, bei dem wir uns für die Tipps bedanken!

Blogkino: Solaris (1968)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit einem der hierzulande bekannteren Streifen fort: Solaris. Nicht in der Verfilmung von Andrei Tarkowski (1972) oder Stephen Soderbergh (2002) sondern den von Boris Nirenburg und Lidija Ischimbajewa für das sowjetische Staatsfernsehen produzierte Zweiteiler. Zum Inhalt der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stanislaw Lem:

"(...) Der Planet Solaris ist fast vollständig von einer Art Ozean umgeben, der ständig bizarre und vielfarbige Ausformungen an seiner Oberfläche hervorbringt. Indizien deuten darauf hin, dass der Ozean ein intelligentes Wesen ist, doch auch nach rund hundert Jahren intensiver Forschung ist die Menschheit dessen Verständnis kaum nähergekommen. In dieser Situation trifft der Psychologe Kris Kelvin auf der Solaris-Forschungsstation ein und findet eine psychisch labile Mannschaft vor, zudem hat einer der drei Forscher vor kurzem Suizid begangen. Anscheinend sind zudem weitere, fremde Personen auf der Station anwesend. Nach anfänglicher Verwirrung findet Kelvin heraus, dass der Ozean begonnen hat, aus Erinnerungsspuren der Forscher scheinbar lebende, täuschend echte Menschen zu rekonstruieren und auf der Station erscheinen zu lassen. Dabei wählt er anscheinend Erinnerungen aus, die mit tiefen Schuldgefühlen verknüpft sind. Kelvin sieht sich bald seiner vor vielen Jahren verstorbenen Freundin Harey gegenüber, an deren Suizid er sich mitschuldig fühlt. Diese erkennt bald, dass sie nicht die originale Harey ist und beginnt, gegen Kelvins Willen, mit den beiden anderen Forschern an einer Methode zum Verschwindenlassen der Nachbildungen zu arbeiten, was schließlich gelingt. (...)" (WikiPedia)

Blogkino: Че́рез те́рнии к звёздам (1981)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit der Flimmerei "Че́рез те́рнии к звёздам" (Die Frau aus dem All) fort. "Eine Außerirdische besucht im 23. Jahrhundert die Erde und berichtet vom drohenden Untergang ihres Heimatplaneten Dessa. Eine Rettungsexpedition bricht daraufhin von der Erde auf." 1981 wusste man offenbar noch nicht, dass unser Planet zuerst dran glauben wird.

Blogkino: Test pilota Pirxa (1978)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit der polnisch-sowjetischen Gemeinschaftsproduktion Test pilota Pirxa (Testflug zum Saturn, auch Der Testflug des Piloten Pirx) in der Regie von Marek Piestrak fort. Auch dieser Film basiert auf Erzählungen von Stanisław Lem. Ein Raumschiff soll geführt von Pirx einen Testflug im Sonnensystem machen. Unter der Besatzung befinden sich Androiden, die auf ihre Einsatzmöglichkeiten und ihr Zusammenspiel mit den Menschen geprüft werden sollen. Pirx weiß nicht, wer Mensch und wer Android ist. Es entwickelt sich ein tödlicher Machtkampf. 

Blogkino: Дорога к звёздам (1957)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit Дорога к звёздам (Der Weg zu den Sternen) aus dem Jahr 1957 fort. Der sowjetische Science-Fiction-Dokumentarspielfilm fand wegen seiner brillanten Tricktechnik international Beachtung und besteht aus einer Montage aus Spielszenen, in den das Leben Ziolkowskis und seine Bemühungen für die Weltraumfahrt inszeniert wurden, sowie Trickszenen, in denen Visionen der Weltraum dargestellt werden wie der erste Flug eines Menschen im Weltraum und der erste Flug zum Mond. (WikiPedia)

Blogkino: Космический рейс (1935)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen mit Космический рейс (Kosmische Reise) fort. Zum Inhalt schreibt das Filmmuseum München: "Der letzte sowjetische Stummfilm entstand zu einer Zeit, als der Tonfilm sich längst durchgesetzt hatte. Die mit großem Aufwand und verblüffender Tricktechnik produzierte Science-Fiction-Geschichte zeigt das fiktive Moskau des Jahres 1946, so wie Stalin es geplant, aber nie vollständig umgesetzt hat. Im Mittelpunkt steht eine Reise im Raumschiff zum Mond, die seinerzeit das Interesse der Zuschauer für die Raumfahrt wecken sollte."

Das Filmmuseum München hat den Film digital restauriert. Er steht für Ausleihen der Kommunalen Kinos zur Verfügung.

Blogkino: Аэлита (1924)

Heute starten wir in unserer Reihe Blogkino eine Kurzreihe mit sowjetischen Science-Fiction Filmen. Den Anfang macht Аэлита, "der auf der gleichnamigen Novelle Aelita von Alexei Tolstoi basiert. Er erhielt bei der deutschen Erstaufführung den Verleihtitel Der Flug zum Mars.

Der Film ist historisch bedeutend und nahm einen richtungsweisenden Einfluss auf die Entwicklung des Genres der Science Fiction in Theater und Film. Zum einen stellen seine aufwändigen Science-Fiction-Elemente in einem Nebenhandlungsstrang einen in dieser Zeit ungewöhnlich neuen Stil vor, der von vielen Theateraufführungen aufgegriffen wurde und sich bald mit einer typischen Vorstellung über futuristische Gesellschaften verband. Mit seinem für die damaligen sowjetische Verhältnisse völlig neuartigen Dekor im Stile des deutschen Filmexpressionismus nahm er auch einen großen Einfluss auf spätere (internationale) Filmproduktionen. Der Haupthandlungsstrang des Films spielt im zeitgenössischen Alltag und weist viele ideologische Elemente auf, die zunächst zu einer weiten Verbreitung in der Sowjetunion und den internationalen Kinos führte. (..)" (Wikipedia)