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    <title>trueten.de (Entries tagged as vvn-bda)</title>
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    <description>»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski</description>
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    <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:07:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski</title>
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    <title>Nach Debanking jetzt &quot;Nobanking&quot;? Die Berliner Sparkasse verweigert dem Bund der Antifaschist*innen Treptow (VVN-BdA) Kontoeröffnung</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=791,width=615,top=692,left=1620,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5146 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo der VVN-BdA: Der rote, politische Winkel vor den weiß blauen Streifen der KZ Häftlingskleidung. Darunter die Abkürzung VVN-BdA&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisti:*Innen (VVN-BdA): Der rote, politische Winkel vor den weiß blauen Streifen der KZ Häftlingskleidung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dem Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (BdA) Treptow ist an Freitag, 5 Wochen nach Beantragung eines neuen Vereinskontos,  die Eröffnung von der Berliner Sparkasse verweigert worden. Eine Begründung dafür nannte das Vereinscenter der Berliner Sparkasse  &quot;entsprechend den Gepflogenheiten des deutschen Kreditgewerbes&quot; in einer dreizeiligen Mail nicht. Der Vorstand des BdA Treptow legte beim Vorstand der Berliner Sparkasse Einspruch ein und wird juristisch gegen diese vorgehen, sollte dies nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor hatte die Postbank, Tochter der Deutschen Bank und von 1933-1945 in NS-Verbrechen verstrickt,  der Vereinigung, der auch etliche Nachfahr*innen von Opfern des Holocaust und weitere Verbrechen des NS-Regimes angehören, Anfang des Jahres ohne Angabe von Gründen das Vereinskonto gekündigt. Ab 1.Mai steht unsere Bezirksorganisation BdA Treptow, wenn die Berliner Sparkasse nicht einlenkt,  jetzt ohne Vereinskonto da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister des Bezirks Treptow Oliver Igel (SPD) nannte die Verweigerung der Berliner Sparkasse &quot;sehr unerfreulich&quot; und will sich persönlich an die Sparkasse wenden. Auch Dr Gregor Gysi, seine Eltern wurden als Verfolgte des NS-Regimes lange vom BdA Treptow betreut, wird sich bei der Sparkasse und in der Berliner Politik für den BdA Treptow einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dass die Vereinsarbeit erheblich behindert  behindert wird. Jede*r kann sich ausmalen, was es bedeutet kein Konto zu besitzen. Die Berliner Sparkasse schädigt damit nicht nur die Betreuung der Nachkommen der Opfer des NS-Regimes, sondern auch die äußerst aktive Zivilgesellschaft im Bezirk Treptow in erheblichen Maße.   Dr. Ellen Händler, Vorsitzende des BdA Treptow, sie hat 80 Verwandte  durch die Shoa verloren, ihr Vater konnte den Nazis nur knapp durch einen Kindertransport nach England entkommen, schildert einen Aspekt der Verweigerung der Berliner Sparkasse  -  »Wir sind die Koordinierungsstelle für Stolpersteine im Bezirk, dafür benötigen wir ein Konto, weil wir sonst keine Spenden von Überlebenden oder Hinterbliebenen z.B. aus dem Ausland annehmen können&quot;- der für vieles weitere steht. Der BdA Treptow ist seit Jahrzehnten einer der aktivsten Akteure für antifaschistische Erinnerungspolitik und Demokratiebildung, im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus im Bezirk, mit einen stets wachen Blick auf die Rechtsentwicklung im Bezirk und hat stetig darauf hingewirkt, diesen zurück zu drängen, immer in einem engen Bündnis mit der demokratischen Zivilgesellschaft im Bezirk. Überdies ist die Arbeit des BdA Treptow stattlich als gemeinnützig anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt sind viele,  gerade betagte Mitglieder des BdA Treptow, entsetzt und bedrückt über die Zurückweisung und Missachtung ihres Lebenswerkes durch die Sparkasse, gerade in Zeiten, in denen die rasante Rechtsentwicklung und die steigenden Wahlergebnisse der AfD an die Verhältnisse gegen Ende der Weimarer Republik erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht warum die Berliner Sparkasse die Kontoeröffnung verweigert, stellen das &quot;Nobanking&quot; aber in Zusammenhang mit den zahlreichen &quot;Debanking&quot;- Fällen gegen fortschrittliche Vereine der letzten Zeit. Allein In Berlin sind in den letzten Monaten dem Berliner Landesverband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie dem Kreisverband Weißensee-Hohenschönhausen und VVN-VdA (ehemals Westberlin) die Konten gekündigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern die Berliner Sparkasse auf,  ihre Entscheidung zu überdenken, diesen Skandal zu beenden und sich nicht in das konservative Rollback gegen engagiertes antifaschistisches, demokratisches Engagement und eine lebendige  Erinnerungspolitik einzureihen. Die Berliner Sparkasse ist auch ein Instrument der Grundversorgung der Berliner Bevölkerung - diesem Auftrag hat sie nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://berlin.vvn-bda.de/2026/04/die-berliner-sparkasse-verweigert-dem-bund-der-antifaschistinnen-treptow-vvn-bda-kontoeroeffnung-nach-debanking-jetzt-nobanking/&quot;&gt;VVN-BdA Berlin&lt;/a&gt;, 20. April 2026&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:07:00 +0200</pubDate>
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    <category>Berliner Sparkasse</category>
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<category>Nobanking</category>
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<item>
    <title>Postbank kündigt Konten von vier Berliner Vereinen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA)</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/14058-Postbank-kuendigt-Konten-von-vier-Berliner-Vereinen-der-Vereinigung-der-Verfolgten-des-Naziregimes-Bund-der-Antifaschistinnen-VVN-BdA.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
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            <category>Berlin</category>
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            <category>Geschmackloses</category>
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            <category>Kommunales</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=791,width=615,top=692,left=1620,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5146 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Logo-VVN-BdA.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo der VVN-BdA: Der rote, politische Winkel vor den weiß blauen Streifen der KZ Häftlingskleidung. Darunter die Abkürzung VVN-BdA&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisti:*Innen (VVN-BdA): Der rote, politische Winkel vor den weiß blauen Streifen der KZ Häftlingskleidung. Darunter die Abkürzung VVN-BdA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dem Bund der Antifaschist*innen Treptow, der Kreisvereinigung Weißensee-Hohenschönhausen der VVN-VdA (ehemals Westberlin), allesamt gemeinnützige Vereine des Landesverbands Berliner VVN-BdA e.V., und eben diesem selbst flatterten vor kurzem die Kündigung ihrer Postbank –Konten zum 31. März 2026 ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen 2 Jahren hat die Postbank bereits etlichen unserer Kreisvereinigungen in Deutschland sowie der antifaschistischen Begegnungsstätte Heideruh e. V. die Konten gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die Motive der aktuellen Kündigungen sind, können wir nur mutmaßen. Ob wir als Kund*innen nicht zahlungskräftig genug sind – die Postbank wird ja zu einer reinen Geschäftsbank umstrukturiert – oder der VS uns noch immer misstrauisch beäugt oder die die Postbank willfährige Erfüllungsgehilfin des „Antifa Verbots“ der Trump Administration ist: die Postbank, bzw. die Deutsche Bank, schweigt sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass sich Banken eher ihrem Geschäftsumsatz verpflichtet fühlen als Demokratie, Gesetzen oder gar dem Grundgesetz ist eine Binse. Aber eins steht ja fest: vom Grundgesetz geschützte demokratische Rechte – wie die Meinungs-, Presse- und Vereinigungsfreiheit, und auch das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe – werden auf diese Weise stark behindert, was zu einer Aushebelung eben dieser führen kann.. Unsere Gemeinnützigkeit als Vereine und damit auch unsere gesellschaftliche und gesetzliche Aufgabe wird erheblich erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei: Es hat schon ein starkes Stück, dass die Postbank, Tochter der Deutschen Bank, antifaschistischen Vereinen die Konten kündigt und damit deren Arbeit erheblich erschwert. Die Deutsche Bank, „arisierte“ nach 1933 ihren Vorstand und nahm danach Teil an der Ausplünderung von Jüdinnen und Juden und der von Deutschland überfallenen und besetzten Länder.&lt;br /&gt;
Wir protestieren gegen diese skandalösen Kündigungen und solidarisieren uns mit den anderen fortschrittlichen Organisationen, die von Kontokündigungen betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Unseren Mitglieder sei gesagt, wir kriegen das hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://berlin.vvn-bda.de/2026/02/postbank-kuendigt-vereinen/&quot;&gt;VVN-BdA Berlin&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 13:17:00 +0100</pubDate>
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    <category>debanking</category>
<category>rote hilfe</category>
<category>vvn-bda</category>
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    <title>Antifaschistische Organisation und Politik sind nötiger denn je!</title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/13374-Antifaschistische-Organisation-und-Politik-sind-noetiger-denn-je!.html</link>
            <category>Antifa</category>
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            <category>Hintergrund</category>
            <category>Kapitalismus</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;em&gt;„An dem Tag, an dem ein Faschist eine Wahl gewinnt, erklärt der Bundespräsident die Begrenzung der Migration zur Obersten Priorität. Nicht den Kampf gegen den Faschismus.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals seit 1945 ist es einer im Kern faschistischen Kraft in Deutschland gelungen, in zwei Bundesländern einen Großteil der Stimmen auf sich zu vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/VVN-BdA_Logo1.svg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/VVN-BdA_Logo1.svg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=479,top=420,left=1048,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4513 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/VVN-BdA_Logo1.svg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Logo der VVN-BdA: Die blau-weiß gestreifte Fahne mit dem Roten Winkel erinnert an die Häftlingskleidung und das Kennzeichen politischer Häftlinge in den Konzentrationslagern des Hilterfaschismus. Darunter steht VVN-BdA, die Abkürzung für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschist:Innen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo der VVN-BdA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Antifaschistische Organisation und Politik sind nötiger denn je!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AfD ist es in Thüringen zum ersten Mal gelungen, als eindeutig faschistisch dominierte Partei stärkste Kraft in einem Bundesland zu werden. In Sachsen belegt sie mit minimalem Abstand zur führenden CDU den zweiten Platz. Damit ist die von Antifaschist*innen seit langem befürchtete Katastrophe eingetreten. Die Auswirkungen auf die demokratische Zivilgesellschaft und emanzipatorische Projekte werden zweifellos verheerend sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AfD gelingt unter Führung des Nationalsozialisten Björn Höcke ein entscheidender Schritt zur Macht. Die Niederlage Höckes beim Kampf um das Direktmandat ist dabei nur ein schwacher Trost, zeigt aber, dass gezielte Kampagnen gegen Kandidaten der AfD sinnvoll und erfolgreich sein können. Es bleibt abzuwarten, ob daraus innerparteiliche Verwerfungen oder Konsequenzen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Wahlsieg der AfD kommt nicht überraschend, sondern hat sich über Jahre abgezeichnet. Eine wesentliche Ursache dafür ist, dass es der AfD gelungen ist, den rechten Mythos von der Migration als „Mutter aller Probleme“ ins Zentrum der der politischen Debatte zu bringen und sämtliche Themen jenseits der Faktenlage auf den Aspekt der Migration zuzuspitzen. Dies war und ist nur möglich, weil alle relevanten Parteien der Schwerpunktsetzung der AfD folgten. Inhaltlich entsteht in der politischen Arena so ein politischer und rhetorischer Überbietungswettkampf nach rechts. Dieser ist gegen nazistische Parteien logischerweise nicht zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wahlkämpfen der letzten Monate überwogen eindeutig bundespolitische Themen und die dazugehörigen Forderungen. Lösungsorientierte Ansätze für die sozial- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen kamen in der öffentlichen Debatte nicht zum Tragen. Die ungehemmte Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von unten nach oben geht weiter: immer mehr Reiche werden von Millionären zu Milliardären, während immer mehr Menschen kaum noch ihre Miete bezahlen können und Soziales, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur chronisch unterfinanziert sind. Das sichtbare Elend in den Städten wächst. Klimaschutz und Verkehrswende bleiben auf der Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt hier tragfähige Konzepte zu entwickeln, werden seit Jahren rassistische und sozialdarwinistische Ressentiments bedient und dabei bis tief in die Gesellschaft legitimiert. Die weitere Abschottung Europas gegen Menschen auf der Flucht, der schändliche Umgang mit den afghanischen „Ortskräften“, Einführung von Chipkarten statt Bargeld für Geflüchtete oder das Ansinnen von FDP und Union, das sogenannte Bürgergeld (aka Hartz IV) unter das bestehende Existenzminimum zu streichen, sind Ausdruck dessen. Das politische Programm der AfD führt so schon jetzt zur wachsenden Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, paradoxerweise insbesondere unter ihren Wählerinnen und Wählern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens die Resultate in Thüringen und Sachsen zeigen: es lohnt sich für die anderen Parteien nicht, die Menschenfeindlichkeit der AfD zu übernehmen. Diese Strategie kann und wird keine Erfolge liefern. Statt auf Ausgrenzung gegenüber Geflüchteten und Armen zu setzen, müssen alle demokratischen und emanzipatorischen Kräfte Werte der Solidarität und des Humanismus in den Vordergrund stellen. Dem Aufstieg der AfD als parlamentarischer Ausdruck des Faschismus in der BRD muss eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und der Verteidigung der Menschenrechte für alle entgegengesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die AfD muss auf allen Ebenen bekämpft werden, persönlich, gesellschaftlich, politisch, juristisch!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Macht mit bei &lt;a href=&quot;https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/&quot;&gt;Aufstehen gegen Rassismus&lt;/a&gt;, unterstützt die Kampagne &lt;a href=&quot;https://afd-verbot.jetzt/de&quot;&gt;„AfD-Verbot jetzt!“&lt;/a&gt; und werdet zum nächsten Parteitag der AfD Teil von &lt;a href=&quot;https://widersetzen.com/&quot;&gt;Widersetzen&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://vvn-bda.de/unser-stament-zu-den-landtagswahlen-in-thueringen-und-sachsen/#more-6127&quot;&gt;VVN-BdA&lt;/a&gt;, 2. September 2024&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 18:02:00 +0200</pubDate>
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    <category>antifaschismus</category>
<category>nazis</category>
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<category>thüringen</category>
<category>vvn-bda</category>
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<item>
    <title>Angriff auf den „roten Winkel“ </title>
    <link>https://www.trueten.de/archives/13325-Angriff-auf-den-roten-Winkel.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/red_triangel.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/red_triangel.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=383,width=365,top=536,left=1105,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4479 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/red_triangel.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt einen roten dreieckigen Winkel mit der Spitze nach unten&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Rote Winkel&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Vor einiger Zeit vernahm man lautstarkes Getöse aus dem Berliner Innensenat und vom hessischen Innenminister. Sie forderten die Innenministerkonferenz und die Bundesinnenministerin auf, den „roten Winkel“, den sie glaubten als „Hamas-Symbol“ denunzieren zu können, zu verbieten. Sie stützten sich dabei auf einzelne Fotos aus Kreuzberg und einigen Stadtteilen Londons, wo an öffentlichen Stellen ein längliches rotes Dreieck - angeblich zur „Feindmarkierung“ - zu sehen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wenig historische Bildung muss in den Köpfen dieser Politiker angekommen zu sein, wenn sie glauben, dies sei der „rote Winkel“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern daran: Der „rote Winkel“ war die „Feindmarkierung“ des NS-Regimes gegen seine politischen Gegner und später aller Häftlinge aus den überfallenen Ländern, die in den Konzentrationslagern den roten Winkel mit einem Nationalitätenbuchstaben tragen mussten. Sie trugen ihn - nach der Befreiung von Faschismus - mit Stolz, in dem Bewusstsein, den faschistischen Terror überstanden zu haben und sich dem politischen Vermächtnis der Überlebenden - bis heute - verpflichtet zu fühlen. Wer also glaubt, den „roten Winkel“ verbieten zu können, der versucht damit das europäische antifaschistische Vermächtnis zu verbieten. &lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren tönte schon einmal die Trump-Regierung, man müsse „die Antifa“ als Terrororganisation brandmarken. Damals nahmen Politiker der CDU/CSU diese „Vorlage“ gerne auf. Heute denunziert die ungarische Staatsanwaltschaft „die Antifa“ als internationales Terrornetzwerk und die bundesdeutsche Justiz liefert Beschuldigte auf fragwürdiger Grundlage nach Ungarn aus. &lt;br /&gt;
Solche Angriffe auf die Idee des Antifaschismus und ihre Organisationen sind in der BRD nicht neu. Immer wieder versuchten Bundes- und Länderregierungen Antifaschismus zu denunzieren und dessen Symbole zu kriminalisieren. Schon zweimal untersagte die Berliner Regierung am 8./9. Mai ein würdiges Gedenken an die Befreier und die Befreiung durch die militärischen Kräfte der Anti-Hitler-Koalition. Mit Polizeieinsatz wurde die öffentliche Präsentation deren Symbole an Gedenkorten in Berlin unterbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst mit dem Mittel des Steuerrechts, dem versuchten Entzug der Gemeinnützigkeit für die VVN-BdA, wurde antifaschistische Arbeit torpediert. Einer breiten gesellschaftlichen Solidarität war es zu verdanken, dass dieser Angriff auf die älteste überparteiliche antifaschistische Vereinigung in unserem Land abgewehrt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen solche politische Bestrebungen treten wir - gemeinsam mit anderen europäischen Antifaschisten - auf. Die Bewahrung des politischen Vermächtnisses der Überlebenden der Lager und Haftstätten, die Würdigung der Befreier und der Befreiung sind unser Leitmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der „rote Winkel“ bleibt unser Symbol. Der lässt sich nicht verbieten! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://lag-buchenwald.vvn-bda.de/&quot;&gt;Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.lagergemeinschaft-buchenwald.de/&quot;&gt;Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://aachen.vvn-bda.de/angriff-auf-den-roten-winkel/&quot;&gt;VVN-BdA Aachen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 13:36:00 +0200</pubDate>
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    <category>bundesinnenministerin</category>
<category>hamas</category>
<category>innenministerkonferenz</category>
<category>vvn-bda</category>
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    <title>32. Jahrestag des rassistischen Mordes an Sadri Berisha in Kemnat</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.trueten.de/uploads/sadriberisha.webp&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/sadriberisha.webp&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=487,width=384,top=484,left=1095.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4464 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;369&quot; height=&quot;472&quot;  src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/sadriberisha.webp&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Undatiertes Foto von Sadri Berisha&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Undatiertes Foto von Sadri Berisha&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 1992 überfielen sieben Neonazis ein Containerheim für Arbeiter aus Jugoslawien in Ostfildern-Kemnat (Landkreis Esslingen). Dabei töteten sie den damals 55jährigen Sadri Berisha und verletzten seinen Zimmergenossen Sahit Elezaj (46 J.) schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täter im Alter zwischen 20-30 Jahren trafen sich am Abend des 7. Juli zunächst in ihrer Kemnater Stammkneipe und hörten anschließend in einer Wohnung Hitler-Reden und Rechtsrock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Hassreden angefeuert, beschloss die Gruppe, „Polacken“ zu überfallen und in einem Flüchtlingsheim zu randalieren. Bewaffnet mit zwei Baseballschlägern, einer Gaspistole und einem Vierkant-Metallrohr zogen sie gegen 1.30 Uhr am 8. Juli los. Auf dem Weg zur Flüchtlingsunterkunft entdeckten sie eine offenstehende Tür am Containerheim für jugoslawische Arbeiter einer Baufirma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während vier Nazis vor dem Container warteten, drangen drei von ihnen in den 1. Stock vor und traten dort eine Tür ein. Im Zimmer befanden sich Berisha und Elezaj, die im Schlaf überrascht wurden. Die Nazis attackierten die beiden Familienväter aus dem Kosovo mit Schlägen gegen Kopf und Brustkorb. Einer der Angreifer tötete Berisha durch zwei Schläge mit einem Baseballschläger gegen seinen Kopf. Elezaj überlebte den Angriff mit schweren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Überfall von Kemnat war Teil einer ganzen Reihe von Morden und Angriffen durch Nazis, die Anfang der 1990er Jahre ein besonders heftiges Ausmaß annahm“ so Thomas Trüten, Sprecher des Esslinger Kreisverbandes der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Er zieht die Schlussfolgerung: „Heute, 25 Jahre nach der Tat, sehen wir uns mit einem Erstarken von rechten Kräften und einer steigenden Zahl von einhergehenden Angriffen durch Nazis auf Asylbewerberheime, Andersdenkende und politische Gegner konfrontiert. Diesem Rechtsruck gilt es entschieden entgegenzutreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://esslingen.vvn-bda.de/2017/07/07/25-jahrestag-des-rassistischen-mordes-an-sadri-berisha-in-kemnat-2/&quot;&gt;VVN-BdA KV Esslingen&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 09:04:00 +0200</pubDate>
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    <category>Kemnat</category>
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