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»Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick

Goethe-Universität streicht Hunderte Hilfskraftstellen – unter_bau kündigt Widerstand gegen Kürzungspolitik an

Das breitformatige Bild zeigt das Logo „unter_bau“ in kräftigem Violett auf reinweißem Hintergrund.  Der Schriftzug erstreckt sich nahezu über die gesamte Bildbreite und besteht ausschließlich aus Kleinbuchstaben. Die Buchstaben sind sehr groß, auffallend fett und in einer modernen, serifenlosen Schriftart gestaltet. Ihre Formen sind geometrisch, mit breiten senkrechten Strichen und schmalen, abgerundeten Aussparungen.  Zwischen den Wörtern „unter“ und „bau“ befindet sich ein violetter Unterstrich, der auf gleicher Höhe wie die unteren Enden der Buchstaben verläuft.  Links unten, deutlich unterhalb des eigentlichen Schriftzugs, steht ein weiteres violettes Gestaltungselement. Es besteht aus einem breiten, rechtwinkligen Balken in Form eines großen, spiegelverkehrten L. Dieses Element greift die kantige Gestaltung der Schrift auf.  Das Logo ist minimalistisch und kontrastreich gestaltet. Die Kombination aus massiver violetter Typografie, weißem Hintergrund und geometrischen Formen vermittelt einen markanten, selbstbewussten und modernen Eindruck.

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An der Goethe-Universität Frankfurt droht ein massiver Stellenabbau unter studentischen Beschäftigten. Im Rahmen des sogenannten „Stellenumbaus“ sollten die bisherigen Hilfskraftstellen in den Bibliotheken, im Hochschulrechenzentrum (HRZ) und in der Verwaltung ursprünglich in reguläre, tariflich bezahlte Beschäftigungsverhältnisse überführt werden. Doch statt besserer Arbeitsbedingungen und tariflicher Absicherung droht nun die Streichung von rund 300 bis 400 Stellen. Ab Januar 2027 sollen in den Bibliotheken keine neuen Hilfskraftverträge mehr vergeben werden. Auch in der zentralen Verwaltung sollen künftig kaum Studierende mehr beschäftigt werden. Für die Hochschulgewerkschaft unter_bau ist klar: Die Beschäftigten dürfen nicht die Rechnung für die Kürzungspolitik der Landesregierung und des Universitätspräsidiums bezahlen.

„Die Universitätsleitung verspricht tarifliche Beschäftigung und streicht gleichzeitig Hunderte Stellen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Kolleg_innen, die seit Jahren die Bibliotheken, die Verwaltung und andere zentrale Einrichtungen am Laufen halten. Wir werden nicht zulassen, dass die versprochene Überführung in den Tarifvertrag als Vorwand für einen massiven Personalabbau genutzt wird. Wir werden gemeinsam mit unseren Mitgliedern alle uns zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Aktionsmittel ausschöpfen, um diese Stellenstreichungen zu verhindern“, erklärt Daniel Katzenmaier, Pressesprecher der Hochschulgewerkschaft unter_bau.

Der geplante Abbau trifft nicht nur die unmittelbar betroffenen Hilfskräfte. Die Aufgaben in Bibliotheken, Verwaltung und Hochschulrechenzentrum verschwinden nicht einfach mit den gestrichenen Stellen. Vielmehr drohen eine massive Arbeitsverdichtung für die verbleibenden Beschäftigten und weitere Einschränkungen für Studierende.

„Seit Jahren wird an den Hochschulen gespart, während die Arbeitsbelastung steigt. Jetzt sollen ausgerechnet diejenigen ihren Arbeitsplatz verlieren, die ohnehin häufig unter prekären Bedingungen beschäftigt sind. Statt die Arbeitsverhältnisse endlich tariflich abzusichern, will die Universität einen Großteil der Stellen beseitigen. Wir brauchen mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und eine vollständige Überführung der betroffenen Beschäftigten in den Tarifvertrag – keine Entlassungswelle!“, erklärt Katzenmaier abschließend.

Die Hochschulgewerkschaft unter_bau fordert einen sofortigen Stopp des geplanten Stellenabbaus. Die ursprünglich angekündigte Überführung in tariflich abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse muss umgesetzt werden, ohne dass dabei Arbeitsplätze verloren gehen. Die Gewerkschaft unterstützt die heutige Hilfskräftevollversammlung des Hilfskräfterates um 14 Uhr am Campus Westend und wird sich in den kommenden Wochen an den Protestaktionen der Hilfskräfte beteiligen.

Quelle: Pressemitteilung unterbau.org 27.10.2026