Blogkino: Caballos Salvajes (1995)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Spielfilm Caballos Salvajes, ein 1995 in Argentinien gedrehtes Roadmovie von Marcelo Piñeyro. Der Plot: José ist ein alternder Anarchist, der beschließt, sich an dem Unternehmen zu rächen, das seiner Familie vor 18 Jahren 15.344 Dollar gestohlen hat. Als er vom Yuppie-Manager Pedro Mendoza zur Rede gestellt wird, droht José, sich umzubringen, und befiehlt ihm, den geforderten Geldbetrag auszuhändigen. In dem darauffolgenden Chaos stößt Pedro auf eine Schublade mit einer halben Million Dollar und steckt alles in die Tasche. Dann bittet er José, ihn als Geisel zu nehmen, damit die Polizei nicht auf sie schießt, und beide fahren erfolgreich davon.

Nach dem Raubüberfall steht Pedro vor einem Dilemma: Er kann sich nicht stellen, weil das gestohlene Geld gewaschenes Geld ist und er deshalb Ärger mit der Mafia bekommen würde. Also beschließt er, sich José auf der Flucht vor Polizei und Mafia auf einem Roadtrip nach Patagonien anzuschließen.

Blogkino: La Crónica del Alba (1983)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Crónica del Alba. Das Drama aus dem Jahr 1983 von Antonio José Betancor mit Miguel Molina, Cristina Marsillach und Walter Vidarte ist eine fiktive autobiographische Chronik, bestehend aus 9 Romanen des spanischen Schriftstellers Ramón José Sender Garcés.

#3dPrinting: Pegboard Toolholder for different Sets of Screwdrivers

I use Küpper workshop furniture in my workshop. The equipment from them is, let's say "in the better DIY quality" category. (For a cabinet in industrial quality you often have to pay as much money as for half a workshop equipment from Küpper). Also from Küpper are the tool walls, which have their own "standard" regarding the hole spacing for the individual tool holders.

However: For my Felo ergonic screwdrivers as well as for Wiha screwdrivers with wooden handle or also the (planned) Wiha VDE screwdrivers there are only "universally" suitable, i.e. unsuitable holders. Therefore, I have constructed a few quick'n'dirty suitable holders on the fly.


Note: the links in this post refer to affilate links. If you buy one of the linked products, you support me. The product itself will not cost you more than usual. Thank you.

Download the Thing via thingiverse.

Blogkino: 아나키스트 (2014)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den koreanischen Spielfilm "The Anarchists". Der Film spielt 1924 in Shanghai und handelt von einer verdeckten Zelle aufständischer Anarchisten, die versuchen, die japanische Besatzung Koreas durch die Propaganda der Tat zu stürzen. Aus der Perspektive des jüngsten Mitglieds, Sang-gu, Jahre nach der Tat erzählt, ist die Geschichte ein sympathischer Blick auf eine Gruppe von Revolutionären durch die Augen eines der ihren.

Defend Köpi-Platz!

Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Gegen die drohende Räumung des Köpi-Wagenplatzes am 15. Oktober und für den Erhalt selbstverwalteter Räume und Projekte demonstrierten am 2. Oktober 2021 über 1200 Menschen in Berlin. Die Demonstration zog von der Köpi durch Kreuzberg vorbei am vor wenigen Wochen geräumten Buchladen Kisch & Co in der Oranienstrasse in den Friedrichshainer Nordkiez.
Dort wurde sie von solidarischen Bewohner*innen des Hausprojekts Rigaer Str. 94 aus deren Fenstern begrüßt. Und auch von Aktivist*innen, denen es gelang ein Feuerwerk auf dem Dach des vor knapp einem Jahr geräumten queerfeministischen Wohnprojekt Liebigstrasse 34 zu zünden, obwohl die Polizei das Haus mit Absperrgittern und Flutlichtanlage sicherte. So werden die Kämpfe für kollektive nicht-kommerzielle Räumen in den verschiedenen Kiezen Berlins symbolisch verbunden und deutlich gemacht, dass die Stadt auch mit Räumungen diese nicht beenden wird. Die nächste Demonstration zum Jahrestag der Liebig-Räumung am 9. Oktober wird deshalb diesmal in umgekehrter Richtung von der Liebig zur Köpi führen.

Der Wagenplatz braucht eure Unterstützung jetzt mehr denn je! Wir haben den Räumungstermin für den 15. Oktober erhalten. Nichtsdestotrotz werden wir nicht stillschweigend zusehen. Nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen, leeren Versprechungen von Politikern und der Stadt, Diskussionen in der BVV, falschen Hoffnungen und der zerstörerischen Realität sind wir immer noch geschockt von der niederschmetternden Nachricht, dass wir in nur 3 Wochen aus unseren Wägen vertrieben werden sollen.

Wir werden weiter dagegen ankämpfen. Køpiplatz is here to stay!

Wir konnten schon erahnen, dass die Wahlen Auswirkungen auf unseren Räumungstermin haben werden. Tatsächlich haben wir den Brief mit der Ankündigung nur 6 Tage vor den Bundestagswahlen erhalten. Durch die Übergangszeit nach den Wahlen ist es der Politik somit möglich sich jeglicher Verantwortung zu entziehen.
Jeder einzelne Tag bis zur Räumung ist jetzt entscheidend. Es macht uns traurig, emotional und WÜTEND, aber wir haben keine Angst. Genau für diese Wochen haben wir uns vorbereitet. Wir werden alle Mittel nutzen die uns zur Verfügung stehen, um uns zu verteidigen.

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir auch unsere Freunde*innen und Unterstützer*innen brauchen. Solidarität ist unsere Waffe! Wenn wir unsere kollektiven Räume in Berlin behalten wollen, in denen wir zusammen leben, kreieren, lachen und weinen, müssen wir auch zusammen kämpfen! Deshalb möchten wir unsere Freunde*innen und Verbündeten in Berlin und auf der ganzen Welt dazu aufrufen, in den Wochen vor der Räumung sich uns anzuschließen. Wir wollen dem dreckigen System ins Gesicht spucken und zeigen, dass wir viel größer und stärker sind, als sie es sich je vorstellen könnten. Berlin ist eine Stadt voller alternativer und autonomer Räume, speziell in unserer widerspenstigen Nachbarschaft. Jeder von ihnen trägt durch seine Einzigartigkeit zur Vielfalt unserer Gemeinschaft bei. Das bedeutet jedoch nicht, das wir selbstgefällig werden dürfen. Wir dürfen es nicht zulassen das unsere Straßen farblos und eintönig werden. Wir müssen diesen Wandel stoppen, bevor es zu spät ist. WIR BLEIBEN ALLE !“

– Köpi Statement und Aufruf vom 1. Oktober 2021 –

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv

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