Error: Something is wrong.: Syntax error in template "smartymarkupplugin:smartymarkupplugin:3681648899" on line 6 "
  • Mit
    curl -k -H "X-Api-Key: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA" -F "select=false" -F "print=false" -F "file=@[output_filepath]" "http://IPADDRESS:PORT/api/files/local" {STRIP "; postProcessing"} 
    kann direkt aus Simplify3D auf den OctoPrint Server gedruckt werden. Dabei sind natürlich der API Key statt den "AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA" einzufügen, ebenso die URL, unter der OctoPrint erreichbar ist. Wenn man bei "select" und / oder "print" statt "false" den Wert "true" angibt, druckt Octoprint automatisch los. Nicht ändern sollte man die Variable hinter "file" 8-)
  • " unknown tag 'STRIP'
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    trueten.de

    "Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde." Albert Einstein

    Serendipity Update 2.3.0 auf 2.3.3

    Gestern erschien das Update unserer Blogsoftware auf die Version 2.3.3. Das Update verlief wie immer problemlos.

    This bugfix release Serendipity 2.3.3 will bring you quite some smaller and larger fixes and minor enhancements backported from our master branch:


    • Update bundled event_mailer plugin to support forcibly sending mails on published blog entries and add the ability to prepend a mail body. Also fixes missing "keep strip tags" configuration option.

    • Media Library: Checkboxes allow you to insert multiple media files in a kind of gallery. Fall back to single-asset view when just one file has been selected. Let checkboxes be selected when clicking on the asset title, and hide the the 'Insert all' button when no assets are selected.

    • Media Library: Use the <video> tag for videos in the library and for inserting them into an entry.

    • Media Library: Allow plugins to skip HTML block insertion to use their own markup.

    • Fix: Media Library: Items that are not images now get the correct link.

    • Fix: Media Library: Prevent renaming an asset into an existing file, resulting in deletion of both from disk and database.

    • Fix: Media Library: Remember directory from last upload.

    • Fix: Media Library: Missing variable initialisation when removing empty folders.

    • Fix: Stop generation of default page every time when serving JS (functions_routing.php).

    • Fix: Don't allow requesting an archive page that doesn't exist.
      Thanks to @lotharsm!

    • Fix: Add valid HTTP referrer when trying to delete a trackback from the frontend.

    • Fix: Update bundled plugin plugin_comments to wrap text at word boundaries only, removing spurious whitespace in comment output.

    • Fix: Update bundled plugin event_bbcode to get roman numerals working.
      Thanks to Fabien Chabreuil!

    • Fix: Force positive limits for number of entries shown on title page and in RSS feed and fix potential SQL error with limit set to 0 in serendipity_fetchEntries().

    • Fix: Escape version string in update notifier to avoid potential for XSS.


    You can download the release file and unzip it to your installation as usual, or update from within Serendipity using the Serendipity Autoupdate Plugin (serendipity_event_autoupdate).

    Den ClamAV Virenscanner aufbohren

    Auf einem Mailserver hier läuft der Open Source Virenscanner Clamav. Von Haus aus - verglichen mit kommerziellen Virenscannern - nicht mit einer besonders hohen Erkennungsrate gesegnet, lässt sich dieser jedoch mit Virenkennungen von Drittanbietern aufrüsten. Seit einigen Jahren ist für mich dabei der ClamAV Unofficial Signatures Updater von eXtremeSHOK, über den ich bei Alex gestolpert bin, eindeutiger Favorit. Auch wenn die aktuelle Version von 2017 ist, seinen Job macht es stabil und richtig: Die gewählten Virenkennungen lädt es nach wie vor bei diversen Anbietern herunter, es bleibt ClamAV überlassen, diese anzuwenden:

    Bei den Kennungen für yara löst ein Eintrag jedoch Fehler aus:

    LibClamAV Error: yyerror(): /var/lib/clamav/maldoc_somerules.yar line 235 undefined identifier "uint32be"
    LibClamAV Warning: cliloadyara: failed to parse or load 1 yara rules from file /var/lib/clamav/maldocsomerules.yar, successfully loaded 14 rules.

    Nun kann man entweder die betreffende Datei löschen und gut ist es oder einfach den fehlerhaften Eintrag bearbeiten. Ich habe bei mir letzteres getan und erhalte mir somit die Kennungen. Einfach mit einem Editor /var/lib/clamav/maldoc_somerules.yar öffnen, nach uint32be suchen und diese Zeile löschen oder einkommentieren.

    Nach dem Abspeichern den Dienst zum erneuten Laden der Virenkennungtsdatenbank veranlassen:

    sudo service clamav-daemon reload-database

    Das editieren des Eintrags bringt nichts, die fehlerhafte Definition wird mit dem nächsten Update wieder installiert. Wie es aussieht hilft zur Zeit nur der Tipp von Vladki77:
    Edit /etc/clamav-unofficial-sigs/master.conf and set:
    yararulesproject_enabled="no"
    enable_yararules="no"
    And delete *.yar and *.yara from /var/lib/clamav/

    Sehr schade, sobald sich da (hoffentlich) etwas ändert, vermerke ich das hier.

    Alex hat auch zusammengefasst, wie die Erkennungsrate von Spamassassin deutlich erhöht werden kann.

    NotepadQQ unter Raspbian / Debian Stretch kompilieren

    Ab und an ist ein grafischer Texteditor einfach praktischer als vi, emacs oder nano. Die Wahl fällt heute oft auf NotepadQQ, ein Linux Clon des Windows Editors Notepad++. Leider ist NotepadQQ nicht in den aktuellen Paketquellen für Stretch enthalten, eine Snap Installation wie von den NotepadQQ EntwicklerInnen empfohlen, kommt nicht in Frage. Also: Selbst ist der User und mit einiger Frickelei läuft der Editor auch via

    ssh -x username@rechnername notepadqq

    auf einem headless RaspberryPI B R2. Zumindest in der Version 1.48 und nach einem ordentlichen Weilchen...

    sudo apt install -y qt5-qmake libqt5webkit5 libqt5svg5 coreutils libqt5webkit5-dev libqt5svg5-dev qttools5-dev-tools qt5-default qttools5-dev-tools qtwebengine5-dev libqt5websockets5-dev libqt5svg5 libqt5svg5-dev libuchardet-dev libqt5webengine-data qt5-default qttools5-dev-tools qtwebengine5-dev libqt5websockets5-dev libqt5svg5 libqt5svg5-dev libuchardet-dev libqt5webkit5-dev libqt5svg5-dev qttools5-dev-tools
    
    git clone https://github.com/notepadqq/notepadqq.git
    
    cd notepadqq
    
    git checkout -f v1.4.8
    
    ./configure --prefix /usr --qmake /usr/lib/arm-linux-gnueabihf/qt5/bin/qmake
    
    make
    
    sudo make install

    Simplify 3d Profil für AnyCubic i3 MEGA mit Titan Extruder

    Da es immer etwas frickelig ist, die richtigen Einstellungen für den Drucker herauszufinden - zumal wenn er "spezielle" Umbauten wie einen Titan Clone aus Shenzen hat - stelle ich hier mal mein Slicer Profil zur Verfügung. Das Profil ist für Simplify 3d in der aktuellen Version. Den Umbau auf einen Titan Extruder und die für Marlin notwendigen Änderungen an der Firmware habe ich ja hier schon erläutert. Inzwischen habe ich natürlich einiges kalibriert, so zum Beispiel die Fahrwege der 3 Achsen, womit die Maße der gedruckten Teile jetzt auf 0.02 mm stimmen. Bei mir lautet diese in der configuration.h so:
    #define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT   { 80.80, 80.40, 396.432, 453.02}
    

    Als Firmware empfehle ich momentan die von David Ramiro gepflegte Version, zu der es neuerdings auch eine mit BL-Touch Sensor Unterstützung gibt, die von David Ramiro und Marco Niedda zur Verfügung gestellt wird. Ich verwende diese, da ich mein Druckbett mit einem BL-Touch Sensor ausrichte..

    In Zusammenhang mit dem Titan Extruder sollte bei der sehr empfehlenswerten, da dadurch bedeutend leisere Betriebsgeräusche entstehen, Umrüstung auf TMC 2208 Steppertreiber folgendes in der configuration.h geändert werden:
    #define INVERT_E0_DIR true
    

    Die Kalibrierung incl. Geschwindigkeitsoptimierung habe ich entsprechend Michael Laws Anleitung für den Ender 3 durchgeführt, ich empfehle, seine G-Code Dateien einfach auszudrucken, dann spart man sich doch einiges an Fummelei mit dem Slicer.


    HINWEIS:
    Alle gemachten Angaben sind ohne Gewähr auf Funktion und Richtigkeit. Für eventuell entstehende Schäden übernehmen wir keinerlei Haftung. Sämtliche Veränderungen geschehen auf Eure Verantwortung und Gefahr.

    Irgendwie muss ich das alles finanzieren, daher sind die allermeisten Links Affiliate. D.h.: Solltet Ihr über diese Links zu einem Onlinehändler geraten und dort etwas bestellen, bekomme ich eine kleine Provision, für Euch ändert das am Preis natürlich nichts. Für die Inspirationen geht ein herzliches Dankeschön an die genannten Personen!

    Marlin mit OctoPrint auf AnyCubic i3 MEGA flashen

    Neue Firmware lässt sich natürlich direkt aus der Arduino IDE auf den Drucker flashen. Was aber, wenn der USB Port des Druckers bereits durch eine Verbindung zum OctoPrint Druckserver belegt ist? Sinn des Druckservers ist es ja vor allem, unabhängig vom jeweiligen Arbeitsplatzrechner aus den 3D Druck anstoßen zu können, also fallen Sachen wie  Drucker zum Rechner tragen oder Notebook an Drucker stöpseln, danach wieder den RaspBerry PI ranhängen Turnschuh-EDV aus. Denn für solcherlei Dinge gibt es das auf der Vorarbeit von Nicanor Romero Venier basierende Firmwareupgrade Plugin von Gina Häußge und Ben Lye. Da es sich quasi um ein Frontend für den avrdude Befehl handelt, muss selbiger ebenfalls installiert sein. Das Plugin nimmt einem dann die ganze Arbeit ab, man muss lediglich wissen, wo die kompilierte  *.hex Datei aus der Arduino IDE liegt, anstatt sich

    
    avrdude -p m2560 -c stk500 -P /dev/ttyUSB0 -U flash:w:MarlinV1.1.5.ino.hex:i -v
    
    

    merken zu müssen (wobei das letztlich wesentlich schneller funktioniert).

    Für den AnyCubic i3 MEGA werden darüber hinaus die folgenden Parameter benötigt, damit das Flashen problemlos verläuft:

    Flash Method: avrdude (Atmel AVR Family)

    AVR MCU: ATmega2560

    AVR Programmer Type: stk500v2

    Besonders interessant ist die Möglichkeit, Firmwares direkt aus dem Netz installieren zu können, allein die Eingabe der entsprechenden URL reicht aus. Oder eben der entsprechende Dateiname / Speicherort im lokalen Netz / Rechner.

    HINWEIS:
    Alle gemachten Angaben sind ohne Gewähr auf Funktion und Richtigkeit. Für eventuell entstehende Schäden übernehmen wir keinerlei Haftung. Sämtliche Veränderungen geschehen auf Eure Verantwortung und Gefahr.

    Irgendwie muss ich das alles finanzieren, daher sind die allermeisten Links Affiliate. D.h.: Solltet Ihr über diese Links zu einem Onlinehändler geraten und dort etwas bestellen, bekomme ich eine kleine Provision, für Euch ändert das am Preis natürlich nichts. Für die Inspirationen geht ein herzliches Dankeschön an die genannten Personen, insbesondere an die OctoPrint Community!

    Titan Extruder am AnyCubic i3 MEGA

    Einer der besseren Titan Clones. Nicht nur der sichtbare Verweis auf die Entwicklergruppe, auch das verwendete Material ist kein windiges: Unter anderem Titan beim Förderrad und POM beim großen Zahnrad, ergänzt von ein paar Kugellagern. Ein nicht lizensierter Clone ist es trotzdem.
    Neulich war mir langweilig und deshalb habe ich den Extruder an meinem Drucker gegen einen Titan Clone aus Shenzen ausgetauscht. Dessen Leistungen sind noch einen Ticken besser als der original Bowden Extruder, der seinerseits ein Clone ist. Vor allem verspreche ich mir ein besseres Handling von flexiblem TPU. Entsprechende Führungshülsen werden mitgeliefert, es empfiehlt sich, wegen dem doch etwas aufwendigeren Aufbau, gleich die weiße Teflon Hülse zu verbauen. Bislang habe ich hier noch keinen passenden Ersatz gefunden, habe aber noch nicht wirklich danach gesucht, notfalls lassen die sich natürlich auch ausdrucken.

    Der Titan wurde von TriangleLabs gefertigt, die Billigstheimer würde ich nicht verwenden, man kann den Extruder auch im Original kaufen. Die Lieferzeiten aus China haben sich deutlich verbessert, innerhalb von 14 Tagen war der Extruder da. Der Einbau verlief problemlos, den Filamentsensor habe ich lediglich versetzt mit einer längeren M4 Schraube am rechten Z-Achsenträger angebracht. Andere haben Montage und Einbau samt Firmwareänderungen für Klipper sowie Marlin bereits ausführlich mit Bildern und in Farbe beschreiben, daher verweise ich dorthin.

    Bei der Gelegenheit habe ich endlich mal den Extruder kalibriert, was natürlich aufgrund der anderen Übersetzung gegenüber dem ursprünglichen auch notwendig ist. Ich verwende 453.02 Steps / Millimeter, die dem Drucker über M92E438.12 mitgeteilt und anschließend mit M500 gespeichert werden können, sofern man nicht die Firmware verändern will. Dann sollte daran gedacht werden, mit M502 diese Einstellungen auch zu laden. Falls die Werte doch in der Firmware geändert werden sollen, sollte man in der config.h den bei den AnyCubic i3 MEGA voreingestellten Wert von 92.6 ändern wie folgt:
    #define DEFAULT_AXIS_STEPS_PER_UNIT   { 80, 80, 400, 453.02 }
    So können auch die Slicer Einstellungen unangetastet bleiben, sollte es Probleme mit dem Ausdruck geben, die sich nicht mit den üblichen Tipps beseitigen lassen, sollte man zuerst an den Steps regulieren.

    Nachtrag: Bei thingiverse habe ich zufällig einen Rechner für die Kalkulation der Fördermenge des Extruders gefunden. Wer möchte, kann dafür natürlich auch einfach die Rechenfunktion von Marlin verwenden, allerdings benötigt man dazu genaue Daten über den Extruder wie Anzahl der Zähne des Förderzahnrads, Zwischenraum zwischen den Zähnen etc.

    Mikro-Howto: OctoPrint mit RaspberryPI und TouchUI über Elcrow 5" Display steuern

    Dies ist nur ein Howto für mich selbst und wen es sonst noch interessiert. Die Anleitung funktioniert mit meinem System, bei anderen Menschen kann das wieder ganz anders sein. Daher: Nachmachen auf eigene Gefahr!

    Ausgangslage: Ich möchte meinen 3D Drucker, den ich über den OctoPrint Server, der unter OctoPI auf einem Raspberry PI 3B+ läuft, und somit über jeden vom Server zugelassenen Rechner aus zu steuern ist, notfalls auch mal vor Ort in der Druckerei steuern können, ohne mir dort gleich einen Computer hinstellen zu müssen, der dann die meiste Zeit doch nur als Terminal vor sich hin verstaubt. Was liegt also näher, als die Himbeere mit einem halbwegs bedien- und erkennbaren berührungsempfindlichen Display auszustatten und damit die TouchUI zu bedienen?

    Nach diversen Versuchen und Überlegungen bei der Suche nach einer angemessenen Unterbringung für den Rapsberry habe ich mich dann für Thing:2837163 entschieden, für das ein halbwegs finanzierbares Display über Alieexpress zu bekommen ist. Einige Wochen später klingelte denn auch der Bote aus dem fernen Osten und überreichte mir ein gut verpacktes Behältnis mit dem Display, welches bei genauerer Betrachtung einem Waveshare recht ähnlich sieht, jedoch - Chinas kapitalistischer Enklave Shenzen sei Dank - nur einen Teil dessen kostet, was für das nebenan gefertigte Waveshare fällig gewesen wäre und das bei Aliexpress auch deutlich günstiger als beim großen Fluß zu bekommen ist. Allerdings mit 3 Wochen Lieferzeit. Das Boardlayout ebenso wie der Chipsatz sieht dem hochpreisigerem Pendant jedenfalls zum Verwechseln ähnlich.

    Was folgte, waren jedoch ein gutes Dutzend Versuche, das Display so zum Laufen zu bekommen, wie ich bzw. das von mir auserkorene Gehäuse das gerne hätte: Nämlich um 180° gedreht, damit der HDMI Connector in der dafür im Gehäusedesign eigens vorgesehenen Aussparung verschwinden kann. Die Anzeige des Displays ist dabei weniger das Problem, diese findet via HDMI statt, vielmehr ist ja Bildausgabe und Toucheingaben zweierlei. Das Display kann leicht um 180° gedreht werden, indem man sich per ssh auf dem Raspberry anmeldet:
    ssh pi@octopi.lan
    

    gefolgt von
    sudo nano /boot/config.txt

    und dann diesen Text am Ende um die Zeile
    display_rotate=0

    ergänzt. Klappt ganz gut, wenn man dann mit ctrl+x die so manipulierte Datei speichert und mit
    sudo reboot -n

    einen Neustart einleitet.

    Treib(er)jagd
    Die oben erwähnten erfolglosen Versuche, auf dem so gedrehten Display nun auch die Touch Eingabe einrichten zu können, hatten mich dann dazu veranlasst, doch mal nebenan, bei Waveshare zu schauen, wie das dort gelöst wurde. Denn die Elcrow KollegInnen wußten zwar von einer veralteten Treiber CD zu berichten und wie man das Display ihrer Ansicht nach zum Kooperieren bewegt, in der Praxis hatte dann trotzdem der Mauszeiger (heißt das auch so, wenn man den Finger dazu benutzt, um Eingaben zu tätigen??) das Gegenteil von den Bewegungen veranstaltet: Nach unten wischen - Zeiger  wandert nach oben, nach Rechts wischen - Zeiger begibt sich schnurstracks nach links. Wenn das nur im richtigen Leben auch so wäre...

    Wie auch immer: Bei Elcrow ist die Zeit offenbar vor dem Update des Eingabetreibers für den X-Server stehen geblieben, weshalb der entscheidende Hinweis auf die Verwendung des entsprechenden Treibers dort fehlt. Wenn wir schon mal auf der ssh Konsole sind, installieren wir diesen mit
    sudo apt install xserver-xorg-input-evdev

    Anschließend kopieren wir die Konfigurationsdatei dergestalt, daß sie eine höhere vorangestellte Zahl im Dateinamen hat wie die anderen im Zielverzeichnis. Dies, um zu verhindern, daß ein möglicher anderer Eingabetreiber die Bemühungen, das Touchdisplay einzurichten, verhindert:
    sudo cp -rf /usr/share/X11/xorg.conf.d/10-evdev.conf /usr/share/X11/xorg.conf.d/45-evdev.conf
    sudo reboot

    Neuausrichtung
    Nun lässt sich auch die Feinabstimmung mittels Eingabekalibration vornehmen. Dazu installieren wir das entsprechende Tool, wir nehmen dabei das der aktuellen Raspbian Version, somit gibt das bei späteren Updates auch weniger Treiberfolklore...:
    sudo dpkg -i -B xinput-calibrator

    Wir starten jetzt das System dazu nochmals neu, damit die Kalibrierung gestützt auf diese Treiber stattfindet. Nach dem erfolgreichen Login gehen wir dazu in der grafischen Benutzeroberfläche mit der Maus / Touchpen / Zeige- oder sonst einem Finger auf die Himbeere oben links und rufen unter "Einstellungen" das Kalibriertool auf. Mit dem entsprechenden Zeigegerät tippen wir auf die darin gezeigten 4 Punkte und Kopieren den anschließend ausgegebenen Text in die Datei
    /ect/X11/xorg.conf.d/99-calibration.conf

    Bei mir steht folgendes darin (Die diversen Optionen für die Einträge gibt es z.B. hier zur Auswahl. Auch ein Hersteller von 5" Displays ;-):
    Section "InputClass"
            Identifier      "calibration"
            MatchProduct    "ADS7846 Touchscreen"
            Option  "Calibration"   "3905 208 3910 288"
            Option  "SwapAxes"      "0"
    EndSection

    Abspeichern wie gehabt, neu booten. Nun sollte das System zügig starten und auf Benutzereingaben entsprechend reagieren.

    Das erfreut uns, weshalb wir derartig motiviert sogleich zur Installation der Touch Oberfläche von OctoPrint schreiten. Hier hat der User jdufresne1 alles wichtige in seinem Beitrag ausgeführt, weshalb ich nur noch kurz darauf eingehe. Wieder per ssh auf dem Druckserver einloggen. Dann mit:
    sudo apt install chromium-browser -y

    den Browser für die Touch Oberfläche installieren. In dessen Fenster läuft zukünftig dann alles rund um die Bedienung des Druckservers ab. Anschließend daran laden wir die Autostart Prozedur von TouchUI herunter und machen in einem Abwasch die lokale Installation auf dem Raspberry startklar:
    git clone https://github.com/BillyBlaze/OctoPrint-TouchUI-autostart.git ~/TouchUI-autostart/

    Noch kurz diverse Einstellungen und Hilfstools installieren:
    sudo ~/TouchUI-autostart/helpers/install

    Nach einem Neustart sollte nun die TouchUI Oberfläche den 5" Bildschirm des Raspberry verzieren. Wer möchte, kann den Raspberry auch so einrichten, daß er ohne Benutzername und Passwort durchstartet. Mehr dazu im Wiki von TouchUI.

    Der Vorteil des eingangs erwähnten Gehäuses ist, daß es genügend Platz bietet, zum Beispiel für ein Stepdown Modul, um die Energieversorgung des Rechners zukünftig vom nicht ausgelasteten Netzteil des Druckers sicherzustellen sowie für einen entsprechenden Lüfter. Falls es doch mal heißer her geht.

    Irgendwie muss ich das alles finanzieren, daher sind die allermeisten Links Affiliate. D.h.:Solltet Ihr über diese Links zu einem Onlinehändler geraten und dort etwas bestellen, bekomme ich eine kleine Provision, für Euch ändert das am Preis natürlich nichts. Für die Inspirationen geht ein herzliches Dankeschön an die genannten Personen, insbesondere an die OctoPrint Community!

    Keep on Coding Printing!

    Diverser Tüddelkram zu Marlin

    Noch ein kleiner Merkzettel für mich und wer es sonst noch brauchen kann, wie man jeden 3D Drucker den AnyCube i3 MEGA ein bisschen tieferlegt genauer einstellt.

    • Neben der richtigen Temperatur ist auch das Kalibrieren der Maße, die der Drucker fabriziert, wichtig. Wie man die Kalibrierergebnisse in Richtung dauerhafter Korrektur des Bettlevelings verarbeitet, verraten die Plastikjunies.

    • Zum Anschauen: Ein G29 Plotter, der die Ergebnisse einer Bettkalibrierung grafisch aufbereitet.

    • Ebenfalls wichtig ist das "PID Tuning", um konstante Temperaturen im Extruder bzw. Hotbed zu bekommen. Hier gibt es eine ausführliche Anleitung bei 3d Drucktipps. In dem Zusammenhang ist auch der Tipp von Panduin super.

    • Grundlagenarbeit: Es muss nicht gleich in 1st Layer Porn ausarten, trotzdem: Die Verbindung der 1. Drucklage zum Druckbett ist für die Haftung des Druckes entscheidend. Hier gibt es Tipps für die Einstellung mit dem Slicer Simplify3D.

    • Troubleshooting: Die Übersicht über diverse Fehler beim Drucken ist bei Simplify3D in Englisch sehr hilfreich.

    • Mit
      curl -k -H "X-Api-Key: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA" -F "select=false" -F "print=false" -F "file=@[output_filepath]" "http://IPADDRESS:PORT/api/files/local" {STRIP "; postProcessing"} 
      kann direkt aus Simplify3D auf den OctoPrint Server gedruckt werden. Dabei sind natürlich der API Key statt den "AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA" einzufügen, ebenso die URL, unter der OctoPrint erreichbar ist. Wenn man bei "select" und / oder "print" statt "false" den Wert "true" angibt, druckt Octoprint automatisch los. Nicht ändern sollte man die Variable hinter "file" 8-)

    • Flusskontrolle: "Viele quälen sich unnötig lange durch unzählige Versuche, die richtige Einstellung für die Fördermenge (den so genannten “Flow”) ohne Extruder kalibrieren im Slicer einzustellen und stoßen dann trotzdem immer wieder auf das Problem der “over-extrusion” oder “under-extrusion”." Hier gibt es eine Schritt für Schritt Anleitung, mit deren Hilfe sich auch dieses (mögliche) Problem lösen lässt.

    • Zum auswendig Lernen: Der komplette Befehlssatz unter Marlin.

    • TBC...

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