trueten.de

“If any of you cry at my funeral. I'll never speak to you again.” Stan Laurel

Blogkino: Ben Barka. The Moroccan Equation (2009)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Ben Barka. The Moroccan Equation": 1965 verschwindet der marokkanische Oppositionsführer Mehdi Ben Barka auf offener Straße in Paris. Die genauen Umstände seiner Entführung sind bis heute ungeklärt, die Affäre beschäftigte damals nicht nur den marokkanischen und französischen Geheimdienst...



Blogkino: The Silent Death (2001)

Wir zeigen heute im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Dokumentation "The Silent Death" von Huseyin Karabey In dem hochaktuellen Dokumentarfilm geht es um die so genannten F-Type-Gefängnisse und die Einführung der Isolationshaft für politische Gefangene in der Türkei. Karabey zeigt an Hand von beklemmenden Interviews mit politischen Häftlingen und ihren Familien in Deutschland, Italien, Spanien und den USA die realen psychischen und physischen Auswirkungen der Isolationshaft.

Blogkino: La règle du jeu (1939)

Wir zeigen heute im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die französische Filmkomödie von Jean Renoir aus dem Jahr 1939. Der Film wird zur Stilrichtung des Poetischen Realismus gezählt und stellt auf tragikomische Weise das Leben der französischen Oberschicht und ihrer Diener am Vorabend des Zweiten Weltkrieges dar.

Bei seiner Premiere 1939 war "Die Spielregel", der bis dahin teuerste französische Film, ein Misserfolg und wurde wegen seiner gesellschaftskritischen Haltung angefeindet. Inzwischen gilt der Film allgemein als einflussreicher Klassiker des Weltkinos. Seit 1952 befindet er sich kontinuierlich in der Top Ten der Umfrage nach dem besten Film aller Zeiten, die von der renommierten Filmzeitschrift Sight and Sound alle zehn Jahre durchgeführt wird; in der aktuellsten Umfrage von 2012 belegt Die Spielregel den vierten Platz. (...) Die Spielregel entstand im Frühjahr 1939, nur wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Der Film wird heute als Kommentar auf die moralische Gefühllosigkeit der europäischen Oberschicht (und auch Mittel- und Unterschicht, durch die Diener verkörpert) direkt vor dem Krieg gesehen. Später sagte Regisseur Jean Renoir, er habe den Krieg kommen sehen, weshalb Die Spielregel ein Kriegsfilm sei, selbst wenn der Krieg im Film nicht direkt Erwähnung finde. Renoir wörtlich: „Was interessant am Film ist, vielleicht, ist sein Entstehungszeitpunkt. Es wurde zwischen München und dem Krieg gedreht, und ich machte den Film ganz beeindruckt, vollkommen eingenommen von dem Geisteszustand eines Teils der französischen Bevölkerung, eines Teils der englischen Bevölkerung, und eines Teils der Weltbevölkerung. Und ein Weg, diesen Geisteszustand zu interpretieren, hoffentlich für die ganze Welt, schien mir zu sein, nicht die Situation selbst anzusprechen, sondern eine frivole Geschichte zu erzählen. Ich suchte Inspiration bei Beaumarchais, bei Marivaux, den klassischen Autoren der Komödie.“ (WikiPedia)



Blogkino: L'âge d'Or (1930)

Heute  zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den am 10. Dezember 1930 in Frankreich verbotenen Film "L'âge d'Or" von Luis Buñuel. Am 3. Dezember 1930 wurde eine Aufführung des Filmes durch Faschisten der „Action française“ unterbrochen, die den Kinosaal verwüsteten, die Leinwand mit Tinte bewarfen und eine Ausstellung surrealistischer Bilder zerstörten. Am 10. Dezember erhielt der Film ein Aufführungsverbot, das erst 1981 (!) aufgehoben wurde. Das muß etwas damit zu tun haben, was Buñuel kritisierte: „Die bürgerliche Moral ist für mich Unmoral, die man bekämpfen muss; diese Moral, die sich auf unsere äußerst ungerechten sozialen Institutionen wie Religion, Vaterland, Familie, Kultur gründet, überhaupt, was man so die Pfeiler der Gesellschaft nennt."



Blogkino: The Conformist (1970)

Heute  zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1970 erschienenen Film Il Conformista – The Conformist von Bernardo Bertolucci der hierzulande unter dem Titel "Der große Irrtum" in die Kinos kam und zu Bertoluccis bekanntesten Werken zählt:  "Die in Rom und Paris spielende internationale Koproduktion beruht auf der Romanvorlage Der Konformist von Alberto Moravia. Jean-Louis Trintignant spielt einen Konformisten, der sich aus einem übertriebenen Anpassungsbedürfnis heraus der Geheimpolizei des faschistischen Italien anschließt. Die Handlung lässt einiges offen; Bertolucci erzählt die politische Spionagehandlung in einer sprunghaften Chronologie als subjektive Erinnerung der Hauptfigur, in einem lyrischen Ton und mit Action-Elementen. Er und sein Kameramann und Freund Vittorio Storaro entwickeln einen ausgeprägten visuellen Stil mit luxuriöser Ausstattung und Anleihen beim Unterhaltungskino der 1930er Jahre. Die Ausleuchtung geht über das bloße Erzeugen von Stimmungen hinaus, das Licht wird zu einem Inhalte mitteilenden Erzählmittel – insbesondere in der Umsetzung von Platons Höhlengleichnis, der Hauptmetapher des Werks." WikiPedia

Blogkino: The Return of Joe Hill (1990)

Heute  zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus aus Anlaß des 105 Jahrestags der Hinrichtung von Joe Hill die Doku The Return of Joe Hill von Eric Scholl über den berühmten schwedischen Arbeiter Songwriter / IWW-Organisator.  Dessen Hinrichtung durch den Staat Utah im Jahr 1915 wegen eines Verbrechens, das er wahrscheinlich nicht begangen hat, verwandelte ihn in einen Märtyrer für die Arbeiterbewegung und einen internationalen Volkshelden. 75 Jahre nach seiner Hinrichtung tauchte ein Päckchen seiner Asche im Nationalarchiv auf. Ist diese mysteriöse Rückkehr ein Zeichen für eine Wiedergeburt der Arbeiterbewegung? Historiker, Künstler und Aktivisten diskutieren die Beiträge von Joe Hill und Aufführungen einiger seiner bekanntesten Songs werden vorgestellt. Mit der IWW-Sängerin Utah Phillips, dem Joe Hill-Biographen Gibbs Smith und dem Wobblykünstler Carlos Cortez.

Blogkino: 'Pimpernel' Smith (1941)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mal wieder einen Spielfilm: 'Pimpernel' Smith. Zum Plot: "Frühjahr 1939, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Der stets ein wenig zerstreut wirkende Professor Horatio Smith lehrt an der Universität von Cambridge Archäologie. Als er eine Ausgrabungsreise nach Deutschland – Smith hat die Regierenden in Berlin damit geködert, dass er mit seinen Ausgrabungen die Zugehörigkeit der Deutschen zur „arischen Rasse“ belegen wolle – plant, lädt er mehrere seiner aus England und den USA stammende Studenten ein, ihn dabei zu begleiten. Dort angekommen, übernachten sie in einer Jugendherberge an der deutsch-schweizerischen Grenze. Man vernimmt einen Schuss, und ein Mann begibt sich zur Herberge, wo ein Pfeifton ihm die Anwesenheit eines zweiten Mannes verrät, der ihm hereinhilft. Soldaten tauchen auf, aber der Mann, den sie suchen, ist wie vom Erdboden verschluckt. Der Verfolgte ist inzwischen sicher über die Grenze in die Eidgenossenschaft entkommen. Wieder einmal hat “The Shadow” zugeschlagen, ein ständiges Ärgernis des Dritten Reichs – ein namentlich nicht bekanntes Phantom, das vom NS-Regime bedrängten Personen zur Flucht in die Freiheit verhilft. (...)" (WikiPedia)

Blogkino: Cointelpro — The FBI’s War on Black America (1990)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Dokumentarfim "Cointelpro — The FBI’s War on Black America" von Deb Ellis und Denis Mueller. Der Film zeigt die Zerschlagung der Black Panther Bewegung durch das Cointelpro abgekürzte Counterintelligence Programm des FBI. Leider keine Verschwörungstheorie sondern realer Klasenkampf und ein wichtiger Film nicht nur für alle, die die gegenwärtige Black Lives matter Bewegung verstehen lernen sondern auch wissen wollen, mit was sie es bei Aufständen zu tun bekommen. Die Operationen fanden zwischen 1956 und 1971 statt und sollten als politisch gefährlich eingestufte Gruppen und Individuen überwachendiskreditieren und zermürben. Von den – teilweise illegalen – Aktionen des FBI betroffen waren dabei sowohl kommunistische Parteien (KPUSASocialist Workers Party) und der Ku-Klux-Klan als auch Studentenorganisationen (Students for a Democratic Society) und die Bürgerrechtsbewegung (SCLCNAACPCORE). Ins Visier geriet auch die Antikriegsbewegung gegen den Vietnamkrieg, wobei zum Teil Mitglieder des US-Senats in den Fokus gerieten, die sich kritisch über den Krieg geäußert hatten.