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"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

Blogkino: B. Traven - A Mystery Solved (1978)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die Dokumentation "B. Traven - A Mystery Solved" des BBC-Journalisten Will Wyatt über den gleichnamigen Schriftsteller und mehrfach verfilmten Bestsellerautor, Metallfacharbeiter und Gewerkschaftssekretär Otto Feige. (* 28. Februar 1882 in Schwiebus; † 26. März 1969 in Mexiko-Stadt)

Blogkino: The Milky Way – La voie lactee (1969)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "La voie lactée" von Luis Buñuel. In einer Nebenrolle - als Marquis de Sade - ist der vor einer Woche verstorbene französische Schauspieler Michel Piccoli zu sehen. Wikipedia weiß zum Film: "Die beiden Clochards Jean und Pierre (die französische Vornamen entsprechen den deutschen Namen Johannes und Petrus) aus Paris pilgern anfangs entlang der französischen Autoroute A10 den Jakobsweg, der auch „Milchstraße“ genannt wird, in das spanische Santiago de Compostela. Dabei begegnet ihnen, losgelöst von Raum und Zeit, eine Reihe von Figuren, die verschiedene Lehren innerhalb des Christentums verkörpern. In den einzelnen Szenen werden die unterschiedlichen dogmatischen und ketzerischen Positionen innerhalb der langen Geschichte des Christentums zum Ausdruck gebracht. Alle im Film geäußerten religiösen Aussagen sind übrigens, so verrät der Abspann, der Bibel sowie anderen Schriften der christlichen Kirche entnommen.

Die Milchstraße wurde als himmlisches Äquivalent des irdischen Jakobsweges angesehen, daher der Titel des Films."



Blogkino: Il Gattopardo (1963)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Il Gattopardo von Luchino Visconti mit Burt Lancaster, Claudia Cardinale, Alain Delon, Paolo Stoppa. Der Plot des Films, der heute als ein Meisterwerk der Filmgeschichte gilt und im Jahr 2012 bei einer Umfrage des britischen Filmzeitschrift Sight & Sound unter die 100 besten Filme aller Zeiten gewählt wurde: "Sizilien im Jahr 1860: Der Einflussverlust des sizilianischen Adels und der Aufstieg des Bürgertums in der Zeit des Risorgimentos, der Einigungsbewegung Italiens, wird aus der Sicht des Adelsgeschlechts der Salina dargestellt. Don Fabrizio, der angesehene Fürst von Salina, führt mit seiner großen Familie ein angenehmes Leben auf mehreren Landsitzen. Diese Ruhe wird gestört, als Giuseppe Garibaldi mit seinen Gefolgsleuten in Sizilien landet, um die unbeliebte Fremdherrschaft der Bourbonen in Süditalien zu beenden. Don Fabrizio ahnt im Gegensatz zu vielen anderen Adeligen seiner Zeit, dass dadurch eine nicht aufzuhaltende Entwicklung einsetzt – das Bürgertum wird über kurz oder lang die Aristokratie ersetzen, während sich an der Oberfläche der Gesellschaft nicht viel verändern werde. Sein Lieblingsneffe Tancredi, zwar von altem Adel, aber verarmt, schließt sich den Aufständischen an. Sein Leitspruch ist, dass sich alles ändern muss, wenn alles so bleiben soll, wie es ist..." (WikiPedia)



Blogkino: Die lange Hoffnung - Clara Thalmann und Augustin Souchy (1983)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1983 entstandene Dokumentation "Die lange Hoffnung – Clara Thalmann-Augustin Souchy" von Pepe Danquart. Dazu schrieb die Medienwerkstatt Freiburg: "Der Film beginnt, wo andere über die Geschichte des spanischen Bürgerkrieges enden: an der Grenze. Die Filmemacher begleiteten sechs Wochen lang Clara Thalmann und Augustin Souchy in die Gegend Kataloniens, wo beide zwischen 1936 und 1939 aktiv an den Kämpfen gegen Franco und an der Kollektivierung der anarchistischen CNT, „der einzigen sozialen Revolution von unten“ teilgenommen haben. Bauern, Tagelöhner, Handwerker und Arbeiter kollektivierten Landbesitz und Produktionsmittel. Es war keine blutige Staatsaktion, sondern eine Revolution, ausgelöst von Anarchosyndikalisten und ihrer Gewerkschaft CNT, die 1936 mit einer Million Mitglieder die bedeutende gesellschaftliche Kraft darstellte.Clara und Augustin treffen sich zu dieser Reise zum ersten Mal seit 1937 wieder. Dazwischen liegen für beide Gefängnis, Exil, Kampf und Niederlagen, Alter und Krankheit. Und doch verkörpern beide ein Stück Kontinuität, lebendige Geschichte der anarchistischen Bewegung, die nichts gemein hat mit der Kurzlebigkeit vieler politischer Bewegungen der 80er Jahre.So ist die Geschichte des Film im doppelten Sinne Geschichte: zwei alte KämpferInnen suchen die Stationen ihrer Vergangenheit, versuchen Wirklichkeit zu rekonstruieren und erleben Spanien, in dem diese Geschichte unterschlagen wird. In der offiziellen Geschichtsschreibung sowie bei den meisten Beteiligten wurde sie durch 40 Jahre Franco-Terror zum Schweigen gebracht.Eine Reise hat ihre eigene Dynamik: Zufällige Begegnungen entstehen, längst Verschüttetes wird hochgespült, und feste Einschätzungen werden mit einer anderen Realität konfrontiert. Die einen erzählen begeistert von damals, von der Kollektivierung, und ein paar Frauen erinnern sich nur an die Arbeit. Oder Augustin und Clara geraten ins Streiten, wie es nun war, und ob die Gewalt „nur“ Verteidigung der Revolution oder ob die Revolution eben doch gewaltvoll war.„Die lange Hoffnung“ ist auch ein Beitrag zur Rehabilitierung des verfemten Begriffs „Anarchismus“ (in Spanien „schlimmer als der Kommunismus“), dessen ehemalige AnhängerInnen und KämpferInnen – sofern sie überlebt haben – langsam alle wegsterben. Ihre Erfahrungen und Lebendigkeit sind hier festgehalten. Am 1. Januar 1984 starb Augustin Souchy mit 91 Jahren in München, zwei Jahre darauf starb Clara Thalmann in Nizza."









 

Blogkino: Ensayo de un crimen (1955)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den mexikanischen Film "Ensayo de un crimen" von Luis Buñuel aus dem Jahre 1955. Er basiert auf dem Roman "Ensayo de un crimen" von Rodolfo Usigli: Archibaldo erhielt als Kind von seiner Mutter eine Spielpuppe, der anscheinend magische Kräfte innewohnten. Denn sie soll es ihrem Besitzer ermöglicht haben, durch reinen Wunsch einen Menschen zu töten. So zog Archibaldo als Kind einmal die Spieluhr auf und wünschte sich den Tod seiner Erzieherin, die im nächsten Augenblick von einer Kugel getroffen wurde und starb.

Als Erwachsener lag Archibaldo nach einem Autounfall in einem Krankenhaus und fand plötzlich Gefallen daran, der ihn behandelnden Nonne zu drohen, ihr mit einem Rasiermesser den Hals aufzuschlitzen. Auf der Flucht stürzte die panische Frau in einen Aufzugschacht und kam dabei ums Leben. Als anschließend ein Kriminalkommissar den Fall untersuchte, gestand Archibaldo ihm eine Reihe von Morden, die er auf diese Weise vorgenommen haben wollte. Doch weil er tatsächlich niemanden ermordet hatte und die geschilderten Todesfälle stets durch eine Verkettung unglücklicher Umstände eingetreten sind, war er für keinen einzigen Todesfall verantwortlich." (WikiPedia)

Blogkino: Huidos - Fugitives (1993)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1993 erschienenen Spielfilm "Huidos". Eine Gruppe von Männern, wird während des spanischen Bürgerkrieges von der Armee und der Zivilgarde verfolgt und sind in die Berge geflüchtet. Juan, ein älterer Anarchist, und Marcial, ein junger Rebell, haben gegensätzliche Sichtweisen auf das Leben und die Kriegssituation. Durch die gleichen Umstände zur Zusammenarbeit verdammt wird dies nicht ausreichen, um sie wirklich zusammenzuhalten.

Blogkino: Metello (1970)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Metello" von Mauro Bolognini. Ende des 19. Jahrhunderts beschließt der junge Metello, nach dem plötzlichen Verlust seiner Eltern ein neues Leben zu beginnen. Er trifft Ersilia. Sie heiraten und haben einen Sohn. Metello entwickelt sich zum Streikführer und wird  verhaftet.

Blogkino: Cananea – The Spark That Ignited A Revolution (1977)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den 1977 von Marcela Fernandez Violante gedrehten Western Cananea. Die Handlung dreht sich um die  Geschichte der in amerikanischem Besitz befindlichen Cananea-Mine. Im Juni 1906 kam es dort zu einem großen Streik der mexikanischen Bergarbeiter, die auf diese Weise gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und die im Verhältnis zu ihren US-amerikanischen Kollegen deutlich niedrigeren Löhne protestierten. Um der Streikenden Herr zu werden, nahm der Gouverneur Sonoras schließlich die Hilfe einer 275 Mann starken US-amerikanischen Posse an, die von einem Angehörigen der Arizona Rangers kommandiert wurde. Mit der Hilfe dieser Truppe wurde der Streik blutig unterdrückt, wobei 23 Menschen ums Leben kamen. Die Tatsache, dass für ausländische Interessen mexikanisches Blut vergossen worden war, wirkte sich für das Regime des diktatorisch regierenden mexikanischen Langzeitpräsidenten Porfirio Díaz (1830–1915) destabilisierend aus. Innerhalb der mexikanischen Arbeiterschaft machten sich nationalistische Gefühle breit und nicht zuletzt war der Streik von 1906 dafür mitverantwortlich, dass sich viele Arbeiter der 1910 ausbrechenden Mexikanischen Revolution anschlossen. Oberst William Greene betrieb die profitable Kupfermine in der Sonora-Wüste, und die Mexikaner, die in den Minen arbeiteten, wurden für ihre Arbeit ausgebeutet. Diese Situation führte schließlich 1910 zur mexikanischen Revolution. (WikiPedia)



Blogkino: Dragon Rapide (1984)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Dragon Rapide". Juli 1936, kurz vor Ausbruch des spanischen Bürgerkrieges: Das Militär, unterstützt von Bankiers und Adligen, plant den Sturz der bestehenden Regierung. Ausgeführt werden soll dieser Putsch vor allem mit der Hilfe des spanischen Heeres in Marokko, angeführt von General Franco.

Zur letzten Vorbereitung des Aufstandes fliegt Franco mit dem titelgebenden Flugzeug De Havilland DH.89 Dragon Rapide nach Tetuan, Marokko...

«Dragon Rapide» ist der erste Film, der sich eingehend mit den letzten Tagen vor Kriegsbeginn aus der Sicht der Militärs und vor allem Francos auseinandersetzt. Sowohl die Motivationen als auch das Privatleben des späteren Diktators rücken dabei ins Augenmerk.

Blogkino: Danton (1983)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Danton von  Andrzej Wajda aus dem Jahr 1983: "(...) Der bei der Bevölkerung beliebte Revolutionär Georges Danton hatte sich bereits aus der Politik zurückgezogen und war auf dem Lande eher den schönen Dingen des Lebens zugeneigt, als Robespierre, sein Freund aus den Anfangszeiten der Revolution, mit seinen Jakobinern die Bevölkerung Frankreichs in Angst und Schrecken versetzt. Menschen, denen nur der entfernteste Verdacht angehaftet wird, sie könnten Gegner der Revolution und der Republik sein, werden in Massen zum Tode verurteilt und guillotiniert. Danton kehrt nach Paris zurück und beschließt mit seinem Freund, dem Journalisten Camille Desmoulins, dem Terror Robespierres zu begegnen. (...)" Wikipedia