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Die Graswurzelrevolution benötigt Eure Hilfe

Nicht nur weil ich selbst Beiträge für die Graswurzelrevolution geschrieben habe, sondern weil es eine anarchistische Zeitung in diesem Land braucht, bitte ich unsere Leser:*Innen für die Zeitung zu spenden, Abos abzuschließen oder auch zu verschenken: Wir brauchen dringend 10.000 Euro und 200 Neuabos!

Das Logo zeigt einen schwarzen Stern, darunter zwei Arme, die ein Sturmgewehr zerbrechen und der Text: "Seit 1972"Die Graswurzelrevolution (GWR) hat in ihrer 52-jährigen Geschichte schon viele Krisen überstanden. Aber diesmal haben wir angesichts steigender Preise und sinkender Abozahlen ein besonders großes Problem.

Um finanziell zu überleben, bitten wir alle Leser*innen, Autor*innen und Freund*innen der GWR dringend um Hilfe. In der alljährlichen GWR-Sommerpause im Juli und August haben wir kaum Einnahmen, aber die laufenden Kosten fallen weiterhin an. Die Preise für Papier, Druck, Porto und viele sonstige Ausgaben sind dramatisch angestiegen. Wie bei vielen anderen Printmedien auch, ist ein Rückgang der Abonnent*innenzahl zu verzeichnen.

Das Gehalt für den hauptamtlichen Koordinationsredakteur musste deshalb seit Januar drastisch reduziert werden. Dies ist auf Dauer unzumutbar. Wir müssen uns mehrmals im Monat vergewissern, ob noch genug Geld auf dem Konto für die dringendsten Ausgaben vorhanden ist.

Dabei ist eine deutlich vernehmbare anarchistische, gewaltfreie und antimilitaristische Stimme in der Medienlandschaft gerade jetzt wichtig, weil sich angesichts von Kriegspropaganda und eskalierenden Kriegen viele ehemals als alternativ verstehende Zeitungen in ihrer Berichterstattung vom Antimilitarismus verabschieden. Anarchie wird von den meisten Medien immer noch oft als Chaos und Terror diffamiert. Anarchistische Inhalte finden sich dort selten. Die GWR wird aber in anderen Medien und im Netz immer noch auch als authentisches Sprachrohr des Gewaltfreien Anarchismus und der emanzipatorischen, sozialen Bewegungen wahrgenommen, zitiert und gespiegelt. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass für die Herstellung der „Monatszeitschrift für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft“ eine funktionierende Struktur, Vertrieb, Lager und Büros mit hohen Ausgaben notwendig sind! Die vielfältigen Arbeiten können nicht allein von „Ehrenamtlichen“ geleistet werden!

Verlag und Redaktion Graswurzelrevolution sind bei Buchmessen und Veranstaltungen präsent. Die GWR macht diese Events oft als Medienpartnerin einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Unsere Internetseite graswurzel.net soll ausgebaut und die GWR in digitaler Form abonniert werden können, um den veränderten Lesegewohnheiten vieler Menschen entgegenzukommen.

Das alles kostet viel Geld. Deshalb bitten wir dringend um Eure Unterstützung. Das können Spenden sein, die Umwandlung von Abos in Soliabos, Neu- und Geschenkabos, Freiabos für Gefangene, Hinweise und die Weiterverbreitung dieses Aufrufs.

Überlegt Euch bitte, wie Ihr Euch einbringen könnt und meldet Euch. Gemeinsam mit Euch werden wir es schaffen, die Graswurzelrevolution zu erhalten und weiterzuentwickeln!

Spenden bitte an:


Förderverein für Freiheit und Gewaltlosigkeit e.V., Postbank Karlsruhe, IBAN: DE66 6601 0075 0031 7617 59, BIC: PBNKDEFFXXX, Spende: Spende StNr 2.2 VerzNr 615 FA HD.

Online:


https://www.graswurzel.net/gwr/spenden/

 Graswurzelrevolution – jetzt abonnieren!


Spendenaufruf.pdf



Spenden auf das Konto des Vereins für Freiheit und Gewaltlosigkeit e.V. sind steuerlich absetzbar. Bitte schreibt auf den Überweisungsträger deutlich Eure Anschrift, da Spenden über 200 Euro (zweihundert) extra von uns für das Finanzamt bescheinigt werden müssen. Bei Spenden unter 200 Euro reicht die Buchungsbestätigung des Kreditinstitutes, wenn unter Verwendungszweck „Spende StNr 2.2 VerzNr 615 FA HD“ angegeben wurde. Ihr könnt uns für die Spendenbescheinigung aber auch Eure Adresse per Brief mitteilen (Fördervereins für Freiheit und Gewaltlosigkeit e.V., c/o ORKA / U. Wohland, Welt Haus Heidelberg, Willy-Brandt-Platz 5, D-69115 Heidelberg). Höhe und Datum der Zahlung bitte nicht vergessen.
Die anarchistische Zeitung Graswurzelrevolution bemüht sich seit 1972, Theorie und Praxis der gewaltfreien Revolution zu verbreiten und weiterzuentwickeln.
Quelle


Blogkino: The Third Man (1949)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller "The third Man", der in einer Reihe mit Klassikern des "Film Noir" nicht fehlen darf. Regie: Carol Reed, Drehbuch: Graham Greene, Hauptdarsteller: Joseph Cotten, Alida Valli, Orson Welles und Trevor Howard. Der Film spielt im Wien der Nachkriegszeit und dreht sich um den Amerikaner Holly Martins (Cotten), der in der Stadt ankommt, um einen Job bei seinem Freund Harry Lime (Welles) anzunehmen, und dann erfährt, dass Lime gestorben ist. Da er seinen Tod für verdächtig hält, beschließt Martins, in Wien zu bleiben und der Sache nachzugehen.

1999 wählte das British Film Institute Der dritte Mann zum besten britischen Film aller Zeiten. Im Jahr 2011 wurde er in einer Umfrage unter 150 Schauspielern, Regisseuren, Autoren, Produzenten und Kritikern für das Magazin Time Out zum zweitbesten britischen Film aller Zeiten gewählt.

Tipp am Rande: Wer einmal im schönen Wien weilt, besuche die Führung in der Wiener Unterwelt auf den Spuren von Harry Lime, mit den Drehorten des Films. Sehr lohnenswert!




Gedenken am Jahrestag der Schiffskatastrophe vor Pylos

Das Foto zeigt einen Mann, der bei der Gedenkveranstaltung eine weiße Rose ins Wasser der Spree legt, in dem einige Sarguntereilte  mit vielen bunten Papierschiffchen schwimmen.
Foto © heba / Umbruch Bildarchiv
Eine Gruppe Überlebender des Schiffsuntergangs vor Pylos ist in Berlin zusammengekommen, um zum Jahrestag am 14. Juni der über 600 Ertrunkenen zu gedenken. Bei der Gedenkfeier forderten sie die Verurteilung der Verantwortlichen, die Bergung und Identifizierung der Leichen und Herausgabe an die Angehörigen sowie eine menschenwürdige Aufnahme der Überlebenden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

In der Nacht auf den 14. Juni 2023  sank rund 50 Kilometer vor dem griechischen Küstenort Pylos das Flüchtlingsboot Adriana mit über 750 Menschen. Nur 104 Geflüchtete überlebten – über 600 Kinder, Frauen und Männer ertranken. Die griechischen Behörden sowie Frontex waren zuvor über 15 Stunden über die kritische Lage informiert, die griechische Küstenwache war zum Zeitpunkt des Untergangs vor Ort – dennoch wurden keine Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Die ausbleibende Hilfe europäischer Akteur*innen zog international Entsetzen und Kritik nach sich. Die Überlebenden fordern Gerechtigkeit und verklagten die griechische Küstenwache.

40 Überlebende reichten am 13. September 2023 Strafanzeige gegen die griechische Küstenwache ein, 13 weitere schlossen sich an. Es ist ein jahrelanges Verfahren bis hin zu höchsten Gerichten zu befürchten, wie das über acht Jahre andauernde Verfahren beim ähnlich gelagerten Schiffsuntergang vor Farmakonisi 2014 zeigt.

Auch die Verantwortung von Frontex wurde bisher nicht aufgearbeitet. Frontex war ebenso wie die griechische Küstenwache bereits 15 Stunden vor dem Untergang von der italienischen Rettungsleitstelle über die in Seenot geratene „Adriana“ mit rund 750 Menschen an Bord informiert worden (siehe ausführliche Zeitleiste des Geschehens). Frontex löste jedoch nicht den Mayday-Seenotrettungsruf aus und die Küstenwache ergriff keinerlei Rettungsmaßnahmen. Übereinstimmenden Berichten von Überlebenden zufolge war ein Manöver der Küstenwache ursächlich für den Untergang der Adriana (siehe Recherchen von Lighthouse Reports und Forensis u.a.).

Vor den Augen der griechischen Küstenwache und unter Beobachtung der Luftüberwachung von Frontex ertranken schließlich über 600 schutzsuchende Frauen, Kinder und Männer. Nur 104 Menschen überlebten das Inferno. Das Ereignis reiht sich ein in immer wieder stattfindende Menschenrechtsverletzungen Griechenlands gegen Geflüchtete. – Nora Brezger

Links

Feiert mit uns das Linke Zentrum und Liselotte Herrmann!

Das SharePic zur Feier führt beim Anklicken auf die Seite des Linken Zentrums Lilo Herrmann

Kundgebung: Solidarität mit Daniela!

Kundgebung am 16. Juni 2024, 14:00 Uhr
in Vechta, Parkplatz Franziskanerplatz
Die Grafik zeigt einen Ausschnitt zweier Menschen die ihre Arme gegenseitig untergehakt haben
Ende Februar war die seit über 30 Jahren untergetauchte Daniela Klette in Berlin festgenommen worden, mittlerweile ist sie seit Ende Februar in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta, Niedersachsen inhaftiert. Zuständig ist hier die Staatsanwaltschaft Verden.

Von der Bundesanwaltschaft wird ihr u.a. vorgeworfen, als Mitglied der Roten Armee Fraktion (RAF), die sich 1998 aufgelöst hat, an drei verschiedenen Aktionen der RAF in den neunziger Jahren beteiligt gewesen zu sein, so wie es in einem weiteren Haftbefehl der Bundesanwaltschaft vom 7.3.2024 erwähnt wird. Die Mitgliedschaft ist inzwischen verjährt.

Danielas Haftbedingungen sind seit Mitte April besser geworden. Sie ist in eine andere Zelle verlegt worden, sie kann das Fenster öffnen und es kommt Tageslicht hinein. Daniela hat täglich eine Stunde Hofgang mit anderen Frauen sowie zwei Stunden Aufschluss.

Diese Veränderungen sind erreicht worden durch Öffentlichkeitsaktionen wie die Kundgebungen und Pressemitteilungen ihrer Anwälte. Die ersten Besuche haben stattgefunden. Allerdings ist der Briefverkehr nach wie vor sehr schleppend, die Briefe sind wochenlang unterwegs.

Wir gehen davon aus, dass im Herbst der erste Prozess wegen der Geldtransportüberfälle wahrscheinlich in Verden beginnen wird, bei denen Daniela dabei gewesen sein sollte.

Die nächste Kundgebung vor dem Knast in Vechta wird dann nach der Sommerzeit am 22. September 2024 sein, wieder um 14:00 Uhr, im Kontext mit einem bundesweiten Treffen zur Solidaritätsarbeit mit Daniela.

Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen.

Quelle: Gruppe Solidarität mit Daniela

Rechte Gewalt in NRW verbleibt auf sehr hohem Niveau — Jahresbilanz rechter Angriffe 2023

Die Infografik der OBR zeigt die Jahresstatistik rechter Gewalt in NRW 2023:  355 Angriffe mit 452 direkt Betroffenen, darunter 1 Tötung. Mehr dazu im Text und der ausführlichen Studie
Infografik: OBR
Die spezialisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer Formen menschenfeindlicher Gewalt in NRW verzeichnen für das Jahr 2023 ein anhaltend hohes Niveau rechter Angriffe. Insgesamt erfassten die Opferberatung Rheinland (OBR) und die Betroffenenberatung BackUp 355 Fälle rechter Gewalt mit mindestens 452 direkt betroffenen Personen, darunter ein Tötungsdelikt. Die nicht zu erfassende Dunkelziffer rechtsmotivierter Gewalt schätzen die Fachberatungsstellen als sehr hoch ein.

Erneut in 2023 — Rassismus als häufigstes Tatmotiv
Für das Jahr 2023 verzeichnen die Beratungsstellen 214 rassistisch motivierte Angriffe, ein weiterer Anstieg gegenüber 2022 (209 Angriffe). Über 60 Prozent der rechten Angriffe in NRW waren somit rassistisch motiviert. Rassismus äußert sich in unterschiedlichen Erscheinungsformen und betrifft unter anderem Menschen mit Flucht- und Migrationsbiografien, Muslim*innen, Schwarze Menschen oder Sinti* und Roma*. Die registrierten Taten umfassen einfache (77) und gefährliche (54) Körperverletzungsdelikte, Brandstiftungen (5), Bedrohungs- und Nötigungsdelikte (73), sowie massive Sachbeschädigungen (4). Rassismus ist allgegenwärtig, tief in gesellschaftlichen Strukturen verwurzelt und für die davon Betroffenen eine nahezu alltägliche Erfahrung:

„Angesichts der stetigen Normalisierung und Verschärfung rassistischer Diskurse und wachsenden Zustimmungswerten für rechte Politik bedarf es dringend einer praktischen Solidarität mit den von Rassismus und rechter Gewalt betroffenen Menschen, anstatt reiner Lippenbekenntnisse. Diese Solidarität muss sich unter anderem in konkreten politischen Maßnahmen und einer konsequenten Abgrenzung nach rechts niederschlagen“, sagt Fabian Reeker von der Opferberatung Rheinland. „So müssen beispielsweise Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene einen langfristigen Auf- und Ausbau von spezialisierten Betroffenenberatungsstellen sicherstellen“, so Reeker weiter.

Deutliche Zunahme antisemitischer Gewalttaten
Schon seit 2019 registrieren die Beratungsstellen eine kontinuierliche Steigerung antisemitischer Gewalt, welche 2023 eine drastische Zuspitzung erlebt. Die Angriffe umfassten massive Sachbeschädigung (1), Bedrohungen und Nötigungen (25) sowie einfache (6) und gefährliche Körperverletzungen (5).
„In Nordrhein Westfalen verzeichnen wir einen sprunghaften Anstieg antisemitischer Gewalt nach dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel“, bestätigt Niklas Weitekamp von der Opferberatung Rheinland. „Jüdische Menschen in NRW sehen sich einer erhöhten Bedrohungslage ausgesetzt. Insbesondere im dynamischen Demonstrationsgeschehen haben wir eine Vielzahl von Übergriffen registriert, aber auch Angriffe im Wohnumfeld oder im öffentlichen Raum haben zugenommen.“

Besorgniserregender Anstieg von Gewalt gegen Obdach- und Wohnungslose gipfelt in einem Tötungsdelikt
Im Jahr 2023 konnten zwölf sozialdarwinistische Gewalttaten verifiziert werden — alle Angriffe richteten sich gegen wohnungslose Menschen, oder solche, die als wohnungslos wahrgenommen wurden. Neben einem Raubfall, zwei einfachen Körperverletzungsdelikten und acht gefährlichen Körperverletzungen, musste auch ein Todesopfer beklagt werden.

So wurde in Horn-Bad Meinberg ein 47-jähriger Mann von drei Jugendlichen angegriffen und mit mehreren Messerstichen getötet — die Tat wurde gefilmt und über soziale Medien verbreitet.

„Tötungsdelikte sind eine letzte tragische Konsequenz einer vorausgegangenen alltäglichen Abwertung wohnungsloser Menschen“, so Lisa Schulte von BackUp. „Fehlende Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten tragen erheblich dazu bei, dass Diskriminierungen und Gewalt auf der Straße zu einer allgegenwärtigen Erfahrung werden, bei der die davon betroffenen Menschen ständig sichtbar und besonders angreifbar sind.“

Intensität der Übergriffe nimmt zu
Mit besonderer Besorgnis müssen die spezialisierten Beratungsstellen auch für das Jahr 2023 eine Zunahme der Intensität der Gewalt registrieren. Neben dem registrierten Tötungsdelikt zeigt sich auch ein deutlicher Anstieg von gefährlichen Körperverletzungsdelikten. Diese erreichten mit insgesamt 88 Fällen im Jahr 2023 einen traurigen Höchstwert seit dem Beginn des unabhängigen Monitorings in NRW. Knapp ein Viertel der Gesamttaten in NRW entfallen somit auf gefährliche Körperverletzungsdelikte.

Hintergrundpapier
Quelle


Kein #Nerdkram: Werbung und Tracker unter iOS/Android systemweit verbannen

Typische Darstellung eines Anonymous-Hackers mit Guy-Fawkes-Maske gekleidet in Jeans und Hoddie mit aufgesetzter Kapuze, der an einem Stehtisch sitzt und in eine Notebook tippt auf der Cebit 2016.
Typische Darstellung eines Anonymous-Hackers mit Guy-Fawkes-Maske auf der Cebit 2016.
Foto: Frank Schwichtenberg - Eigenes Werk Lizenz: CC BY 4.0
Mike Kuketz hat in seinem Blog ein paar Tips für Anfänger, Faule und Bequeme zusammengestellt um Werbung und Tracker unter iOS/Android systemweit zu verbannen: "Die meisten Apps aus den Stores von Google und Apple beinhalten Software-Bausteine von Drittanbietern, die dem Nutzer Werbung einblenden oder seine Aktivität auf Schritt und Tritt verfolgen. Als Nutzer hat man allerdings keinen Einblick in die App bzw. sieht ihr von »außen« nicht an, wie sehr die Werbe- und Trackingbausteine die Sicherheit und den Datenschutz gefährden.

Sowohl Google als auch Apple tun insgesamt zu wenig, um den Abfluss (personenbezogener) Daten zu verhindern, wie aktuelle App-Prüfungen des DB Navigators (Deutsche Bahn) und der Post & DHL App (Deutsche Post) zeigen. Beide Systeme schützen den Nutzer nicht bzw. nur unzureichend vor der (ungefragten) Datenerhebung durch Tracking-Dienstleister – daran ändert auch Apples App Tracking Transparency nichts, die auf dem Papier eine gute Figur macht, aber in der Praxis lediglich homöopathischen Nutzen hat. (...)"


Mike Kuketz hat einen guten Job gemacht, vor allem was IOS betrifft, ist der im weiteren Verlauf des Beitrags erwähnte Workaround mit Konfigurationsprofilen die Datensammelwut vieler Apps, z.B. der Deutschen Bahn oder DHL etc. einzuschränken ein cooler Move. Bisher war mir beispielsweise lediglich die Möglichkeit bekannt, beispielsweise über Safari Plugins die Spuren, die man zwangsläufig im Netz hinterlässt, zu minimieren, Apps selbst blieben so außen vor.

Für seine Arbeit sammelt Mike natürlich auch Geld, die Tipps sind jedoch kostenlos.
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