Ellipal Wallet: Update Problem und Lösung

Erfolgreiches Update
Erfolgreiches Update
Bei der Ellipal Cold Wallet wird eine 16 GB SDHC Karte mitgeliefert. Gleichwohl funktionierte das Update auf die neue Firmware 3.3.0 mittels der Karte auch nach erneutem Formatieren mit FAT32 nicht. Auch diverse "Tricks" wie der Neustart des Wallets in der Ladeschale ging nicht. Stets entpackte die Wallet das auf die SD Karte gespeicherte ZIP File, brach jedoch vor dem eigentlichen Upgradevorgang selbigen ab. Die Lösung bestand nach einigem Probieren in der Verwendung einer anderen SDHC Karte. Ich hatte mit einer zufällig vorhandenen Sandisk Ultra 64GB, die ich mit der auf die FAT32 Formatierung versehenen Update Datei in die Ladeschale packte, Erfolg.



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#noIMK: Ihre Sicherheit ist nicht unsere Sicherheit

Mobilisierungsplakat gegen die IMK21In den letzten Jahren haben viele Menschen erfahren, was es bedeutet, wenn der Staat für mehr „Sicherheit“ sorgt: Zunehmende Ausweitung von Polizeibefugnissen und eine erhöhte Präsenz in der Öffentlichkeit, mehr Racial Profiling, härtere Asylgesetze und ansteigende Kriminalisierung von Klimaaktivist:innen und Antifaschist:innen.

... Unterschiedliche Fälle, die doch Gemeinsamkeiten haben. Die Handlungsräume derjenigen, die diese wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse infrage stellen und Menschen, die aufgrund von Herkunft oder Aussehen ausgegrenzt und unterdrückt werden, da sie angeblich nicht „ins System passen“, werden durch staatliche Maßnahmen immer weiter eingeschränkt. Durch Überwachung und Kontrolle werden uns die letzten selbstbestimmten Räume genommen.

Die Innenminister:innenkonferenz (IMK) ist für diese Entwicklungen verantwortlich. Als zentrale Schnittstelle der Innenministeriinnen der Länder und des Bundes wird dort ein bundesweit ähnliches Vorgehen koordiniert und über die inländische Sicherheitslage beraten. Vom 1. bis 3. Dezember findet die IMK hier in Stuttgart statt.

Was beschließen die Innenminister:innen und in welchem Interesse handeln sie?

Sie weiten die Überwachung aus. Ohne, dass wir es mitbekommen, können unsere Laptops und Smartphones überwacht und abgehört werden. Ein richterlicher Beschluss wird dafür nicht benötigt. Immer mehr unserer Daten werden grundlos und ohne unser Wissen ausgelesen und gespeichert.

Sie kriminalisieren Protestbewegungen, wie die erstarkende Klimabewegung. Dazu wurde in NRW ein passgenaues Versammlungsgesetz gefertigt, welches beispielsweise das Tragen von Maler:innen-Anzügen bei Protesten wie „Ende Gelände“ als „Uniformierung“ betrachtet und unter Strafe gestellt. Obwohl klar ist, dass die Folgen der Klimakrise verheerende Auswirkungen haben werden, geht der Schutz der Konzerninteressen der Braunkohleindustrie vor.

Sie verschärfen die Polizeigesetze. In Baden-Württemberg und Bayern darf die Polizei seitdem Handgranaten und Sprengstoff gegen Personen einsetzten und durch die Einführung des undefinierten Begriffs „drohende Gefahr“ hat die Polizei die Möglichkeit vorbeugend DNA-Analysen zu nehmen oder „Gefährder:innen“ tagelang in Präventivhaft zu stecken - ganz ohne richterlichen Beschluss und weit im Vorfeld einer „Gefahr“. Mit solchen Möglichkeiten werden Sicherheitsbehörden befugt, die durchsetzt sind von rechten Netzwerken, welche Waffen und Munition horten und Todeslisten von Linken anfertigen.

Sie betreiben rassistische Abschottungspolitik gegen Geflüchtetete und sorgen für mehr und für leichtere Abschiebungen. Beispielsweise durch die Einführung einer Koordinierungsstelle für Sammelabschiebungen oder durch die Aufrechterhaltung von Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich.

Ein anderer Ausdruck ihrer rassistischen Politik sind die Vorstöße nach einer systematischen Abschiebepraxis nach Syrien bei der letzten IMK diesen Sommer in Rust. Deutschland sorgt durch Kriege und imperialistische Politik selbst dafür,

dass Menschen zur Flucht gezwungen werden. Die Antwort der Innenminister:innen darauf lautet Abschiebung in Kriegsgebiete, Aufrüstung der Grenzen, mehr Kontrolle und Überwachung.

Diese Flut an neuen Maßnahmen passiert nicht zufällig: Der Staat und die Innenminister:innen brauchen sie, um die bestehende Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten und zu schützen. Eine Gesellschaftsordnung die zunehmende soziale Ungleichheit erzeugt, die eine Klimakatastrophe produziert hat, die Kriege hervorruft und damit Millionen Menschen zur Flucht zwingt. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass nur wenige Reiche von diesem System profitieren, während wir - die Mehrheit der Gesellschaft - die Lasten der Krise tragen müssen, sei es durch Überstunden, Kurzarbeit oder steigende Lebenshaltungskosten.

Im Kapitalismus können diese Probleme nicht gelöst werden. Der gesellschaftliche Unmut darüber wächst und gleichzeitig entsteht die Möglichkeit für das Aufkommen größerer sozialer Proteste. Das ist auch den Innenminister:innen bewusst - und sie reagieren schon präventiv mit mehr Überwachung, Kriminalisierung und Repression. Auch wenn wir von einer sozialen Massenbewegung weit entfernt sind, schafft sich der Staat jetzt schon die materiellen und rechtlichen Grundlagen, um bei möglichen Aufständen schnell eingreifen zu können. Innere Militarisierung und die Ausweitung der Polizeibefugnisse sind notwendige Stützpfeiler, die den Erhalt des Systems gewährleisten sollen.

Die Innenminister:innen handeln nicht in unserem Interesse, sondern im Sinne eines Systems, das durch Konkurrenz und Profitzwang immer wieder Krisen erzeugt — und wir müssen die Kosten bezahlen. Ihre Überwachung, Kontrolle und Repression betrifft uns alle, also lasst uns auch alle gemeinsam auf ihre Verschärfungen antworten: mit vereinten Protesten gegen die IMK, mit dem Aufbau einer starken Bewegung von unten und mit der Perspektiven einer solidarischen Gesellschaft ohne Ausbeutung, Rassismus und Klimazerstörung. Denn das ist unsere Sicherheit.

Beteiligt euch an den Protesten gegen die IMK!

Demonstration am 3. Dezember 2021 17:00 Uhr
Eckensee (Stuttgart)

#noIMK
#nichtunsereSicherheit
Weitere Informationen zu Aktionen rund um die IMK: www.noimk-stuttgart.org 

32 Jahre Rote Flora

Vor 32 Jahren, am 1. November 1989 wurde die Reste des Flora Theaters am Schulterblatt besetzt. Einen ausführlichen Zeitstrahl zu den Ereignissen rund um die Rote Flora gibt es auch auf der Webpage. Eine lohnende Adresse ist natürlich auch das Archiv der sozialen Bewegung welches in der Flora beheimatet ist. Zur Geschichte der Roten Flora wurde 2009 zum damaligen 20jährigen Geburtstag der Flora ein FIlm erstellt.



Quelle: radicalpast

pfsense: pihole mit pfBlocker NG (fast) arbeitslos machen.

Nur ein kurzer Bookmark für eine ausführliche Anleitung, wie mittels dem pfBlocker NG Plugin Werbung usw. direkt an der Firewall blockiert werden kann. Noch etwas weiter geht dieser Beitrag, der auch beschreibt, wie mittels Zugriffslisten Angriffe oder Scans auf die Firewall blockiert werden können. Zusammen mit Browserplugins wie ublockorigin ergeben sich dann endlich Werbefreie Seiten.

Für kleinere Netze wäre ein derart komplexes Konstrukt Overkill, hier empfiehlt sich piHole, gerade auch in Verbindung mit einem VPN.

Linux: Fehlende Firmware nachinstallieren

Manchmal moniert Linux fehlende Firmware. Das sieht bei einem apt Lauf zum Beispiel so aus:

Setting up linux-modules-extra-4.18.0-16-generic (4.18.0-16.17) ...
Setting up linux-image-generic (4.18.0.16.17) ...
Setting up linux-headers-generic (4.18.0.16.17) ...
Setting up linux-generic (4.18.0.16.17) ...
Processing triggers for linux-image-4.18.0-16-generic (4.18.0-16.17) ...
/etc/kernel/postinst.d/initramfs-tools:
update-initramfs: Generating /boot/initrd.img-4.18.0-16-generic
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_gpu_info.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_asd.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_sos.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_asd.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_sos.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_rlc.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_mec2.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_mec.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_me.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_pfp.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_ce.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_rlc.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_mec2.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_mec.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_me.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_pfp.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_ce.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_sdma1.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_sdma.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_sdma1.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_sdma.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_uvd.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_uvd.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_vce.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_vce.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega20_smc.bin for module amdgpu
W: Possible missing firmware /lib/firmware/amdgpu/vega12_smc.bin for module amdgpu
I: The initramfs will attempt to resume from /dev/dm-2
I: (/dev/mapper/ubuntu--vg-swap_1)
I: Set the RESUME variable to override this.
/etc/kernel/postinst.d/zz-update-grub:
Sourcing file `/etc/default/grub'
Generating grub configuration file ...
Found linux image: /boot/vmlinuz-4.18.0-16-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-4.18.0-16-generic
Found linux image: /boot/vmlinuz-4.18.0-15-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-4.18.0-15-generic
Found linux image: /boot/vmlinuz-4.18.0-10-generic
Found initrd image: /boot/initrd.img-4.18.0-10-generic
Adding boot menu entry for EFI firmware configuration

Die Lösung:

Um es kurz zu machen und User, die nicht über Erfahrungen mit der Konsole verfügen: Die folgenden Befehle können einfach per Copy&Paste  ausgeführt werden. Voraussetzung: git sollte installiert sein. Falls nicht: Ein Terminal öffnen mit (ctrl + alt + t in den meisten Fällen) und das folgende Kommando eingeben:

sudo apt install git -y

Falls apt behauptet, es sei nicht up to date:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y

danach sollte sich git problemlos installieren lassen.

Die Firmware Dateien finden sich hier. Wenn git installiert ist, können sie im Terminal einfach durch den folgenden Befehl installiert werden:

cd ~/Dokumente && git clone https://kernel.googlesource.com/pub/scm/linux/kernel/git/firmware/linux-firmware.git

Nachdem das git Verzeichnis so importiert wurde, ist es notwendig, die Dateien in das richtige Verzeichnis zu kopieren, damit das Programm "update-initramfs" sie finden und verwenden kann. Dazu einfach das folgende Kommando eingeben:

sudo cp ~/Dokumente/linux-firmware/amdgpu/* /lib/firmware/amdgpu && sudo update-initramfs -k all -u -v

Nach ein paar Programmzeilen sollten die Firmware Dateien korrekt im initramfs-Image verarbeitet worden sein und apt fehlerfrei durchlaufen.

Quelle / eigene Anpassungen.

Roborock S5 Max und Firewalls

Wenn man alles verbietet, was nicht erlaubt ist, machen manche Apps oder Smarthomegadgets Probleme. So auch unser Roborock S5 Max, der nach dem Hinzufügen einiger Geoblocking IPs in der FireWall seine Karte nicht mehr findet. Klar, denn das Teil kommt bekanntlich aus dem Reich der Mitte und bei allen derartigen Geräten spioniert Xiaomi, der Mutterkonzern von Roborock im Auftrag von Maos Erben, dem ZK der KPCh meine Dissidentenwohnung aus. Oder so ähnlich, weshalb viele der Blockierlisten, die im Lande des natürlichen Gegners des Reiches Modor, den USA, gepflegt werden, hemmungslos am besten gleich die chinesische Toplevel Domain blockieren.
Nun ist ja nicht jeder Vorwurf an die Chinesen so falsch wie die Behauptung, daß die USA dergleichen selber niemals tun würden. Deshalb ist es eine gute Idee, nur die unbedingt notwendigen Quelle / Zieladressen und Ports in der Firewall zu öffnen.

Das betrifft im Falle des S5Max folgende Urls:

data.mistat.xiaomi.com
fr.app.chat.global.xiaomi.net
s3-eu-west-1.amazonaws.com

sowie den UDP Port 8053 für die folgenden IP Adressen:
3.122.217.21
3.124.122.199
52.28.26.121
52.57.224.199

Für die XiaoMiHome sowie die Roborock App: Die TCP Ports 6668 (XiaoMiHome) 8883 (Roborock) für die folgenden Adressen:
122.0.0.0
18.194.10.142
18.196.142.136
18.197.183.192
3.121.141.195
3.122.208.21

Ein anderer Ansatz wäre das Whitelisten der Adressen, im Gegensatz zum gezielten Öffnen bestimmter Ports für bestimmte Quell und natürlich nur für die in einem separaten Zielnetz arbeitenden Geräte. Letzteres erscheint mir jedenfalls sinnvoller, da durch das Whitelisten die Adressen auf alle Rechner im lokalen Netzwerk chinesische Reklame kommen würde.

Postfix Mails aus der Queue von bestimmten Absendern / Domains löschen

Manchmal klemmt eine Mail in der Mailqueue, die man dann auch noch löschen möchte. Für eine komplette Domain:

postqueue -p | tail -n +2 | awk 'BEGIN { RS = "" } /@example\.com/ { print $1 }' | tr -d '*!' | postsuper -d -

Für einen einzelnen Absender:

postqueue -p | tail -n +2 | awk 'BEGIN { RS = "" } /mail@example\.com/ { print $1 }' | tr -d '*!' | postsuper -d -

Postfix Mails aus der Queue von bestimmten Absendern / Domains löschen

Manchaml klemmt eine Mail in der Mailqueue, die man dann auch noch löschen möchte. Für eine komplette Domain:

postqueue -p | tail -n +2 | awk 'BEGIN { RS = "" } /@example\.com/ { print $1 }' | tr -d '*!' | postsuper -d -

Für einen einzelnen Absender:

postqueue -p | tail -n +2 | awk 'BEGIN { RS = "" } /mail@example\.com/ { print $1 }' | tr -d '*!' | postsuper -d -

Mini Howto: Speicher eines Lenovo Yoga 330 erweitern.

Einem Lenovo Yoga 330 wurden die 32GB Speicherplatz unter Windows 10 zu eng. Kein Wunder, wer spezifiziert denn so was? Also musste eine größere SSD her. Laut der Yoga 330 (11") Platform Specifications passen M.2 SATA SSD, siehe auch Hardware Maintenance Manual - Yoga 330-11IGM. Die Teile sind recht günstig zu bekommen, also gleich zukunftssicher eine für diesen Rechner ausreichende Crucial MX500 500GB CT500MX500SSD4 geordert. Der Preisunterschied zur 250GB Variante rechtfertigt den Kauf der 500GB Version, die 1TB wiederum ist zu teuer und in dem Fall auch nicht angemessen bzw bis zum EOL des Geräts vermutlich auch nicht benötigt.

Zum Einbau steht eigentlich alles in der vorbildlichen Dokumentation von Lenovo, hier das Exzerpt des 79 seitigen Manuals:

Beim vom Stromnetz getrennten Notebook müssen die rückseitigen Schrauben entfernt und der Gehäusedeckel sachte (!) mit einem entsprechenden Öffnungswerkzeug gelöst werden. Dazu habe ich an den Seiten mit dem schärfsten Werkzeug den Spalt zwischen dem Deckel der Rückseite und dem Tastaturgehäuse erweitert, einen der Öffner in dem Spalt stecken gelassen und dann die gegenüberliegende Seite ebenso geöffnet und eine Öffner in den Spalt geklemmt. Dann den HH5A Öffner an einem Spaltende ca. 5mm ins Gehäuse reinschieben und ebenso sachte im Spalt der Vorderseite des Gehäuses entlangziehen, eventuell unterwegs noch einen Öffner setzen, damit sich der Spalt nicht schließt. Wenn so schließlich 3 Seiten geöffnet sind, sollte sich der Gehäuseboden bereits abheben lassen. Ansonsten auf der Scharnierseite des Gehäuses den Spalt ebenfalls mit dem HH5A (dem dünnsten Werkzeug / Blechstreifen) öffnen.



Rechts oben unter dem mit dem roten Pfeil markierten Flachbandkabel ist der Steckplatz für die neue SSD, diese wird einfach mit sanftem Druck in die Halterung gesteckt und mit einer der beiden beiliegenden Schrauben im dafür vorgesehenen Gewinde gesichert.



Nachdem soweit alles montiert ist, kann man den Deckel wieder verschrauben und das Notepad wieder mit dem Netzkabel verbinden. Man startet dann ein letztes Mal von der "alten" SSD und lädt von der Crucial Webseite das Cloning Programm Acronis TrueImage herunter und installiert selbiges. Das nur mit halbwegs aktuellen Crucial SSDs funktionierende Programm kopiert innerhalb weniger Augenblicke den kompletten Inhalt der alten auf die neue SSD, auch inklusive der Recovery Daten.

Danach fährt man das Betriebssystem herunter und nimmt eine aufgebogene Büroklammer und führt diese mit leichtem Druck in die dafür vorgesehene Öffnung vor dem "Novo" Schalter ein und drückt letzteren dabei. Das Notepad sollte sich dann mit dem BIOS melden, dort kann die neue Festplatte gefunden und als Bootlaufwerk aktiviert werden.

Mit F10 abspeichern und neu starten, der Rechner bootet von der neuen SSD. Die alte SSD ist nun als Laufwerk D sichtbar, da alle Daten nun ja auf der neuen SSD liegen, könnte man das alte Laufwerk formatieren und so weitere 32 GB zur Verfügung gewinnen. Ich rate jedoch eher dazu, darauf zu verzichten. Es kann ja sein, daß man irgendwann die 2 GB Hauptspeicher satt und Gelüste auf ein wenig besseres Notepad bekommt und dort die 500GB SSD weiterverwenden will. Das Lenovo könnte so problemlos in den Ursprungszustand zurück versetzt werden.


Hinweis: Alle hier gezeigten Schritte haben so bei mir funktioniert. Ich gebe keinerlei Garantie darauf, daß dieses bei anderen Menschen ebenfalls klappt und lehne insbesondere jegliche Haftung für daraus entstandene Schäden ab. Extra Warnung: Man arbeitet in der Nähe eines Lithium-Ionen Akkus. Diese sind zu behandeln wie rohe Eier, Beschädigungen wie Verformungen usw. können brandgefährlich sein!


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