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»Time to ban Viagra. Because if pregnancy is "god´s will", then so is your limp dick.« Bette Midler

Firefox 3 freigegeben

Wer sich wundert, warum Mozilla nur schwer erreichbar ist, sollte die Meldung bei pro-linux lesen:

Es gibt nur wenige Applikationen, auf die so sehnsüchtig gewartet wurde wie auf Firefox 3. Nach über einem Jahr Arbeit ist es so weit und der populäre Webbrowser kann nun in der neuesten Version vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Neuerungen gibt es viele, doch eins vorab - Firefox 3 ist sicherlich keine Revolution der Webbrowser, wie vielleicht die Nummer 3 suggeriert. Das Team liefert aber mit der aktuellen Version ein solides Stück Software und hat die Applikation durchaus massiv verbessert.

Die wohl wichtigste Änderung aus Sicht vieler Anwender stellen erhebliche Verbesserungen der Geschwindigkeit dar. Wie die Entwickler bekannt gaben, soll Firefox nicht nur Webseiten schneller anzeigen, sondern auch bei der Nutzung der vorhandenen Ressourcen sparsamer sein. Der berüchtigte Speicherhunger von Firefox soll der Vergangenheit angehören. Dementsprechend soll auch die Geschwindigkeit der Eingaben vor allem auf älteren System spürbar besser sein. Der Browser soll ferner auch für die Nutzung von datenintensiven Anwendungen wie Google Earth oder Online-Bürosoftware optimiert sein. (...)

Firefox 3.0

Zum Glück gibt es auch Spiegelserver, oder ftp Quellen, die den Browser für verschiedene Betriebssysteme zum Download bereitstellt.

Plugins, die noch nicht mit dem neuen Firefox kompatibel sind, können womöglich mit dem Plugin Nightly Tester Tools zur Zusammenarbeit bewegt werden:

Nightly Tools


Die in der Vergangenheit von einigen Kritikern bemängelte Funktion zum Schutz vor Pishing, die über eine zentrale Datenbank laufen soll, kann über "Extras / Bearbeiten / Einstellungen / Sicherheit" (unter Linux: "Bearbeiten / Einstellungen / Sicherheit") abgeschaltet werden.

Nach einem ersten Blick - das Update lohnt sich.

200$ für Kriege oder 20$ für die Halbierung der Armut?

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat die weltweiten Rüstungsausgaben untersucht und herausgefunden: Die weltweiten Militärausgaben sind im Vorjahr auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Die größten Waffenkonzerne steigerten ihre Umsätze gewaltig:

• Das Militär verschlingt 2,5 Prozent des globalen Sozialprodukts.
• Erstmals lagen 2007 die Pro-Kopf-Ausgaben der Weltbevölkerung für Rüstungsgüter über 200 Dollar.

Zum Vergleich führt die "Frankfurter Rundschau" an, wieviel Geld für die Verwirklichung der von den Vereinten Nationen (UN) ausgegebenen Millenniums-Ziele zur Halbierung der Armut jährlich nötig wären: es sind dies geschätzte 20 Dollar pro Erdenbürger.

DIDF-Festival in der Gruga Halle in Essen

Morgen beginnt ab 16:00 das diesjährige bundesweite Festival der DIDF in der Essener Grugahalle.

"Auf dem Bühnenprogramm stehen unter anderem die Sängerin Aynur Doĝan und der Liedermacher Diether Dehm. Als Redner sind in diesem Jahr die Linke-Abgeordneten Klaus Ernst, Sahra Wagenknecht und Sevim Daĝdelen sowie Sadet Karabulut von der Sozialistischen Partei Niederlande und der DIDF-Vorsitzende Hüseyin Avgan vorgesehen.

Die Veranstaltung will ein Zeichen gegen den wachsenden Nationalismus und Rassismus setzen. Wir erleben zunehmende nationalistische Tendenzen in der türkischstämmigen Bevölkerung und zugleich steigende Zahl von Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund sowie ein nachgewiesenes Wachsen der Neonazi-Szene. Vermeintliche und echte Brandanschläge auf Häuser, die mehrheitlich von Türkischstämmigen bewohnt werden, führen zu Ängsten und Abschottungen.

Zugleich sind die vergangenen Monate gekennzeichnet durch Arbeitskämpfe und Forderungen nach sozialen Verbesserungen. Rund 80 Prozent der Bundesbürger sprechen sich gegen die Rente mit 67 und für einen gesetzlichen Mindestlohn aus. Diese Forderungen unterstützt die DIDF mit Nachdruck.

Genau wie vor zwei Jahren rechnet die DIDF auch diesmal mit knapp 10.000 BesucherInnen. Ein abwechslungsreiches und spannendes Programm wurde zusammengestellt. Bekannte Künster aus Deutschland und der Türkei sind ebenso Teil der Veranstaltung wie Nachwuchskünstler aus den Reihen der DIDF." Quelle: DIDF

Abfahrtszeiten und -orte der Busse
Flyer Festival türkce
Flyer Festival deutsch
Plakat Festival deutsch/türkisch

Lesetipp: Widerliche Leserbriefe

Heute mal ein Lesehinweis auf die Diskussion bei Pantoffelpunk zum sogenannten “Ehrenmord- an dem afghanischen Mädchen Morsal in Hamburg.

Für Hilfesuchende, die über google hierher gekommen sind, klickt Euch bitte zum Beispiel dahin: Hatun und Can e.V.


Bize UlaÅŸmak için lütfen altdaki E-Mail-Forum´u doldurunuz veya E-Mail-Adresimizden bize baÅŸvurunuz hatunundcan-ev@hotmail.de veya Hotmail-MSN üzeri: info@hatunundcan-ev.com (Hatun und Can e.V.)

Jugendcamp in Villach im österreichischen Kärnten

Jugendliche aus Deutschland, England, Frankreich, Österreich, Spanien, Italien und weiteren Ländern treffen sich vom 25. Juli- 3.August 2008 beim internationalen Jugendcamp in Österreich, zu dem unter anderem der Jugend und Kulturverein Stuttgart e.V. einlädt.

Die Tage sollen genutzt werden, "um vom Land und Leben der anderen zu erfahren, Freundschaften zu schließen und gemeinschaftlich unsere Freizeit zu gestalten"

Neben verschiedenen Workshops zur Medienarbeit - so wird es ein Campradio, eine Zeitung und auch Camp-TV geben kommen Tanz- Theater- Musik und Mal und Zeichengruppen nicht zu kurz. Die Ergebnisse werden abends vorgestellt.

Zum Camp gibt es einen Infoflyer

Mailkampagne zur Abstimmung des EU-Reformvertrags im Bundesrat am 23. Mai

Im Vorfeld der Abstimmung des EU-Reformvertrags (auch: "Vertrag von Lissabon") im Bundestag am 24. April hat die Informationsstelle Militarisierung zusammen mit anderen Gruppen der Friedens- und globalisierungskritischen Bewegung (u.a. Attac und DFG-VK) eine Mailkampagne gestartet.

Mit einem Protestbrief wurden die örtlichen Bundestagsabgeordneten aufgefordert, gegen den Vertrag zu stimmen. Darin wurde insbesondere der undemokratische, neoliberale und militaristische Charakter des Reformvertrags kritisiert. Diese Ablehnung des EU-Vertrages resultiert aus dem Engagement der sozialen Bewegungen für ein friedliches, soziales und demokratisches Europa von unten (nicht aus einer nationalen oder rechten Einstellung). Etwa 1000 Personen hatten sich an der Mailkampagne beteiligt und damit viele Abgeordnete in Erklärungsnöte gebracht.

Am 23. Mai - ausgerechnet also am 59. Jahrestag der Verkündung des deutschen Grundgesetzes - soll der Vertrag nun im Bundesrat verabschiedet werden.
Das ist zynisch! Denn der Vertrag hebelt in wichtigen Bereichen die Gewaltenteilung aus, weder das EU-Parlament noch der Gerichtshof verfügen über Mitspracherechte bezüglich europäischer Kriegseinsätze. Darüber hinaus wird in einer Erläuterung (2007/C 303/02) zur viel gelobten Grundrechtecharta die Tötung von Menschen zur Aufstandsbekämpfung legitimiert: "Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um [...] einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen."

Deshalb und aus vielen anderen Gründen lehnt die Friedens- und globalisierungskritische Bewegung diesen Vertrag weiterhin ab! Bis zum 23. Mai haben die Bundesratsmitglieder noch Zeit, ihre Position zu klären. Wir sollten weiterhin alles unternehmen, damit deutlich wird, dass es auch in Deutschland eine große Ablehnung des Vertrags von Lissabon gibt.
Dies verstärkt den Widerstand gegen die Ratifizierung für dasReferendum in Irland am 12. Juni.

Noch ist es nicht zu spät. Werden Sie deshalb jetzt aktiv. Fordern Sie bitte die Bundesratsmitglieder ihres Landes dazu auf, gegen den Vertrag zu stimmen.

Nutzen Sie hierfür den überarbeiteten Protestbrief mit einer umfangreichen Ablehnungsbegründung, der bequem per Mail verschickt werden kann (er kann natürlich auch mit persönlichen Formulierungen ergänzt oder umformuliert werden).
Der Brief findet sich unter:
http://schritte-zur-abruestung.de/2008/eu-email.php

Nach dem vollständigen Ausfüllen von Name, Vorname und Wohnort sowie der Eingabe der E-Mail-Adresse einfach am Ende der Seite auf "E-Mails absenden" klicken. Danach werden die E-Mails zugeschickt.


Schön wäre es auch, wenn möglichst viele Leute diesen Text weiterverbreiten würden, damit sich zahlreiche Menschen an der Protestaktion beteiligen.

Nach einer InfoMail von IMI

Neuerscheinung: "Beiträge und Aktionen gegen Rekrutierung"

In diesen Tagen ist eine Broschüre erschienen, die sich kritisch mit der Rekrutierungspraxis der Bundeswehr unter Jugendlichen, in Arbeitsämtern usw. auseinandersetzt. Besonders wird dies auch im Kontext zwischen Rüstung und sozialem Kahlschlag und der Beteiligung deutscher Truppen in Afghanistan untersucht und mit praktischen Tipps zum Umgang mit der Rekturierungspraxis abgerundet:

Im Juli 2008 soll der deutsche Militäreinsatz in Afghanistan erneut ausgeweitet werden. Damit setzt die deutsche Regierung die schrittweise Ausweitung der Militäreinsätze fort.
Um Freiwillige und Spezialisten für diese Einsätze zu finden, geht die Bundeswehr in die Offensive. Sie wirbt nicht nur intensiv auf Markplätzen, bei Messen oder bei Jugendtreffen. Sie hat auch die Beratung über "Jobs bei der Bundeswehr" aktiviert und ist jetzt regelmäßig in Arbeitsämtern und Rathäusern zu finden.
Allerdings wird dies zunehmend begleitet durch Antirekrutierungsaktionen, mit denen sowohl deutlich gemacht wird, dass die Bundeswehr eine Ausbildung zum Töten anbietet. Zum anderen werden bei den Aktionen die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr thematisiert. Passenderweise hat die War Resisters' International in diesem Jahr zum 15. Mai, dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, zu Aktionen unter dem Stichwort "Antirekrutierung" aufgerufen.
Wir nehmen dies zum Anlass, ein Seminar zu dokumentieren, das im März 2008 durchgeführt wurde, um die Aktivitäten gegen die Militärpolitik und insbesondere gegen die Rekrutierung der Bundeswehr zu stärken. Neben den Beiträgen des Seminars haben wir auch weitere Informationen aus Israel und den USA ergänzt. Die Broschüre erschien im Mai 2008.

Aus dem Inhaltsverzeichnis
Gernot Lennert: Bundeswehrwerbung mit Spektakel skandalisieren!
Frank Brendle: Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr
Christian Axnick: Jugend, Bildung, Bundeswehr
Rüdiger Bröhling: Zusammenhang von Rüstung und Sozialabbau
Ariane Dettloff: Bundeswehr? Wegtreten!
Sebastian U. Kalicha: Antirekrutierungsarbeit in Israel
Aimee Allison: Counter Recruitment in den USA
Tipps und Hinweise

Mai 2008, 20 Seiten A4, 2,50 Euro zzgl. Versandkosten, ab 5 Ex. je 1,50 Euro zzgl. Versandkosten; Bestellungen über http://www.Connection-eV.de/Materialien.html oder über DFG-VK Bildungswerk Hessen, Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt, Tel.: 069-431440, E-Mail: dfg-vkhessen@t-online.de.
Herausgegeben von: Connection e.V. und dem DFG-VK Bildungswerk Hessen

Über 5000 Teilnehmer bei Demonstration für bessere Schulen

Über 5000 Schüler aus ganz Baden - Württemberg formierten sich an drei Stuttgarter Schulen gemeinsam mt ihren Eltern und Lehrern zu einem Sternmarsch und demonstrierten für eine "Schule mit Zukunft" zum Stuttgarter Schloßplatz. Auf zahlreichen Transparenten und Sandwiches wurden unter anderem gegen Unterrichtsausfall protestiert und kleinere Klassen, mehr Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften für sowie zusätzliche Lehrer, Sozialpädagogen und anderes Personal demonstriert. Ebenso wurde eine Überarbeitung des G8 gefordert.

Bei Roland Hägele gibt es jede Menge Bilder von den Protesten zu sehen.

Siehe auch:
• GEW Zusammenstellung zur Unterrichtsversorgung

Stuttgart: Sternmarsch für bessere Bildung

Am 19. April 2008 gibt es einen beispielsweise von der DIDF und anderen unterstützten Sternmarsch mit anschließender landesweiter Demonstration und Kundgebung in Stuttgart um 14.00 Uhr auf dem Schloßplatz. Schulen sollen wieder zu Orten werden, an denen gerne gelernt und unterrichtet wird, und die möglichst alle Schülerinnen und Schüler mit einem qualifizierten Abschluss verlassen können.

Siehe auch www.jugendaufruf.de