trueten.de

»Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick

Linksextrem...

Fefe's Blog zitiert den Verfassungsschutzbericht:
Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität “staatlicher Repression-. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen [..] zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen- oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze.


Ok. Gesellen wir uns halt auch dazu. Einer ganzen Reihe von anderen Bloggern geht es übrigens ebenso. Unser “Linksextremismus” wurde zwar bereits im baden - württembergischen Verfassungsschutzbericht 10/2006 belegt, da macht das auch nichts mehr. Daher schmücken wir uns jetzt auch mit dem Sticker.

Was kommt als nächstes? Mein Vorschlag:

Transparent in Jena. Quelle: Provinzkritik

Dekadent...

Carisatt in Esslingen
Via Linksgewinde bin ich wieder daran erinnert worden. Zuerst habe ich gedacht, ich irre mich im Datum und habe mal wieder den 1. April verschlafen, dann fing ich an, die versteckte Kamera zu suchen. Die Esslinger Zeitung hatte am 5. Mai darüber berichtet. Inzwischen ist mir klar, die von der “Esslinger Stadtmarketing” meinen das ernst...

Neu im Programm ist eine Stadtführung für Kuscheltiere: Immer in netter Begleitung mit Konrad dem Nilpferd, kann das persönliche Kuscheltier auf Städtetour nach Esslingen kommen. Per Post reist der kleine Schatz nach Esslingen und kann zu verschieden Terminen auf Entdeckungstour gehen: Entweder mit dem Kanu unterwegs auf Esslingens idyllischen Neckarkanälen oder zu Besuch auf dem spektakulären Esslinger Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt erlebt das Kuscheltier eine Woche lang einen wunderbaren Aufenthalt, bevor es mit einem Foto-Album und Esslingen Souvenir wieder die Heimreise antritt.

Das wirklich erschütternde ist, dass nur wenige Zeitungsseiten weiter in der "Esslinger Zeitung" vom 5.5.2007 über die regelmäßigen Tumulte beim Caritas Laden berichtet wurde, der vor allem von Hartz IV Empfängern genutzt wird, um einzukaufen. Zu diesem Thema entbrannte dann auch eine völlig berechtigte Leserbriefauseinandersetzung nach dem Motto: "Dafür ist Geld da!"

www.teddy-goes-esslingen.de

Filmtipp: Der grosse Ausverkauf

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist, die Bürger einer bolivianischen Stadt und in Deutschland ganz aktuell: 60 000 Beschäftigte bei der Telekom.

Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.

„Mit dem Film DER GROSSE AUSVERKAUF möchte ich zeigen, was hinter dem abstrakt klingenden Phänomen der Privatisierung öffentlicher Dienste steckt. Was es für die Menschen bedeutet, die davon direkt betroffen sind. Was eine Gesellschaft verliert, die Konzernen die Verantwortung für ihre Grundversorgung überträgt. Die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF haben zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ihre Wasser- und Stromversorgung, Busse und Bahnen und sogar das Gesundheitswesen komplett privatisiert werden. Sie haben mit etwas zu kämpfen, das uns früher oder später alle betreffen wird.

Aber mir ist wichtig zu zeigen, dass die Protagonisten in DER GROSSE AUSVERKAUF keine passiven Opfer, sondern würdevolle und aktive Individuen, die in der Lage sind, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die privatisierte Realität, in der sie leben, zu verändern. Und wenn es nötig ist - Widerstand zu leisten. Der Film möchte die Öffentlichkeit aufrütteln und auf eine schleichende und gefährliche Entwicklung aufmerksam machen, die unser aller Leben betrifft.“
(Regisseur Florian Opitz)


Der Film kommt am 17. Mai 2007 in die Kinos. Zur Filmseite