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"Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde." Pierre-Joseph Proudhon

63. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ's Buchenwald

Heute ist der 63. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ's Buchenwald.

Der Schwur von Buchenwald
*Ansprache in französischer, russischer, polnischer, englischer und deutscher Sprache auf der Kundgebung des Lagers Buchenwald am 19. April 1945

Kameraden!

Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Aussenkommandos von der Nazibestie und ihrer Helfershelfer ermordeten 51 000 Gefangenen!

51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet - abgespritzt -

51 000 Väter, Brüder - Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.

51 000 Mütter und Frauen und hunderttausende Kinder klagen an!

Wir Lebend gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialitäten sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.

Wenn uns eines am Leben hielt, dann war es der Gedanke:

Es kommt der Tag der Rache!

Heute sind wir frei!

Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt Frieden und das Leben erkämpfen.

Wir gedenken an dieser Stelle des grossen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue demokratische, friedliche Welt.

F. D. R o o s e v e l t .

Ehre seinem Andenken!

Wir Buchenwalder,

Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slovaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslaven und Ungarn

kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.

Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht - Der Sieg muss unser sein!

Wir führten in vielen Sprachen den gleichen, harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende.
Noch wehen Hitlerfahnen!
Noch leben die Mörder unserer Kameraden!
Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:

Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!

Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig.

Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:

WIR SCHWÖREN!

Via VVN-BdA

Broder veraltet

Jetzt wollte ich mir mal den Kommentar von Henrik Broder (der für viele eine Gallionsfigur der Antideutschen ist) zum Skandal um den Zug der Erinnerung anhören, nun ist der schon veraltet. Nach Hagen Rether's Beitrag beim Scheibenwischer-Jahresrückblick 2007 und den Texten bei der schwarzen Katze zum Thema war ich eigentlich darauf aus, das mal im Original zu hören. Aber eigentlich reichen mir schon die Beispiele, die bei Spreeblick zitiert werden.
Der antifaschistische Kampf muss meiner Ansicht nach von einem breiten Spektrum getragen werden. Machne aus dem Spektrum machen einem das aber nicht immer leicht, vor allem, wenn es islamophob wird und so der antifaschistische Kampf gespalten wird.

Beim Zahnarzt...

Gestern morgen hatte ich eigentlich schon alles in der Tasche. Röntgenaufnahme upgedated (Ich leuchte immer noch). Alles abgeklopft, Zahnstein weggequietscht. Der Angstschweiß war bereits verdunstet und ich wollte gerade gehen...

Er: Herr Trüten!
Ich: ja?
Er: Da sind leider 2 gaaaanz kleine Löcher im Zahn Nr...... (Linker Oberkiefer) sowie bei Nr.... (Rechter Oberkiefer). Bitte schauen Sie sich Ihr Röntgenbild an.
Ich: Oh. Gut, zum Bloggen reicht's.
Er: Amalgam oder Kunststoff?
Ich: Unterschied?
Er: Beim Lachen sieht man Amalgam.
Ich: Ich habe nichts zu lachen!
Er: Haha
Ich: Quanta Costa?
Er: Quecksilber kost' nix. Plastik ist aber besser...
Ich: Na?
Er: 65 €
Ich: Uff!!
Er: PRO Zahn!
Ich: Ächz....
Er: Wir sehen uns in 14 Tagen....

Es gibt immer wieder bestimmte Berufszweige, die ich nicht leiden kann....

ZombieWalk in Stuttgart

Am Freitag, den 11. April 2008 findet im Rahmen der internationalen Aktionstage für Freiraum ein "Zombiewalk" durch die Stuttgarter Shoppingmeile statt.

Als Zombies verkleidet wollen Aktivisten durch die konsumorientierte Stadt laufen, "in die schicken Läden, die teuren Clubs,.. als passive durch den Kapitalismus fremdbestimmte Wesen, die das selber Denken verlernt haben".

Mit der Aktion soll zum kritischen Denken abseits der "gewohnten Konsumwege" angeregt werden.

Gemeinschaftliches Verkleiden und Schminken findet ab 16 Uhr im Subversiv (Burgstallstraße 54, Stuttgart-Heslach) statt, entsprechende Kostüme - erwünscht sind vor allem "spießige" Bonzenanzüge, Stöckelschuhe und ähnliches - sollen mitgebracht werden.