Ankündigung: Seit vielen Monaten absehbar, vielmals und schon lange vorhergesagt sowie logische Folge der sich stetig verschärfenen Krise: Die Massenentlassungen beginnen bald.
Standpunkt: "Mit dem Ende des Kalten Krieges verlor Afrika in der Wahrnehmung des Westens zunächst an strategischer Bedeutung. Insbesondere aber seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 gelten v.a. die Länder in Nordafrika als potenzielles Rückzugs- und Rekrutierungsgebiet für islamische Terroristen. So genannte “Scheiternde Staaten-, von denen viele in Afrika liegen, gelten jedoch mittlerweile auch als Quelle allerlei anderer Bedrohungen - von Migration über Krankheiten bis hin zur Verbreitung von Massenvernichtungswaffen." "Die Nato in Afrika" ist als IMI-Standpunkt 2009/010 erschienen
Opferzahlen: 1 Millionen Tote, 4,5 Millionen Vertriebene, 1-2 Millionen Witwen, 5 Millionen Waisenkinder. Beitrag von John Tirman bei ZŃet
Schönschwätzer: "Die deutsche Wirtschaft wird nur dann 2009 um lediglich fünf Prozent schrumpfen, falls wir ab Sommer einen richtigen Aufschwung haben." Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Norbert Walter
Krisengewinnler: Goldene Zeiten für Gewerkschafter - die Politik braucht sie, weil Wahljahr ist, und Unternehmen wie Schaeffler brauchen sie, um Druck auf die Politik zu machen. IG-Metall-Chef Berthold Huber nutzt die Chancen für seine Zwecke.
Delirium: Ausgerechnet bei einem CDU-Frühschoppen, bei dem kräftig Bier, Wein und Schnaps geflossen sein soll, hat Jungunionist Phlipp Mißfelder die Erhöhung von Hartz IV-Sätzen als staatlich gefördertes Programm zur Erhöhung des Alkoholkonsums diffamiert.
Ohrensausen: Auch das noch: Bei redblog gibt es jetzt einen Podcast-Feed.
Weiberheld: Daniel bekommt Liebesbriefe.
Blockade: Im Widerstand gegen den Castor sollte man sich auf die Organisierung von Bibern konzentrieren. Biber haben am Montagmorgen eine S-Bahn-Strecke nördlich von Berlin für knapp zwei Stunden lahmgelegt. Die Tiere knabberten nach Angaben der Bundespolizei einen Baum an, der schließlich auf die Gleise zwischen Lehnitz und Oranienburg stürzte. Das Böse ist immer und überall. Vor allem beim Dwarslöper.
Chaos: Nato-Gipfel bringt alles durcheinander! Die baden-württembergische Friedensbewegung hat sich angesichts des Gipfels dazu entschlossen, den diesjährigen Ostermarsch eine Woche vorzuverlegen.
Ordnung: "Der Unternehmer heißt Unternehmer, weil er etwas unternimmt. Der Arbeiter heißt Arbeiter, weil er arbeitet. Würden die Arbeiter etwas unternehmen, dann müßten die Unternehmer arbeiten." Floh de Cologne mit "Profitgeier" via Schockwellenreiter
Von der Hoffnung in den guatemaltekischen Bergen
Guatemala gehörte, wie die anderen Länder Lateinamerika, unter die Kontrolle der USA. "Amerika den Amerikanern" lautete die Monroe-Doktrin: Nord-, Mittel- und Südamerika den US-Amerikanern. Getreu dieser Doktrin bewegten sich US-amerikanische Unternehmen auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Dabei konnten sich die Konzerne der Unterstützung ihrer Regierung sicher sein.
Das mussten die Guatemalteken erneut 1954 erleben. Unter der Regierung von Arévalo (1944 bis 1949) und seinem Nachfolger Jacobo Arbenz (1950-1954) erlebte das mittelamerikanische Land einen politischen und sozialen Wandel. Kernstück der Politik von Arbenz war die Landreform. Damals besaßen 2 % aller Großgrundbesitzer ca. 70 % des landwirtschaftlich nutzbaren Landes. Zu diesen Großgrundbesitzern zählte auch die US-amerikanische United Fruit Company, die den Bananenanbau im Land dominierte. Heute ist die UFC unter ihrem Namen bekannt: Chiquita Brands International. In einem von US-Regierung, CIA, UFC, ... unterstützten und finanzierten Putsch wurde Arbenz gestürzt und durch den Diktator Carlos Castillo Armas ersetzt.
Ab 1960 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg. Mehrere Guerillagruppen kämpften gegen die von der USA unterstützen Regierung. 1982 vereinigten sich die vier linken Guerillagruppen zur Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG).
Der Bürgerkrieg endete erst 1996 mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages. Die Guerilleros gaben ihre Waffen ab. Statt einer richtigen Integration in die Gesellschaft blieben viele auf sich allein gestellt und organisierten sich in kleinen Gemeinden.
Von einer solchen Gemeinde berichtet Darius Ossami in einer Reportage in der jungen Welt: Santa Anita La Union.
Unterstützung erhält die Gemeinde der Kaffeebauern von Freiwilligen. Zwei dieser Freiwilligen drehten einen spannenden Dokumentarfilm: Voice of a Mountain.
Das mussten die Guatemalteken erneut 1954 erleben. Unter der Regierung von Arévalo (1944 bis 1949) und seinem Nachfolger Jacobo Arbenz (1950-1954) erlebte das mittelamerikanische Land einen politischen und sozialen Wandel. Kernstück der Politik von Arbenz war die Landreform. Damals besaßen 2 % aller Großgrundbesitzer ca. 70 % des landwirtschaftlich nutzbaren Landes. Zu diesen Großgrundbesitzern zählte auch die US-amerikanische United Fruit Company, die den Bananenanbau im Land dominierte. Heute ist die UFC unter ihrem Namen bekannt: Chiquita Brands International. In einem von US-Regierung, CIA, UFC, ... unterstützten und finanzierten Putsch wurde Arbenz gestürzt und durch den Diktator Carlos Castillo Armas ersetzt.
Ab 1960 herrschte in Guatemala ein Bürgerkrieg. Mehrere Guerillagruppen kämpften gegen die von der USA unterstützen Regierung. 1982 vereinigten sich die vier linken Guerillagruppen zur Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG).
Der Bürgerkrieg endete erst 1996 mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages. Die Guerilleros gaben ihre Waffen ab. Statt einer richtigen Integration in die Gesellschaft blieben viele auf sich allein gestellt und organisierten sich in kleinen Gemeinden.
Von einer solchen Gemeinde berichtet Darius Ossami in einer Reportage in der jungen Welt: Santa Anita La Union.
Unterstützung erhält die Gemeinde der Kaffeebauern von Freiwilligen. Zwei dieser Freiwilligen drehten einen spannenden Dokumentarfilm: Voice of a Mountain.
Missfallener der Woche: Philipp Mißfelder
Aus aktuellem Anlaß wird es mal wieder Zeit für ein wenig Parteienwerbung:
Ein Gastbeitrag von Holdger Platta ©
Im heißen Sommer des Jahres 2003 hatte dieser famose Allzujungpolitiker der CDU schon einmal nach Kräften zugeschlagen, mit der widerwärtig-alten-feindlichen Forderung, Seniorinnen und Senioren sollten keinen Anspruch mehr haben auf Hüftgelenksoperationen. Krücken täten es auch. Der Name des jungen Mannes, keine 26 Jahre alt: Philipp Mißfelder, damals Vorsitzender der „Jungen Union“ ( und übrigens: JU-Vorsitzender bis heute noch!).
Nun hat der immer noch allzujunge Christ und Demokrat, mittlerweile auch Abgeordneter im deutschen Bundestag, ein weiteres Mal hingelangt: für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßmahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie. Im Klartext: die Arbeitslosen würden dieses zusätzliche Geld eh nur versaufen oder in ihren Lungenkrebs investieren.
Als Nichtjurist sage ich dazu: für mich ist damit der Tatbestand der Beleidigung, Verleumdung und Volksverhetzung erfüllt. Hier wird einer ganze Bevölkerungsgruppe moralische Verkommenheit unterstellt, hier werden über fünf Millionen Menschen in der Bundesrepublik dem Pauschalverdacht ausgesetzt, mittlerweile derart verwahrlost zu sein, daß sie lieber ihre Kinder verhungern und verelenden ließen als auf den Schnaps und die Fluppe zu verzichten. Und nebenbei: gleichzeitig enthält dieser ungeheuerliche Vorwurf des Herrn Mißfelder auch noch die Unterstellung, es wäre deswegen bei den Arbeitslosen in riesigem Ausmaß Betrug zu erwarten -“ Zweckentfremdung staatlicher Gelder.
Für mich ist das nur noch ungeheuerlich, eine Kollektivverleumdung der Ärmsten der Armen, Hetze, die aufs schwerste den sozialen Frieden in diesem Lande stört, eine Äußerung, die geeignet ist, eine ganze Bevölkerungsmehrheit aufzubringen gegen eine schuldlos arbeitslos gewordene Minderheit. Für mich -“ mit hoffentlich noch einigermaßen funktionierenden Ethik-Reflexen -“ ist diese Verkommenheitsprojektion dieses Herrn Mißfelder nur eines noch: selber verkommen.
Gehört ein derartiger Politiker noch in eine christliche Partei? -“ Nein, er gehört nichtmal mehr in die Politik! Er sollte erstmal wieder etwas Anständiges machen, dieser Herr Mißfelder, um dadurch selber vielleicht wieder Anstand zu lernen. Und ausdrücklich verallgemeinert gesagt: Menschen wie diese gehören überhaupt nicht in eine Politik, die sich auf das Grundgesetz beruft. Sie tragen nämlich erheblich dazu bei, diese Herren Menschen, daß die Politik selber verkommt und unmenschlich wird und sich weiter und weiter von unserem Grundgesetz entfernt.
Jedenfalls, was Herrn Philipp Mißfelder von der CDU betrifft: dieser Sogenannt-Christ und Sogenannt-Demokrat sollte sich schämen. Aber ich befürchte: dieser Herr Philipp Mißfelder von der CDU kann nichtmal das!
Eine - unvollständige - Zitatauswahl:
• „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“
• Die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes für Kinder zum 1. Juli 2009 ist ein „Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“
• Mißfelder sprach sich bei weiteren Erhöhungen für eine Gutscheinlösung aus und erklärte, dass es ihm darum gehe, „dass das Geld bei den Kindern ankommt. Und da habe ich große Zweifel, ob die Unterstützung zielgenau ist“.
• To be continued...
Siehe auch:
• "Bettlern nix geben, die versaufen doch alles" - Missfelder erhebt den Stammtischspruch zum Prinzip
• Wegbereiter
• "Mißfelder - der Stammtisch-Pimpf"
Ein Gastbeitrag von Holdger Platta ©
Im heißen Sommer des Jahres 2003 hatte dieser famose Allzujungpolitiker der CDU schon einmal nach Kräften zugeschlagen, mit der widerwärtig-alten-feindlichen Forderung, Seniorinnen und Senioren sollten keinen Anspruch mehr haben auf Hüftgelenksoperationen. Krücken täten es auch. Der Name des jungen Mannes, keine 26 Jahre alt: Philipp Mißfelder, damals Vorsitzender der „Jungen Union“ ( und übrigens: JU-Vorsitzender bis heute noch!).
Nun hat der immer noch allzujunge Christ und Demokrat, mittlerweile auch Abgeordneter im deutschen Bundestag, ein weiteres Mal hingelangt: für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßmahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie. Im Klartext: die Arbeitslosen würden dieses zusätzliche Geld eh nur versaufen oder in ihren Lungenkrebs investieren.
Als Nichtjurist sage ich dazu: für mich ist damit der Tatbestand der Beleidigung, Verleumdung und Volksverhetzung erfüllt. Hier wird einer ganze Bevölkerungsgruppe moralische Verkommenheit unterstellt, hier werden über fünf Millionen Menschen in der Bundesrepublik dem Pauschalverdacht ausgesetzt, mittlerweile derart verwahrlost zu sein, daß sie lieber ihre Kinder verhungern und verelenden ließen als auf den Schnaps und die Fluppe zu verzichten. Und nebenbei: gleichzeitig enthält dieser ungeheuerliche Vorwurf des Herrn Mißfelder auch noch die Unterstellung, es wäre deswegen bei den Arbeitslosen in riesigem Ausmaß Betrug zu erwarten -“ Zweckentfremdung staatlicher Gelder.
Für mich ist das nur noch ungeheuerlich, eine Kollektivverleumdung der Ärmsten der Armen, Hetze, die aufs schwerste den sozialen Frieden in diesem Lande stört, eine Äußerung, die geeignet ist, eine ganze Bevölkerungsmehrheit aufzubringen gegen eine schuldlos arbeitslos gewordene Minderheit. Für mich -“ mit hoffentlich noch einigermaßen funktionierenden Ethik-Reflexen -“ ist diese Verkommenheitsprojektion dieses Herrn Mißfelder nur eines noch: selber verkommen.
Gehört ein derartiger Politiker noch in eine christliche Partei? -“ Nein, er gehört nichtmal mehr in die Politik! Er sollte erstmal wieder etwas Anständiges machen, dieser Herr Mißfelder, um dadurch selber vielleicht wieder Anstand zu lernen. Und ausdrücklich verallgemeinert gesagt: Menschen wie diese gehören überhaupt nicht in eine Politik, die sich auf das Grundgesetz beruft. Sie tragen nämlich erheblich dazu bei, diese Herren Menschen, daß die Politik selber verkommt und unmenschlich wird und sich weiter und weiter von unserem Grundgesetz entfernt.
Jedenfalls, was Herrn Philipp Mißfelder von der CDU betrifft: dieser Sogenannt-Christ und Sogenannt-Demokrat sollte sich schämen. Aber ich befürchte: dieser Herr Philipp Mißfelder von der CDU kann nichtmal das!
Eine - unvollständige - Zitatauswahl:
• „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“
• Die Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes für Kinder zum 1. Juli 2009 ist ein „Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“
• Mißfelder sprach sich bei weiteren Erhöhungen für eine Gutscheinlösung aus und erklärte, dass es ihm darum gehe, „dass das Geld bei den Kindern ankommt. Und da habe ich große Zweifel, ob die Unterstützung zielgenau ist“.
• To be continued...
Siehe auch:
• "Bettlern nix geben, die versaufen doch alles" - Missfelder erhebt den Stammtischspruch zum Prinzip
• Wegbereiter
• "Mißfelder - der Stammtisch-Pimpf"
Skandal! Zensur! Bundesinnenministerium will kritische Blogs mundtot machen! Kreisch!
Ist das die Quittung dafür, daß ich gestern in der Volxküche 2 Portionen كسكسي verdrückt habe? Die Demo gestern war doch so anstrengend für mich alten Knochen. Wie auch immer, kaum schaue ich in meinen RSS Reader glaube ich meinen entzündeten Augen nicht zu trauen: Wolfgang S. macht Ernst und sperrt die ersten Internetseiten, zum Beispiel die unsere, die Seite vom Pantoffelpunk, aber auch Redblog und sogar google!!

Ja sind wir denn bei den Chinesen?? Damit am deutschen Wesen wieder die Welt genesen kann, werden sogar Seiten aus der Schweiz gesperrt wie die von Gonorrea. Dabei geht es dort wirklich nur um eehhh... gesundheitliche die üblichen gesellschaftlichen Probleme. Verständnis bringen wirnatürlich auch nicht dem gegenüber natürlich für die Sperrung linker oder gar stalinistischer Seiten auf.
;-)

Ja sind wir denn bei den Chinesen?? Damit am deutschen Wesen wieder die Welt genesen kann, werden sogar Seiten aus der Schweiz gesperrt wie die von Gonorrea. Dabei geht es dort wirklich nur um eehhh... gesundheitliche die üblichen gesellschaftlichen Probleme. Verständnis bringen wir
