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"Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen." Zeitung 883, 1971

Serendipity Update und XINHA Test

Heute vor der Arbeit noch schnell einen aktuellen Snap Shot Alpha Version von Serendipity installiert. Nun mal kurz den Editor testen, auch wenn der bei Robert nicht für Begeisterung gesorgt hat. Naja, ist ja auch eine Weile her.
(...)

(Formatierungsbeispiele gelöscht.)

Nachtrag: Stimmt tatsächlich: WYSIWYG haut nicht hint. Unter Opera / Konquerror Darstellungsprobleme. Also wieder raus. FCKEditor oder TinyMCE testen. Textile ist zu hoch für mich 8-)

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Last modified on 2009-06-22 21:56

S9Y: Plugin für podcasting eingerichtet. Alles für den Bildungsstreik!

In Berlin Kreuzberg sollte am Freitag, den 15. Mai, ein Pressegespräch in Zusammenhang mit dem Bildungsstreik 2009 mit spanischen Studierenden stattfinden. Noch vor Beginn wurde der Treffpunkt in einem Café am Kottbusser Tor von rund 100 BullettInnen umstellt und das Gespräch verhindert. (Siehe auch: "Junge Welt", 18. Mai 2009).

Der Bildungsstreik ist - wie ich meine - eine unterstützenswerte Sache, die nicht zuletzt angesichts dieser Repression erneut die Frage der politischen Rechte aufwirft.

Nachdem mir Freunde gestern das Interview des Freien Radio Stuttgart zum Bildungsstreik 2009 mitsamt mp3 Datei geschickt hatten kam ich kurz ins Grübeln, wie denn derartige Dateien unter HTML eingebunden werden können. Kurzer Chat mit einem Sachverständigen aus den neuen Bundesländern: "Dos gübts bei mir als Blugin." (Auf hochdeutsh: Das gibt es bei WordPress als Plugin) Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Googeln und tatsächlich auch eine Anleitung zum Serendipity Easy Podcasting Plugin im gerade hinsichtlich S9Y relevanten Dingen sehr lesenswerten http://blog.brockha.us gefunden und dann mal in der Bluginlüste Pluginliste nachgesehen. Gübts dort auch. Gübt's doch gor nüch! War recht einfach zu installieren, ausser dem eigentlichen Blugin braucht man noch den JW-FLV Player und die getid3 Bibliothek besorgen, die man manuell ins S9Y Verzeichnis installieren muss, weil sie aus Lizenzgründen nicht mit dem Plugin mitgeliefert werden können.

Jetzt weiss ich wenigstens, was podcasts eigentlich sind. Neumodisches Zeugs, sicher, aber nachdem alle Welt ihre podcasts hat, sogar Bundesangie, gibt's hier so was zukünftig auch.

Kann ich ja nicht hinterherstehen, als anarchistischer Blogdiktator.

Post-Christmas-Monk-Miles-Moondog

Soeben problemlos von S9Y 1.4 Beta 1 auf die Version 1.4 aka "Post-Christmas-Monk-Miles-Moondog" upgegradet. Update per ftp auf den Server hochladen, Verwaltungsoberfläche aufrufen - fertig. Pluginupdates bzw. deren Installation funtkionieren ja schon immer über die Verwaltungsoberfläche.

Wichtig war an diesem Update vor allem die Double-Opt-In Anmeldung für Kommentare, mit der den Abmahnern unter den Bloglesern in die Suppe gespuckt werden soll. Zwar war diese Funktion bereits in der S9Y 1.4 Beta 1 vorhanden, aber wegen einiger weiterer Neuerungen wie den Volltextkommentar Benachrichtigungen erschien mir das Update dann doch ratsam.

3 Jahre bloggen mit Serendipity

Heute vor 3 Jahren erschien hier der erste von mittlerweile 2313 wegweisenden Beiträgen mit den Worten:

"Versuchen's wir halt mal mit Serendipity"

Davor liefen einige Versuche, beispielsweise mit dem sehr spartanischen Nanoblogger, da davor liefen einige Jahre PHPNuke / PostNuke. Die älteste Struktur hat die Fotodatenbank, die neueste der Terminkalender. Projekte wie eine Online Rezeptdatenbank habe ich wieder eingestellt. Tja, das waren noch Zeiten...

Mit dem eee900 und ubuntu via UMTS ins Internet

Was macht ein Internetjunkie wie ich eigentlich im Urlaub? Hotspot suchen und mit dem Notebook ranklemmen? Wenn es keine gibt wie auf Helgoland, bleibt einem nichts anderes übrig, als den Tag in der Post oder im Cafe Krebs zu verbringen, wo die beiden einzigen dortigen öffentlichen Internetpcs stehen. Und wo die ganzen anderen Internetjunkies davorsitzen und mich warten lassen.

Mit Hotspots war unser letzter Urlaubsort besser versorgt, aber was tun, wenn mal keiner in der Nähe ist oder andere Gründe gegen eine Verwendung sprechen?

Handy / UMTS scheidet aus verschiedenen Gründen ebenfalls aus, aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten, sich über die Mobilnetze ins Netz zu hängen. Nach ein wenig Herumgepfriemel ist es kein Problem, sich mit einem eee900 Netbook, Eeebuntu Hardy (8.04) 0 1 oder dem von mir verwendeten eeebuntu Standard 1.0 für Asus E³ (beides nichts für Weicheier) und einem Huawei 160 UMTS Modem auch in der Wildnis mit dem Internet zu verbinden. Die Transferraten sind dabei recht akzeptabel:

Transferraten von fonic:
Download Speed: 2040 kbps (255 KB/sec transfer rate)
Upload Speed: 283 kbps (35.4 KB/sec transfer rate)
Latency: 168 ms

Im Vergleich, meine aktuellen Geschwindigkeitsraten:
Download Speed: 12474 kbps (1559.3 KB/sec transfer rate)
Upload Speed: 777 kbps (97.1 KB/sec transfer rate)
Latency: 37 ms

Nichts gegen Internetcafes, aber da macht man sich sowieso nur verdächtig, außerdem ist es recht praktisch, mit dem eigenen Rechner online zu gehen, statt auf lahme, virenverseuchte Kisten zu gehen und ständig zu hoffen, daß keiner der Betreiber mitliest.

Abgesehen vom Anschaffungspreis, der für die USB UMTS Modems einem leicht die Haare zu Berge stehen läßt (sofern man noch welche hat) kommen inzwischen auch die Mobilfunkanbieter in Preisregionen, die interessant sind. Momentan teste ich fonic, die einen CallYa / prepaid ähnlichen Zugang für zweifuffzich pro Tag von 00:00 bis 24:00 Uhr anbieten.

Nicht wenig, verglichen mit den Telekomikern oder Vodafone, die gerne das Doppelte nehmen trotzdem für Gelegenheitssurfer eventuell interessant. Zumal der UMTS Stick nicht gebrandet ist und bei zukünftigen günstigeren Alternativen weiter Verwendung finden kann.

Wie funktioniert das nun unter eeebuntu oder anderen ubuntu Derivaten?

Bei mir waren folgende Schritte nötig:
1. Modem in einen USB Port stecken

2. usb_modeswitch besorgen, entpacken und am besten nach /usr/local/bin/usb_modeswitch kopieren. Mit sudo usb_modeswitch in einem Terminalfenster wird der UMTS Stick in den Modemmodus geschaltet.



Die Ausgabe des Befehls informiert zugleich darüber, ob das UMTS Modem erkannt wurde oder nicht. Falls nicht, fehlen die Kernelmodule. Kein Problem, das lässt sich nachladen: sudo modprobe usbserial vendor=0x12d1 product=0x100 und mit sudo usb_modeswitch überprüfen.

3. umtsmon besorgen und entpacken:

tar xzf umtsmon-0.x.xxxx.tar.gz

hinkopieren, wo es hingehört:

sudo cp umtsmon-0.x/umtsmon /usr/local/bin/

Mit chmod startklar machen:

sudo chmod 755 /usr/local/bin/umtsmon

In dem Terminalfenster dann umtsmon starten: sudo umtsmon

4. Wenn es klappt, erscheint die Aufforderung, die PIN einzugeben.



Den Connect Button anklicken, lossurfen.

Bei fonic braucht kein Username / Passwort / apn angegeben werden. Eine Stolperfalle war für mich die aktuelle Version von umtsmon, die hier nicht lief, sondern mit einer Fehlermeldung abbrach, die ich hier beschrieben habe. Zum Thema umtsmon gibt es hier ein interessantes Topic. Ich habe hier diese Version verwendet.

Was tun, wenn es nicht klappt und die folgende Meldung sich auch nicht fixen lässt:



Ich habe das UMTS Modem mal ausgesteckt und wieder eingesteckt. Dann ging es. Meistens liegt ein Problem mit den Rechten vor. Wie im richtigen leben ;-)

Ein paar Referenzen sind nötig:
Im Ubuntuforum wird beschrieben, wie das mit Vodafone funktioniert. Im RKBlog wird beschrieben, wie das mit einer Option UMTS-Karte geht, hilfreich war auch Anleitung bei Georg Frankenberger.

Übrigens: Wer auf dem eee noch mit Xandros unterwegs ist, findet in namic's Weblog eine Lösung.

Wem das alles zu holprig ist, der soll doch diese Lösung hier verwenden. Das beste kommt eben immer zum Schluß ;-)

So, und nun probiere ich, ob ich das auch mit Windows hinbekomme. Der Tag ist ja noch jung.

Selbstversuche und was da so bei rauskommt...

Eine kleine Auswahl
Ich habe heute Nacht mal kurz den Akismet Spamschutz abgeschaltet. Das Ergebnis von knapp 6 Stunden ohne diesen Schutz vor den ganzen günstigen Kredit- und Viagraanbietern und ihren Kollegen, den Penisverlängerern und Brustvergrößereren sind über 70 Spamkommentare, die ich jetzt manuell rausfischen muss. Wenn hier jeder Drecks Spambot seine Chance bekommen würde, dann müsste ich hauptberuflich bloggen. Eigentlich kein Problem, aber woher bekomme ich dann die Kohle? Man müsste also selber Spammer werden. Die ganzen Spammer sind also wahrscheinlich alles verarmte BloggerInnen 8-)