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"Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude." Albert Einstein

Göppingen: Medienberichterstattung zum Nazi Aufmarsch am 23.9.2006

Eine Teilübersicht über die Medienberichterstattung - Ergänzungshinweise sind erwünscht:

Die "Neue Württembergische Zeitung"NWZ berichtet:
Fast tausend Menschen sind am Samstagmorgen zu einer Kundgebung auf den Marktplatz und die neue Mitte gekommen...


Die Zeitung "StattWeb - Zeitschrift für Südbaden" schreibt zu den Ereignissen:
"Zeigen wir den Rechten die kalte Schulter, ignorieren wir ihre dumpfen, ewiggestrigen Parolen und feiern wir zusammen ein Fest", forderte Oberbürgermeister Guido Till (SPD) die Menschen auf. Stadt und Polizeibefürchten gewalttätige Aktionen gegen die Kundgebung der Jungen National- Demokraten, der Jugendorganisation der NDP, da verschiedene links-autonome Gruppierungen über das Internet zu Gegenaktionen aufgerufen haben.Die Polizei wisse, dass "militante Linke" angekündigt hätten, die (... weiterlesen)


Die "Stuttgarter Zeitung" verbreitet den dpa Bericht ebenso wie die meisten anderen (Print) Medien, ebenso wie der Bericht des Deutschlandfunk.

Auf IndyMedia entwickelt sich rund um die erste Fassung unseres Berichtes eine interessante Diskussion, ebenso wie in den Kommentaren.

Der Bericht wurde ebenfalls auf rf-news.de veröffentlicht.

Bereits am Samstag berichtete der SWR.

Die IG Metall Esslingen berichtet:

Nazis in Göppingen - ein Fazit

Die Bewegung war gut, am 23.09.2006 traten den ca 200 Neonazis gut 4000 Menschen in den Weg. In Göppingen war kein Platz für Nazis.

Nazis in GöppingenDie Auftaktkundgebung der IG Metall Göppingen war gut Besucht. Rund 1000 Menschen unterstützten die IG Metall und den DGB in ihrem Zeichen gegen den Naziaufmarsch.
Die IG Metall Jugend Göppingen hielt einen Redebeitrag in dem die JAVis von Allgaier und der WMF deutlich machten, dass Neonazis in Göppingen keinen Platz haben und dass Faschismus keine Meinung sondern ein Verbrechen ist.

Nach dem Redebeitrag wurde ein Integrationsprojekt vorgestellt, in dem die Jugendvertretung der WMF aktiv mitarbeitet. Breakdance als Mittel zur Integration. Jugendliche aus Deutschland, Russland, der Türkei, Italien und den USA tanzten gemeinsam um zu zeigen dass es miteinander viel besser geht als alleine.
Die Breakdancer werden am Jugendtag 2006 ihr Können noch mal zum besten geben.

Nach der Kundgebung sammelten sich die Menschen um den Bahnhofsvorplatz, um ein friedliches Zeichen gegen Nazis zu setzen. Wir hatten Erfolg, die Nazis konnten den Platz bis 14 Uhr nicht verlassen. Danach eskalierte die Situation. Die Polizei ermöglichte durch großen körperlichen Einsatz, dass die Nazis durch die Stadt marschieren konnten.
Der Umzug der Narren begann. Immer begleitet durch den Protest der Bevölkerung die nicht verstehen konnte, dass die Polizei so regierte.

Bei zukünftigen Aufmärschen, muss ein Demonstrationszug der Nazis aus Sicherheitsgründen unterbunden werden. Das hätte in der Entscheidungsbefugnis des Einsatzleiters gelegen. Schade dass der Mut zur Handlung hier fehlte. Es war eben einfacher die Nazis laufen zu lassen und die Bevölkerung mit Wasserwerfern zu bedrohen.

Es bleibt die Frage offen, ob es jemals das Ziel der Stadt Göppingen war, diese Demonstration zu verhindern?!

Fotoausstellung aus dem Hungerstreik bei Panasonic

Der Verein Kultur am Rande zeigt in der Spinnerei in Esslingen, Maille 3 die Fotoausstellung:


Arbeiter im Ausnahmezustand

Ein Bericht der Esslinger Zeitung zur Ausstellung.