trueten.de

"Die Deutschen sind ein Volk, das im hohem Maße von der staatlichen Idee durchdrungen ist, dieser Geist war schließlich stärker als alle anderen Leidenschaften und hat in ihnen buchstäblich den Freiheitsdrang erstickt." Michail Bakunin

MEtallarbeiter sind Online!

Als Metallarbeiter freut mich das natürlich besonders: Die Metallarbeiter sind online! Metallarbeiter sind ein sozialistisches Musikerkollektiv, das Arbeiterlieder im Stil des Progressive Metal interpretiert. Momentan befindet sich die Seite noch im Aufbau, in Kürze gibt es noch mehr zu lesen und zu hören. Bis dahin freut sich das Kollektiv über Hinweise und Anregungen.

Initiative gegen einen zentralen Fernomnibusbahnhog in Vaihingen geht online

Gegen nahezu die gesamte Vaihinger Bevölkerung, die mehrfache einstimmige Ablehnung des Bezirksbeirats, entgegen der nachdrücklichen Ablehnung durch den Verband baden-württembergischer Busunternehmen und gegen jede verkehrspolitische und stadtplanerische "Vernunft" treiben Stadtverwaltung und die Gemeinderatsfraktionen von CDU und SPD die Verlegung des ZOB Stuttgart in den Außenbezirk Vaihingen voran. Dazu zwinge ein "kleinerer Planungsfehler im Rahmen des Gesamtplanungsfehlers Stuttgart 21". Daran interessiert ist auch noch der Immobilienverwerter Aurelis, dem das Gelände in Vaihingen gehört und der es gerne zu Geld machen möchte.

Die frühere Bahntochter Aurelis ist seit Ende 2007 im Besitz eines Konsortiums des deutschen Bauriesen HochTief und einem Immobilienfonds des Finanzinvestors Redwood Grove Int. mit Sitz im Paradies aller internationaler Steuervermeider, den Cayman-Inseln in der Karibik.

Die Vaihinger Initiative, die sich gegen die FOB-Pläne wehrt und einen ZOB am Hauptbahnhof will ist jetzt auch mit einer eigenen Webseite online gegangen. Dort kann man diese und andere lehrreiche und aktuelle Hintergrundsinformationen abrufen.

Siehe auch:
67.000 Bürger unterschreiben gegen "Stuttgart 21"
• Stuttgart 21: Keine Verlagerung des ZOB nach Vaihingen!
Laterne, Laterne...

Ixion & Co verklagen LabourNet und Mag Wompel

Güteverhandlung am 29.2.2008 in Hamburg

Der Termin der Güteverhandlung in der zivilrechtlichen Klage von Ixion gegen Mag Wompel und LabourNet Germany ist der 29.2.2008 in Hamburg (Landgericht Hamburg, Ziviljustizgebäude Sievekingplatz 1, ab 12.00 Uhr im Sitzungsraum B 335). Siehe dazu:

a) Unterstützung und Solidarität mit Mag Wompel, Chefredakteurin bei LabourNet!

„Wir treffen uns am Freitag, dem 29.2.2008 vor dem Landgericht Hamburg, Sievekingplatz 1 um 11 Uhr 15 . Der Prozeß beginnt um 12:00 (Sitzungsraum B 335). Nach der Güteverhandlung beginnt die übliche Verhandlung. Wir haben ein Transparent gemacht, verteilen Flugblätter und es erwartet euch noch eine Überraschung. Diesen Protest organisieren wir zusammen mit KollegInnen der internet-Seite www.chefduzen.de

Wer Zeit hat, sollte kommen!“ Aufruf des Jour Fixe der Gewerkschaftslinken

Siehe dazu auch das Flugblatt „Achtung, keine Realsatire! Kapitalist (Hamburger Metallfirma IXION) strengt Prozess an – weil er Kapitalist genannt wird!“ (pdf)
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/masch/ixion_jourfixe.pdf

b) IXION gegen LabourNet

„Am 29.02.2008 geht beim Landgericht Hamburg, Sievekingplatz 1, Sit-zungsraum B 335 um 12:00 Uhr der juristische Kampf der IXION GmbH & Co.KG gegen das Internetportal LabourNet mit einer Güteverhandlung in die erste Runde. Inhaltlich geht es darum, ob sich das Privatinteresse der Kapitalbesitzer eines mittelständischen Betriebes, juristisch gegen das Interesse der Öffentlichkeit auf freie Meinung durchsetzen kann…“ Artikel von Armin Kammrad vom 18.02.2008
http://www.labournet.de/branchen/sonstige/masch/ixion_ak.html

c) LabourNet-Betreiber stehen wegen angeblicher Beleidigung vor Gericht. Klage wegen Bezeichnung von Firmeneignern als "Kapitalisten"

Artikel vom 27.02.2008 bei de.internet.com - Nachrichten für die Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche http://de.internet.com/index.php?id=2054862&section=Marketing-News

So was gibt's nur hier: Großputz am Frauentag

Bei den Esslinger Frauenwochen dreht sich diesmal alles um den „Wirtschaftsfaktor Frau“. Von dem Motto abgesehen, gibt es in der Zeit ein teilweise interessantes Programm. Der Stadt fällt zum internationalen Frauentag jedoch keine andere Geschmacklosigkeit ein, als den - an sich nicht schlechten - diesjährigen "Großputz" auf den 8. März zu legen:





Die Begründung für die leeren Stadtkassen fehlt auf dem Flyer. Aber das wundert eigentlich nicht wirklich.

Der Esslinger Frauenrat lädt zu einer Aktion ein, bei der unter dem Motto: Frauen rechnen ab!, "die unentgeltlichen Leistungen von Frauen" dokumentiert und die "unbezahlte Arbeit sichtbar" gemacht werden soll. (Rathausplatz 10:00 bis 12:00). Die IG Metall geht am Frauentag mit der Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro an die Öffentlichkeit.

Und die Durchsetzung der alten Forderung "gleicher Lohn für gleiche Arbeit"? Davon sind bekanntlich nicht nur Leiharbeiter weit entfernt. Frauen und Leiharbeiter sind ja "geringer qualifiziert". Und wenn die Ausrede nicht hilft:

Gleichbehandlung: Gilt nicht auf der Konzernebene
Arbeitgeber in einem Konzernverbund sind nicht verpflichtet, die Beschäftigten konzernweit gleich zu behandeln. Der Gleichbehandlungsgrundsatz gilt nur für ein und denselben Rechtsträger, also auf Unternehmens- und nicht auf Konzernebene.

BAG vom 19. Juni 2007 - 1 AZR 454/06

Ansatzpunkte für Gemeinsamkeiten? Über Tagesforderungen hinaus war und ist der internationale Frauentag deshalb vor allem immer auch der Tag, an dem es neben dem gemeinsamen Kampf um eine tatsächliche Gleichberechtigung auch um Perspektiven in einer befreiten Gesellschaft geht. Derlei kann man von einem städtischen Großputz natürlich nicht erwarten.


Bildquelle: Bildercache.de

War klar: Blogger sind Terroristen

Gerade via redblog, bei Peter Kröner und bei pantoffelpunk geortet:

Da bloggt einer mit seinen Windsheimer Geschichten auch kritische Berichte über den Bürgermeister des bayrischen Ortes und promt beginnen Ermittlungen, genauer: Ermittlungen des Staatsschutzes mit Rasterfahndung, Hausdurchsuchungen und allem drum und dran.

Man soll aber Angst vor Christel Wegner haben…


Bundesweites Jugend Festival - Gençlik Festivali

Die DIDF-Jugend ruft bundesweit zum großen Jugendfestival in Köln auf. Am 15. März werden aus allen Ecken der Republik Jugendliche in die Dom-Stadt kommen, um zu feiern und ihrem Wunsch nach einer schöneren Welt Ausdruck zu verleihen.
Plakat zum FestivalAufruf der DIDF-Jugend:
Wer kennt nicht das Gefühl der Unzufriedenheit und der Abweisung. Ist es nur ein Gefühl oder schon ein ständiger Zustand unseres täglichen Lebens? Haben diese Gefühle ihre berechtigten Gründe, oder ist es nur ein Gejammer der Jugend? Ja, diese Empfindungen haben ihre Gründe. Was für ein Gefühl können wir denn haben, wenn ca.2 Millionen Jugendliche in Deutschland, in Armut leben. Ist es Gejammer, wenn wir Hunderte Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz schicken aber keine Stelle kriegen. Es nicht gerade motivierend, wenn über 500 tausend keinen Ausbildungsplatz haben. Außer einige Wenige, kann sich wohl keiner von uns leisten über 600 Euro Studiengebühren zu bezahlen. Ist es keine Abweisung, wenn wir als Migranten Jugend von den Politikern oder den Medien für Kriminalität, Terror oder rückständige Bräuche wie Zwangsheirat usw. verantwor tlich gemacht werden? Ja, wir sind über die Zustände und Verhältnisse unter denen wir leben müssen, unzufrieden und wütend. Wir sind aber weder ausweglos noch hilflos.
Doch, mit Abwarten und Hoffen kommen wir nicht weiter. Lasst uns für unsere Rechte, Interessen und Forderungen gemeinsam eintreten. Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und Nationalismus vorgehen. Ob deutsche Rassisten oder türkische Nationalisten, sie wollen nur eins: uns spalten, Hass gegen anders Aussehende und Denkende schüren und unseren Zusammenhalt verhindern.
„Tretet“ den Rassisten und den Nationalisten in den Hintern. Niemand braucht sie. Was wir brauchen ist der Zusammenhalt aller Jugendlichen für eine bessere Zukunft. Kommt alle zu unserem Festival am 15. März in
Köln. Denn, wir gehen gemeinsam in den Streik, demonstrieren für den Frieden und wollen auch gemeinsam tanzen und feiern.

Via DIDF Jugend

Von wegen Hungertuch: Der Rubel rollt

Das laute Geschrei der verarmenden Klasse der "Besserverdiener", Manager und Vorstände soll eine Tatsache verdecken: Die sogenannte "Einkommenskluft" in Deutschland wächst. Besserverdiener würden sich einen immer größeren Anteil am Gesamteinkommen sichern, zitiert der "Tagesspiegel am Sonntag" eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.
Die Unternehmensgewinne und die Einkommen aus Vermögen haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Mit vollem Bauch läßt es sich dann trefflich über Moral reden.

Oettinger stürzen!

Letzten Samstag war redblog auf Westbesuch. Als kritischem Menschen fielen ihm auch gleich einige Mißstände in unserer Stadt auf. Wie es sich für ein Bloggertreffen gehört, haben wir gleich eine Kampagne verabredet, die den Üblen bei der Wurzel packen soll:



Foto: metzecki (Macht auch tolle Linsenfotos!)

Trotz eingehender Beratungen verstehe ich allerdings immer noch nicht, was die Ossies für ein Problem mit den Bananen haben.