trueten.de

"Wie gesagt, das Leben muss noch vor dem Tode erledigt werden." Erich Kästner

"GPG error" bei Debian Aktualisierung

Kommt immer mal wieder vor: Bei einem Upgrade des Systems meldet Debian / (K)Ubuntu, einen "GPG Error":

Paketlisten werden gelesen... Fertig W: GPG error: http://non-us.debian.org stable/non-US Release: Die folgenden Signaturen konnten nicht überprüft werden, weil ihr öffentlicher Schlüssel nicht verfügbar ist: NO_PUBKEY F1D53D8C4F368D5D

Was tun? Ein Eintrag in /etc/apt/apt.conf:

(...)

APT::Get::AllowUnauthenticated "true";

würde Herrn Schäuble's Bundestrojaner Tür und Tor öffnen, daher läßt man solche Sachen lieber bleiben und aktualisiert einfach den GPG Schlüsselbund um die fehlenden Schlüssel und lädt diese in die apt Datenbank:

xbox:~# gpg --recv-keys F1D53D8C4F368D5D

gpg: requesting key 4F368D5D from hkp server subkeys.pgp.net

gpg: key 4F368D5D: public key "Debian Archive Automatic Signing Key (2005) " imported

gpg: no ultimately trusted keys found

gpg: Total number processed: 1

gpg: imported: 1

xbox:~# gpg --export F1D53D8C4F368D5D |apt-key add -

OK

Openbsd läuft auf der XBOX

Das es kaum ein Elektrogerät gibt, auf dem Linux nicht läuft, ist ja schon länger bekannt. Zum Beispiel läuft auf unserer xbox xebian, eine Debian Variante. Markus Ritzer hat jetzt OpenBSD auf der xbox zum Laufen bekommen, wie es im Wiki von Tobias Schröpf beschrieben wird. Bemerkenswert ist auch, daß es sich bei der XBOX um diejenige handelt, auf der auch erstmals Linux lief.

Mailrouting mit Postfix

Ab und zu versende ich größere Dateien, für die ich einen anderen Mailserver verwende. Ebenso geht Spam, der nicht erkannt wurde direkt an ein Lernscript, das spamassasin auf dessen zukünftige Erkennung trainiert. Dazu verwende ich dann jeweils andere Empfägeradressen: Spam geht beispielsweise an spam@mailempfängerdomain_2, Mail an Nutzer im Intranet an mailempfängerdomain_1. Der Rest der Welt wird über smtp_Server_3 mit meinen Erkenntnissen versorgt ;-)

Diese Verteilung bzw. Routing unterschiedlich addressierter Mail funktioniert mit Postfix ziemlich einfach:
Datei /etc/postfix/transport mit folgendem Inhalt anlegen:

# /etc/postfix/transport
# Mails für alle Empfänger in *.mailempfängerdomain_1 gehen über smtp_Server_1
.mailempfängerdomain_1 smtp:smtp_Server_1
# Mails für alle Empfänger in mailempfängerdomain_2 gehen über smtp_Server_2
mailempfängerdomain_2 smtp:smtp_Server_2
# Der Rest geht hierhin
* smtp: smtp:smtp_Server_3


/etc/postfix/main.cf um folgende Einträge ergänzen:

# /etc/postfix/main.cf
# Alle Domains eintragen, für die geroutet wird:
relay_domains = mailempfängerdomain_1, mailempfängerdomain_2
# Routing
transport_maps = hash:/etc/postfix/transport


Anschließend die Befehle ausführen:
postmap /etc/postfix/transport
postfix reload


Logfiles kontrollieren, fertig.

Venezuela baut eigene Linux PCs

Der Bolivarische Computer, Modell VIT C2660
Quelle: Venezuela de Industria Tecnológica
Nach einem Bericht von venezuelanalysis.com hat Hugo Chavez letzte Woche angekündigt, dass Venezuela künftig PCs mit Linux zunächst für den eigenen Bedarf und später auch für die Allgemeinheit produzieren wird.
Die in verschiedenen Modellen verfügbaren Rechner sollen zunächst vor allem in Behörden, Schulen und anderen staatlichen Institutionen zur Anwendung kommen Bis Ende 2007 sollen sie aber auch für Privatpersonen erhältlich sein und auch exportiert werden. Hergestellt werden die Rechner von VIT (Venezuela de Industria Tecnológica), einem Joint Venture des chinesichen Unternehmens "Lang Chao" und des venezuelanischen Ministeriums für Leichtindustrie und Handel.

Siehe auch pro-linux und golem

11. Linuxmesse in Berlin

Unter dem Motto »where .com meets .org« beginnt heute auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm die elfte Linuxmesse. Sie hat sich als Plattform für Nutzer des freien Betriebssystems etabliert. Bis Samstag werden zahlreiche Anwendungen – etwa in Behörden oder in der Medizin – in Diskussionsveranstaltungen erörtert. 140 Vorträge werden gehalten. Wegens seines sparsamen Ressourcenverbrauches ist Linux für viele Softwareentwickler schon längere Zeit erste Wahl. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele präsentieren die unterschiedlichsten Unternehmen und Organisationen an den Messeständen ihre Linuxsoftware. Dabei sind die Großen wie RedHat und SuSE, aber auch Spezialunternehmen, die sich beispielsweise mit ausgefeilter Mobil- oder Grafiksoftware präsentieren werden. Am Donnerstag, 19 Uhr, findet im Umspannwerk Kreuzberg am Landwehrkanal die »Linuxnacht« statt.

linuxtag.org/2007/

Ubuntu Umfrage

Hier hatte ich etwas zum Umstieg bzw. einer Möglichkeit, ein "Dapper Drake" System über "Edgy Eft" auf "Feisty Fawn" zu aktualisieren. Via Daniels Seite "Das rote Blog" bin ich auf eine Umfrage in Yoda's Blog zum Thema gestoßen. Ich bin der “1384. gütige Mensch, der diese Umfrage ausgefüllt hat”. ;-)

Von "Dapper Drake" über "Edgy Eft" nach "Feisty Fawn"

Nachdem das Versionsupdate von Kubuntu auch schon ein paar Tage alt ist, habe ich mal mein "Dapper Drake" System über "Edgy Eft" auf "Feisty Fawn" aktualisiert. Ich bin nach der Anleitung im Weblog von Martin “mneisen” Eisenhardt vorgegangen - Probleme sind nicht aufgetreten:

Kubuntu: Upgrade von Dapper Drake auf Edgy Eft
Kubuntu: Upgrade von Edgy Eft nach Feisty Fawn - Visual Guide

Nach "Feisty Fawn" kommt übrigens “Gutsy Gibbon”

Wer bis hierher nur Bahnhof verstanden hat kann in diesem Wikipedia Artikel einiges über die Hintergründe des “eleganten Erpels” oder des “nervösen Molchs” erfahren.

Linux: Ubuntu 7.04 ab heute erhältlich

Nachdem ich in den letzen Jahren verschiedene Linux Distributionen auf der Basis von debian - das inzwischen als Version 4.0 erschien - verwendet habe, sagt mir momentan Ubuntu am meisten zu. Zur heute erscheinenden Version Ubuntu 7.04 »Feisty Fawn« erschien auf pro-linux folgender Beitrag:

Ubuntu 7.04 »Feisty Fawn« soll noch benutzerfreundlicher als die bisherigen Versionen werden. Erstmals ist ein Assistent enthalten, mit dem Daten und Einstellungen von Windows migriert werden können. Die Multimedia-Unterstützung wurde verbessert, indem sich Codecs, die in der Standardinstallation nicht enthalten sind, mittels Wizards auf einfache Weise nachinstallieren lassen. Die Unterstützung für WLAN wurde ebenfalls weiter optimiert und mittels Avahi lassen sich Dienste publizieren sowie Dienste und Hosts in einem lokalen Netz entdecken, ohne besondere Konfiguration zu benötigen. Der Desktop setzt unter anderem GNOME 2.18, OpenOffice.org 2.2.0rc3 und X.org 7.2 ein. Weitere in allen Varianten verwendete Pakete sind GCC 4.1.2, glibc 2.5, Linux 2.6.20 und Python 2.5.

Offizielle Varianten von Ubuntu sind Kubuntu mit KDE in der Standardinstallation, Xubuntu mit Xfce, Edubuntu mit Terminal-Server, Schul- und Ausbildungssoftware und eine Server-Variante. Die Varianten greifen alle auf den gleichen Software-Pool zurück.

Kubuntu 7.04 enthält statt GNOME KDE 3.5.6. Das Partitionierungsmodul im Installationsprogramm wurde neu geschrieben. Die Einrichtung des Netzes soll mit knetworkmanager einfacher werden. Die Paketverwaltung adept wurde verbessert. Als weitere Softwarepakete wurden Digikam 0.9.1 und Kexi beigelegt. Zeroconf (Avahi) ist aktiviert. Verbesserungen gab es auch in Guidance, einem Programm zum Steuern der Energiesparoptionen.

Die Server-Ausgabe von Ubuntu bietet bessere Unterstützung für Virtualisierung auch mit den Hardware-Fähigkeiten neuerer Prozessoren, die Kernel-basierte virtuelle Machine (KVM) und generell erweiterte Hardware-Unterstützung. Enthaltene Softwarepakete sind unter anderem Apache 2.2, PostgreSQL 8.2, PHP

Edubuntu lässt sich unmittelbar als Thin Client einsetzen. Der Classroom Server besteht aus zwei CDs, von denen eine die Server-Software und die zweite zusätzliche Sprachen und für Ausbildungszwecke nützliche Software enthält. Ferner wird das Edubuntu-Handbuch mit stark verbesserter Dokumentation mitgeliefert.

KNOPPIX 5.1 Release erschienen

Weit später als ursprünglich geplant ist die neuen Version der Debian-basierten Live-CD und DVD mit Kernel 2.6.19, ntfs-3g und beryl jetzt verfügbar. In den KNOPPIX 5.1 Release Notes werden folgende Neuerungen angegeben:

• Update auf Debian etch/testing als Basisdistribution
• Linux Kernel 2.6.19(.1) + fuse 2.6.1
• cloop 2.05 Realtime Decompression mit erweitertem Block-Buffering für geringere CD/DVD Zugriffs-Latenz
• Ersatz von unionfs durch aufs wegen besserer Stabilität und Performance
• KDE 3.5.5
• OpenOffice 2.1
• ntfs-3g (12.12.2006) für voll transparenten NTFS-Schreibsupport, getestet auch mit der knoppix tohd= und knoppix fromhd= Boot-Option.
• ntfsprogs-Update (ntfsresize, ntfsmount, ntfsfix)
• Integration des 3D-Desktops beryl+emerald in KDE (manueller Start mit gnome ist ebenfalls möglich), per Bootoption knoppix desktop=beryl.
• Experimentelles Skript zur Erstellung eines bootfähigen Memory-Sticks (mkbootdev, Martin Öhler) aus einer laufenden KNOPPIX-Live-Session

Der Download ist wie immer z.B. über zahlreiche Mirrorserver möglich.
1350 hits
Defined tags for this entry: ,
Last modified on 2007-01-02 09:26