Vor 25 Jahren bombardierte die von Korruption und Rassismus geprägte Polizei in Philadelphia, USA ein Haus, in dem sich elf Menschen der "MOVE" Organisation aufhielten. Nur zwei überlebten, der Rest verbrannte bei lebendigem Leib oder starb in den Kugeln der Polizei. Die Feuerwehr wurde von den Beamten daran gehindert, das Feuer zu löschen. Viele AnwohnerInnen verloren alles - 62 Häuser in der Nachbarschaft brannten ab. Bis heute warten Angehörige und Überlebende auf "Gerechtigkeit".
• "Die MOVE 9" Solidaritätsbündnis "Free Mumia AbuÂJamal", Hamburg
• "Widerstand in den USA - on the Move" Berliner Einstellungsbündnis
• Umfangreiche (englischsprachige) Dokumentation auf philly.com
• 25. Jahrestag der MOVE Bombardierung bei IndyMedia
Filmtipp: Die achtteilige Videodokumentation: "Move Confrontation in Philadelphia"
United Prisons of America
Revolution an der Tanzbar: AC/DC: "Hells Bells"
Zum heutigen Reha Ende:
Anmerkungen zu den Wahlergebnissen der britischen Unterhauswahlen in Nordirland
Nordirland und der nordirische Konfliktlösungsprozess sind weitgehend aus unseren Medien verschwunden und tauchen nur noch sporadisch auf. Durch Berichte über vereinzelte Anschlägen republikanischer Dissidenten, die den Friedensprozess ablehnen, oder durch die jüngsten Skandale im privaten Umfeld des Peter Robinson, des First Minister der Regionalregierung. Auch die Versuche einiger Medien, den Missbrauchsverdacht gegen den Bruder des Sinn Fein Präsidenten Gerry Adams zu benutzen, um Gerry Adams politisch demontieren zu wollen, wurden hier berichtet.
Die Wahlen zum britischen Unterhaus vom 6. Mai 2010 sind die ersten Wahlen seit der Bildung der nordirischen Regionalregierung im Mai 2007. Diese Regierung, die gemeinsam von der pro-britischen DUP und der irisch-republikanischen Partei Sinn Fein geführt wird, spielt eine wichtige Rolle im Friedensprozess:
"In Nordirland steht jedoch nicht eine x-beliebige Regierungsbildung an. Nordirland befindet sich in einem Prozess der Konfliktlösung, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die gemeinsame Regionalregierung ist ein gewichtiger Schritt in Richtung nationale Versöhnung mit der pro-britischen Bevölkerungsgruppe, die über Jahrhunderte von den herrschenden Parteien, britischen Regierungsvertretern, Unionisten und Oranierorden gegen alles Irische und Katholische aufgehetzt wurde." (aus der Stellungnahme der deutschen Irlandsolidarität, Mai 2007)
Die Wahlen vom letzten Donnerstag waren deshalb ein Seismograph, wie die Menschen diesen Prozess sehen und für ihr Vertrauen in die ihn tragenden Parteien. Ihr Ergebnis reflektiert die Stabilität des Konfliktlösungsprozesses.
Sinn Fein wurde mit 25,5% der Stimmen zur stärksten Partei in Nordirland, ein unglaublicher Erfolg für die irisch-republikanische Partei, die der Motor des Konfliktlösungsprozesses ist. Sie stellt fünf Abgeordnete, die ihre Plätze im britischen Unterhaus allerdings nicht einnehmen. Als irische Republikaner streben sie ein wiedervereintes Irland an und lehnen jede Einflussnahme der britischen Regierung auf irische Angelegenheiten ab. Als Republikaner lehnen sie es ausserdem ab, Loyalität zur britischen Krone zu geloben, ein Schwur, den jeder Abgeordnete ablegen muss.
Die nordirische sozialdemokratische Partei SDLP musste leichte Verluste hinnehmen, konnte ihre drei Abgeordneten jedoch halten. In Süd Belfast wurde dies dadurch abgesichert, dass Alex Maskey von Sinn Fein auf seine Kandidatur verzichtete.
Fermanagh & South Tyrone ist einer der am stärksten umkämpften Bezirke. Sinn Feins Michelle Gildernew hat zum dritten Mal in Folge den Sitz gewonnen, diesmal allerdings unter widrigsten Umständen. Die beiden grösseren unionistischen Parteien DUP und UCUNF (früher UUP) hatten sich auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt, um einem pro-britischen Abgeordneten den Sieg zu ermöglichen. Die SDLP weigerte sich, Michelle Gildernew zu unterstützen und trat mit einem eigenen aussichtslosen Kandidaten an. Drei Zählungen brauchte es, bis endlich der Sieg von Michelle Gildernew trotzdem feststand. Vier Stimmen Vorsprung trennte sie vom pro-britischen Kandidiaten.
Für Republikaner hat der Sieg in diesem Bezirk noch eine ganz eigene historische Bedeutung. Im Jahre 1981 gewann Bobby Sands sensationell , während er den Hungerstreik für die Anerkennung republikanischer Häftlinge als politische Gefangene anführte. Zehn Männer starben in diesem Hungerstreik, unter ihnen auch der Abgeordnete Bobby Sands. Sein Wahlsieg war der Auftakt für die Wandlung der irisch-republikanischen Bewegung in eine Massenbewegung. Als ob es dieser besonderen Betonung bedürfe fand die diesjährige Wahl nur einen Tag nach Bobby Sands Todestag statt.
Im unionistischen Lager zeigte die Wahl, dass Probleme und Verschiebungen bei den unionistischen Parteien nicht mehr automatisch deren radikale Aussenposten stärkt. Die Wähler in Ostbelfast straften beispielsweise den First Minister Peter Robinson für die Skandale der jüngsten Vergangenheit ab, die Wähler wanderten aber nicht in ein protestantisches Hardliner-Lager, sondern gaben ihre Stimme der gemässigt-unionistischen Alliance Partei und ihrer Vertreterin Naomi Long. So war "die eigentliche Sensation der Wahl die Niederlage zweier unionistischer Projekte", wie Brian Feeny in seiner Wahlanalyse für die Irish News am 10. Mai schreibt. Die Traditional Unionist Voice (TUV) , eine Abspaltung der DUP, bleibt unter 4% und damit bedeutungslos. Die Ulster Conservative and Unionist - New Force (UCUNF), die Verbindung der ehemals allmächtigen UUP mit den britischen Konservativen, kam nicht einmal auf einen Sitz. "New Farce" ist ihr neuer Spitzname. Die einzige verbleibende Abgeordnete der UUP, Sivia Hernon, war aus Protest gegen die Verbindung mit den britischen Konservativen als Unabhängige angetreten.
Quelle: Uschi Grandel / NordIrland Solidarität
Die Wahlen zum britischen Unterhaus vom 6. Mai 2010 sind die ersten Wahlen seit der Bildung der nordirischen Regionalregierung im Mai 2007. Diese Regierung, die gemeinsam von der pro-britischen DUP und der irisch-republikanischen Partei Sinn Fein geführt wird, spielt eine wichtige Rolle im Friedensprozess:
"In Nordirland steht jedoch nicht eine x-beliebige Regierungsbildung an. Nordirland befindet sich in einem Prozess der Konfliktlösung, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die gemeinsame Regionalregierung ist ein gewichtiger Schritt in Richtung nationale Versöhnung mit der pro-britischen Bevölkerungsgruppe, die über Jahrhunderte von den herrschenden Parteien, britischen Regierungsvertretern, Unionisten und Oranierorden gegen alles Irische und Katholische aufgehetzt wurde." (aus der Stellungnahme der deutschen Irlandsolidarität, Mai 2007)
Die Wahlen vom letzten Donnerstag waren deshalb ein Seismograph, wie die Menschen diesen Prozess sehen und für ihr Vertrauen in die ihn tragenden Parteien. Ihr Ergebnis reflektiert die Stabilität des Konfliktlösungsprozesses.
Sinn Fein wurde mit 25,5% der Stimmen zur stärksten Partei in Nordirland, ein unglaublicher Erfolg für die irisch-republikanische Partei, die der Motor des Konfliktlösungsprozesses ist. Sie stellt fünf Abgeordnete, die ihre Plätze im britischen Unterhaus allerdings nicht einnehmen. Als irische Republikaner streben sie ein wiedervereintes Irland an und lehnen jede Einflussnahme der britischen Regierung auf irische Angelegenheiten ab. Als Republikaner lehnen sie es ausserdem ab, Loyalität zur britischen Krone zu geloben, ein Schwur, den jeder Abgeordnete ablegen muss.
Die nordirische sozialdemokratische Partei SDLP musste leichte Verluste hinnehmen, konnte ihre drei Abgeordneten jedoch halten. In Süd Belfast wurde dies dadurch abgesichert, dass Alex Maskey von Sinn Fein auf seine Kandidatur verzichtete.
Fermanagh & South Tyrone ist einer der am stärksten umkämpften Bezirke. Sinn Feins Michelle Gildernew hat zum dritten Mal in Folge den Sitz gewonnen, diesmal allerdings unter widrigsten Umständen. Die beiden grösseren unionistischen Parteien DUP und UCUNF (früher UUP) hatten sich auf einen gemeinsamen Kandidaten geeinigt, um einem pro-britischen Abgeordneten den Sieg zu ermöglichen. Die SDLP weigerte sich, Michelle Gildernew zu unterstützen und trat mit einem eigenen aussichtslosen Kandidaten an. Drei Zählungen brauchte es, bis endlich der Sieg von Michelle Gildernew trotzdem feststand. Vier Stimmen Vorsprung trennte sie vom pro-britischen Kandidiaten.
Für Republikaner hat der Sieg in diesem Bezirk noch eine ganz eigene historische Bedeutung. Im Jahre 1981 gewann Bobby Sands sensationell , während er den Hungerstreik für die Anerkennung republikanischer Häftlinge als politische Gefangene anführte. Zehn Männer starben in diesem Hungerstreik, unter ihnen auch der Abgeordnete Bobby Sands. Sein Wahlsieg war der Auftakt für die Wandlung der irisch-republikanischen Bewegung in eine Massenbewegung. Als ob es dieser besonderen Betonung bedürfe fand die diesjährige Wahl nur einen Tag nach Bobby Sands Todestag statt.
Im unionistischen Lager zeigte die Wahl, dass Probleme und Verschiebungen bei den unionistischen Parteien nicht mehr automatisch deren radikale Aussenposten stärkt. Die Wähler in Ostbelfast straften beispielsweise den First Minister Peter Robinson für die Skandale der jüngsten Vergangenheit ab, die Wähler wanderten aber nicht in ein protestantisches Hardliner-Lager, sondern gaben ihre Stimme der gemässigt-unionistischen Alliance Partei und ihrer Vertreterin Naomi Long. So war "die eigentliche Sensation der Wahl die Niederlage zweier unionistischer Projekte", wie Brian Feeny in seiner Wahlanalyse für die Irish News am 10. Mai schreibt. Die Traditional Unionist Voice (TUV) , eine Abspaltung der DUP, bleibt unter 4% und damit bedeutungslos. Die Ulster Conservative and Unionist - New Force (UCUNF), die Verbindung der ehemals allmächtigen UUP mit den britischen Konservativen, kam nicht einmal auf einen Sitz. "New Farce" ist ihr neuer Spitzname. Die einzige verbleibende Abgeordnete der UUP, Sivia Hernon, war aus Protest gegen die Verbindung mit den britischen Konservativen als Unabhängige angetreten.
Quelle: Uschi Grandel / NordIrland Solidarität
Zitat des Tages
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten". Adorno.
Filmtipp: "So jung kommen wir nicht mehr zusammen"
Vor einigen Tagen kam der Filmtipp bereits beim Kraftfuttermischwerk, inzwischen rückt die Aufführung des Filmes "So jung kommen wir nicht mehr zusammen" von Vera Vogt näher, deshalb hier nochmal der HInweis: Er wird am 8.Juni um 17.30 Uhr beim Filmfest Stuttgart / Ludwigsburg im Cinemaxx auf dem Bosch Areal, Kinosaal 3, gezeigt.
Siehe auch den SPON Beitrag "Du kannst es machen, wenn du willst"
Siehe auch den SPON Beitrag "Du kannst es machen, wenn du willst"
Was mir heute wichtig erscheint #208
Musterfeindbild: Ein Lesetipp von Kruppzeuch - die ausführliche Analyse zu Unterschieden und Parallelen: "Antisemitismus und Islamophobie -“ Neue Feindbilder, alte Muster", veröffentlicht auf der Website der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Analyse verweist auch auf das Buch "Feindbild Moslem" von Kay Sokolowski, siehe dazu auch die Buchbesprechung von Sebastian Friedrich und das von ihm geführte Gespräch mit dem Autor.
Störung: Der Stuttgarter Marktplatz sollte ganz im Zeichen der Europäischen Union stehen. Stuttgart-21-Gegner durchkreuzten das. Bericht der "SüdwestPresse" und Fotos von Roland Hägele.
Fernsehtipp: Das Video "Die Proteste & Blockaden gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2010 in Berlin" von leftvision - kritisch Fernsehen.
Waterboarding: 200.000 Menschen haben in Griechenland gegen das Diktat des IWF und der EU protestiert. Der 48 stündige Generalstreik wird weitgehend befolgt. Was hat es mit einer “Hilfe- auf sich, die über 70 Prozent der griechischen Bevölkerung ablehnen? Wer hilft hier wem? Warum ist das, was im Augenblick am “Rand der Eurozone- passiert so zentral? Und auf was bewegt man sich zu, wenn der Protest, der Widerstand Erfolg hat? Beitrag von Wolf Wetzel zur Lage in Griechenland
Geschichtsträchtig: "Wiesbadens Beitrag zum 65. Jahrestag der Befreiung Europas wird in die Geschichtsbücher der Stadt eingehen, meint die Anti-Nazi-Koordiation in Frankfurt am Main. Eine staatlich abgesicherte Demonstration von ca. 100 Jungnazis durch einen von Hunderten Polizisten abgeriegelten Teil des Vororts Erbenheim. Die Nazis wollten auf diese Weise und zu diesem Datum ihre Forderung nach einem “Abzug der US-Besatzer- verdeutlichen, und der Jamaika-Koalitions geführte Magistrat, allen voran Ordnungsdezernentin Zeimetz (CDU) willfahrte gerne und nach wochenlanger Geheim-Kungelei mit der NPD." Auswertung der Proteste gegen den Naziaufmarsch bei der AntiNaziKoordination Frankfurt, siehe auch "Neonazidemo Erbenheim -“ Schröders Wiesbaden “deutschfreundlich-"
Überlänge: "Dem im Rahmen der Revolutionären 1. Mai Demonstration Festgenommene wurde am Freitag, den 7. Mai in einem Schnellgerichtsverfahren der Prozess gemacht. Vorgeworfen wurde ihm bei den Übergriffen der Polizei, die ein zu langes Transparent (!) beschlagnahmen wollten, einen Beamten getreten zu haben. Trotz widersprüchlicher Aussagen der drei Zeugen, die allesamt Polizisten waren, wurde der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten und 2 Wochen auf zwei Jahre Bewährung verurteilt. (...)" Bericht der Roten Hilfe Ortsgruppe Stuttgart auf IndyMedia Linksunten. Das von der Polizei bemäkelte Transparent war übrigens ganze 34 Zentimeter zu lang...
Dünnschiss: Aaron Koenig, Bundesvorstandsmitglied der Piratenpartei, hat mal wieder (rechts-)populistischen Unsinn abgesondert, die Google-Nachfragen nach diesem Beitrag stiegen signifikant. Via Schockwellenreiter, siehe dort auch: "Aaron Koenig ist der König der Stammtische".
Börsenskandal: Der kurzfristige "Crash" des Dow Jones am Donnerstagabend an der WallStreetund einige Gedanken von Mumia Abu-Jamal zur Krise: "The Dow Says Wow: The People Say Ouch".
Apokalypse: "Alex Farnum war für das LA Magazine im Keller eines jüngst verstorbenen Rentnerpaares, Zeugen Jehovas, die jeden Moment mit dem Ende der Welt rechneten und seit 70 Jahren in ihrem Keller Zeug sammelten, um für die schon bald kommende Apokalypse vorbereitet zu sein. Von Alk, Büchern, Schrauben, Dosenfutter und einem MacII ist alles dabei." Mehr bei Nerdcore
Angriff: Der Aufstieg in die 1. Bundesliga ist eigentlich klar, wenn es aber heute ab 15 Uhr dem 1. FC St. Pauli im Millerntor-Stadion gelingt, den 1. FC Kaiserslautern vom ersten Tabellenplatz verdrängen, bekäme "Meister der Herzen" noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Zum Liveticker
Störung: Der Stuttgarter Marktplatz sollte ganz im Zeichen der Europäischen Union stehen. Stuttgart-21-Gegner durchkreuzten das. Bericht der "SüdwestPresse" und Fotos von Roland Hägele.
Fernsehtipp: Das Video "Die Proteste & Blockaden gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2010 in Berlin" von leftvision - kritisch Fernsehen.
Waterboarding: 200.000 Menschen haben in Griechenland gegen das Diktat des IWF und der EU protestiert. Der 48 stündige Generalstreik wird weitgehend befolgt. Was hat es mit einer “Hilfe- auf sich, die über 70 Prozent der griechischen Bevölkerung ablehnen? Wer hilft hier wem? Warum ist das, was im Augenblick am “Rand der Eurozone- passiert so zentral? Und auf was bewegt man sich zu, wenn der Protest, der Widerstand Erfolg hat? Beitrag von Wolf Wetzel zur Lage in Griechenland
Geschichtsträchtig: "Wiesbadens Beitrag zum 65. Jahrestag der Befreiung Europas wird in die Geschichtsbücher der Stadt eingehen, meint die Anti-Nazi-Koordiation in Frankfurt am Main. Eine staatlich abgesicherte Demonstration von ca. 100 Jungnazis durch einen von Hunderten Polizisten abgeriegelten Teil des Vororts Erbenheim. Die Nazis wollten auf diese Weise und zu diesem Datum ihre Forderung nach einem “Abzug der US-Besatzer- verdeutlichen, und der Jamaika-Koalitions geführte Magistrat, allen voran Ordnungsdezernentin Zeimetz (CDU) willfahrte gerne und nach wochenlanger Geheim-Kungelei mit der NPD." Auswertung der Proteste gegen den Naziaufmarsch bei der AntiNaziKoordination Frankfurt, siehe auch "Neonazidemo Erbenheim -“ Schröders Wiesbaden “deutschfreundlich-"
Überlänge: "Dem im Rahmen der Revolutionären 1. Mai Demonstration Festgenommene wurde am Freitag, den 7. Mai in einem Schnellgerichtsverfahren der Prozess gemacht. Vorgeworfen wurde ihm bei den Übergriffen der Polizei, die ein zu langes Transparent (!) beschlagnahmen wollten, einen Beamten getreten zu haben. Trotz widersprüchlicher Aussagen der drei Zeugen, die allesamt Polizisten waren, wurde der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 4 Monaten und 2 Wochen auf zwei Jahre Bewährung verurteilt. (...)" Bericht der Roten Hilfe Ortsgruppe Stuttgart auf IndyMedia Linksunten. Das von der Polizei bemäkelte Transparent war übrigens ganze 34 Zentimeter zu lang...
Dünnschiss: Aaron Koenig, Bundesvorstandsmitglied der Piratenpartei, hat mal wieder (rechts-)populistischen Unsinn abgesondert, die Google-Nachfragen nach diesem Beitrag stiegen signifikant. Via Schockwellenreiter, siehe dort auch: "Aaron Koenig ist der König der Stammtische".
Börsenskandal: Der kurzfristige "Crash" des Dow Jones am Donnerstagabend an der WallStreetund einige Gedanken von Mumia Abu-Jamal zur Krise: "The Dow Says Wow: The People Say Ouch".
Apokalypse: "Alex Farnum war für das LA Magazine im Keller eines jüngst verstorbenen Rentnerpaares, Zeugen Jehovas, die jeden Moment mit dem Ende der Welt rechneten und seit 70 Jahren in ihrem Keller Zeug sammelten, um für die schon bald kommende Apokalypse vorbereitet zu sein. Von Alk, Büchern, Schrauben, Dosenfutter und einem MacII ist alles dabei." Mehr bei Nerdcore
Angriff: Der Aufstieg in die 1. Bundesliga ist eigentlich klar, wenn es aber heute ab 15 Uhr dem 1. FC St. Pauli im Millerntor-Stadion gelingt, den 1. FC Kaiserslautern vom ersten Tabellenplatz verdrängen, bekäme "Meister der Herzen" noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Zum Liveticker
Soziales Zentrum Stuttgart: Die Sanierung kann beginnen ...
Am gestrigen Freitag wurde nun der Kaufvertrag für das Haus in der Böblingerstr. 105 unterzeichnet. Damit wurde ein wichtiger Schritt für das künftige neue Soziale Zentrum in der baden-württembergischen Landeshauptstadt getan.
Mitte 2009 hatten sich AktivistInnen des "Sozialen Zentrums Stuttgart -“ Subversiv" und weitere AktivistInnen zu einer Initiative zusammengefunden, um ein neues und größeres Zentrum zu schaffen, in dem sich neben selbstbestimmten Freiräumen für unkommerzielle Kultur vor allem eine Infrastruktur für linkes politisches Engagement etablieren kann.
Nachdem der Kaufvertrag nun unterschrieben ist, kann es an die Sanierung des Hauses gehen. Der Termin für den ersten Subbotnik ist am Samstag, den 15. Mai, um 11 Uhr. Nachdem das Projekt noch einmal kurz vorgestellt wird, wird es anschließend den offiziellen Baustart geben. Am 15. Mai wird begonnen das Haus zu entrümpeln, d.h. es werden alle alten Teppichböden rausgerissen und entsorgt. Vorhandener Schutter wird beseitigt und es wird nicht benötigtes Mobiliar entsorgt. Allgemein geht es darum, dass Haus für die danach anstehenden Arbeiten komplett zu entrümpeln und alle möglichen Vorarbeiten zu leisten, damit die Baufirmen und wir anschließend mit den größeren Bauarbeiten beginnen können.
Baustart - Entrümpelung des Hauses:
Samstag, den 15. Mai 2010 um 11 Uhr im Haus. (Böblingerstr. 105 - Stgt Heslach)
Kommt zahlreich und packt mit an...
Mehr Infos über das Projekt und die Hintergründe im Internet:
• Initiative für ein Soziales Zentrum in Stuttgart e.V.
• Blog zur Sanierung und Terminen
• Broschüre zum Projekt (PDF)
• Interview zum Projekt
• Infoblatt zu den Direktkrediten (PDF)
• Direktkreditvertrag (PDF)
Mitte 2009 hatten sich AktivistInnen des "Sozialen Zentrums Stuttgart -“ Subversiv" und weitere AktivistInnen zu einer Initiative zusammengefunden, um ein neues und größeres Zentrum zu schaffen, in dem sich neben selbstbestimmten Freiräumen für unkommerzielle Kultur vor allem eine Infrastruktur für linkes politisches Engagement etablieren kann.
Nachdem der Kaufvertrag nun unterschrieben ist, kann es an die Sanierung des Hauses gehen. Der Termin für den ersten Subbotnik ist am Samstag, den 15. Mai, um 11 Uhr. Nachdem das Projekt noch einmal kurz vorgestellt wird, wird es anschließend den offiziellen Baustart geben. Am 15. Mai wird begonnen das Haus zu entrümpeln, d.h. es werden alle alten Teppichböden rausgerissen und entsorgt. Vorhandener Schutter wird beseitigt und es wird nicht benötigtes Mobiliar entsorgt. Allgemein geht es darum, dass Haus für die danach anstehenden Arbeiten komplett zu entrümpeln und alle möglichen Vorarbeiten zu leisten, damit die Baufirmen und wir anschließend mit den größeren Bauarbeiten beginnen können.
Baustart - Entrümpelung des Hauses:
Samstag, den 15. Mai 2010 um 11 Uhr im Haus. (Böblingerstr. 105 - Stgt Heslach)
Kommt zahlreich und packt mit an...
Mehr Infos über das Projekt und die Hintergründe im Internet:
• Initiative für ein Soziales Zentrum in Stuttgart e.V.
• Blog zur Sanierung und Terminen
• Broschüre zum Projekt (PDF)
• Interview zum Projekt
• Infoblatt zu den Direktkrediten (PDF)
• Direktkreditvertrag (PDF)
8. Mai: Wer nicht feiert, hat verloren!
Am 8. Mai 1945 haben die Nazis, ihre Auftraggeber und ihre Parteigänger den Krieg verloren; die vielen anderen aber haben den Frieden, die Freiheit und die Zukunft gewonnen.
Fur uns ist das ein Grund zum Feiern!
Der 8. Mai 1945 bedeutet Befreiung vom faschistischen Terror und vom Krieg.
Für Millionen von Menschen kam dieser Tag zu spät. Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behindeungen, russische und polnische Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen, politische Gegner mit christlicher, sozialdemokratischer, kommunistischer oder humanistischer Überzeugung und viele andere waren bis dahin von den Nazis gequält und ermordet worden.
Hundertausende alliierter Soldaten, Partisanen, WiderstandskämpferInnen und Kriegsverweigerer haben für diesen Tag ihr Leben riskiert und geopfert.
Erst ihr Einsatz macht es uns heute möglich, aus den bitteren und schmerzhaften Jahren der Unterdrückung, Lehren für ein befreitest und selbstbestimmtes Leben zu ziehen und dafür immer wieder neu einzutreten.
Nie wieder Faschismus und Krieg!
Wir lade alle, die am Tag der Befreiung Grund zum Feiern haben ein, mit uns anzutoßen auf
Frieden, Freiheit, Zukunft
... und dass es uns gemeinsam gelingen möge, sie zu sichern und im Geiste des antifaschistischen Widerstandes zu gestalten!
Sektempfang zum Jahrestag der Befreiung
mit Sekt, Saft oder Selters Musik, Kabarett, Infoständen...
Samstag, 8. Mai 14-16 Uhr
am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am alten Schloss in Stuttgart
Quelle: Einladung der VVN-BDA Stuttgart
Einige weitere Termine rund um den 8. Mai - 65 Jahre Befreiung vom Faschismus:
Berlin
8. Mai, 10 Uhr, Rosenfelder Straße/Ecke Alt-Friedrichsfelde, Nähe Bahnhof Lichtenberg: Gedenken an Nikolai E. Bersarin, erster sowjetischer Stadtkommandant von Berlin
8. Mai, 11 Uhr, Kanzleramt und Reichstag: Aktionszug "Klassenkampf statt Weltkrieg" des Aktionsbüros "Das Begräbnis oder die Himmlischen Vier"
8. Mai, 13 Uhr, Mahnmal für das KZ Columbia, Columbiadamm/Ecke Golzener Straße, Haltestelle Bus 104: Mahn- und Gedenkveranstaltung der DKP Tempelhof-Schöneberg
8. Mai, 15 Uhr, Zwieseler Straße 4, Karlshorst: Ehrung der VVN-BdA am Panzer im Freigelände des Deutsch-Russischen Museums
8. Mai, 17 Uhr, Denkmal "Mutter Heimat" im sowjetischen Ehrenmal, Treptow: Zentrale Ehrung, es sprechen Heinrich Fink (VVN-BdA) und Oberst a.D. Marat Jegorow (Belarus)
8. Mai, 18.30 Uhr, Spreewaldplatz, Kreuzberg: DKP Kreuzberg lädt zu Sekt, Musik und Infos zum antifaschistischen Widerstand rund um den Görli
8. Mai, 19 Uhr, Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130, Kreuzberg: Veranstaltung der ALB mit Olga Rodic und Radoslav Djeric, jugoslawische Tito-Partisanen, ab 22 Uhr Party
9. Mai, 11 Uhr, Kabarett Charly M., Karl-Marx-Alee 133: "Vor 65 Jahren:
Der Krieg ist aus -“ kein Friede beginnt", Zeitzeugengespräch mit Hanna Podymachina, deutsche Jüdin, 1942 -“ 1945 Aufklärerin und Dolmetscherin in der Roten Armee
9. Mai, 11 bis 22 Uhr, Parkplatz am Rosengarten, Puschkinallee, Treptow: "Wer nicht feiert, hat verloren", Kulturfest von VVN-BdA und anderen
Esslingen:
17:00 - 18:00 Mahnmal / Kapelle für die Opfer 1933-1945
Halle
8. Mai, 14.30 Uhr, Markt: Antifa-Demonstration, Treffpunkt für Magdeburg: 12.45 Uhr am Hauptbahnhof
Dortmund
8. Mai, 11 Uhr, In der Meile, Dortmund-Marten: Verhüllung eines Kriegerdenkmals durch VVN-BdA, 65 plus und Dortmund stellt sich quer
Düsseldorf
8. Mai, 12 Uhr, DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße: Demonstration, www.8-mai-2010.de
8. Mai, 16.15 Uhr, Burgplatz: "Kein Platz und keine Stimme für Rassisten!", Proteste gegen PRO NRW
Nürnberg
8. Mai, 14 Uhr, Aufseßplatz: Antifa-Demonstration nach Neonaziübergriff
Offenburg
8. Mai, 14 Uhr, auf dem Alten Friedhof am Mahnmal für sowjetische Zwangsarbeiter: Deutsch-Französische Gedenkfeier der VVN-BdA mit Adolphe und Nicole Low aus Strasbourg und Dorothe Siegler-Wiegand, Zeitzeugin aus Offenburg
Witten
8. Mai, 17 Uhr, Rathausplatz: Kundgebung mit Reden und Musik
Wien:
16:00, Schwarzenbergplatz
Quelle, siehe auch "Erklärung der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) -“ Bund der Antifaschisten zum 8.Mai"
Fur uns ist das ein Grund zum Feiern!
Der 8. Mai 1945 bedeutet Befreiung vom faschistischen Terror und vom Krieg.
Für Millionen von Menschen kam dieser Tag zu spät. Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behindeungen, russische und polnische Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen, politische Gegner mit christlicher, sozialdemokratischer, kommunistischer oder humanistischer Überzeugung und viele andere waren bis dahin von den Nazis gequält und ermordet worden.
Hundertausende alliierter Soldaten, Partisanen, WiderstandskämpferInnen und Kriegsverweigerer haben für diesen Tag ihr Leben riskiert und geopfert.
Erst ihr Einsatz macht es uns heute möglich, aus den bitteren und schmerzhaften Jahren der Unterdrückung, Lehren für ein befreitest und selbstbestimmtes Leben zu ziehen und dafür immer wieder neu einzutreten.
Nie wieder Faschismus und Krieg!
Wir lade alle, die am Tag der Befreiung Grund zum Feiern haben ein, mit uns anzutoßen auf
Frieden, Freiheit, Zukunft
... und dass es uns gemeinsam gelingen möge, sie zu sichern und im Geiste des antifaschistischen Widerstandes zu gestalten!
Sektempfang zum Jahrestag der Befreiung
mit Sekt, Saft oder Selters Musik, Kabarett, Infoständen...
Samstag, 8. Mai 14-16 Uhr
am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am alten Schloss in Stuttgart
Quelle: Einladung der VVN-BDA Stuttgart
Einige weitere Termine rund um den 8. Mai - 65 Jahre Befreiung vom Faschismus:
Berlin
8. Mai, 10 Uhr, Rosenfelder Straße/Ecke Alt-Friedrichsfelde, Nähe Bahnhof Lichtenberg: Gedenken an Nikolai E. Bersarin, erster sowjetischer Stadtkommandant von Berlin
8. Mai, 11 Uhr, Kanzleramt und Reichstag: Aktionszug "Klassenkampf statt Weltkrieg" des Aktionsbüros "Das Begräbnis oder die Himmlischen Vier"
8. Mai, 13 Uhr, Mahnmal für das KZ Columbia, Columbiadamm/Ecke Golzener Straße, Haltestelle Bus 104: Mahn- und Gedenkveranstaltung der DKP Tempelhof-Schöneberg
8. Mai, 15 Uhr, Zwieseler Straße 4, Karlshorst: Ehrung der VVN-BdA am Panzer im Freigelände des Deutsch-Russischen Museums
8. Mai, 17 Uhr, Denkmal "Mutter Heimat" im sowjetischen Ehrenmal, Treptow: Zentrale Ehrung, es sprechen Heinrich Fink (VVN-BdA) und Oberst a.D. Marat Jegorow (Belarus)
8. Mai, 18.30 Uhr, Spreewaldplatz, Kreuzberg: DKP Kreuzberg lädt zu Sekt, Musik und Infos zum antifaschistischen Widerstand rund um den Görli
8. Mai, 19 Uhr, Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Straße 130, Kreuzberg: Veranstaltung der ALB mit Olga Rodic und Radoslav Djeric, jugoslawische Tito-Partisanen, ab 22 Uhr Party
9. Mai, 11 Uhr, Kabarett Charly M., Karl-Marx-Alee 133: "Vor 65 Jahren:
Der Krieg ist aus -“ kein Friede beginnt", Zeitzeugengespräch mit Hanna Podymachina, deutsche Jüdin, 1942 -“ 1945 Aufklärerin und Dolmetscherin in der Roten Armee
9. Mai, 11 bis 22 Uhr, Parkplatz am Rosengarten, Puschkinallee, Treptow: "Wer nicht feiert, hat verloren", Kulturfest von VVN-BdA und anderen
Esslingen:
17:00 - 18:00 Mahnmal / Kapelle für die Opfer 1933-1945
Halle
8. Mai, 14.30 Uhr, Markt: Antifa-Demonstration, Treffpunkt für Magdeburg: 12.45 Uhr am Hauptbahnhof
Dortmund
8. Mai, 11 Uhr, In der Meile, Dortmund-Marten: Verhüllung eines Kriegerdenkmals durch VVN-BdA, 65 plus und Dortmund stellt sich quer
Düsseldorf
8. Mai, 12 Uhr, DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße: Demonstration, www.8-mai-2010.de
8. Mai, 16.15 Uhr, Burgplatz: "Kein Platz und keine Stimme für Rassisten!", Proteste gegen PRO NRW
Nürnberg
8. Mai, 14 Uhr, Aufseßplatz: Antifa-Demonstration nach Neonaziübergriff
Offenburg
8. Mai, 14 Uhr, auf dem Alten Friedhof am Mahnmal für sowjetische Zwangsarbeiter: Deutsch-Französische Gedenkfeier der VVN-BdA mit Adolphe und Nicole Low aus Strasbourg und Dorothe Siegler-Wiegand, Zeitzeugin aus Offenburg
Witten
8. Mai, 17 Uhr, Rathausplatz: Kundgebung mit Reden und Musik
Wien:
16:00, Schwarzenbergplatz
Quelle, siehe auch "Erklärung der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) -“ Bund der Antifaschisten zum 8.Mai"
Revolution an der Tanzbar: The Classwar Kids - One more Struggle
„(...) It's mood music for the movement and part of the soundtrack to the struggle. Its for those on the blockades, the barricades, the front-line and the picket lines“. (The Class War Kids)
Am 9. Juni werden sie auf ihrer ersten Europa-Tour auch in Rostock im Peter-Weiss Haus auftreten. Unter anderem spielen sie bei dieser Tour auch in Kopenhagen und Paris. Sie geben sich kämpferisch und verpacken ihre sozio-politischen Texte in melodischen Punk Rock. Durch ihren Humor gemixt mit antikapitalistischen und gesellschaftskritischen Texten entsteht dieser unabhängige und einzigartige „sound of the struggle“.
Am 9. Juni werden sie auf ihrer ersten Europa-Tour auch in Rostock im Peter-Weiss Haus auftreten. Unter anderem spielen sie bei dieser Tour auch in Kopenhagen und Paris. Sie geben sich kämpferisch und verpacken ihre sozio-politischen Texte in melodischen Punk Rock. Durch ihren Humor gemixt mit antikapitalistischen und gesellschaftskritischen Texten entsteht dieser unabhängige und einzigartige „sound of the struggle“.
