Liebe SportfreundInnen
Die noch herrschende Spaltung zwischen den hier lebenden Jugendlichen (Mannheim und Umgebung), die auf gegenseitige Vorurteile beruht, kann jede soziale, politische, kulturelle und sportliche Aktivität gegen Spaltung und Rassismus, für ein besseres Zusammenleben nur positive Auswirkungen haben. Dem Sport, und gerade dem Fußball kommt für die Verständigung zwischen den hier lebenden Jugendlichen verschiedenen Nationalitäten große Bedeutung zu.
Aus diesem Grunde möchten wir als DIDF-Jugend Mannheim und DGB Jugend Mannheim, am 22. März 2009 ein Hallenfußballturnier das unter dem Motto „Kick gegen Rechts“ in Neckarstadt- Sporthalle in Mannheim Veranstalten.
Das Hallenfußballturnier soll dazu beitragen, hier in Mannheim lebende Jugendlichen untereinander die Vorurteile jeglicher Art abzubauen, die Möglichkeit bieten Freundschaften aufzubauen und sie zu stärken, für ein gemeinsames, berechtigtes und friedliches Zusammenleben.
Wir sind der Meinung, dass so eine Veranstaltung nur dann seine Wirkung erreichen kann, wenn es gemeinsam ausgetragen wird.
Wir hoffen hiermit auf eure Unterstützung und gemeinsames Aktives handeln.
Mit freundlichen Grüßen
DIDF Jugend Mannheim
Telefon: 0157-73746833
E-Mail: didfmannheim[@]gmx.de
Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen inhaftiert
Vor zwei Tagen wurden die Kriegsdienstverweigerinnen Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind zu jeweils 14 Tagen Militärarrest verurteilt. Beide weigern sich, den Militärdienst abzuleisten. Für Raz Bar-David Varon ist dies bereits die vierte Haftstrafe. Das teilte die Gruppe der Shministim gestern gegenüber Connection e.V. mit.
"Die gegenwärtige Gewalt ist ein Ergebnis jahrzehntelanger Besatzung sowie einer Abriegelung des Gaza seit dem Rückzug aus diesen Gebieten", erklärte Maya Yekhieli-Wind vor ihrer Inhaftierung angesichts des aktuellen Krieges in Gaza. "Die sinnlose Besatzung von Millionen führt nur zu einer Radikalisierung ihrer Positionen, zu Hass und der Eskalation der Gewalt. Gewalt ist ein Kreislauf, der sich selbst nährt. Dieser Kreislauf wird nicht enden, bis jemand aufsteht und sich ohne Kompromisse weigert, daran teilzunehmen. Das ist es, was ich heute tue."
In Israel sind alle jüdischen Frauen und Männer wehrpflichtig und werden mit 18 Jahren einberufen. Die Dauer des Militärdienstes beträgt für Männer drei Jahre, für Frauen 20 Monate. Nach Ablauf des regulären Militärdienstes leisten Männer bis zu ihrem 50. Lebensjahr mindestens einmal jährlich für etwa 30 Tage einen Reservedienst ab. Ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung wird praktisch nicht gewährt. Anfang der Woche wurde der erste Reservist zu 14 Tagen Arreststrafe verurteilt, nachdem er sich dem Kriegseinsatz im Gazastreifen verweigert hatte.
Raz Bar-David Varon und Maya Yekhieli-Wind gehören einer Gruppe von 60 Abiturientinnen und Abiturienten an, die sich im Sommer 2008 als Shministim zusammengeschlossen haben. Gemeinsam hatten sie, Frauen und Männer, gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister erklärt, dass sie sich gegen die "Besatzungs- und Unterdrückungspolitik der israelischen Regierung" wenden. "Wir werden uns deshalb weigern, an den Aktionen teilzunehmen, die vom israelischen Militär in unserem Namen durchgeführt werden." Bislang wurden acht von ihnen zumeist mehrfach inhaftiert.
Connection e.V. ruft zur Unterstützung der israelischen Verweigerer auf. Über die Website www.december18th.org der Shministim können Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister gesandt werden.
Quelle: Pressemitteilung Connection e.V.
Genmais stoppen!
Die meisten europäischen Länder haben den Gen-Mais MON810 auf Grund der hohen Risiken verboten. Nur der bisherige Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer weigerte sich. Die Folgen von MON810 sind gravierend: Schleichend verunreinigen die Pollen des Gen-Maises die gentechnikfreie Landwirtschaft. Der Großteil des Maises wird verfüttert und landet dann als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern. Das Online-Netzwerk Campact und ein breites Bündnis von Umweltorganisationen fordern ein Verbot des Gen-Maises. Sie organisieren dazu eine Online-Aktion.
Den ganzen Tag vor der Glotze hängen...
Was bleibt einem bei so einem Schietwetter anderes übrig?
Dokutipp: "Workingman's Death - 5 Bilder zur Arbeit im 21. Jahrhundert" Sonntag, 7. Dezember, 23.15 Uhr - Bayerisches Fernsehen
Komödientipp: "Sein oder Nichtsein - Heil Hamlet!" Sonntag, 7. Dezember 2008 14.25 Uhr auf 3sat
Tanztipp: "Asian Dub Foundation - Fortress Europe" via redblog
Vormerken: "Unter Strom - Auf der Suche nach der Energie von morgen" Montag, 08.12.2008, 23 - 23:45 Uhr im NDR Fernsehen. Weitere Informationen
Dokutipp: "Workingman's Death - 5 Bilder zur Arbeit im 21. Jahrhundert" Sonntag, 7. Dezember, 23.15 Uhr - Bayerisches Fernsehen
Komödientipp: "Sein oder Nichtsein - Heil Hamlet!" Sonntag, 7. Dezember 2008 14.25 Uhr auf 3sat
Tanztipp: "Asian Dub Foundation - Fortress Europe" via redblog
Vormerken: "Unter Strom - Auf der Suche nach der Energie von morgen" Montag, 08.12.2008, 23 - 23:45 Uhr im NDR Fernsehen. Weitere Informationen
Vorankündigung
Gefahren der Mobilfunkstrahlung
Im Rahmen ihres 10. Jubiläumsjahres stellt die "Initiative schönes attraktives Vaihingen" (ISA e.V.) andere Initiativen der Umgebung vor.
Dazu informiert am kommenden Freitag, 31.10. um 19:30 Uhr in der Alten Kelter, Kelterberg 5 Peter Hensinger von der Mobilfunk-Initiative Stuttgart West über Gefahren der immer mehr um sich greifenden Mobilfunkstrahlung unter dem Titel "Mensch und Natur aus dem Gleichgewicht."
Es wird über neue Forschungsergebnisse zur Auswirkung gepulster Mikrowellenstrahlung auf die menschliche Gesundheit und die Natur infomiert. Peter Hensinger wird außerdem darstellen, welche Forderungen von internationalen Organisationen zum Schutz der Gesundheit aufgestellt worden sind - und von den bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse dieser Initiative mit Stadtverwaltung und Gemeinderäten.
Eine Problematik, die auch in Vaihingen mit inzwischen über 50 Mobilfunkmasten von nicht unerheblicher Bedeutung ist.
Quelle: InfoMail
Dazu informiert am kommenden Freitag, 31.10. um 19:30 Uhr in der Alten Kelter, Kelterberg 5 Peter Hensinger von der Mobilfunk-Initiative Stuttgart West über Gefahren der immer mehr um sich greifenden Mobilfunkstrahlung unter dem Titel "Mensch und Natur aus dem Gleichgewicht."
Es wird über neue Forschungsergebnisse zur Auswirkung gepulster Mikrowellenstrahlung auf die menschliche Gesundheit und die Natur infomiert. Peter Hensinger wird außerdem darstellen, welche Forderungen von internationalen Organisationen zum Schutz der Gesundheit aufgestellt worden sind - und von den bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse dieser Initiative mit Stadtverwaltung und Gemeinderäten.
Eine Problematik, die auch in Vaihingen mit inzwischen über 50 Mobilfunkmasten von nicht unerheblicher Bedeutung ist.
Quelle: InfoMail
"Am Frankfurter Flughafen soll kein Baum mehr fallen"
Getreu dem Motto: "Versprechen kann sich jeder mal", kann inzwischen selbiges von Holger Börner, damaligem Ministerpräsidenten von Hessen, die Startbahn West solle der letzte Ausbau des Flughafens in Frankfurt sein, als Makulatur gesehen werden: Die Fraport will den Frankfurter Flughafen weiter ausbauen. Der rund 50 prozentigen Steigerung der Flugbewegungen würde als unmittelbare Folge rund die Hälfte des Kelsterbacher Stadtwaldes zum Opfer fallen. Dagegen organisiert eine Bürgerinitiative den Protest. Über die heute endende Aktionswoche wird im Waldbesetzungs Blog berichtet, zum Beispiel von den Aktionen am 5. September, bei denen Menschen aus dem Waldbesetzungsdorf symbolisch einen Baum gepflanzt und mit einem Transparent mit der Aufschrift "Flugverkehr verursacht Klimawandel" aufmerksam machten. Bilder und Videos von der Aktion gibt es bei Hanno Böck.
Eine ausführliche und aktuelle Zeittafel mit Quellen, Details und Hintergrundinfos der Startbahnbewegung (und zum Flughafen) gibt es bei Wolf Wetzel zu lesen. In dem Zusammenhang ist auch die kurze Video-Chronologie von ds-film über die Startbahnbewegung der 1980er Jahre gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit der Startbahn West interessant.
Eine ausführliche und aktuelle Zeittafel mit Quellen, Details und Hintergrundinfos der Startbahnbewegung (und zum Flughafen) gibt es bei Wolf Wetzel zu lesen. In dem Zusammenhang ist auch die kurze Video-Chronologie von ds-film über die Startbahnbewegung der 1980er Jahre gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit der Startbahn West interessant.
10-Jähriges Jubiläum der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
PROGRAMM
2. Oktober 2008
11:00 Pressekonferenz
14:00 Kundgebung mit den Flüchtlingen in Thüringen
19:00 Eröffnungsveranstaltung, Ausstellung, Film, Musik
3. Oktober 2008
Tag der Solidarität - Besuch von Flüchtlingslager
4. Oktober 2008
10:00 Brunch und Austausch
12:00 Seminare zu Selbstorganisation, Kampagnenarbeit, die Rolle Deutschlands im europäischen Krieg gegen Flüchtlinge, über die Parole „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört!“ und anschließendem gemeinsames Plenum
20:00 Jubiläumsveranstaltung mit Konzert und anderen kulturellen Beiträgen
Mehr Informationen / Büro von The VOICE Refugee Forum in Jena:
The VOICE Refugee Forum Jena
Schillergäßchen 5, 07745 Jena
Telefon: 017624568988
E-Mail: voice_mail {ät} emdash.org
Für die tägliche Arbeit, für die Mobilisierung und für die Vorbereitung des Jubiläums wird auch um finanzielle Unterstützung gebeten:
Spenden an:
The Voice e.V. Göttingen
Konto: 127829
Blz: 260 500 01
Sparkasse Göttingen
Stichwort „10Jahre“
Rock gegen Rechts 2008 in Bietigheim-Bissingen
Konzertflyer
Die Demo "Keine Toleranz für Nazis" beginnt um 14 Uhr am Bahnhof, das Festival beginnt ab 16 Uhr im Jugendhaus Farbstrasse.
Weitere Informationen
Lob der Dialektik
Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst.
Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.
Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gesprochen haben
Werden die Beherrschten sprechen.
Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!
Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen
Und aus Niemals wird: Heute noch!
Bertolt Brecht, 1932
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst.
Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.
Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gesprochen haben
Werden die Beherrschten sprechen.
Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!
Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen
Und aus Niemals wird: Heute noch!
Bertolt Brecht, 1932