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"Eigentum ist Diebstahl!" Pierre-Joseph Proudhon

Demovideo "Freiheit statt Angst" bei YouTube

Quer-TV, Medieninitiative Radio Quer, Mainz/Wiesbaden e.V., hat einen 3-Teiler bei Youtube.com über die Demo "Freiheit statt Angst" eingestellt.

Bei sehr schönem Wetter demonstrierten am 14. April 2007 ca. 1000-2000 Leute in der Frankfurter Innenstadt gegen den ausufernden "Sicherheits- und Überwachungswahn" durch Staat und Wirtschaft. Das Thema der Demo lautete "Freiheit statt Angst".
Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder" aus der Wirtschaft wissen es immer genauer.

Mit der Vorratsspeicherung der Telekommunikation und Online-Durchsuchungen von Computern stehen weiter verschärfte Sicherheits- und Überwachungsbefugnisse auf der politischen Agenda. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre Unschuldiger. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen (z.B. Arbeitslosigkeit und Armut).

Hinzu kommt: Wer sich ständig überwacht und beobachtet fühlt, kann sich nicht mehr unbefangen und mutig für seine Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Es entsteht allmählich eine unkritische Konsumgesellschaft von Menschen, die "nichts zu verbergen" haben und dem Staat gegenüber - zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit - ihre Freiheitsrechte aufgeben.




Von der Alten Oper zieht der Demonstrationszug zur Zeil, wo Heide Lemhöfer, Vertreterin des Vorstands der Ev. Konferenz für Telefonseelsorge, das es das Recht des persönlichen Geheimnis bleiben muss, wenn man Kontakt zu Seelsorge-Einrichtungen aufnimmt, auch wenn das per Telefon oder im Internet geschieht.

Patrick Breyer, vom AK-Vorratsdatenspeicherung, fordert in seiner Ansprache einen Stopp der Pläne, sämtliche Kommunikationsdaten ohne Anfangsverdacht flächendeckend zu speichern (Vorratsdatenspeicherung).




Von der Zeil gehts zur Paulskirche. Dort öffnen die BürgerrechtlerInnen das "Offene Mikrofon" bei dem auch die DemonstrantInnen zu Wort kommen.
Bettina Winsemann (Twister) von STOP1984 erwägt in ihrer sehr persönlich gehaltenen Rede die Auswanderung.
Es wird auf die Gefahren hingewiesen, die von dem noch weiter reichenden Kontroll-Wahn Schäublescher Pläne ausgehen werden.
Björn Wortmann vom studentischen PM-Bündnis(Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit)stellt den Zusammenhang von staatlicher Kontrolle und Repression dar.


Neuerscheinung: "G8: Die Deutung der Welt"

Als Beitrag zu den Protesten legen die Redaktionen von “ak – analyse & kritik”, “arranca!”, “Fantômas” und “So oder So” im Rahmen der Interventionistischen Linken eine gemeinsam geplante und erstellte Broschüre vor. Sie erscheint als arranca! Nr. 36, Fantômas Nr. 11, So oder So Magazin Nr.3 und Sonderbeilage zu ak - analyse & kritik.

Zum Inhaltsverzeichnis

Das Editorial von den Redaktionen von ak, arranca!, Fantômas und So oder So sowie "Neue Gemeinplätze Bewegung, Organisierung und linke Intervention" von Thomas Seibert sind online auf der Seite der Fantômas einzusehen. Bei Arranca! steht unter anderem der Schwerpunktartikel “Von Antreibern und Getriebenen” zum Lesen zur Verfügung.

98 Seiten | 4,50 Euro + Porto | Bestellung bei: Analyse & Kritik, arranca!, So oder So

„1. Kurdische Filmtage Stuttgart“

Plakat
Der Mesopotamische Kulturverein e. V. Stuttgart und der Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. (YXK) veranstalten zum ersten Mal in Stuttgart in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Stuttgart die „1. Kurdischen Filmtage Stuttgart“.

Mit einer kontrastreichen Auswahl an Filmen wollen die Veranstalter das Leid, den Schmerz, aber auch die Lebenslust und den Humor des kurdischen Films nahe bringen.

Eine besondere Eigenschaft der kurdischen Filmwelt liegt in Ihrer Vielfalt. Nicht zuletzt aufgrund der Teilung Kurdistans benutzen kurdische Regisseure neben ihrer Muttersprache auch andere Sprachen wie Arabisch, Armenisch, Deutsch, Persisch, Russisch und Türkisch. Bereichert durch die unterschiedlichen Einflüsse der „Filmschulen“ ihres jeweiligen Landeskinos, bringen ihre Produktionen das Bewusstsein der kurdischen Identität und den Mitteilungsdrang eines weitgehend vergessenen Volkes mit Intensität zum Ausdruck. Zu den Filmtagen werden auch Regisseure oder Schauspieler erwartet.

Das Programm:

04. Mai 2007, Freitag

19.00 Uhr Empfang mit Essen und kurze Vorstellungen mit Gesprächsmöglichkeiten mit den Regisseuren und Schauspielern

20.15 Uhr „Identität“, Kurzdokumentation

20.45 Uhr „David der Tolhildan“ Doku NEU

22.15 Uhr Film 3, „Wodka Lemon“

05. Mai 2007, Samstag

18.00 Uhr „Vendetta Songs“ Dokumentation

19.00 Uhr „Tätowierungen“ Dokumentation

20.00 Uhr „DOL“ NEU

22.00 Uhr „Last Minute“

06. Mai 2007, Sonntag

18.00 Uhr „Die Tränen des Zap“ Doku

18.30 Uhr „Die Frauen von Ararat“

20.15 Uhr „Schildkröten können fliegen“

Weitere Informationen.

G8-Xtra Nr. 4 zum Download und Bestellung

Die G8-Xtra - Zeitung für eine Interventionistische Linke infomiert in einer neuen Ausgabe über die Planungen, die Ereignisse und Debatten rund um den G8-Gipfel und den Widerstand dagegen.

Die vierte Ausgabe der Massenzeitung G8Xtra steht inzwischen auch zum Download zur Verfügung. Sie kann aber auch kostenlos - Spenden sind erwünscht - zum Weiterverteilen bezogen werden.

Bestellungen bitte mit Angabe einer Postanschrift und der Bestellmenge per Email oder hier bestellt werden.

Die seitherigen Ausgaben sind noch per Download verfügbar:

G8-Xtra Nr. 1

G8-Xtra Nr. 2

G8-Xtra Nr. 3

G8-Xtra Nr. 4

Keine Bundeswehr in Berliner Arbeitsämtern - und auch nicht anderswo!

Flugblatt Quelle
Die Veranstaltungen der Bundeswehr in den Arbeitsagenturen Berlin-Mitte und Berlin-Nord sind aufgrund der angekündigten Proteste abgesagt worden. Am 26. April, am 10. Mai und am 31. Mai waren „Vorträge und Informationsgespräche” der Wehrdienstberatung aus Berlin-Wedding in den Arbeitsämtern vorgesehen. Ein „Netzwerk für antimilitaristische Interventionen” hatte mit Flugblättern und Informationsmaterialien auf zahlreichen Veranstaltungen und im Internet zur Störung dieser Rekrutierungsshows aufgerufen. Die Aufrufe zum Protest zeigten wie schon im März d.J. ihre Wirkung: Die Arbeitsagenturen luden die Bundeswehr nun wieder aus.” Weiterlesen bei IndyMedia

Siehe auch:
PR Strategien der Bundeswehr in Zeiten von Jugendarbeitslosigkeit und "Hartz IV"

Billiges "Kanonenfutter" - Arbeitslose an die Waffen!

• IMI Analyse "Bundeswehr wegtreten"

Weitere Information bei der Initiative "Bundeswehr wegtreten"